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B 33 Allensbach/West – Konstanz (Landeplatz), Straßenbaumaßnahme Regierungspräsidium Freiburg

​B 33 Allensbach/West Konstanz (Landeplatz)

Abschnitte C + D

​Die Abschnitte C + D sind Teile des 10,8 km langen Gesamtprojektes „Neu-, Um- und Ausbau der neuen Bundesstraße B 33 zwischen Allensbach/West und Konstanz (Landeplatz)“. Durch die Maßnahme soll die Anbindung der Stadt Konstanz an das regionale Straßennetz verbessert und die täglichen Staus in diesem Bereich vermindert werden.

Im September 2016 erteilte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Baufreigabe für die Abschnitte C + D. Nachdem 2018 die ersten vorbereitenden Bauarbeiten (Leitungsverlegungen) durchgeführt wurden, war im Herbst 2019 der offizielle Beginn im Abschnitt C.

Sowohl im Abschnitt C als auch im Abschnitt D sollen Tunnel gebaut werden. Der Zeitplan sieht vor, dass beide Tunnel, der Röhrenbergtunnel wie auch der Tunnel Hegne, ab 2022 gebaut werden sollen. Nach derzeitigem Stand könnte Abschnitt C im Jahr 2027 fertiggestellt werden. Je nachdem ob die Abschnitte C und D parallel gebaut werden können, kann mit einer Gesamtfertigstellung der B 33 ab 2027 gerechnet werden.

In den Bauabschnitten A + B verläuft die Trasse für die „B 33 neu“ in großen Teilen außerhalb der früheren B 33. Dies ist in den jetzt folgenden Bauabschnitten C und D nicht mehr der Fall. Um die beiden Tunnel bauen zu können, muss der komplette Verkehr der B33 auf Paralleltrassen verlegt werden. Aus diesem Grund sind umfangreiche Umleitungsstrecken notwendig. Die Planung berücksichtigt im Rahmen der Möglichkeiten die künftige Kreisstraße sowie Rad- und Wirtschaftswege als Umleitungsstrecken, die für den Endausbau ohnehin gebaut werden müssten. So werden zusätzliche Provisorien vermieden und keine unnötigen Flächen versiegelt. 

Erläuterung zur Maßnahme

 




Übersichtskarte

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b33-allensbach-konstanz-uebersichtskarte.JPG
b33-allensbach-konstanz-uebersichtskarte.pdfÜbersichtskarte (pdf, 3,6 MB)

Anschlussstelle Allensbach Mitte - Dezember 2019 bis September 2021

Die Arbeiten im Bereich Allensbach Mitte wurden bereits im Dezember 2019 begonnen und umfassen den Ausbau der „B 33 neu“ von der bereits freigegebenen Strecke (Abschnitt B) bis kurz vor der Kaltbrunner Straße. Das voraussichtliche Ende der Arbeiten ist für September 2021 geplant.

Die Trasse der „B 33 neu“ verläuft in diesem Bereich auf der Bestandstrasse. Aus diesem Grund muss der Verkehr auf der B 33 zuerst verlegt werden und eine örtlichen Umleitungsstrecke ist erforderlich. Erst nach der Umlegung des Verkehrs kann der eigentliche Ausbau beginnen.

Folgende Maßnahmen werden durchgeführt:

  • Verbreitung der bestehenden Brücke bei der Anschlussstelle Allensbach Mitte (BW20)
  • Herstellung der beiden Fahrbahnen der „B 33 neu“ zwischen dem Ende der fertiggestellten Strecke bis ca. 200 m nach der Anschlussstelle Allensbach Mitte
  • umfangreiche Baugrundverbesserungen im Bereich der neu herzustellenden Fahrbahnen
  • Außerdem muss die künftige Straßenentwässerung hergestellt werden
  • Lärmschutzwände auf der Brücke (BW 20)


Durch die Baumaßnahmen werden Umleitungen erforderlich. Wir bitten um Verständnis für evtl. aufkommende Behinderungen!

Umleitungsstrecke Bereich Allensbach Mitte - Mitte Juni 2020 bis September 2021

  • Die provisorischen Fahrbahnen der Umleitungsstrecke für die Fahrtrichtungen Konstanz und Singen werden je Fahrtrichtung getrennt voneinander geführt.
  • Der Verkehr in Richtung Konstanz wird südlich der B 33 auf dem künftigen Wirtschaftsweg geführt, der Verkehr in Richtung Singen wird nördlich der B 33 an der Baumaßnahme vorbeigeführt.
  • Diese Verkehrsführung ist von Mitte Juni 2020 bis September 2021 eingerichtet.
  • Bis auf kurze Ausnahmen bleibt die Anschlussstelle auf diese Weise während der gesamten Bauzeit für alle Verkehrsbeziehungen in Betrieb. 
  • Der bestehende Fuß- und Radweg zwischen Kaltbrunner Straße und Anschlussstelle Allensbach Mitte wird für die Umleitungsstrecke benötigt. Radfahrer und Fußgänger können über die Straße „Zum Riesenberg“ im Industriegebiet ausweichen. 

Anschlussstelle Allensbach Ost - November 2020 bis März 2022

In knapp 1,5 Jahren Bauzeit wird die Anschlussstelle Allensbach Ost zum Vollanschluss ausgebaut. Bisher ist an diesem Anschluss nur die Fahrbeziehung Allensbach-Konstanz und umgekehrt möglich. Nach dem Ausbau kann man hier auch in Richtung Singen auf die B33 neu auffahren bzw. aus Singen nach Allensbach abfahren.

Auch ein Teilstück der Umleitungsstrecke, die für den Bau des Tunnels Hegne ab dem Jahr 2022 hergestellt werden muss, wird in diesem Abschnitt gebaut.

Die Umleitungsstrecke ist so konzipiert, dass sie später weiter genutzt werden kann und überwiegend auf künftigen Fahrbahnflächen liegt: ein Teilstück wird zur neuen B 33 und andere Bereiche werden später zu Rad- und Wirtschaftswegen sowie zu einer Kreisstraße zwischen Allensbach und Hegne umfunktioniert.

Mit den Erdmassen aus dem Ausbau im Bereich der Anschlussstelle Allensbach Ost wird eine tiefgreifende Bodenstabilisierung zur Verbesserung des Setzungsverhaltens des Bodens im Bereich südlich von Hegne umgesetzt. Hier wird durch die Auflast der Erdmassen die Setzung des Bodens beschleunigt. Nach dem Bau der Kreisstraße werden dadurch keine Setzungen mehr erwartet.

Durch die Baumaßnahmen werden Umleitungen erforderlich. Wir bitten um Verständnis für evtl. aufkommende Behinderungen!

Umleitungsstrecke Bereich Anschlussstelle Allensbach Ost - November 2020 bis März 2022

  • Die Umleitungsstrecke wird nördlich der bestehenden B 33 über die künftige Kreisstraße geführt.
  • Auch die Anschlussstelle Allensbach Ost bleibt als Halbanschluss (wie bisher) während der gesamten Bauzeit in Betrieb.
  • Für alle weiteren Arbeiten wird nicht in den Verkehr der B33 eingegriffen.
  • Die Baugrundverbesserung macht die Verlegung der Zufahrt zum Bahnhof Hegne und zum Campingplatz notwendig.
  • Die Zuwegung sowie die Parkplätze am Bahnhof stehen auch hier während der gesamten Bauzeit zur Verfügung.
  • Auch die Radwegverbindung zwischen Allensbach und Hegne südlich der B 33 wird während der gesamten Bauzeit zur Verfügung stehen.
 

Weitere Arbeiten in den Jahren 2020/2021

In den Jahren 2020 und 2021 sind weitere Arbeiten geplant, die außerhalb der Bestandsfahrbahn liegen und den Verkehr nicht beeinträchtigen.

Zwei Regenwasserbehandlungsanlagen (RWB 2 östlich des Industriegebietes Allensbach und RWB 3 südlich von Hegne) für die Reinigung der Straßenabwässer:

  • Die Anlagen bestehen aus einem Regenrückhaltebecken das bei starken Regenereignissen als Zwischenspeicher dient und einem Regenklärbecken in dem verschmutztes Regenwasser mittels Absetzbecken und Leichtstoffabscheidung behandelt wird. Beim RWB 2 ist zusätzlich das Havariebecken des Tunnels Röhrenberg angeordnet, welchen im Falle eines Brandes oder einer Havarie im Tunnel Chemikalien und Löschwasser auffängt.

  • Die Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft werden ebenfalls im Gewann „Breite“ beim Mühlbach umgesetzt. Der Landschaftspflegerische Begleitplan sieht die Tieferlegung des Mühlbaches, eine Fischaufstiegsanlage sowie eine Retentionsfläche für Hochwasserereignisse mit Rückhaltedamm vor.

 

Zwei Fußgängerunterführungen (südlich der Kliniken Schmieder und südlich von Hegne) unter der künftigen Kreisstraße, die in diesen Bereichen als Umleitungsstrecke für die B 33 während des Tunnelbaus dient:

  • Durch den Bau des Röhrenbergtunnels und die notwendige Umleitungsstrecke wird die bestehende Fußgängerverbindung zu den Kliniken Schmieder über die Straße „Zum Tafelholz“ unterbrochen. Zur Wiederherstellung dieser Wegebeziehung wird eine Fußgängerunterführung gebaut um die Verbindung nach Allensbach während der gesamten Bauzeit aufrecht zu erhalten. Die Unterführung bleibt auch nach der Bauzeit bestehen und unterquert dann die künftige Kreisstraße zwischen Allensbach und Hegne.

  • Durch den Bau des Tunnels Hegne entsteht ebenfalls eine Unterbrechung der Fußgängerverbindung zwischen Hegne und dem Bahnhof Hegne. Auch hier wird die Wegbeziehung durch eine Fußgängerunterführung in der Umleitungsstrecke wiederhergestellt, die ebenfalls nach Fertigstellung zur sicheren Führung des Fußgängerverkehrs bestehen bleibt.