Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Stuttgart »Abteilung 4 »Referat 44 »A 81 Ludwigsburg - Stuttgart
Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Stuttgart

A 81 - Temporäre Seitenstreifenfreigabe zwischen Anschlussstelle Ludwigsburg-Nord und Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen

Die A 81 ist zwischen dem Autobahndreieck Leonberg und der Anschlussstelle Mundelsheim häufig überlastet. Deshalb wurde dort zur Verbesserung des Verkehrsflusses und zur Reduzierung von Verkehrsstörungen eine Streckenbeeinflussungsanlage errichtet und am 24.03.2014 in Betrieb genommen. Sie besteht aus miteinander vernetzten, veränderlichen Verkehrszeichen. Diese Verkehrszeichen können entsprechend den Verkehrs- und Witterungsverhältnissen angepasst werden. Dadurch kann die Verkehrssicherheit deutlich verbessert werden.

Im Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Zuffenhausen und der Anschlussstelle Ludwigsburg Nord ist darüber hinaus die temporäre Freigabe der Seitenstreifen zu den Hauptverkehrszeiten vorgesehen. Dem Verkehr wird dazu während den Spitzenzeiten durch Wechselverkehrszeichen über der Fahrbahn der Seitenstreifen freigegeben, so dass insgesamt 4 Fahrstreifen pro Richtung zur Verfügung stehen. Die heutigen Stauungen können dadurch weitgehend beseitigt werden.

Die Planung zur temporären Seitenstreifenfreigabe beinhaltet neben dem Umbau der Anschlussstelle Ludwigsburg Süd mit zwei neuen Brückenbauwerken für die Ein- und Ausfahrstreifen auch den Bau  eines neuen Regenklär- und Regenrückhaltebeckens sowie den Bau von 14 Nothaltebuchten. Des Weiteren wird infolge der Ummarkierung auf 4 Fahrstreifen pro Richtung eine Fahrbahndeckenerneuerung vorgesehen. Die Planung umfasst auch einen verbesserten Lärmschutz für die Anliegergemeinden. Im Bereich der Wohnbebauung von Asperg und Ludwigsburg Eglosheim ist der Neubau oder die Erhöhung von Lärmschutzwänden vorgesehen.

Die Ergebnisse der detaillierten Verkehrsuntersuchung und der darauf aufbauenden schalltechnischen Untersuchung sowie der geplante Lärmschutz wurden am 08.12.2011 im Ausschuss für Bauen, Technik und Umwelt in Ludwigsburg vorgestellt. Die Untersuchung zu weiteren vorgebrachten Varianten zum Lärmschutz wurden der Stadt Ludwigsburg am 31.07.2013 im Regierungspräsidium Stuttgart vorgestellt. Die Präsentationen stehen zum Download zur Verfügung.

Der RE-Vorentwurf wurde am 29.04.2014 dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg zur Genehmigung und zur Genehmigung und von diesem am 13.05.2015 dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Einholung des Gesehenvermerks vorgelegt. Der Bund hat für die zum Teil noch aus den 30-er Jahren stammenden Bauwerke ergänzende statische Untersuchungen erbeten. Die Ergebnisse liegen voraussichtlich im Frühjahr 2017 vor. Nach Erteilung des Gesehenvermerks durch den Bund sind die Planfeststellungsunterlagen zu erstellen und das Planfeststellungsverfahren durchzuführen. Für die Vorbereitung und Durchführung des Planfeststellungsverfahrens werden rd. 30 Monate angesetzt, zur Vorbereitung des Baus sind nochmals rd. 18 Monate erforderlich.