Bibermanagement im Regierungsbezirk Tübingen

Der Biber kommt zurück!

Der Biber, Mitte des 19. Jahrhundert in unserem Gebiet - wie fast in ganz Europa - durch die Jagd ausgerottet, wandert etwa seit 1990 über die Donau wieder in die angestammten Reviere im Regierungsbezirk Tübingen ein. Von landesweit derzeit ca. 5.500 Bibern werden 3.000 im Regierungsbezirk Tübingen gezählt.

 

Rückkehr ein Glücksfall für Natur und Landschaft

Aus Sicht von Naturschützern und Gewässerökologen ist die Rückkehr des Bibers ein doppelter Segen. Sie freuen sich über den Erfolg der Wiederansiedlungsbemühungen - und über die ökologische Aufwertung der Landschaft durch das emsige Schaffen der Wassernagetiere: Mit ihren Dämmen und Bauten gestalten die Biber Gewässerläufe naturnah um. So schaffen sie vielfältige Lebensräume für alle Arten der Gewässer und Feuchtgebiete und sorgen für einen besseren Hochwasserschutz in den Auenbereichen.

 

Heimkehr verursacht auch Konflikte

Doch je weiter sich die Biber ausbreiten und von der Donau und Iller aus in kleinere Gewässer vordringen, desto häufiger verursacht ihre Rückkehr auch Konflikte. Hier ist der Platz begrenzt und durch die Biberaktivitäten können Landwirtschaft, Fischzucht und Forst, Verkehrswege und Wasserbauwerke beeinträchtigt werden.

Kontakt

Benjamin Unterseher
Referent für Biberangelegenheiten
Regierungspräsidium Tübingen
Referat 56
07071 757-5320
benjamin.unterseher@rpt.bwl.de

Josef Grom
Biberbeauftragter
07371 965375
info@josef-grom.de

Gunnar Hornstein
Biberbeauftragter für die Landkreise Sigmaringen und Zollernalbkreis
0176 98608887
buero.hornstein@gmx.de

Franz Spannenkrebs
Biber Öffentlichkeitsarbeit
07353 982440
franz.spannenkrebs@t-online.de

Wenden Sie sich mit Fragen und Konflikten direkt an die Biberberater vor Ort. Sie vermitteln den Kontakt zu den Experten und den zuständigen Vertretern der Behörden und suchen gemeinsam mit Ihnen nach einer passenden Lösung!

Das Bibermanagement hilft

Seit 2003 hat das Land auch im Regierungsbezirk Tübingen für diese Fälle ein Bibermanagement aufgebaut. Die Aufgaben sind vielfältig:

  • Beobachtung und Erfassung der Biberreviere im Regierungsbezirk
  • Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung und Suche nach Lösungen bei Konflikten

Tragende Säulen des Managements sind die ehrenamtlichen Biberberater der Landkreise, die als Ansprechpartner vor Ort auf Fragen und Probleme rund um den Biber schnell und flexibel reagieren können. Zur Konfliktlösung arbeiten sie eng mit den Biber-Ansprechpartnern der Landratsämter zusammen. Koordiniert und unterstützt wird das Management vom Biberbeauftragten des Regierungspräsidiums Tübingen.
Vielfach lassen sich Schäden schon durch einfache Mittel vermeiden - so schützen Drahthosen oder Verbißschutzmittel vor Verbiß an Gehölzen, sichern Drahtgeflechte gegen Einsturzgefahren u. a. Viele der Schadensvorbeugenden Maßnahmen können von den Landratsämtern gefördert werden.

Die meisten Konflikte entstehen innerhalb eines Abstands von 10 Meter zum Gewässerrand. Die effizienteste Vorbeugung vor Biberschäden und zugleich ökologisch wirksamste Maßnahme ist daher die Einhaltung des im Wasserhaushaltsgesetz vorgesehenen 10 Meter-Gewässerrandstreifens, der allenfalls extensiv genutzt wird.

Heimkehr verursacht auch Konflikte

Doch je weiter sich die Biber ausbreiten und von der Donau und Iller aus in kleinere Gewässer vordringen, desto häufiger verursacht ihre Rückkehr auch Konflikte. Hier ist der Platz begrenzt und durch die Biberaktivitäten können Landwirtschaft, Fischzucht und Forst, Verkehrswege und Wasserbauwerke beeinträchtigt werden.

Das Bibermanagement hilft

Seit 2003 hat das Land auch im Regierungsbezirk Tübingen für diese Fälle ein Bibermanagement aufgebaut. Die Aufgaben sind vielfältig:

  • Beobachtung und Erfassung der Biberreviere im Regierungsbezirk
  • Aufklärung durch Öffentlichkeitsarbeit
  • Beratung und Suche nach Lösungen bei Konflikten

Tragende Säulen des Managements sind die ehrenamtlichen Biberberater der Landkreise, die als Ansprechpartner vor Ort auf Fragen und Probleme rund um den Biber schnell und flexibel reagieren können. Zur Konfliktlösung arbeiten sie eng mit den Biber-Ansprechpartnern der Landratsämter zusammen. Koordiniert und unterstützt wird das Management vom Biberbeauftragten des Regierungspräsidiums Tübingen.
Vielfach lassen sich Schäden schon durch einfache Mittel vermeiden - so schützen Drahthosen oder Verbißschutzmittel vor Verbiß an Gehölzen, sichern Drahtgeflechte gegen Einsturzgefahren u. a. Viele der Schadensvorbeugenden Maßnahmen können von den Landratsämtern gefördert werden.

Die meisten Konflikte entstehen innerhalb eines Abstands von 10 Meter zum Gewässerrand. Die effizienteste Vorbeugung vor Biberschäden und zugleich ökologisch wirksamste Maßnahme ist daher die Einhaltung des im Wasserhaushaltsgesetz vorgesehenen 10 Meter-Gewässerrandstreifens, der allenfalls extensiv genutzt wird.

Den Biber erleben

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