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RP Tübingen, Umwelt
  • Abteilung 5
    05.10.2017
    05.10.2017 UMWELT | Pressefahrt zur Kreismülldeponie Sauloch in Hechingen
     Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Günther-Martin Pauli und die Vertreter des Regierungspräsidiums und der Kreismülldeponie; Quelle: RPT, Claudia-Alexandra Wiese

    ​Das Abfallwirtschaftszentrum/Kreismülldeponie Hechingen-Sauloch ist die zentrale Entsorgungseinrichtung des Zollernalbkreises. Die Deponie wurde im August 1982 in Betrieb genommen. Bis zum 31.5.2005 wurden alle nicht verwertbaren Abfälle aus Haushalten und Gewerbebetrieben aus dem Zollernalbkreis auf dieser Deponie abgelagert. Seit dem 1.6.2005 dürfen Siedlungsabfälle nicht mehr ohne thermische Vorbehandlung deponiert werden.

    Über die Jahre hat sich die Kreismülldeponie zu einem Abfallwirtschaftszentrum entwickelt. Auf dem Gelände befinden sich ein Wertstoffzentrum, drei Müllumschlagstationen, eine Biomüllhalle, ein Deponielehrpfad sowie ein Platz für die Zwischenlagerung von Abfällen. Im Rahmen des Pressetermins hob Regierungspräsident Klaus Tappeser vor allem die zukunftsweisende Energieerzeugung hervor. Neben der Gasverdichterstation, die das Deponiegas erfasst und zu einem benachbarten Industriebetrieb leitet, sorgen eine Sickerwasserwärmepumpe, ein Solarpark sowie eine Holzhackschnitzelproduktion für die Erzeugung regenerativer Energien. Das Regierungspräsidium Tübingen ist für die immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren der Deponie zuständig.
     
    Bild: Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Günther-Martin Pauli und die Vertreter des Regierungspräsidiums und der Kreismülldeponie; Quelle: RPT, Claudia-Alexandra Wiese