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Ausbildungen im Hauswirtschaftlichen Bereich
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Meisterin / Meister der Hauswirtschaft

Das Berufsbild - Kompetenzen erwerben und weitergeben

Meister/innen sind unternehmerisch denkende und handelnde Fach- und Führungskräfte, die vielfältig Beschäftigung finden:

  • Vor allem in Großhaushalten wie Wohn- und Pflegeeinrichtungen für Senioren, Kinder und Jugendliche sowie für behinderte Menschen, Krankenhäuser oder Tagungsstätten.
    Aber auch in Privathaushalten, landwirtschaftlichen Unternehmerhaushalten oder
  • in selbständiger Tätigkeit als Anbieter/in hauswirtschaftlicher Dienstleistungen.

Neben der Koordination von Arbeitsabläufen der Haushaltsführung, stellen sie sicher, dass Aufträge personenorientiert und wirtschaftlich ausgeführt werden. Auch die Einhaltung gesetzlicher bzw. betrieblicher Qualitätsvorschriften fällt in ihr Aufgabenbereich. Des Weiteren verhandeln sie u. a. mit Lieferanten und erledigen den betriebsbezogenen Schriftverkehr.

Die erworbenen berufs- und arbeitspädagogischen Kompetenzen befähigen sie zudem zur Ausbildung von jungen Nachwuchskräften im Beruf der Hauswirtschaft.

Der erfolgreiche Abschluss der Meisterprüfung ermöglicht, neben weiteren Voraussetzungen, den Zugang zum Hochschulstudium, das zu einem ersten Hochschulabschluss (z. B. Bachelor of Science) führt.

Die Voraussetzungen zur Zulassung

Zur Meisterprüfung wird i. d. R. zugelassen, wer

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in hat und danach mindestens zwei Jahre einschlägige Berufspraxis nachweist d. h. hauptberuflich in einem hauswirtschaftlichen Dienstleistungsbetrieb mit Versorgungsbereich für größere Personengruppen arbeitet oder einen eigenen Haushalt mit mindestens einer zu versorgenden Person führt und einen dreimonatigen Praxisnachweis erbringt (siehe Praxisleitfaden)
    oder
  • eine mindestens fünfjährige, einschlägige Berufspraxis mit Fach- und Führungsaufgaben vorweist
    oder
  • den Nachweis erbringt, dass die erweiterte berufliche Handlungsfähigkeit erworben wurde, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt.

Für die Durchführung der Meisterprüfung ist das Regierungspräsidium Tübingen zuständig. Es wird empfohlen, die Zulassungsvoraussetzungen vorab abzuklären.

Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung

Von unterschiedlichen Trägern der beruflichen Fortbildungsmaßnahmen (wie z. B. die Fachschulen, Berufsschulen oder Verbände - siehe Karte) werden Vorbereitungskurse an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg angeboten. Informationen über aktuelle Kursangebote erhalten Sie direkt bei den Bildungsträgern oder der zuständigen Stelle, dem Regierungspräsidium Tübingen. Die Teilnahme an einem Kurs ist nicht Zulassungsvoraussetzung, wird aber dringend empfohlen.

Hier finden Sie die Liste der Standorte der Vorbereitungskurse.

Karte mit den Standorten der Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung der Hauswirtschaft 

Vorbereitungskurs
Mit diesem Symbol sind auf der obigen Karte die Standorte der Träger beruflicher Fortbildungsmaßnahmen gekennzeichnet bzw. aufrufbar.

Inhalte der Meisterprüfung

Die Prüfung gliedert sich in drei Prüfungsteile mit folgenden Prüfungsleistungen:

  1. Hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen
    • schriftliche Prüfung (180 Min.)
    • Arbeitsprojekt über eine Dauer von 6 Monaten im betrieblichen Kontext schriftlich darlegen und umsetzen;
      Präsentation des Projekts und Prüfungsgespräch (60 Min.)
  2. Betriebs- und Unternehmensführung
    • schriftliche Prüfung (180 Min.)
    • Situationsaufgabe (180 Min. Vorbereitung), bei der die Haushalts- und Unternehmenssituation eines fremden Betriebes analysiert und beurteilt sowie im Prüfungsgespräch (60 Min.) vorgestellt wird
  3. Berufsausbildung und Mitarbeiterführung
    • schriftliche Prüfung (180 Min.)
    • praktischer Teil mit der Durchführung einer schriftlich geplanten Ausbildungseinheit (60 Min.) und Prüfungsgespräch (30 Min.)

Rechtsvorschriften / Formulare / Links


Allgemeine Rechtsvorschriften

Verordnung über die Anforderungen in der Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin vom 28. Juli 2005 (pdf, 87 KB)
Prüfungsordnung des Regierungspräsidiums Tübingen über die Durchführung der Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin Vom 15. Juli 2015
Verordnung des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz über die Durchführung von Fortbildungsprüfungen in den Berufen der Landwirtschaft (VOFPLandw) vom 3. Juni 2010 (pdf, 64 KB)
Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (pdf, 149 KB)
§ 59 Landeshochschulgesetz (LHG) vom 1. Januar 2005 (pdf, 39 KB)


Formulare zur Meisterprüfung

Übersicht Fortbildungsmöglichkeiten in der Hauswirtschaft in Baden-Württemberg (pdf, 116 KB)
Praxisleitfaden für Prüfungsbewerber/innen ohne bisherige duale Ausbildung (pdf, 31 KB)

Anmeldung zur Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschafter/Hauswirtschafterin (pdf, 54 KB)

Merkblatt zum Arbeitsprojekt (pdf, 40 KB)
Anlage 1 - Themenvorschlag Arbeitsprojekt (pdf, 35 KB)
Merkblatt zur Situationsaufgabe (pdf, 25 KB)
Merkblatt zur Ausbildungseinheit (pdf, 43 KB)
Anlage 1 - Themenvorschlag Ausbildungseinheit (pdf, 30 KB)
Beispielthemen für die Ausbildungseinheit (pdf, 12 KB)
Vergütung für die Mitwirkung von Auszubildenden in der Meisterprüfung (Landwirtschaft / Hauswirtschaft) (pdf, 80 KB)

Formulare für ehrenamtlich tätige Personen anlässlich der Meisterprüfung

Reisekosten und Prüfungs-/Sitzungsvergütung für ehrenamtlich tätige Personen anlässlich der Meisterprüfung in der Hauswirtschaft - MLR (pdf, 66 KB)
Reisekosten und Prüfungs-/Sitzungsvergütung für ehrenamtlich tätige Personen anlässlich der Meisterprüfung in der Hauswirtschaft - SM (pdf, 58 KB)
Verdienstausfallbescheinigung (pdf, 101 KB)

Links


Berufsverbände (pdf, 222 KB)

Hintergrund 

Ansprechpartnerinnen beim Regierungspräsidium Tübingen

Referat 31

Sabine Keller-Epple
Telefon 07071 757-3312
E-Mail sabine.keller-epple@rpt.bwl.de