RS 11 (L) Radschnellweg Tübingen-Rottenburg a.N.

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Regierungspräsidium Tübingen
Referat 44

rs11-tue-ro@rpt.bwl.de

Wir planen für Sie

Zwischen den Städten Tübingen und Rottenburg a. N. soll ein Radschnellweg entstehen.

  • Sichere, schnelle und direkte Radverbindung zwischen Tübingen und Rottenburg a. N. als Alternative zum Auto
  • Vermeidung von Staus im Verkehrssystem
  • Verringerung der Luft- und Lärmbelastung und Beitrag zum Klimaschutz
  • Hoher Fahrkomfort durch hohe bauliche Qualitätsstandards und betriebliche Unterhaltung (hohe Belagsqualität, Winterdienst)

     

    Aktueller Stand

    Die Maßnahme befindet sich in der Vorplanung. Derzeit wird im Rahmen einer ergebnisoffenen Prüfung unter Berücksichtigung aller relevanten Belange eine Vorzugsvariante herausgearbeitet.


    Slideshow

    Varianten aus der Machbarkeitsstudie des Landkreises

    Varianten aus der Machbarkeitsstudie des Landkreises

    Rund um das Projekt

    Varianten

    In der vom Landkreis Tübingen im Jahr 2019 erstellten Machbarkeitsstudie (MBS) wurde eine Vielzahl von Varianten und Untervarianten (hellblaue Linien) untersucht und eine Vorzugsvariante (rote Linie) herausgearbeitet. Alle Varianten beginnen am Zentralen Omnibusbahnhof in Tübingen.

    Die Vorzugsvariante aus der MBS verläuft nahe der B 28 südlich des Neckars, bindet die Ortschaften Weilheim, Kilchberg, Bühl an und führt durch Kiebingen weiter nach Rottenburg a.N.

    Des Weiteren wurde eine Alternativvariante (lila Linie) untersucht, die an der Nordseite des Neckars über Hirschau führt.

    Je nach Streckenverlauf und Endpunkt haben die untersuchten Varianten eine Länge von 9 bis 12 km und ein Potenzial an Radfahrenden in Teilabschnitten von 2.100 bis zu 2.750 pro Tag. Der Vorzugsvariante entlang der B 28 schreiben die Autoren der MBS das größte Potenzial zu – mit durchschnittlich 2.400 Radfahrenden pro 24 Stunden auf der Gesamtstrecke.

    Neben den in der MBS untersuchten Varianten werden derzeit auch weitere Varianten untersucht.

     


    Ziele der Maßnahme

    Der Radschnellweg zwischen dem Oberzentrum Tübingen und dem Mittelzentrum Rottenburg a. N. erfüllt eine überregionale Verbindungsfunktion und soll stark frequentierte Pendlerstrecken im Infrastrukturnetz entlasten. Berufs- und Ausbildungspendler im Stadt-Umland-Verkehr von Tübingen und Rottenburg a. N. soll der Radschnellweg zu einem Umstieg auf das Fahrrad animieren. Damit erschließt er neue Zielgruppen im Radverkehr und macht das Radeln auch für längere Distanzen attraktiver.


    Chronologie

    Februar 2020

    Planungsbeginn durch das Regierungspräsidium

    Herbst 2019

    Fertigstellung der Machbarkeitsuntersuchung des Landkreises Tübingen

    März 2018

    Potenzialanalyse für Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg, dabei Einstufung der Maßnahme in den Vordringlichen Bedarf

    Näheres dazu erfahren Sie unter:
    https://www.fahrradland-bw.de/radverkehr-in-bw/radschnellverbindungen/potenzialanalyse/


    Was ist ein Radschnellweg?

    Radschnellwege müssen besondere Qualitätsstandards erfüllen:

    • Sie sind schnell – durch eine möglichst direkte, umwegfreie Linienführung, durch eine bevorzugte Führung an Kreuzungen und wenig Steigungen
    • Sie sind sicher – aufgrund ausreichender Breiten für Nebeneinanderfahren und Überholen. Fußgänger werden – zum überwiegenden Teil – separat geführt.

    Weitere Details über Radschnellwege können Sie hier nachlesen. Darüber hinaus erfahren Sie, welche Radschnellverbindungen es bereits im Land gibt, wie sie gefördert werden und vieles mehr.