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RP Tübingen, Steuerung, Verwaltung und Bevölkerungsschutz
  • Abteilung 01
    13.11.2015
    Regierungspräsidium Tübingen schließt Notunterkunft auf dem Gelände der Hochschule für Polizei in Biberach

    ​Die Notunterkunft des Landes zur Erstaufnahme von Flüchtlingen auf dem Gelände der Polizeihochschule in Biberach wird geräumt. Die Hallen lassen sich nicht in dem erforderlichen Umfang für den Winter ertüchtigen.

    Die Hallen auf dem Gelände der Polizeihochschule waren Anfang November vom Regierungspräsidium Tübingen innerhalb von vier Tagen belegt worden. Daher sollten verbliebene Arbeiten, um die Unterkunft winterfest zu machen, erst während der Belegung erfolgen. In den vergangenen Tagen hat sich leider herausgestellt, dass diese Ertüchtigung der Hallen mit vertretbarem Aufwand nicht möglich ist. Dies war zuvor nicht abzusehen.
     
    Die schon zu Beginn der Woche schwierige Situation in der Unterkunft wurde durch den Ausbruch einer Magen-Darm-Infektion bei den untergebrachten Flüchtlingen noch verschlechtert. Es zeigte sich, dass die Temperaturen in den Hallen für gesunde Personen erträglich, für erkrankte oder geschwächte Personen jedoch nicht zuträglich sind.
     
    Aus diesem Grund fiel in Absprache mit der Stabsstelle Flüchtlingsunterbringung im Innenministerium  die Entscheidung, die verbliebenen Flüchtlinge in die Unterkünfte in Sigmaringen und Heidelberg zu verlegen. Es ist nicht geplant, die Hallen in Biberach wieder mit Flüchtlingen zu belegen.

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Dr. Daniela Hüttig, Pressesprecherin, Tel.: 07071/757 3005, gerne zur Verfügung.