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B 27 - zweibahniger Ausbau zwischen Bodelshausen und Nehren

Maßnahmenbeschreibung

​Die B 27 stellt neben der A 81 eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar. Das Projekt ist Bestandteil der 2-bahnigen Ausbaukonzeption der B 27 von Balingen nach Stuttgart.

​Die geplante Maßnahme bildet den Lückenschluss zwischen den ausgebauten zweibahnigen Streckenabschnitten von Bodelshausen bis nach Dußlingen. Im Bereich von Ofterdingen erfolgt ein Neubau der B 27. Dort verläuft die B 27 neu um den Ofterdinger Berg und Endelberg herum.

Übersichtsplan (pdf, 4.3 MB)

Ausbauquerschnitt

​Als Ausbauquerschnitt kommt ein Regelquerschnitt RQ 28 gemäß der Richtlinien für die Anlage von Autobahnen (RAA) zur Anwendung. Die Breite der befestigten Fahrbahn beträgt für jede Richtungsfahrbahn 10,50 Meter. Hierbei stehen für jede Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen und ein Standstreifen zur Verfügung.

Ausbauquerschnitt

Stand der Planung

Stand der Planung

​Bedarfsplan und Bundesfernstraßen 2016

Vor dem Hintergrund der großen Anzahl von Maßnahmen im Vordringlichen Bedarf und angesichts der zur Verfügung stehenden Planungsressourcen hat das Ministerium für Verkehr eine landesweite Priorisierung der Projekte durchgeführt und das Ergebnis am 20. März 2018 bekannt gegeben.

Die B 27 Bodelshausen-Nehren befindet sich bereits in der Planung und ist in der sogenannten 1. Stufe der Umsetzungskonzeption eingruppiert. Diese Planungen gelten als gesetzt und werden daher ungeachtet der Priorisierung weiter geplant.

Vorplanung und Linienfindung

In den neunziger Jahren wurden mehrere Varianten mit Untervarianten, beispielsweise engere Umfahrungen oder eine Tunnellösung auf der Bestandstrasse, auf ihre Umweltverträglichkeit hin untersucht. Unter Einbeziehung wirtschaftlicher und verkehrlicher Aspekte wurde die Variante 1 „Endelbergtrasse“ im Vergleich mit den anderen Varianten insgesamt als beste Lösung beurteilt und der Entwurfsplanung zu Grunde gelegt. Dies war das Ergebnis eines intensiven Abstimmungsprozesses mit den betroffenen Kommunen (Bodelshausen, Nehren, Ofterdingen, Mössingen) und den Trägern öffentlicher Belange im Jahr 1998.

Die Ende der neunziger Jahre getroffene Variantenentscheidung wurde hinsichtlich der aktuellen rechtlichen Anforderungen des europäischen Gebiets- und Artenschutzes übergeprüft. Die Prüfung zeigte, dass zu der gewählten Variante keine zumutbaren Alternativen existieren.

Entwurfsplanung

​Die Entwurfsplanung wurde im Jahr 2013 den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gemeinderäten der betroffenen Kommunen in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Im Anschluss daran wurden die Planunterlagen durch das Verkehrsministerium des Landes Baden-Württemberg geprüft. Im Oktober 2016 erhielt die Planung den sogenannten „Gesehen-Vermerk“ des Bundesverkehrsministeriums. Das heißt der Bund hat der Planung in dieser Form grundsätzlich zugestimmt.

Genehmigungsplanung

​Im nächsten Schritt ist die Genehmigungsplanung detailliert auszuarbeiten. Die vorhandenen Unterlagen werden soweit erforderlich für das weitere Planfeststellungsverfahren ergänzt.