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A 98.4 – Herrschaftsbucktunnel

Schnellstart



​Der Herrschaftsbucktunnel –

Autobahnausbau der A 98 am Hochrhein zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein bis zur Anschlussstelle Minseln 

Aktuelles

Die Sprengungen für den Bau des Herrschaftsbucktunnels haben begonnen. Innerhalb der Nachtzeit sind maximal ein bis zwei Sprengungen pro Röhre zu erwarten. Da die Baustelle im Durchlaufbetrieb läuft, können die Zeiten der Sprengungen je nach Fortschritt deutlich variieren. Es muss damit gerechnet werden, dass die Sprengungen im Umfeld der Baustelle deutlich wahrzunehmen sind.


​Der rund 480 m lange Herrschaftsbucktunnel ist das Kernstück des neuen Bauabschnittes der A 98 zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein und der Anschlussstelle Minseln. Die 2,8 km lange Maßnahme ist Bestandteil des vierten Ausbauabschnitts der Hochrheinautobahn A 98, die eine wichtige West-Ost-Verbindung für die Region darstellt.
Übersichtskarte A 98

Zu dem Projekt gehören 
  • der Bau des östlichen Teils des Autobahndreiecks Hochrhein
  • der Kaltluftdurchlass
  • der Bau der Anschlussstelle Minseln
  • der Bau der vierspurigen Straße zwischen den Bauwerken
  • sowie weitere kleinere Teilbauwerke

Uebersichtskarte-herrschaftsbucktunnel.pdfÜbersichtskarte Herrschaftsbucktunnel
​Der Tunnel besteht aus 2 Röhren, der Nord- und der Südröhre.
 

Nordröhre:

  • Gesamtfahrbahnbreite von 7,50 m
  • 2 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Waldshut-Lörrach.

Südröhre:

  • Gesamtfahrbahnbreite von 11,00 m
  • 2 Fahrstreifen für die Fahrtrichtung Lörrach-Waldshut und 1 Fahrstreifen für die Richtung Rheinfelden-Waldshut.
 
Bei beiden Tunnelröhren sind seitliche Notgehwege mit einer Breite von 1,0 m angeordnet. Diese Wege sind in der Tunnelmitte mit einem Querschlag verbunden, damit im Notfall eine schnelle Rettung möglich ist.
Das Durchfahren des schwierigen Baugrundes stellt eine Herausforderung dar. Es werden dabei Ausbruchsquerschnitte von 100 m² bis 160 m² erforderlich.
Die Rohbauarbeiten für den Tunnel sollen 2019 fertig gestellt werden. Anschließend muss u.a. noch die betriebstechnische Ausstattung erfolgen, bevor der Tunnel unter Verkehr gehen kann.