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RP Tübingen, Stabsstelle Grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Abt. 2
Hafen Friedrichshafen, Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

Stabsstelle Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Unsere Aufgaben:

Internationale Beziehungen des Regierungspräsidiums Tübingen

Im Süden des Regierungsbezirks Tübingen liegt die international geprägte Bodenseeregion. Die vier Länder rund um den See - Deutschland, Österreich, die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein - bieten dabei ein hervorragendes Beispiel von gelebter Kooperation über Landesgrenzen hinweg.

Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein

Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Für das Programmgebiet Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein - eine Grenzregion, die mit Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein vier souveräne Nationalstaaten umfasst - werden bereits in der fünften Förderperiode grenzüberschreitende Projekte gefördert.

Über 39,5 Mio. Euro Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden ergänzt durch 11,7 Mio. Euro staatliche Mittel aus der Schweiz sowie Beiträgen aus dem Fürstentum Liechtenstein, sodass insgesamt über 51 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung stehen.

Die thematischen Ziele des gemeinsamen Förderprogrammes können zu drei inhaltlichen Förderschwerpunkten („Prioritätsachsen“) zusammengefasst werden:

  • Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung
  • Umwelt, Energie und Verkehr
  • Verwaltungszusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagemen

Hiermit leistet das Programm sichtbare Beiträge zur EU-Strategie für ein intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Diese Konzentration steht auch im Einklang mit den nationalen Strategien der beteiligten Länder im Programmgebiet der EU. Zudem weist sie auch eine große Deckungsgleichheit mit den Kernbotschaften der Neuen Regionalpolitik der Schweiz auf.

Das Regierungspräsidium Tübingen ist Sitz der Verwaltungsbehörde und des Gemeinsamen Sekretariats des Förderprogramms. Der Vorsitz des Begleitausschusses - das Gremium, welches die strategische Steuerung und die Kontrolle des Programms zur Aufgabe hat - wechselt im zweijährigen Turnus zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Land Vorarlberg.

Weiterführende Informationen zum Förderprogramm: www.interreg.org
Kontakt: interreg@rpt.bwl.de

Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK)

Die IBK ist ein kooperativer Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und mit ihm verbundenen Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Die IBK hat sich zum Ziel gesetzt, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Durch die politische Abstimmung und gemeinsame Projekte leistet die IBK einen nachhaltigen Beitrag zur Überwindung der Grenzen in der Region.

Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Ständigen Ausschuss der IBK sowie in der Kommission Umwelt vertreten. Die Geschäftsstelle der IBK wird mit mehr als 1 Mio. Euro Fördermittel aus dem Programm Interreg V Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein unterstützt.

Leitung

Leiter Alexander Wolny 

Alexander Wolny
Leitender Regierungsdirektor
Telefon 07071 757-3655
EMail alexander.wolny@rpt.bwl.de