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Ausbildung und Approbation zum / zur psychologischen Psychotherapeut / in

Approbation

Das am 01.01.1999 in Kraft getretene Psychotherapeutengesetz (PsychThG) beinhaltet in § 1 die Regelungen zum Schutz der Berufsbezeichnung „Psychologische(r) Psychotherapeut(in)“, „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut(in)“ sowie „Psychotherapeut(in)“. Er macht die Ausübung der Psychotherapie von dem Besitz einer Approbation abhängig und definiert zugleich, was im Sinne des PsychThG unter diesem Begriff zu verstehen ist.

Die Approbation beinhaltet nicht nur die Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie im Sinne des Gesetzes, sondern auch das Recht, die nunmehr durch das PsychThG geschützten Berufsbezeichnungen „Psychologische(r) Psychotherapeut(in)“ oder „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut(in)“ führen zu dürfen.

Während die Approbation als Psychologische(r) Psychotherapeut(in) zu der unbeschränkten Ausübung der Psychotherapie im Sinne des PsychThG berechtigt, beschränkt die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut(in) dieses Recht auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis zum Alter von 21 Jahren. Ausnahmsweise erweitert sich die Behandlungsbefugnis des/der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten(in) dann, wenn zur Sicherung des Therapieerfolges eine gemeinsame Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Erwachsenen notwendig ist bzw. wenn eine vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnene Therapie erst nach seiner Vollendung abgeschlossen werden kann.

Approbation im Rahmen der Übergangsvorschrift des § 12 PsychThG

 
§ 12 des PsychThG enthält Übergangsvorschriften, nach denen eine Approbation an bestimmte Personen erteilt werden kann, die bis zum Inkrafttreten des PsychThG bereits auf dem Gebiet der Psychotherapie tätig waren. Die entsprechenden Antragsunterlagen für eine Approbation nach dem Übergangsrecht sowie weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Formulare.

Approbation nach abgeschlossener Berufsausbildung und bestandener staatlicher Prüfung nach § 2 PsychThG

 
Voraussetzung für die Erteilung der Approbation nach § 2 Abs. 1 PsychThG ist neben persönlichen Voraussetzungen das Ableisten der vorgeschriebenen Ausbildung und das Bestehen der staatlichen Prüfung. Die näheren Einzelheiten entnehmen Sie bitte der gesetzlichen Regelung.
Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie (copyright: bittedankeschön, Fotolia)