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Referat 47.3 (Straßenbau Süd) des Regierungspräsidium Karlsruhe
Visualisierung Enztalquerung, Copyright: RP Karlsruhe

A 8  Enztalquerung

Zahlen und Fakten

Planungsstand: Ausführungsplanung
Vorhabenträger: Bund
Möglicher Baubeginn: 2018/2019
Planfeststellungsbeschluss: Dezember 2014

Zahlen und Fakten

Kosten: rund 150 Millionen €
Bauzeit: 4 - 5 Jahre
Baulänge: 4,8 Kilometer
Erdbewegungen: ca. 1.100.000 m³
Asphaltarbeiten: ca. 215.000 m²
Kanalarbeiten: ca. 17.000 m

Das Projekt

Ausgangslage

Die Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Pforzheim-Nord ist auf Grund der beengten Fahrbahnen das letzte Nadelöhr zwischen Karlsruhe und Stuttgart. Der bestehende Fahrbahnquerschnitt in diesem Bereich mit nur 2 Fahrspuren pro Fahrtrichtung ist dem Verkehr nicht mehr gewachsen. Dies verursacht täglich in beiden Richtungen Rückstaus. Die Anwohner in unmittelbarer Nähe der A8 sind dabei einer enormen Lärmbelastung ausgesetzt. Auf Grund der unmittelbaren Lage der Trinkwasserversorgung der Stadt Pforzheim und der Gemeinde Niefern zu dem an der A 8 liegenden Wasserschutzgebiet werden bauliche Vorkehrungen getroffen, dass es nicht zu Belastungen und Gefährdungen des dortigen Grundwassers kommt. Die Anschlussstelle Pforzheim-Ost im Enztal entspricht außerdem aufgrund der räumlichen Zwänge nicht den aktuellen Anforderungen und muss hinsichtlich der Leistungsfähigkeit und Sicherheit verbessert werden.

Ziele der Maßnahme

  • Lärmschutz für Anlieger
  • Erhöhung der Leistungsfähigkeit der A8 sowie der Anschlussstelle Pforzheim-Ost
  • Sicherstellung des Verkehrsflusses
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit
  • Schutz der Trinkwasserversorgung der Gemeinden
  • Ersatzneubauten für sanierungsbedürftige Bauwerke
  • Neue PWC-Anlage

Geplante Maßnahmen

  • Sechsspuriger Ausbau der A 8 auf einer Länge von ca. 4,8 km
  • Vierspuriger Ausbau der B 10 im Bereich der Anschlussstelle Pforzheim-Ost
  • Umbau der Anschlussstelle Pforzheim-Ost mit leistungsfähigen Zufahrten
  • Ersatzneubau mehrerer Kreuzungsbauwerke
  • Ersatzneubau der Enzbrücke
  • Reduzierung der Steigung bzw. des Gefälles
  • Lärmschutzeinhausung auf 380 m sowie weitere Lärmschutzwände und –wälle
  • Abdichtung der Trasse sowie Fassung und Reinigung des gesamten Oberflächenwassers

Informieren Sie sich!

Öffentlichkeitsbeteiligung

Alle Maßnahmen zur Öffentlichkeitsbeteiligung und Kommunikationsmaßnahmen werden in den Planungsprozess des Projektes integriert. Hier können Sie sich über die aktuellen Beteiligungsmaßnahmen informieren und die aktuellen Planungsunterlagen einsehen.

Planungsunterlagen

Planungsgrundlagen

Nach dem erfolgten Planfeststellungsbeschluss im Dezember 2014 arbeiten zur Zeit eine Projektgruppe aus mehreren Ingenieuren beim Baureferat 47.3 gemeinsam mit verschiedenen Fachbüros an der Umsetzung der baureifen Planung. Hierbei gilt es, die aus der Planfeststellung gegebenen Vorgaben unter Einhaltung der zeitlichen Zwänge weiter zu entwickeln. Ziel ist, eine in verkehrlicher, wirtschaftlicher und technischer Hinsicht qualitativ hochwertige Ausführungsplanung aufzustellen.

Die Verkehrsmengen und insbesondere der hohe Anteil an Schwerverkehr, die mangelhafte Trassierung und die fehlenden Standstreifen führen derzeit zu häufigen Verkehrsstaus. Auch weisen die Steigungs- bzw. Gefällestrecke mit 7 % vor und nach der Anschlussstelle Pforzheim-Ost eine hohe Unfallhäufigkeit auf. Hinzu kommt, dass durch den fehlenden Standstreifen bei Unfällen oder Bauarbeiten teilweise keine leistungsstarke Verkehrsführung aufrecht erhalten werden kann. Aus diesen Gründen ist es notwendig, das letzte zwischen Karlsruhe und Stuttgart verbleibende Teilstück im Bereich der Enztalquerung auf sechs Fahrstreifen auszubauen und die Höhenlage der Autobahn anzupassen.

Im Zuge der Ausbaustrecke werden die Enz, die B 10, die Bahnstrecke Pforzheim-Mühlacker, die Kreisstraßen K 4500, K 9808, K 9807, zwei Ortsstraßen und ein Wirtschaftsweg gekreuzt. Die heutigen Über- bzw. Unterführungen müssen abgebrochen und durch Neubauten ersetzt und den topographischen Verhältnissen sowie der neuen Höhenlage, Achse und Fahrbahnbreite angepasst werden.

Zentrales Element der Planung ist die Errichtung einer 380 m langen Lärmschutzeinhausung im Bereich Niefern-Vorort und Eutingen. Zur Minimierung der Lärmemissionen aus dem Inneren der Einhausung heraus werden die Portalbereiche z. B. mit einer hochabsorbierenden Tunnelauskleidung versehen. Im Bereich zwischen der Enzbrücke und der Einhausung wird eine Kombination aus Lärmschutzwand und Lärmschutzwall errichtet. Im Mittelstreifen der Autobahn trägt eine 6 m hohe Lärmschutzwand zur weiteren Lärmminimierung bei. Auf der gesamten Länge ist die Ausführung einer offenporigen Asphaltschicht vorgesehen, die zusätzlich zur Minimierung des Lärmniveaus beiträgt.

  
  
  
1_enztalquerung_lageplan.pdfLageplan8152 KB
2_enztalquerung_hoehenplan.pdfHöhenplan575 KB
4_enztalquerung_regelquerschnitt_einhausung.pdfRegelquerschnitt Einhausung184 KB
5_enztalquerung_regelquerschnitt_lsw.pdfRegelquerschnitt Lärmschutzwände117 KB
6_enztalquerung_regelquerschnitt_wall_u_lsw.pdfRegelquerschnitt Steilwall / Wall / Wand159 KB

Planfeststellungsverfahren

Das Planfeststellungsverfahren für das Projekt ist abgeschlossen. Die entsprechenden Unterlagen finden Sie hier.

Beteiligungsportal des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Kontakt

Fachinformationen
Timo Martin (Projektleiter)
Telefon0721 926-3735 timo.martin@rpk.bwl.de

Öffentlichkeitsbeteiligung
Karina Speil
Telefon 0721 926-3384
EMail karina.speil@rpk.bwl.de

Termine

Derzeit keine aktuellen Termine.

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Sie wollen wissen wie ein Planfeststellungsverfahren verläuft? Hier finden Sie Informationen dazu.