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Projekt des Hochwasserschutzes im Bereich des Rheins am Regierungspräsidium Freiburg

Elisabethenwört

Aktueller Stand

In Planung, Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens

Zahlen und Fakten

Lage:
Insel Elisabethenwört im nördlichen Landkreis Karlsruhe und Landkreis Germersheim, Rhein-km 380,8 bis 383,4
Gemeinde Dettenheim, Stadt Philippsburg und Stadt Germersheim

Fläche: mind. 400 ha bis max. 590 ha
Volumen: mind. 11,9 Mio. m

Insel Elisabethenwört, Copyright: RP Karlsruhe

Das Projekt

​Elisabethenwört ist einer von 13 Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) in Baden-Württemberg. Die Rückhalteräume dienen der Verbesserung des Hochwasserschutzes am Oberrhein.

Alle 13 Rückhalteräume des IRP (Rahmenkonzept I) sind erforderlich, um den vor dem Ausbau des Oberrheins vorhandenen Hochwasserschutz wieder herzustellen.

Der Rückhalteraum Elisabethenwört könnte auf zwei unterschiedliche Arten betrieben werden:

  • als gesteuerter Polder mit ökologischen Flutungen oder
  • als ungesteuerte Dammrückverlegung.


Er könnte unterschiedliche Flächengrößen zwischen 400 ha und 590 ha haben.

Je nachdem, welche Variante umgesetzt wird, könnten unterschiedliche Bauwerke notwendig werden. Z. B. könnten Dämme ertüchtigt oder Ein- und Auslassbauwerke gebaut werden.

Die Entscheidung für eine Variante soll Ende 2017 getroffen werden.

Zum Projekt wird ein regelmäßiger Newsletter herausgegeben.

Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Planungen werden von Beginn an von der Öffentlichkeit begleitet.
Es besteht die Gelegenheit sich zu informierten und das Vorhaben zu verstehen. Außerdem ist es möglich mitzuwirken und Vorschläge einzubringen. Die abschließenden Entscheidungen bleiben jedoch beim Vorhabenträger, der für die Umsetzung des Projektes verantwortlich ist. Er hat das Ziel, Entscheidungen zu treffen, die von einer breiten Öffentlichkeit akzeptiert werden.

Im Beteiligungsfahrplan (s.u.) ist zusammen gefasst, wie die Öffentlichkeitsbeteiligung umgesetzt werden soll. Es sind öffentliche Bürgerabende vorgesehen und die Einbindung der kommunalen Gremien. Als zentrales Element der Beteiligung wurden der Projektbegleitkreis und vier Arbeitsgruppen mit über 60 Mitgliedern gegründet.

Planung und Beteiligung laufen parallel nebeneinander und sind aufeinander abgestimmt. Dies wir im Zeit- und Arbeitsplan (unter "Beteiligungsfahrplan") dargestellt.

Planung

Die Verantwortung für das Projekt liegt beim Vorhabenträger, dem Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe. Zur Wiederaufnahme der Planungen wurde 2014/2015 ein neues Planungsteam zusammen gestellt. Es wurden Ingenieure, Planer, Hydrauliker und Biologen beauftragt. Diese bearbeiten die Umwelt- und Wasserbauplanung und die Hydraulik für das Oberflächengewässer und Grundwasser.

In den 90er Jahren wurden bereits mehrere Varianten voruntersucht. Hierfür wurden drei Flächengrößen abgegrenzt. Aufgrund der beiden unterschiedlichen Betriebsarten ergeben sich hieraus sechs Grundvarianten.

Derzeit werden diese sechs Grundvarianten planerisch vollständig neu aufgearbeitet und mit weiteren Untervarianten ergänzt. Dabei werden alle aktuellen Aspekte zum Hochwasserschutz, Naturschutz und insbesondere zu den Auswirkungen beim Grundwasser beachtet. Eine Verschlechterung der Grundwassersituation in bebauten Gebieten wird ausgeschlossen.

Jede einzelne Variante kann Vor- und Nachteile haben, beispielsweise in Bezug auf die Umwelt, den Hochwasserschutz, die Freizeitnutzung oder das Grundwasser.
Deswegen werden alle Varianten ergebnisoffen geprüft und miteinander verglichen.

Die Entscheidung für eine Variante soll Ende 2017 getroffen werden.

Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Ansprechpartner

Regierungspräsidium Karlsruhe
Referat 53.1

Silke Tänzel
Telefon  0721 926-7610
EMail silke.taenzel@rpk.bwl.de

Ralf Hübner
Telefon  0721 926-7615
EMail ralf.huebner@rpk.bwl.de

Termine
Derzeit keine aktuellen Termine

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Sie wissen nicht, was unter einem Beteiligungsscoping zu verstehen ist? Dann lesen Sie hier weiter