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Projekt des Hochwasserschutzes im Bereich des Rheins am Regierungspräsidium Freiburg
Boot auf einem See, Quelle:

Integriertes Rheinprogramm (IRP)

Durch den Bau der Staustufen am Oberrhein zwischen Märkt und Iffezheim sind natürliche Auen und damit Überflutungsflächen verloren gegangen. Dies hat dazu geführt, dass bei großen Hochwasserereignissen am Rhein unterhalb von Iffezheim die akute Gefahr der Überströmung von Dämmen und von Dammbrüchen besteht. Der Schaden für das Hinterland wäre beträchtlich.

Um diese Hochwassergefahr zu reduzieren, sollen Flächen, die vor dem Staustufenbau noch überflutet waren, wieder zurückgewonnen werden. Unser Ziel ist es, diese ehemaligen Überflutungsflächen wieder für den Hochwasserschutz zu aktivieren und die Entwicklung naturnaher Auen zu bewirken.

Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Projekt des Landes Baden-Württemberg und geht auf eine vertragliche Vereinbarung zwischen der Republik Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland zurück.

Es werden 13 Hochwasserrückhalteräume geschaffen und die Auen am Oberrhein sollen weitestgehend erhalten bzw. wiederhergestellt werden.

Ziele des IRP

  • umweltverträgliche Wiederherstellung des Hochwasserschutzes am Oberrhein - Rahmenkonzept I (RKI)
  • Renaturierung und Erhalt der Oberrheinauen - Rahmenkonzept II (RKII)

Das IRP als Film - Hochwasserschutz und lebendige Auen