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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Karlsruhe
Das Bild zeigt eine Karte mit den einzelnen Trassenvarianten, Copyright: RP Karlsruhe

​Radschnellverbindung zwischen Heidelberg und Mannheim​​​​​​​​

Zahlen und Fak​ten

Vorhabenträger: Land Baden-Württemberg​

Möglicher Baubeginn: Herbst 2022

Aktueller ​Stand des Verfahrens

Varia​ntenuntersuchung​​

  • Scoping-Termin am 19.12.2018
  • Variantenentscheidung im Frühjahr 2019

Das Projekt

Ausgangslage

Das Land Baden-Württemberg hat sich entschieden, die Baulastträgerschaft für drei Leuchtturmprojekte zur Realisierung von Radschnellverbindungen zu übernehmen. Als eines der Leuchtturmprojekte wurde die Verbindung zwischen Mannheim und Heidelberg, eine Teilstrecke der Gesamttrasse Schifferstadt bis Heidelberg ausgewählt. Als Grundlage der Planung dient die vom Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) erstellt Machbarkeitsstudie.

Bis zum Frühjahr 2019 soll zunächst eine Variantenuntersuchung in angemessener Tiefe durchgeführt werden, um die optimale Trasse für die Verbindung zu finden. Dieser Untersuchung werden die Varianten für den Bereich Mannheim bis Heidelberg aus der Machbarkeitsstudie des VRRN zugrunde gelegt. Die Trasse des Leuchtturmprojektes wird grundsätzlich vom Paradeplatz in Mannheim bis zum Bismarckplatz in Heidelberg führen.

Ziele der Maßnahme​​​

Radschnellverbindungen sind aufgrund ihrer hohen Qualität, Teil eines innovativen Verkehrskonzeptes in Baden-Württemberg. Sie sollen den Radverkehr auch über längere Distanzen attraktiv machen und so eine Alternative zum motorisierten Individualverkehr bieten. Eine Radschnellverbindung zeichnet sich vor allem durch eine großzügige Dimensionierung der Querschnitte, einer Minimierung der Zeitverluste durch Anhalten, einer umwegfreien Linienführung und einer hohen Belagsqualität aus.

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Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Das Regierungspräsidium Karlsruhe sieht begleitend zur Planung der Radschnellverbindung zwischen Mannheim und Heidelberg eine umfassende Beteiligung der Öffentlichkeit vor.

Im Juli 2018 fand bereits eine Kick-Off-Veranstaltung statt, bei der die Öffentlichkeit über den damaligen Planungsstand und das weitere Vorgehen hinsichtlich Planung und Beteiligung informiert wurde.

Im Februar 2019 wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe als weiterer wichtiger Meilenstein der Öffentlichkeitsbeteiligung ein Projektbegleitkreis eingerichtet. Im Projektbegleitkreis sind neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Regierungspräsidiums, Vertreterinnen und Vertretern der Gebietskörperschaften, der Politik, der Wirtschaft, der Umweltverbände, der Landwirtschaft, des ÖPNV, Träger öffentlicher Belange und weitere Multiplikatoren vertreten. Der Projektbegleitkreis wird sich regelmäßig und nach Bedarf treffen. Er dient dazu, während der Projektlaufzeit über aktuelle Entwicklungen, erforderliche Maßnahmen, den Planungsstand und anstehende Schritte im Projekt zu informieren und mögliche Fragestellungen zu klären.

  
  
  
180206_pm_vm.pdfPressemitteilung des Ministeriums für Verkehr B.-W. vom 06.02.2018120 KB
180712_kick-off-veranstaltung_dokumentation.pdfDokumentation zur Kick-Off-Veranstaltung am 12.07.2018 in Heidelberg941 KB
180712_kick-off-veranstaltung_praesentation.pdfPräsentation zur Kick-Off-Veranstaltung am 12.07.2018 in Heidelberg2382 KB
181009_Handout_Infotermin.pdfHandout zum Informationstermin am 09.10.2018 mit Vertretern der Landwirtschaft2478 KB
181009_infotermin_landwirtschaft_protokoll.pdfProtokoll zum Informationstermin am 09.10.2018 mit Vertretern der Landwirtschaft 193 KB
190206_pm_projektbegleitkreis.pdfPressemitteilung vom 06.02.2019: Projektbegleitkreis zum Vorhaben eingerichtet247 KB

Planung

Bis ins Frühjahr 2019 hinein, soll eine Variantenuntersuchung in angemessener Tiefe durchgeführt werden, um die optimale Trasse für die Verbindung zu finden. Dieser Untersuchung werden die Varianten für den Bereich Mannheim bis Heidelberg aus der Machbarkeitsstudie des VRRN zugrunde gelegt. Die Trasse des Leuchtturmprojektes wird grundsätzlich vom Paradeplatz in Mannheim bis zum Bismarckplatz in Heidelberg führen.

Die abschließende Entscheidung für eine der Trassenvarianten werden wir auf Basis unterschiedlicher Randbedingungen treffen. Dabei sollen grundsätzlich drei Hauptgebiete unterschieden werden:

  • Verkehr (Knotenpunkte, Potential, Zeitverluste, etc.) 
  • Kosten (Strecke, Bauwerke, Unterhaltung, etc.) 
  • Umwelt (Naturschutz, Landschaftsplanung, etc.)

Um die Randbedingungen zum Thema Umwelt genau benennen und einschätzen zu können, wird derzeit eine Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt.

Am 19.12.2018 fand der Scoping-Termin zur frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange im Planfeststellungsverfahren statt.
Die Scoping-Unterlagen finden Sie hier.

Mit den Erkenntnissen aus dem Scoping-Termin, den Ergebnissen der Umweltverträglichkeitsstudie und der Machbarkeitsstudie, sowie verschiedenen fachlichen Einschätzungen wird derzeit die Variantenentscheidung anhand oben aufgezählter Kriterien vorbereitet.

  
  
  
radschnellverbindung_bachelorarbeit_trasse2_marvin_licht.pdfBachelorarbeit von Marvin Licht (in Kooperation mit dem RP Karlsruhe) zu Trasse 2 - Planung Radschnellverbindung Heidelberg - Mannheim 6551 KB
radschnellverbindung_machbarkeitsstudie.pdfMachbarkeitsstudie "Radschnellweg Rhein-Neckar, Aktualisierung Mannheim – Heidelberg, Verband Region Rhein-Neckar (Januar 2018) 25459 KB
Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Fachinformationen
Tanith Braun, Projektleiterin
Telefon  0721 926-2746

Öffentlichkeitsbeteiligung
Katharina Kuch
Telefon 0721 926-8235

EMail radschnellverbindung.ma-hd@rpk.bwl.de

Logo Radkultur B.-W., Copyright: Ministerium für Verkehr B.-W.  

Hintergrundinformationen zur Radverkehrsförderung in B.-W. und zu Radschnellverbindungen

​​Termine

Derzeit keine aktuellen Termine.

​​Fotolia_65859416_XS_Fragen.jpg 

Sie wollen z. B. wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft? Hier finden Sie Informationen dazu.