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Ganztagsschule

Pädagogisches Konzept

Ganztagesschulen bieten Kindern und Jugendlichen einen Lern- und Lebensort, an dem sie eine Möglichkeit finden, individuell gefördert, aber auch gefordert zu werden. Durch die Einbindung verschiedener Akteure wird für die Kinder ein Angebot geschaffen, um neue Freizeitaktivitäten kennenzulernen und in der Gemeinschaft stark zu werden.

Ausgehend vom pädagogischen Konzept der Schule wird eine Rhythmisierung eingeführt, die sich am Schüler orientiert und durch organisatorische und strukturelle Bedingungen gestützt wird. Ganztagsschulen verbinden an drei oder vier Tagen der Woche mit sieben oder acht Zeitstunden in einer rhythmisierten Tagesstruktur Unterricht, Übungsphasen und Förderzeiten, Bildungszeiten, Aktivpausen und Kreativzeiten zu einer pädagogischen und organisatorischen Einheit.

Ganztagesschulen nach Landeskonzeption

Ziel des Ganztagesprogramms „Ausbau und Weiterentwicklung der Ganztagesschulen in Baden-Württemberg“, das am 20. Feb. 2006 beschlossen wurde, ist ein flächendeckendes und bedarfsorientiertes Netz an Ganztagesschulen im Land. Die Einrichtung eines Ganztagesbetriebes erfolgt an allgemeinbildenden Schulen in der Grundstufe und in der Sekundarstufe 1 der weiterführenden Schulen.;

Ganztagesschulen nach neuer Konzeption

Ziel dieses Ganztageskonzeptes, das nur für Grundschulen und Grundstufen von Förderschulen gilt, ist die Implementation eines rhythmisierten Ganztagesbetriebes an drei oder vier Tagen. Diese Konzeption, die ab dem Schuljahr 2014/2015 gültig ist, kann in verbindlicher oder in einer Wahlform angeboten werden. Die verbindliche Form umfasst ein Konzept, bei dem alle Kinder am Ganztagesangebot teilnehmen, die Wahlform lässt dies offen. Zur Rahmengestaltung gibt das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Eckpunkte vor, die bei der Entscheidung für den Ganztagesbetrieb berücksichtigt werden müssen. Anträge werden jährlich zum 1. November beim staatlichen Schulamt eingereicht.;

Die Voraussetzungen für eine Antragsstellung umfassen neben der schriftlichen Zustimmung des Schulträgers, der Übernahmeerklärung der Sach- und Personalkosten der Mittagspause und der Schulkonferenz auch ein ausführliches pädagogisches Konzept. Zentrale Elemente des Konzepts sind ein rhythmisierter Ganztagesbetrieb und die Einbeziehung der außerschulischen Partner. Anforderungen werden im Antragsformular ersichtlich. Das Landesinstitut für Schulentwicklung unterstützt die Schulen in der Planung einer Ganztagesschule, aber auch in der Weiterentwickelung durch einen Leitfaden.Die regionale Serviceagentur "Ganztägig lernen" Baden-Württemberg ist ein bedarfsorientiertes Unterstützungssystem für Schulen, die ganztägige Bildungsangebote entwickeln, ausbauen und qualitativ verbessern möchten.

Dokumente und Links

Antrag

In der der folgenden Übersicht findet sich neben den charakteristischen Merkmalen auch ein Pfad zu den entsprechenden Antragsformularen.

 

​Angebotsform

Konzeption​

Erstantragsformular​

Erweiterungsantrag​

 

Gebundene Ganztages-schule

nach Landeskonzeption 2006

Für alle Schüler/innen verpflichtende Teilnahme an den Angeboten

Eine Sekundarschule möchte einen ersten Antrag auf die Einrichtung eines Ganztagesangebotes mit verpflichtender Teilnahme einbringen.  

Abgabefrist 1. Nov.

Das Ganztagesangebot soll ausgeweitet werden, bzw. es haben sich mehr Kinder angemeldet, wodurch weitere Ganztagesklassen hinzukommen.

Teilgebundene Ganztages-schule

nach Landeskonzeption 2006


Für einen Teil der Schüler/innen verpflichtende Teilnahme an ausgewählten Angeboten

Eine Sekundarschule möchte einen ersten Antrag auf die Einrichtung eines Ganztagesangebotes mit verpflichtender Teilnahme einbringen.

Abgabefrist 1. Nov.

Das Ganztagesangebot soll ausgeweitet werden, bzw. es haben sich mehr Kinderangemeldet, wodurch weitere Ganztagesklassen hinzukommen.

Offene Ganztagesschule

nach Landeskonzeption 2006


Umfassende Wahlfreiheit zur Teilnahme für alle Schüler/innen

Eine Sekundarschule möchte einen ersten Antrag auf die Einrichtung eines Ganztagesangebotes mit freiwilliger Teilnahme einbringen.

Abgabefrist 1. Nov.

Das Ganztagesangebot soll ausgeweitet werden, bzw. es haben sich mehr Kinderangemeldet, wodurch weitere Ganztagesklassen hinzukommen.

 

Raumprogramm

Ihre Schule soll Ganztagsschule werden? Und Sie haben noch Fragen dazu? Hier unsere FAQs:
 
 

Frage 1: Welche Räume sind dafür erforderlich? 

Der Raumbedarf richtet sich nach dem pädagogischen Konzept der Schule, der Zahl der Schüler, die am Ganztagsbetrieb teilnehmen, und den örtlichen Verhältnissen. Es können Räume und Flächen für den Essens-, Betreuungs-, Freizeit- und Lehrerbereich notwendig werden. Welche Räume erforderlich sind, legt das Regierungspräsidium nach einem Soll-/Ist-Vergleich fest. 

Frage 2: Wie groß muss ein Speisebereich sein? 

In der Regel kann eine Fläche von 0,5 m² pro Schüler für den Speisesaal und eine Küche mit 30 bis 42 m² anerkannt werden. Bei größeren Schulen wird ein Mehrschichtbetrieb vorausgesetzt. Der Küchenbereich kann bis 72 m² groß sein. 

Frage 3: Welche Baumaßnahmen werden gefördert? 

Förderfähig sind Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und Sonderschulen. 

Frage 4: Wie hoch ist der Zuschuss?

In der Regel wird zu dem zuschussfähigen Bauaufwand ein Zuschuss von 33 % gewährt. Dieser Fördersatz erhöht sich, wenn mehr als 10 v. H der Schüler, die die betreffende Schule besuchen, außerhalb der Schulträgergemeinde wohnen. Bei privaten Schulen beträgt der Zuschuss 37 %. 

Frage 5: Wo gibt es die Antragsformulare? 

Antragsformulare und Hinweise zum Verfahren können Sie vom Kultusportal herunterladen.

Hintergrund 

Regierungspräsidium Stuttgart

Referat 71 (Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Schulen)

Referat 71

Hintergrund 

Regierungspräsidium Karlsruhe

Referat 71 (Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Schulen, Angelegenheiten der Lehrerbildungseinrichtungen, Disziplinarangelegenheiten)

Hintergrund 

Regierungspräsidium Freiburg

Referat 74 (Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real-, Gemeinschafts- und Sonderschulen)

Carlo Fleig
0761 208-6045
Carlo.Fleig@rpf.bwl.de

Hintergrund 

Regierungspräsidium Tübingen

Referat 71 (Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten der Schulen, Angelegenheiten der Lehrerbildungseinrichtungen, Disziplinarangelegenheiten) 

Referat 74 (Grund-, Werkreal-, Haupt-, Real-, Gemeinschafts- und Sonderschulen) und Gymnasien

Simone Baur
07071 757- 2117
07071 757- 2009
simone.baur@rpt.bwl.de

Martina Lau
07071 757-2092
Martina.Lau@rpt.bwl.de

Referat 76 (Berufliche Schulen)

Annemarie Müller-Kirsch

07071 757-2039 Annemarie.MuellerKirsch@rpt.bwl.de

Marlies Theurer-Ruf

07071 757-2136 marlies.theurerruf@rpt.bwl.de