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B 14- Ortsumfahrung Spaichingen + Balgheim
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B 14 – Ortsumfahrung Spaichingen und Balgheim

​Die Bundesstraße B 14 verbindet als Nord-Süd-Achse den Neckarraum mit dem Bodensee. Eine wichtige Bedeutung kommt hier dem Streckenabschnitt zwischen Rottweil und Tuttlingen zu, dessen Verlauf unter anderem durch die Stadt Spaichingen und die Gemeinde Balgheim führt.  Die beiden Ortsdurchfahrten sind dabei eines der letzten Nadelöhre im Streckenverlauf.

Für diesen Abschnitt wird eine Ortsumfahrung beim RP Freiburg geplant. Die neue Strecke soll dabei in etwa auf Höhe des Sportplatzes Aldingen beginnen und südlich der Gemeinde Balgheim, auf Höhe der L 438 nach Dürbheim, wieder an die bestehende B 14 anschließen.

Die heutigen Ortsdurchfahrten in Spaichingen und Balgheim sind sehr stark vom Verkehr belastet. Dies führt zu erheblichen Beeinträchtigungen der Anwohner durch Lärm und Abgase. Teilweise kommt es auch zu verkehrlichen Überlastungen und Defiziten hinsichtlich der Verkehrssicherheit.
Ziel der geplanten Ortsumgehung ist es daher die Ortsdurchfahren verkehrlich zu entlasten und für die B 14 eine langfristig leistungsfähige Verbindung zu schaffen. Mit Entlastung der Ortsdurchfahrten verringert sich zudem die innerörtliche Trennwirkung und eröffnet neue Möglichkeiten für eine weitere städtebauliche Entwicklung.

Um die Ziele zu erreichen soll der gesamte Durchgangsverkehr, sowie Teile des Ziel- und Quellverkehrs der beiden Gemeinden auf der Ortsumfahrung gebündelt werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Anbindung der vorhandenen und geplanten Gewerbegebiete im Süden von Spaichingen und Balgheim.

Die Maßnahme ist im neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP 2030) mit vordringlichem Bedarf eingestuft worden. Anfang 2018 hat das Verkehrsministerium in seiner landeseigenen Prioritätenliste den Bedarf nochmals bekräftigt und die Maßnahmen innerhalb des Regierungsbezirks Freiburg auf Position 3 gesetzt.

Die Planung der Maßnahme wird ab Herbst 2018 vom Regierungspräsidium Freiburg konkretisiert.
Bereits im Jahre 1998 hatte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung auf Grundlage eines RE-Vorentwurfs den Gesehenvermerk für eine sogenannte Westumfahrungs-Variante erteilt. Diese Variante wird auch in der aktuellen Planung wieder aufgegriffen.

Als erster Schritt wird jetzt mit der Ermittlung und Aktualisierung der notwendigen Grundlagen für die weitere Planung begonnen. Hierzu werden insbesondere eine neue Verkehrsuntersuchung, eine Planungsraumanalyse und die Untersuchung der möglichen Varianten zählen. Voraussichtlich im Herbst 2019 soll es auch eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort geben, bei der neben dem weiteren Vorgehen auch die Erkenntnisse der neuen Verkehrsuntersuchung vorgestellt werden sollen.

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Referat 44