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RP Tübingen, Eich- und Beschusswesen
  • Abteilung 10
    19.02.2018
    19.02.2018 | EICH- UND BESCHUSSWESEN: Das Gewicht muss stimmen – auch beim Verkauf von Honig!
     Generalversammlung des Bezirksimkervereins Rottweil e.V.; Quelle: RPT

    ​Nebenerwerbsimker müssen bei ihrer Tätigkeit diverse Vorschriften beachten. So gelten beim Verkauf von Honig für sie auch die Vorschriften des Eichrechts. Zu diesem Thema hielt Peter Schönleber, Leiter des Eichamts Albstadt, am 18.02.2018 vor rund 50 Imkerinnen und Imker einen Vortrag bei der Generalversammlung des Bezirksimkervereins Rottweil e. V.

    Werden Produkte in Abwesenheit des Käufers abgefüllt und später nicht nach dem tatsächlichen Packungsinhalt, sondern nach der auf der Verpackung angegebenen Nennfüllmenge in Verkehr gebracht, handelt es sich nach dem Eichrecht um Fertigpackungen. Dies gilt auch für die von Imkern abgefüllten Honiggläser. Das Mess- und Eichgesetz sowie die Fertigpackungsverordnung regeln wie viel Inhalt in einem Honigglas enthalten sein muss, wie die Abfüllung zu kontrollieren ist und welche Waagen dafür verwendet werden müssen. Die Mess- und Eichverordnung schreibt unter anderem vor, in welchen Zeitabständen die Kontrollwaagen dem Eichamt zur Eichung vorgestellt werden müssen.
     
    Für die Einhaltung des Eichrechts ist in Baden-Württemberg die Abteilung 10 des Regierungspräsidiums Tübingen, das Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg, verantwortlich. Seine Aufgabe ist nicht nur die Eichung von Messgeräten. Mit seinen insgesamt acht Eichämtern überwacht es in ganz Baden-Württemberg auch das ordnungsgemäße Inverkehrbringen von Messgeräten und Fertigpackungen. Nach dem Inverkehrbringen kontrolliert das Eichamt, ob im geschäftlichen Verkehr verwendeten Messgeräte richtig gehandhabt und fristgerecht zur Eichung vorgestellt werden.

    Foto: RPT