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RP Tübingen, Schule und Bildung
  • Abteilung 2
    15.11.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser weist Kritik der „Schutzgemeinschaft Rißtal“ deutlich zurück

    Mit deutlichen Worten weist Tübingens Regierungspräsident Klaus Tappeser die Kritik der Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Rißtal (BI), die diese in einem offenen Brief geäußert hat, zurück. Es sei für ihn völlig unverständlich wie die BI zur Auffassung gelange, dass es dem Regierungspräsidium obliege, die im Rahmen des Runden Tisches erarbeiteten Gesichtspunkte und Fragestellungen selbst aufzuarbeiten. Ausführlich und auch ausdrücklich seien am Runden Tisch die Verfahrensabläufe und Verantwortlichkeiten von den Vertretern des Regierungspräsidiums dargestellt worden. Die BI wisse sehr genau um die Abläufe der gemeinsam angestoßenen Verfahren. Ansprechpartner für Fragen zum Gewässer- und Hochwasserschutz oder für Fragen rund um mögliche Starkregenereignisse seien seit Abschluss des Zielabweichungsverfahrens die vor Ort planenden Akteure des interkommunalen Gewerbegebiets.

    "Ich finde es bedauerlich", so Klaus Tappeser, „dass die BI den aus meiner Sicht erfolgreichen Runden Tisch, der neue Maßstäbe für ein Zielabweichungsverfahren gesetzt hat, durch ihre Aussagen in Form eines öffentlichen Briefs entwertet." Es sei für das Regierungspräsidium selbstverständlich und wurde immer kommuniziert, dass die am Runden Tisch besprochenen Belange im Rahmen der Bauleitplanung durch die vor Ort planenden Akteure des interkommunalen Gewerbegebiets herausgearbeitet und bewertet werden.

    Solche Verfahren seien viel zu ernst für Polemik und falsche Kritik an beteiligten Akteuren. Für das weitere Verfahren wünscht sich der Tübinger Regierungspräsident daher von der BI, dass diese an den Fakten orientiert und fair argumentiert. Nur das könne die Basis für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der BI sein.

    Im Übrigen wird das Regierungspräsidium der BI auch noch in einem persönlichen Schreiben antworten.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 10
    14.11.2018
    Internationale Expertentagung in Ulm
    Regierungspräsident Klaus Tappeser begrüßt Vertreter der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen im Regierungsbezirk Tübingen.
     40. Sitzung der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM) im Ulmer Rathaus. Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

    Vertreter aus Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz treffen sich regelmäßig, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich angriffshemmende Materialien auszutauschen. In Nellingen und Ulm stand bei der diesjährigen Herbstsitzung die Fortentwicklung der Prüfregeln für diese Materialien im Fokus.

    Das Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg war mit seinem Beschussamt in Ulm der Ausrichter der diesjährigen, bereits 40. Tagung der Vertreter der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM). Vergangene Woche traf sich die international besetzte Expertenrunde aus sechs Staaten. Die VPAM ist eine Organisation, deren Hauptaufgabe in der Forschung, Prüfung und Entwicklung von beschusshemmenden Materialien liegt. Neben dem regen Austausch stand auch der Besuch eines Herstellers von persönlicher Schutzausrüstung auf dem Programm.

    Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Martin Bendel zeigte sich Regierungspräsident Klaus Tappeser beeindruckt von der Internationalität der Sicherheitsexperten-Runde und bot Unterstützung bei der Einführung wichtiger Normen und Richtlinien von beschusshemmenden Materialien an. „Die VPAM leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, des Zolls und der Rettungsdienste im Einsatzfall zu schützen“, so Tappeser.

    Die Tagung diente der inhaltlichen Abstimmung, der thematischen Fortentwicklung, der Diskussion und dem Austausch zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der angriffshemmenden Materialien. Ständig steigende und sich ändernde weltweite Bedrohungslagen bedürfen einer entsprechenden Anpassung der Prüfregeln, beispielsweise für gepanzerte Fahrzeuge, Schutzwesten, Fassadenelemente, Gläser, Stahlprodukte, Keramiken und Verbundwerkstoffe. Der Schwerpunkt der diesjährigen Herbsttagung lag auf der Fortentwicklung der VPAM-Prüfregeln und auf der Durchführung der sogenannten Ringvergleiche. Damit soll die Vergleichbarkeit angriffshemmender Materialien und Konstruktionen gewährleistet werden.

    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall und mit der Direktion in Stuttgart durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.

    Das Beschussamt Ulm ist eine von sechs staatlichen Stellen in Deutschland, die Waffen und Munition prüfen, bevor diese in Umlauf kommen. Das gilt für alle Jagd- und Sportwaffen. Als zusätzliche Aufgabe prüft und zertifiziert das Beschussamt Ulm angriffshemmende Materialien; hier ist es auch international tätig. Zudem werden dort Polizeipistolen und Munition auf Einsatztauglichkeit geprüft. In Deutschland ist das Beschussamt Ulm die größte Prüfstelle dieser Art und die einzige in Baden-Württemberg.

    Bild:
    40. Sitzung der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM) im Ulmer Rathaus. Quelle: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    14.11.2018
    L 325 / L 326, Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute zu einem Kreisverkehrsplatz
    Gesamtfertigstellung voraussichtlich am Freitag, 30. November 2018

    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Montag, 17. September 2018, die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Aufgrund nicht vorhersehbarer, zusätzlicher Arbeiten verlängern sich die Sperrungen der L 326 und L 325 bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018. Entsprechende Witterung vorausgesetzt, kann im Laufe des 30.November 2018 auch der Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben werden.

    Beim Rückbau der Asphaltschichten im Anschlussast der L 326 in Richtung Unterankenreute wurden, entgegen den durchgeführten Voruntersuchungen, tiefliegende, teerhaltige Fahrbahnschichten vorgefunden. Diese mussten im erforderlichen Umfang untersucht und anschließend gesondert ausgebaut werden. Zudem mussten Maßnahmen zur Erhöhung der Tragfähigkeit in diesem Ast durchgeführt werden.

    Infolge dieser zusätzlichen Arbeiten finden die Asphaltierungsarbeiten und die Arbeiten an den Straßenbanketten sowie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung in den Ästen der L 326 in Richtung Unterankenreute und der L 325 in Richtung Vogt erst in den Kalenderwochen 47 und 48 statt.
    Während der Arbeiten bleibt die eingerichtete Umleitung bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018, bestehen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die vom Umleitungsverkehr betroffenen Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Verkehrsführung während der Bauarbeiten
    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Unterankenreute bleibt die L 326 voll gesperrt. Der Verkehr auf der L 326 in Richtung Waldburg und Vogt wird ab Unterankenreute über die L 317 nach Wolfegg und weiter über die L 324 nach Vogt und Waldburg geleitet.

    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Vogt bleibt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg voll gesperrt. Der Verkehr von Vogt kommend wird über die L 324 nach Kofeld und weiter zur B 32 beziehungsweise über die K 8041 nach Waldburg und über die L 326 vorbei am Baustellenbereich weiter in Richtung Schlier umgeleitet. Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtungen erfolgt über die gleichen Strecken.

    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Die Maßnahme ist erforderlich, da die Kreuzung seit einigen Jahren als Unfallschwerpunkt in Erscheinung tritt. Mit dem Umbau zu einem Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit verbessert.

    Gegenstand der Arbeiten
    Für die Errichtung des Kreisverkehrs ist es erforderlich, den Kreuzungspunkt um rund 30 Meter in Richtung Westen (Schlier) zu verschieben und um rund einen Meter zu erhöhen sowie die Anschlussäste der L 325 und L 326 baulich anzupassen. Der Außendurchmesser des künftigen Kreisverkehrs wird 40 Meter betragen.

  • Abteilung 4
    13.11.2018
    L 333, Bau eines Radweges zwischen Tannau und Elmenau

    Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 14. November 2018, der Bau des Radwegs zwischen Tannau und Elmenau beginnt.

    Die Radwegeverbindung hat in der Radwegenetzkonzeption des Landkreises Bodenseekreis eine sehr hohe Priorität und stellt einen wichtigen Lückenschluss zwischen Wangen und Tettnang dar. Außerdem werden die Verkehrsverhältnisse für Radfahrer entlang der Landesstraße deutlich verbessert.

    Der Bau der insgesamt rund 2,4 Kilometer langen Radwegeverbindung wird in zwei Abschnitten realisiert. In einem ersten Abschnitt wird der Radweg zwischen Tannau und Dietmannsweiler mit einer Länge von etwa 1,6 Kilometern hergestellt. Der Radweg beginnt in Tannau an der Kreuzung L 333/K 7716 und verläuft auf der rechten Seite der L 333 bis nach Baldensweiler und danach ein kurzes Stück entlang der K 7709 bis zur Einmündung der Gemeindestraße nach Dietmannsweiler. Diese Straße wird für die Radverbindung mitbenutzt und dafür in den bisher gekiesten Abschnitten asphaltiert. In den übrigen Bereichen wird der Asphaltaufbau verbessert. Darüber hinaus wird eine neue Radwegbrücke angelegt, um den Flockenbach in Tannau queren zu können.

    Die Bauarbeiten entlang der L 333 werden unter Verkehr ausgeführt. Allerdings wird die Fahrbahnbreite im Bereich Tannau abschnittsweise eingeengt und der Verkehr im jeweiligen Baustellenbereich mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt werden witterungsbedingt in den Wintermonaten unterbrochen und voraussichtlich Ende Mai 2019 abgeschlossen sein.

    Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 700.000 Euro und werden vom Land getragen. Die Stadt Tettnang beteiligt sich mit rund 35.000 Euro.

    In einem zweiten Abschnitt wird der Radweg zwischen Dietmannsweiler und Elmenau hergestellt. Dieser verläuft südlich der L 333 und bindet dort an den bestehenden Radweg in Richtung Neukirch an. Es ist geplant mit diesem Abschnitt im Laufe des Jahres 2019 zu beginnen.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemittteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    09.11.2018
    "Kulturdenkmale der Nachkriegsmoderne – Junge Denkmale in Baden-Württemberg"
    ​Einladung zur Vortragsveranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz - Ortskuratorium Neckar-Alb am 14. November 2018.

    Das Ortskuratorium Neckar-Alb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz setzt seine Vortragsreihe zu Denkmalschutzthemen im Regierungspräsidium Tübingen fort.

    Zum öffentlichen Vortrag von Frau Sabine Kraume-Probst M.A. und Herrn Dr. Jörg Widmaier zum Thema
     
    "Kulturdenkmale der Nachkriegsmoderne – Junge Denkmale in Baden-Württemberg"
    am Mittwoch, 14. November 2018, um 18.00 Uhr
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 20, Großer Sitzungssaal, 72072 Tübingen
     
    laden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neckar-Alb und das Regierungspräsidium Tübingen ein. Der Eintritt ist frei.
     
    Nicht nur Bauten länger zurückliegender Epochen können Kulturdenkmale sein. Mittlerweile beschäftigt sich die Denkmalpflege auch mit der Baukultur aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vor allem die Bauten der 1960er und 1970er Jahre haben es bis heute schwer, als Kulturdenkmale öffentlich anerkannt zu sein. Oft als Bausünden verkannt, fehlt den Jungen Bauwerken noch vielfach die gesellschaftliche Akzeptanz.
     
    Der Vortrag von Sabine Kraume-Probst M.A. und Dr. Jörg Widmaier soll in anschaulicher Weise in dieses aktuelle Themenfeld einführen. Der Zuhörer erhält einen Überblick zu architektonischen, technischen und gestalterischen Innovationen von der Nachkriegsmoderne bis zur Postmoderne. Unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalbestandes im Regierungsbezirk Tübingen wird dabei die Bandbreite möglicher Bau- und Kunstdenkmale präsentiert sowie ein Einblick in die denkmalfachlichen Arbeitsgrundsätze und aktuellen Projekte der Inventarisation, das heißt der Bestandsaufnahme von Objekten bezogen auf bestimmte Merkmale, gegeben. Hierbei werden auch Herausforderungen der Erfassung, der denkmalfachlichen Bewertung und der gesellschaftlichen Vermittlung angesprochen.
     
    Sabine Kraume-Probst M.A. und Dr. Jörg Widmaier haben Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie studiert und arbeiten im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Im dortigen Referat Inventarisation sind sie für die Erfassung von Bau- und Kunstdenkmalen im Regierungsbezirk Tübingen zuständig.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.11.2018
    Einladung der Presse zum Produktstart ALBGEMACHT
    am Freitag, 16.11.2018, 12:00 Uhr im REWE-Markt in Ehingen

    An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist ab sofort mit ALBGEMACHT eine Regionalmarke erhältlich, die im Kern die biologische Vielfalt auf den Wiesen und Äckern erhält und fördert. Unter dieser Marke werden Lebensmittel für den täglichen Bedarf in einem modernen und aussagekräftigen Auftritt vereint und für die Kunden gut sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird auf den landwirtschaftlichen Flächen ein verbindlicher Beitrag zur biologischen Vielfalt umgesetzt.

    Landwirte, verarbeitende Betriebe und Vermarkter aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb haben sich dazu entschlossen, gemeinsam Lebensmittel auf den Markt zu bringen, die „mehr als regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien schützen die Produkte unmittelbar die Kulturlandschaften und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker.

    Mit Verkaufsstart am 16.11.2018 werden die ALBGEMACHT-Produkte Milch, Dinkelmehle, Maultaschen, Lammsalami und -schinken, Apfelsaft sowie Weine von zwei Weingärtnergenossenschaften im Lebensmittelhandel erhältlich sein.

    Zur Produkteinführung von ALBGEMACHT laden wie Sie ganz herzlich

    am Freitag, 16.11.2018, 12:00-13:30 Uhr
    REWE-Markt Ehingen, Adolffstraße 46, 89584 Ehingen

    ein.

    Folgender Ablauf ist geplant:

    • Grußworte Regierungspräsident Klaus Tappeser, Stefan Tluczykont, Dezernent Landratsamt Alb-Donau-Kreis und Oberbürgermeister Alexander Baumann
    • Vorstellung der Produkte durch die ALBGEMACHT-Produzenten
    • Im Anschluss findet am Freitagnachmittag und am Samstag eine Verkostungsaktion der ALBGEMACHT-Produkte statt.

     

    ALBGEMACHT-Produkte werden ab dem 16.11.2018 in Lebensmitteleinzelhandelsmärkten in Dettingen unter Teck, Reutlingen, Lichtenstein, Münsingen, Metzingen, Mössingen und Ehingen angeboten. Sukzessive sollen weitere Verkaufs-Märkte innerhalb des Biosphärengebiets und in den angrenzenden Ballungsräumen Tübingen, Stuttgart und Ulm hinzukommen.
     
    Über Ihre Teilnahme an diesem Pressetermin freuen wir uns sehr.


    Eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 15.11.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher

  • Abteilung 5
    08.11.2018
    Biosphärenschulen: Unsere Welt entdecken, verstehen und gestalten!
    Einladung der Presse

    An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    sieben Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb befinden sich als Pilotschulen auf dem Weg hin zur Auszeichnung zur Biosphärenschule.

    Lernen in einer Biosphärenschule bedeutet,

    • Natur und Kultur im direkten Lebensumfeld der Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit außerschulischen Partnern beispielsweise aus den Bereichen Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsführungen oder Handwerk zu entdecken und zu erleben,
    • ökologische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge zu verstehen,
    • den Kindern die Fähigkeit und das Wissen an die Hand zu geben, ihre Welt eigenverantwortlich und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu gestalten.

    Wir laden Sie ganz herzlich

    am Donnerstag, 15.11.2018, 13:30 Uhr
    Musiksaal der Lindenschule Unterlenningen
    Schulgarten 4, 73252 Lenningen

    zur Projektvorstellung „Biosphärenschule“ ein. Das Projekt wird finanziert durch Sondermittel der Fraktionen Bündnis90/Grüne und CDU.

    Folgender Ablauf ist geplant:

    • Begrüßung durch Regierungspräsident Klaus Tappeser und Bürgermeister Michael Schlecht
    • Vorstellung des Projekts Biosphärenschulen durch Achim Nagel, Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Projektleiterin Angelika Jany
    • Vorstellung der Pilotschule Lindenschule Unterlenningen durch Schulleiterin Melanie Amann
    • Präsentation „Kartoffelprojekt“ durch Schülerinnen und Schüler der Klasse 4

    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

    Eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 14.11.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher​

  • Abteilung 4
    07.11.2018
    B 313, Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg
    Halbseitige Sperrung der B 313 am 09. November 2018

    Nachdem die Arbeiten am Rad- und Wirtschaftsweg im Zuge des Neubaus der Ortsumgehung Grafenberg im Oktober 2018 begonnen haben und planmäßig vorankommen, wird am Freitag, 9. November 2018, die Asphalttragschicht eingebaut. Bei günstigen Witterungsbedingungen sind die Arbeiten nach einem Arbeitstag abgeschlossen.

    Um diese Arbeiten im Bereich der Brücke über den Stauferbach und anderen Engstellen ausführen zu können, ist es aus Platzgründen erforderlich, die B 313 im Baustellenbereich halbseitig zu sperren.

    Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeführt. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit über die alternativen Fahrtrouten zu umfahren. Der parallel zur B 313 verlaufende Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten im Dezember 2018 weiterhin voll gesperrt. Für den Radverkehr ist eine Umleitung von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg und umgekehrt ausgeschildert.

    Die Kosten für den Ausbau des Radweges zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich auf rund 300.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des La​ndes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 4
    07.11.2018
    L 415, Stützwand bei Geislingen - Erkundungsbohrungen

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit den Ersatzneubau der Stützwand Käppelesberg am Ortsbeginn von Geislingen im Zuge der L 415 von Balingen kommend. Die Erneuerung der Stützwand ist im Jahr 2019 vorgesehen. Im Vorfeld ist es für die Planung erforderlich, den anstehenden Untergrund im Bereich der Stützwand zu erkunden. Hierzu finden am Montag, 12. November 2018, zwischen 12:00 und 16:00 Uhr, geologische Erkundungsbohrungen statt. Währenddessen wird die Fahrspur der L 415 zwischen Balingen und Geislingen gesperrt und der Verkehr durch eine Engstellenregelung am Arbeitsbereich vorbeigeführt.

    Bei der letzten Bauwerksprüfung im Mai 2018 wurden erhebliche Mängel an der Stützwand festgestellt. Um die Verkehrssicherheit weiter zu gewährleisten, wurden Ende Juni 2018 als Sofortmaßnahmen der oberseitige Gehweg entlang der Friedhofstraße gesperrt und die Fahrbahnbreite reduziert. Damit wurden die auf die Stützwand einwirkenden Lasten, wie beispielsweise durch abgestellte Fahrzeuge, reduziert. Eine weitere Stabilisierung erfolgte durch das Aufstellen einer Betongleitwand und dem Verfüllen des Zwischenraums zwischen Betongleitwand und Stützwand mit Beton.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der geologischen Erkundungsbohrungen nicht auszuschließen sind.
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 5
    06.11.2018
    Einladung der Presse zur Vorstellung des Projekts „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“
    am Dienstag, 13.11.2018, 09:00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb plant gemeinsam mit dem Kreisbauernverband Reutlingen e. V., der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie dem NABU Baden-Württemberg e. V. für Ende 2018 und 2019 das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Ziel dieses Projekts ist es, in einem öffentlichen Diskurs die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet zu betrachten und daraus neue Lösungsansätze für das Biosphärengebiet abzuleiten. Hierfür wird es insgesamt vier Zukunftsforen mit jeweils einem eigenen Schwerpunktthema der Landwirtschaft geben.
     
    Gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern, ökologischem Fachpublikum und weiteren Interessierten sollen im Rahmen des Projekts die Weichen für die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet gestellt werden.
     
    Das erste Zukunftsforum ist dem Thema „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ gewidmet und findet am 28. November 2018 von 13:30-17:30 Uhr auf dem Hofgut Hopfenburg in Münsingen statt. Es wird spannende Impulsvorträge von Experten, informierende Fachgespräche und kleinere Dialogrunden geben, in denen über Handlungsansätze für die Zukunft diskutiert wird.
     
    Zur Projektvorstellung sowie der Präsentation des Ablaufes und der Projektziele laden wir Sie ganz herzlich
     
    am Dienstag, 13.11.2018, 09:00 Uhr,
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb,
    Von der Osten Str. 4, 6, 72525 Münsingen
     
    ein.
     
    Es werden sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsstelle als auch der Projektpartner anwesend sein, um das Projekt vorzustellen und Ihre Fragen zu beantworten. Über Ihre Teilnahme an dem Pressetermin und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Montag, 12.11.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Anke Hövelmann (Tel.: 07381/932938-0, Anke.Hövelmann@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    06.11.2018
    Planfeststellungsbeschluss für den B 31 Anschluss Rengoldshauser Straße sowie den Ausbau der Rengoldshauser Straße in Überlingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Planfeststellungsbeschluss vom 30. Oktober 2018 den Plan für den Neubau des Anschlusses Rengoldshauser Straße an die Bundesstraße B 31 sowie den Ausbau der Gemeindestraße Rengoldshauser Straße festgestellt. Dieser Beschluss beinhaltet die Schaffung eines neuen Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die B 31 bei Überlingen, durch welchen die Ortsdurchfahrt Nußdorf verkehrlich entlastet werden soll. Gleichzeitig wird die Rengoldshauser Straße ausgebaut. In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird den Trägern des Vorhabens und denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.
     
    Von Montag, 12. November 2018, bis einschließlich Montag, 26. November 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen (Zimmer N 239), sowie in der Stadt Überlingen zur Einsicht ausgelegt. Diesbezüglich bittet das Regierungspräsidium Tübingen, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.
     
    Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den ortsüblichen Bekanntmachungen zu entnehmen.
     
    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen finden Sie auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen unter „Planfeststellungsverfahren“.
     
    Hintergrundinformationen zum Vorhaben:
    Der Planfeststellungsbeschluss kombiniert zwei Verfahren: Das eine hat den Ausbau der Gemeindestraße Rengoldshauser Straße zum Inhalt, das andere den Neubau des Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die Bundesstraße B 31. Durch die enge Abstimmung der kommunalen Planung mit den Planungen der Straßenbauverwaltung ist es gelungen, die Verkehrsbeziehungen sowohl für den örtlichen wie auch für den weiträumigen Verkehr optimal zu gestalten.
     
    Ziel der Verfahren ist es, die Ortsdurchfahrt Nußdorf zu entlasten. Dies erfordert unter anderem eine höhenmäßige Angleichung der Rengoldshauser Straße. Ferner wird ein Radweg parallel der Rengoldshauser Straße erstellt, welcher eine momentan noch vorhandene Lücke schließt. Zudem wird eine Unterführung unter der Rengoldshauser Straße für einen kreuzenden Rad- und Wanderweg errichtet. Darüber hinaus kommt es zur Ertüchtigung einer Lärmschutzwand bei Nußdorf. Die B 31 erhält Auffahrrampen sowie Einfädelungsspuren, welche das gefahrlose Auffahren ermöglichen sollen.
     
    Die Umsetzung des Vorhabens soll zeitnah erfolgen, um während der im Jahr 2020 in Überlingen stattfindenden Landesgartenschau einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    06.11.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 13. November bis 7. Dezember 2018 in der Gemeindebücherei in Dettingen/Erms zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 13. November bis 6. Dezember 2018 in der Gemeindebücherei in Dettingen/Erms zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.11.2018
    B 28, Brühlbachbrücke bei Bad Urach - Probenahme

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die Instandsetzung der Brühlbachbrücke im Zuge der B 28 bei Bad Urach. Im Vorfeld ist eine objektbezogene Schadensanalyse erforderlich. Hierzu werden am Dienstag, 13. November 2018, auf der Brühlbachbrücke Proben des Fahrbahnbelags, der Brückenabdichtung und des Betons genommen. Diese Voruntersuchungen finden in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr statt. Während der Probeentnahme wird die Brücke halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

    Die Brücke weist Schäden am Belag, den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus auf, die durch Umwelteinflüsse und den Verkehr hervorgerufen wurden. Die Instandsetzung wird den dauerhaften Erhalt der Brücke sichern und zur Verkehrssicherheit beitragen. Über den Beginn der Instandsetzung kann momentan noch keine Aussage getroffen werden.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenahme nicht auszuschließen sind.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.11.2018
    Ausbau des Radwegenetzes entlang der B 30 zwischen Baindt - Sulpach und Bad Waldsee - Kümmerazhofen abgeschlossen

    ​Der Bau für den Radweg zwischen Baindt-Sulpach und Bad Waldsee-Kümmerazhofen begann am 8. Oktober 2018 und ist nun nach einer rund vierwöchigen Bauzeit beendet. „Dank der guten Kooperation von Forst- und Straßenbauverwaltung, aber auch der berührten Kommunen Bad Waldsee und Baindt, wird mit diesem Radweg eine wichtige alltagstaugliche Radverkehrsverbindung im oberen Schussental geschaffen. Damit ist jetzt auch der nördliche Teil des Landkreises Ravensburg vom Schussental aus gut mit dem Fahrrad zu erreichen“, sagte Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Die Radwegeverbindung ist Teil des RadNETZ Baden-Württemberg, mit dem ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land geschaffen wird. Es besteht aus kommunalen Radwegen sowie Radwegen an Bundes- und Landesstraßen, die zu einem 7.000 Kilometer langen RadNETZ verknüpft sind. Außerdem werden im Rahmen des RadNETZ Baden-Württemberg bestimmte Qualitätsstandards beispielsweise zur Radwegbreite oder zur Auswahl des Oberflächenmaterials gesetzt.
     
    Die Radwegverbindung zwischen Baindt-Sulpach und Bad Waldsee-Kümmerazhofen wurde in zwei Abschnitten realisiert. In einem ersten Abschnitt wurde der bisher gekieste land- und forstwirtschaftliche Weg bis zum Schanzwiesweiher auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern asphaltiert. In einem zweiten Abschnitt wurde die Gemeindestraße ab dem Schanzwiesweiher in Richtung Bad Waldsee-Kümmerazhofen auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern mit einem neuen Asphaltaufbau versehen. Durch diese neuen Asphaltbeläge wird der notwendige Qualitätsstandard für eine Radwegeverbindung nach dem RadNETZ Baden- Württemberg erreicht.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.11.2018
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Ludwigshafen und Sipplingen
    Verlängerung der Vollsperrung bis voraussichtlich Freitag, 16.11.2018

    ​Seit 8. Oktober 2018 lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von rund 3,4 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 31 zwischen dem Ortsausgang von Ludwigshafen und dem Bahnhof in Sipplingen erneuern. Im Anschluss werden einzelne Bereiche des parallel verlaufenden Radweges saniert. Aufgrund zusätzlicher Arbeiten verlängert sich die Sperrung der B 31 bis voraussichtlich Freitag, 16. November 2018.

    Die Planung der Maßnahme sah vor, die Betonrinnenplatten, welche zur Ableitung des Straßenoberflächenwassers notwendig sind, nur auf einer geringen Länge auszutauschen. Nach dem Fräsen des Asphaltes stellte sich heraus, dass die Betonrinnenplatten einschließlich Betonunterbau auf der gesamten Länge zwischen Ludwigshafen und Sipplingen erneuert werden müssen. Diese nicht vorhersehbaren, zusätzlichen Arbeiten führen zur genannten Verlängerung der Bauzeit.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
    Verkehrsführung während der Sanierung:

    Die eingerichtete Umleitung bleibt bestehen. Der Verkehr der B 31 in Richtung Ludwigshafen wird weiterhin ab Überlingen-Aufkirch über die K 7786 zur B 31n und A 98 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“ auf die B 31 nach Ludwigshafen geleitet. Zwischen Überlingen und Sipplingen bleibt die B 31 befahrbar.
     
    Der Verkehr in Fahrtrichtung Sipplingen wird in Ludwigshafen über die B 31 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“, über die A 98, die B 31n und die K 7786 in Richtung Überlingen zur B 31 geleitet.
    Außerdem wird der überörtliche Verkehr der B 34 in Fahrtrichtung Überlingen bereits ab Espasingen über die B 313 und über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-West“ auf die A 98 und B 31n in Richtung Überlingen geführt.
    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu benutzen. Die Polizei wird verstärkt Kontrollen durchführen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.11.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung und Erneuerung von Schutzplanken zwischen Hechingen und Bodelshausen
    Abschluss der Arbeiten und Abbau der Verkehrssicherung

    ​Der im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung gesperrte Abschnitt der B 27 zwischen Hechingen-Mitte und Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Balingen wird im Laufe des Samstags, 3. November 2018, wieder einspurig für den Verkehr frei gegeben. Die Auf- und Abfahrtsäste der Anschlussstelle Hechingen-Nord (L 410) in Fahrtrichtung Balingen sind ab dann ebenso wieder für den Verkehr befahrbar.

    Durch den kurzzeitigen Wintereinbruch hat sich die Fertigstellung der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen und Bodelshausen geringfügig verzögert. Die Fahrbahnmarkierungsarbeiten konnten aufgrund des Niederschlags und der niederen Temperaturen nicht wie geplant abgeschlossen werden. Dadurch verschiebt sich der Rückbau der Verkehrssicherungen.
     
    In der kommenden Woche werden die Schutzplanken in den Mittelstreifenüberfahrten wieder eingebaut. Die Betonschutzwände und die Verkehrssicherungen werden abgebaut. Diese Arbeiten dauern bis Donnerstag, 8. November 2018. Danach ist die B 27 im Abschnitt zwischen Hechingen und Bodelshausen wieder uneingeschränkt befahrbar.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Stadt Hechingen mit Ortsteilen, der Gemeinde Bodelshausen sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen und Bodelshausen belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    31.10.2018
    Freie Schule Allgäu e.V. – Widerruf der Genehmigung zum Betrieb einer privaten Ersatzschule durch das Regierungspräsidium Tübingen
    Vorläufig keine Vollzugsmaßnahmen durch das Regierungspräsidium Tübingen

    ​Die Freie Schule Allgäu e.V. hat nach Auskunft des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg Beschwerde gegen die im einstweiligen Rechtsschutzverfahren ergangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen eingelegt, wonach die Entscheidung des Regierungspräsidiums Tübingen, die Genehmigung zum Betrieb dieser privaten Ersatzschule zu widerrufen, rechtmäßig war. Gestern (30. Oktober 2018) hat der VGH Baden-Württemberg gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen angeregt, bis zu seiner Entscheidung über diese Beschwerde von Vollzugsmaßnahmen abzusehen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen greift die Anregung des VGH Baden-Württemberg auf und wird bis zu dessen Entscheidung im einstweiligen Rechtsschutzverfahren von weiteren Vollzugsmaßnahmen absehen. Dies bedeutet, dass die Kinder der Freien Schule Allgäu e.V. nach den Herbstferien an eine öffentliche Schule oder eine andere private Ersatzschule wechseln können, wenn sie dies wünschen. Auch der Besuch der Freien Schule Allgäu e.V. bleibt für sie vorläufig möglich.
     
    Unabhängig davon ist das Regierungspräsidium Tübingen weiterhin der Auffassung, dass seine Entscheidung, die Genehmigung zum Betrieb der Freien Schule Allgäu e.V. zu widerrufen, rechtmäßig ist.
     
    Für Fragen der Eltern steht das staatliche Schulamt Markdorf beratend und unterstützend gerne zur Verfügung (Tel. 0 75 44 – 5 09 70).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    31.10.2018
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 6. November bis 1. Dezember 2018 im Rottenburger Rathaus zu sehen.
     Pressefoto Günther Bayerl; © Günther Bayerl

    ​Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.

    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 6. November bis zum 1. Dezember 2018 im Rottenburger Rathaus zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 2
    30.10.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 5. bis 21. November 2018 in der Schulbücherei der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorfhäslach zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 5. bis zum 21. November 2018 in der Schulbücherei der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorfhäslach besuchen . Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    L 325 / L 326, Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute zu einem Kreisverkehr
    Fertigstellung des ersten Bauabschnittes und Beginn des zweiten Bauabschnittes ab Montag, 05. November 2018

    ​Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse verläuft der Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute im Zuge der L 325/L326 planmäßig. Zurzeit werden der Kreisverkehr sowie die Anschlussäste in Richtung Waldburg und in Richtung Schlier/Wetzisreute asphaltiert. Die Asphaltierungsarbeiten sollen bis Freitag, 26. Oktober 2018, abgeschlossen sein. In dieser Woche sind die Arbeiten an den Straßenbanketten geplant sowie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung und die Montage der Beleuchtung. Nach derzeitigem Stand ist der erste Bauabschnitt bis Montag, 05. November 2018, abgeschlossen.

    Von Montag, 05. November 2018 bis Freitag, 16. November 2018, wird im zweiten Bauabschnitt der Anschluss in Richtung Unterankenreute hergestellt und mit der Errichtung des Anschlusses in Richtung Vogt begonnen.
     
    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Unterankereute wird die L 326 voll gesperrt. Der Verkehr auf der L 326 in Richtung Waldburg und Vogt wird in diesem Zeitraum ab Unterankenreute über die L 317 nach Wolfegg und weiter über die L 324 nach Vogt und Waldburg geleitet.

    Im selben Zeitraum wird für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Vogt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg voll gesperrt. Der Verkehr von Vogt kommend wird über die L 324 nach Kofeld und weiter zur B 32 beziehungsweise über die K 8041 nach Waldburg und über die L 326 vorbei am Baustellenbereich weiter in Richtung Schlier umgeleitet.

    Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtungen erfolgt über die gleichen Strecken.
     
    Über den Beginn der dritten Bauphase wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen um Verständnis.
     
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Montag, 17. September 2018, die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Die Maßnahme ist erforderlich, da die Kreuzung seit einigen Jahren als Unfallschwerpunkt in Erscheinung tritt. Mit dem Umbau zu einem Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit verbessert. Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme im Dezember 2018 gerechnet.
     
    Gegenstand der Arbeiten
    Für die Errichtung des Kreisverkehrs ist es erforderlich, den Kreuzungspunkt um rund 30 Meter in Richtung Westen (Schlier) zu verschieben und um rund einen Meter zu erhöhen sowie die Anschlussäste der L 325 und L 326 baulich anzupassen. Der Außendurchmesser des künftigen Kreisverkehrs wird 40 Meter betragen.
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    B 312, Neubau von Einfädelungsstreifen am Anschluss der L 378a bei Metzingen West
    Fertigstellung des ersten Bauabschnittes und Beginn der zweiten Bauphase

    ​Seit Dienstag, 2. Oktober 2018, finden an der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West, dem sogenannten „Bräuchleknoten“, die Bauarbeiten zum Neubau von Einfädelungsstreifen jeweils in Fahrtrichtung Stuttgart und Fahrtrichtung Reutlingen statt.

    Die Herstellung des Einfädelungsstreifens in Fahrtrichtung Stuttgart wird am Mittwoch, 31. Oktober 2018, abgeschlossen. Die Abfahrtsrampe von der L 378a auf die B 312 und der neue Einfädelungsstreifen in Fachrichtung Stuttgart werden am Freitagvormittag, 2. November 2018, wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Direkt im Anschluss beginnt die zweite Bauphase. In dieser wird der Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen hergestellt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 21. Dezember 2018.
     
    Zur Sicherung der Arbeitsstelle wird am westlichen Fahrbahnrand der B 312 eine transportable Schutzwand aufgestellt. Die Fahrbahn der B 312 wird in diesem Bereich eingeengt. Der Aufbau der Arbeitsstellensicherung beginnt am Mittwoch, 31. Oktober 2018, ab 21:00 Uhr, und wird bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags, 1. November 2018, andauern. Die B 312 wird in diesem Zeitraum halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die halbseitige Sperrung wird nach dem Aufbau der Schutzwand wieder aufgehoben. Im Baustellenbereich ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt.
     
    Während der Maßnahme ist eine Vollsperrung der Abfahrtsrampe von der L 378a zur B 312 in Fahrtrichtung Reutlingen erforderlich. Es erfolgt eine örtliche Umleitung. Der Verkehr der L 378a mit Fahrtziel Reutlingen wird in Metzingen zur Stuttgarter Straße und zum Kreisverkehr an der Nordtangente (Nagykallo-Allee) weitergeleitet. Das Zufahren auf die B 312 erfolgt über den Anschluss Nordtangente.
     
    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Die geplanten Einfädelungsstreifen sollen das Einbiegen auf die B 312 verbessern und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro und werden jeweils zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    L 196, Instandsetzung der Brücke über die Donau bei Beuron-Hausen im Tal

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 05. November 2018, bis voraussichtlich April 2019 die Brücke über die Donau bei Beuron-Hausen im Tal instand setzen. Wegen der wichtigen verkehrlichen Verbindungsfunktion der L 196 werden die Arbeiten über die Wintermonate 2018/ 2019 durchgeführt, damit diese vor Beginn der Touristensaison wieder befahrbar ist.

    Die Instandsetzung ist erforderlich, da die Brücke Schäden am Belag, der Brückenabdichtung und der Entwässerungseinrichtungen aufweist. Mit der Sanierung kann die Substanz des Bauwerks erhalten und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Die Kosten für die Instandsetzung der Brücke belaufen sich auf rund 610.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Während der Instandsetzung wird die L 196 zwischen Kreenheinstetten und Hausen im Tal für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung führt von Kreenheinstetten über die K 8217 nach Langenhart und weiter über die K8279 zur B 313. Von der B 313 wird der Verkehr nach Vilsingen über die K 8209 nach Dietfurth und dort über die L277 nach Hausen im Tal geführt.
    Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.10.2018
    Blick in die Zukunft der Mobilität am Bodensee
    Der Dialog zur B 31 diskutiert die Prognose der Verkehrsexperten
     Dialogforum B 31; © team ewen GbR

    ​Facharbeitskreis Verkehr und Politischer Begleitkreis zur B31 zwischen Immenstaad und Meersburg trafen sich am 19. Oktober 2018 in Immenstaad. Im Mittelpunkt stand das Verkehrsgutachten:

    Der Verkehr wächst
    Die Region wächst. Neue Wohngebiete und neue Arbeitsplätze führen zu mehr Personen-Verkehr. Aber auch der Schwerverkehr wird weiter zunehmen. Würden die Menschen sich bei der Wahl ihrer Verkehrsmittel so verhalten wie derzeit, würde der Autoverkehr bis zum Jahr 2035 auf dem dann bestehenden Straßennetz im Vergleich zu heute deutlich zunehmen – so etwa auf der B31 zwischen Hagnau und Kirchberg von rund 16.200 auf 20.700 Pkw und von 3.100 auf 3.800 Lkw am Tag.
     
    Aber fahren die Menschen in der Zukunft so viel Auto wie heute?
    Gemeinsam mit Prof. Dr. Monheim, einem renommierten Experten für den Umweltverbund, hat der Gutachter des Regierungspräsidiums, Hr. Kiener (Modus Consult, Ulm) festgestellt, dass die Menschen in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr so viel Auto fahren wie heute. Statt knapp 60 % aller Wege werden im Jahr 2035 vermutlich nur noch etwa 50 % aller Wege mit dem Auto zurückgelegt. Das gilt allerdings nicht für den Schwerverkehr, der wird ungebremst zunehmen.
     
    Wovon hängt der Umstieg vom Auto auf Fahrrad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr ab?
    Die Gutachter machten deutlich, dass der Umstieg nur gelingen wird, wenn die Kommunen vor Ort stärker als heute die Verkehrswende forcieren. Dazu ist ein deutlicher Ausbau des Angebotes im Umweltverbund (Fußwege, Radinfrastruktur, Buslinien und Schienenwege) sowie eine optimierte Verknüpfung aller Verkehrssysteme untereinander notwendig. Dazu gehören zum Beispiel auch weniger Parkplätze für Autos oder überdachte und gesicherte Parkplätze für Fahrräder, auf denen man auch ein teures Pedelec stehen lassen würde.
     
    Und was bedeutet das für die geplante B31?
    Wenn im Lauf der nächsten Wochen klar ist, welche Varianten für eine neue B 31 in die engere Wahl kommen, wird der Verkehrsgutachter konkreter werden: Wie viel Verkehr wird welche Variante aufnehmen, welche Anschlussstellen für die Gemeindestraßen und wie viele Spuren für die B31 sind nötig und was passiert mit der B33 und – im Fall neuer Varianten – mit der alten B31? Auch diese Fragen werden im Dialog erörtert.

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website:
    http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/
     
    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter:
    info@b31.verkehr-bodenseeraum.de

    Foto: Dialog B31 19.10.2018; © team ewen GbR
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 oder, insbesondere zu Fragen des Dialogs, Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.10.2018
    Fotoexkursion mit Landschaftsfotograf Mark Robertz
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und VHS Bad Urach-Münsingen laden zu Fototour zur Weißen Lauter ein
     Aufnahme von einer zurückliegenden Fotoexkursion mit Mark Robertz, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Die Weiße Lauter bei Lenningen, der Albtrauf und kleine Höhlen bieten imposante und äußerst abwechslungsreiche Motive für interessierte Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen. Am 1. November 2018 geht es mit Landschaftsfotograf Mark Robertz zur Fotoexkursion an besondere Orte im Lenninger Tal.

    Die Weiße Lauter beeindruckt durch ihre zahlreichen Sinterterrassen und Sinterbecken, die durch Kalkablagerungen entstanden sind. Ihre Quelle befindet sich in Lenningen-Gutenberg. Zusammen mit der Schwarzen Lauter findet sie in Wendlingen ihren Weg in den Neckar. Die bizarren Kalkformationen sind interessante und vielseitige Fotomotive. Zudem bietet der naheliegende Albtrauf mit atemberaubenden Ausblicken ins Tal und spannenden Einblicken ins Erdinnere noch weitere fotografische Highlights.
     
    Die Fotoexkursionsgruppe sucht am 1. November 2018 zwischen 7:30 und 14:00 Uhr verschiedene Standorte und Motive rund um Lenningen auf. Im Austausch über Motiv- und Standortwahl, über Lichtverhältnisse und Co. entstehen so unterschiedliche Bilder vom gleichen Ort. Begleitet und beraten werden die Teilnehmenden von Landschaftsfotograf Mark Robertz. Als professioneller Landschaftsfotograf ist er weltweit unterwegs, um Naturräume wie auch Stadt- und Kulturlandschaften für unterschiedlichste Medien zu fotografieren. Dabei ist er stets auf der Suche nach ungewöhnlichen Blickwinkeln. So veranstaltete er mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb bereits mehrere Exkursionen mit dem Heißluftballon oder zu Höhlen und Burgen.
     
    Für die Exkursion sollten die eigene Kameraausrüstung mit leichtem Weitwinkel bis hin zum Teleobjektiv, Stativ, wenn vorhanden Grau- bzw. Neutraldichte- und Polfilter, Fernauslöser und Nässeschutz sowie eine Plastiktüte mitgebracht werden. Warme und winddichte Bekleidung, rutschfestes Schuhwerk und ausreichend Verpflegung sind ebenfalls von Vorteil.
     
    Die Teilnahmegebühr für die Fotoexkursion beträgt 69 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31 erforderlich.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Veranstaltung wird vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V. durchgeführt.
     
    Bildunterschrift:
    Aufnahme von einer zurückliegenden Fotoexkursion mit Mark Robertz, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    25.10.2018
    Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Zielführendes Verwaltungshandeln ist auf Praxiserfahrungen angewiesen. Dies gilt auch für den Vollzug des Fischereigesetzes.“

    ​Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen leistet wertvolle Hilfen beim Vollzug des Fischereigesetzes. „Zielführendes Verwaltungshandeln ist auf Praxiserfahrungen angewiesen. Dies gilt auch für den Vollzug des Fischereigesetzes. Der Fischereibeirat ist eine nun schon über 35 Jahre währende Erfolgsgeschichte,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser. In diesem Gremium bringen die Berufs- und Angelfischer ihren Sachverstand ein. Zugleich gewährleisten die Vertreter des Natur- und Umweltschutzes, dass auch deren Belange Gehör im Fischereibeirat finden.

    Mit der Sitzung am 24. Oktober 2018 endete die 7. Amtsperiode des Fischereibeirats beim Regierungspräsidium Tübingen. Regierungspräsident Klaus Tappeser dankte den Beiratsmitgliedern für ihr Engagement und die stets konstruktive sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Jahr 2019 wird der „neue“ Fischereibeirat der dann 8. Amtsperiode zusammenkommen.
     
    Den Fischereibeirat beschäftigten in den vergangenen Jahren viele Themen, die auch über Fachkreise hinaus Bedeutung haben. Dies sind etwa der Schutz der Fischbestände an Wasserkraftanlagen (beispielsweise durch Innovationen wie den Fischabstieg an der Wasserkraftanlage Rappenberghalde am Neckar in Tübingen oder den Fischaufstieg mittels „Fischlift“ wie bei der Wasserkraftanlage Neumühle an der Unteren Argen), Fischsterben aufgrund von Trockenperioden (z. B. „Hitzesommer“ 2018; Aalsterben im Bischofsee bei Rottenburg 2016) und die Auswirkungen von Bibern in Forellenbächen bzw. Forellenzuchtbetrieben sowie die Einwanderung von in Europa nicht heimischen, invasiven Signalkrebsen in Fließgewässer wie die Rotach.
     
    Alle Beiratsmitglieder sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.

    Die Mitglieder werden auch bei der Vergabe von Fördermitteln aus der Fischereiabgabe gehört, die bei der Ausstellung jedes Fischereischeins erhoben wird und der Projektförderung in der Fischerei dient. Aus diesen Mitteln werden neben wissenschaftlichen Untersuchungen zur fischereilichen Nutzung von Gewässern auch Maßnahmen zur Biotopverbesserung und Schulungen gefördert.
     
    Hintergrundinformation:
    Seit 1980 werden zur Beratung in fischereifachlichen Fragen beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg und bei den Regierungspräsidien Fischereibeiräte gebildet.
    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen hat sechs Mitglieder. Diese werden vom Regierungspräsidium Tübingen auf Vorschlag des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V., des Landesnaturschutzverbandes e.V. bzw. der kommunalen Landesverbände berufen. Eine Amtsperiode dauert fünf Jahre.
     
    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen tagt unter dem Vorsitz von Regierungspräsident Klaus Tappeser, und zwar in der Regel einmal im Jahr.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.10.2018
    B 31 neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Errichtung einer Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Donnerstag, 25. Oktober 2018, die wegweisende Beschilderung an die neu errichtete Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu zwischen den Knotenpunkten B 31 neu / L 195 und B 31 neu / L 200 angebracht wird. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten der wegweisenden Beschilderung konnte diese nicht im Zusammenhang mit der Errichtung der Verkehrszeichenbrücke montiert werden.

    Die Arbeiten finden am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, ab 09:00 Uhr statt und werden voraussichtlich im Laufe des Nachmittages abgeschlossen.
     
    Während der Montage wird die B 31 neu in Fahrtrichtung Friedrichshafen zwischen der Tierheimkreuzung (B 31 neu / K 7786) und dem Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu / L 200) gesperrt. Die Gegenrichtung der B 31 neu bleibt befahrbar.
     
    Der überörtliche Verkehr der B 31 neu von Stockach kommend in Richtung Friedrichshafen wird über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt umgeleitet.
     
    Der Verkehr aus Stockach kommend in Fahrtrichtung Owingen sowie der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Tierheimknoten ausgeleitet und über die K 7786 und B 31 alt geführt. Ab dem Burgbergknotenpunkt (B 31 alt/ B 31 neu) wird der Verkehr auf der B 31 neu zum Knotenpunkt B 31 neu / L 195 und anschließend in Richtung Owingen geleitet.

    Der von Owingen kommende Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Knotenpunkt B 31 neu / L 195 über die B 31 neu bis zur Tierheimkreuzung und von dort über die K 7786 und die B 31 alt geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    24.10.2018
    Vom Rohstoff zum fertig abgepackten Lebensmittel – Besichtigung einer Lebensmittelproduktionsstätte mit Einblicken in die praktische Arbeit des Eich- und Beschusswesens Baden-Württemberg
    Einladung der Presse zum Vor-Ort-Termin mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Dienstag, 30.10.2018, um 14:30 Uhr in Ravensburg

    ​An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Rohstoffe wie beispielsweise Milch, Getreide oder Zucker treten auf ihrem Weg zur fertigen Butter, zum frischen Brot oder zum köstlichen Kleingebäck immer wieder in Kontakt mit den Tätigkeitsfeldern der Eichämter. So bedarf es beim Abwiegen der Rohstoffe, dem Abfüllprozess oder bei der Endkontrolle des fertigen Lebensmittels geeichter Messgeräte. Denn egal, ob Rohstofflieferanten, verarbeitende Unternehmen oder schließlich die Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem Supermarktregal: Sie alle möchten die richtige „Menge“ bekommen.
     
    Die Abteilung Eich- und Beschusswesen am Regierungspräsidium Tübingen ist mit ihren acht Eichämtern landesweit für das richtige Maß, für einwandfreies Messen und korrekte Füllmengen von abgepackter Ware, sogenannten Fertigpackungen, zuständig. Die knapp 200 „Eicherinnen und Eicher“ kontrollieren jährlich 164.000 Messgeräte und 130.000 Fertigpackungen. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärken das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.
     
    Zur Besichtigung einer Lebensmittelproduktionsstätte mit Einblicken in die praktische Arbeit des Eich- und Beschusswesens am Beispiel der Prüfung einer selbsttätigen Kontrollwaage und einer Fertigpackungsprüfung
     
    am Dienstag, 30. Oktober 2018, 14:30 Uhr,
    im Eichamt Ravensburg,
    Kanalstr. 45, 88214 Ravensburg,
     
    lade ich Sie auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser herzlich ein.
     
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden Abteilungsleiter Uwe Alle und seine Mitarbeiter die Arbeit des Eichamtes Ravensburg in einer Lebensmittelproduktionsstätte vor Ort vorstellen. Dabei wird die Prüfung eines dort verwendeten Messgerätes sowie dessen Funktion und Einsatzzweck erläutert. Zudem geht es um die Kontrolle von Fertigpackungen bereits bei den Herstellern.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 29. Oktober 2018, ist erforderlich, um den Zugang zur Lebensmittelproduktionsstätte zu ermöglichen. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    23.10.2018
    Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der L 259 zwischen Rißtissen und der Kreisgrenze Biberach erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Planfeststellungsbeschluss vom 22. Oktober 2018 den Plan für den Ausbau der Landesstraße L 259 zwischen Rißtissen und der Kreisgrenze Biberach festgestellt. Durch diesen Beschluss kommt nun ein langjähriges Verfahren, welches von einigen Planänderungen geprägt war, zu einem erfolgreichen Abschluss.

    In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens, denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, und den Vereinigungen, über deren Stellungnahmen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 29. Oktober 2018, bis einschließlich Montag, 12. November 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes in den Städten Ehingen (Donau) und Laupheim sowie im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen (Zimmer N 239) während der Dienststunden zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Gegen den Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.
     
    Die Bekanntmachung, der Beschluss und die Planunterlagen sind zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar unter:
     

    in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Maßnahme beinhaltet einen rund 860 Meter langen Ausbau der bestehenden L 259 von Rißtissen in Richtung Laupheim. Der Baubeginn liegt etwa 750 Meter nach dem Ortsende von Rißtissen auf der bestehenden L 259. Die geplante Ortsumgehung Rißtissen soll später an diesen Ausbauabschnitt angeschlossen werden. Das Ende befindet sich wenige Meter hinter der Kreisgrenze Biberach auf dem bereits ausgebauten Abschnitt der Gemarkung Laupheim.
     
    Innerhalb des Bereichs einer Wasserschutzzone II wird die Straße auf einer Länge von rund 450 Metern komplett erneuert. Die neue Straße wird hierbei weitestgehend auf der alten Trasse geführt, jedoch in Richtung Süden verbreitert.
     
    Im weiteren Verlauf wird die L 259 am rechten und teilweise am linken Fahrbahnrand unter Beibehaltung des bestehenden Straßenaufbaus auf einer Länge von rund 410 Metern lediglich verbreitert.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 5
    22.10.2018
    Im Einsatz für Natur und Bildung
    Landschaftspflegemaßnahme auf der Wacholderheide durch Ranger und Schulklassen
     Die 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen im Pflegeeinsatz mit den Rangern des Biosphärengebiets. Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Seit Anfang Oktober wird die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch zwei Ranger verstärkt. Zu ihren Aufgabenschwerpunkten gehören die Landschaftspflege und die Umweltbildung. Im Rahmen einer Pflegeaktion auf der Wacholderheide wurden nun beide Aufgaben miteinander verknüpft.

    Die beiden Ranger Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat empfingen vergangene Woche am Sternberg in Gomadingen rund 30 Kinder aus der 3. und 4. Klasse der Sternbergschule. Ziel war es, mit den Schülerinnen und Schülern, deren Lehrern und der Schäferei von Mackensen eine Landschaftspflegemaßnahme auf der Wacholderheide durchzuführen. Um eines der wesentlichen Alleinstellungsmerkmale des Biosphärengebiets zu erhalten, wurde die Wacholderheide zusätzlich zur regelmäßigen Beweidung durch Schafe von jungen Kiefern und Fichten befreit. Damit wird das Zuwachsen der Wacholderheide verhindert und somit ein sehr artenreicher und landschaftlich reizvoller Lebensraum geschützt.
     
    Nach einer kurzen Begrüßung durch den Gomadinger Bürgermeister Klemens Betz und Dr. Dorothea Kampmann von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb machten sich die Kinder gemeinsam mit den Rangern ans Werk. Die beiden Hauptamtlichen zeigten den Kindern wie man, ausgestattet mit Arbeitshandschuhen, Fichten und Kiefern ganz einfach aus dem Boden zieht. Aufgeteilt in mehrere Gruppen waren alle Beteiligten mit vollem Eifer bei der Sache. Nach zwei Stunden Arbeit konnte eine Fläche von rund 200 Quadratmetern von 160 heranwachsenden Nadelbäumen befreit werden. Im Anschluss transportierte die Schäferei von Mackensen die gezogenen Bäumchen ab. Die Kinder waren mit ihrer Arbeitsleistung sehr zufrieden, lernten nebenbei noch einiges über die typischen Pflanzen und Tiere der Wacholderheide und hatten viel Spaß.
     
    Diese Pflegemaßnahme veranschaulicht beispielhaft, was die Arbeit eines Rangers im Biosphärengebiet ausmacht. Gleichzeitig zeigte der Vormittag, wie Kinder sich aktiv im Naturschutz betätigen und somit in Kontakt mit den Themen des Biosphärengebiets kommen können. Für die Zukunft sind weitere derartige Maßnahmen geplant.
     
    Bildunterschrift:
    Die 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen im Pflegeeinsatz mit den Rangern des Biosphärengebiets. Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    22.10.2018
    Landesweite Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen zeigt Wirkung
    Rückläufige Angebote von cadmiumhaltigen Hartloten im Onlinehandel bestätigen gute Arbeit der Marktüberwachung

    ​Seit mehr als vier Jahren überwacht die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen das Verbot für cadmiumhaltige Hartlote im Onlinehandel. Seitdem ist ein stetiger Rückgang der auf den Online-Plattformen angebotenen, verbotenen Hartlote mit Cadmiumanteilen zu verzeichnen. „Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher steht für uns an erster Stelle“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Dieses Beispiel zeigt, dass die Arbeit unserer Marktüberwachung Früchte trägt.“

    Hartlotanwendungen findet man beispielsweise bei der Sanitärinstallation oder im Modellbau. Enthält das Hartlot Cadmium, entstehen durch das Löten bei hohen Temperaturen giftige, krebserregende Cadmiumdämpfe. Diese können beim Lötvorgang durch die Anwender eingeatmet werden, weshalb die Produktion und der Verkauf cadmiumhaltiger Hartlote verboten sind. Die Marktüberwachung am Regierungspräsidium Tübingen beobachtet den Online-Markt und lässt Angebote von cadmiumhaltigen Hartloten unverzüglich von den Online-Plattformen löschen. Durch die Information der Händler über die Gründe soll verhindert werden, dass die Hartlote erneut auf anderen Plattformen angeboten werden.
     
    Im Verlauf der letzten Jahre konnte das Regierungspräsidium Tübingen eine deutliche Sensibilisierung der Onlinehändler mit Blick auf das Cadmiumverbot bewirken. Waren es zu Beginn der Überwachung im Jahr 2014 jährlich um die 50 Verstöße, wurden in 2018 bislang erst sieben auffällige Angebote gefunden. Erfreulicherweise weisen zahlreiche Händler mittlerweile explizit in ihren Angeboten darauf hin, dass die von ihnen verwendeten Hartlote kein Cadmium enthalten.
     
    Bei den mangelhaften Angeboten handelt es sich meist um Altbestände, die aus Werkstattauflösungen oder Dachboden- bzw. Kellerentrümpelungen stammen. Seit geraumer Zeit produzieren die Lothersteller keine cadmiumhaltigen Hartlote mehr.
     
    Cadmiumhaltiges Hartlot ist häufig bereits an seiner Kennzeichnung erkennbar. So verrät beispielsweise das Kürzel L-Ag40Cd auf der Verpackung, dass neben 40 % Silber auch etwa 20 % Cadmium im Hartlot enthalten ist.
     
    Hintergrundinformationen:
    Zur Löslichkeit von Cadmium aus den Lötstellen selbst (z. B. bei Hautkontakt) liegen uns leider keine Daten vor. Nach unserer Einschätzung dürfte dieser Aufnahmepfad aber im Vergleich zum Lötvorgang selbst vernachlässigbar sein.
     
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.10.2018
    B 31 neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Errichtung einer Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Dienstag, 23. Oktober 2018, eine Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu zwischen den Knotenpunkten B 31 neu / L 195 und B 31 neu / L 200 errichtet wird. Auf dieser Verkehrszeichenbrücke, die über den Fahrstreifen in Fahrtrichtung Überlingen und Friedrichshafen aufgestellt wird, werden die wegweisenden Beschilderungen angebracht. Aufgrund der großen Auslastung der ausführenden Firma konnte die Montage nicht bereits vor der Verkehrsfreigabe erfolgen.

    Die Arbeiten finden am Dienstag, 23. Oktober 2018, ab 09:00 Uhr statt und werden voraussichtlich im Laufe des Tages abgeschlossen.
     
    Während der Montage wird die B 31 neu in Fahrtrichtung Friedrichshafen zwischen der Tierheimkreuzung (B 31 neu / K 7786) und dem Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu / L 200) gesperrt. Die Gegenrichtung der B 31 neu bleibt befahrbar.

    Der überörtliche Verkehr der B 31 neu von Stockach kommend in Richtung Friedrichshafen wird über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt umgeleitet.
     
    Der Verkehr aus Stockach kommend in Fahrtrichtung Owingen sowie der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Tierheimknoten ausgeleitet und über die K 7786 und B 31 alt geführt. Ab dem Burgbergknotenpunkt (B 31 alt/ B 31 neu) wird der Verkehr auf der B 31 neu zum Knotenpunkt B 31 neu / L 195 und anschließend in Richtung Owingen geleitet.

    Der von Owingen kommende Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Knotenpunkt B 31 neu / L 195 über die B 31 neu bis zur Tierheimkreuzung und von dort über die K 7786 und die B 31 alt geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    19.10.2018
    Erlös aus dem Mitarbeiter-Bücherflohmarkt des Regierungspräsidiums Tübingen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt 1.300 Euro an den Verein „Kranke Kinder in der Schule e.V.“
     Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Friedel Nielebock und Edith Ramminger vom Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ sowie Anna-Lena Bez und Sabrina Fimpel, beide Regierungspräsidium Tübingen. Bildquelle: RPT

    ​Der Erlös aus dem diesjährigen Mitarbeiter-Bücherflohmarkt des Regierungspräsidiums Tübingen geht an den Tübinger Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“. Regierungspräsident Klaus Tappeser übergab am Freitag, 19. Oktober 2018, einen Scheck über 1.300 Euro  an die erste Vorsitzende des Vereins, Frau Edith Ramminger. Der traditionelle Bücherflohmarkt hatte 2018 einen Erlös in Höhe von 1.050 Euro ergeben, der vom örtlichen Personalrat beim Regierungspräsidiums Tübingen auf 1.300 Euro aufgestockt wurde. 

    „Mit unserer Spende unterstützen wir Projekte, durch die Kinder und Jugendliche trotz eines Unfalls oder einer Krankheit in den Schulalltag integriert bleiben und damit auch ihre sozialen Kontakte bewahren“, freute sich Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Frau Edith Ramminger bedankte sich bei den beiden Organisatorinnen des Mitarbeiter-Bücherflohmarkts, Frau Sabrina Fimpel und Frau Anna-Lena Bez, für ihren engagierten Einsatz. „Die Spende setzen wir für unsere beiden aktuellen Projekte ‚Warteschleife‘ und ‚Mit Tieren Kindern helfen‘ ein“, so Ramminger, die erste Vorsitzende des Vereins „Kranke Kinder in der Schule    e. V.“.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Erlöse aus dem traditionellen Mitarbeiter-Bücherflohmarkt des Regierungspräsidiums Tübingen gehen jedes Jahr an eine andere gemeinnützige Einrichtung.
    Der Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ unterstützt verunfallte und kranke Kinder sowie Jugendliche dabei, die Nachteile abzumildern, die insbesondere aus langen Klinikaufenthalten und  häufigen Arztbesuchen entstehen.
     
    Das Projekt „Warteschleife“ des Vereins „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ beinhaltet eine Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche, die lange auf einen Platz in der Klinik warten müssen, sowie für die Übergangszeit nach einem langen Klinikaufenthalt. Das Projekt „Mit Tieren Kindern helfen“ ist ein tiergestütztes, naturpädagogisches Freizeitangebot für psychisch belastete und traumatisierte Kinder mit und ohne Fluchterfahrung. Für hochbelastete Kinder und Jugendliche ist diese Form der Unterstützung ein sehr geeignetes, niederschwelliges Angebot, das gute therapeutische Erfolge zeigt.
     
    Weitere Informationen zum Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ finden sich im Internet unter http://klinikschule-tuebingen.de/kranke-kinder-in-der-schule.html .
     
    Bild (von links):
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Frau Friedel Nielebock und Frau Edith Ramminger vom Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ sowie Frau Anna-Lena Bez und Frau Sabrina Fimpel, beide Regierungspräsidium Tübingen. Bildquelle: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    18.10.2018
    Messen, wiegen, prüfen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser zeigt sich mit der Arbeit des Eich- und Beschusswesens sehr zufrieden. „Der Jahresbericht spiegelt vortrefflich die landesweite Bedeutung der Einrichtung für den Verbraucherschutz.“
     Eichung einer Waage im Einzelhandel. Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Das Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg ist als Abteilung des Regierungspräsidiums Tübingen für das ganze Land zuständig. Die rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwölf über das ganze Land verteilten Dienstsitzen leisten einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz. Der nun vorliegende Jahresbericht blickt auf die Tätigkeitsfelder im vergangenen Geschäftsjahr zurück.

    Neben einem Blick auf die Kontrolltätigkeiten und Beanstandungsquoten wirft der Jahresbericht auch einen Blick auf neue Herausforderungen. „Die ‚smarte‘ Zukunft macht sich die Digitalisierung für die Überwachung, Eichung und Prüfung von Messgeräten zu nutze. Hier müssen neue digitale Verfahren entwickelt werden, die zuverlässig alle Aspekte des Datenschutzes berücksichtigen“, hält Regierungspräsident Klaus Tappeser fest.
     
    Beim Einschalten des Lichts, dem Aufdrehen des Wasserhahns oder dem Tanken des Autos erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher meist täglich mehrmals unbewusst einen Einblick in den Tätigkeitsbereich der „Eicherinnen und Eicher“. Denn der Verbrauch von Strom, Wasser, Gas oder Treibstoff wird mit geeichten Geräten gemessen. Auch Abgasmessgeräte, Taxameter, Blutdruckmessgeräte oder Waagen an der Obst- oder Käsetheke unterliegen der gesetzlichen Eichpflicht. 2017 wurden 164.000 dieser Messgeräte durch den Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen geprüft, knapp 4 Prozent haben dabei die Prüfung nicht bestanden.
     
    Ebenso überwacht und kontrolliert der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen die richtige Füllmenge und die Angaben auf sogenannten „Fertigpackungen“. Fertigpackungen sind vorverpackte Waren, wie beispielsweise Getränkeflaschen, Kosmetika und Chipstüten. Von den rund 2.600 Stichproben wurden 13 Prozent aufgrund von zu viel oder zu wenig Inhalt in der Packung beanstandet. Dabei sind unter einer Stichprobe bis zu 125 Einzelpackungen zu verstehen.
     
    Diese Kontrollen sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und für einen fairen Wettbewerb sorgen. Verstöße gegen das Eichrecht werden daher mit Verwarnungen bzw. Bußgeldern geahndet. 2017 kam es zu 487 Verwarnungen und 671 Bußgeldern.
     
    Ein weniger alltägliches Tätigkeitsfeld kennzeichnet das Beschussamt in Ulm. Bei dieser zweiten Säule des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen handelt es sich um die einzige Prüf- und Zertifizierungsstelle für Waffen-, Munitions- und Sicherheitstechnik in Baden-Württemberg. Das Beschussamt ist weltweit eines der modernsten Institute dieser Art. Seine rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüften im vergangenen Jahr rund 388.000 Waffen auf ihre Sicherheit. Die Beanstandungsquote lag hier mit 0,5 Prozent relativ niedrig. Daneben geht es im Beschussamt um Materialprüfungen, Gutachten und Zertifizierungen.
     
    Schließlich wirft der Jahresbericht auch einen Blick auf den intensiven Austausch mit den Eichbehörden aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Neben der gemeinsamen Ausbildung von Eichbeamtinnen und Eichbeamten profitieren die drei Behörden von der gegenseitigen Nutzung und Beschaffung von Prüfausrüstungen.
     
    Der vollständige Jahresbericht des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen für das Geschäftsjahr 2017 ist online unter www.rp-tuebingen.de einsehbar.
     
    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall und mit der Direktion in Stuttgart durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten. Das Beschussamt Ulm ist für die Sicherheit in der Waffen- und Munitionstechnik sowie für die Prüfung und Zertifizierung sicherheitstechnischer Materialien für den Personen- und Objektschutz zuständig.
     
    Bild:
    Eichung einer Waage im Einzelhandel; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    18.10.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung und Erneuerung von Schutzplanken zwischen Hechingen und Bodelshausen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert derzeit den Fahrbahnbelag der B 27 zwischen Hechingen und Bodelshausen. Nachdem die Arbeiten der ersten beiden Bauphasen planmäßig verlaufen sind, beginnt am Freitag, 19. Oktober. 2018, die Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Balingen zwischen Hechingen-Nord (L 410) und Hechingen-Mitte. Die Sanierung schließt die Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Balingen mit ein. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung am Samstag, 03. November 2018, abgeschlossen.

    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Zeitgleich führt das Straßenbauamt des Landratsamts Zollernalbkreis die im Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord (L 410) bis zum Ende des vierstreifigen Abschnitts bei Bodelshausen begonnene Nachrüstung der Schutzplanken im Mittelstreifen fort.
     
    Verkehrsführung während der Bauzeit
    Ab Freitag, 19. Oktober 2018, bis Samstag, 3. November 2018, ist die Fahrbahn der B 27 in Fahrtrichtung Balingen zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord (Anschluss L 410) und Hechingen-Mitte voll gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Balingen wird daher vor dem Anschluss Hechingen-Nord auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und dort einspurig im Gegenverkehr bis zum Anschluss Hechingen-Mitte geführt. Die Anschlussstelle Hechingen-Mitte bleibt uneingeschränkt befahrbar.
     
    Im oben genannten Zeitraum sind auch die Auf- und Abfahrtsäste der Anschlussstelle Hechingen-Nord (L 410) in Fahrtrichtung Balingen für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr in Richtung Rangendingen wird an der Anschlussstelle Bodelshausen von der B 27 heruntergeleitet und über die L 389- Bodelshausen-K 6931- K7107- L410 geführt. Der von Rangendingen kommende Verkehr auf der L 410 wird über die K 7107 – K 7178 und den Anschluss Hechingen-Mitte auf die B 27 in Richtung Balingen/Rottweil geleitet. Der Verkehr in Richtung Burladingen wird über den Anschluss Hechingen-Mitte zur B 32 geleitet.
     
    Während der Fahrbahndecken- und Schutzplankenerneuerung zwischen dem Anschluss Hechingen-Mitte und dem Anschluss Bodelshausen steht in jeder Fahrtrichtung der B 27 durchgängig nur eine Fahrspur zur Verfügung.
     
    Die beiden provisorischen Lichtsignalanlagen am Anschluss zum Gewerbegebiet Lotzenäcker bei Hechingen-Stein bleiben in dieser Bauphase weiterhin in Betrieb, um dem Verkehr von der K 7107 kommend die Einfahrt auf die L 410 zu erleichtern.

    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.10.2018
    B 464, Planung der Ortsumgehung Reutlingen hat begonnen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit der Planung der Ortsumgehung Reutlingen im Zuge der B 464 begonnen. Die neue Trasse soll zwischen dem Knoten B 28 / B 312 Nordportal Scheibengipfeltunnel und dem Knoten B 464 / L 378 Rommelsbacher Straße verlaufen.

    „Die Ortsumgehung ist eine dringend notwendige Netzergänzung zum Scheibengipfeltunnel. Gerade mit Blick auf Umwelt- und Staubelastungen sowie Unfallrisiken ist sie ein wichtiger Bestandteil einer weiträumigen, ganzheitlichen Umfahrung der Reutlinger Innenstadt. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir jetzt schon in 2018 mit der Planung der Ortsumgehung Reutlingen starten können“, so Regierungspräsident Tappeser.
     
    Dem Regierungspräsidium Tübingen ist es ein großes Anliegen, den komplexen Planungsprozess transparent zu gestalten. Es werden alle planungsrelevanten Belange wie beispielsweise die Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit, die Wirtschaftlichkeit, die Umweltverträglichkeit und die Stadtentwicklung ergebnisoffen in den Planungsprozess miteinbezogen. Weitere wichtige Themenfelder, wie zum Beispiel die gesetzlichen Lärm- und Schadstoffgrenzwerte, werden ebenfalls berücksichtigt.
     
    Beginnen wird das Regierungspräsidium mit einer Grundlagenermittlung.
     
    Dabei werden alle in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen und Planungen gesichtet, analysiert und plausibilisiert.
     
    Im Jahr 2019 wird eine großräumige Verkehrsuntersuchung stattfinden. In dieser werden alle relevanten Verkehrsströme sowie die Quell- und Zielverbindungen analysiert. Das Ergebnis dieser Verkehrsuntersuchung ist die Grundlage für alle weiteren, notwendigen Planungsschritte.
     
    Mit der Stadt Reutlingen, als wichtigstem Projektpartner, wird in Kürze ein Startgespräch stattfinden, um die ersten Planungsschritte abzustimmen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit regelmäßig in Pressemitteilungen über den Planungsfortgang informieren. Des Weiteren sollen öffentliche Informationsveranstaltungen stattfinden, in denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren können.
     
    Kontinuierliche Informationen zur Planung sind auch auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B464-Ortsumgehung-RT/Seiten/default.aspx

    Hintergrundinformationen:
    Insgesamt sieht der Bedarfsplan 2016 ein großes Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro für Straßenbaumaßnahmen im Regierungsbezirk Tübingen vor. Darunter sind die Projekte der ersten Stufe der Umsetzungskonzeption, also solche, die sich bereits im Bau oder in Planung befinden sowie die Projekte mit Planungsbeginn bis 2030.
     
    Vor dem Hintergrund der großen Anzahl von Maßnahmen im Vordringlichen Bedarf und angesichts der zur Verfügung stehenden Planungsressourcen hatte das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg eine landesweite Priorisierung der Projekte durchgeführt. Das Ergebnis wurde am 20. März 2018 bekannt gegeben.
     
    In der vorgelegten zweistufigen Umsetzungskonzeption für das Land Baden-Württemberg sollen zunächst die zahlreichen laufenden und noch nicht fertiggestellten Projekte des Bedarfsplans 2004 abgearbeitet werden. Zugleich werden die darüber hinaus bereits begonnenen Planungen weiter betrieben. Für die noch zu planenden restlichen Projekte aus dem Vordringlichen Bedarf wurde eine Priorisierung durchgeführt und eine Umsetzungskonzeption entwickelt. Voraussetzung für die Umsetzung der Vorhaben sind sukzessiv freiwerdende personelle und finanzielle Ressourcen.
     
    Im Regierungsbezirk Tübingen wurden vom Ministerium für Verkehr insgesamt zehn Straßenbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von 650 Millionen Euro der zweiten Stufe mit Planungsbeginn bereits bis 2025 zugeordnet, d. h. bei diesen Projekten soll mit der Planung bis 2025 begonnen werden. In diesem zweistufigen Umsetzungskonzept befindet sich die Ortsumgehung Reutlingen in der Gruppe 1 mit einem Planungsbeginn bis 2025. Mit den Maßnahmen aus Gruppe 2 wird ab 2025 mit der Planung begonnen.
     
    Wie im Rahmen der Priorisierung angekündigt, hat das Regierungspräsidium Tübingen nun als erstes Projekt der zweiten Stufe der Umsetzungskonzeption mit der Planung zur B 464, Ortsumgehung Reutlingen begonnen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.10.2018
    B 28, Neckarbrücke bei Rottenburg am Neckar

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die Instandsetzung und Verstärkung der Neckarbrücke im Zuge der B 28 (L 361 alt) bei Rottenburg am Neckar. Im Vorfeld ist eine objektbezogene Schadensanalyse erforderlich. Hierzu werden am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, auf der Neckarbrücke Proben des Fahrbahnbelags, der Brückenabdichtung und des Betons genommen. Diese Voruntersuchungen finden in der Zeit zwischen 8:30 Uhr und 16:00 Uhr statt. Während der Probeentnahme wird der Verkehr auf der Brücke jeweils auf einer Fahrspur pro Fahrtrichtung geführt. Die Linksabbiegespur stadteinwärts wird verkürzt, die Verkehrsführung und die Signalanlage an der Kreuzung B 28/Siebenlindenstraße bleiben unverändert.

    Die Brücke weist Schäden am Belag, den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus auf, die durch Umwelteinflüsse und den Verkehr hervorgerufen wurden. Die im Jahr 2019 beginnende Instandsetzung wird den dauerhaften Erhalt der Brücke sichern und zur Verkehrssicherheit beitragen. Das Bauwerk befindet sich am Ende des derzeit im Bau befindlichen Neubauabschnitts der B 28 Rottenburg – Tübingen und ist ein Element zur Ertüchtigung der Osttangente der Stadt Rottenburg. Nach der Sanierung werden auf der Brücke vier statt bisher drei Fahrspuren verlaufen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenahme nicht auszuschließen sind.
     
    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 2
    15.10.2018
    Die Maus Frederick – Baden-Württembergs Lesebotschafterin ist wieder unterwegs
     Logo Frederik-Tag

    ​Frederick, die Farben und Sonnenstrahlen sammelnde Maus aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni ist wieder unterwegs. Seit 1997 ist sie Namenspatin für das landesweite Literatur-Lese-Fest in Baden-Württemberg, den Frederick Tag. Vom 15. bis 20. Oktober 2018 wirbt Frederick erneut im Auftrag des Landes für den Spaß und die Freude am Lesen.

    Wie erfolgreich der Frederick Tag ist, zeigen die Zahlen des 20-jährigen Jubiläums im letzten Jahr. Über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher bei über 40.000 Veranstaltungen sprechen für sich. Damit ist der Frederick Tag eine der bundesweit erfolgreichsten Aktionen zur Leseförderung und Lesemotivation.
     
    Die Ergebnisse der letzten IGLU-Studie - „Jeder fünfte Viertklässler kann am Ende der Jahrgangsstufe unzureichend lesen“ - zeigen, dass die Anstrengungen rund um die Leseförderung auch in Zukunft nicht nachlassen dürfen. Regierungspräsident Klaus Tappeser freut sich daher, dass alleine im Regierungsbezirk Tübingen in diesem Jahr wieder über 500 Veranstaltungen in Schulen und den Stadt- und Gemeindebibliotheken zum Frederick Tag stattfinden. „Leseförderung ist eine große gesellschaftliche Aufgabe für deren Erfolg viele Akteure wie Elternhaus, Schule und öffentliche Bibliotheken gemeinschaftlich gefordert sind. Der „Frederick Tag“ mit seinen Autorenlesungen, Poetry Slam, Kindertheaterveranstaltungen, Bibliothekenrallyes und vielem mehr ist dazu ein wichtiger attraktiver Baustein im Land, der meine volle Unterstützung erfährt“, so der Regierungspräsident. Er freut sich auch darüber, dass über die zentrale Koordinierung des Frederick Tags von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen das Regierungspräsidium Tübingen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Gemeinschaftsaufgabe Leseförderung beiträgt.
     
    Dank für die langjährige Unterstützung des Frederick Tages gilt dem Baden-Württembergischen Bibliotheksverband sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken.
    Weitere Informationen rund um den Frederick Tag und ein Veranstaltungskalender „Frederick on tour“ sind unter www.frederick.de zu finden.
     
    Im Regierungsbezirk Tübingen gibt es in den öffentlichen Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Städte und Gemeinden bzw. deren Stadt- und Ortsteile Veranstaltungen zum Frederick-Tag:

    Ammerbuch-Pfäffingen, Amstetten, Amtzell, Bad Saulgau, Bad Urach, Bad Waldsee, Baienfurt, Baindt, Balingen, Balingen-Frommern, Berghülen, Biberach, Bisingen, Bitz, Blaubeuren, Bodelshausen, Dettingen an der Erms, Dornstadt, Dotternhausen, Dußlingen, Ehingen (Donau), Eningen unter Achalm, Erbach, Ertingen, Friedrichshafen, Gammertingen, Geislingen, Gomaringen, Haigerloch, Hechingen, Heroldstatt, Hirrlingen, Horgenzell, Isny im Allgäu, Illerrieden, Kirchentellinsfurt, Kressbronn, Kusterdingen, Laichingen, Langenau, Laupheim, Leutkirch, Lichtenstein, Meckenbeuren, Meersburg, Mengen, Mössingen, Mössingen-Öschingen, Mössingen-Talheim, Munderkingen, Münsingen, Nehren, Neukirch, Neustetten, Oberstadion, Pfullendorf, Pfullingen, Pliezhausen, Reutlingen, Reutlingen-Betzingen, Reutlingen-Gönningen, Reutlingen-Rommelsbach, Reutlingen-Sondelfingen, Riederich, Riedlingen, Rosenfeld, Rottenburg am Neckar, Schelklingen, Sigmaringen, Tettnang, Trochtelfingen, Tübingen, Überlingen, Ulm, Uttenweiler, Waldburg, Wangen im Allgäu, Wannweil, Westerheim, Wilhelmsdorf, Winterlingen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Seinen Namen trägt der Frederick Tag in Anlehnung an das Bilderbuch „Frederick“ von Leo Lionni: die Maus Frederick sammelt lieber Wörter, Farben und Sonnenstrahlen als Vorräte für den Winter anzulegen und macht damit die kommenden grauen Wintertage ein bisschen bunter und kürzer. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Frederick Tag 2018 sind unter www.frederick.de auf der Frederick-Tag-Homepage zu finden.
     
    Logo und Grafiken zum Frederick Tag können auf der Homepage https://www.frederick.de/der-frederick-tag/wer-ist-frederick.html heruntergeladen werden. Bitte benutzen sie dazu den „Presse-Button“ der Website.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    12.10.2018
    Landschaftspflegemaßnahme auf der Wacholderheide durch Ranger und Schulklassen am Freitag, 19.10.2018, 08:45 Uhr am Sternberg bei Gomadingen
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    seit Anfang Oktober 2018 wird die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch zwei Ranger verstärkt. Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören u.a. die Bereiche Landschaftspflege und Umweltbildung. Im Rahmen einer Pflegemaßnahme auf der Wacholderheide gemeinsam mit rund 30 Kindern aus der 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen werden beide Aufgaben miteinander verknüpft. Unterstützt wird die Maßnahme vor Ort von der Schäferei von Mackensen aus Gomadingen.
     
    Die Pflegemaßnahme, bei der u.a. junge Kiefern und Fichten „gezogen“ und von der Wacholderheide entfernt werden, soll beispielhaft veranschaulichen, was die Arbeit eines Rangers im Biosphärengebiet ausmacht. Gleichzeitig zeigt der Pflegeeinsatz, wie Kinder sich aktiv im Naturschutz betätigen und somit in Kontakt mit den Themen des Biosphärengebiets kommen.
     
    Wir laden Sie ganz herzlich
     
    am Freitag, 19.10.2018, 08:45 Uhr
    Wanderparkplatz Braikestal am Sternberg, Gomadingen
     
    zur Pflegemaßnahme mit den beiden Rangern Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat sowie der 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen ein.
     
    Der Wanderparkplatz Braikestal ist von der K6734 von Gomadingen kommend in Richtung Bernloch linker Hand zu finden. Ein entsprechender Kartenausschnitt ist beigefügt. Geplantes Ende der Pflegemaßnahme ist gegen 11:00 Uhr. Über Ihre Teilnahme am Pressetermin würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 17.10.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
     
    Anlage
  • Abteilung 4
    11.10.2018
    L 260, Sanierung des talseitigen Straßenrandes und Erneuerung der Fahrbahn zwischen Aitrach – Mooshausen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 15. Oktober 2018, den talseitigen Straßenrand und die Fahrbahn der L 260 zwischen Aitrach und Mooshausen sanieren. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung Ende November 2018 abgeschlossen.

    Die Maßnahme ist aufgrund von Längsrissen und starken Setzungen auf einer Länge von rund 400 Metern erforderlich. Zunächst werden zur Sicherung der rutschenden Böschung Stützscheiben aus Einkornbeton eingebaut. Dieser Beton ist wasserdurchlässiger, da ihm einheitlich große Kieskörner zugesetzt sind und er keinen Sand- bzw. Feinkornanteil hat. Auf diese Weise wird die Standsicherheit verbessert und die Kriechbewegung des Hanges gestoppt. Anschließend wird die Fahrbahn der Landesstraße erneuert. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Während der Maßnahme wird die L 260 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Der Verkehr von Aitrach kommend wird über die L 314 auf die L 301 bis nach Rot an der Rot und dann über die L 300 bis nach Tannheim und von dort auf die L 260 nach Mooshausen geführt.

    Der Verkehr aus der Gegenrichtung kommend wird ab Tannheim über die L 300 bis nach Ellwangen und weiter über die L 265 und die L 314 bis nach Aitrach geleitet.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    10.10.2018
    Neubau der B 30 zwischen Friedrichshafen (B31) und Ravensburg/Eschach
    Einladung der Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 23. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach und damit einen wichtigen Lückenschluss in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.

    Gerne möchte das Regierungspräsidium Tübingen den aktuellen Stand der Planung vorstellen und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer
     
    öffentlichen Informationsveranstaltung
    am Dienstag, den 23. Oktober, um 18:30 Uhr,
    in die Humpishalle Brochenzell,
    Eugen-Bolz-Straße 1,
    88074 Meckenbeuren-Brochenzell

    ein.
     
    Im Rahmen der moderierten Informationsveranstaltung mit Regierungspräsident Klaus Tappeser informiert das Planungsteam der Abteilung 4 Straßenwesen und Verkehr sowie die beauftragten Gutachter des Regierungspräsidiums über den aktuellen Stand der Planung. Im Anschluss haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen zur Planung zu geben. Durch die Veranstaltung führt Ralf Eggert von der IFOK GmbH.
     
    Der projektbegleitende Arbeitskreis kommt an diesem Tag ebenfalls zusammen. An ihm nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, Kreisen, Fachbehörden und Verbände sowie Vertreter der Bürgerinitiativen und -gruppen teil.
     
     

    Hintergrundinformationen zur Planung

    Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach ist ein wichtiger Baustein des Konzeptes „Planungsfall 7“. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg zu entlasten.

    Die B 30 neu ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg und der B 31, Ortsumgehung Friedrichshafen, in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.

    Gleichzeitig entlastet sie die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen.

    Derzeit findet eine Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg sowie mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) statt. Dazu wurden dem BMVI umfangreiche Unterlagen vorgelegt. Nach dem Abstimmungsprozess werden die für die Voruntersuchung erforderlichen Unterlagen, Gutachten und Fachbeiträge wie beispielsweise Erläuterungsberichte, Raumanalyse, Lärmberechnungen und Risikoanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie fertiggestellt. Die Vorplanung schließt mit einer Linienentscheidung und es erfolgt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss kann, sofern die Finanzierung durch den Bund freigegeben und die Ausführungsplanung mit den bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen ist, der Bau realisiert werden. Eine belastbare Aussage zum Zeitpunkt des Baubeginns kann im jetzigen Verfahrensstadium noch nicht gegeben werden.

    Weitere Informationen zur Planung sind auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B30/Seiten/default.aspx.
     
    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    09.10.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 9. bis 27. Oktober 2018 in der Stadtbücherei in Meersburg zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 9. bis 27. Oktober 2018 in der Stadtbücherei in Meersburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    09.10.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 16. Oktober bis 9. November 2018 in der Gemeindebücherei in Meckenbeuren zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 16. Oktober bis 9. November 2018 in der Gemeindebücherei in Meckenbeuren zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.10.2018
    Besichtigung und gemeinsame Befahrung des Radwegs L 385 Dettingen- Ofterdingen mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit Juli 2018 ist das rund 4,2 Kilometer lange Teilstück der neuen Radwegverbindung zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen für den Radverkehr freigegeben. Aufgrund von bestehenden naturschutzrechtlichen Randbedingungen war eine durchgehende Asphaltierung des Radwegs nicht möglich. Es wird hauptsächlich das bereits vorhandene Forstwegenetz genutzt. Die Hitze und die geringen Niederschlagsmengen in den Sommermonaten hatten dazu geführt, dass der auf den Forstwegen neu aufgebrachte Schotterbelag in bestimmten Bereichen stark austrocknete und sich nicht mit den darunter liegenden Schichten verbinden konnte. Dadurch hatte sich vermehrt loser Splitt gebildet. Inzwischen wurden Nachbesserungsarbeiten durchgeführt, so dass eine bessere Befahrbarkeit der betreffenden Bereiche des Radwegs erreicht werden konnte.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich zu einem
     
    Besuch des Radweges L 385 Dettingen-Ofterdingen
    am Freitag, 12. Oktober um 10:30 Uhr,
    Waldparkplatz an der L 385, ca. 2,5 km südöstlich von Rottenburg/Dettingen
    (genauer Treffpunkt siehe beigefügte Karte)

    ein.
     
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser besteht die Möglichkeit, den Radweg mit einem Fahrrad abzufahren, um einen Eindruck über den aktuellen Zustand zu erhalten. Neben Vertretern der beiden betroffenen Gemeinden werden auch Mitarbeiter des Regierungspräsidiums aus den Abteilungen Straßenwesen und Verkehr, Umwelt und Forst teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 10. Oktober 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Das Regierungspräsidium Tübingen wird Fahrräder zur Verfügung stellen. Wir bitten Sie, einen eigenen Fahrradhelm mitzubringen. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel
     
    Anlage:
  • Abteilung 4
    05.10.2018
    B 27, Tunnel Dußlingen
    Austausch von Lärmschutzwänden

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Dienstag, 9. Oktober 2018, bis voraussichtlich Donnerstag, 11. Oktober 2018, ein Teil der defekten Lärmschutzwände an der B 27 in Dußlingen ausgetauscht wird. Insgesamt erfolgt ein Austausch von sechs Wandelementen durch neu hergestellte Einheiten. Hierbei handelt es sich um Elemente im Mittelstreifen der B 27 nördlich und südlich des Tunnels Dußlingen sowie auf der Stützwand zwischen der B 27 und der Hechinger Straße südlich des Tunnels.

    Zunächst werden die Wandelemente auf der Stützwand zwischen der B 27 und der Hechinger Straße in Dußlingen ausgetauscht. Die Arbeiten werden von der Hechinger Straße aus mit einem Autokran unter halbseitiger Einengung der Straße durchgeführt. Auf der B 27 in Fahrtrichtung Balingen wird die rechte Fahrspur aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt und der Verkehr  über die Überholspur geführt. Anschließend folgt der Austausch der Wandelemente im Mittelstreifen der B 27 nördlich und südlich des Tunnels Dußlingen. Hierfür wird jeweils in Fahrtrichtung Balingen und in Fahrtrichtung Tübingen die linke Fahrspur bzw. die Überholspur der B 27 für den Verkehr gesperrt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nach dem bereits in 2014 aufgetretenen ersten Schadensfall an den Lärmschutzwänden, bei dem sich Teile der sogenannten Vorsatzschale lösten, wurden im Jahr 2015 Sanierungsmaßnahmen an den betroffenen Elementen durchgeführt. Zur Verbesserung des Verbunds zwischen der Vorsatzschale und der Tragplatte der Wandelemente kamen Dübel zum Einsatz. Dieses Sanierungsverfahren wurde bundesweit bereits mehrfach erfolgreich angewendet.
     
    Im August 2017 löste sich an einem Lärmschutzwandelement im Mittelstreifen der B 27 in Dußlingen erneut ein Teilstück der Vorsatzschale. Zur Feststellung des Schadenumfangs fand im September 2017 eine Begutachtung und Bewertung der Lärmschutzwände statt.
     
    Da der Zeitraum bis zum Abschluss der erforderlichen Prüfungen und Bewertungen des Gutachtens nicht genau absehbar und ein Herabfallen weiterer Teile der Lärmschutzwand in den Verkehrsraum der B 27 weiterhin nicht auszuschließen waren, erfolgte im Dezember 2017 die zeitlich befristete Sicherung der Lärmschutzwände mit Sicherheitsnetzen. Diese Sicherungsmaßnahme ermöglichte die Verkehrsfreigabe der bis dahin gesperrten Überholspur auf der Richtungsfahrbahn Tübingen-Balingen.
     
    Zur abschließenden Bewertung der Lärmschutzwände finden seitens der Technischen Universität München derzeit weitere Materialprüfungen statt. Hierfür wurden im Juni 2018 drei Elemente der Lärmschutzwand in Dußlingen ausgebaut und zur Materialprüfungsanstalt der Technischen Universität München verbracht. Die aktuellen Prüfungen umfassen Auszugversuche an den bereits eingebrachten Dübeln. Die Versuche sollen zunächst Klarheit über die am Bauwerk vorliegenden Verhältnisse schaffen und Aufschluss darüber geben, weshalb sich trotz der bestehenden Verdübelung im August 2017 Teile der Vorsatzschale lösen konnten. Ein entsprechendes Gutachten soll Ende 2018 vorliegen.
     
    Unabhängig von den Ergebnissen des Gutachtens hat sich der Lärmschutzwandhersteller dazu entschieden, einige Wandplatten der Lärmschutzwände neu zu produzieren und im Rahmen der Gewährleistung auszutauschen. Die Kosten für die gutachterlichen Tätigkeiten und Materialprüfungen sowie für sämtliche Sanierungsarbeiten erfolgen ebenfalls im Rahmen der Gewährleistung. Aufgrund des bereits in 2014 eingetretenen Schadensfalls wurden die Gewährleistungsfristen im Bauvertrag verlängert. Dem Bund als Straßenbaulastträger entstehen hierdurch keine Kosten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.  
  • Abteilung 4
    04.10.2018
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Ludwigshafen und Sipplingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,4 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 31 zwischen dem Ortsausgang von Ludwigshafen und dem Bahnhof in Sipplingen erneuern. Im Anschluss werden einzelne Bereiche des parallel verlaufenden Radweges saniert. Während dieser Maßnahmen wird die B 31 im Baustellenbereich ab Montag, 8. Oktober 2018, bis voraussichtlich Freitag, 2. November 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Rissbildungen, Verdrückungsschäden und Ausbrüchen im Fahrbahnbelag erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Während der Bauzeit wird der Verkehr der B 31 in Richtung Ludwigshafen ab Überlingen-Aufkirch über die K 7786 zur B 31n und A 98 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“ auf die B 31 nach Ludwigshafen geleitet. Zwischen Überlingen und Sipplingen bleibt die B 31 befahrbar.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Sipplingen wird in Ludwigshafen über die B 31 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“, über die A 98, die B 31n und die K 7786 in Richtung Überlingen zur B 31 geleitet.
     
    Außerdem wird der überörtliche Verkehr der B 34 in Fahrtrichtung Überlingen  bereits ab Espasingen über die B 313 und über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-West“ auf die A 98 und B 31n in Richtung Überlingen geführt.
     
    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu benutzen. Die Polizei wird verstärkt Kontrollen durchführen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.10.2018
    B 28 Böhringer Steige bei Bad Urach
    Beginn der Sanierungsarbeiten am Montag, 8. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Montag, 8. Oktober 2018, die Hangrutschung an der Böhringer Steige bei Bad Urach im Verlauf der B 28 saniert wird. Mit Beginn der Maßnahme wird die Böhringer Steige für den Verkehr voll gesperrt.

    Bei günstigen Witterungsverhältnissen und sofern keine Änderung der erkundeten Geologie auftritt, wird die Böhringer Steige im Bereich der Rutschung noch vor Weihnachten 2018 mit einem Provisorium für den Verkehr über den Winter freigegeben. Im Frühjahr 2019 werden die Arbeiten fortgesetzt und die Böhringer Steige erneut voll gesperrt. Im Anschluss an die Hangsicherungsarbeiten wird voraussichtlich im Sommer 2019 die Fahrbahndecke der B 28 erneuert. Diese Sanierungsarbeiten werden dann voraussichtlich im Herbst 2019 abgeschlossen.
    Die Kosten für die Erstellung der Hangsicherungsmaßnahmen belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Ziel ist es, die Rutschung dauerhaft und nachhaltig zu beseitigen und weiteren Rutschungen vorzubeugen.
     
    Gegenstand der Arbeiten
    Im Bereich der Hangrutschung wird eine vierzig Meter lange und acht Meter breite Stahlbetonplatte über Stahlbetonpfähle in den anstehenden Weißjurafels eingespannt. Die weiteren zu sichernden Bereiche werden mit mehreren Bohrpfahlwänden stabilisiert. Diese Pfähle haben einen Durchmesser von neunzig Zentimetern und werden am talseitigen Rand der B 28 auf einer Länge von rund 240 Metern in den Untergrund eingebracht. Zusätzlich sind auf der Bergseite Drainageleitungen eingeplant, die künftig starke Wasserzutritte vom Berg abfangen.
     
    Verkehrsführung während der Maßnahme:
    Während der Maßnahme wird die Böhringer Steige für den Verkehr voll gesperrt. Der Verkehr auf der B 28 von Bad Urach in Fahrtrichtung Ulm wird über die B 465 nach Seeburg und weiter über die L 245 nach Römerstein-Böhringen umgeleitet. Der Verkehr in Fahrtrichtung Bad Urach wird ab Römerstein-Böhringen über die K 6758 nach Grabenstetten und weiter über die L 211 nach Bad Urach geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Ende Januar 2018 ist im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten.

    Grund hierfür waren sehr starke und anhaltende Niederschläge. Unmittelbar nach dem Hangrutsch wurde die Schadstelle durch einen geologischen Sachverständigen untersucht, um den geologischen Aufbau festzustellen. Parallel wurden zusätzliche Verdachtsstellen oberhalb und unterhalb der Rutschung erkundet. Basierend auf den gutachterlichen Stellungnahmen hat ein Fachbüro eine Bauwerksplanung und die erforderliche erdstatische Berechnung erstellt. Um Zeit einzusparen, wurden parallel die Ausschreibungsunterlagen erarbeitet. Die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgte am 3. August 2018 und deren VergabeMitte September 2018.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.10.2018
    Ausbau des Radwegenetzes entlang der B 30 zwischen Baindt/Sulpach - Bad Waldsee/Enzisreute-Kümmerazhofen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Donnerstag, 4. Oktober 2018, der Ausbau des Radwegenetzes entlang der B 30 zwischen Baindt/Sulpach in Richtung Bad Waldsee/Enzisreute-Kümmerazhofen beginnt.
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Baumaßnahme voraussichtlich Ende Oktober 2018 abgeschlossen sein.

    Diese Radwegeverbindung ist Teil des RadNETZ Baden- Württemberg, mit dem ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land geschaffen wird. Die Verbindung hat auch in der Radwegenetzkonzeption des Landkreises Ravensburg eine sehr hohe Priorität. Das nördliche Kreisgebiet, unter anderem die Stadt Bad Waldsee, erhält damit eine alltagstaugliche Radverkehrsverbindung an das Schussental.
     
    Die Radwegverbindung wird in zwei Abschnitten realisiert. In einem ersten Abschnitt wird der bisher gekieste land- und forstwirtschaftliche Weg bis zum Schanzwiesweiher asphaltiert. In einem zweiten Abschnitt wird bei der asphaltierten Gemeindestraße ab dem Schanzwiesweiher in Richtung Bad Waldsee/Kümmerazhofen der Asphaltaufbau verbessert. Durch diese neuen Asphaltbeläge wird der notwendige Qualitätsstandard für eine Radwegeverbindung nach dem RadNETZ Baden- Württemberg erreicht. Außerdem werden die Verkehrsverhältnisse für Radfahrer deutlich verbessert.
     
    Während der Bauzeit werden der forst- und landwirtschaftliche Weg sowie die Gemeindestraße gesperrt. Die erforderlich werdende Umleitung des land- und forstwirtschaftlichen Verkehrs sowie der Radfahrer erfolgt zwischen Baindt/Sulpach und Kümmerazhofen über die Forstwege im Sulpacher Wald. Die Umleitung wird gut sichtbar ausgeschildert sein.
     
    Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 400.000 Euro. Davon trägt der Bund rund 280.000 Euro. Die Stadt Bad Waldsee beteiligt sich mit rund 120.000 Euro.
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    01.10.2018
    Fördermittel für innovative Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu vergeben
    Projektanträge müssen bis spätestens 15. November 2018 eingereicht werden

    ​Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ unterstützt mit jährlich 200.000 Euro innovative und nachhaltige Projekte im Biosphärengebiet. Die vollständig ausgefüllten Antragsunterlagen für die anstehende Förderrunde 2019 müssen der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bis spätestens 15. November vorliegen.

    Rund 2,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ konnten seit 2008 pfiffigen Projektideen die notwendige Anschubfinanzierung geben. Seit Bestehen des Förderprogramms sind damit über 250 Projekte aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“, „Biodiversität und Forschung“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ auf den Weg gebracht worden.
     
    Für die nun anstehende Förderrunde 2019 können ab sofort von Vereinen und Verbänden, Kommunen, Erzeugerzusammenschlüssen und Unternehmen sowie von Privatpersonen Anträge eingereicht werden. Die Fördervoraussetzungen für ein mögliches Projekt, die Förderkonditionen sowie das Antragsformular sind online unter www.biosphaerengebiet-alb.de einsehbar.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb geben allen Interessierten im persönlichen Kontakt Tipps und Hilfestellungen für eine Förderung und begleiten die Projekte auch nach erfolgter Antragsbewilligung weiter.
     
    Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Beantragung der finanziellen Unterstützung ist die fristgerechte Einreichung der Unterlagen. Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag muss bis spätestens 15. November 2018 in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb eingegangen sein. Neben der ausführlichen Projektbeschreibung sind zu diesem Zeitpunkt bereits drei vergleichbare Angebote, ein detaillierter Zeitplan und erforderliche Genehmigungen beizulegen.
    Alle fristgerecht eingegangenen Anträge werden dann in der Geschäftsstelle gesichtet und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Neben der Prüfung, ob eine Förderung über die Landschaftspflegerichtlinie möglich ist, muss das Projekt die Ziele des Biosphärengebiets unterstützen. Der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“ entscheidet im März 2019 über die Vergabe der Mittel.
     
    Für das Planungsjahr 2019 sind neben Projekten aus den bereits genannten Handlungsfeldern die zwei Förderschwerpunkte „Nachhaltige Mobilität“ und „Inklusion“ vorgesehen. Darunter sind die Förderung einer nachhaltigen Mobilität insbesondere im Freizeitverkehr sowie die Förderung fehlender ÖPNV-Anbindungen bei Großveranstaltungen im Biosphärengebiet zu verstehen. Im Bereich der Inklusion werden Projekte unterstützt, die Angebote barrierearm gestalten und Menschen mit Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund bei ehrenamtlichen Aufgaben integrieren. Projekte aus diesen Schwerpunktbereichen werden im Rahmen der Förderung prioritär behandelt. Die Förderfähigkeit dieser Maßnahmen wird durch Expertinnen und Experten geprüft. Aufgrund der begrenzten jährlichen Fördermittel können Infrastrukturmaßnahmen nur bedingt berücksichtigt werden.
     
    Hintergrundinformationen
    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 Hektar große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet. Anträge können von Kommunen, Vereinen und Verbänden, Interessensgemeinschaften oder auch Privatpersonen gestellt werden. Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb bzw. das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm.
     

    Ansprechpartner in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    28.09.2018
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich Bad Wurzach

    ​Wie bereits mitgeteilt, lässt das Regierungspräsidium Tübingen den schadhaften Fahrbahnbelag der B 465 in Bad Wurzach erneuern.
    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Erster Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Seit Montag, 10. September 2018, wird der Fahrbahnbelag der B 465 von der Einmündung Ravensburger Straße bis einschließlich Kreisverkehr Leutkircher Straße erneuert. Die Arbeiten verlaufen planmäßig, sodass dieser Streckenabschnitt voraussichtlich am Freitag, 5. Oktober 2018, für den Verkehr freigegeben wird.
     
    Zweiter Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Die Erneuerung der Fahrbahndecke der B 465 (Dr.-Harry-Wiegand-Straße) vom Bahnübergang bis zur Biberacher Straße einschließlich des Kreuzungsbereichs erfolgt nach Fertigstellung des ersten Abschnitts. Dadurch wird der Eingriff in den Verkehrsfluss minimiert. Die Arbeiten beginnen am Montag, 8. Oktober 2018, und werden voraussichtlich am Mittwoch, 24. Oktober 2018, abgeschlossen sein.

    Während der Bauzeit wird die B 465 im betroffenen Bereich voll gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet Niedermühlenweg bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
    Der Verkehr in Richtung Biberach wird ab Bad Wurzach über L 314 – Mennisweiler – K 7933 – Haisterkirch – K 7933 – Osterhofen - K 7931 umgeleitet. Die Umleitung für den Verkehr in Richtung Leutkirch wird ab Unterschwarzach über K 7929 – K 7928 – Dietmanns – L 265 – L 314 geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 5
    28.09.2018
    „Ranger-Talk“ – Vorstellung der neuen Ranger im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Anfang Oktober wird die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch zwei Ranger verstärkt. Wer die beiden „Neuen“ sind und welche Aufgaben sie in der durch die UNESCO ausgezeichneten Modellregion übernehmen, wird erstmals in einem „Ranger-Talk“ vorgestellt.
     
    Dieses neue Format draußen vor Ort in der Landschaft soll den Austausch und den Kontakt der Ranger mit den Gästen des Biosphärengebiets befördern. Ziel ist es, vorbei kommende Spaziergänger und Wanderer über das Biosphärengebiet, die konkrete Situation vor Ort sowie naturschutzfachliche Themen zu informieren. 
     
    Wir laden Sie ganz herzlich
     
     
    am Donnerstag, 04.10.2018, 16:00 Uhr
    Gütersteiner Wasserfall, Bad Urach
     
     
    zum „Ranger-Talk“ mit Regierungspräsident Klaus Tappeser und den beiden Rangern Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat ein.
     
    In der Anlage finden sie die Anfahrtsskizze.
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressetermin würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Dienstag, 02.10.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Dagmar Roming-Fischer (Tel.: 07071/757-3011, Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher

     

    Anlage:
     
    Anfahrtsskizze

     
  • Abteilung 4
    28.09.2018
    B 312, Neubau von Einfädelungsstreifen am Anschluss der L 378a bei Metzingen West

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Dienstag, 2. Oktober 2018, an der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West, dem sogenannten „Bräuchleknoten“, jeweils in Fahrtrichtung Reutlingen und Stuttgart ein 150 Meter langer Einfädelungsstreifen angebaut sowie die Auf- und Abfahrtsrampen von und zur L 378a angepasst werden. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Baumaßnahme voraussichtlich Ende Dezember 2018 abgeschlossen.

    Die geplanten Einfädelungsstreifen sollen das Einbiegen auf die B 312 verbessern und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro und werden jeweils zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und vom Bund getragen.
     
    Die Gesamtmaßnahme ist in zwei Bauphasen unterteilt:
     
    Bauphase 1 – Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart
    In der ersten Bauphase wird der Einfädelungsstreifen in Fahrrichtung Stuttgart hergestellt. Zur Sicherung der Arbeitsstelle wird am Fahrbahnrand der B 312 eine transportable Schutzwand aufgestellt. Die Fahrbahn der B 312 wird in diesem Bereich eingeengt und die zulässige Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt. Der Aufbau der Arbeitsstellen- und Verkehrssicherung erfolgt am Dienstag, 2. Oktober 2018, ab 19:00 Uhr, und wird bis in die frühen Morgenstunden des 3. Oktobers 2018 andauern. Die B 312 wird in diesem Zeitraum halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Das Zu- und Abfahren auf bzw. von der L 387a auf die B 312 ist in diesem Zeitraum nicht möglich.
     
    Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung beginnen die eigentlichen Straßenbauarbeiten, welche voraussichtlich Anfang November 2018 abgeschlossen werden.
     
    Während der Bauarbeiten ist ein Auffahren von der L 378a auf die B 312 in Fahrtrichtung Stuttgart nicht möglich. Der Verkehr wird über die L 378a zur Stuttgarter Straße und dann über die Nordtangente von Metzingen zur B 312 umgeleitet. Das Zufahren auf die B 312 erfolgt an der Anschlussstelle „Metzingen-Nord“.
     
    Bauphase 2 - Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen:
    In der zweiten Bauphase wird der Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen hergestellt. Die Arbeiten der Bauphase 2 beginnen Anfang November 2018 und werden voraussichtlich im Dezember 2018 abgeschlossen. Über die Verkehrsführung und den zeitlichen Ablauf wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.09.2018
    Aktueller Stand Bundestraßenprojekte im Landkreis Tübingen
    Einladung der Presse zur Informationsveranstaltung am Freitag, den 5. Oktober 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    um den Ausbau der Straßeninfrastruktur voranzubringen und Menschen und Kommunen vom Verkehr zu entlasten, arbeitet das Regierungspräsidium derzeit intensiv an mehreren großen Bundestraßenprojekten im Landkreis Tübingen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung werden wir Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie kommunale Entscheidungsträger über den aktuellen Stand dieser Projekte informieren. Zu dieser
     
    Informationsveranstaltung 
    am Freitag, den 5. Oktober 2018, um 18:00 Uhr
    im Landratsamt Tübingen (Großer Sitzungssaal)
    Wilhelm-Keil-Straße 50, 72072 Tübingen
     
    laden wir Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser und Herrn Landrat Joachim Walter, herzlich ein.
     
    Den Programmablauf können Sie der anhängenden Anlage entnehmen.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 4. Oktober 2018, erleichtert uns die weitere Organisation.
     
    Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel (Pressesprecher RP Tübingen) / Martina Guizetti (LRA Tübingen)
     
    Anlage
  • Abteilung 4
    26.09.2018
    L 359, Ortsdurchfahrt Ammerbuch-Reusten
    Halbseitige Sperrung am 27. September 2018 zur Durchführung von geologischen Erkundungsbohrungen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Donnerstag, 27. September 2018, in der Ortsdurchfahrt von Ammerbuch-Reusten geologische Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. Es ist geplant, die Arbeiten am gleichen Tag abzuschließen.

    Während der Arbeiten wird die L 359 ab circa 09.00 Uhr im Bereich der Jesingerstraße auf Höhe der Gebäude mit den Nummern 18 bis 25 halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer lokalen Engstellenregelung an der Baustelle vorbei geführt. Mit Behinderungen im Baustellenbereich ist zu rechnen. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit über die alternativen Fahrtrouten zu umfahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen führt Baugrunderkundungen durch, um den geologischen Aufbau des Untergrunds im Bereich der bestehenden Stützwände zu beurteilen. Hierzu erfolgen mehrere Erkundungsbohrungen auf einer Gesamtlänge von rund 50 Metern. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen der Bewertung der Dauerhaftigkeit und Standsicherheit der bestehenden Stützwände.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.09.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord, Bauabschnitt 1 (Dornstadt – Ulm-Nord)

    ​Der Verkehr beider Fahrtrichtungen auf der A 8 zwischen Dornstadt und Ulm-Nord wird Anfang des Jahres 2019 auf die provisorisch verbreiterte Richtungsfahrbahn Stuttgart verlegt. Danach beginnen die eigentlichen Bauarbeiten zum Ausbau der Richtungsfahrbahn München von zwei auf drei Fahrstreifen sowie die Herstellung der neuen Anschlussstelle Ulm-Nord.

    Um den Verkehr verlegen zu können, muss unter anderem eine Behelfsbrücke über die Bahnstrecke Stuttgart – Ulm im Zuge der Autobahn errichtet werden. In mehreren Nachteinsätzen, beginnend in der Nacht von Sonntag, 30. September 2018, auf Montag, 1. Oktober 2018, werden dazu Teile der Behelfsbrücke und Fertigteile für die parallel verlaufende Brücke zum Gewerbegebiet Mergelgrube eingehoben.
     
    Weiterhin wird ab kommender Woche (KW 40) das Traggerüst zur Verbreiterung der Brücke über den Eiselauer Weg, welcher die Gewerbegebiete „Ulmer Norden“ und „Himmelweiler“ verbindet, hergestellt. Zum Einbau der Gerüstteile muss der Eiselauer Weg mehrfach für kurze Zeit gesperrt werden. Die Sperrungen werden durch eine verkehrsabhängige Ampelanlage geschaltet. 
    Die vorbreitenden Arbeiten dauern bis Anfang 2019 und finden neben der Autobahn statt. Verkehrsbeschränkungen auf der A 8 sind über das bisherige Maß hinaus nicht vorgesehen.
     
    Nach Umlegung des Verkehrs auf das Provisorium werden im Jahr 2019 die bestehenden Brückenbauwerke der Autobahn abgebrochen und durch breitere Bauwerke ersetzt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Pflegen für Natur und Artenvielfalt - Biotoppflegemaßnahmen auf den Wacholderheiden im Großen Lautertal
     Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma); Foto: Gabriel Hermann

    ​Anfang Oktober starten im Rahmen des Projekts „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ die Pflegemaßnahmen auf den Wacholderheiden bei Münsingen-Hundersingen und Münsingen-Buttenhausen.

    Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren sowie der Stadt Münsingen und der BruderhausDiakonie koordiniert und bearbeitet die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb das Projekt „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Ziel des Vorhabens ist es, Gehölze und Sträucher auf stark verbuschten Wacholderheiden zu beseitigen und somit wieder den typischen Lebensraum vor allem für Sonne liebende Tiere und Pflanzen zu schaffen.
     
    Nachdem der zu pflegende Bereich im vergangenen Jahr kartiert und von Experten eine Maßnahmenplanung erarbeitet und abgestimmt wurde, steht nun die Umsetzung im Vordergrund. Mit der Freihaltung der Wacholderheiden leisten die beteiligten Akteure einen aktiven Beitrag insbesondere zur Artenvielfalt bei Schmetterlingen und Heuschrecken. Zudem wird das charakteristische Landschaftsbild der Schwäbischen Alb erhalten. Auch für die Schäferinnen und Schäfer wird die Beweidung der Flächen erleichtert, da die Herden in gehölzarmen, gut einsehbaren Wacholderheiden besser zu führen sind.
     
    Für diesen Winter sind im Rahmen des Projekts Pflegemaßnahmen im Großen Lautertal vorgesehen. Schwerpunkte sind die Wacholderheiden bei Münsingen-Buttenhausen an der Eichhalde, der Galgenhalde und der Tonhalde sowie bei Münsingen-Hundersingen am Machtelsberg. An der Buttenhausener Eichhalde werden auch Maßnahmen im Auftrag des Referats Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums umgesetzt.
     
    Das Vorhaben wird von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg im Zeitraum von 2017 bis 2020 gefördert.
     
    Bildunterschrift:
    Der in Baden-Württemberg gefährdete und auf Magerrasen angewiesene Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma). Foto: Gabriel Hermann.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Wacholderheiden prägen den Charakter der Schwäbischen Alb und sind ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets. Die sehr artenreichen und landschaftlich reizvollen Lebensräume sind durch jahrhundertelange Beweidung entstanden. Durch den starken Rückgang der Schafhaltung in den letzten Jahrzehnten verbuschen jedoch viele Wacholderheiden oder haben sich bereits zu Wald entwickelt.

    Daher liegen die heute noch vorhandenen Wacholderheiden vielfach isoliert voneinander, was den Austausch von Tier- und Pflanzenarten erschwert oder sogar verhindert. Dieser Austausch ist aber für den Erhalt verschiedener Tier- und Pflanzenarten dringend erforderlich.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    25.09.2018
    Planwagenfahrt entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt mit zwei PS zum Sternenberg ein
     Planwagenfahrt, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    ​Am Samstag, 6. Oktober 2018, können Interessierte mit einem Planwagen eine faszinierende Tour entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes unternehmen. Ziel ist der Sternenberg-Turm in Münsingen-Böttingen. Neben der tollen Aussicht können die Gäste vor Ort auch einen kleinen regionalen Imbiss genießen. Unterwegs versorgt Truppenübungsplatz-Guide Rita Goller die Mitfahrenden mit allerhand Wissenswertem zum ehemaligen Truppenübungsplatz und zum Biosphärengebiet.
    Die Landschaft entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes kann abwechslungsreicher nicht sein. Die Natur ist atemberaubend schön und teilweise scheint die Zeit seit über 100 Jahren still zu stehen. Die Planwagenfahrt zum Sternenberg-Turm in Münsingen-Böttingen lädt zum Entspannen, Erfahren, Entdecken und Genießen ein.
     
    Auf bewährte Weise führt die Pferdepension Bächtle die Gäste in dem von zwei Pferden gezogenen Planwagen vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen zum Parkplatz Sternenberg nach Böttingen. Aufgrund der großen Nachfrage in der Vergangenheit werden insgesamt zwei Touren mit Abfahrtszeiten um 13:00 Uhr und 15:15 Uhr angeboten. Truppenübungsplatz-Guide Rita Goller erzählt während der Fahrt spannende Geschichten und Wissenswertes zum ehemaligen Truppenübungsplatz, zu über 100 Jahre Militärgeschichte, Flora und Fauna, Land und Leute und zu vielem mehr. Vom Parkplatz Sternenberg aus führt ein zehnminütiger Fußmarsch zum Turm. Dort lässt sich hervorragend in die Ferne schweifen. Die Stille und Weite des Platzes können die Teilnehmenden bequem auf den vorhandenen Liegen beim Turm genießen. Nach ausgiebiger Rast mit Kaffee und Kuchen aus regionalen Zutaten wird die Rückfahrt zum Biosphärenzentrum angetreten. Nach insgesamt zwei Stunden sind die Mitreisenden wieder zurück und haben dann noch die Möglichkeit in der Ausstellung des Besucherzentrums zu verweilen.
     
    Eine Anmeldung für die Planwagenfahrt 13:00-15:00 Uhr bzw. 15:15-17:15 Uhr ist bis spätestens 04.10.2018 unter Tel. 07381/932938-31 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Preis beträgt 25 Euro pro Erwachsener und 10 Euro für Kinder jeweils inklusive einem Getränk und einem Stück Kuchen.
     
    Bildunterschrift:
    Planwagenfahrt, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist unter www.biosphaerenzentrum-alb.de einsehbar oder kann unter Tel. 07381/9329381-31 postalisch angefordert werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.09.2018
    L 380, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und St. Johann-Würtingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert seit Montag, 10. September 2018, die Fahrbahndecke der L 380 zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und dem Ortseingang von St. Johann-Würtingen. Die Bauarbeiten an der sanierungsbedürftigen Landestraße werden termingerecht fertig gestellt, sodass die L 380 auf dem gesamten Streckenabschnitt im Laufe des Donnerstagnachmittags, 27. September 2018, für den Verkehr freigegeben werden kann.

    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 415.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Im Zuge der Baumaßnahme wurden der Fahrbahnbelag und mehrere Schadstellen saniert, sowie Arbeiten an den Schacht- u. Entwässerungsanlagen durchgeführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern, der Gemeinde St. Johann und den Verkehrsteil-nehmern für die Geduld und die Kooperation.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 4
    25.09.2018
    B 27 Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Abschluss der Arbeiten am Donnerstag, 27. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass die Instandsetzungsarbeiten an den Brückenbauwerken auf der B 27 zwischen Walddorfhäslach und Pliez-hausen Ende September 2018 abgeschlossen werden. Mit der Fertigstellung der Brückenbauwerke in Fahrtrichtung Stuttgart endet die 14-monatige Sanierung dieses verkehrlich hochbelasteten Streckenabschnittes der B 27.

    Bereits am 18. und 19. September 2018 wurde die Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Stuttgart abgebaut. Nach dem Abbau der Betonschutzwände wurde in der letzten Woche mit dem Rückbau der Mittelstreifenüberfahrten begonnen. Die Arbeiten werden in dieser Woche fertiggestellt, sodass die beiden Fahrbahnen der B 27 ab Donnerstag, den 27. September 2018, wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. Damit endet die Sanierung dieses verkehrlich wichtigen Streckenabschnitts innerhalb des geplanten Zeitrahmens und im veranschlagten Kostenrahmen von 6,85 Millionen Euro.
     
    In der nächsten Woche (Kalenderwoche 40) finden die Restarbeiten an den Lärmschutzwänden und Brückengeländern in Fahrtrichtung Tübingen statt. Diese Arbeiten sind als Tagebaustellen in der Zeit zwischen 9:00 und 16:00 Uhr eingeplant, um den Berufspendelverkehr nicht zu beeinträchtigen.
     
    Arbeiten an den Unterseiten der Brückenbauwerke
    In den kommenden Wochen werden noch die Restarbeiten an den Unterseiten der Brückenbauwerke der B 27 abgeschlossen. Dazu muss der Verkehr auf der Dettenhauser Straße von Walddorfhäslach kommend im Baustellenbereich zeitweise mit einer Ampelanlage geregelt werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im Zuge der umfangreichen Erhaltungsmaßnahme wurden Fahrbahn- und Brückenarbeiten im Zeitraum von August 2017 bis Mitte September 2018 parallel durchgeführt. Durch das Zusammenfassen mehrerer Maßnahmen in ein Projekt wurde der Eingriff in den Streckenabschnitt reduziert und die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer minimiert.
     
    Die Fahrbahn wurde auf einer Gesamtlänge von 6,7 Kilometern saniert und dabei rund 65 000 Quadratmeter Fahrbahnbelag erneuert. Erneuert wurden außerdem neun Ingenieurbauwerke, davon vier Brückenvollinstandsetzungen und fünf Mittelstützensanierungen.
    In diesen Erhalt der Infrastruktur hat der Bund rund 6,85 Millionen Euro investiert. Davon entfallen auf die Fahrbahnsanierung 4,35 Millionen Euro und auf die Bauwerksinstandsetzung 2,5 Millionen Euro.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für die Geduld und die Kooperation.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    25.09.2018
    L 201b, Neubau eines Radwegs bei Neubrunn

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 26. September 2018, die Bauarbeiten für den Radweg bei Illmensee-Neubrunn beginnen. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Baumaßnahme voraussichtlich am Freitag, 12. Oktober 2018, abgeschlossen.

    Der Radweg verläuft ab dem südlichen Ortsausgang Neubrunn entlang der L 201b bis zur Abzweigung der Gemeindestraße nach Langgassen-Andelsbach. Er ist rund 200 Meter lang und erhält eine Breite von 2,50 Meter. Auf der Landesstraße L 201b beträgt die Verkehrsstärke 2.532 Kfz/24 h bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 3,2 Prozent. Der Radweg stellt somit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radfahrer dar und ist Bestandteil der Radkonzeption des Landkreises Sigmaringen.
     
    Der Bau erfolgt weitestgehend ohne Einschränkung des Verkehrs. Bei Bedarf wird die L 201b halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
     
    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 80.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Beeinträchtigungen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    24.09.2018
    Pressegespräch „Duale Ausbildung – Chancen und Herausforderungen beruflicher Bildung“ am 05.10.2018 in Balingen-Engstlatt
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 05.10.2018 besucht Regierungspräsident Klaus Tappeser zusammen mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Reutlingen, Harald Herrmann, vier Unternehmen im Zollernalbkreis, um sich ein Bild von den Chancen und Herausforderungen zu machen, vor denen die berufliche Ausbildung im Handwerk steht. Dazu zählen der Wettbewerb um Nachwuchskräfte, das Image der dualen Ausbildung und der Trend zur Akademisierung, aber auch die Integration von Flüchtlingen.

    Wir laden Sie herzlich ein zum Pressegespräch „Duale Ausbildung – Chancen und Herausforderungen beruflicher Bildung“
     
    am Freitag, 05.10.2018, 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr
    in den Räumen der Bäckerei Koch,
    Hechinger Straße 14, 72336 Balingen-Engstlatt.
     
    Ihre Gesprächspartner sind Regierungspräsident Klaus Tappeser, Kammerpräsident Harald Herrmann, Dr. Joachim Eisert, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, August Wannenmacher, Vizepräsident der Handwerkskammer und Kreishandwerksmeister Zollernalb, sowie Betriebsinhaber und Auszubildende.

    In Anlage fügen wir Ihnen das Programm der Kreisbereisung bei, an der auch Fachleute für Berufliche Bildung des Regierungspräsidiums und der Handwerkskammer teilnehmen. Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich eingeladen, beim Besuch einzelner Betriebe oder auch am gesamten Besuchstag dabei zu sein. Wir haben entsprechende Plätze im Bus für Sie freigehalten.
     
    Sie erleichtern uns die Planung, wenn Sie Frau Gudrun Gauß in der Koordinierungs- und Pressestelle des Regierungspräsidiums telefonisch unter 07071/757-3009 oder per mail an gudrun.gauss@rpt.bwl.de bis zum 04.10.2018, 12:00 Uhr mitteilen, bei welchen Teilen der Kreisbereisung Sie dabei sein werden.
     
    Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!
     
    Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung,
    Regierungspräsidium Tübingen

    Jochen Waidelich, Koordinierungs- und Pressestelle,
    Regierungspräsidium Tübingen
    Tel. 07071 757-2017
    jochen.waidelich@rpt.bwl.de
     
    Sonja Madeja, Stabsstellenleiterin Kommunikation und Grundsatzfragen, Handwerkskammer Reutlingen
    Udo Steinort, Stabsstelle Kommunikation und Grundsatzfragen, Handwerkskammer Reutlingen
    Telefon 07121 2412-123
    presse@hwk-reutlingen.de
     
  • Abteilung 5
    24.09.2018
    MAB-Nationalkomitee tagte im Biosphärengebiet
    Gremium der deutschen UNESCO-Biosphärenreservate besuchte das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     Vorstellung des Biotopverbundprojekts auf der Tonhalde in Münsingen-Buttenhausen; © Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Das deutsche Nationalkomitee des UNESCO-Programms „Man and Biosphere“ (MAB) hat seine diesjährige Herbstsitzung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ausgerichtet. Neben der internen Tagung fand in der Wimsener Mühle ein regionaler Abend mit Akteuren aus dem Biosphärengebiet statt, der dem persönlichen Kennenlernen und gegenseitigen Austausch mit dem Komitee diente. Die anschließende Exkursion stellte aktuelle Projektbeispiele aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb vor.

    UNESCO-Biosphärenreservaten werden die drei Funktionen des Schutzes der Landschaft und der Arten, der Entwicklung und der logistischen Funktion zur Förderung von Umweltbildung und Forschung zugeschrieben. Um den Mitgliedern des MAB-Nationalkomitees zu zeigen, inwieweit diese Funktionen im Biosphärengebiet erfüllt werden, standen aktuell laufende Projekte auf dem Exkursionsprogramm.
     
    Die halbtägige Exkursion begann an der Astrid-Lindgren-Schule in Münsingen. Dort wurden exemplarisch für die Logistikfunktion erste Erfahrungen mit der Konzepterstellung und Etablierung von Biosphären-Schulen vorgestellt und erläutert. Zielsetzung des Projekts „Biosphären-Schulen“ ist es, die Kooperation mit Grundschulen zu stärken und langfristig ein Netzwerk an Biosphären-Schulen aufzubauen. Die Schulen behandeln Biosphärengebietsthemen regelmäßig im Unterricht und legen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung bei den Kindern wichtige Grundlagen für eigenverantwortliches Handeln.
     
    Bei der Hofmolkerei Schmid wurde die naturschutzorientierte Regionalmarke ALBGEMACHT als Beispiel für die Entwicklungsfunktion des Biosphärengebiets vorgestellt. Eine Gruppe von Landwirten, verarbeitenden Betrieben und Vermarktern aus dem Biosphärengebiet möchte gemeinsam Lebensmittel auf den Markt bringen, die mehr als „regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien schützen die Produkte unmittelbar die Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen und Wacholderheiden und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker. Der Produktstart ist für November 2018 geplant.
     
    Zur Verdeutlichung der Schutzfunktion des Biosphärengebiets wurden beim dritten Exkursionsstopp auf der Buttenhausener Tonhalde die Ziele sowie bereits umgesetzte und weiter geplante Biotoppflege-Maßnahmen im Rahmen des Projektes „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vorgestellt. Mit der Aufwertung und Vergrößerung der Wacholderheiden und der Schaffung eines Netzes von kleinen „Trittstein“-Biotopen kann der Austausch von Tier- und Pflanzenarten verbessert werden. Ein wichtiger Schritt für den Erhalt von für das Gebiet charakteristischen Schmetterlingen und Heuschrecken.
     
    Abschließend gab es einen kurzen Überblick über das Projekt „Bienenstrom“, das in Kooperation mit den Stadtwerken Nürtingen durchgeführt wird. Das Projekt zielt darauf ab, mittels eines bundesweit vermarkteten Stromprodukts, Maisflächen und andere Biomasse-Reinkulturen durch Flächen mit mehrjährig blühenden Energiepflanzen zu ersetzen und zur Stromerzeugung zu nutzen. So entstanden dieses Jahr vierzehn Hektar Blühflächen, die als Lebensraum für Insekten und andere Tierarten dienen.
     
    Die Vorsitzende des MAB-Nationalkomitees Inka Gnittke resümierte zum Abschluss der Exkursion: "Es war anhand vier spannender Projekte sehr interessant für uns zu sehen, wie sich das Biosphärengebiet in den verschiedenen Arbeitsbereichen entwickelt hat und wie der Biosphärengebietsgedanke gemeinsam mit vielen Akteuren aus der Region aktiv gelebt wird."
     
    Bildunterschrift:
    Exkursion des MAB-Nationalkomitees im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Vorstellung des Biotopverbundprojekts auf der Tonhalde in Münsingen-Buttenhausen. Bild: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Aufenthalt des Nationalkomitees vom 12. bis 14. September 2018 ist nicht Bestandteil der Evaluierung des Biosphärengebiets. Der Prozess zur Evaluierung des UNESCO-Biosphärenreservats Schwäbische Alb beginnt am 23. September 2018 mit der offiziellen Übermittlung des Berichtsentwurfs an das Nationalkomitee.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.09.2018
    Eintägige Sanierung der Auffahrt B 31 alt/K 7786 bei Aufkirch

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Mittwoch, den 26. September 2018, der Rechtseinbiegestreifen in Richtung Aufkirch an der Auffahrt von der B 31 alt zur K 7786 saniert wird.

    Die Sanierung ist zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig, da sich Verdrückungen und Spurrillen im Fahrbahnbelag gebildet haben. Die Arbeiten erfolgen an einem Tag unter Vollsperrung der Auffahrt. Im weiteren Verlauf der K 7786, auf Höhe des stationären Blitzers, wird zur Verlegung neuer Kontaktschleifen für diesen Blitzer ebenfalls die Fahrbahndecke erneuert.
     
    Die Umleitung aus Fahrtrichtung Meersburg erfolgt über die provisorische Abfahrt am Burgberg und dann über die B 31 neu. Auf Höhe des Blitzers erfolgt eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung. Zusätzlich wird der überörtliche Verkehr aus Fahrtrichtung Stockach nach Friedrichshafen am Knotenpunkt B 31 neu / K 7786 (Tierheimkreuzung) über die B 31 neu geführt.
     
    Für die entstehenden Behinderungen und Unannehmlichkeiten bittet das Regierungspräsidium Tübingen um Verständnis.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    21.09.2018
    Internationales Workcamp im Naturschutzgebiet Hirschauer Berg
    Zweiwöchiger Freiwilligeneinsatz in der Landschaftspflege endet am heutigen 21. September
     Workcamp am Hirschauer Berg; Bildautor: Matthias van Heerentals (Camp-Teilnehmer)

    ​Vom 09. bis 21. September hat  wieder das internationale Workcamp der Organisation Service Civil International für freiwillige Helferinnen und Helfer im Naturschutzgebiet Hirschauer Berg stattgefunden. Das Camp wird einmal im Jahr gemeinsam vom Schwäbischen Heimatbund und dem Regierungspräsidium Tübingen organisiert und finanziert. In diesem Jahr halfen neun Freiwillige aus Belgien, Mexiko, Russland, Serbien, Tschechien und der Türkei zwei Wochen lang in der Landschaftspflege am Hirschauer Berg mit.

    Gebüsche und Gehölze roden, Altbäume freistellen, bei den Mäharbeiten helfen und andere schweißtreibende Arbeiten im Rahmen der Landschaftspflege standen auf dem Programm. Damit sollen für die wärmeliebenden und sonnenhungrigen Pflanzenarten dieses stadtnahen Naturschutzgebiets optimale Lebensbedingungen geschaffen werden.
     
    Durch ihre aktive Mithilfe tragen die Freiwilligen dazu bei, ein wertvolles Naturrefugium zu erhalten und  eine herausragende Kulturlandschaft als europäisches Natur- und Kulturerbe für künftige Generationen zu bewahren. Damit kommt auch eine Wertschätzung der generationenlangen Arbeit der Hirschauer an ihrem Berg zum Ausdruck. Die Naturschutzverwaltung stellt für die Landschaftspflege dieses einzigartigen Naturschutzgebietes insgesamt jährlich ca. 40.000 Euro aus Naturschutzmitteln bereit.
     
    Mit Unterstützung der Gemeinde waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmerdes Camps direkt in Hirschau untergebracht. Neben der Tätigkeit in der Landschaftspflege konnten sie viel Wissenswertes zu Natur und Landschaft und zur Geschichte des Weinanbaus in Hirschau erfahren. Manche der jungen Leute waren zum ersten Mal in Deutschland, zum Teil setzten sie ihren Urlaub für den Freiwilligendienst ein. Dafür kamen sie im Rahmen des Einsatzes auf besondere Weise in Kontakt mit Land und Leuten. Bei einem gemeinsamen Abend mit Ortschaftsräten und Mitgliedern des örtlichen Obst- und Weinbauvereins wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren freiwilligen Einsatz gedankt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Bildunterschrift:
    Workcamp am Hirschauer Berg; Bildautor: Matthias van Heerentals (Camp-Teilnehmer)
  • Abteilung 4
    21.09.2018
    B 28 neu Rottenburg-Tübingen
    Straßenbauarbeiten für den ersten Teilabschnitt beginnen am Montag, 24.09.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Montag, 24. September 2018, die Straßenbauarbeiten für den ersten B 28-Teilabschnitt vom Bühlertalbach in Tübingen-Bühl bis zum Knoten Tübingen-Weilheim beginnen. Die Verkehrsfreigabe für den Teilabschnitt ist für Ende 2019 vorgesehen. Die sich anschließenden Restarbeiten in diesem Teilabschnitt werden bis ins Frühjahr 2020 andauern.

    Gegenstand der Arbeiten
    Ab Montag, 24. September 2018, wird zunächst die Baustelle eingerichtet sowie der Oberboden im Baustellenbereich abgetragen. Im Oktober 2018 schließen sich die Arbeiten zur Herstellung einer Baustraße vom Bühlertalbach bis zum Knoten Weilheim sowie von der Knollstraße in Bühl bis zur Kiesgrube beim Baggersee Queck an. Die Bauarbeiten umfassen insbesondere den Erd- und Straßenbau des rund 3,3 Kilometer langen Straßenbauabschnitts, den Bau eines Regenklärbeckens und die Auffüllung einer ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees der Firma Queck. Die bis zu acht Meter tiefe Kiesgrube befindet sich unmittelbar im Baufeld unter der zukünftigen B 28 und muss daher vollständig aufgefüllt werden. Neben den Straßenbauarbeiten müssen noch zwei Wirtschaftswegunterführungen unter der B 28 neu und der Bahnlinie bei Kilchberg hergestellt werden. Die europaweiten Ausschreibungsverfahren für diese Bauwerke laufen seit August 2018. Die Vergaben sollen noch in diesem Jahr erfolgen.
     
    Verkehrsführung während der Baumaßnahme
    Die Bauarbeiten können größtenteils unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der L 370 / L 371 zwischen Tübingen (B28/Europastraße) und den Tübinger Ortsteilen Hirschau und Weilheim stattfinden. Im Bereich des neuen Anschlussknotens Weilheim verläuft die bestehende L 370 teilweise im unmittelbaren Baufeld der neuen B 28. Zur Herstellung der endgültigen Verkehrsführung in diesem Bereich ist es erforderlich, den Verkehr auf der L 370 zwischen dem Abzweig Hirschau (B28/L 371) und dem Weilheimer Bahnübergang zeitweise über eine provisorische Umleitungsfahrbahn am eigentlichen Baufeld vorbei zu führen. Die Bauarbeiten zum Bau dieser Behelfsfahrbahn beginnen im Oktober 2018. Hierüber informiert das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Kosten
    Die Kosten des rund 3,3 Kilometer langen Straßenbauabschnitts belaufen sich einschließlich der Herstellung des Regenklärbeckens und der Erdarbeiten beim Baggersee Queck auf rund 9,1 Millionen Euro.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nach dem der Bund im Juli 2015 die Freigabe für den Neubau der rund sieben Kilometer langen B 28 vom Knoten Rottenburg-Ost bis zum Knoten Tübingen-Weilheim erteilte, haben im Februar 2016 die ersten Arbeiten begonnen. Hierbei handelte es sich um Rodungsarbeiten im Vorfeld der Verlegung der Ferngasleitung zwischen Bühl und Weilheim.
     
    Im Vorfeld des eigentlichen Straßenbaus wurde die bestehende Ferngasleitung der Stadtwerke Tübingen auf einer Länge von rund 2,5 Kilometer aus dem Baufeld der B 28 verlegt. Ebenfalls wurde eine Kampfmitteluntersuchung des gesamten Baufelds bis zu einer Tiefe von drei Metern durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst durchgeführt. Bis heute wurden im Streckenabschnitt zwischen Bühl und Weilheim circa 300 Stabbrandbomben und circa 150 Kilogramm Munitionsteile sowie eine Handgranate gefunden.

    Im Jahr 2016 sind im Baufeld der zukünftigen B 28 auf Gemarkung Kilchberg archäologische Funde entdeckt worden. Um eine Zerstörung dieser archäologischer Zeugnisse und Kulturdenkmale zu vermeiden und den weiteren Bauablauf nicht zu gefährden, fanden von Mai 2017 bis Januar 2018 Rettungsgrabungen im Bereich von zwei Grabungsfeldern statt. Im Zuge dieser Rettungsgrabungen konnten zahlreiche Funde der mittelalterlichen Wüstung „Brechesdorf“ sowie einzelne frühgeschichtliche Objekte freigelegt und dokumentiert werden.
     
    Ebenfalls im Jahr 2016 fanden die Dammvorschüttungen für das Brückenbauwerk am Knoten Tübingen-Weilheim und der Baubeginn für das Kreuzungsbauwerkes am Anschlussknoten Rottenburg-Ost statt. Aufgrund der Insolvenz der bauausführenden Firma im Bereich Rottenburg im Januar 2017 sind die Arbeiten ins Stocken geraten. Die Ausführung der noch ausstehenden Restarbeiten begann nach den Sommerferien 2018. Zwischenzeitlich ist die Asphaltschutzschicht eingebaut. Es folgen noch die Herstellung der Brückenkappen, der Einbau des Geländers und die abschließende vorläufige Gußasphaltdeckschicht.
     
    Mit dem Bau der Brücke beim Anschlussknoten Weilheim wurde im Mai 2017 begonnen. Im Oktober 2017 folgte der Baubeginn der Brücke beim Knoten Tübingen-Bühl (Bonlanden).
     
    Im Februar 2018 fand die Rodung der Flächen im Bereich des Anschlussknotens Weilheim sowie im Bereich der ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees „Queck“ auf den Gemarkungen Kiebingen und Bühl statt.
     
    Die jetzt anstehenden Straßenbauarbeiten für den Teilabschnitt der B 28 neu vom Bühlertalbach in Tübingen-Bühl (Bonlanden) bis zum Knoten Tübingen-Weilheim hat das Regierungspräsidium Tübingen im August 2018 vergeben.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    20.09.2018
    B 313 Ortsumgehung Grafenberg
    Abschluss der Bauarbeiten für den südlichen Kreisverkehrsplatz und Vollsperrung zwischen Grafenberg und Metzingen von 21. bis 26. September 2018

    ​Bau des südlichen Kreisverkehrs:
    Seit Mittwoch, den 22. August 2018, lässt das Regierungspräsidium Tübingen den südlichen Kreisverkehrsplatz (Metzinger Straße) für die Ortsumgehung Grafenberg im Zuge der B 313 herstellen. Zur Umsetzung dieser Maßnahme ist der Verkehr am Ortsausgang Grafenberg Richtung Metzingen auf einen Fahrstreifen eingeengt und wird mithilfe einer Lichtsignalanlage wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Am Freitag, 14. September 2018, wurde der Verkehr auf die bereits hergestellte Fahrbahn des neuen südlichen Kreisverkehrs umgelegt.

    Wie in der Pressemitteilung vom 16. August 2018 mitgeteilt, ist für den Einbau der Deckschicht zwischen Grafenberg und Metzingen-Neugreuth ab Freitag, 21. September 2018, eine Vollsperrung der B 313 erforderlich.
     
    Da sich die Arbeiten insgesamt leicht verzögern, ist es erforderlich, die B 313 bis einschließlich Mittwoch, 26. September 2018, zu sperren. Insbesondere erfordert die Herstellung der straßenbegleitenden Entwässerungseinrichtungen, der Bankette, der Schutzplanken und der erforderlichen Markierung einen längeren Zeitraum als veranschlagt. Aber auch die erforderlichen Erdarbeiten für die Anpassung der Anschlussäste des Kreisverkehrs in Richtung Grafenberg und Metzingen an die neue Straßenführung sowie die Dammschüttung auf der westlichen Seite gestalten sich deutlich aufwendiger als zunächst angenommen.

    Verkehrsführung während dieser Maßnahme:
    Während derVollsperrung wird der überörtliche Verkehr über die B 297 bis Neckartailfingen und dann über die B 312 nach Metzingen umgeleitet. Der Verkehr von und nach Grafenberg wird über Bempflingen geführt. Der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg ist in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg.
     
    Während der Vollsperrung sind für den öffentlichen Personennahverkehr folgende Änderungen erforderlich: In Grafenberg entfällt die Haltestelle „Metzinger Straße“. In Metzingen-Neugreuth wird als Ersatz für die nicht angefahrenen Haltestellen „Ulmenweg“, „Floriansplatz“ und „Akazienweg“ eine Haltestelle im Pappelweg auf Höhe der Einmündung Kastanienweg eingerichtet.
     
    Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg:
    Nach Fertigstellung des südlichen Kreisverkehrs wird der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen von Ende September 2018 bis Ende November 2018. Während dieser Maßnahme wird der Radweg gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg. Der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße wird teilweise eingeengt.
     
    Über etwaige Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Kosten:
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt und der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich zusammen auf rund 0,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    18.09.2018
    Klamottentauschparty in Münsingen
    Mit Tauschen statt Wegwerfen zum nachhaltigen Lebensstil
     Klamottentauschparty; Quelle: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

    ​„Alte Klamotten raus und neue Fundstücke rein in den Kleiderschrank!“ so lautet das Motto am 21. September 2018 bei der Klamottentauschparty in der Münsinger Zehntscheuer. Mit wenig Aufwand und ganz ohne Kosten können zwischen 17:00 und 19:00 Uhr Kleidungsstücke, an denen man sich satt gesehen hat, gegen „Neue“ getauscht werden.

    Öfter mal das Fahrrad anstelle des Autos nehmen oder regionale Lebensmittel statt Massenware aus dem Ausland konsumieren – dies sind einfache Beispiele dafür, wie jeder Einzelne etwas zum Erhalt von Umwelt und Natur beitragen kann. Doch wie kleidet man sich heute nachhaltig, ressourcenschonend und sozialverträglich?
     
    Eine Alternative zu neu-produzierter Kleidung lautet: „Tauschen statt Wegwerfen“. Diese Möglichkeit schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Daher lädt das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb gemeinsam mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V., der Münsinger Tafel und der BruderhausDiakonie am Freitag, den 21. September 2018, zur Klamottentauschparty in die Zehntscheuer, Zehntscheuerweg 11, nach Münsingen ein. Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr können Jugendliche und Erwachsene maximal 15 sehr gut erhaltene und gewaschene Kleidungsstücke zum Tausch mitbringen.
     
    Am Eingang werden die Klamotten auf „Tauschtauglichkeit“ geprüft und Exemplare mit Flecken und Löchern aussortiert. Dann kann das Tauschen beginnen. Die Besucher hängen ihre Kleidungsstücke auf und wählen sich Klamotten anderer Gäste aus. Diese können kostenlos mitgenommen werden.
     
    In der Klamottenauswahl anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer „neue“ Kleidung zu entdecken, macht dabei genau so viel Spaß, wie mit den eigenen „alten“ Klamotten neuen Besitzerinnen und Besitzer Freude zu bereiten. Da während der Veranstaltung immer wieder Kleidungsstücke in das „Warenhaus“ Zehntscheuer herein kommen, empfiehlt es sich, zwischendurch eine Pause einzulegen, um dann weiter zu tauschen. Für die Pause bietet die BruderhausDiakonie frischen Kaffee und Kuchen an.
     
    Der Eintritt zur Klamottentauschparty ist frei. Fragen beantworten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb gerne unter Tel. 07381/932938-31.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb und wird in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V., der Münsinger Tafel und der BruderhausDiakonie durchgeführt.
     
    Bildunterschrift:
    Klamottentauschparty; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    18.09.2018
    B 30, Ortsumgehung Ravensburg (Bauabschnitt VI)
    Freigabe des Teilabschnitts 2 und Bau des Anschlusses der B 467 an die B 30neu

    ​Das Regierungspräsidium teilt mit, dass die Bauarbeiten im Bereich des Bauabschnitts VI der Ortsumgehung Ravensburg gut vorankommen. Für die nächste Woche (KW 39) sind die Freigabe des Teilabschnitts 2 und der Baubeginn für den Anschluss der B 467 an die B 30neu vorgesehen:

    Freigabe des Teilabschnitts 2 
    Im Laufe des Donnerstags, 27. September 2018, wird der Teilabschnitt 2 für den Verkehr freigegeben. Der neue Streckenabschnitt beginnt beim Kreisverkehr Lachen im Bereich der künftigen Anschlussstelle Karrer und endet mit dem Anschluss der B 30neu an die bestehende Bundesstraße zwischen Untereschach und Senglingen. Dieser Straßenabschnitt ersetzt die K 7981 zwischen dem Gewerbegebiet Karrer und Untereschach.
     
    Im Zusammenhang mit der Verkehrsfreigabe wird die K 7981 (Werdenbergstraße) zwischen Untereschach und dem Gewerbegebiet Karrer zunächst für Lastkraftwagen mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Der landwirtschaftliche Verkehr kann die K 7981 weiterhin nutzen. Der Rückbau der K 7981 beginnt voraussichtlich Anfang 2019, unmittelbar nach der Fertigstellung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Weiherstobel und Lachen über die neue B 30 Überführung beim Aichhof. Mit Beginn der Rückbauarbeiten ist die K 7981 nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben.
     
    Bau des Anschlusses der B 467 an die B 30neu
    Im Teilabschnitt 3 der B 30 Ortsumgehung Ravensburg wird die B 467 aktuell so verlegt, dass diese ab dem Abzweig Schwarzenbach direkt an die B 30neu zwischen Untereschach und Senglingen anschließt. Ab Montag, 24. September 2018, beginnt dann der Bau des Anschlusses der verlegten B 467 an die bestehende B 30.
     
    Während dieser Maßnahme wird die B 467 zwischen Obereschach und Liebenau für den Verkehr gesperrt. Im Einzelnen sind folgende Sperrungen vorgesehen: Zunächst wird ab Montag, 24. September 2018, die Fahrtrichtung von Ravensburg nach Tettnang gesperrt. Von Montag, 08. Oktober 2018, bis Freitag, 19. Oktober 2018, ist eine Vollsperrung der B 467 erforderlich. Für die Durchführung der Restarbeiten wird bis Freitag, 26. Oktober 2018, nochmals die Fahrtrichtung von Ravensburg nach Tettnang gesperrt.
     
    Der Verkehr aus Ravensburg kommend in Richtung Tettnang wird über die B 30 nach Meckenbeuren und die K 7719 bis zur B 467 in Liebenau geführt. Während der Vollsperrung der B 467 von Montag, 08. Oktober 2018, bis Freitag, 19. Oktober 2018, erfolgt die Umleitung für beide Fahrtrichtungen über diese Strecke. Der Busverkehr wird ebenfalls umgeleitet. Die Befahrbarkeit des parallel zur B 476 verlaufenden Rad- und Gehwegs bleibt während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.
     
    Über etwaige Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Bauabschnitt VI ist der letzte Abschnitt der Umfahrung von Ravensburg. Der 4-spurige Bereich beginnt am Egelsee und endet bei der Anschlussstelle Karrer, südlich von Ravensburg. Von der Anschlussstelle Karrer verläuft die neue B 30 dann 2-spurig bis zur bestehenden B 30 und als B 467 weiter in Richtung Tettnang / Lindau. Im Bereich Hegeberg erfolgt dann der Anschluss an die bestehende B 467. Durch den Wegfall des überörtlichen Verkehrs in Richtung Friedrichshafen bzw. Tettnang / Lindau ergibt sich eine spürbare Entlastung der südlichen Stadtteile von Ravensburg. Vor allem im Bereich der Schussentalbrücke und der Kreuzung beim Möbelhauses Rundel. Der Nord- Südverkehr insgesamt wird deutlich beschleunigt. Ab der Anschlussstelle Karrer ist der spätere 4-spurige Weiterbau der B 30 nach Friedrichshafen geplant. Derzeit läuft hier eine Variantenuntersuchung für die Umfahrung Meckenbeuren / Brochenzell.
     
    Der gesamte Bauabschnitt VI kann Ende 2019 dem Verkehr übergeben werden.
     
    Nach derzeitigem Stand betragen die Gesamtkosten rund 80 Millionen Euro, davon entfallen rund 4 Millionen auf den Grunderwerb.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    18.09.2018
    Vorstellung des Pilotprojekts „Tunnelsimulator Engelbergbasistunnel“ und der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Landesstelle für Straßentechnik (LST) ist das landesweit zuständige Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Straßenbauverwaltung. Sie ist dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet.
    Ein aktuell wichtiges Projekt der LST ist die betriebstechnische Simulation von Straßentunneln. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur werden bundesweit derzeit drei Pilotprojekte zur betriebstechnischen Simulation von Straßentunneln realisiert, davon eines in Baden-Württemberg durch die LST. In diesem Projekt wird die Steuerungstechnik des Engelbergbasistunnels im Zuge der A 81 exakt nachgebildet und es können vielfältige Szenarien wie zum Beispiel die Lüftung im Brandfall simuliert werden. Der Tunnelsimulator ist ein wichtiges Instrument, um die durch die anstehende Sanierung geänderten Rahmenbedingungen im Tunnel vorab zu erproben. Zudem können neu installierte technische Komponenten getestet werden, ohne hierfür den vielbefahrenen Tunnel für den Verkehr zu sperren.
     
    Zu ihren Aufgaben im Bereich der Verkehrssicherheit gehört auch die Steuerung des Verkehrs auf hoch belasteten Autobahnen und Bundesstraßen mittels Streckenbeeinflussungsanlagen. Die Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg leistet mit dem Einsatz modernster Technik einen Beitrag dazu, den Verkehr im hoch belasteten Straßennetz des Landes flüssiger und sicherer zu machen. Im Leitraum des Straßenverkehrs wird hierzu der Verkehr von geschultem Personal rund um die Uhr beobachtet. Mit umfangreichen Informationen online im Internet oder per App werden den Verkehrsteilnehmern Entscheidungsmöglichkeiten zu Routenwahl und Fahrtzeitpunkt gegeben. Mit dem Baustellenkoordinations- und –informationssystem können Baustellen an Straßen besser geplant und deren Auswirkungen abgeschätzt werden.
     
    Gerne möchten wir Ihnen beim
     
    Pressetermin
    Vorstellung des Pilotprojekts
    „Tunnelsimulator Engelbergbasistunnel“
    und der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg
    am Montag, 24. September um 14:00 Uhr,
    in der Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Tübingen,
    Landesstelle für Straßentechnik,
    Raum C 6.18,
    Heilbronner Straße 300 – 302, in 70469 Stuttgart
     
    einen Einblick in die Arbeit der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg geben. Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, herzlich zu diesem Termin ein.
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden der Leiter der Abteilung Landesstelle für Straßentechnik, Herr Abteilungspräsident Stefan Heß, und seine Mitarbeiter den Tunnelsimulator vorstellen. Darüber hinaus besteht die Gelegenheit den Leitraum der Straßenverkehrszentrale zu besichtigen.
     
    Umfangreiche Informationen können Sie vorab bereits der neu erschienen Broschüre „Intelligentes Verkehrsmanagement“ der Straßenverkehrszentrale entnehmen:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/PR/Documents/SVZ%20Broschüre_12-09-2018.pdf
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. September 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel

     
  • Abteilung 4
    17.09.2018
    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf, Bauabschnitt 2
    Vollsperrung der L 268 ab Mittwoch, 19. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 19. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 09. November 2018, die L 268 zwischen Wattenreute und der K 8234 (Zufahrt Großstadelhofen) gesperrt wird.

    Im Zuge der weiteren Bauarbeiten an der Ortsumfahrung Pfullendorf finden zunächst Leitungsverlegungen statt, bei denen die Fahrbahn der L 268 gequert wird. Zudem wird die L 268 an den bereits 2017 hergestellten Knotenpunkt der Ortsumgehung angeschlossen.
     
    Der Verkehr Pfullendorf – Überlingen wird in beiden Fahrtrichtungen über die L 201 nach Denkingen und anschließend auf die L 200 in Richtung Überlingen geführt. Die Zufahrt nach Wattenreute ist während der gesamten Bauzeit aus Richtung Pfullendorf über die L 268 gewährleistet.
     
    Die ZG Raiffeisen kann ausschließlich über die L 268 aus Richtung Kleinstadelhofen erreicht werden. Die Zufahrt nach Großstadelhofen über die K 8234 von Kleinstadelhofen kommend ist ebenfalls gewährleistet.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.09.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen und Bodelshausen
    Beginn der Bauarbeiten am Montag, 17. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 17. September 2018, den Fahrbahnbelag der B 27 zwischen Hechingen und Bodelshausen erneuern.
    In Fahrtrichtung Tübingen ist der Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord (L 410) bis zum Ende des vierstreifigen Abschnittes bei Bodelshausen betroffen. In Fahrtrichtung Balingen wird die Fahrbahndecke zwischen Hechingen-Nord und Hechingen-Mitte erneuert. Die Sanierung schließt die Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen sowie der Anschlussstelle Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Balingen mit ein. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung am Samstag, 03. November 2018 abgeschlossen.

    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
    Die Umsetzung der Maßnahme ist in drei Bauphasen unterteilt.
     
    Erste Bauphase
    Ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Montag, 01. Oktober 2018, wird ab dem Anschluss Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Tübingen der rechte Fahrstreifen der B 27 gesperrt und der Verkehr einspurig bis zum Ende des vierstreifigen Abschnittes bei Bodelshausen geführt. Die Anschlussstelle Bodelshausen bleibt in dieser Fahrtrichtung befahrbar. Allerdings wird die Einfädelspur verkürzt.
     
    Parallel zu den Belagsarbeiten werden Entwässerungseinrichtungen erneuert und die Mittelstreifenüberfahrt für die nachfolgenden Bauphasen hergestellt.
     
    Zweite Bauphase
    Anschließend wird voraussichtlich ab Montag, 1. Oktober 2018, bis Samstag 03. November 2018, die B 27 zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord und Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen voll gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen wird beim Anschluss Hechingen-Mitte auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und dort einspurig im Gegenverkehr geführt. Die Anschlussstelle Hechingen-Nord bleibt uneingeschränkt befahrbar. Die Auf- und Abfahrtsäste der Anschlussstelle Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen werden in dieser Bauphase gesperrt. Die Umleitung erfolgt in Fahrtrichtung Tübingen von der B 27 Anschluss Hechingen-Nord über die L 410 – K 7107 – K 6931 nach Bodelshausen und umgekehrt.
     
    Am Anschluss zum Gewerbegebiet Lotzenäcker bei Hechingen-Stein werden zwei Lichtsignalanlagen aufgestellt, um dem Verkehr von der K 7107 kommend die Einfahrt auf die L 410 zu erleichtern.
     
    Über die dritte Bauphase wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.09.2018
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig sowie Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee

    ​B 32, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund drei Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 32 zwischen Blitzenreute und Staig erneuern sowie in den beiden Ortsdurchfahrten Blitzenreute und Staig einen lärmmindernden Fahrbahnbelag einbauen. Während dieser Maßnahme wird die B 32 im Baustellenbereich ab Montag, 24. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 19. Oktober 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Im Zuge des Ausbaus der B 32 zwischen Altshausen und Vorsee beginnen am Mittwoch, 10. Oktober 2018, die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Vorsee und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren.
    Während dieser Maßnahme wird die B 32 im Baustellenbereich bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018, für den Verkehr gesperrt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit den Maßnahmen entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung von Montag, 24 September 2018 bis voraussichtlich Mittwoch, 19. Oktober 2018
    Der von Ravensburg/Weingarten kommende Verkehr in Richtung Reutlingen/Sigmaringen wird von Montag, 24. September 2018 bis voraussichtlich Freitag, 19. Oktober 2018, über die B 30/B 32 AS Weingarten - B 30 - B 30/L 284 AS Baindt - L 284 - Mochenwangen - K 7966 - Wolpertswende - K 7955 - K 7957 - Blönried - K 7957 - Altshausen geführt.
     
    Der von Reutlingen/Sigmaringen kommende Verkehr in Richtung Ravensburg/Weingarten wird in der Zeit von Montag, 24. September 2018 bis voraussichtlich Mittwoch, 10. Oktober 2018 über Blitzreute - L 291- Baienbach - L 291 - Ettishofen - L 291 Berg beziehungsweise K 7952 Weiler umgeleitet.
    Ab Mittwoch, 10.10.2018 bis voraussichtlich Freitag, 19.10.2018 laufen die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig sowie der Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee parallel. Die Umleitung für den Verkehr von Reutlingen/Sigmaringen kommend erfolgt in diesem Zeitraum über die B 32/L 289 AS Altshausen - L 289 - Ebenweiler, K 7962 - Fronhofen - K 7962- Baienbach - L 291 - Ettishofen - L 291 Berg beziehungsweise K 7952 Weiler.
     
    Verkehrsführung von Freitag, 19. Oktober 2018 bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018
    Nach Abschluss der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig wird der von Ravensburg/Weingarten kommende Verkehr ab Freitag, 19. Oktober 2018 bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018 über die L 291-Blitzenreute - Baienbach, K 7965 - Schreckensee, K 7966 - Vorsee zur B 32 geführt.
    Die Umleitung für den Verkehr von Reutlingen/Sigmaringen kommend erfolgt über die B 32/L 289 AS Altshausen - L 289 - Ebenweiler, K 7962 - Fronhofen - K 7962 - Baienbach - L 291 - Blitzenreute.
     
    Verkehrsführung für den Schwerverkehr
    Die Umleitung für den Verkehr ab 3,5 Tonnen erfolgt während beiden Maßnahmen über die L 283/L 285 bei Bad Saulgau - L 285 Aulendorf - Reute - Gaisbeuren - B 30 und umgekehrt.
    Hintergrundinformationen zur Ausbaumaßnahme zwischen Altshausen und Vorsee:
    Die B 32 nimmt in der Region Oberschwaben eine wichtige Stellung ein. Sie verbindet die Region Neckar-Alb über das obere Donautal mit dem Oberzentrum Ravensburg. Mit dem diesem weiteren Ausbauabschnitt wird die noch fehlende Lücke zwischen der Ortsumgehung Altshausen (Verkehrsfreigabe am 12.08.1999) und dem zuletzt ausgebauten Abschnitt zwischen Fronreute-Vorsee und Blitzenreute (Verkehrsfreigabe am 26.07.2002) geschlossen.
     
    Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 4,27 Kilometer. Auf rund 2.000 Meter erfolgt ein dreistreifiger Ausbau der Bundesstraße und auf der übrigen Strecke ist ein zweistreifiger Ausbau mit acht Metern, anstatt der bisher vorhandenen 6,00 Meter, Fahrbahnbreite vorgesehen. Die Erschließung der Anliegergrundstücke erfolgt mit parallelverlaufenden Wirtschaftswegen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    13.09.2018
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Vollsperrung der L 289 zwischen Esenhausen und Fleischwangen ab Montag, 17. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Montag, 17. September 2018, die Ausbauarbeiten zwischen Esenhausen und Fleischwangen beginnen. In diesem Bereich wird die bestehende L 289 aus Richtung Fleischwangen mit dem neu gebauten Teilstück verbunden. Während dieser Maßnahme wird die L 289 im Baustellenbereich ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 12. Oktober 2018, voll gesperrt.

    Der Verkehr der L 289 wird ab Esenhausen über die L 288 - Hasenweiler - K 7972 - Danketsweiler - K 8038 - Fleischwangen umgeleitet. Die Gegenrichtung wird über die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung geführt.
    Die Straßenbauarbeiten zum Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Esenhausen haben bereits am 25. April 2018 begonnen und liegen im Zeitplan. Zusätzlich beginnen nun die Arbeiten im nächsten Teilbauabschnitt zwischen Esenhausen und Fleischwangen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im Jahr 2019 folgt dann der Ausbau der L 288 zwischen der Einmündung der L 289 und Ringenhausen einschließlich der Ortsdurchfahrt von Esenhausen. Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit über den genauen Baubeginn rechtzeitig informieren.
    Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.
     
    Die Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen.
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    12.09.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 18. September bis 5. Oktober 2018 in der Mediothek in Deggenhausertal in zu sehen.
     Alexander Steffensmeier

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 12. September bis 5. Oktober 2018 in der Mediothek in Deggenhausertal zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    12.09.2018
    Landesweiter „Schulbus-Check 2018“ des WBO, DEKRA und TÜV SÜD: Alle Busse technisch O.K. und für den Schülerverkehr geeignet
    Eine Pressemitteilung des WBO

    ​Passend zum Beginn des neuen Schuljahres wurden die Ergebnisse des diesjährigen Schulbus-Checks bei der Abschlussveranstaltung auf dem Betriebshof der Firma Omnibus Groß in Rottenburg bei Tübingen vorgeführt. Insgesamt wurden dieses Jahr im „Schulbus-Check“ über 270 Fahrzeuge von den Prüfinstitutionen auf Herz und Nieren überprüft. Neben den Prüfkriterien wie Haltegriffe und Spiegel wurden in der bis zu 45-minütigen Inspektion auch die Bremsen, Reifen, die Reversiereinrichtung (Einklemmsicherung) der Türen und natürlich die Lichtanlage untersucht. In einer Sichtkontrolle wurden auch der Motorraum, der Unterboden der Fahrzeuge sowie die Achsen und Lenkung gecheckt. Prüfingenieure von TÜV SÜD und DEKRA zeigten an einem Gelenkbus die Prüfinhalte des Checks.

    Marcus Zipperle, Regionaler Koordinator operatives Business Bereich Baden-Württemberg von TÜV SÜD zieht abschließend eine positive Bilanz: "Alle uns vorgeführten Fahrzeuge waren, wie dieses hier, in einem einwandfreien technischen Zustand. Dies verwundert nicht, ist doch die Busflotte in Baden-Württemberg mit 7,2 gegenüber 8,6 Jahren im Bundesdurchschnitt sehr jung. Neben dem Alter spielt die regelmäßige Wartung eine entscheidende Rolle. Auch hier haben die Baden-Württembergischen Omnibusunternehmen die Nase vorn: Die typischen Mängel wie Ölverlust oder Rost an tragenden Teilen kamen praktisch nicht vor."


    Auch Bernd Wagner, Vertreter des Technischen Leiters beim DEKRA e.V., bescheinigt: "Aus technischer Sicht waren die überprüften Busse in Ordnung. Hervorzuheben ist, dass durch Ausstattung und Hilfsmittel wie Spiegel für den Fahrer oder Haltegriffe für die Kinder auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Fahrgäste eingegangen wird. Hier bewiesen die Omnibusunternehmen hohe Sachkompetenz, wir von DEKRA stehen den Unternehmen dazu gerne beratend zur Seite."


    Der Tübinger Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger überzeugte sich in Rottenburg vom hohen technischen Standard der im Schülerverkehr eingesetzten Fahrzeuge: "Das Regierungspräsidium beherbergt als Schaltstelle zwischen Ministerien einerseits und Landratsämtern, Städten und Gemeinden andererseits so vielfältige Arbeitsbereiche unter einem Dach wie keine andere Landesbehörde. So beschäftigen wir uns professionsbedingt mit Grundfragen der Lebensqualität und Lebensmöglichkeiten. „Straßenwesen und Verkehr“, aber auch „Schule und Bildung“ sind wichtige Abteilungen bei uns. Auch deshalb haben wir ein besonderes Interesse daran, dass die Schulwege mit Bus und Bahn in unserem Land sicher sind."


    Dies bestätigt Dr. Witgar Weber, Geschäftsführer des WBO:  "Unseren Mitgliedsunternehmen ist Sicherheit das A und O des öffentlichen Personenverkehrs. Für die über 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler im Flächenland Baden-Württemberg ist ein funktionierendes und sicheres Schulbussystem unumgänglich. Für sie ist der Bus das Verkehrsmittel ‚Nummer 1‘. Dabei zeigt die Statistik: Der Bus ist das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel auf dem Weg zu Schule, weit vor dem Pkw, Mofa, Moped oder Fahrrad. Dass dies so ist und so bleibt, gilt der Dank unseren Omnibusunternehmern."

    Nicht nur technische Sicherheit, auch Innovation und modernste Technik sind für die Fa. Omnibus Groß, auf deren Betriebshof die Abschlussveranstaltung „Schulbus-Check 2018“ stattfand, selbst geforderter Standard. Störungsmelder per WhatsApp oder die Auslastungsanzeige bringen dem Fahrgast konkrete Vorteile. Hierfür werden mit Sensoren die ein- und aussteigenden Fahrgäste gezählt. Johannes Groß: „Sollte sich der Bus verspäten, bekommt der Fahrgast eine Nachricht auf sein Handy, auch wie ausgelastet der Bus ist, kann er jetzt sofort erkennen und darauf reagieren.“ Hierfür erhielt Omnibus Groß den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2017. Nicht zu unterschätzen: Das Unternehmen erhält in Echtzeit exakte Zahlen zu Fahrgastströmen und kann diese bei zukünftigen Planungen direkt verwerten.
    Hintergrund: Zum achten Mal führte der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) gemeinsam mit den Prüfinstitutionen DEKRA und TÜV SÜD über die Sommerferien den freiwilligen Check der von den Mitgliedsunternehmen im Schülerverkehr eingesetzten Linienbusse durch. Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen (HU) und den vierteljährlichen Sicherheitsprüfungen (SP) wurden die über 200 Fahrzeuge daraufhin untersucht, ob sie für die speziellen Anforderungen des Schülerverkehrs geeignet sind. Hierzu gehören etwa Haltegriffe und Haltewunschtasten in entsprechender Höhe, Rundumsicht des Fahrers durch entsprechende Spiegel, die Schulbusschilder oder auch zusätzliche Blinkleuchten hinten.
    Die gute Nachricht: Alle überprüften Busse erfüllten die Anforderungen und waren technisch O.K.. Erstmals wurde dies, falls gewünscht, mit dem Aufkleber „Schulbus-Check 2018“ am Fahrzeug dokumentiert. Aber auch ohne Aufkleber können Eltern und Kinder sagen: „Mein Schulbus ist sicher!“

    Fotos zum honorarfreien Abdruck.
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    Gruppenfoto mit Schülern: Johannes Groß, Omnibus Groß GmbH, DEKRA-Prüfingenieur Stefan Hagenlocher, Regionalkoordinator TÜV SÜD Marcus Zipperle, Regierungsvizepräsident Tübingen, Dr. Utz Remlinger, Klassenlehrerin Christiane Rude, Schulleiter Katholisches Freies Gymnasium St. Meinrad, Peter Scheiger, WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber.
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    Eine seltene Gelegenheit: Marcus Zipperle, TÜV SÜD, erklärt den Kindern, Journalisten und Vertretern aus Politik und Verwaltung technische Prüfinhalte unter einem Bus.
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    DEKRA-Prüfingenieur Stefan Hagenlocher zeigt den Schülern das Messergebnis der Schließkraftmessung an den Bustüren: Alles im grünen Bereich!
    Pressekontakt WBO:
    Klaus Zimmermann
    Dornierstr. 3, 71034 Böblingen
    Tel.: 07031/623-107, Mobil: 0174-928 82 83
    klaus.zimmermann@busforum.de

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  • Abteilung 4
    12.09.2018
    L1232, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Börslingen und Nerenstetten

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,2 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag der L 1232 zwischen Börslingen und Nerenstetten erneuern. Die Baustelle beginnt an der Einmündung der L 1232/K 7311 und endet bei der Einmündung der L 1232/L 1079. Während dieser Maßnahme wird die L 1232 im Baustellenbereich ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 28. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur. Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 210.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Verkehr der L 1232 zwischen Börslingen und Nerenstetten wird während der gesamten Maßnahme in beiden Fahrtrichtungen über Ballendorf umgeleitet.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    11.09.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 18. September bis 13. Oktober 2018 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu sehen.

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 18. September bis 13. Oktober 2018 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
     
    Hintergrundinformationen:
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.09.2018
    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf (Bauabschnitt 2)
    Fertigstellung des Kreisverkehr L 201/K 8233 bei Sylvenstal

    ​Sperrung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle

     
    Seit Montag, 28. Mai 2018, baut das Regierungspräsidium Tübingen die Kreisstraße K 8233 zwischen Wattenreute und Sylvenstal aus. Die Kreisstraße erhält mit dem Ausbau eine befestigte Fahrbahnbreite von 6,50 Meter und wird nach Beendigung der Gesamtmaßnahme zur Landesstraße L 268 neu umgestuft.
     
    Kreisverkehr L268/L201
    Der Umbau des Knotenpunktes der L 268 neu mit der L 201 zu einem Kreisverkehr ist abgeschlossen, sodass die L 201 zwischen Pfullendorf und Denkingen ab Dienstag, 11. September 2018, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Der Kreisverkehr dient der Anbindung der L 268 neu an die bestehende Landesstraße L 201 zwischen Pfullendorf und Denkingen.
     
    Brückenbauwerk über die Gemeindeverbindungsstraße
    Bereits begonnen haben die Arbeiten für das erste Brückenbauwerk. Hierfür wird zunächst die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle tiefergelegt. Während dieser Maßnahme bleibt die Gemeindeverbindungsstraße bis voraussichtlich im Frühjahr 2019 für den Verkehr weiterhin voll gesperrt.
    Die Umleitung für Pkws erfolgt über die L 194 und die K 8272. Aus Sicherheitsgründen wird auch der Fußgänger- und Radverkehr umgeleitet. Die Zufahrt zum Wohngebiet „Roßlauf“ ist für Anlieger gewährleistet.
     
    Dammvorschüttung auf Höhe der Bahnlinie Pfullendorf - Aulendorf
    Begonnen wird auch mit der Vorschüttung für den späteren Straßendamm der Umfahrung zwischen der Bahnlinie Pfullendorf - Aulendorf und dem Gewerbegebiet Hesselbühl sowie mit umfangreichen Kanalumlegungsarbeiten. Diese Arbeiten finden außerhalb des Verkehrs statt. Es ist lediglich mit Baustellenverkehr auf den Zufahrtsstraßen zu rechnen.
     
    Der Baubeginn für den überwiegenden Teil der Straßenbauarbeiten wie auch für die Herstellung der übrigen drei Bauwerke ist ab Frühjahr 2019 geplant.
    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 6,8 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Über die Verkehrsführungen während der nachfolgenden Bauphasen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.09.2018
    L 261/L 1261, Bau der Radwegverbindung Oberholzheim - Hüttisheim hat begonnen

    ​Das Regierungspräsidium teilt mit, dass am Montag, 10. September 2018, die Bauarbeiten für den kreisübergreifenden Rad- und Gehweg zwischen Oberholzheim (Kreis Biberach) und Hüttisheim (Alb-Donau-Kreis) begonnen haben. Damit wird ein weiteres Teilstück des Radwegprogrammes des Landes Baden-Württemberg und der Radwegkonzeptionen der Landkreise Biberach und Alb-Donau umgesetzt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 360.000 Euro und werden vom Land getragen. Mit der Fertigstellung des rund 1,5 Kilometer langen Radweges wird im November 2018 gerechnet.

    Die Bauausführung wurde so geplant, dass die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer der L 261/L 1261 so gering wie möglich gehalten werden.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    07.09.2018
    Die Schulen im Regierungsbezirk Tübingen sind bereit für das neue Schuljahr
    Lehrereinstellung leicht über dem Vorjahres-Niveau

    ​Örtliche Engpässe in der Unterrichtsversorgung

    Sprachförderung für Zuwanderer und Flüchtlinge wird ausgebaut
     
    Schülerentwicklung zum Schuljahr 2018/19
    Im kommenden Schuljahr 2018/19 werden an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Tübingen 229.070 Schülerinnen und Schüler von 19.178 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. In den Grundschulen werden 62.157 Schüler erwartet (2017/18: 61.982), in den Werkreal- und Hauptschulen 8.899 (2017/18: 10.769), in den Realschulen 30.824 (2017/18: 31.440), in den Gemeinschaftsschulen 16.129 (2017/18: 13.725), in den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren 5.089 (2017/18: 4.910) und an den allgemein bildenden Gymnasien 44.262 (2017/18: 45.078). An den Beruflichen Schulen im Regierungsbezirk rechnet das Regierungspräsidium Tübingen mit 61.710 Schülern (2017/18: 62.811).
    Gegenüber dem Vorjahr (2017/18: 230.715) bedeutet das einen leichten Rückgang der Gesamtschülerzahl um 0,7 %. In den Grundschulen und an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ist die Schülerzahl geringfügig angestiegen. Die im Aufbau befindlichen Gemeinschaftsschulen können ihre Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr steigern (2017/18: 13.725; + 17 %). Die Eingangsklassen der Gemeinschaftsschulen (Klasse 5) in drei Landkreisen verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Anmeldungen, so dass insgesamt die Schülerzahl in den Eingangsklassen von 2.675 auf 2.844 Schülerinnen und Schüler (+ 6,3 %) steigt.
     
    Lehrereinstellung zum Schuljahr 2018/19
    Die Zahl der Neueinstellungen bei den Lehrerinnen und Lehrern ist mit 682 neuen Beschäftigungsverhältnissen nach wie vor auf einem hohen Niveau (Vorjahr 2017: 654). Im Bereich der öffentlichen Grundschulen und Primarstufen der Gemeinschaftsschulen sind 182, an Haupt- und Werkrealschulen 17, an Gemeinschaftsschulen (Sekundarstufe) 79, den Realschulen 130 und an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren 24 Neueinstellungen vorgesehen.
    Bei der Lehrereinstellung sind im Regierungsbezirk deutliche regionale Unterschiede festzustellen. Während der Bodenseekreis und die Landkreise Ravensburg, Reutlingen und Tübingen bei den jungen Lehrkräften als Standort beliebt sind und deshalb gut mit Lehrkräften versorgt werden können, gestaltet sich die Versorgung der Schulen im Alb-Donau-Kreis, in den Landkreisen Biberach und Sigmaringen, sowie im Zollernalbkreis mühsamer.
    Im Bereich der Grund-, Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen steht dem gestiegenen Einstellungsbedarf auch in diesem Jahr eine geringere Zahl von Bewerbern gegenüber, so dass nicht alle Stellen besetzt werden konnten. Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 sind im Regierungsbezirk Tübingen deshalb 61 Lehrerstellen an Grundschulen (inklusive Primarstufe der Gemeinschaftsschulen), 16 Stellen an Haupt- und Werkrealschulen sowie sieben Stellen für Gymnasiallehrer an Gemeinschaftsschulen nicht besetzt.
     
    Um den Mangel an Grundschullehrkräften mindern zu können, hat das Kultusministerium das Konzept zur Einstellung von Gymnasiallehrern für den Dienst an Grundschulen in diesem Jahr überarbeitet. Es wurden zusätzliche Anreize für die Bewerberinnen und Bewerber geschaffen, so dass sich beim Regierungspräsidium Tübingen bis zum Schuljahresbeginn elf gymnasiale Lehrkräfte gemeldet haben, die zum Schuljahr 2018/19 den Dienst an einer Grundschule aufnehmen werden.
    In den Landkreisen, in denen nicht alle Lehrerstellen besetzt werden konnten, wird - um die Unterrichtsversorgung zu verbessern - verstärkt weiteres Personal gesucht. Die Schulverwaltung stellt hier ausnahmsweise und befristet auch Bewerberinnen und Bewerber ein, die nicht über eine grundständige Lehramtsausbildung verfügen. So konnten für den Unterricht in den Vorbereitungsklassen zur Sprachförderung von schulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen an allgemeinbildenden wie beruflichen Schulen (dort: VABO-Klassen) vielerorts Hochschulabsolventen mit einer Qualifikation „Deutsch als Fremdsprache“ gewonnen werden. Als Vertretungslehrkräfte werden auch andere akademische Absolventen wie beispielsweise Diplom-Biologen oder Diplom-Sportlehrer eingesetzt. Außerdem Lehrkräfte, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Weiterhin hat sich eine größere Zahl pensionierter Lehrkräfte entschlossen, nochmal stundenweise an den Schulen auszuhelfen. Im kommenden Schuljahr wird trotz aller Bemühungen mit Engpässen in der Lehrerversorgung zu rechnen sein, da weitere beispielsweise krankheitsbedingte Ausfälle wegen des landesweiten Lehrermangels nur bedingt aufgefangen werden können.
    Grundsätzlich können sich auch Lehrkräfte aus dem Ausland entsprechend ihrer Qualifikationen und Fächer für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst bewerben. Voraussetzung dafür ist ein positiv abgeschlossenes Anerkennungsverfahren der ausländischen Studienabschlüssen, das für ganz Baden-Württemberg am Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt wird.
     
    Die Unterrichtsversorgung an den Realschulen im Regierungsbezirk Tübingen ist gut. Hier können auch ergänzende Angebote gemacht werden.
    Die Lehrerversorgung der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren im Regierungsbezirk ist insofern zum Schuljahresbeginn weitestgehend  gesichert, als über befristete Arbeitsverträge und Deputatserhöhungen bereits einige Mangelbereiche abgedeckt werden konnten.
    Im Bereich der Gymnasien konnten in diesem Jahr nur 46 Lehrkräfte neu eingestellt werden. Die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien im Regierungsbezirk ist gut. Fachspezifische Mängel bestehen in die Fächern Bildende Kunst und Physik. Kleinere fachspezifische Engpässe gibt es noch in den Fächern Mathematik und Chemie.
     
    Für die beruflichen Schulen wurden im Regierungsbezirk Tübingen bisher 119 (Vorjahr: 138) Lehrkräfte unbefristet eingestellt. Vor allem für die sprach- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächer konnten erneut zahlreiche Gymnasiallehrkräfte für berufliche Schulen gewonnen werden, die dazu beitragen, die Unterrichtsversorgung zu stabilisieren. Fachspezifische Engpässe bestehen aufgrund von Bewerbermangel weiterhin in einigen beruflichen Fächern wie Pflege oder Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, sowie in einigen Regionen in Betriebswirtschaftslehre. Zunehmend schwierig gestaltet sich die Gewinnung von Technischen Lehrkräften (Meister, Techniker) zur Erteilung des fachpraktischen Unterrichts, da für potentielle Bewerberinnen und Bewerber aufgrund der seit Jahren sehr guten konjunkturellen Lange attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft bestehen. Zudem gibt es auch an den beruflichen Schulen fachspezifische Engpässe in naturwissenschaftlichen Fächern. Es wird erwartet, dass sich die Unterrichtsversorgung bei den beruflichen Schulen auf dem Vorjahresniveau bewegt.
     
    Die Schülerzahlen der Vorbereitungsklassen zur Sprachförderung von schulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen an den allgemein bildenden Schulen im Regierungsbezirk Tübingen sind rückläufig. Im Schuljahr 2018/19 besuchen 1.793 Schüler dort eine Vorbereitungsklasse (Vorjahr: 3.042). An den beruflichen Schulen werden im Schuljahr 2018/19 nur noch 43 VABO-Klassen (Vorbereitungsjahr Arbeit/Beruf mit dem Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen) für Zuwanderer und Flüchtlinge erwartet (Vorjahr: 67). Dagegen wird die Zahl der Zuwanderer und Flüchtlinge, die in regulären Klassen (z.B. Berufsfachschule. Berufsschule) beschult werden, voraussichtlich steigen. Um diese Schülerinnen und Schüler weiterhin beim Spracherwerb zu unterstützen und so ihre Integration zu fördern, werden ca. 90 Sprachförderkurse eingerichtet. In diesen Kursen werden ergänzend zur jeweiligen Stundentafel des angebotenen beruflichen Bildungsganges bis zu vier Stunden Deutsch pro Woche unterrichtet. Sprachförderkurse werden niveaudifferenziert gebildet.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Telefon 07071 757-2137 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    07.09.2018
    L 325/L 326, Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute zu einem Kreisverkehr

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 17. September 2018, die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Die Maßnahme ist erforderlich, da die Kreuzung seit einigen Jahren als Unfallschwerpunkt in Erscheinung tritt. Mit dem Umbau zu einem Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit verbessert. Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme im Dezember 2018 gerechnet.

    Gegenstand der Arbeiten
    Für die Errichtung des Kreisverkehrs ist es erforderlich, den Kreuzungspunkt um rund 30 Meter in Richtung Westen (Schlier) zu verschieben und um rund einen Meter zu erhöhen sowie die Anschlussäste der L 325 und L 326 baulich anzupassen. Der Außendurchmesser des künftigen Kreisverkehrs wird 40 Meter betragen.
     
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen zu minimieren, werden die Arbeiten in folgenden drei Abschnitten ausgeführt:
     
    Erster Bauabschnitt von Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Montag, 05. November 2018
    Von Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Montag, 05. November 2018, wird der Kreisverkehr sowie die Anschlüsse der L 326 in Richtung Waldburg und der L 325 in Richtung Schlier errichtet.
     
    Während dieser Maßnahme ist die L 325 ab der Kalksteige in Richtung Wetzisreute/Schlier und die L 326 ab der Kalksteige in Richtung Waldburg in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr voll gesperrt.
     
    Der Verkehr der L 325 von Vogt und Waldburg kommend in Fahrtrichtung Ravensburg wird über die L 324 nach Kofeld und von dort zur B 32 bei Rotheidlen umgeleitet. Der Verkehr von Waldburg kommend in Richtung Schlier wird über die K 8040 durch Sieberatsreute nach Schlier geführt. Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke.
     
    Der Verkehr der L 325 aus Vogt kommend in Richtung L 326 nach Unterankenreute/Weingarten sowie der Verkehr in Gegenrichtung werden an der Baustelle vorbeigeführt.
    Der Busverkehr ist von der Vollsperrung betroffen und wird ab Waldburg über Sieberatsreute und Greut nach Wetzisreute fahren. Während dieser Zeit wird die Bushaltestelle „Abzweigung Greut“ an der L 326 zwischen der Kalksteige und Waldburg nicht angefahren. Um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen wird gebeten.
     
    Zweiter Bauabschnitt von voraussichtlich Montag, 05. November 2018, bis Freitag, 16. November 2018
    Von voraussichtlich Montag, 05. November 2018 bis Freitag, 16. November 2018, wird der Anschluss in Richtung Unterankenreute hergestellt und mit der Errichtung des Anschlusses in Richtung Vogt begonnen.
    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Unterankenreute wird die L 326 voll gesperrt. Der Verkehr auf der L 326 in Richtung Waldburg und Vogt wird in diesem Zeitraum ab Unterankenreute über die L 317 nach Wolfegg und weiter über die L 324 nach Vogt und Waldburg geleitet.

    Im selben Zeitraum wird für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Vogt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg voll gesperrt. Der Verkehr von Vogt kommend wird über die L 324 nach Kofeld und weiter zur B 32 beziehungsweise über die K 8041 nach Waldburg und über die L 326 vorbei am Baustellenbereich weiter in Richtung Schlier umgeleitet.
    Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtungen erfolgt über die gleichen Strecken.
     
    Dritter Bauabschnitt von voraussichtlich Freitag, 16. November 2018, bis Freitag, 07. Dezember 2018
    Im letzten Bauabschnitt wird der Anschluss in Richtung Vogt fertiggestellt.
    Während dieser Maßnahme bleibt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg weiterhin voll gesperrt. Die Umleitungen für den Verkehr aus Vogt erfolgen wie in der zweiten Bauphase und bleiben bis zur geplanten Gesamtfertigstellung am Freitag, 07. Dezember 2018, bestehen.
     
    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    07.09.2018
    L 326, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Prestenberg und Bodnegg-Lachen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der L 326 zwischen Prestenberg und Bodnegg-Lachen erneuern. Die Baustrecke beginnt am Knotenpunkt
    K 7712/L 326 bei Prestenberg und endet am Kreisverkehr in Bodnegg-Lachen. Während dieser Maßnahme wird die L 326 im Baustellenbereich ab Dienstag, 11. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 16. November 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Unebenheiten und Rissbildungen in der Fahrbahn sowie stark geschädigten Fahrbahnrändern erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Der Verkehr auf der L 326 wird ab Bodnegg-Lachen über die L 333 Bodnegg - Grünkraut - K 7982 - K 7985 - Prestenberg umgeleitet. Der Verkehr in Gegenrichtung wird ebenfalls über diese Umleitungsstrecke geführt.
    Der Linienbusverkehr ist von der Umleitung betroffen. Um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen wird gebeten.
    Weiter Infos zum Ersatzfahrplan gibt es unter www.stauss-reisen.de.
    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    07.09.2018
    Planänderungsverfahren B 311 Querspange zur B 30 bei Erbach

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Regierungspräsidium Tübingen, Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Von Montag, 10. September 2018, bis einschließlich Dienstag, 09. Oktober 2018, werden die Planunterlagen in den Rathäusern der betroffenen Städte und Gemeinden zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Zum Vorhaben:
    Der eingereichte Antrag enthält Änderungen des Planfeststellungbeschlusses für den Neubau der B 311 bei Erbach aus dem Jahr 2011. Die Änderungen umfassen die Wiederaufnahme von Baustreifen, welche bei dem Planfeststellungsbeschluss 2011 entfallen sind und die Errichtung zusätzlicher Baustreifen im Bereich einiger Bauwerke, um eine Realisierung zu ermöglichen sowie den Verkehr während der Bauphase weiterhin aufrecht erhalten zu können. Weiterhin umfassen die Änderungen die Errichtung von Oberbodenzwischenlagerflächen. Hier soll der Oberboden bis zur Umsetzung der Oberbodenverbesserungsmaßnahmen von Ackerflächen zwischengelagert werden.
     
    Die geplante Baumaßnahme stellt einen Eingriff in die Natur und Landschaft dar. Die Belange der Natur und Landschaft wurden deshalb im Landschaftspflegerischen Begleitplan berücksichtigt und erforderliche Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erarbeitet. 
    Detaillierte Informationen zu den Baumaßnahmen entnehmen Sie bitte den in den betroffenen Gemeinden ausgelegten Planunterlagen.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 10. September 2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/B311-Quersspange-B30-Erbach.aspx in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Straßen. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    07.09.2018
    Freie Schule Allgäu e. V.
    Das Regierungspräsidium Tübingen widerruft die Genehmigung zum Betrieb von Gemeinschafts-, Real- und Hauptschulklassen an der privaten Ersatzschule

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Bescheiden vom 21.08.2018 schulrechtliche Genehmigungen und Anerkennungen für den Sekundarbereich der Freien Schule Allgäu e. V. widerrufen. Diese Entscheidungen stehen am Ende eines mehr als einjährigen Prüfungsprozesses im Austausch mit dem Trägerverein und der Geschäftsführung der Schule. Nach Auffassung des Regierungspräsidiums kann die Freie Schule Allgäu weder qualifiziertes Lehrpersonal in ausreichender Zahl noch alle erforderlichen Fachräume zur Durchführung des Unterrichts in den Bildungsgängen der Sekundarstufe aufweisen. Der Schulträger hat gegen die entsprechenden Bescheide Klagen und Eilanträge beim Verwaltungsgericht Sigmaringen eingereicht. Der Betrieb der Grundschule an der Freien Schule Allgäu ist von diesen Entscheidungen nicht berührt.

    Das Verwaltungsgericht Sigmaringen wies das Regierungspräsidium am 06.09.2018 darauf hin, dass das Gericht davon ausgeht, dass bis zu einer Entscheidung über die Eilanträge von Vollzugsmaßnahmen durch das Regierungspräsidium Tübingen abgesehen wird. Diesem Wunsch kommt das Regierungspräsidium nach. Somit können die Schüler der Freien Schule Allgäu e. V. auch in den Sekundarklassen am kommenden Montag, den 10.09.2018 und bis zur Entscheidung über die Anträge wie gewohnt die Schule besuchen. Für Fragen der Eltern steht das staatliche Schulamt Markdorf beratend und unterstützend zur Verfügung (Tel. 0 75 44 – 5 09 70).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Tel. 0 70 71 / 7 57-21 37 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.09.2018
    B 32, Neubau des Radwegs Oberau-Karbach mit Fahrbahndeckenerneuerung der B 32

    ​Seit Montag, 02. Juli 2018 werden die vorlaufenden Arbeiten zur Errichtung des Radweges Oberau–Karbach durchgeführt sowie die Fahrbahndecke auf der B 32 erneuert. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen am letzten Wochenende haben sich die Arbeiten leider leicht verzögert, so dass es für die abschließenden Arbeiten wie das Herstellen der Bankette, Schutzplanken und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung erforderlich ist, die B 32 noch bis einschließlich Montag, 10. September 2018 zu sperren. Die Freigabe erfolgt dann im Laufe des Tages. Die Linienbusse können bereits ab Montagmorgen die B 32 nutzen.

    Neben Umbauarbeiten an der Brücke über den Karbach wurde eine 100 Meter lange Stützwand hergestellt und die B 32 teilweise verlegt, um Platz für den Radweg zu schaffen. Anschließend wurde der Fahrbahnbelag zwischen Oberau und der A 96 Anschlussstelle Wangen-West auf 1,8 Kilometer erneuert.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.09.2018
    B 30, Instandsetzung der Brücke über die Schmiehe und die K 7373

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Dienstag, 03. April 2018, den Fahrbahnbelag auf der B 30 in Fahrtrichtung Ulm zwischen den Anschlüssen Laupheim-Mitte und Donaustetten auf rund 6,5 Kilometern Gesamtlänge erneuern. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch eine etwa 140 Meter lange Brücke, die über die Schmiehe und die K 7373 zwischen Dellmensingen und Humlangen verläuft, instandgesetzt. Die Kosten für die gemeinsam durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten konnten eine Woche früher als geplant abgeschlossen werden, sodass die B 30 zwischen den Anschlüssen Laupheim-Mitte und Donaustetten in beiden Fahrtrichtungen am Freitag, 07. September 2018, für den Verkehr freigegeben werden kann.
    In der Nacht zum 07. September 2018 wurden die letzten Sicherungselemente für die einspurige Verkehrsführung und die Verschwenkung der Fahrtrichtung Ulm auf die Gegenfahrbahn zurückgebaut und abtransportiert.
    Angesichts der am Montag, 10. September 2018, einsetzenden Streckensperrung der Bahnlinie zwischen Ulm und Laupheim-West hatte das Regierungspräsidium Tübingen mit Unterstützung der ausführenden Firmen im Frühjahr 2018 den Ausführungszeitraum bereits um etwa einen Monat vorgezogen. Im Rahmen der Ausführung haben die Beteiligten noch einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine Beeinträchtigung des Schienenersatzverkehrs ganz zu vermeiden.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.09.2018
    L 1230, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Berghülen und Machtolsheim
    Vollsperrung der L 1230 im Baustellenbereich vom 10. bis 27. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,9 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 1230 zwischen Berghülen und Machtolsheim erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 1230 zwischen dem Auf-/Abfahrtsast bei Berghülen und dem Einmündungsbereich L 230/L 1230 bei Machtolsheim ab Montag, 10. September 2018, 08:30 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 27. September 2018, voll gesperrt.

    Durch die Belagsarbeiten werden die Spurrinnen, Verdrückungen und die massiven Rissbildungen in der Fahrbahn beseitigt. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 570.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Der von Blaubeuren kommende Verkehr in Fahrtrichtung Machtolsheim wird
    an der Kreuzung L 1230/B 28 „Blaubeurer Steige“ über die B 28 vorbei an Suppingen und weiter über die B 28 bis zur Kreuzung B 28/L 230 bei Laichingen geführt. Von dort wird der Verkehr auf der L 230 an Laichingen vorbei auf die L 1230 bei Machtolsheim zurückgeführt.Der von Machtolsheim kommende Verkehr in Fahrtrichtung Blaubeuren verbleibt bei Machtolsheim auf der L 230 und wird an Laichingen vorbei bis zur Kreuzung L 230/L 1236 und weiter über die L 1236 nach Suppingen umgeleitet. Bei Suppingen wird der Verkehr auf die B 28 nach Blaubeuren geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.09.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und St. Johann-Würtingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt den schadhaften Fahrbahnbelag der L 380 zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und dem Ortseingang von St. Johann-Würtingen erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 380 im Baustellenbereich ab Montag, 10. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 28. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Zusätzlich wird die Asphaltschicht im Bereich mehrerer Schadstellen erneuert. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung voraussichtlich bis Freitag, 28. September 2018 abgeschlossen. Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 415.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Verkehr von und in Richtung Reutlingen wird über Holzelfingen - Unterhausen - Pfullingen umgeleitet. Der Verkehr von und nach Metzingen wird über Bad Urach geführt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.09.2018
    Vorstellung des Projektfortschritts von Bienenstrom

    ​Elf Landwirte setzen sich gegen das Insektensterben und für blühende Landschaften auf der Schwäbischen Alb ein. Möglich wird dies durch das Kooperationsprojekt „Bienenstrom“. Am Montag, den 03. September 2018, wurden beim Haupt- und Landgestüt Marbach die ersten Erfolge des Blühflächenanbaus vorgestellt und ein zuversichtlicher Blick in eine artenreiche Zukunft geworfen.

    „Einfach Strom einschalten. So direkt und vor Ort zur biologischen Vielfalt beitragen wie mit dem Bezug von Bienenstrom, können die Verbraucherinnen und Verbraucher nur noch im eigenen Garten“, so der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser, über das Projekt „Bienenstrom“. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Nürtingen GmbH, Oberbürgermeister Otmar Heirich beschrieb „Bienenstrom“ als „ein innovatives Projekt zum Arten- und Naturschutz, mit dem die Verbraucherinnen und Verbraucher die Vielfalt unserer Natur vor der eigenen Haustür auf einfache Weise neu beleben können“.
     
    Seit der Ansaat im Frühjahr dieses Jahres wuchsen auf der Schwäbischen Alb 14 Hektar Blühflächen zu Insektenparadiesen heran, erklärten die Kooperationspartner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und der Stadtwerke Nürtingen GmbH. Weitere, zusätzliche ca. 3 Hektar Blühflächen seien bereits für 2019 unter Vertrag genommen.
     
    Die beteiligten Landwirte ersetzen dabei den Anbau von Energiemais durch eine vielfältige Blühmischung. So schaffen sie Lebensräume für Bienen und andere Insekten. Der Stand der Pflanzen war durch die große Trockenheit unter der erwarteten Höhe geblieben, dennoch blühten sie im Sommer mit voller Kraft. Im Herbst werden die meisten Felder abgeerntet und die Pflanzen in Biogasanlagen zu Strom weiterverarbeitet. Der Ertrag ist dabei geringer als bei Mais, deshalb unterstützt die Stadtwerke Nürtingen GmbH die Landwirte finanziell durch den Verkauf von Ökostrom - dem sogenannten „Bienenstrom“.

    Die Felder der elf Landwirte werden die nächsten fünf Jahre durch verschiedenste Blumen und Gräser Nahrung für Insekten bieten.
     
    Hintergrundinformation:
    Bienenstrom ist ein Ökostromprodukt aus alpiner Wasserkraft mit einem Kostenzuschlag von einem Cent je Kilowattstunde – dem Blühhilfe-Beitrag. Bienenstrom wird über www.bienenstrom.de deutschlandweit vertrieben. Der gesamte Blühhilfe-Beitrag wird ohne Abzüge den beteiligten Landwirten zur Verfügung gestellt, um damit den finanziellen Ausfall beim Wechseln von z. B. Mais- auf Blühflächen auszugleichen. So finden Bienen und andere Insekten wieder mehr Lebensraum vor. Ob mit eigenem Garten oder ohne, jeder kann als Bienenstrom-Kunde etwas für die biologische Vielfalt tun.
     
    18-09-04 PM Bienenstrom Foto Juli.jpg18-09-04 PM Bienenstrom Foto September.jpg

    Bildunterschrift:
    Blühfläche mit Wildpflanzen beim Haupt- und Landgestüt Marbach im Juli und kurz vor der Ernte im September 2018, Foto: Dr. Manfred Albiez.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    31.08.2018
    Pressegespräch zum Aktionstag Speisekammer
    am Donnerstag, 06. September 2018, 14:00-14:30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​An die
    Damen und Herren
    der Presse


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    viele Lebensmittel werden einfach weggeworfen, obwohl sie noch in einwandfreiem Zustand sind. Oft könnten die Produkte auf dem heimischen Balkon wachsen und damit auf eine lange Anreise verzichten. Und warum sind einige Lebensmittel in Plastik verpackt, obwohl man sie auch anders transportieren könnte?
     
    Wie sich der eigene Alltag anders, sprich umwelt- und auch sozialverträglicher gestalten lässt, zeigt der zweite Aktionstag Speisekammer am 15. September 2018 von 10:00-13:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Münsingen. Kinder und Erwachsene erwartet ein vielfältiges Programm rund ums Kochen, Essen und ums nachhaltige Handeln in der Küche.
     
    Zur Vorstellung des Aktionstages und des geplanten Programms
     
    am Donnerstag, 06. September 2018, 14:00 Uhr,
    im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Von der Osten Str. 4, 6, 72525 Münsingen-Auingen
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Veranstaltet wird der Aktionstag von der Stadt Münsingen, dem LandFrauenverband Reutlingen, dem Kreislandwirtschaftsamt im Landkreis Reutlingen, der Münsinger Tafel, der Eine Welt Initiative Münsingen e. V., der BruderhausDiakonie, der VHS Bad Urach-Münsingen und dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressegespräch sowie am Aktionstag selbst würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    31.08.2018
    B 27, Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Abbau der Betonschutzwände und Wechsel des Baufeldes auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt seit August 2017 auf der B 27 dringend erforderliche Instandsetzungsarbeiten durch, die nach derzeitiger Planung im Oktober 2018 vollständig abgeschlossen sein sollen. 

    Ab Donnerstag, 06. September 2018, werden in Fahrtrichtung Stuttgart die Betonschutzwände abgebaut. Im Anschluss daran findet ein Wechsel des Baufeldes auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart statt. Dabei wird die momentan auf der Standspur bzw. rechten Fahrspur verlaufende Fahrtrichtung auf die Überholspur verlegt. Dies ist erforderlich, um die die Restarbeiten an den Brückenbauwerken und den sich anschließenden Lärmschutzwänden durchzuführen. Pro Fahrtrichtung werden weiterhin jeweils zwei Fahrspuren während der Arbeiten eingeengt nutzbar sein. Ebenso gilt für den kompletten Bauabschnitt aufgrund der Unfälle, die während der Baumaßnahme im letzten Jahr verstärkt aufgetreten sind, weiterhin eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

    Verkehrsführung während der Bauzeit auf der B 27
    Die Arbeiten betreffen ausschließlich die Fahrtrichtung Stuttgart. Sie beginnen vor der Auffahrt der B 464 auf die B 27 von Reutlingen kommend und enden in etwa auf Höhe der Dettenhauser Straße bei Walddorfhäslach.
    Während der gesamten Bauzeit stehen weiterhin auf der B 27 in beiden Fahrtrichtungen durchgängig zwei Fahrspuren zur Verfügung. Möglich wird dies durch eine sogenannte 3+1 Verkehrsführung: In Fahrtrichtung Stuttgart wird die Überholspur auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Tübingen bleibt unverändert.
     
    Arbeiten an den Unterseiten der Brückenbauwerke
    Ab Anfang nächster Woche werden die Restarbeiten an den Unterseiten der vier Brückenbauwerke durchgeführt. Während dieser Maßnahmen werden die unter der B 27 verlaufenden Straßen tagsüber halbseitig gesperrt. Der Verkehr auf der Reutlinger Straße zwischen Gniebel nach Rübgarten sowie auf der Dettenhauser Straße von Walddorfhäslach kommend wird im Baustellenbereich mit einer Ampelanlage geregelt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Über den weiteren Bauablauf wird Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Instandsetzung der Brückenbauwerke auf der B 27 erstreckt sich über eine Länge von 6,7 Kilometern. Der Bund investiert dafür rund 6,85 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Betroffen sind folgende Bauwerke:
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges zwischen Pliezhausen und Rübgarten,
    • die 52 Meter lange Brücke über die K 6764 zwischen den Pliezhäuser Ortsteilen Gniebel und Rübgarten,
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges westlich von Walddorfhäslach und
    • die 33 Meter lange Brücke über die Gemeindestraße bei Walddorfhäslach.
     
    Die Bauwerksinstandsetzungen und die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen hat das Regierungspräsidium Tübingen bereits abgeschlossen. Die Bauzeit dauerte von Mitte August bis Mitte Dezember 2017. Die Bauarbeiten in Fahrtrichtung Stuttgart haben im April 2018 begonnen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen Umleitungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.08.2018
    L 383, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Reutlingen und Gönningen
    Beginn der letzten Bauphase ab dem 30. August 2018

    ​Der seit Montag, 06. August 2018, gesperrte Streckenabschnitt der L 383 zwischen dem Ohmenhäuser Weg und dem Anschluss K 6728 Bronnweiler wird im Laufe des Donnerstagvormittags, 30. August 2018, für den Verkehr freigegeben. Somit ist die L 383 von Reutlingen aus bis einschließlich des Anschlusses Bronnweiler und umgekehrt wieder befahrbar.

    Ab Donnerstag, 30. August 2018, beginnt die Fahrbahndeckenerneuerung der L 383 im Abschnitt von der K 6729 Pfullingen bis nach Gönningen auf Höhe Einmündung Gruobachstraße/Am Galgenbühl. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung am Samstag, 08. September 2018, gerechnet.
     
    Während dieser Maßnahme wird die L 383 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Ebenso ist der Abschnitt K 6729 Pfullingen - L 383 nach Reutlingen bzw. Gönningen während der Maßnahme nicht befahrbar. Das Gebiet „Im Schachen“ ist nur aus Richtung Pfullingen über die K 6729 zu erreichen. In Gönningen ist die Zufahrt von der Mattheus-Wagner-Straße in die Grobachstraße beziehungsweise Am Galgenbühl möglich. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt.
    Die Umleitung erfolgt von Gönningen über die L 230 - Bronnweiler - K 6728 - L 383 in Richtung Reutlingen und umgekehrt.

    In Richtung Pfullingen erfolgt die Umleitung von Gönningen über die L 230 - Genkingen L 382 (Stuhlsteige) - Pfullingen und umgekehrt.
    Der ÖPNV fährt ab Freitag, 31. August 2018, auf der planmäßigen Strecke. Lediglich die Direktfahrten Reutlingen - Gönningen müssen über die Umleitungsstrecke durch Bronnweiler fahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    29.08.2018
    Naturnahe Aufwertung des Neckars bei Starzach-Börstingen
    Beginn der Bauarbeiten nächste Woche

    ​Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen lässt ab Anfang nächster Woche die Gewässerstruktur des Neckars bei Starzach-Börstingen verbessern. Die Bauzeit wird voraussichtlich bis Ende Januar 2019 dauern.

    Durch die Maßnahme wird das Gewässer ökologisch aufgewertet und wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen im und am Neckar geschaffen. Darüber hinaus wird im Zuge der Maßnahme ein Naturerlebnispfad neu angelegt und damit die Möglichkeit für Naherholung und Naturerkundung am Neckar bei Börstingen geboten.
     
    Die naturnahe Aufwertung erstreckt sich auf einer Länge von etwa einem Kilometer. Auf dieser Strecke soll der harte Verbau an Ufer und Gewässergrund entfernt und das Gewässerbett stellenweise ausgeweitet werden. Hierdurch wird ein abwechslungsreicher Verlauf des Neckars erreicht. Im Gewässer selbst werden einige kleinere Inseln und weitere strömungslenkende Strukturen angelegt. Die angrenzenden Ufer werden unterschiedlich flach und steil ausgeformt und, wo nötig, mit Hilfe von Pflanzen gesichert. Gegenüber der Kläranlage soll das Gelände zudem abgesenkt und durch Pflanzungen standortgerechter Gehölze eine Auwaldentwicklung angeregt werden.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Maßnahme dient damit überregional der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen.  Sie ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes Masterplan Neckar, der insgesamt 34 Standorte im Regierungsbezirk Tübingen aufzeigt, an denen der Neckar ökologisch aufgewertet werden kann. Insgesamt befinden sich hiervon aktuell 11 Projekte in Planung, das erste Projekt „Anlegung Seitenarm am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt“ befindet sich bereits in der baulichen Umsetzung und wird voraussichtlich noch im September 2018 abgeschlossen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    27.08.2018
    Pressetermin „Verbraucherschutz auf neuen Wegen“
    Praxiseinblicke in die Arbeitsweise der Marktüberwachung mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Donnerstag, 06. September 2018, um 10:00 Uhr in Tübingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ist landesweit für die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zuständig. Die rund 100 Beschäftigten dieser Abteilung sind in ganz Baden-Württemberg im Einsatz. Von acht Standorten aus kontrollieren sie jährlich bei rund 12.000 Stichproben z. B. im Handel vor Ort, beim Zoll oder beim Hersteller bzw. Importeur, ob die Produkte den Voraussetzungen genügen, die der Gesetzgeber dafür vorsieht. Auch die Vorgaben einer umweltgerechten Gestaltung („Ökodesign“) stehen dabei im Fokus.
     
    Sowohl den Verbraucherschutz wie auch den fairen Wettbewerb zu gewährleisten – das sind aktuell die zentralen Herausforderungen, denen sich die Marktüberwachung stellt. Darüber hinaus kümmern sich die Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler darum, ob die Angaben der Hersteller zum Energieverbrauch von Geräten und zur Wärmedämmung von Bauprodukten stimmen und wie es mit der Kraftstoffqualität an den Tankstellen aussieht.

    Die landesweite Zuständigkeit für die Marktüberwachung liegt seit 2014 beim Regierungspräsidium Tübingen. Zuvor waren diese Aufgaben auf insgesamt 48 Behörden in ganz Baden-Württemberg verteilt. Mit dieser Aufgabenkonzentration beim Regierungspräsidium Tübingen wurde erfolgreich ein neuer Weg beschritten. Produktmängel, die sich erst bei einer vertieften Prüfung herausstellen, können jetzt noch besser erkannt und noch effizienter bearbeitet werden.
     
    Wie aber sieht die Arbeit der Marktüberwachung konkret aus? Mit welchen Mitteln wird ein erhöhter Cadmium- oder Bleigehalt im Modeschmuck oder in Verpackungen festgestellt? Ab wann muss ein Toaster aufgrund von Mängeln aus dem Handel genommen werden? Und was ist aus Sicht der Marktüberwachung beim Kauf von Kinderspielzeug zu beachten? Wie können Energiefresser im Handel und vor Ort schnell identifiziert werden? Und wie kann festgestellt werden, ob eine LED-Lampe hält, was sie verspricht?
     
    Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Rahmen eines Pressetermins nach. Zu diesem Pressetermin

    „Praxiseinblicke in die Arbeitsweise der Marktüberwachung“
    am Donnerstag, 06. September 2018,
    10:00 – 12:00 Uhr,
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Raum E 09, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
     
    lade ich Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, herzlich ein.
     
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden der Leiter der Abteilung Marktüberwachung, Herr Abteilungspräsident Peter Goossens, und seine Mitarbeiter die Arbeit der Marktüberwachung anhand von fünf Mess- und Prüfgeräten sowie deren Funktion und Einsatzzweck vorstellen. Bildaufnahmen sind dabei selbstverständlich möglich.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 05. September 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Roming-Fischer (Tel.: 07071 757-3011, E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 5
    27.08.2018
    Vorstellung des Projektfortschritts von Bienenstrom – Rückblick auf das erste Halbjahr und Ausblick in die Zukunft
    am Montag, 03.09.2018, 15:00 Uhr am Haupt- und Landgestüt Marbach in Gomadingen-Marbach

    ​An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    innovative Ideen wachsen zu großen Feldern. Im Frühjahr dieses Jahres säten elf Landwirte eine Blühpflanzenmischung aus, um Wildbienen und anderen Insekten mehr Lebensraum zu bieten. Finanzielle Unterstützung erfahren sie dabei im Rahmen von „Bienenstrom“, einem Kooperationsprojekt des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und der Stadtwerke Nürtingen GmbH.
     
    Ziel ist es, den Anbau von Reinkulturen wie z. B. Mais zu reduzieren und durch artenreiche Wildpflanzen zu ersetzen. Die finanzielle Unterstützung der Landwirte erfolgt durch den bundesweiten Verkauf von Bienenstrom auf http://www.bienenstrom.de.

    Auch im Namen von Regierungspräsident Klaus Tappeser laden wir Sie
     
    am Montag, 03.09.2018, 15:00 Uhr
    Haupt- und Landgestüt Marbach, Gestütshof 1,
    bei der Feldscheune (s. Lageplan)
    72532 Gomadingen-Marbach
     
    zur Feldbegehung und dem Dialog mit den Projektbeteiligten ein.
     
    Regierungspräsident Klaus Tappeser, Vorsitzender des Lenkungskreises Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Oberbürgermeister Otmar Heinrich, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Nürtingen, werden Grußworte sprechen.
     
    Da der Termin an einer im Frühjahr angesäten Blühfläche stattfindet, besteht die Möglichkeit, den Projektfortschritt auch optisch und akustisch wahrzunehmen.
     
    Über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 01
    24.08.2018
    Land bezuschusst Investitionen im Rettungsdienst im Regierungsbezirk Tübingen mit 2,3 Millionen Euro

    ​In diesem Jahr fließen rund 2,3 Millionen Euro zur Investitionsförderung des Rettungsdienstes in den Regierungsbezirk Tübingen. Das Regierungspräsidium Tübingen hat dieser Tage entsprechende Bewilligungsbescheide für vier Bauvorhaben an die Landesverbände der Hilfsorganisationen versandt. „Damit leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Verkürzung der Rettungszeiten und damit zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung bei medizinischen Notfällen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Der DRK Landesverband Baden-Württemberg e.V. erhält ca. 2,1 Millionen Euro für drei Investitionsvorhaben im bodengebundenen Rettungsdienst. Am Oberen Eselsberg in Ulm und in der Birkenharder Straße in Biberach werden Neubauten großer Rettungswachen gefördert, in denen künftig Notarzteinsatzfahrzeuge, Rettungswagen, ein Schwerlastrettungswagen für adipöse Patienten und Krankentransportwagen untergebracht sein werden. Zudem wird der Bau eines Notarztstandorts am Klinikum Friedrichshafen bezuschusst.
     
    Der DLRG Landesverband Württemberg e.V. erhält einen Förderanteil von ca. 170.000 Euro für den Neubau einer Zentralen Station des Wasser-Rettungsdienstes in Wangen im Allgäu. Damit wird eine schnelle Hilfe für die Bevölkerung bei Unfällen auf Gewässern sichergestellt und eine zeitgemäße und sichere Unterbringung der engagierten ehrenamtlichen Retter ermöglicht. Diese sind insbesondere für die Spezialrettungsorganisationen unverzichtbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.08.2018
    L 291, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord und der Kleintobeler Straße bei Berg

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 700 Meter den schadhaften Fahrbahnbelag der L 291 auf dem Streckenabschnitt zwischen der B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord (Knotenpunkt L 291/ B 30) und der Einmündung Kleintobeler Straße bei Berg erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 291 im Baustellenbereich ab Montag, 27. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 07. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Asphaltausbrüchen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 270.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Ab Montag, 27. August 2018, ist die L 291 voll gesperrt. Die Anschlussstelle Ravensburg-Nord ist während der gesamten Baumaßnahme befahrbar. Lediglich die Verbindung auf die L 291 in Richtung Berg ist für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Firma Rafi ist während der gesamten Bauzeit aus Richtung Berg-Kasernen gewährleistet.
     
    Der von Ravensburg kommende Verkehr in Richtung Berg wird über Weingarten - Hähnlehofstraße - K 7950 - Kasernen - L 291 - Berg umgeleitet.
    Der Verkehr aus Berg in Fahrtrichtung Ravensburg wird in umgekehrter Richtung über die gleiche Strecke geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.08.2018
    L 385, Radweg zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen
    Loser Splitt in Teilbereichen – Möglichkeiten zur Verbesserung der Befahrbarkeit

    ​Seit Juli 2018 ist das rund 4,2 Kilometer lange Teilstück der neuen Radwegverbindung zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen für den Radverkehr freigegeben. Dabei wird hauptsächlich das bereits bestehende Forstwegenetz genutzt. Auf einer Länge von 2,8 Kilometern wurde auf der Strecke eine wassergebundene Deckschicht aufgetragen, wie man sie von Forstwegen kennt.

    Ein solcher Schotterbelag ist üblicherweise recht fest, da er durch den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt „verbacken“ wird. Die Schotterbelag-Oberfläche in bestimmten Bereichen der Radwegverbindung zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen ist hingegen aufgrund der sommerlichen Witterungsbedingungen während der letzten Wochen so stark ausgetrocknet, dass sich vermehrt loser Splitt gebildet hat.
     
    Anfang August 2018 wurden deshalb Nachbesserungsarbeiten durchgeführt und das lose Splittmaterial abgeschoben. Diese Maßnahmen haben bedauerlicherweise noch nicht zu einem befriedigenden Zustand geführt.
     
    Als Konsequenz werden die auffälligen Stellen nun daher noch deutlicher mit entsprechenden Verkehrszeichen beschildert. In einem weiteren Schritt wird die Stadt Rottenburg, die die Planung und Baudurchführung durchgeführt hat, gemeinsam mit der Forstverwaltung dafür Sorge tragen, dass diese Stellen nochmals zeitnah nachgearbeitet werden. Sofern auch dies nicht zum gewünschten Erfolg führt, wird das Regierungspräsidium Tübingen gemeinsam mit allen Projektbeteiligten prüfen, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, um eine bessere Befahrbarkeit der betreffenden Abschnitte des Radwegs zu erreichen.
     
    Eine vergleichbare Situation besteht auf einem Abschnitt auf dem Wirtschaftsweg von Dettingen her kommend. Die Stadt Rottenburg als Baulastträger dieses Weges wird auch dort entsprechende Maßnahmen zur besseren Nutzung des Weges für Radfahrer ergreifen.
     
    Hintergrundinformation:
    Der neu gebaute Abschnitt zwischen Dettingen und Ofterdingen beginnt auf Gemarkung Rottenburg-Dettingen rund 2,5 Kilometer südöstlich des Dettinger Ortszentrums im Gewann Seidenbrunnen, und zwar etwa 80 Meter südlich der L 385. Er endet mit der Anbindung an den Kreisverkehr nach der Ortseinfahrt von Ofterdingen. Gemäß dem zugrundeliegenden Planfeststellungsbeschluss wurden rund zwei Kilometer des Radwegs nach dem Prinzip des geringstmöglichen Eingriffs neu gebaut, und zwar entweder als straßenbegleitender Weg mit bituminöser Befestigung oder als ein von der L 385 abgerückter Weg mit wassergebundener Befestigung. Im Übrigen wird für den Radweg hauptsächlich das bestehende Forstwegenetz genutzt.
     
    Bei der gemeinsamen Nutzung der bestehenden Wege durch Radfahrer wie auch durch den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr handelt es sich ebenso wie bei der Bauweise – in bestimmten Bereichen mit einer wassergebundenen Deckschicht aus Splitt – um einen Kompromiss im Rahmen der Planfeststellung. Erst dieser Kompromiss hat eine durchgehende Radwegverbindung von Ofterdingen bis Dettingen innerhalb der Schutzgebiete ermöglicht.
     
    Die wassergebundene Deckschicht aus Splitt, die auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern aufgebracht wurde, bezweckt zum einen eine ausreichende Niederschlagsversickerung, und zum anderen vermittelt sie einen naturnäheren Eindruck (Landschaftsbild). Dadurch werden die Eingriffe in das FFH-Gebiet „Rammert“ und das Naturschutzgebiet „Katzenbach-Dünnbachtal“ minimiert.
     
    Mit dem Bau des Radwegs zwischen Dettingen und Ofterdingen wurde im November 2017 begonnen. Die Baumaßnahme wurde im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen von der Stadt Rottenburg am Neckar betreut. Die Eröffnung des Radwegs fand am 24. Juli 2018 statt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.08.2018
    L 319, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Leutkirch- Zollhaus und Herlazhofen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,5 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag der L 319 zwischen Leutkirch- Zollhaus und Herlazhofen erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 319 im Baustellenbereich zwischen dem Knotenpunkt L 319 / K 8025 und der Einmündung L 319 / Urlauer Straße ab Mittwoch, 22. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 14. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur. Die Bauüberwachung der Maßnahme übernimmt das Straßenbauamt des Landkreises Ravensburg.
     
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 470.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen zu minimieren, werden die Arbeiten in folgenden zwei Abschnitten ausgeführt:
     
    Erster Bauabschnitt zwischen dem Knotenpunkt L 319 / K 8025 und der Kreuzung L 319 / K 7906
    Von Mittwoch, 22. August 2018, bis voraussichtlich Mittwoch, 05. September 2018, wird zunächst der Fahrbahnbelag zwischen dem Knotenpunkt L 319 / K 8025 der Kreuzung L 319 / K 7906 erneuert.
     
    Während dieser Maßnahme wird die L 319 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Die Zufahrten zum Kieswerk und der Asphalt-Mischanlage bei Leutkirch-Zollhaus bleiben während der gesamten Bauzeit gewährleistet und werden entsprechend ausgeschildert.
     
    Der von Leutkirch-Zollhaus kommende Verkehr wird über die K 8025 nach Leutkirch und weiter über die K 7906 nach Herlazhofen umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Isny kommend wird ab Leutkirch-Haselburg über die L 318 nach Leutkirch und weiter über die K 8025 nach Leutkirch-Zollhaus geführt.
     
    Zweiter Bauabschnitt bei Herlazhofen
    Anschließend wird ab Donnerstag, 06. September 2018, bis voraussichtlich 14. September 2018 die Fahrbahndecke bei Herlazhofen ab der Kreuzung L 319 / K 7906 bis zur Einmündung L 319 / Urlauer Straße erneuert.
     
    Während dieser Maßnahmen wird die L 319 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die K 8025 – Leutkirch und dann weiter über die Landesstraße L 318 nach Haselburg bzw. Herlazhofen. Der von Isny kommende Verkehr wird auch in dieser Zeit ab Leutkirch-Haselburg über die L 318 nach Leutkirch und weiter über die K 8025 nach Leutkirch-Zollhaus geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.08.2018
    B 313, Ortsumgehung Grafenberg
    Freigabe des Streckenabschnitts zwischen Grafenberg und der Abzweigung Tischardt; Bau des südlichen Kreisverkehrs sowie Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg

    ​Der seit Montag, 30. Juli 2018, gesperrte Streckenabschnitt der B 313 zwischen dem nördlichen Ortsrand von Grafenberg und der Abzweigung Tischardt wird am Dienstag, 21. August 2018, 18:00 Uhr, wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat in diesem Bereich den Fahrbahnbelag erneuert und parallel dazu den nördlichen Kreisverkehr der künftigen Ortsumgehung Grafenberg mit den jeweiligen Anschlussästen errichtet.

    Es folgen nun der Bau des südlichen Kreisverkehrs sowie der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit den Maßnahmen entstehenden Behinderungen.
     
    Bau des südlichen Kreisverkehrs:
    Ab Mittwoch, 22. August 2018, beginnt der Bau des südlichen Kreisverkehrs (Metzinger Straße). Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung am 24. September 2018 gerechnet.
     
    Während dieser Maßnahme ist die B 313 für vier Wochen im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Ampel befahrbar. Der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg ist in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg.
     
    Dem überörtlichen Verkehr zwischen Nürtingen und Metzingen wird empfohlen, während der Bauzeit auf die B 297 bis Neckartailfingen und die B 312 auszuweichen.
     
    Für den Einbau der Deckschicht ist von Freitag, 21. September 2018, bis Montag, 24. September 2018, eine Vollsperrung der B 313 erforderlich. Während dieser Vollsperrung wird der überörtliche Verkehr über die B 297 und B 312 umgeleitet. Die Gemeinde Grafenberg kann über die B 313 von Nürtingen kommend und über die K 6761 von Bempflingen angefahren werden.
     
    Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg:
    Nach Fertigstellung des südlichen Kreisverkehrs wird der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen von Ende September 2018 bis Ende November 2018. Während dieser Maßnahme wird der Radweg gesperrt und der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße teilweise eingeengt.
     
    Kosten:
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt und der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich zusammen auf rund 0,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Über etwaige Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    15.08.2018
    L 280, Fahrbahndeckenerneuerung in Bad Buchau

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 1,6 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag der L 280 in der Ortsdurchfahrt Bad Buchau zwischen dem Kreisverkehr in der Schussenrieder Straße bis zur Umgehungsstraße L 275 erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 280 im Baustellenbereich ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 14. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 270.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der von Bad Schussenried kommende Verkehr wird über die L 275 auf die L 270 nach Bad Buchau und von dort zurück auf die L 280 in Richtung Oggelshausen umgeleitet. Für den Verkehr von Oggelshausen in Richtung Bad Schussenried erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    15.08.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 21. August bis 14. September in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 21. August bis 14. September 2018 in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.
     
    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 01
    15.08.2018
    Einladung der Presse zum Rundgang auf dem Gelände der LEA Sigmaringen mit Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit dem Beschluss des Ministerrats vom 20. Dezember 2016 zur „Neugestaltung der Erstaufnahme von Flüchtlingen in Baden-Württemberg (Standortkonzeption)“ wird die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen als Erstaufnahmeeinrichtung im Regierungsbezirk Tübingen betrieben. Für den Betrieb der LEA, auf deren Gelände es zuvor eine bedarfsabhängige Erstaufnahmeeinrichtung (BEA) als Außenstelle der LEA Meßstetten gegeben hatte, ist das Regierungspräsidium Tübingen zuständig.
      
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser freut sich sehr, dass die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, die LEA Sigmaringen im Rahmen eines presseöffentlichen Rundgangs besuchen wird.

    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser, sehr herzlich ein zu diesem
     
    Rundgang auf dem Gelände der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen
    mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration,
    Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB,
    am Freitag, 24. August 2018, um 11:30 Uhr,
    Treffpunkt: Hauptpforte der LEA, Binger Str. 28, 72488 Sigmaringen.
     
     
    Es ist ein Zeitraum von eineinhalb Stunden (Ende: 13:00 Uhr) mit folgendem Ablauf vorgesehen:
     
    1. Begrüßung und Einführung Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
    2. Führung durch die Einrichtung; vorgestellt werden die Bereiche Sicherheitsdienst, Sozial- und Verfahrensberatung, Alltagsbetreuung, Ehrenamtliches Angebot.
    3. Schlusswort und Verabschiedung Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis Mittwoch, 22. August 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Bitte beachten Sie, dass nur vorab angemeldete Personen in die Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen eingelassen werden können. Zudem benötigen Sie für den Einlass einen gültigen Ausweis.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    14.08.2018
    Pressegespräch zu „Tourismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Regierungsbezirk Tübingen“ mit dem Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, Herrn Guido Wolf MdL, und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im Land Baden-Württemberg. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität der öffentlichen Tourismusinfrastruktur zu verbessern und deren Attraktivität zu steigern. Dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Tourismusgemeinden gesichert und ausgebaut werden. Das Regierungspräsidium Tübingen trägt dazu bei, indem es zum einen die Gemeinden bei der Tourismus-Förderung berät und zum anderen am Vollzug des Tourismusinfrastruktur-Förderprogramms beteiligt ist.
     
    In einem Pressegespräch mit dem auch für Tourismus zuständigen Minister des Landes Baden-Württemberg, Herrn Guido Wolf MdL, und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser wollen wir Ihnen hierzu gerne Näheres vorstellen. Zugleich liegt uns daran, über das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ zu informieren und deutlich zu machen, welche Rolle das Regierungspräsidium Tübingen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit spielt. In der Bodenseeregion treffen vier souveräne Nationalstaaten aufeinander. Das Miteinander über deren Grenzen hinweg fördert das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“. Dieses Programm zielt insbesondere auf die Bereiche Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung sowie Umwelt, Energie und Verkehr. Finanziert wird es von der Europäischen Union, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Umsetzung dieses Förderprogramms wie auch die Koordinierung zwischen den Programmpartnern erfolgt zentral durch das Regierungspräsidium Tübingen: Das Regierungspräsidium ist Sitz des Gemeinsamen Sekretariats und ebenso der Verwaltungsbehörde, die gegenüber der EU für die Umsetzung verantwortlich ist.
     

    Zusammengefasst haben wir damit folgende Themen vorgesehen:

    • Aktuelle Zahlen zur Tourismusbilanz im Regierungsbezirk Tübingen
    • Tourismusinfrastrukturförderung im Regierungsbezirk Tübingen
    • Vorstellung des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“.
     
    Zu diesem Pressegespräch, das im Anschluss an einen Arbeitsbesuch von Herrn Minister Wolf MdL beim Regierungspräsidium Tübingen stattfindet,
     
     
    am Dienstag, 21. August 2018,
    um 16:25 Uhr
    im Bootshaus am Neckar, Wöhrdstraße 25, 72072 Tübingen,
     
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Im Anschluss besteht um 17:00 Uhr die Möglichkeit für Bilder von Herrn Minister Wolf MdL und Herrn Regierungspräsident Tappeser beim Start einer Stocherkahnfahrt.
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine Anmeldung bis Freitag, 17. August 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    08.08.2018
    L 1230, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Merklingen und Nellingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 2, 8 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 1230 zwischen Merklingen und Nelllingen erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 1230 zwischen dem Auf- /Abfahrtsast der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart und dem Ortseingang Nellingen ab Montag, 13. August 2018, 8:30 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 24. August 2018, voll gesperrt.

    Durch die Belagsarbeiten werden die Spurrinnen, Verdrückungen und die massiven Rissbildungen in der Fahrbahn beseitigt. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung Ende August 2018 abgeschlossen.
     
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 240.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Der von Merklingen kommende Verkehr in Fahrtrichtung Nellingen wird an der Ampelkreuzung L 1230 mit dem Auf-/Abfahrtsast der A 8 Fahrtrichtung Ulm über die Nord-Ost-Umfahrung Merklingen in Richtung Scharenstetten auf die L 1234 umgeleitet. Über Scharenstetten wird der Verkehr über die L 1233 wieder nach Nellingen zurückgeführt.
     
    Der Verkehr aus Nellingen in Fahrtrichtung Merklingen wird in umgekehrter Richtung über die Umleitungsstrecke geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.08.2018
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen und Bad Wurzach

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt den schadhaften Fahrbahnbelag der B 465 im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen und Bad Wurzach erneuern.
    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Zur Fahrbahnerneuerung im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen

    Ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 07. September 2018, wird der Belag der B 465 zwischen Leutkirch-Reichenhofen und Leutkirch-Diepoldshofen erneuert. Während der Maßnahme wird die B 465 voll gesperrt.
     
    Die Umleitung erfolgt großräumig für den Verkehr von Leutkirch in Richtung Biberach ab Reichenhofen – K 8030 – Unterzeil – L 309 – Seibranz – L 301 – Baierz – L 314 – Bad Wurzach. Für den Verkehr von Biberach nach Leutkirch erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung, jedoch ab Unterzeil weiter über die L 309 und die L 260 nach Leutkirch.
     
    Der Verkehr zur A 96 in Fahrtrichtung Memmingen wird ab Bad Wurzach über L 314 – Baierz – L 314 – Aitrach geführt. Der Verkehr zur A 96 in Fahrtrichtung Lindau wird ab Brugg über L 265 – Arnach – L 265 – Kißlegg umgeleitet.

    Zur Fahrbahnerneuerung im Bereich Bad Wurzach

    Im Anschluss an die Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen wird der Fahrbahnbelag der B 465 in Bad Wurzach saniert. Die Arbeiten werden dort in zwei Abschnitten ausgeführt:
     
    Erster Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Von Montag, 10. September 2018, bis voraussichtlich Anfang Oktober 2018 wird zunächst der Fahrbahnbelag der B 465 von der Einmündung Ravensburger Straße bis einschließlich Kreisverkehr Leutkircher Straße erneuert.
     
    Während dieser Maßnahme wird die B 465 im betroffenen Bereich ab Montag, 10. September 2018, bis voraussichtlich Anfang Oktober 2018 voll gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet Niedermühlenweg bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
     
    Der Verkehr in Richtung Biberach wird während dieser Zeit über L 314 – L 265 – Dietmanns – K 7928 – K 7929 – Unterschwarzach umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Ravensburg ab Brugg wird über L 265 – Arnach – L 317 – Eintürnen – L 317a bzw. K 7933 Molpertshaus geleitet. Der Verkehr in Richtung Leutkirch wird ab Unterschwarzach über K 7929 – K 7928 – Dietmanns – L 265 – L 314 geführt.
     
    Zweiter Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Im Oktober 2018 wird die Fahrbahndecke der B 465 (Dr.-Harry-Wiegand-Straße) vom Bahnübergang bis zur Biberacher Straße erneuert. Die Maßnahme wird voraussichtlich am Mittwoch, 31. Oktober 2018, abgeschlossen sein. Während der Bauzeit wird die B 465 im betroffenen Bereich voll gesperrt.
     
    Im zweiten Bauabschnitt wird der Verkehr in Richtung Biberach ab Bad Wurzach über L 314 – Mennisweiler – K 7933 – Haisterkirch – K 7933 – Osterhofen - K 7931 umgeleitet. Die Umleitung für den Verkehr in Richtung Leutkirch wird ab Unterschwarzach über K 7929 – K 7928 – Dietmanns – L 265 – L 314 geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 5
    07.08.2018
    Sommerprogramm im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Spannende Erlebnisse für Familien und Kinder in den Sommerferien
     Sternenhimmel; Foto: Till Credner

    ​Abseits vom Alltagsstress können Eltern und Kinder in den Schulferien gemeinsam im Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf Entdeckungstour gehen. Das Angebot ist abwechslungsreich und spannend: Sternenhimmel mit Sternschnuppen bestaunen, die Fährte eines Wolfes aufnehmen oder mit dem Mikroskop die kleinsten Waldbewohner betrachten. Bei einigen Veranstaltungen gibt es aktuell noch freie Plätze.

    Mitte August 2018 ist es wieder soweit: Es „schneit“ Sternenstaub! Jedenfalls sieht es so aus. Was da am Nachthimmel genau passiert, erfahren Familien beim Beobachtungsabend auf dem Schachen bei Münsingen-Buttenhausen mit den kundigen Sternenbeobachtern Till Credner und Matthias Engel vom „Sternenpark Schwäbische Alb“. Die Experten erzählen von den Perseiden und werden verschiedene Teleskope aufbauen, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen detaillierteren Blick zu ermöglichen. Die spannende Nacht unter freiem Himmel für Familien findet am 11. August 2018 ab 20.30 Uhr statt, eine Anmeldung dazu ist erforderlich. Liegeunterlagen und warme Kleidung sind zu empfehlen.
     
    Eine interessante Veranstaltung rund um Wolf und Hund erleben Familien ebenfalls am 11. August 2018 am Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. Wie lebt ein Wolf? Wie ernährt er sich? Wie wurde aus dem Wolf der Hund? Was ist im Umgang mit Hunden zu beachten? NABU-Wolfsbotschafterin Andrea Klemer und ihr Hund nehmen alle Gäste mit auf den Entdeckungsspaziergang mit verschiedenen Stationen im Wald. Es fallen Kosten in Höhe von 5 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer bzw. maximal 15 Euro pro Familie an. Eine Anmeldung ist bis 8. August 2018 über das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb erforderlich.
     
    Warum heißt eigentlich der Ohrenzwicker Ohrwurm? Und wer hat die Löcher in die Blätter gefressen? Das und mehr kann man im Forscherlaster „Ökomobil“ selber herausfinden. In Teams untersuchen Kinder die spannende Welt des Waldbodens. Mikroskope, Lupen und alles, was man sonst noch so braucht, sind vorhanden. Die Veranstaltung für 12-16 Jährige findet am 30. August 2018 von 13.00 bis 16.00 Uhr beim Biosphärenzentrum Schwäbische Alb statt. Bitte Getränke und angepasste Kleidung mitbringen. Eine Anmeldung ist bis 22. August 2018 über das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb erforderlich.
     
    Kurz nach den Sommerferien heißt das Motto wieder „Lebensmittel retten, tauschen, haltbar machen“. Zum zweiten Mal findet der Aktionstag Speisekammer auf dem Neuen Rathausplatz in Münsingen statt. Ein besonderes Highlight wird dieses Mal die lange Tafel mitten zwischen den Kochinseln sein. Interessierte sind herzlich eingeladen zum Mitkochen und Mitessen. Einfach gut erhaltene Lebensmittel von Zuhause schnappen, zum Tauschen, Kochen oder Einmachen mitbringen und damit nachher die Speisekammer wieder neu befüllen. Der Aktionstag findet am 15. September 2018 von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.
     
    Seit Kurzem gastiert eine neue Foto- und Textilausstellung rund um die Wunder der Natur im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Zu sehen sind Nahaufnahmen von Miniaturfiguren, die von Fotokünstler Michael Lange in der Natur platziert wurden und mit denen er Geschichten erzählt. Kleinste und große Teile der Natur zeigt auch Silke Bosbach in ihren textilen Kunstprojekten.
     Fotografien dieser außergewöhnlichen textilen Land Art sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos und zu den üblichen Öffnungszeiten des Biosphärenzentrums in Münsingen-Auingen möglich.
     
    Hintergrundinformation:
    Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und zur Anmeldung sowie das komplette Sommerferienprogramm 2018 sind unter www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar oder telefonisch unter 07381/9329381-31 anzufordern.
     
    Alle drei Veranstaltungen in den Schulferien können von den Kindern auch im Rahmen des Junior-Ranger-Programms besucht werden. Sie erhalten vor Ort eine Unterschrift in ihren Pass.
     
    Bildunterschrift:
    Sternenhimmel; Foto: Till Credner
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    06.08.2018
    Biosphäre macht Schule
    Sieben Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb werden zu „Biosphären-Schulen“
     Lindenschule in Unterlenningen, eine der sieben Pilotschulen, Foto: Lindenschule Unterlenningen

    ​"Unsere Welt entdecken, verstehen, gestalten" lautet das Motto des nun gestarteten Projekts „Zertifizierung von Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb als Biosphären-Schulen“. Sieben Grundschulen in der Gebietskulisse machen sich auf den Weg hin zur "Biosphären-Schule". Sie wollen Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker im schulischen Alltag sowie in der schulischen Bildung verankern.

    Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist eine der Leitperspektiven im baden-württembergischen Bildungsplan 2016, die auch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb fest verankert ist. „Mit dem Projekt Biosphären-Schulen wollen wir die Kooperation mit Grundschulen verstärken und langfristig ein Netzwerk an Biosphären-Schulen aufbauen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Die Schulen behandeln Biosphärengebietsthemen regelmäßig im Unterricht und legen im Sinne der BNE wichtige Grundlagen für eigenverantwortliches Handeln bei den Kindern.
     
    Insgesamt rund 700 Schülerinnen und Schüler besuchen die sieben Pilotschulen aus den Landkreisen Alb-Donau, Esslingen und Reutlingen. Konkret sind dies die Lindenschule Unterlenningen, die Digelfeldschule Hayingen, die Sternbergschule Gomadingen, die Astrid-Lindgren-Schule Münsingen, die Grundschule Bad Urach-Wittlingen, die Grundschule Schelklingen-Schmiechen und die Grundschule Erbstetten-Frankenhofen.

    „Viele Schulen haben bereits erste gute BNE-Bausteine mit beispielsweise einer Schulgarten-AG, Aktionstage zum Biosphärengebiet oder Projekttage zum Thema Klima“, erklärt Projektleiterin Petra Dippold von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Diese Schulen werden nun im nächsten Schritt bei der Erweiterung der Angebote und der Verankerung im Schulcurriculum fachlich und organisatorisch durch die Geschäftsstelle begleitet.
     
    Dabei entwickelt jede Schule eigene Unterrichtsmodule – auch in Kooperation mit außerschulischen Bildungspartnern aus Land- und Forstwirtschaft, Handwerk oder Natur- und Landschaftsführung. Beim Projektauftakt fasste eine Schulleiterin die Ziele der Schulen zusammen: „Es wäre toll, wenn Schülerinnen und Schüler, die eine Biosphären-Schule durchlaufen, eine Lebenserfahrung mitnehmen, die sie bereichert. Kinder sollen erlebbare Erfahrungen machen, wie etwas schmeckt, riecht, sich anfühlt und wie es ist, wenn mal etwas nicht so funktioniert.“
     
    So werden die beteiligten Grundschülerinnen und Grundschüler mehr über die Zusammenhänge von Natur, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ihrer heimatlichen Umgebung erfahren. Dabei steht bei allen Fragen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Vordergrund. Wie kann sich die menschliche Gesellschaft in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht nachhaltig entwickeln? Woher kommen unsere Nahrungsmittel? Wie viel verdienen die Landwirtin und der Landwirt am Supermarktprodukt? Wie haben unsere Vorfahren gewirtschaftet und was können wir heute daraus lernen?
     
    Indem die Kinder den „Schatz vor der Haustüre“ entdecken, so formuliert es eine der rund 50 beteiligten Lehrerinnen und Lehrer, wird auch der Wert einer kleinen Schule auf dem Land sichtbar gemacht. Denn im engen Austausch stehen die erarbeiteten Unterrichtsmodule auch den anderen teilnehmenden Schulen zur Verfügung. So entsteht im Projektverlauf nicht nur ein Netzwerk an schulischer Biosphärengebietskompetenz, sondern gleichzeitig ein Kriterienkatalog, der im Rahmen der Zertifizierung der Biosphären-Schulen herangezogen wird.

    Hintergrundinformation:
    Das Zertifizierungssystem für Biosphären-Schulen bietet ein modellhaftes Instrument für Schulen, sich intensiv mit Themen des Biosphärengebiets im Sinne der BNE auseinanderzusetzen und diese so in ihrer Institution zu verankern. Obwohl der neue Bildungsplan BNE als Querschnittsaufgabe vorsieht, zeigt sich, dass dies bislang eher in Form von Einzelprojekten und -aktivitäten einzelner Klassenstufen oder besonders engagierter Lehrerinnen und Lehrer umgesetzt wird. Das Zertifizierungssystem stellt einen Leitfaden bzw. eine Struktur zur Verfügung, um die Forderung aus dem Bildungsplan praktisch im Schulalltag umzusetzen. Dieser ganzheitliche Ansatz reicht soweit, dass auch die Bewirtschaftung des Schulgebäudes in ein nachhaltiges Handeln miteinbezogen werden muss, z.B. bei der Beschaffung von Arbeitsmaterialien oder dem Umgang mit Energie.
     
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat durch seine Aufgabenstellung und die vorhandenen Strukturen und Netzwerke insbesondere mit außerschulischen Bildungspartnern gute Möglichkeiten, in der Zusammenarbeit mit Schulen, kontinuierlich Angebote und Erfahrungen im Sinne der BNE zu vermitteln. Ziele, Wertvorstellungen und wichtige Handlungsfelder des Biosphärengebiets Schwäbische Alb werden so schon frühzeitig Teil der schulischen Bildung.
     
    Auf Initiative der Fraktionen Bündnis90/Grüne und CDU wurden für das Projekt „Zertifizierung von Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb als Biosphären-Schulen“ Sondermittel zur Verfügung gestellt.
     
    Bildunterschrift:
    Lindenschule in Unterlenningen, eine der sieben Pilotschulen, Foto: Lindenschule Unterlenningen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.08.2018
    B 32, Instandsetzung der Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen
    Verkehrsfreigabe am Mittwoch, 08. August 2018

    ​Voraussichtlich am 08. August 2018 wird im Laufe des Vormittages der gesperrte Abschnitt der B 32 wieder für den Verkehr freigegeben. Der Abbau der provisorischen Ampel am Knotenpunkt B 27 Hechingen-Mitte erfolgt Mitte August 2018.

    Die Sanierung der Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen ist damit abgeschlossen. Durch die Instandsetzung konnte die Substanz der Brücke erhalten und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Die Sanierung war erforderlich, da die Brücke Schäden am Belag, an den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus aufwies.
     
    Einige Schäden wurden erst nach der Freilegung des Brückenüberbaus entdeckt. Beispielsweise war ein Hohlkörper, der bei der ursprünglichen Herstellung der Brücke im Stahlbetonquerschnitt zur Gewichtseinsparung eingebaut worden war, beim Betonieren aufgeschwommen und an die Oberseite der Betonbrücke gelangt. Auch die Brückengeometrie verlief anders als in den Bestandsplänen dargestellt. Aufgrund dessen hat sich die Instandsetzung der Brücke um rund drei Wochen verzögert.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 645.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihr Verständnis für die Behinderungen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    06.08.2018
    Rund 3,5 Millionen Euro für die Kläranlage in Lonsee-Halzhausen
    Regierungspräsidium Tübingen gibt grünes Licht für Abwasser-Zuschuss

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die Verbandskläranlage in Lonsee-Halzhausen (Alb-Donau-Kreis) einen Abwasser-Zuschuss in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro bewilligt. Mit den Fördergeldern unterstützt das Land den Abwasserzweckverband Oberes Lonetal dabei, das Abwasser in einer 4. Reinigungsstufe mit Aktivkohle zu behandeln.

    Die vierte Reinigungsstufe stellt einen zusätzlichen Verfahrensschritt in der Kläranlage dar, der zur weiteren Reinigung des behandelten Abwassers und Entfernung von Spurenstoffen dient.
    Spurenstoffe werden auch als „Mikroschadstoffe“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um künstlich hergestellte Stoffe, die im Abwasser und in Gewässern in geringsten Mengen vorkommen.
    „Die vierte Reinigungsstufe auf der Kläranlage Lonsee-Halzhausen wird den Eintrag von Spurenstoffen wie Arzneimittelreste und Haushaltschemikalien in die Lone entscheidend reduzieren. Dies wird die Gewässerqualität der Lone  spürbar verbessern“, sagte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Förderzusage des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    „Besonders freut es mich, dass wir für die Entfernung von Spurenstoffen eine 20-prozentige Extraförderung für die fortschrittliche Kläranlage in Lonsee-Halzhausen gewähren können“, so Regierungspräsident  Klaus Tappeser. „In unserer heutigen Zeit verändern sich die Lebensbedingungen schnell und beständig. Dabei ist es wichtig, dass wir mit dem Veränderungsprozess Schritt halten und dem Schutz der Umwelt und unserem bedeutenden Gut Wasser eine hohe Priorität einräumen.“
     
    Die Kläranlage liegt im  Karstgebiet der Schwäbischen Alb. Der Kläranlagenablauf wird in die Lone eingeleitet. „Wichtig ist die Maßnahme gerade deshalb“, so Minister Untersteller, „weil die Lone in ihrem weiteren Verlauf im Wasserschutzgebiet der Landeswasserversorgung versickert. Die vom Land nun geförderte Spurenstoffelimination erhöht den Schutz des Grundwassers und damit auch der Landeswasserversorgung.“
     
    Insgesamt stelle die Landesregierung den Städten und Gemeinden dieses Jahr rund 62 Millionen Euro zur Verfügung, damit diese ihr Abwasser noch effizienter und umweltverträglicher beseitigen können, betonte der Umweltminister.
     
    Mit dem Bau einer Aktivkohlestufe zur Entfernung von Spurenstoffen wird die Verbandskläranlage gleichzeitig auf 24.000 „Einwohnerwerte“ erweitert. Die Baukosten betragen insgesamt 6,4 Millionen Euro. Hiervon stellen 6 Millionen Euro förderfähige Ausgaben dar. Diese fördert das Land mit rund 3,5 Millionen Euro. Hinsichtlich des verbleibenden Restbetrags tragen die Gemeinden des Abwasserzweckverbands folgende Kostenanteile: Lonsee 42,2 %, Amstetten 39,5 % und Nellingen 18,3 %.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    02.08.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der L 435 bei Schömberg
    Verkehrsfreigabe bis Neukirch am Freitag, 03. August 2018

    ​Seit dem 25. Juni 2018 erneuern die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen in einer Gemeinschaftsmaßnahme den Fahrbahnbelag der B 27 in dem Streckenabschnitt zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der Einmündung der L 435 bei Schömberg. Die Arbeiten werden planmäßig fertig gestellt, so dass der Streckenabschnitt der B 27 zwischen Neukirch und Schömberg im Laufe des Freitag, 03. August 2018, für den Verkehr frei gegeben wird.

    Die überörtliche Umleitung zwischen Rottweil und Schömberg bleibt aufgrund der noch laufenden Baumaßnahme des Regierungspräsidiums Freiburg auf der B 27 zwischen Rottweil und Neukirch weiterhin bestehen.
     
    Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen bedanken sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld und Ihre Kooperation.
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hintergrundinformationen:
    Der Landkreis Rottweil saniert im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg den Abschnitt der B27 zwischen Rottweil und Neukirch. Die B 27 ist deshalb bereits seit dem 07. Mai 2018 ab Hardthaus bis Ortseingang Neukirch für den Verkehr gesperrt. Diese Sperrung dauert bis voraussichtlich 31. August 2018. Die Maßnahme beinhaltet im Wesentlichen die Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern, wovon etwa 1,7 Kilometer im Bereich der Neukircher Steige liegen. Zudem werden im Bereich der Neukircher Steige die bestehenden Schutzplanken gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem aus Betonfertigteilen ausgetauscht und die Entwässerungskanäle partiell instand gesetzt. Ferner sind an mehreren Stellen über die gesamte Fahrbahnbreite führende Entwässerungsleitungen einzubauen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro.
     
    Im Zuge der viermonatigen Bauarbeiten zwischen Rottweil und Neukirch erneuert der Zollernalbkreis im Auftrag der Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg auch die Fahrbahndecke der B 27 im Abschnitt zwischen Neukirch und dem westlich von Schömberg gelegenen Anschluss der L 435. Es findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht auf einer Länge von etwa 3,1 Kilometern, davon 1,9 Kilometer im Zollernalbkreis und 1,2 Kilometer im Landkreis Rottweil, statt.
     
    Durch die Koppelung der beiden Maßnahmen können die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer reduziert werden, da eine mehrmalige Sperrung der B 27 zwischen Rottweil und Schömberg vermieden wird und insgesamt Synergieeffekte erschlossen werden. Bereits seit 07. Mai ist eine großräumige Umleitung eingerichtet, die noch bis zum voraussichtlichen Ende der Gesamtbauzeit am 31. August 2018 bestehen bleibt.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.08.2018
    B 32, Neubau des Radwegs Oberau – Karbach und Straßenbauarbeiten zwischen Oberau und A 96, Anschlussstelle Wangen-West
    Neubau des Radweges Oberau-Karbach

    ​Seit Dienstag, 02. Juli 2018, lässt das Regierungspräsidium Tübingen vorlaufenden Arbeiten zur Errichtung des Radwegs Oberauch-Karbach ausführen. Der eigentliche Bau des Radwegs erfolgt im Jahr 2019.

    In diesem Jahr werden der Fahrbahnbelag, die Brückengeländer, die Schutzplanken, die Bauwerkskappen und die Abdichtung des Überbaus der Brücke über den Karbach erneuert. Die Sanierung der Brücke liegt im Zeitplan. Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse wird bereits Anfang August 2018 der nördliche Teil der Brücke für den Radweg auf 3,20 Meter verbreitert und in Fahrtrichtung Wangen im Anschluss an die Brücke eine 100 Meter lange Stützwand hergestellt. Diese wird aus circa 10 Metern langen und bis zu vier Meter hohen Fertigteilen erstellt. Das Gewicht eines Fertigteils beträgt in etwa 15 Tonne. Zum Versetzen der Stützwand muss ein Autokran eingesetzt werden. Dieser kann aufgrund von Größe und Gewicht nur auf der B 32 aufgebaut werden.
    Während der Errichtung der Stützwand wird die B 32 ab Mittwoch, 08.August 2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 09. August 2018, circa 13:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. In der übrigen Bauphase bleibt die B 32 bis voraussichtlich Mitte September 2018 im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Straßenbauarbeiten zwischen Oberau und A 96, Anschlussstelle Wangen-West
    Ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich 07. September 2018 wird die B 32 in zwei Bereichen auf einer Länge von rund 100 Metern um zirka 2,50 Meter nach Süden verlegt. Diese Maßnahme ist erforderlich, um den Radweg mittig zwischen dem Karbach und der B 32 zu führen und genügend Sicherheitsraum für den Radweg zu schaffen. Im Schatten dieser Maßnahme lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern den Fahrbahnbelag der B 32 zwischen Oberau und der A 96, Anschlusstelle Wangen-West erneuern. Während der Maßnahmen wird die B 32 im Baustellenbereich ab Montag, 20. August 2018 bis voraussichtlich Freitag, 07. September 2018, voll gesperrt.
     
    Umleitungen während der beiden Vollsperrungen
    Der Verkehr der B 32 von Wangen in Richtung Ravensburg wird vom Anschluss Wangen-West über L 325 – Leupolz – L 325 – Karsee – L 325 – Vogt – L 324 – Hannober – L 324 – L 326 – Kofeld geführt.
     
    Der Verkehr der B 32 von Ravensburg in Fahrtrichtung Wangen wird über Amtzell-Geiselharz über K 8003 – Schomburg – K 8002 – Primisweiler – L 333 – Niederwangen – L 320 nach Wangen geleitet.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    01.08.2018
    L 383, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Reutlingen und Gönningen
    Vollsperrung der L 383 ab 06. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert ab kommenden Montag, 06. August 2018, den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 383 zwischen Reutlingen und Gönningen. Die Baumaßnahme beginnt ab dem Anschluss Ohmenhäuser Weg (Gemeindeverbindungsstraße nach Ohmenhausen) und endet am Ortseingang von Gönningen. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung am Samstag, 08. September 2018, abgeschlossen.
     
    Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer und den ÖPNV zu minimieren wird die Baumaßnahme in den Sommerferien durchgeführt und in drei Bauphasen umgesetzt.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung

    Bauphase 1 ab Montag, 06. August 2018 bis Mitte August

    Ab Montag, 06. August 2018, wird die L 383 zwischen dem Anschluss Ohmenhäuser Weg bis zur Zufahrt des Hofguts Alteburg voll gesperrt.
    Der Verkehr wird überregional umgeleitet. Die Verkehrsführung erfolgt ab Reutlingen über die B 28 zur Anschlussstelle Betzingen und weiter über die L 384 - Ohmenhausen - Gomaringen - L 230 -  Bronnweiler - Gönningen.
     
    In Gegenrichtung erfolgt die Umleitungsführung von Gönningen über die L 383 - K 6729 - Pfullingen - L 382 nach Reutlingen. An der L 230 in Genkingen und der L 382 aus Richtung Undingen wird der Verkehr in Richtung Reutlingen über die L 382 „Stuhlsteige“ - Pfullingen nach Reutlingen umgeleitet.
     
    In Reutlingen wird der Verkehr auf den innerstädtischen Hauptstrecken durch eine entsprechende Beschilderung auf die Umleitungsstrecke geführt.
     
    Der Verkehr zwischen der L 383 aus Richtung Reutlingen nach Ohmenhausen (Gemeindeverbindungsstraße) wird in beiden Richtungen mit einer Signalanlage geregelt.
    Die Buslinien 5 und 155 fahren in dieser Zeit mit einem Ersatzfahrplan von Reutlingen über Ohmenhausen und Gomaringen nach Bronnweiler bzw. Gönningen. Infos zum Ersatzfahrplan gibt es unter www.reutlinger-stadtverkehr.de oder in der ÖPNVlive App.
     
    Das Hofgut Alteburg ist in der ersten Bauphase über die L 383 aus Richtung Gönningen erreichbar. Die Zufahrt zur Deponie „Schinderteich“ wird auf Höhe  der Bushaltestelle Alteburg über eine Behelfszufahrt gewährleistet.
     
    Bauphase 2 ab Freitag, 17. August bis Ende August 2018

    Ab Freitag, 17. August bis Ende August 2018, wird die L 383 im Abschnitt von der Alteburg bis zum Anschluss K 6729 Pfullingen voll gesperrt.

    Der Abschnitt L 383 Gönningen - K 6729 Pfullingen ist in dieser Bauphase in beiden Richtungen befahrbar.  Der Anschluss zur K 6728 nach Bronnweiler ist gesperrt. Die überregionale Umleitung bleibt, wie bereits in der ersten Bauphase, bestehen. Die Buslinien 5 und 155 fahren in dieser Bauphase auf der gleichen Umleitungsstrecke und mit demselben Ersatzfahrplan wie in der ersten Bauphase.
     
    Das Hofgut Alteburg ist über die L 383 aus Richtung Reutlingen erreichbar, ebenso die Deponie „Schinderteich“, die wieder über ihre reguläre Zufahrt angefahren werden kann.
     
    Bauphase 3 ab Ende August bis zum 08. September 2018

    Ab Ende August bis zum 08. September 2018 wird die L 383 im Abschnitt von der K 6729 Pfullingen bis nach Gönningen auf Höhe Einmündung Gruobachstraße / Am Galgenbühl voll gesperrt. In dieser Bauphase ist die L 383 von Reutlingen aus bis zur K 6728 (Anschluss Bronnweiler) wieder frei. Der Abschnitt K 6729 Pfullingen - L 383 Gönningen ist in dieser Bauphase nicht befahrbar.
     
    In Gönningen ist die Zufahrt von der Mattheus-Wagner-Straße in die Grobachstraße beziehungsweise Am Galgenbühl möglich. Der Verkehr wird mit einer Signalanlage geregelt. Die Umleitung erfolgt von Gönningen über die L 230 - Bronnweiler - K 6728 - L 383 in Richtung Reutlingen und umgekehrt.

    In Richtung Pfullingen erfolgt die Umleitungsverkehrsführung von Gönningen über die L 230 - Genkingen L 382 (Stuhlsteige) - Pfullingen und umgekehrt. Der ÖPNV fährt in dieser Bauphase auf der planmäßigen Strecke. Lediglich die Direktfahrten Reutlingen - Gönningen müssen über die Umleitungsstrecke durch Bronnweiler fahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    01.08.2018
    B 28 neu, Straßenbauarbeiten für den Teilabschnitt zwischen Tübingen-Bühl und dem Knoten Tübingen-Weilheim für 9,1 Millionen Euro sind vergeben

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für den Teilabschnitt der B 28 neu vom Bühlertalbach in Tübingen-Bühl (Bonlanden) bis zum Knoten Tübingen-Weilheim die Straßenbauarbeiten vergeben. Mit den Arbeiten wird voraussichtlich Ende September 2018 begonnen. Die Verkehrsfreigabe für den Teilabschnitt ist für Ende 2019 vorgesehen.

    „Durch den Bau des rund 3,3 Kilometer langen Abschnittes wird ein weiteres Teilstück der neuen B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen realisiert. Damit rücken wir dem Ziel, die Anwohnerinnen und Anwohner südlich und nördlich des Neckars vom Durchgangsverkehr erheblich zu entlasten, ein ganzes Stück näher“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Den Auftrag mit einem Volumen von rund 9,1 Millionen Euro erhielt die Bietergemeinschaft Otto Morof aus Althengstett/Gebrüder Stumpp aus Balingen. Zu den beauftragten Leistungen gehören insbesondere der Erd- und Straßenbau, der Bau eines Regenklärbeckens und die Auffüllung einer ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees der Firma Queck. Die Auffüllung ist erforderlich, da sich die bis zu acht Meter tiefe Kiesgrube unmittelbar im Baufeld unter der B 28 neu befindet. In diesem Jahr werden zunächst zwei Baustraßen vom Bühlertalbach bis zum Knoten Weilheim sowie von der Knollstraße in Bühl bis zur Kiesgrube beim Baggersee Queck hergestellt.
     
    Neben den Straßenbauarbeiten müssen noch zwei Wirtschaftswegunterführungen unter der B 28 neu und der Bahnlinie bei Kilchberg hergestellt werden. Diese Maßnahmen sind noch nicht vergeben. Eine Ausschreibung ist noch im Sommer 2018 vorgesehen.
     
    Verkehrsführung während der Baumaßnahme
    Die Bauarbeiten können größtenteils unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der L 370 / L 371 zwischen Tübingen (B28/Europastraße) und den Tübinger Ortsteilen Hirschau und Weilheim stattfinden. Im Bereich des neuen Anschlussknotens Weilheim verläuft die bestehende L 370 teilweise im unmittelbaren Baufeld der neuen B 28. Zur Herstellung der endgültigen Verkehrsführung in diesem Bereich ist es erforderlich, den Verkehr auf der L 370 zwischen dem Abzweig Hirschau (B28/L 371) und dem Weilheimer Bahnübergang zeitweise über eine provisorische Umleitungsfahrbahn am eigentlichen Baufeld vorbei zu führen. Weitere Details wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig vor Einrichtung der Umleitung bekannt geben.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nach dem der Bund im Juli 2015 die Freigabe für den Neubau der rund 7 Kilometer langen B 28 vom Knoten Rottenburg-Ost bis zum Knoten Tübingen-Weilheim erteilte, haben im Februar 2016 die ersten Arbeiten begonnen. Hierbei handelte es sich um Rodungsarbeiten im Vorfeld der Verlegung der Ferngasleitung zwischen Bühl und Weilheim.
     
    Im Vorfeld des eigentlichen Straßenbaus wurde die bestehende Ferngasleitung der Stadtwerke Tübingen auf einer Länge von rund 2,5 Kilometer aus dem Baufeld der B 28 verlegt. Ebenfalls wurde eine Kampfmitteluntersuchung des gesamten Baufelds bis zu einer Tiefe von drei Metern durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst durchgeführt. Bis heute wurden im Streckenabschnitt zwischen Bühl und Weilheim circa 300 Stabbrandbomben und circa 150 Kilogramm Munitionsteile sowie eine Handgranate gefunden.
     
    Im Jahr 2016 sind im Baufeld der zukünftigen B 28 auf Gemarkung Kilchberg archäologische Funde entdeckt worden. Um eine Zerstörung dieser archäologischer Zeugnisse und Kulturdenkmale zu vermeiden und den weiteren Bauablauf nicht zu gefährden, fanden von Mai 2017 bis Januar 2018 Rettungsgrabungen im Bereich von zwei Grabungsfeldern statt. Im Zuge dieser Rettungsgrabungen konnten zahlreiche Funde der mittelalterlichen Wüstung „Brechesdorf“ sowie einzelne frühgeschichtliche Objekte freigelegt und dokumentiert werden.
     
    Ebenfalls im Jahr 2016 fanden die Dammvorschüttungen für das Brückenbauwerk am Knoten Tübingen-Weilheim und der Baubeginn für das Kreuzungsbauwerkes am Anschlussknoten Rottenburg-Ost statt. Aufgrund der Insolvenz der bauausführenden Firma im Bereich Rottenburg im Januar 2017 sind die Arbeiten ins Stocken geraten. Die Ausführung der noch ausstehenden Restleistungen erfolgt nach den Sommerferien 2018.
     
    Mit dem Bau der Brücke beim Anschlussknoten Weilheim wurde im Mai 2017 begonnen. Im Oktober 2017 folgte der Baubeginn der Brücke beim Knoten Tübingen-Bühl (Bonlanden). Die Fertigstellung der beiden Bauwerke ist im September 2018 geplant.
     
    Im Februar 2018 fand die Rodung der Flächen im Bereich des Anschlussknotens Weilheim sowie im Bereich der ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees „Queck“ auf den Gemarkungen Kiebingen und Bühl statt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 3
    31.07.2018
    Michael Bilger ist neuer Leiter des Referates „Pflanzliche und tierische Erzeugung“ des Regierungspräsidiums Tübingen
     Michael Bilger; © Regierungspräsidium Tübingen

    ​Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser hat Herrn Landwirtschaftsdirektor Michael Bilger zum neuen Leiter des Referats 33 – Pflanzliche und tierische Erzeugung – bestellt. Für diese Tätigkeit als Referatsleiter ist Herr Bilger besonders qualifiziert durch seinen breiten Erfahrungshorizont, den er auf verschiedenen Stationen in der landwirtschaftlichen Fachverwaltung erworben hat.

    Herr Bilger ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb bei Rottweil aufgewachsen. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim absolvierte er das Referendariat für den höheren landwirtschaftlichen Dienst. Es folgten Stationen am damaligen Landwirtschaftsamt in Horb mit Lehrtätigkeit an der landwirtschaftlichen Fachschule in Herrenberg sowie am heutigen Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) in Aulendorf.
     
    Anschließend arbeitete Herr Bilger als Referent für Agrarumweltmaßnahmen am Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Dort war er betraut mit der Weiterentwicklung, Notifizierung und Umsetzung des baden-württembergischen Agrarumweltprogramms „Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich (MEKA)“, dem Vorläufer des heutigen FAKT-Programms. Es folgte der Wechsel zum Landratsamt Tübingen, wo Herr Bilger von 2010 bis 2018 die Abteilung Landwirtschaft, Baurecht und Naturschutz leitete.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Referat 33 – Pflanzliche und tierische Erzeugung – des Regierungspräsidiums Tübingen deckt ein breites Aufgabenspektrum ab. Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen überwiegend Aufgaben der Koordinierung und Fachaufsicht wahr. Durch Beratung, Kontrollen, Versuchsdurchführung und den Vollzug gesetzlicher Bestimmungen fördern sie die Anwendung der guten fachlichen Praxis in den landwirtschaftlichen Betrieben und tragen zu deren Weiterentwicklung bei. Die Zielstellung lautet dabei, die Produktivität zu verbessern, die Umwelt zu schützen, die Kulturlandschaft zu erhalten und zugleich Lebensmittel von hoher Qualität zu erzeugen.
     
    Im Einzelnen reichen die Themen neben den klassischen Fragestellungen des Pflanzenbaus und der Tierhaltung über die Bienenfachberatung und das Fischereiwesen bis hin zur Pflanzenbeschau. Darüber hinaus ist das Referat im Bereich der Geflügelspezialberatung neben dem Regierungsbezirk Tübingen auch für den Regierungsbezirk Stuttgart zuständig und für Fragen der Tierzucht sogar für ganz Baden-Württemberg.
     
    Das Referat 33 – Pflanzliche und tierische Erzeugung – pflegt innerhalb des Regierungspräsidiums Tübingen enge Kontakte und arbeitet themenbezogen insbesondere mit den Bereichen Veterinärwesen, Natur- und Umweltschutz sowie Agrarförderung zusammen.
     
    Bild: Herr Michael Bilger; © Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    30.07.2018
    EU-Schulprogramm – Regierungspräsidium Tübingen bewilligt 4.500 Grundschulen und Kitas in ganz Baden-Württemberg die Teilnahme

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Das neue EU-Schulprogramm ist ein großer Erfolg. Noch nie profitierten in Baden-Württemberg so viele Kinder von der Extraportion Obst, Gemüse und Milch. Unser Online-Anmeldeverfahren hat sich bestens bewährt: Wir konnten die Rekordzahlen bewältigen, ohne Sonderschichten einzulegen.“

     
    Die Anmeldezahlen für das EU-Schulprogramm sind auf Rekordniveau erneut gestiegen. Mit diesem Programm werden im Schuljahr 2018/2019 rund 385.000 Kinder an 4.500 Grundschulen und Kitas in ganz Baden-Württemberg erreicht. Dadurch können diese Kinder kostenlos eine Extraportion frisches Obst und Gemüse sowie Schulmilch pro Woche erhalten. Im Schuljahr 2017/2018 nahmen 4.000 Grundschulen und Kitas mit rund 340.000 Kindern am EU-Schulprogramm teil.
     
    „Das neue EU-Schulprogramm ist ein großer Erfolg“, lobt Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Noch nie profitierten in Baden-Württemberg so viele Kinder von der Extraportion Obst, Gemüse und Milch. Unser Online-Anmeldeverfahren hat sich bestens bewährt: Wir konnten die Rekordzahlen bewältigen, ohne Sonderschichten einzulegen“, so Tappeser weiter.
     
    Kernzielgruppe des EU-Schulprogramms sind Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1 - 4). Darüber hinaus richtet sich das Programm auch an Kindertageseinrichtungen einschließlich Kindergärten. Jede Portion Obst, Gemüse und Milch, die über das EU-Schulprogramm verteilt wird, ist mit EU-Mitteln gefördert.
     
    Frisches Obst und Gemüse sowie frische Milch schmecken lecker und machen als Teil einer ausgewogenen Ernährung fit für den Kita- und Schulalltag. Kinder kommen damit auf den Geschmack dieser Lebensmittel und lernen bereits in jungen Jahren ganz nebenbei, sie in ihren Essalltag zu integrieren. Die pädagogische Begleitung des EU-Schulprogramms vermittelt den Kindern zugleich mehr über die Herkunft von Lebensmitteln und eine ausgewogene Ernährungsweise. Nähere Informationen zur bewussten Kinderernährung (BeKi) finden sich unter: http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/Startseite/BeKi+Kinderernaehrung.

    Hintergrundinformation zur Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Tübingen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Zulassung von Einrichtungen zum EU-Schulprogramm zuständig. Die Entscheidung erfolgt jeweils mit schriftlichem Bescheid.
    Alle Einrichtungen müssen sich zur Teilnahme jährlich neu online beim Regierungspräsidium Tübingen anmelden. Sie können sich wahlweise für einen oder für beide Programmteile entscheiden.
    Für das Schuljahr 2018/2019 ist keine Anmeldung mehr möglich. Wie in den Vorjahren konnte das Regierungspräsidium Tübingen erneut alle Einrichtungen zulassen, die eine Teilnahme am EU-Schulprogramm beantragt hatten. Das Land Baden-Württemberg erhält für das Schuljahr 2018/2019 allerdings rund 800.000 Euro weniger für dieses Programm von der EU als im Schuljahr 2017/2018. Aufgrund des reduzierten Budgets erhalten die Kinder daher im neuen Schuljahr jeweils lediglich maximal eine Extraportion Obst und Gemüse pro Woche (und nicht, wie im Vorjahr, maximal zwei Portionen; keine Veränderung gibt es dagegen bei der Schulmilch); im Gegenzug wurde die Förderung der Obst- und Gemüseportion jeweils um 2 Cent erhöht.

    Hintergrundinformation zum EU-Schulprogramm:
    Das neue EU-Schulprogramm startete in Baden-Württemberg im September 2017. Es bündelt die zuvor separaten EU-Programme „Schulmilch“ und „Schulobst und -gemüse (Schulfrucht)“.
    Jede Portion, die über das EU-Schulprogramm verteilt wird, ist mit einem festen Betrag aus EU-Mitteln gefördert. Dieser Betrag deckt etwa 75 % der Kosten für Produktion und Lieferung (abzüglich Mehrwertsteuer) ab.
     
    Für die restlichen 25 % der Kosten (zuzüglich Mehrwertsteuer) benötigen die Einrichtungen Sponsoren. Sponsor kann beispielsweise die Gemeinde, ein Förderverein oder ein Unternehmen aus der Umgebung sein. Die Belieferung der Einrichtungen erfolgt durch einen regionalen Schulfrucht- bzw. Schulmilch- Lieferanten. Erzeuger, Einzelhändler, Großmärkte und andere Vermarktungseinrichtungen sind eingeladen, sich als Lieferanten am Erfolg des Programms zu beteiligen.
     
    Die EU hat dem Land Baden-Württemberg für das Schuljahr 2018/2019 insgesamt rund 5,3 Mio. Euro für das EU-Schulprogramm zur Verfügung gestellt. Davon entfallen auf den Programmteil Schulobst und -gemüse rund 4,1 Mio. Euro sowie 1,2 Mio. Euro auf den Programmteil Schulmilch.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    27.07.2018
    Lösung für Edeka und Real in Balingen gefunden

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eine Lösung zur Realisierung des Neubaus von Edeka und der Umgestaltung des bisherigen Non-Food-Bereichs von Real zu einem neuen Real-Markt in Balingen gefunden.

    Real kann demnach am Standort Gehrn auf einer Verkaufsfläche von rund 1.400 m² Lebensmittel einschließlich Getränke verkaufen. Damit ist die von Real gewünschte Zusammenführung von Lebensmitteln und Non-Food-Artikeln in einem Markt gelungen.

    Edeka kann sein Vorhaben ebenfalls verwirklichen und einen neuen Markt mit 2.000 m² Verkaufsfläche für Lebensmittel und Getränke bauen.

    „Damit wird es am Standort Gehrn in Zukunft für die Balinger Bevölkerung ein breites und attraktives Lebensmittelangebot geben", erklärte Dirk Abel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    25.07.2018
    43 Auszubildende schließen erfolgreich ihre Ausbildung zum Straßenwärter ab
    Die Absolventen wurden bei der Lossprechungsfeier am 20. Juli 2018 im Ausbildungszentrum Nagold verabschiedet.
     Gruppenbild mit Herrn Regierungspräsident Tappeser (mittlere Reihe, Mitte) bei der Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 20. Juli 2018; Quelle: RPT

    ​Am 20. Juli 2018 haben 43 frisch gebackene Straßenwärter in der Nagolder Seminarturnhalle im feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse erhalten.


    Bei der Abschlussprüfung im Nagolder Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung mussten die angehenden Straßenwärter zunächst kniffelige Prüfungsaufgaben meistern, bevor sie bei der Lossprechung vor zahlreichen Gästen ihre dreijährige Ausbildung beendeten.

    Mit den Worten, „wir brauchen Mitarbeiter, die sich auskennen im Straßenbau“, gratulierte der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser den erfolgreichen Prüflingen. Gleichzeitig bezeichnete er den Gesellenbrief als Wertpapier und wies darauf hin, dass lebenslanges Lernen mit Blick auf neue Herausforderungen unverzichtbar sei. Wie der Regierungspräsident hinzufügte, hätten die Straßenwärter einen absolut krisenfesten Arbeitsplatz gewählt. Bei dieser Gelegenheit dankte Tappeser allen, die an der Ausbildung des Straßenwärternachwuchses mitgewirkt haben.
     
    Abteilungsdirektor Martin Ciolek von der Landesstelle für Straßentechnik bezeichnete die Ausbildung der Straßenwärter gerade in Zeiten des Fachkräftemangels als besonders wichtig.
     
    Die Glückwünsche des Verkehrsministers zur bestandenen Prüfung überbrachte Ministerialrat Thomas Bucher. Die jungen Straßenwärter könnten stolz auf ihre Ausbildung sein, wobei Bucher betonte: „Sie gehören künftig zu unserem Team“. Die Verkehrssicherheit und die Mobilität seien von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft. Gleichzeitig sei aber der Erhalt eines funktionierenden Straßennetzes eine große Herausforderung. Auch wies Bucher darauf hin, dass die „Straße ein gefährlicher Arbeitsplatz ist und bleibt“.
     
    Schulleiter Dr. Reinhard Maier von der Rolf-Benz-Schule in Nagold hob hervor, dass die Prüflinge mit der erfolgreichen Ausbildung eine gute Basis für ihre berufliche Weiterentwicklung geschaffen haben. Allerdings müssten die Straßenwärter auch künftig durch Weiterbildung am Ball bleiben.
     
    Von einer sehr umfangreichen Ausbildung mit breitem Spektrum  sprach anschließend der Erste Landesbeamte Zeno Danner vom Landratsamt Calw im Namen der 35 Landkreise, die das Gros der Auszubildenden stellen. Gleichzeitig bezeichnete er das Nagolder Ausbildungszentrum als idealen Standort, wo eine tolle Arbeit geleistet werde.

    Im Nagolder Jugenddorf wurden die angehenden Straßenwärter drei Jahre lang während der Berufsschulzeiten sowie der überbetrieblichen Ausbildung internatsmäßig untergebracht und sozialpädagogisch betreut. Jugenddorfleiter Kurt Reich betonte, dass er sich schon heute auf ein Wiedersehen mit den frisch gebackenen Straßenwärtern zum Beispiel bei einer Fortbildung oder einem Meisterkurs freut.
     
    Den Preis des Jahrgangsbesten erhielt in diesem Jahr Johannes Hertter von der Straßenmeisterei Nagold von Regierungspräsident Klaus Tappeser und dem Prüfungsausschussvorsitzenden Stefan Missalle überreicht.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Straßenwärterberuf gehört zu einem der ältesten Berufe, wurde aber erst 1968 als Ausbildungsberuf anerkannt.
     
    Die überbetriebliche Ausbildung des Straßenwärternachwuchses erfolgt mehr als 40 Jahre am Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold. Dieses Ausbildungszentrum ist organisatorisch Teil der Landesstelle für Straßentechnik, die als Abteilung 9 dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet ist.
     
    Foto: Gruppenbild mit Herrn Regierungspräsident Tappeser (mittlere Reihe, Mitte) bei der Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 20. Juli 2018; Quelle: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    25.07.2018
    Eröffnung der Ausstellung "UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland"
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren Medien,

    ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich
     
    zur Eröffnung der Ausstellung
    "UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland"
    Fotographien von Günther Bayerl
    am Mittwoch, 01. August 2018 um 14:30 Uhr,
    in das Foyer des Regierungspräsidiums Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen

    ein.
     
    Günther Bayerl reiste seit 2015 kreuz und quer durch Deutschland, um die 42 Welterbestätten, darunter die Pfahlbauten in Uhldingen-Mühlhofen und die Eiszeithöhlen auf der Schwäbischen Alb, gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.  Die 21 Aufnahmen, darunter 8 Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg bieten einen spannenden und intensiven Einblick in unser Welterbe und machen den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit. Ab dem 11. September 2018 geht die Ausstellung „auf Reise“ und wird in 10 Bibliotheken des Regierungsbezirks Tübingen zu sehen sein.
     
    Herr Bayerl ist bei der Eröffnung am 01. August 2018 anwesend und wird in die Ausstellung einführen.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Dienstag, 31. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
    Mit freundlichen Grüßen

    Gez. Dirk Abel
  • Abteilung 2
    25.07.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 31. Juli bis 15. September 2018 in der Stadtbibliothek in Reutlingen zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 31. Juli bis 15. September 2018 in der Stadtbibliothek in Reutlingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    25.07.2018
    Planänderung zum Großprojekt Stuttgart 21 - Neubaustrecke Wendlingen – Ulm

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der DB Netz AG mit Beschluss vom 19. Juli 2018 die Planänderung zum Bau von verschiedenen Schutzeinrichtungen an der neuen Bündelungslage zwischen ICE-Neubaustrecke und Bundesautobahn A 8 festgestellt.

    Im ursprünglichen Planfeststellungsbeschluss war vorgesehen, dass die A 8 und die ICE- Neubaustrecke bis zum Bereich der Ortslage Widderstall parallel nebeneinander verlaufen. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der ICE-Neubaustrecke sollte die A 8 von Osten kommend in Richtung Norden abschwenken und an den neu zu errichtenden Albaufstieg anschließen. Aufgrund der bislang nicht erfolgten Fertigstellung des Albaufstiegs, wird die A 8 zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke westlich der Ortslage Widderstall in noch bestehender Lage, das heißt noch weiterhin parallel zur ICE-Neubaustrecke, in Betrieb sein. Das hat zur Folge, dass in diesem Bereich eine zusätzliche Bündelungslage zwischen Straße und Schiene entsteht. Um zu verhindern, dass Fahrzeugladungen von der Straße auf die Schiene abkommen, ist der Bau entsprechender Schutzvorkehrungen erforderlich geworden.
     
    In dem Planänderungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.
     
    Der Planänderungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens sowie den Einwendern zugestellt.
     
    Da es sich um ein sogenanntes vereinfachtes Planfeststellungsverfahren  handelte, wurde auf das Anhörungsverfahren und die öffentliche Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses verzichtet.
     
    Hinweis für die Redaktionen
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  • Abteilung 01
    24.07.2018
    Austausch zwischen Regierungspräsidium Tübingen und Polizei über Sicherheitslage innerhalb und außerhalb der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Unsere Maßnahmen greifen! Dies sind wir auch der großen Mehrzahl der Flüchtlinge schuldig, die sich an unsere Regeln halten.“
     Regierungspräsident Klaus Tappeser mit PVP Gerold Sigg und dem Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Konstanz, Herr Leitender Kriminaldirektor Oskar Schreiber sowie RVP Dr. Utz Remlinger und Mitarbeiterinnen des RP Tübingen; © RPT

    ​Zu einem Austausch über die aktuelle Sicherheitslage innerhalb und außerhalb der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen traf Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser dieser Tage mit dem kommissarischen Leiter des Polizeipräsidiums Konstanz, Herrn Polizeivizepräsident Gerold Sigg, zusammen. Für die Polizei nahm an diesem Gespräch in den Räumlichkeiten der LEA Sigmaringen auch der Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Konstanz, Herr Leitender Kriminaldirektor Oskar Schreiber, teil.

    Im Fokus des Gesprächs stand das Sicherheitskonzept für die LEA Sigmaringen. „Wir sind uns einig, dass die verschiedenen Maßnahmen, die das Regierungspräsidium Tübingen als Betreiber der LEA Sigmaringen getroffen hat, Wirkung zeigen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Zu diesem Maßnahmenbündel zählen neben engmaschigen Zutrittskontrollen insbesondere eine „Null-Toleranz-Strategie“, Videoüberwachung, der Einsatz eines Sicherheitsberaters, die Einrichtung eines Bewohnerrats und die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz, Stadt Sigmaringen, Sicherheitsdienst, Sicherheitsberater, den Streetworkern sowie der LEA-Verwaltung.
     
    „Mit diesen vielfältigen Maßnahmen halten wir zum einen das Konfliktpotential gering, und zum anderen können wir bei etwaigen Problemfällen schnell und entschlossen handeln“, betonte der Regierungspräsident. „Wir reagieren damit auf wenige ‚schwarze Schafe‘. Dies sind wir auch der großen Mehrzahl der Flüchtlinge schuldig, die sich ja an unsere Regeln halten,“ so Tappeser.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungspräsidiums sind angewiesen, auch vermeintliche „Kleinigkeiten“ wie eine Beleidigung zur Anzeige zu bringen. Aus Sicht von Regierungspräsident Tappeser hat sich dies bewährt, um deutlich zu machen, dass die hiesigen Umgangs- und Verhaltensregeln einzuhalten sind.

    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen in Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. Diese im Dezember 2016 beschlossene Konzeption des Landes sieht im Regierungsbezirk Tübingen zwei Erstaufnahmeeinrichtungen vor: Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Sigmaringen in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne sowie die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen.
     
    Der Auftrag einer Erstaufnahmeeinrichtung ist die vorläufige Unterbringung und Erstversorgung der Flüchtlinge. In diesen Einrichtungen geht es daher nicht primär um Integration, sondern darum, dass der Aufenthalt in der Einrichtung trotz des Zusammentreffens unterschiedlicher Kulturen möglichst konfliktfrei verläuft. Entsprechend sorgt das Regierungspräsidium Tübingen dafür, dass in seinen Einrichtungen die hiesigen Werte und Gebräuche vermittelt werden, soweit dies in einem freiheitlich verfassten Staat möglich ist.

    Bild:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser (3. von rechts) mit Polizeivizepräsident Gerold Sigg (5. von rechts) und dem Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Konstanz, Herr Leitender Kriminaldirektor Oskar Schreiber (6. von rechts), sowie Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger (2. von rechts) und Mitarbeiterinnen des Regierungspräsidiums Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.07.2018
    Sperrung der Ortsdurchfahrt Kirchentellinsfurt und Anschluss an die B 27 aufgrund von Straßenbauarbeiten ab Donnerstag, 26. Juli 2018 - eine Pressemitteilung des Landratsamtes Tübingen

    ​Ab Donnerstag, den 26. Juli 2018 wird die L 379 in der Ortsdurchfahrt Kirchentellinsfurt (Wannweiler Straße) und deren Anschluss an die B 27 auf Höhe des Wasserwerkes auf Grund von Straßenbauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraus-sichtlich bis Ende August.

    Dadurch ergeben sich auch für den Busverkehr umfangreiche Änderungen: 

    • Die Buslinie 7605 (Kirchentellinsfurt – Kusterdingen – Reutlingen) kann während des Bauabschnitts 2 den Bahnhof in Kirchentellinsfurt nicht anbinden. Die Linie verkehrt daher in dieser Zeit nur zwischen Kusterdingen und Reutlingen. Anstatt der entfallenden Bahnhofsanbindung an die Züge von/nach Reutlingen kann zwischen Kusterdingen und Reutlingen alternativ die Buslinie 7611 genutzt werden.
    • Die Buslinie 7601 (Kirchentellinsfurt – Wannweil – Reutlingen) kann den Kirchentel-linsfurter Bahnhof während des Bauabschnitts 2 nur über den Südring und die süd-liche Wannweiler Straße anbinden, während allen anderen Bauabschnitten nur über die Einhornstraße und die nördliche Wannweiler Straße. Die Linienführung in den höher gelegenen Kirchentellinsfurter Wohngebieten muss aus diesem Grund geändert werden, weshalb sich die Abfahrtzeiten an den Haltestellen ändern. Details werden demnächst an den Haltestellen und im Internet veröffentlicht.
    • Da während der gesamten Baumaßnahme jeweils nur eine Zufahrt der Bahnhof-straße geöffnet ist, wird im Bereich der südlichen Bahnhofstraße eine provisorische Wendeplatte sowie eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.


    Nähere Informationen zum Busverkehr in Kirchentellinsfurt gibt es in Kürze unter www.naldo.de.


    Bei den Baumaßnahmen handelt es sich hauptsächlich um Sanierungsarbeiten an Straßenflächen. Der schlechte Fahrbahnzustand macht eine Sanierung hinsichtlich der Ver-kehrssicherheit dringend erforderlich. Gerade der Kreuzungsbereich an der Shell-Tankstelle weißt tiefe Verdrückungen auf, welche insbesondere für Zweiradfahrer gefährlich werden können. Diese haben mittlerweile eine Tiefe erreicht, welche auch die unterhalb des Straßenkörpers liegenden Verkabelungen der Ampelanlage erreichen und damit die Funktionsfähigkeit des gesamten Knotenpunktes gefährden können. Zur Synchronisation der Ampel mit der Fußgängerampel auf Höhe des Penny-Marktes und zur Detektion von Rückstaus in Richtung B 27 werden Leerrohre verlegt.


    Zur Stärkung des Radverkehrs wird ein einseitiger Radschutzstreifen angebracht.
    Vor diesem Hintergrund bittet die Kreisverwaltung um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen und Erschwernissen. Um diese zu minimieren werden die Arbeiten abschnittsweise und ausschließlich in den Sommerferien durchgeführt. Für den Anliegerverkehr besteht immer eine Zufahrtsmöglichkeit zu den Betrieben, die Gesamt-durchfahrt durch Kirchentellinsfurt ist jedoch während der ganzen Bauzeit nicht mehr mög-lich.  Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert. 


    Während des ersten Bauabschnittes vom 26.07. bis 05.08. sind die Anschlussstelle Kirchentellinsfurt der B 27 sowie der Kreisverkehr im Gewerbegebiet am südlichen Ortsaus-gang gesperrt. Fahrzeuge auf der B 27, welche Kirchentellinsfurt nach Süden in Richtung Wannweil oder Reutlingen durchqueren wollen, nutzen die jeweils anschließenden Abfahrten. Fahrzeuge aus Kusterdingen in Richtung B 27 werden durch den Ort geleitet. Fahrzeuge aus Wannweil oder Reutlingen welche auf die B 27 gelangen wollen, werden über das Gewerbegebiet Kirchentellinsfurt in Richtung Sickenhausen geführt.


    In der zweiten Bauphase vom 06.08. bis 12.08. ist die gesamte Kreuzung Kusterdinger Straße / Wannweiler Straße / Einhornstraße bei der Shell-Tankstelle gesperrt. Zu Letzterer wird aber immer eine Zufahrt möglich sein. In dieser Zeit gelten dieselben Umleitungen wie im ersten Bauabschnitt. Es besteht aber aufgrund der Kreuzungssperrung für Fahrzeuge aus Kusterdingen nur noch eine Zufahrt bis zur Shell Tankstelle.


    Die Bauabschnitte 3 und 4 vom 13.08. bis 30.08. beschränken sich auf die innere Orts-durchfahrt von Kirchentellinsfurt. Es gelten also die gleichen Einschränkungen wie im ersten Bauabschnitt, allerdings ist nun die Zufahrt bis zum Baustellenbeginn in Kirchentellinsfurt  von der B 27 und aus Reutllingen bzw. Wannweil möglich. Eine direkte Verbindung zwischen B 27 und Reutlingen bzw. Wannweil ist jedoch auch hier nicht möglich. Es besteht aber die Möglichkeit der ausgeschilderten innerörtlichen Umfahrung.



    Bauabschnitte

    Die Bauabschnitte (BA) gliedern sich folgendermaßen:
    Bauabschnitt 1:
    Von der Auf-/Abfahrt auf die B 27 beim alten Wasserwerk bis vor die Shell-Kreuzung
    26.07. – 05.08.2018 (wie BA 5)
    Bauabschnitt 2:
    Die gesamte Shell-Kreuzung mitsamt ihrer Äste bis zur südlichen Einfahrt des Pennys.
    06.08. – 12.08.2018
    Bauabschnitt 3:
    Von einschließlich der südlichen Penny-Zufahrt bis einschließlich der Kreuzung Mühlwaldweg.
    13.08. – 21.08.2018
    Bauabschnitt 4:
    Nach der Kreuzung Mühlwaldweg bis vor die südliche Einfahrt zum Aldi.
    22.08. – 30.08.2018
    Bauabschnitt 5:
    Von einschließlich der südlichen Aldi-Zufahrt bis einschließlich des Kreisverkehrs am Ortsausgang nach Wannweil sowie dessen Äste.
    26.07. – 05.08.2018 (wie BA 1)
    Die Bauabschnitte 3 und 4 werden in einem Abschnitt an einem Sonntag (voraussichtlich 26.08.2018) asphaltiert. Zu diesem Zeitpunkt sind beide Abschnitte gleichzeitig gesperrt.
    Die Arbeiten sind so terminiert, dass die Pflüger WM Ende ungehindert stattfinden kann.

    Durchgeführt werden die Arbeiten als Gemeinschaftsmaßnahme unter der Federführung des Landkreises Tübingen zusammen mit dem Regierungspräsidium Tübingen, der Gemeinde Kirchentellinsfurt und der FairEnergie Reutlingen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 900.000 €, wobei das Land Baden-Württemberg mit ca. 700.000 € den Hauptteil der Kosten trägt.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Landratsamt Tübingen, Tel. 07071/207-5210
    E-Mail pressestelle@kreis-tuebingen.de . Internet www.kreis-tuebingen.de

    20180716_Pressemitteilung Sanierung L 379.pdf20180716_Pressemitteilung Sanierung L 379.pdf

  • Abteilung 4
    20.07.2018
    B 27, Balingen-Nord bis Anschluss B 463 bei Bisingen | Verkehrsfreigabe am Donnerstag, 26. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,7 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der B 27 zwischen Balingen-Nord und der B 463 bei Bisingen in beiden Fahrtrichtungen sowie die Auf- und Abfahrtsrampen an den Anschlussstellen Engstlatt und Balingen-Nord sanieren. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch die Fahrbahnübergangskonstruktion der Klingenbachbrücke zwischen Bisingen und Engstlatt instandgesetzt.

    Die B 27 wird voraussichtlich am Donnerstag, 26. Juli 2018, für den Verkehr freigegen. Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse und des großen Engagements der an der Ausführung beteiligten Firmen, werden die Arbeiten eine Woche früher als ursprünglich angekündigt abgeschlossen.

    Bereits ab Samstag, 21. Juli 2018, beginnt der Rückbau der transportablen Schutzwand und der vorübergehenden Mittelstreifenüberfahrten.
    Während dieser Arbeiten wird in beiden Fahrtrichtungen die linke Fahrspur gesperrt und der Verkehr pro Fahrtrichtung mit jeweils einer Fahrspur durch die Baustelle geführt. Parallel zum Rückbau findet eine Öffnung der derzeit noch gesperrten Anschlussstellen Engstlatt und Balingen-Nord statt. Nach derzeitigem Stand sind alle Anschlussstellen am Montag, den 23.07.2018, spätnachmittags wieder befahrbar.

    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld und Ihre Kooperation.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    20.07.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der L 435 bei Schömberg | Halbseitige Sperrung der Einmündung der L 435 ab dem 23. Juli 2018

    ​Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen lassen in einer Gemeinschaftsmaßnahme den Fahrbahnbelag der B 27 in dem Streckenabschnitt zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der Einmündung der L 435 bei Schömberg erneuern.

    Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt, wird ab Montag, 23. Juli 2018 die neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Während dieser Arbeiten wird der Einmündungsbereich zur L 435 bis voraussichtlich Mittwoch, 25. Juli 2018 für den Verkehr halbseitig gesperrt.

    Der Verkehr in Richtung Balingen wird während diesem Zeitraum über die L 434 und K 7169 durch Schömberg zur B 27 geführt. Das dort bestehende Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen wird temporär aufgehoben.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Rottweil wird über die bereits vorhandene Umleitung über die L 435 – L 434 – Wellendingen – K 5545 – B 14 geführt.

    Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 1,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hintergrundinformationen:
    Der Landkreis Rottweil saniert im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg den Abschnitt der B27 zwischen Rottweil und Neukirch. Die B 27 ist deshalb bereits seit dem 07. Mai 2018 ab Hardthaus bis Ortseingang Neukirch für den Verkehr gesperrt. Diese Sperrung dauert bis voraussichtlich 31. August 2018. Die Maßnahme beinhaltet im Wesentlichen die Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern, wovon etwa 1,7 Kilometer im Bereich der Neukircher Steige liegen. Zudem werden im Bereich der Neukircher Steige die bestehenden Schutzplanken gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem aus Betonfertigteilen ausgetauscht und die Entwässerungskanäle partiell instand gesetzt. Ferner sind an mehreren Stellen über die gesamte Fahrbahnbreite führende Entwässerungsleitungen einzubauen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro.

    Im Zuge der viermonatigen Bauarbeiten zwischen Rottweil und Neukirch erneuert der Zollernalbkreis im Auftrag der Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg auch die Fahrbahndecke der B 27 im Abschnitt zwischen Neukirch und dem westlich von Schömberg gelegenen Anschluss der L 435. Es findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht auf einer Länge von etwa 3,1 Kilometern, davon 1,9 Kilometer im Zollernalbkreis und 1,2 Kilometer im Landkreis Rottweil, statt.

    Durch die Koppelung der beiden Maßnahmen können die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer reduziert werden, da eine mehrmalige Sperrung der B 27 zwischen Rottweil und Schömberg vermieden wird und insgesamt Synergieeffekte erschlossen werden. Bereits seit 07. Mai ist eine großräumige Umleitung eingerichtet, die noch bis zum voraussichtlichen Ende der Gesamtbauzeit am 31. August 2018 bestehen bleibt.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.


  • Abteilung 2
    19.07.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 24. Juli bis 17. August in der Stadtbücherei im Kapuzinerkloster in Riedlingen zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 24. Juli bis 17. August 2018 in der Stadtbücherei im Kapuzinerkloster in Riedlingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    19.07.2018
    Presseeinladung: Mehr Natur und Naherholung am Neckar durch neuen Seitenarm - Ein Baustellenbesuch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Baustellenbesuch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser

    ​          
    Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,
     
    ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich zu einem
     
    Baustellenbesuch am Neckar
    am Montag, 30. Juli 2018, um 10:00 Uhr,
    Treffpunkt: Neckarbrücke in der Triebstraße,
    72138 Kirchentellinsfurt
    ein.

    Das Regierungspräsidium Tübingen wird über den aktuellen Stand und die Details der Maßnahme informieren. Außerdem wird an diesem Tag eine Drohnenbefliegung zur Maßnahmendokumentation durchgeführt.

    Hintergrund:
    A
    m 16. Juli haben die Bauarbeiten zur Neuanlage eines Seitenarms am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt begonnen. Die Maßnahme ist Bestandteil des wasserwirtschaftlichen Entwicklungskonzeptes „Masterplan Neckar im Regierungsbezirk Tübingen“, das vom Regierungspräsidium Tübingen in Auftrag gegeben wurde. In diesem „Masterplan“ werden insgesamt 34 Maßnahmen aufgezeigt, um den Neckar ökologisch aufzuwerten und überregional zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie beizutragen. Außerdem dienen die Maßnahmen zur Verbesserung der Naherholungsfunktion des Gewässers und seiner Erlebbarkeit.
     
    Durch die Neuanlage des Seitenarms am Neckar werden neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen. Vor allem Fische und kleine Lebewesen am Gewässergrund werden von der Umgestaltung profitieren. Durch die Schaffung von vielfältigen, natürlichen Gewässerstrukturen entstehen im und am Gewässer außerdem neue Standorte für eine vielfältige Pflanzenwelt. Diese wiederum bietet wertvolle Lebensräume, unter anderem für Vögel.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 25. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez. Dirk Abel
     

  • Abteilung 4
    18.07.2018
    B 31 neu, Stockach-Überlingen, Bauabschnitt II B
    Vollsperrung der B 31 zwischen Burgberg und dem Bauende im Bereich B 31/Obere-St.-Leonhard-Straße ab Donnerstag, 19.07.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Donnerstag, 19. Juli 2018, die Erd- und Straßenbauarbeiten einschließlich der Herstellung der Stützbauwerke zwischen Burgberg (B 31 alt/L 195) und dem Bauende (B 31/Obere-St.-Leonhard-Straße) beginnen. Die vorbereitenden Arbeiten in diesem Bauabschnitt sowie der städtischen Verbindungsstraße „Zur Weierhalde“ haben bereits im Juni 2018 begonnen.

    Für die Dauer der Arbeiten ist eine Vollsperrung der B 31 notwendig.
    Der überörtliche Verkehr der B 31 von Stockach nach Friedrichshafen und umgekehrt, wird wie bisher, über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt geführt. Im Bereich des Ausbauteilabschnittes wird eine Baustellenumfahrung hergestellt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Überlingen Oberried wird im Bereich des Burgbergs über ein Provisorium gewährleistet.

    Die bereits eingerichtete Verkehrsführung wird weiterhin beibehalten, da die Baustelle von der L 195 aus logistisch unterhalten wird. Damit wird die Sicherheit und der Abfluss des Verkehrs trotz des ein- und ausfahrenden Baustellenverkehrs von beziehungsweise auf die L 195 gewährleistet. Durch diese Verkehrsführung soll vermieden werden, dass es für den überörtlichen Verkehr im Bereich des Burgberges zu Staubildungen bis zum Abigknoten kommt.
     
    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit Polizei, Verkehrsbehörden und der Stadt Überlingen eng abgestimmt, um die Eingriffe in den Verkehr auf ein Mindestmaß reduziert. Für die dennoch entstehenden Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Tübingen um Verständnis.
    Die Gesamtkosten betragen rund 35 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.07.2018
    B 30, Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach
    Regierungspräsidium Tübingen informiert über den aktuellen Planungsstand

    ​Am 16. Juli 2018 informierte das Regierungspräsidium Tübingen den verwaltungsinternen Lenkungskreis bestehend aus Vertretern der betroffenen Gemeinden, dem Regionalverband und der Landkreise Ravensburg und Bodenseekreis sowie zusätzlich die Gemeinderäte von Meckenbeuren und Tettnang über den aktuellen Stand der Planung.

    Unter Beteiligung der Öffentlichkeit wurden seit der Wiederaufnahme der Planung 2011 die Variantenbündel „West“, „Mitte“ und „Ost“ geprüft. Seit der vergangenen Informationsveranstaltung im November 2016 wurden u. a. ergänzende faunistische Untersuchungen durchgeführt und artenschutzrelevante Konfliktsachverhalte aufbereitet. Darüber hinaus fanden Abstimmungsgespräche mit verschiedenen Fachreferaten statt. Seit Ende 2017 befindet sich das Regierungspräsidium Tübingen in Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr (VM) und dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
     
    Aus rein verkehrlichen Aspekten wie beispielsweise Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Entlastung von Meckenbeuren im Zuge der B 30 alt gibt es keine entscheidungserheblichen Unterschiede zwischen den Varianten. Allerdings bestehen erhebliche artenschutzrechtliche Herausforderungen bei den Varianten „West“ und „Mitte“, die eine Prüfung einer zumutbaren Alternative erfordern. Diese Alternative ist mit der Variante Ost gegeben. Welche Variante im Planungsprozess weiterverfolgt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig fest und muss im weiteren Abstimmungsprozess gemeinsam mit dem VM und dem BMVI noch entschieden werden.
    Parallel zu dieser Abstimmung werden die Unterlagen zur Voruntersuchung fertiggestellt und die Raumschaft weiter informiert.

    Das Regierungspräsidium Tübingen kündigt hierzu bereits an, dass am Dienstag, 23. Oktober 2018 ab 18:30 Uhr in der Humpishalle, Meckenbeuren eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden wird. In der moderierten Veranstaltung werden die aktuellen Erkenntnisse vorgestellt und die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. Der Projektbegleitende Arbeitskreis kommt an diesem Tag ebenfalls zusammen. An ihm nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, Kreisen, Fachbehörden und Verbände sowie darüber hinaus auch Vertreter der Bürgerinitiativen und -gruppen teil.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach ist ein wichtiger Baustein des Konzeptes „Planungsfall 7“. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg zu entlasten.
    Die B 30 neu ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg und der B 31, Ortsumgehung Friedrichshafen, in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm. Gleichzeitig entlastet sie die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen.
     
    Derzeit findet eine Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg sowie mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) statt. Dazu wurden dem BMVI umfangreiche Unterlagen vorgelegt. Nach dem Abstimmungsprozess werden die für die Voruntersuchung erforderlichen Unterlagen, Gutachten und Fachbeiträge wie beispielsweise Erläuterungsberichte, Raumanalyse, Lärmberechnungen und Risikoanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie fertiggestellt. Die Vorplanung schließt mit einer Linienentscheidung und es erfolgt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss kann, sofern die Finanzierung durch den Bund freigegeben und die Ausführungsplanung mit den bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen ist, der Bau realisiert werden. Eine belastbare Aussage zum Zeitpunkt des Baubeginns kann im jetzigen Verfahrensstadium noch nicht gegeben werden.
     
    Weitere Informationen zur Planung sind auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B30/Seiten/default.aspx.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    17.07.2018
    Einladung zur Zwischenbilanz „Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge“ mit Rundgang
    Veranstaltung mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Montag, 23. Juli 2018, 17:30 – 19:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Eröffnung der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Tübingen liegt nun bald ein Jahr zurück. Mit der vom Ministerrat im Dezember 2016 beschlossenen Standortkonzeption des Landes wurde die EA Tübingen als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen festgelegt. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit Vermögen und Bau Tübingen in Containerbauweise errichtet und im September 2017 eröffnet. Das für den Betrieb vor Ort zuständige Regierungspräsidium Tübingen zieht nun eine Zwischenbilanz.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, sehr herzlich ein zur
     
    Zwischenbilanz der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Tübingen mit Rundgang
    am Montag, 23. Juli 2018, 17:30 bis 19:30 Uhr,
    in der EA Tübingen,
    Wilhelm-Keil-Straße 46/1-5, 72072 Tübingen.
     
    Es ist folgender Ablauf vorgesehen:
     
    1. Begrüßung
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
     
    2. „Flüchtlingsarbeit vor Ort – Starker Einsatz für ein gutes Miteinander“
    Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
     
    3. „Erfahrungen aus der psychologischen Betreuung“
    Frau Dr. Cornelie Schweizer, Psychologin in der EA Tübingen
     
    4. Kurze Fragerunde
     
    5. Aufteilung in Gruppen und Führung durch die EA Tübingen
    Frau Sandra Brendler / Herr Fabian Heilmann
     
    6. Schlusswort und Verabschiedung
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 19. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Roming-Fischer (Tel.: 07071 757-3011, E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).
     
    Bitte beachten Sie, dass nur vorab angemeldete Personen in die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen eingelassen werden können. Zudem benötigen Sie für den Einlass einen gültigen Ausweis.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 01
    16.07.2018
    Einladung zum Bürgeroffenen Rundgang in der EA Tübingen am 23. 07.18 mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, und Herrn RP Tappeser

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tübingen herzlich ein zur

     
     
     
    Zwischenbilanz der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Tübingen
    f
    ür besonders schutzbedürftige Flüchtlinge
     
     - mit Rundgang -
     
    am Montag, 23. Juli 2018, 17:30 bis 19:30 Uhr,
     
    in der EA Tübingen,
     
    Wilhelm-Keil-Straße 46/1-5, 72072 Tübingen.
     
     
     
    Nach der Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser spricht die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, zum Thema „Flüchtlingsarbeit vor Ort – Starker Einsatz für ein gutes Miteinander“. Darauf folgt ein kurzer Vortrag der in der EA tätigen Psychologin Frau Dr. Schweizer einen Vortrag über ihren Arbeitsalltag in der Einrichtung. Im Anschluss können sich die Besucherinnen und Besucher bei einem geführten Rundgang selbst ein Bild von der Einrichtung machen.
     
    Zur Erleichterung der weiteren Organisation bittet das Regierungspräsidium um eine Anmeldung bis Freitag, 20. Juli 2018. Die Anmeldung ist unter Angabe des vollständigen Namens bitte zu richten an Frau Patrizia Hirt (Telefon: 07071 9655 104 oder E-Mail: ea.tuebingen@rpt.bwl.de).
     
    Die Besucherzahl ist begrenzt. Die Plätze werden nach dem Windhund-Prinzip vergeben, also in der Reihenfolge der Anmeldung.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen für die Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. In dieser im Dezember 2016 beschlossenen Konzeption des Landes ist die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen festgelegt.
     
    Die EA Tübingen bietet in der Regelbelegung Platz für bis zu 250 allein reisende Frauen mit und ohne Kinder sowie für Flüchtlinge, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Mit der vom Ministerrat im Dezember 2016 beschlossenen Standortkonzeption des Landes wurde sie als Unterbringungseinrichtung für diesen Personenkreis festgelegt. Die Einrichtung ist in enger Zusammenarbeit mit Vermögen und Bau Tübingen in Containerbauweise errichtet und im September 2017 eröffnet worden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.07.2018
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Vollsperrung der L 288 zwischen Esenhausen und Riedhausen ab Montag, 16. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Montag, 16. Juli 2018, die Ausbauarbeiten zwischen Lengenweiler (Wilhelmsdorf) und Riedhausen beginnen. Für die Dauer der Arbeiten ist eine Sperrung der L 288 von Wilhelmsdorf in Richtung Riedhausen ab der Einmündung der L 289 aus Richtung Fleischwangen notwendig.

    Auch eine Zufahrt von der L 289 aus Richtung Wilhelmsdorf auf die L 288 wird ab dem Beginn der Arbeiten nicht mehr möglich sein. Für den Verkehr der L 288 wird ab Riedhausen eine Umleitung über die K 8028 – Guggenhausen - Fleischwangen – K 8038 – Horgenzell und umgekehrt eingerichtet. Der LKW-Verkehr wird dabei in beiden Richtungen ab Riedhausen über Ebenweiler nach Fleischwangen umgeleitet.
     
    Die Straßenbauarbeiten zum  Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Esenhausen hatten bereits am 25. April 2018 begonnen und liegen im Zeitplan. Zusätzlich beginnen nun die Arbeiten im nächsten Teilbauabschnitt zwischen Lengenweiler und Riedhausen. Die Sperrung wird voraussichtlich im November 2018 aufgehoben werden können.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    12.07.2018
    Geplantes Abbauvorhaben des Schotterwerks in Kirchen
    Regierungspräsidium bereitet Raumordnungsverfahren vor – „Scoping-Termin“ am 17. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen bereitet ein Raumordnungsverfahren für die geplante Erschließung einer neuen Abbaustelle beim Schotterwerk in Ehingen-Kirchen vor. Hierzu führt das Regierungspräsidium einen „Scoping-Termin“ durch. Dieser wird am Dienstag, 17. Juli 2018, um 9.30 Uhr im Haus des Landkreises, Schillerstraße 30, Ulm, stattfinden.

    Die Firma SWK Schotterwerk Kirchen GmbH & Co. KG hatte in der Nähe des bestehenden Steinbruchs insgesamt elf potenzielle Abbaustandorte abgegrenzt. Nach dem aktuellen Untersuchungsstand zu diesen Standortalternativen hat sich die Fläche „Basamshart - Fischersberg“ als potenziell geeignet für den geplanten Kalksteinabbau erwiesen. Die Fläche liegt zwischen Ehingen-Kirchen und Untermarchtal im Waldgebiet „Fischersberg“ auf Gemarkung Untermarchtal und Ehingen. Es steht noch nicht abschließend fest, ob weitere der untersuchten Standortalternativen in das Raumordnungsverfahren eingebracht und geprüft werden.
     
    Zweck des Raumordnungsverfahrens ist es, die raumordnerische Zulässigkeit des Vorhabens zu prüfen und zu beurteilen. Im ersten Schritt ist festzulegen, welche Unterlagen zur Beurteilung des Vorhabens und seiner Varianten auf Ebene der Raumordnung notwendig sind. Hierzu hat der Vorhabenträger einen Vorschlag erarbeitet. Dieser Vorschlag wird beim Termin in Ulm mit den Behörden sowie den betroffenen Einrichtungen und Verbänden vor Ort erörtert. Aufbauend darauf legt das Regierungspräsidium Tübingen als Raumordnungsbehörde fest, welche Unterlagen der Vorhabenträger für das Raumordnungsverfahren vorzulegen hat.
     
    In erster Linie handelt es sich bei dem „Scoping-Termin“ um einen Termin zwischen den Behörden und den beteiligten Trägern öffentlicher Belange, in dem Reichweite und Umfang der zu fertigenden umweltbezogenen Untersuchungen besprochen werden. Inhaltliche Aspekte werden in diesem Verfahrensstadium noch nicht diskutiert. Die Öffentlichkeit hat das Recht, beim „Scoping-Termin“ als Zuhörer anwesend zu sein.
    Im Anschluss an den „Scoping-Termin“ wird die Firma SWK Schotterwerk Kirchen GmbH & Co. KG für Fragen der anwesenden Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    11.07.2018
    PRESSEEINLADUNG: Einladung zum Mühlbachfest des Regierungspräsidiums Tübingen

    An die Damen und Herren der Medien

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das traditionelle Mühlbachfest des Regierungspräsidiums Tübingen steht wieder vor der Tür. Auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser lade ich Sie dazu sehr herzlich ein auf
     
     
    Mittwoch, 18. Juli 2018, ab 13:00 Uhr
    in die Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen.
     
     
    Das Fest findet wie üblich auf der Wiese hinter dem Nordflügel des Regierungspräsidiums statt.
     
    Das Mühlbachfest bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich außerhalb des alltäglichen Dienstgeschehens mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und ein paar gesellige Stunden miteinander zu verbringen. Ebenso gerne nutzen wir das Mühlbachfest dazu, in lockerer Atmosphäre Kontakte über unsere Behörde hinaus zu pflegen.
     
    Bei einer Anreise mit dem Auto können Sie gerne das Parkhaus beim Regierungs-präsidium (vergünstigte Gebühr von 2,00 € nach Codierung an der Pforte) oder unseren Besucherparkplatz nutzen.
     
    Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
     
  • Abteilung 5
    11.07.2018
    Biosphärengebiet auf der Stallwächterparty in Berlin
    Nachhaltiges von der Wacholderheide


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    Unter dem Motto „Arten Vielfalt Leben“ hat in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin die Stallwächterparty mit rund 1.500 Gästen aus Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stattgefunden. Unter ihnen waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie weitere zahlreiche Politikerinnen und Politiker aus Bund und Land. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb stellte rund um das Thema Wacholderheide regionale und nachhaltig erzeugte Produkte vor.

    Die Stallwächterparty 2018 griff mit dem Motto eines der zentralen Themen unserer Zeit auf, deren Erhalt nach Einschätzung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL „eine Generationsaufgabe“ sein wird, wie er in seiner Eröffnungsrede betonte. Die Besucherinnen und Besucher wurden in den Räumen der Landesvertretung akustisch durch das Tierstimmenarchiv des Naturkundemuseums Berlin empfangen. In zahlreichen Ausstellungsräumen wurde die Biodiversität am Beispiel der Streuobstwiese, des Waldes, verschiedener Gewässer oder der Stadt dargestellt.
     
    Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb präsentierte den Lebensraum der Wacholderheide und hatte dazu vier Partner mit nach Berlin genommen. Veronika Kraiser, Flomax Naturmode aus St. Johann-Gächingen, stellte Kleidungsstücke vor, die regional, nachhaltig und ökologisch hergestellt werden. Mithilfe einer Kardiermaschine zeigte sie den interessierten Besuchern, wie aus Schafwolle zunächst Garn und schließlich hochwertige Kleidungsstücke gemacht werden. Eberhard und Ruth Laepple vom Lagerhaus an der Lauter in Gomadingen-Dapfen hatten besondere Produkte aus Wacholder dabei. Neben Seifen und Wacholderölen aus eigener Produktion konnten die Gäste handgemachte Pralinen und Schokoladenstücke mit Wacholdernote probieren. Johanna und Thomas von Mackensen, Schäferei Kräuterlamm in Gomadingen-Offenhausen, boten ein reichhaltiges Buffet an geräucherten Lammprodukten. Der Optikermeister Thomas Gut aus Münsingen stellte seine Kollektion an handgearbeiteten Wacholderbrillen vor. Der Herstellungsprozess der aus Wacholderholz gefertigten Brillenbügel und -gestelle wurde anhand einer über das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ finanzierten CNC-Fräse demonstriert.
     
    Der Lenkungskreisvorsitzende des Biosphärengebiets, Regierungspräsident Klaus Tappeser, zeigte sich begeistert von der Produktvielfalt. „Es ist phantastisch zu sehen, wie unterschiedlich das Thema Wacholderheide im Biosphärengebiet bearbeitet und weiterentwickelt wird. Wir können sehr stolz auf den Ideenreichtum und das handwerkliche Geschick unserer Unternehmen und Partner sein“. Auch der Leiter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, Achim Nagel, zog ein positives Resümee: „Wir sind sehr froh, einem breiten Kreis von Besucherinnen und Besuchern aufzeigen zu können, was hinter dem Begriff Biosphärengebiet alles steckt und dass es sich lohnt, auf das Thema Nachhaltigkeit zu setzen.“
     
    Hintergrundinformation:
    Seit 1964 veranstaltet die Landesvertretung Baden-Württemberg ihr traditionelles Sommerfest, die Stallwächterparty. Der Begriff „Stallwächterparty“ als Name für das politische Sommerfest der baden-württembergischen Landesvertretung wurde in den 1970er Jahren vom damaligen Bevollmächtigten des Landes beim Bund, Minister Eduard Adorno, geprägt. Die Stallwächterparty ist gewissermaßen ein Treffen derer, die während der politischen Sommerpause die „Stallwache halten“.
     
    Bildunterschrift:
    Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Regierungspräsident Klaus Tappeser informierten sich über regional und nachhaltig produzierte Produkte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    10.07.2018
    PRESSEEINLADUNG: Wellness für Kühe – Besichtigung eines besonders tiergerechten Stalles in Isny
    Vor-Ort-Termin mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Donnerstag, 19.07.2018, um 10:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Milchviehhaltung ist ein bedeutendes Standbein der Landwirtschaft im Regie-rungsbezirk Tübingen, insbesondere im Allgäu und in Oberschwaben. Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit dieser Betriebe zu erhalten und weiter zu verbessern. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet das sogenannte Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP). Seine Zielstellung ist eine wettbewerbsfähige, besonders umweltschonende und besonders tiergerechte Landwirtschaft. Für eine Förderung durch das AFP müs-sen bauliche Anforderungen eingehalten werden, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen bzw. Empfehlungen hinsichtlich des Tierschutzes hinausgehen. Ein derartiger Stallbau trägt zu mehr Tierwohl und Tiergesundheit bei, da er den Tieren viel Platz, Licht und Luft bietet.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, sehr herzlich ein zur
    Besichtigung eines besonders tiergerechten Milchvieh-Stalles
    am Donnerstag, 19. Juli 2018, um 10:30 Uhr,
    Treffpunkt: Betrieb Karl und Georg Anwander GbR,
    Zell 4, 88316 Isny-Neutrauchburg.

    Für diesen Vor-Ort-Termin sind 1,5 Stunden vorgesehen. Nach der Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden Fachleute des Regierungspräsidiums Tübingen kurz über das Agrarinvestitionsförderprogramm und über tierschutzrechtliche Anforderungen bei der Milcherzeugung informieren. Im Anschluss wird Herr Karl Anwander im Rahmen eines Rundgangs seinen Betrieb und insbesondere den besonders tiergerechten Milchvieh-Stall vorstellen. Bildaufnahmen sind möglich.
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 16. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Roming-Fischer (Tel.: 07071 757-3011, E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    10.07.2018
    L 1244, Fahrbahndeckenerneuerung ab 12. Juli 2018
    Vollsperrung bei Ulm-Ermingen und Umleitung des Verkehrs

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert ab kommenden Donnerstag, 12. Juli 2018, den Asphaltbelag der Landesstraße L 1244 auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern. Die Arbeiten beginnen am Ortsausgang von Ulm-Ermingen (Bereich Allewind) und werden in Richtung Blaustein-Arnegg durchgeführt. Für die Dauer der Asphaltarbeiten wird die Landesstraße für den Verkehr voll gesperrt.

    Die bestehende Fahrbahn der L 1244 ist auf Grund von Ausbrüchen, Rissen und Unebenheiten dringend sanierungsbedürftig. Zudem wird in Teilbereichen die Asphalttragschicht verstärkt, um der gestiegenen Verkehrsbelastung gerecht zu werden.
     
    Umleitung
    Die Umleitung erfolgt über die K 7379 durch Dietingen zur K 7411 / K 9916 bei Pappelau und weiter durch Erstetten bis zur L 1244 bei Eggingen in Richtung Ermingen sowie umgekehrt. Die Verkehrsführung an der Einmündung K 9905 in die L 1244 erfolgt mittels einer Lichtsignalanlage.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Die Arbeiten werden bei trockener Witterung voraussichtlich am 20. Juli 2018 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für das Land Baden-Württemberg belaufen sich auf ca. 220.000 Euro.

    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    09.07.2018
    Der Sommerleseclub HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Tübingen startet heute!

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    Seit heute, 09. Juli 2018, können sich Kinder und Jugendliche wieder an der erfolgreichen Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Tübingen beteiligen. Besonderen Lesespaß versprechen eigens ausgewählte neue Bücher mit spannenden, lustigen oder auch coolen Geschichten, die für die Clubmitglieder bereitstehen.

    Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger hat heute in der Stadtbücherei Mössingen zusammen mit Oberbürgermeister Michael Bulander, die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© im Rahmen eines bunten Programms eröffnet. „Im Mittelpunkt der Aktion steht das Lesen als Genuss und als Bereicherung für jeden“, sagte Remlinger und ließ die Anwesenden mit einer Leseprobe an einer seiner Lieblingslektüren teilhaben. „Vor dem Hintergrund der letzten IGLU-Studie, wonach jeder fünfte Viertklässler am Ende der Jahrgangsstufe unzureichend lesen kann, wollen wir mit der Aktion Kinder und Jugendliche für das Lesen außerhalb der Schule begeistern.“

    Die von den Fachstellen für das öffentliche Bibliothekswesen bei den Regierungspräsidien landesweit unterstütze Aktion hat zum Ziel, die Sommerferien als Zeit für den Lesegenuss mit dem gewissen Extra zu etablieren. Spielerisch wird „ganz nebenbei“ auch die Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder gefördert. Ob „Viel-Leser“ oder „Weniger-Leser“, alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Tolle Preise, die im Rahmen der Abschlusspartys in den teilnehmenden Bibliotheken verlost werden, schaffen einen zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme an der Leseaktion.

    Im Regierungsbezirk Tübingen findet die Sommerleseaktion bereits zum neunten Mal statt und wird in 26 Bibliotheken angeboten.

    Mitmachen ist ganz einfach: Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden. Anmeldekarten gibt es schon vor den Ferien in den teilnehmenden Bibliotheken. Mit dem Clubausweis können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Bücher ausleihen, die mit dem HEISS AUF LESEN©-Logo gekennzeichnet sind.

    Bei der Rückgabe der Bücher kommt je gelesenem Buch ein Los in die Lostrommel für die Verlosung der Preise auf der Abschlussparty nach den Sommerferien.

    Die Leseclubaktion findet im Regierungsbezirk Tübingen in den Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Kommunen statt: Albstadt, Bad Urach, Balingen, Biberach an der Riß, Blaustein, Bodelshausen, Bodnegg, Ehingen, Eningen, Friedrichshafen, Gomaringen, Langenau, Lichtenstein, Mössingen, Ravensburg, Reutlingen, Riederich, Rottenburg am Neckar, Salem, Schelklingen, Tettnang, Uhldingen-Mühlhofen, Ulm, Uttenweiler, Wannweil, Westerheim.

    Bildunterzeile:
    „HEISS AUF LESEN© 2018“, Auftaktveranstaltung für den Regierungsbezirk Tübingen in der Stadtbücherei Mössingen

    Bild (v.l.n.r.): Herr Oberbürgermeister Michael Bulander, Frau Canan Kadi (Leiterin der Stadtbücherei Mössingen), Herr Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger, Herr Blim (Leiter der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen), Moderator Frank Sommer (Eventilator)
    Foto: Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    06.07.2018
    Ausstellung des Regierungspräsidiums Tübingen zu den Tätigkeiten des Landesbetriebs Gewässer anlässlich des Internationalen Donautags

    ​Der Internationale Donautag (Danube Day) wird seit 2004 rund um das Datum 29.06. in allen Donauanliegerstaaten gemeinsam gefeiert. Auch das Regierungspräsidium Tübingen wird anlässlich des Internationalen Donautags in diesem Jahr wieder eine Aktion begehen und mit einer Ausstellung auf dem 11. Internationalen Donaufest in Ulm über die Tätigkeiten des Landesbetriebs Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen informieren. Die Donau wird dabei für die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung erlebbar gemacht.

    "Get active for a healthier Danube" - „Aktiv werden für eine gesündere Donau“-  lautet das Motto des Internationalen Donautags 2018. Diesem Motto wird auch in der Ausstellung des Regierungspräsidiums Tübingen Rechnung getragen. An Hand von mehreren Tafeln werden die Aufgaben des Landesbetriebs Gewässer anschaulich dargestellt und Informationen zum Hochwasserschutz und zu ökologischen Aspekten bei Fließgewässern gegeben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, verschiedene Sohlsubstrate, wie beispielsweise Kies oder Sand, in einem eigens hergestellten Wasser-Fuß-Pfad zu erfühlen. Nicht zuletzt können große und kleine Flussbaumeister und Flussmeisterinnen mit einem Flussmodell unterschiedliche Strömungsverhältnisse im großen Sandkasten mit Wasser selbst ausprobieren.
     
    Im Rahmen der Ausstellung werden auch Exkursionen zur frisch eingeweihten Hochwasserschutzmaßnahme in der Ulmer Friedrichsau angeboten. Die Exkursionen finden statt von Montag, 09. Juli bis Mittwoch 11. Juli 2018 jeweils um 17:00 Uhr. Der Startpunkt ist an der Ausstellung des Regierungspräsidiums Tübingen im Themenzelt Tourismus und Nachhaltigkeit. Von dort aus geht es zu Fuß zur Hochwasserschutzmaßnahme und zurück. Die gesamte Gehdauer beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden. Entsprechendes Schuhwerk wird empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Hintergrundinformationen
    Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau ruft seit 2004 jeweils am 29. Juni zum Internationalen Tag der Donau auf. Der Tag erinnert an die Unterzeichnung des internationalen Donauschutzübereinkommens am 29. Juni 1994. Mit dem Tag soll auf die Bedeutung des größten europäischen Flusssystems für die Menschen und die Natur aufmerksam gemacht werden. Außerdem fordert die Internationale Kommission zum Schutz der Donau mit dem Tag zu einer nachhaltigen Nutzung der Gewässer und der dazugehörigen Lebensräume auf. Das Regierungspräsidium Tübingen beteiligt sich seit 2013 jedes Jahr mit Aktionen rund um den Internationalen Donautag.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.07.2018
    B 313 Ortsumgehung Grafenberg
    Ab 30. Juli 2018 Fahrbahndeckenerneuerung und Bau von Kreisverkehren

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen bereitet derzeit eine Fahrbahndeckenerneuerung der B 313 zwischen dem nördlichen Ortsrand von Grafenberg und der Abzweigung Tischardt sowie den Bau der zwei neuen Kreisverkehre im Zuge der Ortsumgehung von Grafenberg vor. Die anstehenden Straßenbauarbeiten werden gebündelt größtenteils in den Sommerferien abgewickelt, um die entstehenden Beeinträchtigungen zu minimieren. Über die einzelnen Bauphasen und Umleitungen wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld nochmals ausführlicher informieren.

    Fahrbahndeckenerneuerung und Herstellung des nördlichen Kreisverkehrs
    Ab Montag, 30. Juli 2018, bis voraussichtlich Freitag, 17.August 2018, wird  der Fahrbahnbelag auf der B 313 zwischen dem nördlichen Ortsrand von Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt erneuert. Parallel dazu erfolgt der Bau des nördlichen Kreisverkehrs der künftigen Ortsumgehung Grafenberg mit den jeweiligen Anschlussästen.
     
    Während dieser Maßnahmen wird die B 313 zwischen Grafenberg bis einschließlich der Abzweigung Tischardt voll gesperrt.

    Der überörtliche Verkehr aus Richtung Nürtingen wird über die B 297 bis Neckartailfingen und dann über die B 312 nach Metzingen umgeleitet. Beim ÖPNV gibt es in diesem Zeitraum keine Einschränkungen.
     
    Südlicher Kreisverkehr
    Ab 20. August wird der südliche Kreisverkehr (Metzinger Straße) errichtet. Während dieser Maßnahme ist die B 313 für vier Wochen im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar. Der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg ist in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg.
     
    Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth
    Nach Fertigstellung des südlichen Kreisverkehrs wird der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg ausgebaut. Während dieser Maßnahme wird der Radweg gesperrt und der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße teilweise eingeengt.
     
    Kosten
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt und der Ausbau des Radweges zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich zusammen auf rund 0,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.07.2018
    PRESSEEINLADUNG B31neu Meersburg – Immenstaad
    Pressegespräch zu Planung & Dialog am 17. Juli 2018 in Friedrichshafen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    das Regierungspräsidium Tübingen plant den Neubau der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad. Während das Planungsteam beim Regierungspräsidium Tübingen sowie die beauftragten Planungsbüros die notwendigen Unterlagen und Gutachten für die Variantensuche im Zuge der Vorplanung erarbeiten, ist die Region im Rahmen eines Dialogs einbezogen. Bereits vor zwei Jahren hat neben weiteren Gremien das Dialogforum mit seiner Arbeit begonnen. Mitglieder sind neben Vertreterinnen und Vertretern von Initiativen, Verbänden und Vereinen aus der Raumschaft auch 16 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus den sieben betroffenen Gemeinden. Die Aufgabe des Dialogforums ist es, die Planung zu begleiten, Interessen zu bündeln, unterschiedliche Sichtweisen zu klären und Kriterien für eine gute Trasse zu erarbeiten.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen lädt Sie ganz herzlich zu
     
    einem Pressegespräch zu Planung & Dialog
    zu der B31neu Meersburg-Immenstaad
    am Dienstag 17.Juli 2018, um 18:15 Uhr
    ins Landratsamt Bodenseekreis
    Gebäude Albrechtstraße 77 (Z)
    88045 Friedrichshafen
    7. Stock, Raum 705

    ein.

    Die „Zufalls“bürgerinnen und -bürger des Dialogforums werden über ihre Erfahrungen bei der Mitwirkung im Planungsprozess berichten. Im Nachgang zu dem Interview stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen und des Moderationsbüros team ewen für Ihre Fragen rund um die Planung zur Verfügung. Durch das Pressegespräch führt Herr Dr. Ewen vom Moderationsbüro, welches den Dialogprozess zur B31 organisiert.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Herrn Fridtjof Ilgner. Email: fi@team-ewen.de.
     
    Bei Rückfragen zur Planung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Regierungspräsidiums Tübingen, Herrn Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, Dirk.Abel@rpt.bwl.de. Zu Fragen insbesondere des Dialogs wenden Sie sich an Herrn Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13, ce@team-ewen.de
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.

    Dirk Abel
  • Abteilung 2
    04.07.2018
    Das Regierungspräsidium Tübingen hat das Raumordnungsverfahren für den geplanten Ausbau der B 312 von Biberach - Ringschnait bis Erlenmoos - Edenbachen eingeleitet

    ​Regierungspräsidium Tübingen leitet Raumordnungsverfahren für geplanten Ausbau der B 312 von Ringschnait bis Edenbachen ein.

    Das Landratsamt Biberach plant für das Regierungspräsidium Tübingen den streckenweisen Ausbau der B 312. Der Ausbau umfasst die Umfahrungen von Biberach-Ringschnait, Ochsenhausen, Erlenmoos und Erlenmoos-Edenbachen im Zuge der B 312 neu. Die Strecke zwischen Biberach und Edenbachen ist Teil der Landesentwicklungsachse Reutlingen/Tübingen - Riedlingen - Biberach - Memmingen und übernimmt die verkehrliche Verbindungsfunktion zwischen den Oberzentren Reutlingen/Tübingen und Memmingen und dient als Zubringer zur Auffahrt Berkheim der Autobahn A 7. Die Planung beginnt westlich von Ringschnait und endet östlich von Edenbachen. Die Gesamtstreckenlänge beträgt rund 14 Kilometer.

    Im Raumordnungsverfahren werden die berührten Fachbehörden und Institutionen, unter anderem die betroffenen Kommunen, das Landratsamt, der Regionalverband, Naturschutzverbände oder Versorgungsunternehmen gehört. Auch für die Öffentlichkeit besteht die Möglichkeit, sich über das Vorhaben umfassend zu informieren und ihre Anregungen oder Bedenken in das Verfahren einzubringen. Dazu werden die Unterlagen in den betroffenen Städten Biberach und Ochsenhausen sowie der Gemeinde Erlenmoos zur Einsichtnahme ausgelegt. Näheres zur öffentlichen Auslegung, insbesondere Ort, Beginn und Dauer der Auslegung, wird in den jeweiligen Mitteilungsblättern ortsüblich bekannt gemacht. Die Unterlagen werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref21/RVO-ZAV/Seiten/ROV-B312.aspx (Bekanntmachungen – Raumordnungsverfahren - B 312).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Raumordnungsverfahren ist in erster Linie ein behördeninternes Verwaltungsverfahren. Zweck des Raumordnungsverfahrens ist es, die raumordnerische Verträglichkeit der Planung unter überörtlichen Gesichtspunkten zu prüfen und die raumordnerisch günstigste Lösung zu ermitteln. In das Raumordnungsverfahren integriert ist auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung entsprechend des derzeitigen Planungsstands. In einem möglichst frühen Stadium sollen auch im Interesse des Vorhabenträgers und der Kommunen Grundsatzfragen geklärt und dadurch Fehlplanungen und -entwicklungen vermieden werden. Das Ergebnis der raumordnerischen Beurteilung schließt das Raumordnungsverfahren als projektbezogenes Vorverfahren ab. Es fasst die Beurteilung der Raumverträglichkeit des vorliegenden konkreten Vorhabens zusammen und behandelt die wichtigsten umweltrelevanten und raumstrukturellen Konfliktfelder und deren Lösungsmöglichkeiten aus raumordnerischer Sicht für die nachfolgenden Verfahren und das Zulassungsverfahren. Eine Klage gegen das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens ist direkt nicht möglich, allenfalls gegen eine auf seiner Grundlage erfolgte Zulassung.
  • Abteilung 5
    04.07.2018
    Artenreicher Lebensraum Wacholderheide
    Vorstellung umgesetzter und geplanter Biotoppflegemaßnahmen
     Der in Baden-Württemberg stark gefährdete Schwarzfleckige Ameisenbläuling (Maculinea arion); Foto: Gabriel Hermann

    ​Öffentliche Exkursion zur Vorstellung des Projekts „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ am 16. Juli 2018 an der Tonhalde in Münsingen-Buttenhausen.

    Die Wacholderheiden prägen den Charakter der Schwäbischen Alb und stellen eines der Alleinstellungsmerkmale des Biosphärengebiets aus bundesweiter Sicht dar. Die sehr artenreichen und landschaftlich reizvollen Lebensräume sind durch jahrhundertelange Beweidung entstanden. Durch den starken Rückgang der Schafhaltung in den letzten Jahrzehnten verbuschen jedoch viele Wacholderheiden oder haben sich bereits zu Wald entwickelt.

    Daher liegen die heute noch vorhandenen Wacholderheiden vielfach isoliert voneinander, was den Austausch von Tier- und Pflanzenarten erschwert oder sogar verhindert. Dieser Austausch ist aber beispielsweise für den Erhalt der charakteristischen Schmetterlinge und Heuschrecken dringend erforderlich.
     
    Mit der Aufwertung und Vergrößerung der Wacholderheiden und der Schaffung eines Netzes von kleinen „Trittstein“-Biotopen kann der Austausch von Individuen verbessert werden, es findet ein so genannter Biotopverbund statt.

    Das Projekt „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ hat das Ziel, im Raum Münsingen den Zustand der Wacholderheiden und den Biotopverbund zu verbessern. Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg fördert das Projekt mit 288.000 Euro im Zeitraum 2017 bis 2020, Projektträger ist die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

    Bei einer öffentlichen Exkursion an der Buttenhausener Tonhalde am Montag, 16. Juli 2018, 18.00-20.30 Uhr werden die Ziele des Projekts sowie bereits umgesetzte und weiter geplante Biotoppflege-Maßnahmen vorgestellt. Treffpunkt für alle Interessierte ist der Parkplatz am südlichen Ortsausgang von Münsingen-Buttenhausen (in Fahrtrichtung Münsingen-Hundersingen rechts abbiegen), eine Teilnahme ist kostenfrei.
     
    Bildunterschrift:
    Der in Baden-Württemberg stark gefährdete Schwarzfleckige Ameisenbläuling (Maculinea arion). Foto: Gabriel Hermann

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.07.2018
    L 299, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Ebenbachen und Bechtenrot
    Vollsperrung der L 299 im Baustellenbereich vom 09. Juli bis zum 28. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,1 Kilometer den Fahrbahnbelag auf der L 299 zwischen Edenbachen und Bechtenrot einschließlich der beiden Ortsdurchfahrten erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 299 zwischen Edenbachen und Erolzheim ab Montag, 09. Juli 2018 bis voraussichtlich Samstag, 28.Juli 2018 voll gesperrt. Bei schlechten Witterungsbedingungen können sich die Arbeiten zeitlich verschieben.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden wie zum Beispiel Unebenheiten, Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Damit wird die Verkehrssicherheit auf diesem Streckenabschnitt verbessert und die Substanz der Straßeninfrastruktur erhalten.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 450.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Die Umleitung in Fahrtrichtung Erolzheim erfolgt ab Edenbachen über die B 312 bis Berkheim und die L 260 nach Erolzheim. Der Verkehr in Gegenrichtung wird ab Erolzheim über die K 7580 nach Edelbeuren und die K 7511 und Laubach nach Erlenmoos umgeleitet.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.07.2018
    B 311, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Heudorf und Meßkirch
    Halbseitige Sperrung vom 09. Juli bis voraussichtlich zum 24.Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium erneuert die schadhafte Fahrbahndecke der B 311 zwischen der Einmündung B 311/B 313 und der Rampe B311/K 8218 Heudorf-Ost. Die Arbeiten beginnen am Montag, 09.Juli 2018 und dauern voraussichtlich bis zum 24. Juli 2018 an. Während dieser Arbeiten wird die B 311 halbseitig für den Verkehr gesperrt.

    Die Maßnahme ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Rissen, Ausmagerungen sowie Verdrückungen im Fahrbahnbelag erforderlich.

    Im Zuge der Belagsmaßnahmen stellt die Stadt Meßkirch den Anschluss des neuen Gewerbegebietes Industriepark „Nördlicher Bodensee“ an die B 311 her.
     
    Umleitungen
    Der Verkehr der B 311/B 313 in Richtung Ulm/Sigmaringen/Meßkirch wird ab der Abfahrt B 311/B 313 über die B 313 – K 8222 – Bichtlingen – K 8271 - Schnerkingen – Meßkirch zur B 311 umgeleitet.
     
    Der Verkehr in Fahrtrichtung Donaueschingen/Tuttlingen verbleibt auf der B 311 und wird wechselseitig durch die Baustelle geführt.
     
    Aufgrund der Fahrbahnsanierungsarbeiten muss teilweise auch die Bundesstraßenauffahrt im Bereich der Rampe B 311/K 8218 Heudorf-Ost gesperrt werden. Die Umleitung des örtlichen Verkehrs erfolgt über den Anschluss B 311/K 8219 Heudorf-West.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Kosten
    Die Kosten der Belagserneuerung belaufen sich auf rund 100.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.07.2018
    L 257, Instandsetzung der Brücke über die Donau bei Rottenacker vom 09. Juli 2018 bis 08. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die Brücke über die Donau in Rottenacker instand setzen. Die Arbeiten beginnen am Montag, 09. Juli 2018. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung der Maßnahme am 08. September 2018 gerechnet.

    Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Um die Behinderung für die Verkehrsteilnehmer auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, wird die Umsetzung der Maßnahme in drei Bauphasen unterteilt.
     
    Erster Bauabschnitt vom 09. Juli 2018 bis voraussichtlich 20. August 2018
    Im ersten Bauabschnitt wird die L 257 im Bereich der Donaubrücke voll gesperrt. Eine Zufahrt bis zur Brücke ist auf beiden Seiten möglich. Der Verkehr wird jeweils kurz vor der Brücke umgeleitet.
     
    Umleitungen
    Die Umleitung für den Verkehr aus Unterstadion in Richtung Rottenacker, erfolgt über Kirchbierlingen, Weisel, Ehingen, Dettingen, Dintenhofen und wieder zurück nach Rottenacker.
     
    Verkehrsteilnehmer, die von Rottenacker kommen und in Richtung Unterstadion fahren möchten, werden direkt an der nördlichen Bauwerkseite halbseitig mit Lichtsignalanlage über Munderkingen, Emerkingen, Bettighofen nach Unterstadion umgeleitet.

    Zweiter Bauabschnitt vom 20. August 2018 bis zum 03. September 2018
    Im zweiten Bauabschnitt werden alle Umleitungen aufgehoben. Der Verkehr wird halbseitig mit Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeleitet.
     
    Dritter Bauabschnitt vom 03. September bis zum 08. September 2018
    Für die Belagsarbeiten im dritten Bauabschnitt wird die Ortsdurchfahrt von Rottenacker für den Verkehr voll gesperrt werden.
     
    Umleitungen
    Der Verkehr von Munderkingen in Richtung Ehingen wird über die L 273 nach Bettighofen und von dort über die K 7415 nach Rottenacker geleitet. Der Verkehr von Ehingen nach Munderkingen erfolgt über die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung.
     
    Kosten
    Die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten betragen rund 390.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    03.07.2018
    B 32, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Mieterkingen und Bad Saulgau
    Vollsperrung bis zum 27. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 2,7 Kilometer den Fahrbahnbelag zwischen Mieterkingen und Bad Saulgau erneuern. Während der Maßnahme, die am 25.Juni 2018 begonnen hat, ist die B 32 bis voraussichtlich zum 27.Juli 2018 voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und massiven Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Im Nachgang zu den Asphaltarbeiten werden die Bankette angeglichen, die Schutzplanken versetzt und die Fahrbahnmarkierung aufgebracht. Diese Maßnahmen dienen der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Umleitungen während der Maßnahmen
    Der Verkehr in Fahrtrichtung Bad Saulgau wird ab Mieterkingen über die K 8255 nach Fulgenstadt und weiter über die L 283 nach Bad Saulgau zur B 32 umgeleitet.
     
    Der Verkehr in Fahrtrichtung Herbertingen wird über die K 8258 Moosheim- Marbach und von dort in Fahrtrichtung Ertingen über die K 8258 und K 7587 zur B 311. Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Mengen fahren wollen, werden über die L 283 nach Herbertingen zur B 311 geführt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen  können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    29.06.2018
    Maßnahme zur Beseitigung des Eichenprozessionsspinners am Illerufer abgeschlossen
    Uferweg zwischen Kirchberg an der Iller und Ulm-Wiblingen wieder öffentlich zugänglich

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass die Maßnahme zur Beseitigung des Eichenprozessionsspinners entlang des westlichen Illeruferweges zwischen Kirchberg an der Iller und Ulm-Wiblingen mit dem heutigen Tag abgeschlossen werden konnte. Der gesamte Uferweg ist ab dem Nachmittag des 29. Juni 2018 wieder für Radfahrer und Fußgänger öffentlich zugänglich und gefahrlos nutzbar.

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen ist für die Unterhaltung und damit auch Verkehrssicherung des Uferweges an der Iller zuständig. Da entlang des westlichen Uferweges an rund 80 Eichen ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner festgestellt worden war und der Kontakt mit den Flimmerhärchen der Raupen und Raupennester schwerwiegende Gesundheitsschäden verursachen kann, musste auf den betroffenen Wegeabschnitten am Illerufer ab dem 08. Juni 2018 eine Vollsperrung veranlasst werden.
     
    In den letzten Tagen konnten die befallenen Eichen nun von den Eichenprozessionsspinner-Raupen und deren Nestern befreit und der Uferweg bereits abschnittsweise wieder freigegeben werden. Nun ist der gesamte Uferweg wieder öffentlich zugänglich.

    Die Beseitigung erfolgte durch ein Absaugen der Nester und der darin befindlichen Raupen mit Staubsaugern, welche mit besonderen Feinfiltern versehen sind. Personen, die diese Arbeiten durchführen, müssen sich mit dichten Schutzanzügen und Atemschutzmasken gegen die Flimmerhärchen schützen. Die abgesaugten Raupennester werden in der Müllverbrennung entsorgt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.06.2018
    B 27, Balingen-Nord bis Anschluss B 463 bei Bisingen
    Beginn der dritten Bauphase in Fahrtrichtung Tübingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,7 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der B 27 zwischen Balingen-Nord und dem nördlichen Anschluss an die B 463 bei Bisingen in beiden Fahrtrichtungen sowie die Auf- und Abfahrtsrampen an den Anschlussstellen Engstlatt und Balingen-Nord sanieren.

    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird ab Montag, 02. Juli 2018, die Verkehrsführung auf die dritte Bauphase umgestellt (siehe Anlage 1). Im Zuge dieser Bauphase wird die Fahrbahndecke der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen zwischen Balingen-Nord und der Anschlussstelle B 463 bei Bisingen erneuert. Mit der Fertigstellung der dritten Bauphase wird Anfang August gerechnet.
     
    Vor Beginn der eigentlichen Verkehrsumlegung wird im Zeitraum von Samstag, 30. Juni 2018, bis Montag, 02. Juli 2018, die transportable Schutzwand auf die neue Verkehrsführung umgestellt. Während dieser Vorarbeiten wird in beiden Fahrtrichtungen die linke Fahrspur gesperrt und der Verkehr pro Fahrtrichtung mit jeweils einer Fahrspur durch die Baustelle geführt.
     
    Umleitungen
    Während der gesamten dritten Bauphase erfolgt einschließlich der Anschlussstellen Balingen-Nord und Engstlatt eine Vollsperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Tübingen zwischen Balingen-Nord und der Anschlussstelle B 463 bei Bisingen (siehe Anlage 2).
     
    Der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen wird bereits bei Balingen-Mitte auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und im Bereich der „Hühnerfarm“ in der Nähe der Anschlusstelle B 463 bei Bisingenwieder zurückgeführt.
     
    Verkehrsteilnehmer, die an den Anschlussstelle Balingen-Nord oder Engstlatt auf die B 27 in Richtung Tübingen auffahren wollen, werden über die parallel verlaufende Kreisstraße über Engstlatt bis zur Anschlussstelle B 463 bei Bisingen umgeleitet.
     
    Verkehrsteilnehmer, die über die Anschlussstelle Balingen-Nord von der B 27 abfahren wollen, werden bereits an der Anschlussstelle Balingen-Mitte ausgeleitet.
     
    Instandsetzung der Klingenbachbrücke ab dem 09.07.2018
    Im Zuge der oben genannten Maßnahme wird ab Montag, 09. Juli 2018, die Fahrbahnübergangskonstruktion der Klingenbachbrücke zwischen Bisingen und Engstlatt instandgesetzt. Während dieser Maßnahme wird die Baustellenverkehrsführung in Richtung Bisingen um rund 500 Meter verlängert. Im Zuge der oben genannten Maßnahme wird ab Montag, 09. Juli 2018, die Fahrbahnübergangskonstruktion der Klingenbachbrücke zwischen Bisingen und Engstlatt instandgesetzt. Während dieser Maßnahme wird die Baustellenverkehrsführung in Richtung Bisingen um rund 500 Meter verlängert. Somit steht für rund drei Wochen in diesem Bereich pro Fahrtrichtung jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung der dritten und letzten Bauphase im August 2018 gerechnet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Hintergrundinformationen:
    Zum besseren Verständnis erklärt das Regierungspräsidium kurz, was eine Fahrbahnübergangskonstruktion ist, bzw. wozu sie dient:
    Körper dehnen sich bei zunehmender Temperatur aus und ziehen sich bei abnehmender Temperatur zusammen. Dieser physikalische Zusammenhang trifft auch auf Brücken zu: sie ändern infolge der unterschiedlichen Außentemperaturen ebenfalls ihre Länge. Hinzu kommen Längenänderungen infolge anderer Belastungszustände wie zum Beispiel der Verkehrsbelastung auf der Brücke. Im Ergebnis ergibt sich ein mehr oder weniger großer Spalt zwischen der Fahrbahnplatte der Brücke und der Fahrbahn auf festem Untergrund im Anschluss an die Brücke. Um diesen Spalt zu überbrücken, müssen bei Brücken mit einer Länge von über 30 Meter so genannte Fahrbahnübergangskonstruktionen eingebaut werden, die sich auseinander und zusammenschieben lassen. Die Fahrbahnübergangskonstruktionen zählen zu den am höchst belasteten Bauteilen einer Brücke. Ihre Lebensdauer ist daher begrenzt.
     
  • Abteilung 2
    28.06.2018
    Regierungspräsidium Tübingen gibt grünes Licht für Dorfgemeinschaftshaus in Pfronstetten-Aichelau
    Zielabweichungsverfahren abgeschlossen

    ​Diese Woche hat das Regierungspräsidium Tübingen das Zielabweichungsverfahren für die Errichtung des Dorfgemeinschaftshauses in Pfronstetten-Aichelau abgeschlossen. „Dorfgemeinschaftshäuser sind ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur im ländlichen Raum. Die geplante Begegnungsstätte wird eine Bereicherung für das soziale und kulturelle Zusammenleben in Pfronstetten-Aichelau darstellen“, so Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Die Gemeinde Pfronstetten plant seit mehreren Jahren die Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Aichelau. Da sich der vorgesehene Bereich innerhalb des im Regionalplan Neckar-Alb als Ziel festgelegten „Regionalen Grünzugs“ befindet und diese Bereiche laut Regionalplan von Bebauung grundsätzlich frei zu halten sind, stand diese raumordnerische Festsetzung einer Bebauung entgegen. Daher hat die Gemeinde Pfronstetten beim Regierungspräsidium Tübingen ein Zielabweichungsverfahren beantragt.
     
    Nach Prüfung der eingereichten Unterlagen und der hierzu eingegangenen Stellungnahmen hält das Regierungspräsidium Tübingen die beabsichtigte Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in Pfronstetten-Aichelau unter raumordnerischen Gesichtspunkten für vertretbar und hat die Abweichung vom Ziel der Raumordnung „Regionaler Grünzug“ zugelassen.
     
    Im Rahmen des Zielabweichungsverfahrens hat das Regierungspräsidium Tübingen die entgegenstehenden Interessen abgewogen. Dabei wurde erkannt, dass der Regionalverband Neckar-Alb dem Freiraumschutz und damit auch der Beibehaltung von kompakten Siedlungsstrukturen eine hohe Bedeutung zugemessen hat. Anderseits wurde berücksichtigt, dass die Gemeinde Pfronstetten das Dorfgemeinschaftshaus als Ensemble mit mehreren Nutzungsmöglichkeiten plant und es für diesen Raumbedarf in Aichelau keine Standortalternativen gibt, die nicht von einem regionalen Grünzug überlagert sind. Darüber hinaus ist das gewünschte Dorfgemeinschaftshaus eingebettet in ein Gesamtkonzept zur Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur in Pfronstetten. Im Ergebnis ist das Regierungspräsidium Tübingen zu der Einschätzung gelangt, dass das Interesse der Gemeinde Pfronstetten an der Realisierung des Dorfgemeinschaftshauses überwiegt. Die Gemeinde kann nun das Bebauungsplanverfahren weiterführen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Ursprünglich hatte die Gemeinde Pfronstetten das ehemalige Schul- und Rathaus in der Ortsmitte als Standort für das Dorfgemeinschaftshaus vorgesehen. Diese Option hat sich zerschlagen, da dieses Gebäude zu klein für die gewünschten Nutzungen ist. Die Gemeinde will nun das Dorfgemeinschaftshaus am Rande des Siedlungszusammenhangs neu errichten und an diesem Standort mehrere Funktionen und Nutzungen bündeln. So sollen ein Saal, Küche und Nebenräume gebaut werden. Ein weiteres Gebäude ist für eine Feuerwehrfahrzeughalle, ein Backhaus und einen Vereinsraum vorgesehen. Die Räumlichkeiten sollen von verschiedenen Aichelauer Vereinen genutzt werden können.
     
    Zielabweichungsverfahren: Wenn einer kommunalen Planung verbindliche Ziele der Raumordnung entgegenstehen, kann geprüft werden, ob eine Abweichung von diesem Ziel in Frage kommt. Eine Abweichung kann auf Antrag zugelassen werden, wenn das zu beurteilende Vorhaben im Einzelfall raumordnerisch vertretbar ist und nicht gegen Grundzüge der Planung verstößt.
     
    Regionalplan: Der Regionalplan konkretisiert die Vorgaben des Landesentwicklungsplans für die jeweilige Region. Er legt die anzustrebende räumliche Entwicklung und Ordnung der Region als Ziele und Grundsätze der Raumordnung textlich und zeichnerisch fest. Der Regionalplan stellt damit das raumordnerische Kursbuch für die weitere Entwicklung einer Region dar.

    Regionaler Grünzug:
    Dabei handelt es sich um zusammenhängende Freiräume, die von Besiedlung und anderen funktionswidrigen Nutzungen freizuhalten sind.
     
    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.06.2018
    B 32; Neubau des Radwegs Oberau-Karbach
    Straßenbauarbeiten zwischen Oberau und A 96, Anschlussstelle Wangen-West

    ​Neubau des Radweges Oberau-Karbach
    Am Montag, 02. Juli 2018, beginnt das Regierungspräsidium Tübingen mit vorlaufenden Arbeiten zur Errichtung des Radwegs Oberauch-Karbach. Der eigentliche Bau des Radwegs erfolgt im Jahr 2019.

    In diesem Jahr werden der Fahrbahnbelag, die Brückengeländer, die Schutzplanken, die Bauwerkskappen und die Abdichtung des Überbaus der Brücke über den Karbach erneuert. Darüber hinaus wird der nördliche Teil der Brücke für den Radweg auf 3,20 Meter verbreitert und in Fahrtrichtung Wangen im Anschluss an die Brücke eine 100 Meter lange Stützwand hergestellt.
     
    Während dieser Arbeiten ist die B 32 ab Montag, 02. Juli 2018, bis voraussichtlich Ende September 2018 im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Sicherung der Uferböschung des Karbachs
    Ab Montag, 09. Juli 2018, beginnen die Arbeiten an der Uferböschung des Karbachs. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu einem erheblichen Abtrag an der Böschung. Zum Schutz gegen Erosionen wird die Uferböschung mit einer Ufersicherung versehen. Diese Maßnahme, die rund drei Wochen andauert, hat keine Auswirkungen auf den Verkehr der B 32.

    Straßenbauarbeiten zwischen Oberau und A 96, Anschlussstelle Wangen-West
    Ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich 07. September 2018 wird die B 32 in zwei Bereichen auf einer Länge von rund 100 Metern um zirka 2,50 Meter nach Süden verlegt. Diese Maßnahme ist erforderlich, um den Radweg mittig zwischen dem Karbach und der B 32 zu führen und genügend Sicherheitsraum für den Radweg zu schaffen.
     
    Im Schatten dieser Maßnahme lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern den Fahrbahnbelag der B 32 zwischen Oberau und der A 96, Anschlusstelle Wangen-West erneuern.
    Während der Maßnahmen wird die B 32 im Baustellenbereich ab Montag, 20. August 2018, voll gesperrt.
    Der Verkehr der B 32 von Wangen in Richtung Ravensburg wird vom Anschluss Wangen-West über L 325 – Leupolz – L 325 – Karsee – L 325 – Vogt – L 324 – Hannober – L 324 – L 326 – Kofeld geführt.
    Der Verkehr der B 32 von Ravensburg in Fahrtrichtung Wangen wird über Amtzell-Geiselharz über K 8003 – Schomburg – K 8002 – Primisweiler – L 333 – Niederwangen – L 320 nach Wangen geleitet.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    27.06.2018
    Zwei „Umweltpraktikanten“ für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Amelie Baur und Martin Haas absolvieren ein dreimonatiges Praktikum in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     Sascha Rebmann von der Commerzbank, Martin Haas und Tobias Brammer, beide von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb; Fotografie: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Studierenden einen Einblick in mögliche zukünftige Berufsfelder zu geben, ist ein wichtiges Ziel des „Umweltpraktikums“ der Commerzbank. Amelie Baur und Martin Haas können für jeweils drei Monate den Arbeitsalltag in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb kennenlernen. Der erste der beiden diesjährigen Praktikanten erhielt gestern (26.06.) vom Sponsor eine prall gefüllte Umhängetasche zur Unterstützung bei der Arbeit.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist seit 2009 als Praktikumsstelle mit dabei und gibt Studierenden Einblicke in die Arbeit des Großschutzgebietes.
     
    Martin Haas studiert an der Georg-August-Universität Göttingen im Fach Ökosystemmanagement. Während des Praktikums organisierte er mehrere Veranstaltungen, unter anderem ein Treffen von Angestellten der Landwirtschaftsverwaltung, Vertretern von landwirtschaftlichen Verbänden und Landwirten, bei dem das gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen initiierte Projekt „Bienenstrom“ vorgestellt wurde. Bei diesem Ökostrom-Tarif fließt ein Cent pro kWh in die Förderung von mehrjährigen Blühmischungen, die in Biogasanlagen statt Mais verwendet werden können. Martin Haas dazu: „Landwirten für den Minderertrag unkompliziert einen Ausgleich zu zahlen, halte ich für eine zukunftsweisende Idee, um die Suche nach Alternativen zu Mais voranzubringen. Die Strom-Konsumenten haben damit die Möglichkeit, direkt die biologische Vielfalt auf den Äckern zu fördern.“
     
    Um über Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“ zu berichten, trafen sich gestern (26.06.2018) Sascha Rebmann, Commerzbank Reutlingen, und Tobias Brammer, Betreuer der Praktikantinnen und Praktikanten in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, mit Martin Haas auf einem im Rahmen des Projekts „Bienenstrom“ mit einer mehrjährigen Blühmischung eingesäten Acker in Hayingen-Indelhausen. „Uns ist ein langfristiges Engagement besonders wichtig. Das Umweltpraktikum ist eine einmalige Chance für junge Menschen, wichtige Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben“, erklärt Rebmann. Für Martin Haas war die Arbeit in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet sehr bereichernd: „Die Arbeit in einem Büro war für mich als gelernter Landwirt etwas völlig Neues und eine wichtige Erfahrung in Hinblick auf die Berufsperspektive nach meinem Studium.“
     
    Amelie Baur wird im Juli ihr Praktikum beginnen. Sie studiert Sporttourismus und Erholungsmanagement in Köln, wird ihren Schwerpunkt bei der Arbeit in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet also eher im touristischen Bereich haben.
     
    Tobias Brammer warb zugleich für das „Umweltpraktikum“ 2019: „Ab Januar können wieder Bewerbungen entgegen genommen werden und wir würden uns freuen, wenn diese zahlreich sind.“
     
    Hintergrundinformation:
    Mehr als 1.800 Studierende konnten bisher das praktische Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark verbringen. Zum Praktikum gehört auch ein einwöchiges Einführungsseminar aller ausgewählten „Umweltpraktikanten“ im Nationalpark Bayerischer Wald. Um für die Aufgaben im Praktikum gut vorbereitet zu sein, werden dort Themenbereiche wie Umweltbildung, Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitsarbeit bearbeitet.
     
    Unterstützt wird das „Umweltpraktikum“ von der Commerzbank bereits seit 28 Jahren. Dabei stellt die Bank jährlich rund 50 Praktikantinnen und Praktikanten in mehreren Schutzgebieten deutschlandweit finanzielle Unterstützung für eine Unterkunft zur Verfügung und zahlt ein Taschengeld.
     
    Bildunterschrift:
    Sascha Rebmann von der Commerzbank, Martin Haas und Tobias Brammer, beide von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb; Fotografie: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    27.06.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 3. bis 21. Juli 2018 in der Stadtbibliothek in Bad Saulgau zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 3. bis 21. Juli 2018 in der Stadtbibliothek in Bad Saulgau zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    26.06.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 3. bis 28. Juli 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 3. bis 28. Juli 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    25.06.2018
    Erfahrungsaustausch über Themen der Flüchtlingsaufnahme zwischen Regierungspräsidium Tübingen und Staatsanwaltschaft Hechingen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Regierungspräsidium, Staatsanwaltschaft und Polizei bewährt sich. Neben Gastrechten gibt es auch Gastpflichten – Unsere Regeln sind einzuhalten!“

    ​Zu einem Erfahrungsaustausch über Themen der Flüchtlingsaufnahme traf Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser dieser Tage mit Herrn Leitendem Oberstaatsanwalt Jens Gruhl zusammen. Für die Justiz nahmen an diesem Gespräch in den Räumlichkeiten der Staatsanwaltschaft Hechingen auch Herr Oberstaatsanwalt Karl-Heinz Beiter sowie Frau Amtsanwältin Susanne Braun teil.

    „Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Regierungspräsidium, Staatsanwaltschaft und Polizei bewährt sich. Die Dienstwege sind kurz, und der Informationsfluss ist schnell“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Wir reagieren mit unserem abgestimmten Handeln auf wenige ‚schwarze Schafe‘. Dies sind wir auch der großen Mehrzahl der Flüchtlinge schuldig, die sich ja an unsere Regeln halten,“ betonte Tappeser. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungspräsidiums sind daher angewiesen, auch vermeintliche „Kleinigkeiten“ wie eine Beleidigung zur Anzeige zu bringen. Aus Sicht von Regierungspräsident Tappeser hat sich dies bewährt, um deutlich zu machen, dass die hiesigen Umgangs- und Verhaltensregeln einzuhalten sind.
     
    Für die Justiz stellte Herr Leitender Oberstaatsanwalt Jens Gruhl fest: „Flüchtlinge werden genauso behandelt wie deutsche Staatsangehörige – nicht besser, aber auch nicht schlechter“. Nach dieser Maxime richte sich auch die Staatsanwaltschaft Hechingen.
     
    Regierungspräsident Tappeser und Leitender Oberstaatsanwalt Gruhl vereinbarten, künftig regelmäßig zum Erfahrungsaustausch über Themen der Flüchtlingsaufnahme zusammenzutreffen. Der nächste Termin soll zum Ende des Jahres stattfinden und um die zuständigen Amtsgerichte und die Polizei erweitert sein.

    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen in Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. Diese im Dezember 2016 beschlossene Konzeption des Landes sieht im Regierungsbezirk Tübingen zwei Erstaufnahmeeinrichtungen vor: Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Sigmaringen in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne sowie die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen.
     
    Der Auftrag einer Erstaufnahmeeinrichtung ist die vorläufige Unterbringung und Erstversorgung der Flüchtlinge. In diesen Einrichtungen geht es daher nicht primär um Integration, sondern darum, dass der Aufenthalt in der Einrichtung trotz des Zusammentreffens unterschiedlicher Kulturen möglichst konfliktfrei verläuft. Entsprechend sorgt das Regierungspräsidium Tübingen dafür, dass in seinen Einrichtungen die hiesigen Werte und Gebräuche vermittelt werden, soweit dies in einem freiheitlich verfassten Staat möglich ist.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 1
    23.06.2018
    Einladung zur Bürgersprechstunde von Regierungspräsident Klaus Tappeser zur Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen am Donnerstag, 28. Juni 2018

    Das Regierungspräsidium Tübingen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sigmaringen herzlich ein zur

    Bürgersprechstunde von Herrn Regierungspräsident Tappeser
    zur Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen
    am Donnerstag, 28. Juni 2018,
    15:30 bis 17:30 Uhr,
    im Rathaus Sigmaringen, Trauzimmer (1. OG),
    Fürst-Wilhelm-Str. 15, 72488 Sigmaringen.
     
    Bei dieser Sprechstunde zur Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Sigmaringen sind nach derzeitigem Stand noch Plätze frei. Zur Erleichterung der weiteren Organisation bittet das Regierungspräsidium um eine Anmeldung bis Dienstag, 26. Juni 2018. Die Anmeldung ist bitte zu richten an Frau Ilona Gehrmann (Telefon: 07071 757-7261 oder E-Mail: Ilona.Gehrmann@rpt.bwl.de). Die Plätze werden nach dem Windhund-Prinzip vergeben.
     
    Wie bereits mit Pressemitteilung vom 05. Juni 2018 mitgeteilt, ergänzt die Bürgersprechstunde von Regierungspräsident Tappeser das bisherige Sprechstunden-Angebot des Regierungspräsidiums Tübingen. Seit Oktober 2015 bieten die Streetworker der LEA Sigmaringen wöchentlich donnerstags von 16:00 – 17:00 Uhr eine Sprechstunde im Rathaus Sigmaringen an. Diese bewährte Veranstaltung wurde Mitte Juni 2018 in der Weise erweitert, dass dort an jedem zweiten Donnerstag im Monat auch die Leitung der LEA Sigmaringen für Fragen zur Verfügung steht.
     
    „Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich so in konstruktiven Einzelgesprächen umfassend informieren und aktuelle Probleme mit den Entscheidungsträgern besprechen“, erläutert Regierungspräsident Klaus Tappeser. Ihm sei ein enger Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sigmaringen über Entwicklungen und Neuigkeiten aus der LEA Sigmaringen wichtig.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Sprechstunden-Angebot ist lediglich ein Element in der breiten Palette an Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums Tübingen zur LEA Sigmaringen. Regelmäßig finden nach Anmeldung Führungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger auf dem LEA-Gelände statt. Zudem hat das Regierungspräsidium Tübingen bereits mehrfach öffentliche Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen und Entwicklungen sowie gegenseitige Austauschtreffen zwischen Asylsuchenden sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sigmaringen durchgeführt. Zudem besteht für alle, die sich persönlich vor Ort informieren möchten, zu den Öffnungszeiten des Begegnungszentrums die Möglichkeit, bei einem Kaffee mit Bewohnerinnen und Bewohnern der LEA Sigmaringen im ehemaligen Offiziersheim ins Gespräch zu kommen.
     
    Darüber hinaus veranstaltet das Regierungspräsidium Tübingen regelmäßig Rundgänge mit Herrn Bürgermeister Schärer und den übrigen Mitgliedern des Gemeinderats der Stadt Sigmaringen. In diesem Rahmen vermittelte Regierungspräsident Tappeser den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerschaft zuletzt am 25. April 2018 einen umfassenden Einblick in die Strukturen innerhalb der Einrichtung sowie über die täglichen Herausforderungen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
     
     
     

  • Abteilung 4
    22.06.2018
    Rund 7,6 Millionen Euro für Sanierung von Brückenbauwerken im Regierungsbezirk Tübingen
    Land unterstützt Landkreise und Kommunen erstmals bei der Sanierung

    ​Im Jahr 2018 fließen rund 7,6 Millionen Euro als Landes-Zuwendung zur Sanierung von Brückenbauwerken in den Regierungsbezirk Tübingen. Erstmalig unterstützt das Land Baden-Württemberg die Landkreise und Kommunen bei der Sanierung von Brücken. „Diese Mittel dienen dem Ziel, die Infrastruktur der Kommunen zu erhalten und zu verbessern. Die Zuwendungen sollen helfen, sanierungsbedürftige Brücken frühzeitig zu sanieren, damit Sperrungen zu vermeiden und die Funktionsfähigkeit der Straßenbeziehungen zu erhalten“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat diese Tage die Landkreise und Gemeinden darüber informiert, mit welchen Projekten sie in die Projektförderung für das Jahr 2018 aufgenommen wurden. Die Bewilligungsbescheide werden in den kommenden Wochen versandt.
     
    Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Tübingen 43 Anträge auf Zuwendung aus dem Kommunalen Sanierungsfonds Brücken mit einer Antragssumme von rund 26 Millionen Euro eingereicht. Davon konnten 26 Maßnahmen gefördert werden. Die Gesamtinvestitionen der Projekte belaufen sich 2018 auf rund 16,8 Millionen Euro; der Zuschuss beträgt insgesamt rund 7,6 Millionen Euro. 
     
    Aufgrund der Anträge und nach Prüfung der grundsätzlichen Förderfähigkeit verteilen sich die Zuwendungen wie folgt auf die Landkreise des Regierungsbezirks:
     
    • Landkreis Alb-Donau-Kreis: drei Maßnahmen mit Gesamtzuwendungen von rund 500.000 Euro.
    • Landkreis Biberach: fünf Maßnahmen mit Gesamtzuwendungen von rund 900.000 Euro.
    • Landkreis Bodenseekreis: eine Maßnahme mit einer Gesamtzuwendung von rund 200.000 Euro.
    • Landkreis Ravensburg sieben Maßnahmen mit Gesamtzuwendungen von rund 2,0 Millionen Euro.
    • Landkreis Reutlingen: eine Maßnahme mit Gesamtzuwendungen von rund 1,7 Millionen Euro.
    • Landkreis Sigmaringen: sechs Maßnahmen mit Gesamtzuwendungen von rund 1,4 Millionen Euro.
    • Landkreis Tübingen: eine Maßnahme mit einer Gesamtzuwendung von rund 200.000 Euro.
    • Stadtkreis Ulm: eine Maßnahme mit einer Gesamtzuwendung von rund 600.000 Euro.
    • Landkreis Zollernalbkreis: eine Maßnahme mit einer Gesamtzuwendung von rund 200.000 Euro.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Land Baden-Württemberg unterstützt erstmalig die Landkreise und Kommunen bei der Sanierung von Brücken in deren Baulast. Hierfür legte die Landesregierung für die Jahre 2017 – 2019 einen kommunalen Sanierungsfonds auf. Für ganz Baden-Württemberg stehen insgesamt rund 84 Millionen Euro zur Verfügung, davon 43 Millionen Euro im Jahr 2018.
     
    Zuständig für die Verteilung der Zuwendungen aus diesem Brücken-Sanierungsfonds sind die Regierungspräsidien. Das Regierungspräsidium Tübingen entscheidet für die Projekte im Regierungsbezirk Tübingen. Alle grundsätzlich zuwendungsfähigen Projekte, die in diesem Jahr nicht bewilligt werden können, werden automatisch in die nächste Stichtagsrunde zum 15. April 2019 einbezogen.
     
    Anlage:
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 / 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    21.06.2018
    Start des Raumordnungsverfahrens zu den Ortsumfahrungen B 312

    ​Mit einer Informationsveranstaltung startet das Regierungspräsidium Tübingen das Raumordnungsverfahren für die weiteren Planungen der B 312 zwischen Ringschnait, Ochsenhausen, Erlenmoos und Edenbachen. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 3. Juli 2018, 17 Uhr, in der Kapfhalle Ochsenhausen. Dabei wird über die Ziele, den Zweck sowie den Ablauf und die Beteiligungsmöglichkeiten am Verfahren informiert. Das Regierungspräsidium und das Landratsamt laden zu dieser Informationsveranstaltung ein.

    Die Informationsveranstaltung wird durch Bürgermeister Andreas Denzel, stellvertretend für die betroffenen Kommunen, eröffnet. Ralf Miller, Dezernent im Landratsamt stellt danach den Planungsablauf vor. Anschließend werden Petra Stark und Andrea Gamerdinger, zuständig für das anstehende Raumordnungsverfahren beim Regierungspräsidium Tübingen, das Raumordnungsverfahren erläutern.
     
    Weitere Informationen zum Planungsablauf sowie dem Raumordnungsverfahren im Allgemeinen werden unter www.b312.biberach.de bereitgestellt. Dort stehen auch nach der Informationsveranstaltung sämtliche Unterlagen zum Raumordnungsverfahren zum Download bereit.
  • Abteilung 01
    21.06.2018
    Rund 11 Millionen Euro für das Feuerwehrwesen im Regierungsbezirk Tübingen
    Investitionsschwerpunkt: Beschaffung von Fahrzeugen und Bau bzw. Erweiterung von Feuerwehrhäusern

    ​Im Jahr 2018 fließen rund 8,6 Millionen Euro als Landes-Zuwendungen zur Projektförderung des Feuerwehrwesens in den Regierungsbezirk Tübingen und weitere 2,4 Millionen Euro als Pauschalförderung. „Diese Mittel dienen dem Ziel, die Gemeinden und Landkreise bei der Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben nach dem Feuerwehrgesetz zu unterstützen. Die Zuschüsse sollen helfen, dringend notwendige Beschaffungen für die Feuerwehren vorzunehmen. Damit wird sowohl der Feuerschutz wie auch das Ehrenamt der Feuerwehr gestärkt“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat dieser Tage die Bewilligungsmitteilungen an die Landkreise und die Stadt Ulm versandt und den Landratsämtern die Haushaltsmittel zur Unterstützung der kreisangehörigen Gemeinden zugewiesen.
     
    Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Tübingen 136 Anträge auf Zuwendungen zur Projektförderung mit einer Antragssumme von rund 10 Millionen Euro eingereicht. Davon konnten 95 Maßnahmen mit einer Zuwendungssumme von rund 8,6 Millionen Euro gefördert werden. Unterstützt werden insbesondere die Beschaffung von Fahrzeugen und der Bau bzw. die Erweiterung von Feuerwehrhäusern. Dies sind im Wesentlichen folgende Projekte (siehe dazu Anlage 1):

    • 34 Löschfahrzeuge
    • 18 Neubauten oder Erweiterungen/Umbauten von Feuerwehrhäusern
    • 3 Drehleiter-Fahrzeuge
    • 9 Gerätewagen (Logistik bzw. Transport)
    • 4 Rüstwagen und zwei Vorausrüstwagen
    • Ersatzbeschaffungen für Einrichtungen einer Integrierten Leitstelle und Alarmierungseinrichtungen.
     
    Auf die eigene Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Tübingen – Förderung von Projekten der Landkreise – entfallen davon zehn Projekte. Hier hat das Regierungspräsidium Tübingen selbst die Zuwendungen bewilligt, und zwar in Höhe von ca. 1 Million Euro. Diese zehn Projekte der Landkreise sind aufgeführt in Anlage 2.
     
    Bei der Projektförderung der kreisangehörigen Kommunen erstellen dagegen die Landratsämter die Bewilligungsbescheide. Insoweit verteilt das Regierungspräsidium Tübingen die Mittel an die Landratsämter auf Grund der von diesen vorgelegten priorisierten Maßnahmenlisten.
     
    Neben der Projektförderung fördert das Land Baden-Württemberg mit einer pauschalen Zuwendung Ausbildungskosten, Kosten für die Dienst- und Schutzkleidung sowie den Betrieb von Werkstätten. Für das Jahr 2018 beträgt diese Pauschalförderung im Regierungsbezirk Tübingen insgesamt rund 2,4 Millionen Euro (90 Euro je Feuerwehrangehörigem der Einsatzabteilungen; 40 Euro je Jugendfeuerwehrangehörigem). Zudem stehen dem Regierungsbezirk Tübingen Mittel für die Unfallfürsorge der Feuerwehrangehörigen sowie Sachmittel in Höhe von ca. 400.000 Euro zur Verfügung.

    Hintergrundinformationen:
    Zuständig für die Verteilung der Zuwendungen zur Feuerwehrförderung sind in Baden-Württemberg die Regierungspräsidien und die Landratsämter. Das Regierungspräsidium Tübingen entscheidet über die Zuwendungen für die Projekte der Landkreise des Regierungsbezirks Tübingen, des Stadtkreises Ulm sowie des Kreisfeuerlöschverbands Biberach (KFLV). Bewilligungsstellen für die Zuwendungen an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind demgegenüber die Landratsämter.
    Die Zuwendungen zur Feuerwehrförderung werden in Baden-Württemberg aus dem Landesanteil am Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer gewährt. Das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg weist den Regierungspräsidien jährlich die Mittel für die Projekt- und Pauschalförderung des Feuerwehrwesens in den Regierungsbezirken zu. Die Zuweisung für die Projektförderung umfasst die neu zu vergebenden Mittel für das laufende Haushaltsjahr sowie die Verpflichtungsermächtigungen für die kommenden drei Jahre.

    Anlagen:

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    21.06.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der L 435 bei Schömberg ab dem 25. Juni 2018

    ​Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen lassen in einer Gemeinschaftsmaßnahme den Fahrbahnbelag der B 27 in dem Streckenabschnitt zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der Einmündung der L 435 bei Schömberg erneuern. Während der Maßnahme wird die B 27 in diesem Abschnittab Montag, 25. Juni 2018, bis voraussichtlich Freitag, 03. August 2018 voll gesperrt.

    Der überörtliche Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen über die bereits vorhandene Umleitung über die B 14 – K 5545 – Wellendingen – L 434 – L 435 und umgekehrt geführt.
     
    Mit der Erneuerung des dringend sanierungsbedürftigen Fahrbahnbelags der hochfrequentierten B 27 werden auf dem rund 3,5 km langen Streckenabschnitt Fahrbahnausbrüche, Spurrillen, Flickstellen, Verdrückungen und Setzungen beseitigt. Die durchzuführenden Arbeiten dienen der Substanzerhaltung und der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Mit der Bauüberwachung vor Ort ist das Straßenbauamt des Zollernalbkreises beauftragt.
     
    Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 1,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Landkreis Rottweil saniert im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg den Abschnitt der B27 zwischen Rottweil und Neukirch. Die B 27 ist deshalb bereits seit dem 7. Mai 2018 ab Hardthaus bis Ortseingang Neukirch für den Verkehr gesperrt. Diese Sperrung dauert bis voraussichtlich 31. August 2018. Die Maßnahme beinhaltet im Wesentlichen die Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern, wovon etwa 1,7 Kilometer im Bereich der Neukircher Steige liegen. Zudem werden im Bereich der Neukircher Steige die bestehenden Schutzplanken gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem aus Betonfertigteilen ausgetauscht und die Entwässerungskanäle partiell instand gesetzt. Ferner sind an mehreren Stellen über die gesamte Fahrbahnbreite führende Entwässerungsleitungen einzubauen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro.
     
    Im Zuge der viermonatigen Bauarbeiten zwischen Rottweil und Neukirch erneuert der Zollernalbkreis im Auftrag der Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg auch die Fahrbahndecke der B 27 im Abschnitt zwischen Neukirch und dem westlich von Schömberg gelegenen Anschluss der L 435. Es findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht auf einer Länge von etwa 3,1 Kilometern, davon 1,9 Kilometer im Zollernalbkreis und 1,2 Kilometer im Landkreis Rottweil, statt.

    Durch die Koppelung der beiden Maßnahmen können die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer reduziert werden, da eine mehrmalige Sperrung der B 27 zwischen Rottweil und Schömberg vermieden wird und insgesamt Synergieeffekte erschlossen werden. Bereits seit 7. Mai ist eine großräumige Umleitung eingerichtet, die noch bis zum voraussichtlichen Ende der Gesamtbauzeit am 31. August 2018 bestehen bleibt.
     
    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    21.06.2018
    Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Klaus Tappeser geben den weiteren Zeitplan für die Umsetzung der zweiten Stufe des Bedarfsplans 2016 bekannt
    650 Millionen Euro Investitionsvolumen vom Bund für Straßenprojekte im Regierungsbezirk Tübingen, deren Planung bis Ende 2025 begonnen wird

    ​Diese Woche haben Verkehrsminister Winfried Hermann und Regierungspräsident Klaus Tappeser den weiteren Zeitplan für die Projekte der zweiten Stufe des Bedarfsplans 2016 im Regierungsbezirk Tübingen bekannt gegeben. Im Regierungsbezirk Tübingen wurden vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg insgesamt zehn Straßenbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von 650 Millionen Euro der zweiten Stufe mit Planungsbeginn bis 2025 zugeordnet, d. h. bei diesen Projekten soll mit der Planung bis 2025 begonnen werden.
     
    Insgesamt sieht der Bundesverkehrswegeplan ein vergleichsweise großes Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro für Straßenbaumaßnahmen im Regierungsbezirk Tübingen vor. Darunter sind neben den Projekten mit einem Planungsbeginn bis 2025 auch die Projekte der ersten Stufe, also solche, die sich bereits im Bau oder in Planung befinden, sowie die Projekte mit Planungsbeginn bis 2030.

    „Angesichts des großen Nachholbedarfs bei der Straßeninfrastruktur im Bezirk Tübingen begrüße ich das vorgesehene hohe Investitionsvolumen durch den Bund sehr. Fest steht aber auch, dass wir die Projekte nicht alle gleichzeitig umsetzen können“, betonte Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser. Deshalb hat sich das Regierungspräsidium Tübingen die einzelnen Projekte genau angeschaut, gegeneinander abgewogen und innerhalb der Gruppe 1 der 2. Stufe eine weitere Priorisierung vorgenommen. „Ich bin froh, dass wir nun in Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr innerhalb der Gruppe 1 der 2. Stufe einen verbindlichen Zeitplan haben, der für die einzelnen Projekte den Planungsbeginn vorgibt. Dies ist eine gute Basis für die Information der Bürgerschaft wie auch für etwaige Planungen der Kommunen“, so Regierungspräsident Tappeser.
     
    Maßnahmentyp Ortsumfahrung
    Bereits Ende 2018 wird mit der Planung der Ortsumfahrung Reutlingen begonnen. Dieses Projekt wird als prioritär eingestuft, da die Ortsumfahrung eine wichtige Ergänzungsfunktion im Zusammenhang mit dem Scheibengipfeltunnel darstellt. In die Planung für die Ortsumfahrungen Gaisbeuren und Enzisreute will das Regierungspräsidium Tübingen im zweiten Halbjahr 2022 einsteigen. Die B 27 zwischen Dotternhausen und Balingen und die Ortsumfahrung Schömberg gehören zu den Projekten, bei denen im zweiten Halbjahr 2024 mit der Planung begonnen werden soll. Für die Ortsumfahrung Riedlingen startet die Planung in der zweiten Jahreshälfte 2025.
     
    Maßnahmentyp Ortsumfahrung mit Tunnel
    Die Planung für den Molldiete-Tunnel, der als Ortsumfahrung von Ravensburg entstehen soll, beginnt bereits im zweiten Halbjahr 2019. Ein weiteres Tunnelbauwerk ist für den Albaufstieg der B 312 in Lichtenstein vorgesehen. Diese Planung soll ebenfalls im zweiten Halbjahr 2019 aufgenommen werden.
     
    Maßnahmentyp Ausbau
    Darüber hinaus ist die Planung für den Ausbau von drei Bundesstraßen im Bodenseekreis vorgesehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Planung der B 31, Friedrichshafen/Waggershausen - Friedrichshafen (B 30 alt), da nach Fertigstellung des Neubaus von Immenstaad nach Friedrichshafen/Waggershausen eine signifikant höhere Verkehrsbelastung zu erwarten ist. Als Planungsbeginn ist die zweite Jahreshälfte 2021 vorgesehen. Derzeit finden Abstimmungsgespräche mit der Stadt Friedrichhafen statt, da diese eventuell die Planung übernimmt, um somit einen deutlich früheren Projektstart zu ermöglichen. Sowohl die Planungen für die B 31, Oberuhldingen- Meersburg/West als auch für die B 31, Überlingen/Ost- Oberuhldingen sollen im zweiten Halbjahr 2023 begonnen werden.
     
    Projekte der ersten Stufe
    Derzeit werden durch das Regierungspräsidium Tübingen in einer ersten Stufe die Projekte durchgeführt, die im Bau sind oder sich in einem laufenden Planungsprozess befinden.
    Im Bau befinden sich im Regierungsbezirk Tübingen zum einen der Ausbau der A 8 mit Kosten in Höhe von 250 Millionen Euro und zum anderen sechs Maßnahmen an Bundesstraßen in Höhe von 216,6 Millionen Euro.
     
    Dies sind folgende Projekte des Bedarfsplans:
    • B 28, Rottenburg Tübingen                                                            22 Mio. €
    • B 30, Ortsumfahrung Ravensburg/ Eschach- Baindt (Egelsee)          24 Mio. €
    • B 31, Immenstaad- Friedrichshafen/ Waggershausen                     110 Mio. €
    • B 31, Überlingen/West- Überlingen/Ost                                          19 Mio. €
    • B 311, Erbach-Dellmensingen (Querspange B 30)                            32 Mio. €
    • B 313, Ortsumfahrung Grafenberg                                                 10 Mio. €
     
    Sieben Großprojekte sind in Planung:
    • A 8, AS Ulm/W - AS Ulm/O                                                            36 Mio. €
      (das Planfeststellungsverfahren wird von Bayern durchgeführt)
    • B 27, Bodelshausen (L 385) - Nehren (L 394)                                 88 Mio. €
    • B 27, Tübingen (Bläsibad) - B 28; Schindhaubasistunnel                217 Mio. €
    • B 30, Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach                       146 Mio. €
    • B 31, Meersburg/W – Immenstaad                                               121 Mio. €
    • B 312, OU Ringschnait - Ochsenhausen – Edenbachen                     73 Mio. €
    • B 463, OU Lautlingen                                                                    44 Mio. €
     
    Mit insgesamt 722 Millionen Euro umfassen diese sieben Projekte rund 40 Prozent des Gesamtkostenvolumens aller Projekte des Vordringlichen Bedarfs im Regierungsbezirk Tübingen. Ziel ist es, diese Planungen schnell zur Baureife zu führen.

    Hintergrundinformationen:
    Der Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein Konzept, das Projekte in der Verkehrspolitik und deren Finanzierung bis 2030 darstellt. Es ist vom Bundesverkehrsministerium zusammen mit Gutachtern erarbeitet und Anfang August 2016 vom Bundeskabinett als Bedarfsplan 2016 verabschiedet worden. Der Rahmen eines Bundesverkehrswegeplans umfasst jeweils etwa 10 bis 15 Jahre.
    Grundlage für die Entwicklung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist der am 16. März 2016 veröffentlichte Bedarfsplan 2016. Der Bund schreibt im Bedarfsplan fest, welche Projekte realisiert werden und wie dringlich einzelne Projekte sind. Die Aufnahme in den Vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans ist eine wesentliche Voraussetzung für die Planung und Umsetzung einer Maßnahme.
     
    Verkehrsminister Winfried Hermann hat im März 2017 eine zweistufige Umsetzungskonzeption für das Land Baden-Württemberg vorgelegt. Zunächst sollen die zahlreichen laufenden und noch nicht fertiggestellten Projekte des Bedarfsplans 2004 abgearbeitet werden. Zugleich werden die darüber hinaus bereits begonnenen Planungen weiter betrieben. Für die noch zu planenden restlichen Projekte aus dem Vordringlichen Bedarf wurde eine Priorisierung durchgeführt und eine Umsetzungskonzeption entwickelt. Voraussetzung für die Umsetzung der Vorhaben sind sukzessiv freiwerdende personelle und finanzielle Ressourcen. Über die Ergebnisse der Umsetzungskonzeption hat Minister Hermann am 20. März 2018 informiert.
     
    Das Regierungspräsidium plant und baut neben den Bedarfsplanmaßnahmen u. a. auch Wiedervernetzungsprojekte, Radwege, Brückensanierungen, Um- und Ausbauprojekte und Landesmaßnahmen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    20.06.2018
    „Umweltpraktikum“ im Biosphärengebiet Schwäbische Alb – Praktikant Martin Haas berichtet über seine Arbeit
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    bereits im zehnten Jahr ist die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb Einsatzstelle für das „Umweltpraktikum“ der Commerzbank. 2018 erhalten zwei junge Menschen einen Einblick in die Arbeit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Das Praktikum von Martin Haas, Student der Georg-August-Universität Göttingen im Studiengang Ökosystemmanagement, geht dabei bereits dem Ende entgegen. Seine Arbeitsschwerpunkte während des Praktikums waren Landwirtschaft und Landnutzung. Er begleitete das gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen initiierte Projekt „Bienenstrom“ und war beteiligt an der Organisation eines Treffens von Angestellten der Landwirtschaftsverwaltung, Vertretern von landwirtschaftlichen Verbänden und Landwirten, auf einem mit einer mehrjährigen Blühmischung eingesäten Acker.
     
    Im Rahmen eines Pressetermins berichten über die Aufgaben und Ziele des „Umweltpraktikums“
     
     
    am Dienstag, 26.06.2018, 10:00 Uhr
    Kleiner Parkplatz an der Konrad-Häbe-Straße, Hayingen-Indelhausen
     
     
    Martin Haas, Umweltpraktikant in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tobias Brammer, Betreuer der Praktikantinnen und Praktikanten in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Sascha Rebmann von der Commerzbank Reutlingen.
     
    Hier finden sie die Anfahrtsskizze.
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressetermin würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Freitag, 22.06.2018 erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Tobias Brammer (Tel.: 07381/932938-12, Tobias.Brammer@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    20.06.2018
    Wie geht es voran mit dem Ausbau der A 8 von Hohenstadt bis Ulm-Nord?
    Einladung der Presse zum Baustellenbesuch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Montag, 25.06.2018 um 11:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    mit einem Kostenrahmen von rund 250 Millionen Euro handelt es sich beim Ausbau der A 8 derzeit um das größte Straßenbauprojekt Baden-Württembergs, das die Straßenbauverwaltung in eigener Zuständigkeit umsetzt. Wegen des hohen Transitverkehrs hat das Projekt, neben seinen positiven Auswirkungen für Baden-Württemberg, auch für ganz Deutschland und Europa große Bedeutung. Es umfasst, über den 6-streifigen Ausbau mit Standstreifen der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-West hinaus, auch den Bau des Doppelanschlusses Ulm-West/Ulm-Nord sowie - mit einem zusätzlichen Kostenvolumen von über 12 Mio. Euro - die Erneuerung der Nebelwarnanlage von Hohenstadt bis Riedheim (Bayern).
     
    Zurzeit befindet sich der vierte Bauabschnitt im Bau. Im April 2018 wurde die neue Richtungsfahrbahn Stuttgart komplett fertiggestellt. Der Ausbau der Fahrbahn in Fahrtrichtung Ulm soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

    Nach vorbereitenden Arbeiten im letzten Jahr, haben im Januar 2018 die eigentlichen Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt begonnen. Hier finden derzeit neben Erdarbeiten zur Verbreiterung des Dammes u.a. Gründungs- und Rohbauarbeiten zum Neubau der Autobahnbrücke über die hochfrequentierte Bahnstrecke (DB 4700) Stuttgart – Ulm statt.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich zu einem
     
     
    Baustellenbesuch zum Projekt A 8 von Hohenstadt bis Ulm-Nord
    am Montag, 25.Juni 2018, um 11:30 Uhr,
    Treffpunkt am Baubüro,
    Salbergweg 10, 89188 Merklingen
     
     
    ein.
     
    Das Regierungspräsidium wird über den aktuellen Stand der Baumaßnahme informieren sowie einen Ausblick auf das kommende  Bauprogramm geben. Gemeinsam mit den Fachleuten des Regierungspräsidiums werden wir uns einzelne Bauwerke der Baustelle anschauen. Bildaufnahmen von der Baustelle sind möglich.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 22. Juni 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Tel.: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
  • Abteilung 4
    19.06.2018
    B 312, Ortsumgehung Reutlingen
    Nächtliche Sperrung des Scheibengipfeltunnels vom 20.- 21.Juni 2018

    ​Im Scheibengipfeltunnel stehen Wartungsarbeiten an der Brandentlüftung an. Während dieser Arbeiten wird der Tunnel in der Nacht von Mittwoch, 20.Juni auf Donnerstag, 21. Juni 2018 zwischen 21:00 Uhr bis spätestens 5:00 Uhr für den Verkehr vollständig gesperrt.

    Die Umleitung erfolgt über die Ortsdurchfahrt Reutlingen und wird über die vorhandene Wechselwegweisung an den Einfahrtsbereichen „Knoten Südbahnhof“ und am „Efeuknoten“ im Norden angezeigt. Das LKW-Durchfahrtsverbot durch Reutlingen wird während der Sperrzeit der Ortsumgehung aufgehoben.
     
    Während dieser Sperrzeit werden an den Axialventilatoren, die im Brandfalle bis zu 200 Kubikmeter Rauch pro Sekunde absaugen können, Reparaturarbeiten durchgeführt. Die Rauchabsaugung ist eine der wichtigsten Sicherheitseinrichtungen im Tunnel.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung
  • Abteilung 4
    18.06.2018
    B 27, Balingen Nord bis Anschluss B 463 bei Bisingen
    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,7 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der B 27 zwischen Balingen Nord und dem nördlichen Anschluss an die B 463 bei Bisingen in beiden Fahrtrichtungen sowie die Auf- und Abfahrtsrampen an den Anschlußstellen Engstlatt und Balingen-Nord sanieren.
    Ab Mittwoch, 20. Juni 2018, wird die Verkehrsführung auf die zweite Bauphase umgestellt. Im Zuge dieser Bauphase wird die Fahrbahndecke der B 27 in Fahrtrichtung Rottweil ab der Anschlussstelle B 463 einschließlich der Abfahrt Engstlatt erneuert. Während dieser Maßnahme erfolgt eine Sperrung dieses Streckenabschnitts. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung der zweiten Bauphase Anfang Juli 2018 gerechnet.
     
    Umleitungen
    Der komplette Verkehr wird im Bereich des Anschlusses B 463 auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und an der Mittelstreifenüberfahrt vor der Abfahrt Balingen Nord zurückgeführt.
    In dieser zweiten Bauphase wird die Abfahrt Engstlatt für den Verkehr gesperrt. In Richtung Engstlatt wird der Verkehr über die westliche Abfahrt Balingen Nord und die östlich der B 27 verlaufende Kreisstraße bis zur Anschlussstelle Engstlatt umgeleitet.

    Bauphase 3
    Über die noch folgende dritte Bauphase wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren. Bereits in der ersten Bauphase wurden für die nächsten Bauphasen vorbereitende Arbeiten wie Verbesserung von Randeinfassungen und Rinnenplatten, Austausch der Straßenablaufabdeckungen und Vermessungsarbeiten entlang des Mittelstreifens ausgeführt.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme im August 2018 gerechnet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
    Informationen zu den Sperrungen und zu den Umleitungen können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 5
    15.06.2018
    Exkursion ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    das erste Biosphärengebiet in Baden-Württemberg wurde 2008 auf der mittleren Schwäbischen Alb eingerichtet. Ein Jahr später folgte die Anerkennung des rund 85.000 Hektar großen Gebiets durch die UNESCO. Die Arbeiten zur ersten, alle zehn Jahre anstehenden Evaluierung des Gebiets sind aktuell im Gange.
     
    Die Evaluierungsvorbereitungen sind der Anlass, drei der laufenden Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gemeinsam mit Staatsekretär Dr. Andre Baumann vor Ort zu besichtigen. Zu dieser Exkursion ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb am
     
    Donnerstag, 21. Juni 2018, 10:30 Uhr,
    Wanderparkplatz Braikestal in Gomadingen (am Sternberg)
    mit anschließender Weiterfahrt zur Eichhalde nach Münsingen-Buttenhausen
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Neben dem mit der Allianz-Umweltstiftung und verschiedenen Sozialeinrichtungen getragenen Projekt „Der Weg ist das Ziel“ stehen die erst kürzlich ins Leben gerufene Regionalmarke „ALBGEMACHT“ und das Naturschutzprojekt zur Erstpflege von Wacholderheiden auf der Exkursionsliste. Das vollständige Programm finden Sie angehängt.
     
    Eine Anmeldung bis Mittwoch, 20.06.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß, Tel.: 07071/757-3009 bzw. gudrun.gauss@rpt.bwl.de.
    Über Ihre Teilnahme an der Exkursion und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
     
  • Abteilung 3
    14.06.2018
    Breitband-Resolution der AGLR – Überlegungen, Erwartungen und Forderungen für einen raschen Auf- und Ausbau glasfasergestützter Kommunikationsstrukturen

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser, Vorsitzender der AGLR: „Zwingende Voraussetzung für eine leistungsfähige Abdeckung im Ländlichen Raum ist das Glasfasernetz. Zukunftsfähig sind allein glasfaserbasierte Infrastrukturen bis ans Gebäude sowie an die 5G-Funkmasten-Standorte.“

     

    Die Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum (AGLR) im Regierungsbezirk Tübingen hat ihre Überlegungen, Erwartungen und Forderungen für einen raschen Auf- und Ausbau einer glasfasergestützten Kommunikationsstruktur im Ländlichen Raum in einer Resolution (s. Anlage) zusammengefasst. „Ziel muss es sein, bis 2025 eine flächendeckende gigabitfähige Infrastruktur bis in jedes Haus, jedes Unternehmen und jede öffentliche Einrichtung (FTTB) aufzubauen“, lautet eine der Forderungen. Als Interessenvertretung setzt sich die AGLR für die positive Entwicklung des Ländlichen Raums Südwürttemberg als Wirtschafts- und Lebensraum ein.
     
    Der Ländliche Raum kann nur mit einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur „auf der Höhe der Zeit“ als Wohn-, Arbeits- und Lebensraum attraktiv bleiben und im Wettbewerb der Standorte mithalten. „Der rasche Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur ist für den Ländlichen Raum von herausragender Bedeutung. Zwingende Voraussetzung für eine leistungsfähige Abdeckung im Ländlichen Raum ist das Glasfasernetz. Zukunftsfähig sind daher allein glasfaserbasierte Infrastrukturen bis ans Gebäude sowie an die 5G-Funkmasten-Standorte,“ betonte Regierungspräsident Klaus Tappeser als Vorsitzender der AGLR. Hier gebe es insbesondere mit Blick auf die Ländlichen Räumen Baden-Württembergs großen Nachholbedarf. Deshalb komme einer zielgenauen Förderung des Breitbandausbaus maßgebende Bedeutung zu.
     
    Die AGLR unterstützt die Planungen des Landes Baden-Württemberg, bis zum Jahr 2025 flächendeckende leistungsfähige Breitbandinfrastrukturen aufzubauen. Der Auf- und Ausbau einer glasfasergestützten Kommunikationsstruktur im Ländlichen Raum darf aber nicht zu kurz greifen, sondern muss den dynamisch steigenden Anforderungen nach immer höheren Übertragungsraten standhalten.
     
    Die Breitband-Resolution der AGLR wurde Herrn Minister Strobl wie auch den Damen und Herren Abgeordneten des Europäischen Parlaments, des Deutschen Bundestages und des Landtages von Baden-Württemberg aus dem Regierungsbezirk Tübingen zugeleitet mit der Bitte, die Anliegen des Raums Südwürttemberg hinsichtlich des Ausbaus der Breitbandinfrastruktur zu unterstützen und insbesondere bei der Weiterentwicklung der bestehenden Förderprogramme zu berücksichtigen.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum (AGLR) im Regierungsbezirk Tübingen ist eine Interessenvertretung, die sich für die positive Entwicklung des Ländlichen Raums Südwürttemberg als Wirtschafts- und Lebensraum einsetzt. Sie greift in ihren Aktivitäten alle strukturpolitisch relevanten Themen auf, die für den gesamten Regierungsbezirk Tübingen und die hier lebenden Menschen von Bedeutung sind.
     
    Mitglieder der 1973 gegründeten AGLR sind neben den Landkreisen und Regionalverbänden des Regierungsbezirks Tübingen die Industrie- und Handelskammern Bodensee-Oberschwaben, Reutlingen und Ulm, die Handwerkskammern Reutlingen und Ulm, Gemeindetag sowie Städtetag Baden-Württemberg, die Diözese Rottenburg-Stuttgart sowie die Evangelische Landeskirche in Württemberg, der Landesbauernverband in Baden-Württemberg e. V. sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund. Den Vorsitz hat der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen.
     

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    13.06.2018
    21,6 Millionen Euro aus dem Ausgleichstock für finanzschwache Gemeinden im Regierungsbezirk Tübingen
    Verteilungsausschuss legte heute (13.06.18) unter Vorsitz von Regierungspräsident Klaus Tappeser die Mittelverteilung fest. Investitionsschwerpunkte: Schulen und Kindergärten
     Regierungspräsident Klaus Tappeser (vorderste Reihe, Mitte) mit dem Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.

    ​Am 13. Juni 2018 tagte unter dem Vorsitz von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser der Verteilungsausschuss „Ausgleichstock“ beim Regierungspräsidium Tübingen. Intensiv beraten wurde das Förderprogramm für das Jahr 2018. Insgesamt 21,6 Millionen Euro wurden im Regierungsbezirk Tübingen verteilt. Kommunale Pflichtaufgaben wie Schulen und Kindergärten wurden bei der Mittelverteilung vorrangig berücksichtigt.

    „Die Mittel aus dem Ausgleichstock dienen dem Ziel, gleichwertige Lebensbedingungen zu schaffen. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des Ländlichen Raumes wie auch der örtlichen Wirtschaft. Die Zuschüsse fließen in die Haushalte finanzschwacher Gemeinden und sollen ihnen helfen, notwendige kommunale Infrastrukturmaßnahmen zu realisieren“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. In finanzschwachen Gemeinden seien viele Maßnahmen nur mit einer Förderung aus dem Ausgleichstock zu verwirklichen, da sie die finanzielle Leistungskraft der einzelnen Gemeinde auf Dauer übersteigen würden.
     
    Mit dem Ausgleichstock unterstützt das Land Baden-Württemberg vor allem die Infrastruktur und die Wirtschaft der Gemeinden im Ländlichen Raum und leistet damit zugleich einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Regierungsbezirk Tübingen. Gefördert werden neben dem Neubau von öffentlichen Einrichtungen auch dringend erforderliche Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden.
     
    Investitionsschwerpunkt: Schulen und Kindergärten
    In den wichtigen Pflichtaufgabenbereich „Bau und Sanierung von Schulen sowie von Kindergärten und Kinderkrippen“ mit dem Schwerpunkt „Schaffung von Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder“ fließen rund 13 Millionen Euro (60,2 Prozent der Zuschüsse). Es folgen das Feuerlöschwesen (Feuerwehrhäuser und Feuerwehrfahrzeuge) mit 2,7 Millionen Euro (12,5 Prozent der Zuschüsse), die Breitbandförderung / Ausbau des Glasfasernetzes (Backbone-Netze) mit 1,8 Mio. Euro (8,3 Prozent der Zuschüsse), Rathäuser mit 1,0 Mio. Euro (4,6 Prozent der Zuschüsse), Straßensanierungen und Verkehrseinrichtungen mit 1,0 Millionen Euro (4,6 Prozent der Zuschüsse) sowie der Sportstättenbau mit 0,95 Mio. Euro (4,4 Prozent der Zuschüsse).
     
    Danach folgen die sonstigen gemeindlichen Einrichtungen (hauptsächlich Bäderbereich) mit 0,6 Millionen Euro (2,8 Prozent der Zuschüsse), die Mehrzweckhallen und Dorfgemeinschaftshäuser mit 0,22 Mio. Euro (1 Prozent der Zuschüsse) sowie der Hochwasserschutz und das Bestattungswesen mit jeweils 0,2 Millionen Euro (0,9 Prozent der Zuschüsse).

    Hintergrundinformationen:
    In jedem Regierungsbezirk ist für die Verteilung der Ausgleichstockmittel ein Verteilungsausschuss gebildet. Dieser Ausschuss entscheidet endgültig über die jährliche Verteilung der Mittel im jeweiligen Regierungsbezirk.
     
    In diesem Verteilungsausschuss haben neben dem Regierungspräsidium Tübingen Vertreter des Gemeinde-, des Städte- sowie des Landkreistags Sitz und Stimmrecht. Den Vorsitz führt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Im Regierungsbezirk Tübingen stehen für das Förderjahr 2018 aus dem Ausgleichstock 21,6 Millionen Euro zur Verfügung. Hierfür hatten sich 174 Gemeinden mit 179 Anträgen und einer Antragssumme von rund 60 Millionen Euro beworben. Insgesamt 43 Anträge konnten nicht berücksichtigt werden.
     
    Unter den Zuschussempfängern sind Kleinstgemeinden wie auch Städte vertreten. Die kleinste bezuschusste Gemeinde hat 182 Einwohner und die größte bezuschusste Stadt 25.000 Einwohner. Das Spektrum bei Zuschusshöhe und Zuschusszweck reicht von 20.000 Euro für eine Kapitalumlage für den Anbau einer Krippengruppe über 350.000 Euro für eine Schulsanierung bis hin zum diesjährigen Spitzenreiter mit 500.000 Euro für den Neubau einer Kindertagesstätte.
     
    Eine Förderung durch Mittel aus dem Ausgleichstock setzt unter anderem voraus, dass die konkrete Maßnahme nach den Grundsätzen einer leistungsfähigen, sparsamen und wirtschaftlichen Verwaltung geplant wurde.
     
     
    Bild:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser (vorderste Reihe, Mitte) mit dem Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    08.06.2018
    Elektro-Kleingeräte weisen zu viel Blei auf
    Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen überprüfte Toaster und batteriebetriebene Kleingeräte
     Ein untersuchter Toaster, Foto: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW)

    ​Im Rahmen einer Schwerpunktaktion hat die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen knapp 50 Elektro-Kleingeräte überprüft. Die für ganz Baden-Württemberg zuständige Verbraucherschutz-Abteilung stellte ein Drittel mangelhafte Toaster und batteriebetriebenen Kleingeräte fest. Knapp 30 % der untersuchten Geräte enthalten zu viel Blei.

    Am Wochenende in aller Ruhe bei einer Tasse Kaffee einen Toast mit Marmelade genießen – für Viele der gelungene Start in den Tag. Damit dieser Tagesbeginn unbeschwert erfolgen kann, hat die am Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Marktüberwachung in einer Verbraucherschutz-Schwerpunktaktion Toaster und verschiedene batteriebetriebene Kleingeräte wie z. B. Taschenlampen überprüft. Im Fokus lagen dabei gesundheitsgefährdende Stoffe wie Blei, Cadmium, Quecksilber, sechswertiges Chrom oder umweltgefährliche Flammschutzmittel. Bei den batteriebetriebenen Kleingeräten beschränkte sich die Untersuchung auf den Bleigehalt der Lötstellen.
     
    Sechzehn Toaster bestanden ohne Mängel die Prüfung. Bei drei Toastern wurden entgegen der Vorgaben bleihaltige Lote verarbeitet, so dass der Grenzwert von 0,1 Gewichtsprozent überschritten wurde. Zusätzlich wies eines dieser drei Geräte im Kunststoffgehäuse ein unter die Stoffverbote der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung fallendes Flammschutzmittel auf, das sich in der Umwelt anreichert und gesundheitsgefährdend ist. Deutlich höher zeigte sich die Mängelquote bei den insgesamt 29 batteriebetriebenen Kleingeräten mit 45 %. Etwa jedes dritte Gerät enthält zu viel Blei in den Lötstellen, zusätzlich kommen Mängel bei der Kennzeichnung hinzu.
     
    Die insgesamt 19 untersuchten Toaster wurden in drei Fällen direkt beim Hersteller, in 14 Fällen im Einzelhandel und bei weiteren zwei Geräten über den Onlinehandel bezogen. Sämtliche batteriebetriebenen Kleingeräte wurden aus dem Präsenzhandel entnommen.
     
    Sofern Mängel festgestellt wurden, hat die Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen die Händler über die Prüfergebnisse informiert. Daraufhin wurden sämtliche Produkte, die zu viel Blei enthielten, umgehend aus dem Verkauf genommen. Bei vorliegenden Mängeln erhielten die Händler einen Gebührenbescheid.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Zur Vermeidung des Eintrags und der Anreichung von umweltgefährdenden toxischen und schwer abbaubaren Substanzen in die Umwelt sind bereits bei der Herstellung von Produkten der Elektrotechnik entsprechende Vorgaben zu berücksichtigen. In Deutschland gibt die „Verordnung zur Beschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten“ den gesetzlichen Rahmen vor. Die Überprüfung der Produkte erfolgte durch die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg.
     
    Bildunterschrift:
    Ein untersuchter Toaster, Foto: Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    08.06.2018
    Hochwasserschutzmaßnahme Ulm-Friedrichsau
    Einladung zur feierlichen Einweihung am 22. Juni 2018, 13:30 Uhr

    ​An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zum hundertjährlichen Hochwasserschutz an der baden-württembergischen Donau ist gelegt:

    Die Hochwasserschutzmaßnahme in der Ulmer Friedrichsau kann eingeweiht werden. Zur feierlichen Einweihung mit Herrn Minister Franz Untersteller MdL und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser möchte ich Sie
     
    am Freitag, 22. Juni 2018,
    um 13:30 Uhr in der Ulmer Friedrichsau
    (Beim Gänswieseweg, Abzweigung Stadionstraße, 89073 Ulm)
     
    herzlich einladen.
     
    Den Ablauf eine Anfahrtsskizze und weitere Informationen können Sie diesemFlyer entnehmen.

    Eine Anmeldung bis Dienstag, 19.06.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß, Tel.: 07071/757-3009 bzw. gudrun.gauss@rpt.bwl.de.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    06.06.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 12. bis 30. Juni 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 12. bis zum 30. Juni 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Foto: Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz
  • Abteilung 4
    05.06.2018
    B 31neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Teilfreigabe vom Ausbauende (Tierheimkreuzung) bis zur L 200 am Donnerstag, 7. Juni 2018

    ​Nach rund sechzehn Monaten Bauzeit sind die Arbeiten auf der etwa drei Kilometer langen Ausbaubaustrecke und den begleitenden Wirtschaftswegen abgeschlossen. Am Donnerstag, den 07.06.2018, wird im Laufe des Tages der Verkehr auf der B 31neu zwischen der Tierheimkreuzung (Knotenpunkt B 31 neu/ K 7786) und dem Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu/ L 200) freigegeben.

    Mit der Teilfreigabe der B31neu ist der Verkehr in Richtung Überlingen sowie in Richtung Pfullendorf über die L 195 wieder möglich. Die bisherigen Umleitungen werden entsprechend aufgehoben.
     
    Bauabschnitt von der L 200 bis zum Bauende (Obere St. Leonhardtstraße)
     
    Ab Mitte Juni beginnen die Erd- und Straßenbauarbeiten von der L 200 bis zum Bauende, parallel dazu werden die notwendigen Bauwerke und Entwässerungsanlagen hergestellt.
    Zudem wird der 2. Bauabschnitt der Gemeindeverbindungsstraße „Weierhalde“- von der Abigstraße bis zum Burgbergring - mit umgesetzt.
    Die beiden Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung zwischen der Stadt Überlingen und dem Regierungspräsidium Tübingen.
    Die anstehenden Straßenbauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2019 abgeschlossen werden.

    Verkehrsführung während der Baumaßnahme

    Ab Juni 2018 wird der überörtliche Verkehr der B 31n von Stockach nach Friedrichshafen und umgekehrt, wie bisher, über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31alt geführt. Im Bereich des Ausbauabschnittes wurde eine Baustellenumfahrung hergestellt. Der provisorische Anschluss B31/Rengoldshauser Straße bleibt zur verkehrlichen Entlastung bestehen. Die Zufahrt von der B 31 in Richtung Überlingen wird im Bereich Burgberg über Provisorien gewährleistet.
    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit Polizei, Verkehrsbehörden und der Stadt Überlingen eng abgestimmt, um die Eingriffe in den Verkehr auf ein Mindestmaß reduziert. Für die dennoch entstehenden Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Tübingen um Verständnis.
    Die anstehenden Straßenbauarbeiten sind in mehrere Bau- und Verkehrsabschnitte unterteilt. Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit jeweils vor Beginn der einzelnen Bauabschnitte über Änderungen der Verkehrsführung informieren.
     
    Die Gesamtkosten betragen rund 35 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Anlage:
  • Abteilung 01
    05.06.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Ein enger Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sigmaringen über die Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen ist mir wichtig“.
    Bürgersprechstunde mit Leitung der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen an jedem 2. Donnerstag im Monat

    ​Einladung zur Sprechstunde mit Regierungspräsident Tappeser am Donnerstag, 28. Juni 2018, im Rathaus Sigmaringen

    Seit Oktober 2015 bieten die Streetworker der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Sigmaringen wöchentlich eine Sprechstunde im Rathaus Sigmaringen an. Diese bewährte Veranstaltung findet jeweils donnerstags von 16:00 – 17:00 Uhr statt. Sie wird ab sofort in der Weise erweitert, dass dort an jedem zweiten Donnerstag im Monat auch die Leitung der LEA Sigmaringen für Fragen zur Verfügung steht.
     
    „Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich so in konstruktiven Einzelgesprächen umfassend informieren und aktuelle Probleme mit den Entscheidungsträgern besprechen“, erläutert Regierungspräsident Klaus Tappeser. Ihm sei ein enger Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sigmaringen über Entwicklungen und Neuigkeiten aus der LEA Sigmaringen wichtig.
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird auch selbst an einer der Sprechstunden zur LEA Sigmaringen teilnehmen. Zu dieser erweiterten
     
     
    Bürgersprechstunde mit Herrn Regierungspräsident Tappeser
     
    am Donnerstag, 28. Juni 2018,
    15:30 bis 17:30 Uhr,
    im Rathaus Sigmaringen, Trauzimmer (1. OG),
    Fürst-Wilhelm-Str. 15, 72488 Sigmaringen
     
    laden wir bereits jetzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sigmaringen herzlich ein.
     
    „Mit dem Sprechstunden-Angebot ergänzen wir die breite Palette an Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums Tübingen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Regelmäßig finden nach Anmeldung Führungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger auf dem Gelände der LEA statt. Zudem hat das Regierungspräsidium Tübingen bereits mehrfach öffentliche Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen und Entwicklungen sowie gegenseitige Austauschtreffen zwischen Asylsuchenden sowie Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Sigmaringen durchgeführt. Zudem besteht für alle, die sich persönlich vor Ort informieren möchten, die Möglichkeit, zu den Öffnungszeiten des Begegnungszentrums im ehemaligen Offiziersheim bei einem Kaffee mit Bewohnerinnen und Bewohnern der LEA Sigmaringen ins Gespräch zu kommen.
     
    Darüber hinaus veranstaltet das Regierungspräsidium Tübingen regelmäßig Rundgänge mit Herrn Bürgermeister Schärer und den übrigen Mitgliedern des Gemeinderats der Stadt Sigmaringen. In diesem Rahmen vermittelte Regierungspräsident Tappeser den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerschaft zuletzt am 25. April 2018 einen umfassenden Einblick in die Strukturen innerhalb der Einrichtung sowie über die täglichen Herausforderungen.

    Organisatorisches:
    Eine Anmeldung bis Dienstag, 26. Juni 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Ilona Gehrmann (Telefon: 07071 757-7261 oder E-Mail: Ilona.Gehrmann@rpt.bwl.de). Die Plätze werden nach dem Windhund-Prinzip vergeben.

    Hintergrundinformation:
    Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Sigmaringen ist in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne untergebracht. Die Einrichtung ist dem Referat 15.2 – Flüchtlingsaufnahme des Regierungspräsidiums Tübingen zugeordnet.
     
    Die LEA Sigmaringen hat eine Aufnahmekapazität von 875 Personen. Derzeit sind 498 Bewohnerinnen und Bewohner in der LEA Sigmaringen untergebracht (Stand 04.06.2018). Sie stammen derzeit vor allem aus Nigeria, Gambia, Marokko, Syrien und Georgien. Ihre Verweildauer in der LEA beträgt aktuell durchschnittlich 3 bis 4 Monate.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.06.2018
    Informationsgespräch im Regierungspräsidium Tübingen zum Ausbau der B30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg

    ​Auf Einladung von Herrn Regierungspräsident Tappeser ließen sich am Montag, 04. Juni 2018, Herr Bundestagsabgeordneter  Lothar Riebsamen, Frau Elisabeth Kugel, Bürgermeisterin der Gemeinde Meckenbeuren, Herr Bruno Walter, Bürgermeister der Stadt Tettnang und  Herr Wilfried Franke, Verbandsdirektor des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben über den aktuellen Stand der Planungen zum Ausbau der B 30 zwischen Friedrichshafen und Ravensburg informieren.

    Vertreter der Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums Tübingen stellten die derzeit diskutierten und zu vergleichenden  Trassenvarianten West, Mitte und Ost vor. Aus rein verkehrlichen Aspekten wie beispielsweise Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Entlastung von Meckenbeuren im Zuge der B 30 alt gibt es keine entscheidungserheblichen Unterschiede zwischen den Varianten.
    Sicher ist allerdings,dass bei allen drei Varianten im Rahmen der Umsetzung artenschutzrechtliche Herausforderungen  bestehen. Insbesondere die Varianten West und Mitte sind nach aktuellen Gutachten mit sehr hohen Beeinträchtigungen für den Arten- und Biotopschutz verbunden. Welche Variante im Planungsprozess weiterverfolgt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig fest.
     
    Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Planung so rasch wie möglich abgeschlossen werden muss, um die verkehrliche Situation zu verbessern. Herr Regierungspräsident Tappeser betonte, dass ihm „eine baldige Umsetzung der Maßnahme zur Entlastung der Ortsdurchfahrten von Verkehr, Lärm- und Schadstoffemissionen und zur Verbesserung der Verkehrsverbindung zwischen Friedrichshafen und Ravensburg sehr wichtig ist.“
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen beabsichtigt, den verwaltungsinternen Lenkungskreis bestehend aus Vertretern der betroffenen Gemeinden, dem Regionalverband und der Landkreise Ravensburg und Bodenseekreis noch vor der Sommerpause über die Planung zu informieren. Anschließend soll den Gemeinderäten von Meckenbeuren und Tettnang im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung der aktuelle Stand der Planungen mitgeteilt werden und danach auch die Öffentlichkeit informiert werden. 
     
    Hintergrundinformationen:
    Die B 30neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach ist ein wichtiger Baustein des Konzeptes „Planungsfall 7“. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30neu. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg zu entlasten.

    Die B 30neu ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg und der B 31, Ortsumgehung Friedrichshafen, in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.

    Gleichzeitig entlastet sie die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen.
     
    Derzeit findet eine Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg sowie mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur statt. Nach dem Abstimmungsprozess werden die für die Voruntersuchung erforderlichen Unterlagen, Gutachten und Fachbeiträge wie z.B. Erläuterungsberichte, Raumanalyse, Lärmberechnungen und Risikoanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie fertiggestellt. Die Vorplanung schließt mit einer Linienentscheidung und es erfolgt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss kann, sofern die Finanzierung durch den Bund freigegeben und die Ausführungsplanung mit den bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen ist,  der Bau realisiert werden. Eine belastbare Aussage zum Zeitpunkt des Baubeginns kann im jetzigen Verfahrensstadium noch nicht gegeben werden.
     
    Alle wichtigen Informationen zur Baumaßnahme sind auf unserer Homepage zu finden. Der sich derzeit in Ausführung befindliche Abschnitt wird dort als „2. Abschnitt“ geführt. Die aktuellen Daten finden Sie unter folgendem Link ganz am Ende der Seite: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B30-VI/Seiten/Chronologie.aspx
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.06.2018
    B 28, Belagsarbeiten zwischen Zainingen und Feldstetten
    Vollsperrung der B 28 im Baustellenbereich von 12. bis 23. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 2,7 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag auf der B 28 zwischen Zainingen und Feldstetten erneuern. Während der Maßnahme wird die B 28 zwischen dem Ortsende von Feldstetten und der Kreisgrenze ab Dienstag, 12. Juni 2018, bis voraussichtlich Samstag, 23. Juni 2018 voll gesperrt. Bei schlechten Witterungsverhältnissen können sich die Arbeiten zeitlich verschieben.

    Die Maßnahme ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Spurrinnen, Verdrückungen und die massiven Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Baukosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 430.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Verkehr von Blaubeuren kommend in Fahrtrichtung Bad Urach wird am Ortseingang Feldstetten über die K 7423 nach Laichingen, weiter über die L 1236 nach Westerheim und die L 252 nach Donnstetten, und von dort über die B 465 zurück auf die B 28 in Richtung Zainingen geführt.

    Die Umleitung des Verkehrs von Bad Urach in Fahrtrichtung Blaubeuren
    erfolgt über die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen  können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    30.05.2018
    Planfeststellungverfahren zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung Blaulach auf freier Strecke zwischen Tübingen und Kirchentellinsfurt

    ​Auf Antrag der DB Netz AG, Regionalbereich Südwest, führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch. Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde.

     
    Von Montag, 04.06.2018, bis einschließlich Dienstag, 03.07.2018, werden die Planunterlagen in Tübingen im Bürgerbüro Lustnau, im Rathaus der Gemeinde Kusterdingen und im Rathaus der Gemeinde Kirchentellinsfurt zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.
     
    Bis einen Monat nach Ende der Auslegungsfrist können bei den jeweiligen Gemeinden oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgegeben. Näheres ist der Bekanntmachung zu entnehmen.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium Tübingen die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Zum Vorhaben:
    Die Eisenbahnüberführung Blaulach befindet sich auf freier Strecke zwischen dem Hauptbahnhof Tübingen und dem Bahnhof Kirchentellinsfurt. Der Übergang der zweigleisigen, elektrifizierten Strecke befindet sich aus Richtung Tübingen kommend kurz nach der Unterführung unter der Bundesstraße B 27 und kreuzt in der Gemarkung Lustnau das Gewässer Blaulach.
     
    Das bestehende Brückenbauwerk hat seine technische Nutzungsdauer erreicht und ist in einem schlechten baulichen Zustand. Zur sicheren Aufrechterhaltung des Eisenbahnverkehrs ist eine Erneuerung des Bauwerks erforderlich. Ziel ist es, eine Erneuerung durch Abbruch und Neubau der Eisenbahnüberführung in gleicher Lage durchzuführen. Das neue Bauwerk ist als eine 1-Feld-Stahlfachwerkbrücke mit unten liegender Fahrbahn geplant. Der Neubau der Maßnahme ist für 2021 vorgesehen. Für die Baumaßnahme ist eine Bauzeit von etwa 12 Monaten vorgesehen. Es wird von einer Vollsperrung der Eisenbahnstrecke von zirka 16 Tagen ausgegangen. Während der Bauzeit wird es zu verkehrlichen Einschränkungen in den Bereichen der Zufahrten zu den Baustraßen kommen. Der Neckartal-Radweg wird während der Bauzeit als Baustraße genutzt. Temporäre Beeinträchtigungen sind möglich.
     
    Die Erneuerung des Bauwerkes, einschließlich der landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung sowie zur Kompensation unvermeidbarer Eingriffe in Natur und Landschaft, findet überwiegend auf Flächen der DB AG, zum Teil auch auf Flächen des Bundes, des Landes Baden-Württemberg sowie der Gemeinde Kusterdingen statt. Bauzeitlich ergibt sich eine vorübergehende Inanspruchnahme von Flächen Dritter beziehungsweise von öffentlichen Verkehrsflächen.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 04.06.2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter:

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Schienen. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 / 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    30.05.2018
    L 307, Sanierung Fahrbahnbelag zwischen Eberhardzell – Weiler / Awengen und Erneuerung eines Bauwerks über den Romersbach in Eberhardzell

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 1,4 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 307 zwischen Eberhardzell und Weiler / Awengen erneuern. Während der Maßnahme wird die L 307 (Fischbacher Straße) zwischen dem Anschluss der Romersbergstraße in Eberhardzell und Weiler / Awengen ab Montag, 04.Juni 2018, bis voraussichtlich Mitte Juli 2018 voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Unebenheiten, Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Parallel zu den Straßenbauarbeiten wird ein vorhandenes Durchlassbauwerk für den Romersbach am Ortsende von Eberhardzell erneuert. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung bis Mitte Juli 2018 abgeschlossen.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Für beide Fahrtrichtungen wird ab Fischbach eine Umleitung über die K 7568 nach Dietenwengen und die K 7569 nach Eberhardzell ausgeschildert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    25.05.2018
    Luftreinhalteplan Ravensburg - Maßnahmen für saubere Luft
    Öffentliche Informationsveranstaltung am 06. Juni 2018 um 18.00 Uhr in Ravensburg

    ​Die Stadt Ravensburg und das Regierungspräsidium Tübingen laden am 06. Juni 2018 um 18.00 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger von Ravensburg und Umgebung zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in den Schwörsaal, Marienplatz 28 in Ravensburg ein.

    Ziel von Regierungspräsidium und Stadt ist, dass die geltenden Grenzwerte in Ravensburg für den Luftschadstoff Stickstoffdioxid (NO2) schnellstmöglich ohne Fahrverbote eingehalten werden, um gesunde Luft in der ganzen Stadt zu gewährleisten. Dafür ist bei der Stadt Ravensburg und dem Regierungspräsidium Tübingen eine Vielzahl an guten Vorschlägen zur Verbesserung der Luftqualität eingegangen. Alle Vorschläge werden von den Fachgutachtern geprüft, um daraus Maßnahmen für den Luftreinhalteplan zu entwickeln.
     
    Am 06. Juni 2018 können sich die Besucherinnen und Besucher über die Grundlagen und das Vorgehen in der Luftreinhalteplanung informieren und Fragen rund um die Luftqualität und mögliche Maßnahmen stellen. Vertreterinnen und Vertreter der Stadt und des Regierungspräsidiums sowie die Fachgutachter sind vor Ort, um die Fragen zu beantworten.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im Jahr 2016 wurde an der Schussenstraße (B 32 Ortsdurchfahrt) eine Belastung durch den Schadstoff Stickstoffdioxid (NO2)  von 49 µg/m³ im Jahresmittel gemessen. Dieser Wert liegt über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel. Aus diesem Grund erarbeitet das Regierungspräsidium Tübingen in Zusammenarbeit mit der Stadt Ravensburg einen Luftreinhalteplan, der Maßnahmen enthält, die dazu geeignet sind, den Grenzwert schnellstmöglich einzuhalten.
     
    Weitere Informationen zur Luftreinhaltung in Ravensburg sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Ravensburg.aspx eingestellt.

    Hinweis für Redaktionen:
    Gerne laden wir auch Sie als Pressevertreter/in herzlich dazu ein, an der Informationsveranstaltung teilzunehmen.
    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
     
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 / 757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    25.05.2018
    B 297, Straßenbauarbeiten von Pliezhausen bis Anschluss B 27
    Freigabe des letzten Bauabschnitts am Dienstag, den 29. Mai 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Dienstag, 3. April 2018, die Fahrbahndecke der B 297 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Gemeinde Pliezhausen und dem Anschluss an die B 27 erneuern. Die Arbeiten in dem etwa 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitt sind gut vorangekommen.

    Trotz der schlechten Witterungsbedingungen in den vergangenen Tagen können die Arbeiten plangemäß abgeschlossen werden.

    Es ist deshalb vorgesehen, den Abschnitt zwischen der K 6764 (Anschluss Rübgarten) und der B 27 im Laufe des Dienstag 29.05.2018 für den Verkehr freizugeben. Dadurch kann die B 297 und der parallel dazu verlaufende Radweg wieder uneingeschränkt genutzt werden.
     
    Die Zufahrt zum Baggersee-Parkplatz bei Kirchentellinsfurt ist, wie bereits in der Pressemitteilung vom 16.05.2018 angekündigt, bis voraussichtlich Ende Juni 2018 nur von der südlichen Zufahrt Kirchentellinsfurt/Einsiedel aus möglich, da die nördliche Zufahrt noch als Lagerfläche genutzt wird. Im Zuge des Abtransports der zwischengelagerten Materialien kann es auch an der südlichen Zufahrt zu Behinderungen kommen.
     
    Das Regierungspräsidium bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstandenen Behinderungen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.05.2018
    B 27, Balingen Nord bis Anschluss B 463 bei Bisingen
    Fahrbahndeckenerneuerung ab dem 29. Mai 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,7 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der B 27 zwischen Balingen Nord und dem nördlichen Anschluss an die B 463 bei Bisingen in beiden Fahrtrichtungen sowie die Auf- und Abfahrtsrampen an den Anschlußstellen Engstlatt und Balingen-Nord sanieren. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 29. Mai 2018. Während der gesamten Bauzeit steht pro Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Die Maßnahme ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Risse, Ausmagerungen sowie Verdrückungen im Fahrbahnbelag erforderlich.

    Im Zuge der Belagsmaßnahme werden bei vier Brückenbauwerken die Geländer saniert und kleinere Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.
     
    Vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten findet ab Dienstag, dem 29. Mai 2018 die Einrichtung der erforderlichen Verkehrssicherung statt.

    Während dieser Vorarbeiten werden die Auffahrten in Fahrtrichtung Tübingen auf dem oben genannten Streckenabschnitt kurzzeitig gesperrt. Zur Regelung des Verkehrs wird eine örtliche Umleitung eingerichtet. Sobald die Verkehrssicherung fertiggestellt ist, werden die Auffahrten wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Die Umsetzung der Maßnahme ist in drei Bauphasen unterteilt.

    Bauphase 1 vom 29. Mai 2018 bis Ende Juni 2018
    In der ersten Bauphase erfolgt eine Sperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Rottweil ab Höhe der Anschlussstelle Engstlatt einschließlich der westlich gelegenen Auf- und Abfahrten an der Anschlussstelle Balingen Nord.
     
    Umleitungen
    Der Verkehr in Richtung Rottweil wird im Bereich des Anschlusses der B 463 (Hühnerfarm) auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und an der Mittelstreifenüberfahrt Balingen-Mitte zurückgeführt. Die Fahrtrichtung Balingen verbleibt auf der rechten Spur. Es besteht die Möglichkeit am Knoten Engstlatt abzufahren.
     
    Verkehrsteilnehmer, die an der Anschlussstelle Balingen-Nord auf die B 27 in Richtung Rottweil auffahren wollen, werden innerörtlich über die Straßen Auf Jauchen – Bahnhofstraße – Albrechtstraße – Behrstraße – Sichelstraße – Auf Stetten zur Anschlussstelle Balingen-Süd umgeleitet.
     
    Verkehrsteilnehme, die von Tübingen auf der B 27 kommen und in Richtung Geislingen fahren möchten, haben die Möglichkeit an der Anschlussstelle Balingen-Mitte abzufahren, von wo sie über die Robert-Wahl-Straße – Hirschbergstraße – Paulinenstraße – Bahnhofstraße die L 415 erreichen.
     
    Bauphase 2 und 3
    Über die weiteren zwei folgenden Bauphasen wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren. Bereits in der ersten Bauphase werden für die nächsten Bauphasen vorbereitende Arbeiten wie Verbesserung von Randeinfassungen und Rinnenplatten, Austausch der Straßenablaufabdeckungen und Vermessungsarbeiten entlang des Mittelstreifens ausgeführt.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme im August 2018 gerechnet. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 4
    25.05.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Erweiterung der bauzeitlichen Verkehrssicherung im Bauabschnitt 1 – Dornstadt – Ulm-Nord zur Herstellung der provisorischen Fahrbahnverbreiterung

    ​Im Bauabschnitt 1 zwischen Dornstadt und Ulm-Nord wird im Jahr 2019 der Verkehr für beide Fahrtrichtungen auf die Richtungsfahrbahn Karlsruhe verlegt. Hierdurch wird der südliche Teil der Autobahn frei, um dort den Ausbau von zwei auf drei Fahrstreifen sowie die Herstellung der neuen Anschlussstelle Ulm-Nord zu beginnen.

    Damit beide Fahrtrichtungen auf der Nordseite Platz finden, erfolgen dieses Jahr Arbeiten zur provisorischen Verbreiterung der Richtungsfahrbahn Karlsruhe. Es müssen zudem provisorische Zu- und Abfahrten an der Anschlussstelle Ulm-West hergestellt werden.
     
    Entsprechende Witterung vorausgesetzt, wird in den Nächten, beginnend ab dem 25.05.2018, die vorhandene Verkehrssicherung nach und nach im Bereich der Anschlussstelle Ulm-West als Vorbereitung auf die anstehenden Arbeiten ergänzt. Es entstehen in beiden Fahrtrichtungen Inselbaustellen zwischen den durchgehenden Fahrbahnen und der parallelen Fahrbahn für die Zu- und Abfahrten. In diesen Baufeldern werden Leitungen verlegt sowie die seitlichen Trennstreifen jeweils provisorisch befestigt.
     
    Voraussichtlich im Herbst 2018 wird die Verkehrsführung nochmals angepasst, um die Arbeiten zur provisorischen Verbreiterung abzuschließen und die Verkehrsumlegung vornehmen zu können.
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.05.2018
    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf (Bauabschnitt II)
    Ausbau der Kreisstraße 8233 zwischen Sylvenstal und Wattenreute; Leitungsverlegungen im Bereich der GVS zwischen Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle

    ​Am Montag, 28. Mai 2018 beginnt das Regierungspräsidium Tübingen mit dem Ausbau der Kreisstraße K 8233 zwischen Wattenreute und Sylvenstal. Parallel dazu wird im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle eine Gashochdruckleitung neu verlegt.

    K 8233/ L 268neu
    Die Kreisstraße erhält mit dem Ausbau eine befestigte Fahrbahnbreite von 6,50 Meter und wird nach Beendigung der Gesamtmaßnahme zur Landesstraße L 268neu umgestuft.
    Während der Baumaßnahme wird die K 8233 ab Montag, dem 28.05.2018 bis voraussichtlich November 2018 zwischen der Zufahrt Sylvenstal und Wattenreute für den Verkehr gesperrt.

    Bis zum 03.06.2018 kann Sylvenstal noch von Pfullendorf über die L 201 und die K 8233 erreicht werden, ab Montag, dem 04.06.2018 bis Mitte August ist die Zufahrt nur aus Richtung Denkingen möglich.
     
    Kreisverkehr L268/L201
    Im Zuge des Ausbaus der K 8233 wird der Knotenpunkt der L 268 neu mit der L 201 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut. Damit wird die Landesstraße L 268neu an die bestehende Landesstraße L 201 zwischen Pfullendorf und Denkingen angeschlossen.
     
    Während der Errichtung des Kreisverkehrs einschließlich aller Anschlussäste wird die L 201 voll gesperrt.
     
    Ab Montag, dem 04.06.2018 bis Mitte August 2018 wird der Verkehr der L 201 Pfullendorf/ Denkingen in beiden Richtungen über die L 268 (Wattenreute), L 200 und L 201 umgeleitet.
    Zudem wird die Gemeindeverbindungsstraße nach Brunnhausen gesperrt.

    Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Hesselbühl ist von der L 268 aus Richtung Pfullendorf während der gesamten Maßnahme möglich.
     
    Leitungsverlegung im Bereich GVS
    Die spätere Trasse der Umgehungsstraße überquert die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle mit einem Brückenbauwerk. Vor dessen Herstellung ist die Verlegung einer Gashochdruckleitung erforderlich.
     
    Während der Verlegung wird die Gemeindeverbindungsstraße ab Montag, dem 04.06.2018 bis voraussichtlich Ende August 2018 voll gesperrt.

    Die Umleitung für Pkws erfolgt über die L 194 und die K 8272. Aus Sicherheitsgründen wird auch der Fußgänger- und Radverkehr umgeleitet.
     
    Hintergrundinformationen
    Zudem soll 2018 mit dem Bau der Unterführung der Gemeindeverbindungstraße „Zur Spitalmühle“ sowie einer notwendigen Dammvorschüttung zur Bodenkonsolidierung im Streckenbereich auf Höhe der Bahnlinie Pfullendorf – Altshausen begonnen werden. Der überwiegende Teil der Straßenbauarbeiten wie auch die Herstellung der übrigen drei Bauwerke ist im Frühjahr 2019 geplant.
     
    Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 6,8 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Über die Verkehrsführungen während der nachfolgenden Bauphasen, wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 3
    24.05.2018
    Meisterprüfung im Beruf Hauswirtschaft

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen bietet Meisterprüfungen im Beruf Hauswirtschaft an. Für den Standort Emmendingen im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden Württemberg kann man sich beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 31, Konrad-Adenauer-Str. 20, 72072 Tübingen, bis 06. Juli 2018 anmelden.

    Zur Meisterprüfung zugelassen wird, wer eine Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/-in abgelegt  und danach mindestens zwei Jahre im Beruf gearbeitet hat. Ferner können an der Prüfung Personen teilnehmen, die eine mindestens fünfjährige Berufspraxis mit wesentlichen Bezügen zu den Aufgaben eines Meisters/einer Meisterin nachweisen. Außerdem werden auch solche Interessenten zur Prüfung zugelassen, die durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise belegen können, dass sie die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben.
     
    In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor. Diese Vorbereitungskurse werden an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg von unterschiedlichen Trägern der beruflichen Fortbildungsmaßnahmen angeboten. Das Landwirtschaftliche Bildungszentrum Emmendingen-Hochburg bietet ab September 2018 einen solchen Vorbereitungslehrgang zur Meisterprüfung an. Der Lehrgang beginnt am 10. September 2018 und endet am 07. Oktober 2019 mit der letzten von insgesamt sechs Prüfungen. Der Unterricht wird ganztägig, einmal wöchentlich am Montag durchgeführt.

    Eine Informationsveranstaltung  zur Meisterprüfung und zum Lehrgang findet am 22. Juni 2018 um 14.00 Uhr am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Emmendingen-Hochburg statt.
     
    Das Anmeldeformular für die Prüfung und weitere Informationen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter folgendem Link abrufbar:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Bildung/Ausbildung/Hauswirtschaft/Seiten/Hauswirtschaftsmeisterin.aspx.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
     
    Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 / 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    22.05.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 29. Mai bis 23. Juni 2018 in der Stadtbücherei in Meersburg zu sehen.
     Plakat Graphik Novel

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 29. Mai bis 23. Juni 2018 in der Stadtbücherei in Meersburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.05.2018
    A 96, Wartungsarbeiten am Tunnel Herfatz
    Nächtliche Verkehrsausleitungen zwischen den Anschlussstellen Wangen-West und Wangen-Nord vom 28. bis 30. Mai 2018

    ​Im Tunnel Herfatz zwischen den Anschlussstellen Wangen-West und Wangen-Nord stehen umfangreiche regelmäßige Wartungsarbeiten an der Sicherheitsausstattung an. Während dieser Arbeiten werden die Tunnelröhren in den beiden Nächten von Montag, 28. Mai, auf Dienstag, 29. Mai, und von Dienstag, 29. Mai, auf Mittwoch, 30. Mai 2018, jeweils zwischen 22.00 Uhr und 06.00 Uhr für den Verkehr vollständig gesperrt.

    Die Umleitung verläuft in beiden Fahrtrichtungen auf der ausgeschilderten U 9 und U 14 auf der B 32 und L 320 durch Wangen. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die Verkehrsbeeinträchtigungen und Belastungen in der Stadt Wangen.
     
    Während der Sperrzeit werden Funktionstests zur Prüfung der Sicherheits-einrichtungen durchgeführt. Unter anderem werden verschiedene Verkehrsprogramme, von leichter Behinderung bis Vollsperrung mit Schranke, geschaltet. In der ersten Nacht findet eine kleine Übung der Feuerwehr statt, um Gefahrensituationen im Tunnel zu trainieren und Abläufe zu verbessern. Außerdem werden Bauwerksprüfungen vorgenommen sowie die gesamten Entwässerungsrichtungen gespült und mit der Kamera befahren.

    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    22.05.2018
    „Buntes Haus“ in Hayingen kann vorerst bunt bleiben
    Regierungspräsidium Tübingen entscheidet im Widerspruchsverfahren

    ​Das Tübinger Regierungspräsidium hat im Rahmen eines Widerspruchsverfahrens entschieden, dass das sogenannte „Bunte Haus“ in Hayingen (Landkreis Reutlingen) vorerst bunt bleiben darf. Bei künftigen Neuanstrichen des Gebäudes, so die Behörde, greife allerdings die im Nachgang zu dem umstrittenen Farbanstrich vom Hayinger Gemeinderat beschlossene Gestaltungssatzung.

    Wie das Regierungspräsidium in einer Pressemitteilung am 22. Mai 2018 bekannt gab, reichten die gesetzlichen Instrumentarien nicht aus, um eine Änderung des umstrittenen und auffälligen Farbanstrichs des Gebäudes in der Ortsmitte von Hayingen zu erzwingen. In dem Verfahren bei der Tübinger Behörde ging es um die Frage, ob der von einem Hayinger Bürger für sein Gebäude und insbesondere für die Umrahmung der Fenster gewählte Farbanstrich bzw. die gewählte Ausgestaltung auf die Umgebung verunstaltend wirkt und daher zu beseitigen ist. Das Gebäude erhielt im Jahr 2016 einen grellorangen Farbanstrich mit unter anderem gelbem Sockel und unterschiedlich verlaufender, gelber Bänderung der Fenster.
     
    Im vorliegenden Fall war darüber zu entscheiden, ob die vom Eigentümer gewählte farbliche Gestaltung nicht an und für sich, sondern bezüglich ihrer Wirkung auf die Umgebung so hässlich ist, dass nicht nur ein das ästhetische Empfinden des Betrachters beeinträchtigender, sondern vielmehr ein verletzender Zustand geschaffen wurde. Angesichts dieses Maßstabs ist nicht jede erhebliche und sehr auffällige, aus dem Rahmen fallende Abweichung vom sonst in der näheren Umgebung Üblichen als verunstaltend anzusehen, sondern letztlich nur solche, die nicht mehr hinnehmbar sind. Diese Voraussetzung sieht das Regierungspräsidium im vorliegenden Fall jedoch nicht als gegeben an. Zwar hält auch die Tübinger Behörde die gewählte Gestaltung bezogen auf die Umgebung für fremd und störend, aber eben nicht in dem Ausmaß, dass es ein Einschreiten rechtfertigen könnte.
     
    Angesichts des Umstandes, dass keine direkten Blickbeziehungen zwischen dem strittigen Gebäude und der denkmalgeschützten Pfarrkirche St. Vitus bestehen, konnten auch keine denkmalpflegerischen Belange in der Entscheidung Berücksichtigung finden.
     
    Im Übrigen begrüßt es das Regierungspräsidium ausdrücklich, dass der Gemeinderat von Hayingen mittlerweile eine Ortsbildsatzung beschlossen hat, um zukünftig solche Fälle zu verhindern und den gut erhaltenen historischen Ortskern von Hayingen zu schützen. Bei einem Neuanstrich, so die Behörde abschließend, müsse sich der Hauseigentümer jedenfalls künftig an diesem kommunalen Willen orientieren.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • 18.05.2018
    Sitzung des Begleitausschuss des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein am 18. Mai 2018 in Schwaanwald im Fürstentum Lichtenstein

    ​Regierungspräsident Tappeser betont: „Eine lebendige grenzüberschreitende Zusammenarbeit bleibt auch in Zukunft von zentraler Bedeutung. Deshalb haben wir heute den Blick nicht nur auf die laufende, sondern auch auf die kommende Förderperiode nach 2020 gerichtet.“

    Am 18. Mai 2018 kam der Begleitausschuss des Interreg-Programms Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein zu seiner vierten Sitzung in der laufenden Förderperiode zusammen.

    Die Mitglieder des Begleitausschusses konnten sich bei der Sitzung in Schwaanwald im Fürstentum Liechtenstein ein Bild über die im vergangenen Jahr genehmigten 18 Projektanträge mit einem Fördervolumen von 13,4 Millionen Euro machen.
     
    Einen Schwerpunkt bildeten dabei die sogenannten IBH – Labs, Hochschulprojekte, die dazu beitragen werden, die wissenschaftlichen Kompetenzen im Programmgebiet grenz- und hochschulartübergreifend zu bündeln sowie den Transfer zwischen Forschung, Unternehmen und weiteren regionalen Akteuren zu fördern.
     
    Der Mitvorsitzende des Begleitausschusses und Regierungspräsident des Bezirks Tübingen, Klaus Tappeser, hob dabei den konkreten Mehrwert der Projekte für die Region hervor und betonte: „Mit den zur Verfügung gestellten Fördermitteln ermöglicht Interreg „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ einen grenzüberschreitenden Mehrwert, den die beteiligten Projektpartner auf nationaler Ebene gerade nicht erreichen können.“
     
    Breiten Raum in der Sitzung nahmen die auf vielen Ebenen laufenden Vorbereitungen für die die kommende Förderperiode ab dem Jahr 2021 ein.

    Die aus Vertretern der am Programm beteiligten Länder bestehende Programmierungsgruppe hat sich im Januar konstituiert. Für Ende Mai hat die europäische Kommission die Entwürfe der Verordnungen für die kommende Förderperiode angekündigt.
     
    „Das kommende Jahr wird davon geprägt sein, Entwürfe zu analysieren, die Auswirkungen etwaiger Rechtsänderungen auf das Programm zu bewerten und sich gegenüber der Kommission zu positionieren“, erläuterte Klaus Tappeser.

    „Bei der kommenden Sitzung des Begleitausschusses im Mai 2019 werde dann die Diskussion um die künftige Programmgestaltung sicher einen breiten Raum einnehmen“, resümierte Herr Tappeser abschließend.
     
    Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist zentraler Bestandteil der Europapolitik des Landes Baden-Württemberg. Sie verstärkt in den grenznahen Regionen die vielfältigen Verflechtungen vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Verkehr, Kultur und Bildung. Anhand von grenzüberschreitenden Projekten erleben die Bürgerinnen und Bürger in den grenznahen Regionen in ihrem Alltag ganz praktisch die Vorteile einer europäischen Integration. Seit über 20 Jahren fördert das Strukturförderprogramm Interreg der Europäischen Union solche grenzüberschreitenden Kooperationen zwischen Regionen und Städten mit unmittelbaren positiven Auswirkungen auf die dortigen Bürgerinnen und Bürger.
     
    Auch in der Bodenseeregion ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sehr lebendig. Das Interreg-Programm Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein bildet dort einen zentralen institutionellen und finanziellen Rahmen für eine nachhaltige Umsetzung der grenzüberschreitenden Projekte. In der mittlerweile fünften Förderperiode bis 2020 stehen der Region dafür Fördermittel von insgesamt 52 Millionen Euro zur Verfügung. Die Bereiche „Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung“, „Umwelt, Energie und Verkehr“ und „Verwaltungszusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement“ bilden in der laufenden Förderperiode die Schwerpunkte.
     
    Hintergrundinformation:
    Interreg ist ein Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung von grenzüberschreitenden Projekten, an dem sich auch Nicht-EU-Staaten beteiligen können. Umfassende Informationen stehen auf der Website des Programms unter www.interreg.org zur Verfügung.
     
     
    Zum Interreg-Fördergebiet gehören auf deutscher Seite der Bodenseekreis, die kreisfreien Städte Kempten und Memmingen, die Landkreise Konstanz, Lindau, Oberallgäu, Unterallgäu und Ravensburg, der Schwarzwald-Baar-Kreis sowie die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und Waldshut. In der fünften Förderperiode neu hinzugekommen sind die Landkreise Lörrach und Ostallgäu sowie die kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Österreich ist durch das Land Vorarlberg beteiligt. Zum Programmgebiet gehören ferner das Fürstentum Liechtenstein und in der Schweiz die Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich.
     
    Förderanträge können sowohl von privaten und juristischen Personen, sonstigen Institutionen als auch von öffentlichen Trägern gestellt werden, soweit sich an dem Projekt Partner aus mindestens zwei verschiedenen Ländern beteiligen und wenigstens ein Projektpartner seinen Sitz in einem EU-Mitgliedstaat hat.
     
    Ansprechpartner für das Interreg V-Programm ist in Baden-Württemberg die Netzwerkstelle beim Regierungspräsidium Tübingen, Christian Tetzel, Konrad-Adenauer-Str. 20, D-72072 Tübingen, Telefon 07071/757-3240, Telefax 07071/757-93240, E-Mail: christian.tetzel@rpt.bwl.de

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.05.2018
    B10, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Amstetten und Urspring vom 22. Mai 2018 bis 09. Juni 2018
    Instandsetzung der Flutgrabenbrücke bei Amstetten vom 11. Juni 2018 bis Mitte September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund drei Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag auf der B 10 zwischen der Einmündung der L 1232 bei Amstetten und der Einmündung der K 7401 in Urspring erneuern. Während der Maßnahme wird die B 10 von Dienstag, 22. Mai 2018 bis voraussichtlich Samstag 09. Juni 2018 voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel massiven Rissbildungen und Verdrückungsschäden in der Fahrbahn dringend erforderlich. Durch die Erneuerung des Fahrbahnbelages wird die Verkehrssicherheit erhalten.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Verkehr von Ulm in Fahrtrichtung Geislingen wird in Urspring über die L 1170 nach Lonsee und weiter über die L 1229 nach Hofstett-Emerbuch und von dort über die K 7314 in Amstetten zurück auf die B 10 umgeleitet.
     
    Der Verkehr aus Geislingen in Fahrtrichtung Ulm wird bei Amstetten auf die L 1232 nach Reutti und von dort über die K 7401 in Urspring zurück auf die B 10 umgeleitet.

    Instandsetzung der Flutgrabenbrücke bei Amstetten vom 11. Juni 2018 bis Mitte September 2018
    Nach den Belagsarbeiten beginnt die Instandsetzung der Flutgrabenbrücke zwischen der Einfahrt „Beton Braun“ und der Einmündung B 10 / L 1232 in Amstetten. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten und werden bis voraussichtlich Mitte September 2018 andauern. Das Bauwerk ist auf Grund langjähriger hoher Verkehrsbelastung und Tausalzeinwirkungen dringend sanierungsbedürftig. Für die Instandsetzungsarbeiten wird die B 10 in diesem Bereich für den Verkehr halbseitig gesperrt.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Richtungsverkehr von Ulm nach Geislingen wird während der gesamten Bauwerksinstandsetzung über Ettlenschieß / Hofstett-Emerbuch umgeleitet.

    Der Richtungsverkehr Geislingen – Ulm wird über eine verengte Fahrspur an der Baustelle vorbeigeführt.
     
    Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund eine Million Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    17.05.2018
    Regierungspräsidium Tübingen organisiert zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft
    Übergabe von 40 Meisterbriefen in Rottenburg am Neckar (Landkreis Tübingen)

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Hauswirtschaftliche Berufe bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten!“

    Am 17. Mai 2018 fand in der Festhalle der Stadt Rottenburg am Neckar die vom Regierungspräsidium Tübingen organisierte zentrale landesweite Meisterbriefübergabe für den Beruf Hauswirtschaft statt. Regierungspräsident Klaus Tappeser überreichte im Rahmen der Feierstunde rund 40 Meisterbriefe. In seiner Festansprache betonte er die große Bedeutung, die die hauswirtschaftlichen Berufe für die Gesellschaft haben. „Immer weniger Familienangehörige können hauswirtschaftliche Versorgungs- und Betreuungsleistungen selbst erbringen. Der demographische und gesellschaftliche Wandel verlangt maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse und Lebenssituationen.“ Entsprechend böten die hauswirtschaftlichen Berufe gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Einsatzmöglichkeiten, denn die Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen steige stetig an.

    Tappeser gratulierte den Jungmeisterinnen und Jungmeistern zu ihrem Erfolg und appellierte an sie, bei jungen Menschen aktiv für die Ausbildung im Beruf Hauswirtschaft zu werben. Außerdem ermunterte er die frisch gebackenen Meisterinnen und Meister, ihren Beruf mit Stolz auszuüben und sich mutig auf ihre neuen Aufgaben einzulassen.
     
    Der Regierungspräsident dankte allen, die sich an der Meisterfortbildung beteiligen, für ihr Engagement. Er richtete diesen Dank neben den Lehrkräften der staatlichen und privaten Einrichtungen, die die Kandidatinnen und Kandidaten auf die Meisterprüfung vorbereitet haben, insbesondere auch an die ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer, die ihre berufliche Erfahrung und ihr praktisch fundiertes Wissen in die Prüfung einbringen.
     
    Die Hauswirtschaft hat sich in der Dienstleistungsgesellschaft zu einem zukunftsorientierten und unverzichtbaren Berufsbild entwickelt. Hauswirtschaftliche Dienstleistungen sichern Lebenskultur und -qualität in allen Bereichen des Lebens. In Kindergärten sind hauswirtschaftliche Dienstleistungen ebenso wichtig wie in Senioren- und Pflegeheimen, Kranken- oder Tagungshäusern. Kreativen Fachkräften bietet sich hier ein neuer und wachsender Markt. Auch landwirtschaftliche Betriebe mit haushaltsnahen Einkommenskombinationen sind auf eine professionelle Hauswirtschaft angewiesen. Schließlich gibt es mit den über fünf Millionen Privathaushalten in Baden-Württemberg ein weiteres hauswirtschaftliches Zukunftsfeld.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
     
    Im Prüfungsjahr 2017/2018 haben die Meisterprüfung für den Beruf Hauswirtschaft 55 Kandidatinnen und Kandidaten bestanden.
     
    Der Meistertitel hat in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor.
     
    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.05.2018
    B 311, Belagsarbeiten zwischen Ertingen und OD Riedlingen
    Vollsperrung der B 311 im Baustellenbereich vom 22.Mai 2018 bis 06. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund sieben Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag auf der B 311 zwischen Ertingen Süd und Riedlingen erneuern. Während der Maßnahme wird die B 311 von Dienstag, 22. Mai 2018, ab 08:00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 06. Juli 2018, voll gesperrt mit Ausnahme des Kreismusikfestes in Ertingen. Während dieses Festes (07. Juni bis 12. Juni 2018) ist der Verkehr auf der B 311 uneingeschränkt frei gegeben.

    Die Maßnahme ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Spurrinnen, massiven Rissbildungen und Verdrückungsschäden in der Fahrbahn erforderlich.
     
    Im ersten Bauabschnitt vom 22. Mai 2018 bis zum 07. Juni 2018 wird die Fahrbahn von Riedlingen bis zur Einfahrt zum Kieswerk Baur instandgesetzt. Hierbei werden die Zufahrten zu den Firmen Silit und Baur entweder aus Richtung Riedlingen oder aus Richtung Ertingen gewährleistet.
     
    Nach dem Kreismusikfest beginnt am 12. Juni 2018 der zweite Bauabschnitt zwischen der Einfahrt zum Kieswerk Baur bis Ertingen Süd.
     
    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung voraussichtlich bis zum 06. Juli 2018 abgeschlossen.
     
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Während der Sanierung wird der Verkehr von Ehingen kommend in Fahrtrichtung Herbertingen bei Riedlingen über die B 312 auf die L 277 nach Altheim, weiter über Andelfingen auf die L 278 nach Binzwangen und in Ertingen zurück auf die B 311 umgeleitet.
     
    Der Verkehr aus Herbertingen in Richtung Ehingen wird bei Ertingen über die L 278 auf die K 7537 nach Dürmentingen und von dort auf die L 275 über Heudorf wieder auf die B 311 in Riedlingen umgeleitet.
     
    Der Anliegerverkehr nach Neufra und Erisdorf erfolgt während der gesamten Bauzeit über die K 7538.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
     
    Anlage:
  • Abteilung 2
    16.05.2018
    Interkommunales Industriegebiet Rißtal (IGI Rißtal)
    Regierungspräsidium lässt Zielabweichung auf Gemarkung Warthausen zu

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat das Zielabweichungsverfahren für das geplante, rund 45 Hektar große, Interkommunale Industriegebiet Rißtal (IGI Rißtal) der Stadt Biberach und der Gemeinden Maselheim, Schemmerhofen und Warthausen im Bereich des Rappenhofs in Warthausen abgeschlossen. Dies gab Regierungspräsident Klaus Tappeser am 16.05.2018 bekannt.

    Nach intensiver Prüfung aller im Verfahren vorgetragenen und für das Zielabweichungsverfahren relevanten Aspekte stimmt das Regierungspräsidium Tübingen einer Abweichung von dem im Landesentwicklungsplan und im Regionalplan Donau-Iller normierten Zersiedelungsverbot zu.
     
    Nach Ansicht des Regierungspräsidiums Tübingen dienen Interkommunale Industrie- und Gewerbegebiete der Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Ländlichen Raums und setzen das raumordnerische Gebot der Bündelung und Konzentration der Kräfte an einem verkehrsgünstigen Standort um. Mit der Option eines Bahnanschlusses und der nahen, ortsdurchfahrtsfreien Auffahrt zur B 30 sieht das Regierungspräsidium im gewählten Gebiet im Rißtal zentrale Standortvoraussetzungen eines Industriegebiets erfüllt.
     
    Alternative Flächen, die ausreichend Raum für den prognostizierten Bedarf bieten, zugleich die Standortvoraussetzungen für ein Interkommunales Industriegebiet erfüllen und mit anderen Nutzungen vereinbar sowie gleichzeitig landschaftlich, landwirtschaftlich und ökologisch weniger problematisch sind, sind innerhalb der Zweckverbandsgemeinden nicht zu finden.
     
    Durch eine Konzentration der industriellen Entwicklung an einem durch Bundesstraße und Bahngleise vorgeprägten Raum können wichtige andere Bereiche geschont werden. Allerdings muss im Zuge der weiteren Planung sichergestellt werden, dass das Gebiet in geeigneter Weise in die umgebende Landschaft eingebunden wird.
     
    Bestandteil der raumordnerischen Abwägung  waren unter anderem Fragen zur landwirtschaftlichen Nutzung des Gebiets, zum Hoch- und Grundwasserschutz, zur ökologischen Funktion des Gebiets sowie zu dessen Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei ist das Regierungspräsidium Tübingen zu der Einschätzung gelangt, dass diese Fragen auf der Stufe des Zielabweichungsverfahrens grundsätzlich einer Lösung zugänglich sind.  Aufgabe der kommunalen Bauleitplanung, die angesprochenen Themen im Detail aufzuarbeiten sowie gegebenenfalls erforderliche planerische Festsetzungen zu treffen.
     
    Die Entscheidung des Regierungspräsidiums Tübingen im Zielabweichungsverfahren steht damit ausdrücklich unter dem Vorbehalt, dass im Zuge der Bauleitplanung die Vereinbarkeit des geplanten Interkommunalen Industriegebiets Rißtal mit den fachgesetzlichen Vorgaben nachgewiesen wird.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen geht weiter davon aus, dass die bauliche Gliederung des Gebiets im Rahmen einer stufenweisen Entwicklung von Süden her und auf der Basis einer verdichteten Bebauung so erfolgen kann, dass die Auswirkungen auf den Talraum sich auf das notwendige Maß beschränken. Es wird eingeräumt, dass bislang landwirtschaftlich genutzte Flächen einer solchen Nutzung künftig entzogen werden. Jedoch werden die regional betrachtet, besten landwirtschaftlichen Gebiete in der Raumschaft Biberach durch die Standortwahl nicht in Anspruch genommen.
     
    Auch zählt die vorgesehene Fläche in ökologischer Hinsicht nicht zu den wertvollen Flächen. Dennoch ist auf entsprechend intensive planinterne Ausgleichsmaßnahmen und solchen zur Stärkung der ökologischen Durchlässigkeit des Talraums zu achten.
     
    Im Laufe des Verfahrens hat das Regierungspräsidium Tübingen unter anderem eine Anhörung von Trägern öffentlicher Belange durchgeführt und – erstmals in einem Zielabweichungsverfahren einen Runden Tisch mit Vertretern der Kommunen, der Naturschutzverbände, der Bürgerinitiative „Schutzgemeinschaft Rißtal“ sowie der Firma Handtmanneinberufen.
     
    Gemäß dem Staatsvertrag zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Freistaat Bayern über die Zusammenarbeit bei der Landesentwicklung und über die Regionalplanung in der länderübergreifenden Region Donau-Iller wurde zudem das Einvernehmen der dortigen obersten Landesplanungsbehörde eingeholt. Ende April 2018 hat das bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat dieses Einvernehmen erteilt.
     
    Die vollständige Entscheidung kann auf der Website des Regierungspräsidiums Tübingen eingesehen unter folgendem Link eingesehen werden:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref21/RVO-ZAV/Seiten/default.aspx

    Hintergrundinformation:
    Auf der Basis einer umfangreichen Alternativenprüfung planen die Kommunen des Zweckverbands IGI Rißtal ein gemeinsames Industriegebiet im Bereich des ehemaligen Rappenhofes nördlich von Warthausen auf eine Fläche von rund 45 Hektar. Dieses Industriegebiet soll einerseits der Erweiterung eines bereits in Biberach ansässigen Industriebetriebs mit akutem Flächenbedarf dienen und andererseits Entwicklungsoptionen vor allem für bereits in Biberach ansässige Großbetriebe und deren Zulieferer schaffen. Ein Industriegebiet dieser Größe mit den erforderlichen Immissionsabständen erfordert einen geeigneten, verkehrlich gut angebundenen Standort, der nicht überall zu finden ist. Da der vorgesehene Standort bei Warthausen nicht über eine ausreichende räumliche Anbindung an bestehende Siedlungsstrukturen verfügt, hat der Zweckverband IGI Rißtal einen Antrag auf Zielabweichung beim Regierungspräsidium Tübingen gestellt.
     
    Zielabweichungsverfahren: Wenn einer kommunalen Planung verbindliche Ziele der Raumordnung entgegenstehen, kann geprüft werden, ob eine Abweichung von diesem Ziel in Frage kommt. Eine Abweichung kann auf Antrag zugelassen werden, wenn das zu beurteilende Vorhaben im Einzelfall raumordnerisch vertretbar ist und nicht gegen Grundzüge der Planung verstößt.
     
    Zersiedelungsverbot: Das Verbot bestimmt, dass Siedlungsflächen an bestehende Flächen andocken sollen. Nach Plansatz 3.1.9 Z des Landesentwicklungsplans ist „die Siedlungsentwicklung vorrangig am Bestand auszurichten. Dazu sind Möglichkeiten der Verdichtung und Arrondierung zu nutzen, Baulücken und Baulandreserven zu berücksichtigen sowie Brach-, Konversions- und Altlastenflächen neuen Nutzungen zuzuführen. Die Inanspruchnahme von Böden mit besonderer Bedeutung für den Naturhaushalt und die Landwirtschaft ist auf das Unvermeidbare zu beschränken“.

    Nach Plansatz B II 1.4 des Regionalplans Donau-Iller soll eine Zersiedlung der Landschaft verhindert werden. Besonders exponierte und weithin einsehbare Landschaftsteile wie der die Landschaft der Region prägenden Flusstäler sollen grundsätzlich von einer Bebauung freigehalten werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel , Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.05.2018
    B 297, Fahrbahndeckenerneuerung von Pliezhausen bis Anschluss B 27
    Beginn des letzten Bauabschnitts am Donnerstag, 17. Mai 2018
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Dienstag, 3. April 2018, die Fahrbahndecke der B 297 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Gemeinde Pliezhausen und dem Anschluss an die B 27 erneuern. Die Arbeiten in dem etwa 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitt kommen weiterhin gut voran.
     
    Es ist vorgesehen, am Donnerstag, 17. Mai 2018, die Verbindung zwischen Altenburg und Rübgarten wieder freizugeben und die notwendige Verkehrsumlegung zwischen der Firma DIMA auf Höhe des „Mayer Sees“ und dem Anschluss an die B 27 vorzunehmen. Während der Bauarbeiten ist dieser Streckenabschnitt voll gesperrt. Ein An- und Abfahren der Firma DIMA ist während dieser Bauphase nur von Pliezhausen aus möglich.
     
    Günstige Witterung vorausgesetzt, wird mit einer Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme bis Ende Mai 2018 gerechnet. Allerdings ist die Zufahrt zum Baggersee-Parkplatz bei Kirchentellinsfurt bis voraussichtlich Ende Juni 2018 nur von der südlichen Zufahrt Kirchentellinsfurt/Einsiedel aus möglich, da die nördliche Zufahrt noch als Lagerfläche genutzt wird.
    Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Umleitungen
    Bis zum Ende der gesamten Baumaßnahme wird der Verkehr mit einer großräumigen Umleitung ab Neckartailfingen über die B 312 und die B 28 über Reutlingen nach Tübingen und umgekehrt geführt. Lokal ist eine Verkehrsführung ab Pliezhausen über die L 378 nach Oferdingen und Rommelsbach und weiter über die K 6720 auf die B 464 und K 6908 bis Kirchentellinsfurt/Südring sowie umgekehrt eingerichtet.
     
    Ebenfalls bis zum Ende der Baumaßnahme bleibt der Neckartalradweg zwischen Altenburg und Kirchentellinsfurt gesperrt, da im letzten Bauabschnitt noch Arbeiten an der Entwässerung der Bundesstraße und dem parallel verlaufenden Radweg erfolgen. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt wie bisher über Altenburg, das Gewerbegebiet Mahden nach Kirchentellinsfurt und umgekehrt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    16.05.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 22. Mai bis 9. Juni 2018 in der Stadtbücherei in Bad Waldsee zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 22. Mai bis zum 9. Juni 2018 in der Stadtbücherei in Bad Waldsee zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.05.2018
    B 311, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Worndorf und Hölzle Halbseitige Sperrung der B 311 vom 17. Mai 2018 bis zum 16. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,1 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der B 311 zwischen Worndorf und Hölzle erneuern. Während der Maßnahme wird die B 311 von Donnerstag, 17. Mai 2018, bis voraussichtlich Samstag, 16. Juni 2018, halbseitig gesperrt.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Tuttlingen verbleibt auf der B 311 und wird wechselseitig durch die Baustelle geführt.
    Die Umleitung für den Verkehr in Fahrtrichtung Meßkirch erfolgt ab der Kreisgrenze über den Waldparkplatz (B 311 alt) - K 8216 Bietingen – Krumbach - B 313 nach Meßkirch.
     
    Die Maßnahme ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Risse im Fahrbahnbelag, fehlendem Verbund zwischen den einzelnen Asphaltschichten und Verdrückungsschäden in der Fahrbahn erforderlich. Der Fahrbahnaufbau der B 311 wird vollständig erneuert. Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten werden die Bankette angeglichen, die Schutzplanken höher gesetzt und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht.
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.05.2018
    Änderungsverordnung für den Naturpark „Obere Donau“ in Kraft
    Geisingen und ganz Immendingen sind nun Teil des Naturparks

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat die Naturparkverordnung „Obere Donau“ geändert. Nun ist der Naturpark um die Gemeinde Geisingen und um den bisher nicht einbezogenen Teil der Gemeinde Immendingen erweitert. Die Änderung beinhaltet zudem eine Ausweisung von Zonen für Windenergieanlagen.

    Die Gemeinden Geisingen und Immendingen liegen nun jeweils mit ihren kompletten Gemarkungen im Naturpark „Obere Donau“. Die Gemeinden hatten die entsprechende Änderung der Naturparkverordnung beim Regierungspräsidium Tübingen beantragt. Durch die Gebietserweiterung umfasst der Naturpark von nun an 149.193 ha statt bislang 135.019 ha.
     
    Landschaftlich sehr wertvolle Gebiete und verschiedene Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete kommen durch die Erweiterung hinzu. Die Landschaft um Geisingen und Immendingen wird neben dem Donautal insbesondere durch das Aitrachtal geprägt. Beide Täler stellen eine durch die Urdonau geprägte Landschaftsform dar. Auch die Zeugnisse des Hegau-Vulkanismus wie der Wartenberg oder der Höwenegg prägen die Landschaft.
     
    Neben der Erweiterung beinhaltet die Verordnung Zonen für Windenergieanlagen auf den Gemarkungen der Gemeinden Bingen und Winterlingen. Dadurch ist der Bau von Windenergieanlagen in diesen Gebieten mit der Naturparkverordnung vereinbar. Eine Entscheidung über die rechtliche Zulässigkeit von Windenergieanlagen an diesen Standorten ist damit aber nicht verbunden. Diese muss vielmehr in einem separaten immissionsschutzrechtlichen Verfahren überprüft werden. Die Zonen für die Windkraft erstrecken sich auf einer Fläche von insgesamt 434,36 ha.
     
    Der Verordnungsentwurf lag in der Zeit vom 15. August 2017 bis 15. September 2017 bei den Landratsämtern Sigmaringen, Biberach, Tuttlingen und Zollernalbkreis zur Einsichtnahme aus. In dieser Zeit konnten Bedenken und Anregungen geäußert werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Naturparke sind großräumige, überwiegend naturschutzrechtlich geschützte Gebiete, die sich aufgrund ihrer landschaftlichen Gegebenheiten besonders für die Erholung eignen. Die Landschaft soll erhalten und gleichzeitig für einen nachhaltigen Tourismus genutzt werden.
    Der Naturpark „Obere Donau“ umfasst Teile der Landkreise Tuttlingen, Sigmaringen, Zollernalb und Biberach. Zuständig für das Verordnungsverfahren ist regierungsbezirksübergreifend das Regierungspräsidium Tübingen. Verwaltet wird der Naturpark vom gleichnamigen Verein mit Sitz in Beuron (Landkreis Sigmaringen). Vereinsvorsitzender ist der Tuttlinger Landrat Stefan Bär.
    In den Gemeinden Geisingen und Immendingen befinden sich die Naturschutzgebiete Unterhölzer Wald, Stäudlin-Hornenberg, Albtrauf Baar, Höwenegg sowie Schopfeln-Rehletal und die Landschaftsschutzgebiete Pfaffental und Wartenberg.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    11.05.2018
    Pfingstferienprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb
    Veranstaltungsprogramm bietet um Pfingsten Fledermaustour und Kochwerkstatt

    ​In den Pfingstferien werden rund um das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen zwei spannende und abwechInteressierte können mit den Fledermaus-Experten Elke Wunsch und Dr. Alfred Nagel auf große Lauschtour gehen oder mit Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig leckere Vespermenüs für die nächste Familienwanderung zubereiten.

    Sobald es warm genug ist, zieht es Jung und Alt nach draußen. Mit Picknickkorb, Grillequipment oder belegten Broten geht es in die Natur. Damit nicht immer dasselbe mit dabei ist, erhalten Familien am 24. Mai bei der Kochwerkstatt im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb frische Ideen fürs Vesper und zum Grillen. Zwischen 10.00 und 13.00 Uhr werden gemeinsam mit Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig unter anderem leckere Dips für das Brot und süße Nachtische für die nächste Familienwanderung zubereitet.

    Da die Kochwerkstatt vom Projekt „Mach’s Mahl“ des Landes Baden-Württemberg gefördert wird, beträgt die Teilnahmegebühr fünf Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis spätestens 21. Mai im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31 erforderlich. Eine Schürze und Dosen für Reste sowie ggf. ein Getränk sollen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst mitgebracht werden.

    Fledermäusen beim Fliegen zusehen, sie belauschen und ihren Speiseplan kennenlernen können Interessierte bei einer Nachtexkursion am 02. Juni. Im Biosphärenzentrum startet die Tour um 20.00 Uhr mit einem kurzen Film, der ganz nah an die Tiere heranführt. Anschließend geht es mit den Fledermaus-Experten Elke Wunsch und Dr. Alfred Nagel auf Tier-Suche. Vor Ort können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mithilfe moderner Technik die Laute der Fledermäuse hören. Ein Lichtkegel macht zudem sichtbar, was auf dem Speiseplan der Saugetiere steht. Abschließend wartet ein süß-schmeckender „Vampirtrunk“ auf die Fledermausbeobachter. Eine Anmeldung ist bis spätestens 31. Mai ebenfalls im Biosphärenzentrum erforderlich, pro Person fallen Kosten in Höhe von fünf Euro an.

    Weitere Informationen zu beiden Veranstaltungen erhalten Interessierte bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31.

    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltungen finden im Rahmen des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb statt. Die Kochwerkstatt wird in Zusammenarbeit mit der VHS Bad Urach-Münsingen veranstaltet und von dem Projekt „Mach’s Mahl“ des Landes Baden-Württemberg gefördert. Gedruckte Exemplare des Sommerprogramms liegen in Rathäusern und bei allen Partnern des Biosphärengebiets Schwäbische Alb aus.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    11.05.2018
    Biotechnologieanlage in Ulm genehmigt
    Teva Biotech investiert im dreistelligen Millionenbereich

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat die immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Neuerrichtung und zum Betrieb einer Anlage zur Produktion von Arzneimitteln auf der Gemarkung Ulm-Donautal erteilt. Das Unternehmen Teva Biotech GmbH steckt in das Großprojekt „Genesis“ eine Investitionssumme im dreistelligen Millionenbereich. Ab dem Jahr 2020 sollen in der neuen Anlage komplexe pharmazeutische Wirkstoffe mittels biotechnologischer Verfahren hergestellt werden. 


    „Unser Bezirk ist attraktiv. International agierende Konzerne und Weltmarktführer bauen ihre Standorte in unserem Regierungsbezirk aus. Ein Investment in dieser Größenordnung stärkt die Attraktivität des Wirtschafts- und Innovationsstandorts und schafft Arbeitsplätze für die Menschen in der Region“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Das Unternehmen Teva Biotech GmbH hatte im Frühjahr 2017 bei der zuständigen Immissionsschutzbehörde des Regierungspräsidiums Tübingen die Genehmigung der Anlage am bestehenden Standort Ulm beantragt. Bereits Ende letzten Jahres konnte der Grundstein für das Großprojekt gelegt werden. „Die neue Biotechanlage wird den deutschen Firmensitz der Teva nachhaltig stärken“, so Dr. Hermann Allgaier, Geschäftsführer der Teva Biotech.  Das Regierungspräsidium Tübingen hatte den vorzeitigen Baubeginn für den Aushub der Baugrube und weitere vorbereitende Maßnahmen genehmigt.

    Die Antragsunterlagen lagen im Zeitraum 21.08.2017 bis 20.09.2017 bei der Stadt Ulm und beim Regierungspräsidium Tübingen zur Einsicht aus. Es wurden keine Einwendungen bzw. Stellungnahmen gegen das Projekt vorgebracht.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.


  • Abteilung 4
    09.05.2018
    L 194, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Selgetsweiler und Aach- Linz
    Vollsperrung vom 14.Mai bis voraussichtlich zum 15.Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium lässt auf einer Länge von rund 2,3 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der L 194 zwischen Selgetsweiler und Ach- Linz erneuern. Zu diesem Zweck wird die L 194 von Montag, 14. Mai bis voraussichtlich Freitag, 15. Juni 2018 voll gesperrt. Die Baustrecke beginnt nach den Bohlerhöfen und endet zirka 800 Meter nach der Abzweigung Rothenlachen.

    Der Gesamtverkehr wird in beiden Fahrtrichtungen ab Selgetsweiler über die Kreisstraße K 6176/K 8268 nach Herdwangen und dann weiter über die Landesstraße L 194 nach Aach- Linz und umgekehrt umgeleitet.
     
    Die L 194 verbindet als Querspange die A 98 bei Stockach über Pfullendorf- Ostrach- Bad Saulgau mit der B 30 bei Biberach und ist deshalb mit einem überdurchschnittlich hohen Schwerverkehrsanteil belastet. Infolge dieser Belastung sind dort die bituminösen Schichten so stark geschädigt, dass sie vollständig erneuert werden müssen. Nach Abschluss der Asphaltierungsarbeiten werden die Bankette angeglichen, die Schutzplanken höher gesetzt und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht.
    Die Kosten der Gesamtbaumaßnahmen belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    09.05.2018
    L 284, Instandsetzung der Überführung über die B 30 bei Schweinhausen vom 14. Mai bis 18. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt in der Zeit von Montag, 14. Mai bis voraussichtlich Dienstag, 18. September 2018 die Überführung über die B 30 bei Schweinhausen - Appendorf instand setzen. Neben der Instandsetzung der Brücke werden zur Erhaltung der Bausubstanz und der Verkehrssicherheit Schutzplanken im Zuge der B 30 und der L 284 auf den neuesten Stand der Technik umgerüstet.

    Während den gesamten Instandsetzungsarbeiten wird die L 284 für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung des von der B 30 auf die L 284 abfahrenden Verkehrs in Fahrtrichtung Ingoldingen/Bad Saulgau erfolgt über die B 30 bis nach Hochdorf und von dort über die K 7562 und K 7564 in Degernau zurück auf die L 284.
     
    Fahrzeuge mit einer zulässigen Geschwindigkeit unter 60 km/h wie beispielsweise Mofas oder Traktoren, die zwischen Rißegg und Appendorf bislang über die L 284 beziehungsweise im weiteren Verlauf die Kreisstraße parallel zur B 30 gefahren sind, dürfen die B 30 wegen ihrer Ausweisung als Kraftfahrstraße nicht benutzen. Die Umleitung für diese Fahrzeuge erfolgt über Ummendorf nach Appendorf.
     
    Der Verkehr auf der B 30 kann weitestgehend in beiden Fahrtrichtungen beibehalten werden. Während der Arbeiten an der Brückenunterseite und an den Stützen wird eine kleinräumige Umfahrung der Baustelle eingerichtet. Der gesamte Verkehr wird dann im Kreuzungsbereich B 30/L 284 an der Baustelle vorbeigeführt.

    Die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten betragen rund 850.000 Euro und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    08.05.2018
    Landesweite Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Hauswirtschafter/in durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse zur Festveranstaltung am Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:00 Uhr,in der Festhalle Rottenburg

    ​An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    am Donnerstag, 17. Mai 2018, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die landesweite Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Hauswirtschafter/in aus.
     
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird im Rahmen einer Feierstunde rund 50 Jungmeisterinnen und Jungmeistern, die im Prüfungsjahr 2017/2018 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und den Festvortrag halten.
     
    Ich lade Sie daher herzlich ein zur
     
    Festveranstaltung
    am Donnerstag, 17. Mai 2018, 15:00 Uhr,
    in der Festhalle Rottenburg,
    Seebronner Straße 20, 72108 Rottenburg am Neckar.
     
    Nach der Festansprache und der Überreichung der Meisterbriefe durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser werden der Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg, Herr Stephan Neher, und die Vorsitzende des Landesverbandes hauswirtschaftlicher Berufe MdH Baden Württemberg e.V., Frau Anita Munz, Grußworte an die Festgäste richten.
     
    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer.

    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis Dienstag, 15.05.2018, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Dagmar Roming-Fischer (E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de; Tel.: 0 70 71 / 757-3011).

    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    04.05.2018
    B 28, Instandsetzung an der Glembachtalbrücke zwischen den Anschlussstellen Metzingen- Ost und Dettingen-West
    Eintägige halbseitige Sperrung der B 28 am Dienstag, 8. Mai 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass die B 28 auf Höhe von Metzingen-Neuhausen zwischen den Anschlussstellen Metzingen-Ost (Auchtertknoten) und Dettingen-West am Dienstag, den 8. Mai 2018 ab circa 9:00 Uhr halbseitig gesperrt wird. Sofern keine unvorhersehbaren Erschwernisse auftreten sind die Arbeiten nach einem Arbeitstag abgeschlossen.

    Im November 2018 musste eine Notreparatur an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Glemsbachtalbrücke durchgeführt werden.

    Am Dienstag kommen die noch ausstehenden Arbeiten zur Ausführung, um die Konstruktion dauerhaft instand zu setzen. Im Rahmen der Arbeiten werden Gewindehülsen im Stahlbetonunterbau und die Auflagefläche des Abdeckblechs gereinigt sowie beschädigte Schrauben ausgetauscht.
     
    Während der halbseitigen Sperrung wird der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbei geführt. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit über die alternativen Fahrtrouten zu umfahren.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.05.2018
    B 312, Ausbau Jordanbad-Ringschnait
    Sperrung L 307 zwischen Ummendorf und der Jordanbadkreuzung ab 07.05.2018

    ​Im Rahmen der Erneuerung der B 312 von der Kreuzung am Jordanbad bis Ringschnait erfolgen ab Montag, 07.05.2018 Fräs- und Asphaltierungsarbeiten im Bereich der Kreuzung B 312/L307 am Jordanbad.

    Während der Bauarbeiten wird die L 307 ab Ummendorf, Rißegger Straße bis zur Kreuzung am Jordanbad für den Verkehr voll gesperrt. Die Sperrung in Fahrtrichtung Jordanbad dauert von 07.05.2018, 7:00 Uhr bis voraussichtlich am 18.05.2018 an. In der Gegenrichtung bleibt die L 307 von der Kreuzung am Jordanbad bis Ummendorf befahrbar.
     
    Die Umleitung ist ausgeschildert. Sie erfolgt in Ummendorf über die Rißegger Straße zur Haldenstraße (Rißegg/Halde) und dann nach Biberach zur B 312 und von dort zum Jordan-Ei.
     
    Hintergrundinformationen
    Der Ende August 2018 begonnene erste Bauabschnitt zum Ausbau der B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait ist weitestgehend fertiggestellt.
     
    Im ersten Bauabschnitt wurde auf einer Länge von rund 500 Meter vor dem Ortsteil Reichenbach eine Pfahlgründung mit 2.300 Gusspfählen durchgeführt. Parallel dazu wurden auf einer Streckenlänge von rund 350 Meter bis circa 600 Meter nach Reichbach drei Bohrpfahlwände hergestellt, die den Hang im Zuge von Kurvenbegradigungen absichern.

    Im zweiten Bauabschnitt wird auf einer Länge von circa 3,5 Kilometer die durchgehende Strecke der B 312 ab Baubeginn, kurz nach der Kreuzung beim Jordanbad, bis zur Abzweigung nach Winterreute mit einer Fahrbahnbreite von 7,50 Meter hergestellt. Im Bereich des Ortsteils Reichenbach sind auf beiden Seiten Bushaltebuchten und ein neben der Bundesstraße geführter Wirtschaftsweg vorgesehen. Auch bei der Abzweigung nach Winterreute werden auf beiden Seiten Bushaltebuchten angeordnet. Ab der Abzweigung nach Winterreute bis zum Bauende circa 500 Meter vor Ringschnait erfolgt eine komplette Neutrassierung der B 312 einschließlich eines Zusatzfahrstreifens für LKW. Da die neue B 312 in diesem Bereich in einem tiefen Einschnitt verläuft, wird für die Überführung des landwirtschaftlichen Verkehrs eine Brücke über die B 312 gebaut.
     
    Die voraussichtlichen Baukosten für den Ausbau betragen circa 12,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    03.05.2018
    L 317 a, Sanierung der Ortsdurchfahrt Rohrbach fertiggestellt

    ​Nach acht Monaten Bauzeit wird am 4. Mai 2018 die Ortsdurchfahrt Rohrbach wieder für den Verkehr freigegeben. Die Arbeiten konnten bis auf den witterungstechnisch sensiblen Bereich der Rohrbachbrücke bereits vor der Winterpause von Dezember 2017 bis März 2018 weitestgehend fertiggestellt werden.

    Ziel der Sanierung war neben der Erneuerung des schadhaften Fahrbahnbelages auch die Schaffung einer für sämtliche Verkehrsarten funktionierenden Infrastruktur. Zukünftig können sich in der Ortsdurchfahrt Fußgänger, Radler und Autofahrer sicher bewegen und begegnen. Dazu trägt auch der neu angelegte Gehweg mit einer Länge von etwa 440 Metern bei, wovon rund 70 Meter beidseitig sind. . Ferner wird sich durch den neu aufgebrachten Fahrbahnbelag die Lärmbelastung der Anwohner verringern. Die vorhandenen Bushaltestellen konnten barrierefrei umgebaut werden.
    Im Rahmen der Sanierung wurde auch ein Breitbandkabel verlegt und somit ein wichtiger Beitrag zum flächendeckenden Ausbau zukunftsfester Breitband-Netze geleistet. Außerdem wird durch die Erneuerung der Straßenbeleuchtung Energie eingespart.
     
    Zudem wurde im Rahmen der rund 900.000 Euro teuren Ortsdurchfahrtssanierung noch ein Entwässerungskanal mit Absetzschächten zur Reduzierung der Belastung des Rohrbaches und zum Schutz von Verunreinigungen durch Leichtflüssigkeiten wie beispielsweise Kraftstoffe oder Öle hergestellt.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    03.05.2018
    8. Biosphären-Woche vom 12. bis 20. Mai 2018
    Open-Air-Dorfkrimi, Höhlenkonzert, Kohlemeiler-Öffnung, Fledermaus-Nachtwanderung und vieles mehr
     Titel des Programmhefts und Plakat zur 8. Biosphären-Woche vom 12. bis 20. Mai 2018; Quelle: Biospärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Über 70 spannende und abwechslungsreiche Veranstaltungen spiegeln die große Vielfalt des Biosphärengebiets Schwäbische Alb wider

    Vom 12. bis 20. Mai 2018 dreht sich bei der mittlerweile 8. Biosphären-Woche alles rund um das von der UNESCO ausgezeichnete Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Um erlebbar zu machen, was hinter dem Begriff „Biosphärengebiet“ alles steckt, warten an neun Veranstaltungstagen über 70 besondere Aktionen und attraktive Angebote auf Groß und Klein.
     
    Besucher und Bewohner können das Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf zahlreichen Entdeckertouren, Naturerlebnisexkursionen oder geführten Wanderungen in vielfältiger Weise erkunden. Betriebe öffnen ihre Türen und gewähren Einblick in alte Handwerkskünste. Regionale Märkte und Feste laden dazu ein, Produkte von der Alb kennenzulernen und kulinarische Köstlichkeiten aus dem Biosphärengebiet zu genießen. Seminare und Vorträge vermitteln Wissenswertes zu aktuellen Themen rund um das Biosphärengebiet, besondere Sport- und Wellnessangebote bieten Raum für Bewegung und Entspannung. Vielfältige Ausstellungen und musikalische Events stehen für ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. So verspricht zum Beispiel ein Konzert in der Schertelshöhle in Westerheim ein ganz besonderes Klangerlebnis.
     
    Zu den weiteren Highlights in diesem Jahr gehört das Ziegenfest in Kohlberg am Jusi, zu dem ein eigens errichteter Kohlemeiler unter Mithilfe interessierter Zuschauer geöffnet wird. Des Weiteren bindet der vom Landestheater Tübingen und dem Theater Lindenhof veranstaltete „Schatz von Upflamör - Ein Open-Air-Dorfkrimi zum Mitwandern“  die Zuschauer in die Rettung eines Dorfes auf besondere Weise mit ein. Die erfahrene Biosphärenbotschafterin Rita Goller verrät bei der Schwende in Rietheim zudem einen „Geheimtipp unter Älblern“, zwei „Batnights“ laden zum nächtlichen Fledermauslauschen in Hütten in Zwiefalten ein und eine morgendliche Wanderung führt die Teilnehmer vor herrlicher Kulisse „vom Schafbuckel zu den Höllenlöchern am Tannenäckerle“.
    Das Veranstaltungsprogramm erstreckt sich über das gesamte Biosphärengebiet zwischen Reutlingen und Schelklingen, Weilheim/Teck und Zwiefalten und bietet eine große Angebotsvielfalt für Besucher aller Altersgruppen. Rund die Hälfte der über 70 Veranstaltungen eignet sich besonders gut für Familien mit Kindern. Teilnehmer an Veranstaltungen der Biosphären-Woche 2018 erhalten eine kostenlose Mehrwertkarte in Höhe von 5 Euro, die bei einem der 19 Biosphärengastgeber eingelöst werden kann.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Biosphären-Woche findet 2018 zum achten Mal in Folge statt. Koordiniert werden die rund 70 regionalen Veranstaltungen von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwäbische Alb in Münsingen. Das Programmheft liegt in allen Rathäusern und Tourist-Infos im Biosphärengebiet sowie bei allen Veranstaltern aus.
     
     
    Bild:
    Titel des Programmhefts und Plakat zur 8. Biosphären-Woche vom 12. bis 20. Mai 2018; Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14 oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    03.05.2018
    Einladung der Presse zum Baustellenbesuch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    B 31n, Stockach-Überlingen, BA IIB Überlingen/West – Überlingen/Ost

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    der Neubau der B 31 n zwischen Stockach und Überlingen ist Bestandteil der Netzkonzeption zur Neuordnung des Straßennetzes am nördlichen Bodenseeufer. Ziel dieser Konzeption ist es, die Verkehrsströme auf den Hauptachsen der B 30 neu und der B 31 / B 31 neu zu bündeln. Angestrebt wird eine Steigerung des Erholungswerts des Bodenseeufers durch Verringerung der Verkehrsbelastungen und der Entlastung von Siedlungsbereichen.

    Zusätzlich wird damit eine wirksame Verkehrsentlastung im nachgeordneten Straßennetz erreicht.

    Der Bauabschnitt IIB, der ein wesentlicher Bestandteil des Verkehrskonzepts während der Landesgartenschau in Überlingen darstellt, nähert sich dem Ende.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich zu einem
     
     
    Baustellenbesuch zum Projekt B 31n, Stockach-Überlingen
    am Dienstag, 08.Mai 2018, um 14:00 Uhr,
    Treffpunkt am Baubüro in Überlingen
     
     
    ein.
     
    Das Regierungspräsidium wird über den aktuellen Stand der Baumaßnahme informieren sowie einen Ausblick auf das Bauprogramm bis zur Fertigstellung Ende 2019 geben. Bildaufnahmen von der Baustelle sind möglich.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 07. Mai 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Tel.: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
     
  • Abteilung 5
    30.04.2018
    Neues Veranstaltungsprogramm erschienen
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt zu Aktionen, Vorträgen und Mitmach-Angeboten rund ums Biosphärengebiet ein
     Veranstaltungsprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb „Aktionen, Vorträge, Mitmach-Angebote 2018“; Quelle: Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen hat sein neues Veranstaltungsprogramm veröffentlicht. Mit 25 Terminen und Aktionen rund um das Biosphärengebiet und dem Themenschwerpunkt „Nachhaltig Wandern“ präsentiert sich das Programm prall gefüllt. Das gedruckte Programmheft ist ab sofort bei den Rathäusern, Tourist Informationen, Biosphärengebiets-Partnern und im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb erhältlich und kann online abgerufen werden.

    Das Biosphärengebiet ist auf vielfältige Weise, sei es aktiv zu Fuß oder kreativ mit allen Sinnen, erlebbar. Zudem bietet es die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. Das neue Veranstaltungsprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb knüpft an diese Punkte an. Die Angebote beschäftigen sich mit Landschaft, Produkten und Menschen der Schwäbischen Alb und gehen der Frage nach, wie Mensch und Natur im Einklang miteinander leben können. In diesem Jahr wird das Thema „Nachhaltig Wandern“ besonders in den Fokus gerückt. Verschiedene Veranstaltungen nehmen einzelne Aspekte einer Wanderung auf und erklären, wie man dabei nachhaltig handeln kann.
     
    Die Kochwerkstatt „Wanderzeit – Brotzeit“ ist eines dieser Angebote. Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig bereitet mit den Gästen ein „nachhaltiges Vesper“ zu. Ein frisches, knuspriges und herzhaftes Brot gehört ebenso dazu, wie ein leckerer Dip und der Nachtisch im Glas. Dass es bei einem solchen Vesper nicht nur um die sorgsame Auswahl der Lebensmittel geht, erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montag, 7. Mai 2018 in der Digelfeldschule Hayingen oder am Dienstag, 8. Mai 2018 in der Gustav-Mesmer-Realschule in Münsingen. Beide Kochwerkstätten starten um 19.00 Uhr und enden gegen 22.00 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich und läuft über die VHS Bad Urach-Münsingen unter Telefon 07381/715998-0.
     
    Nachhaltig Wandern heißt aber auch, auf die Ruhezeiten und -räume der Natur zu achten oder die Anreise zum Wanderort so klimaschonend wie möglich zu gestalten oder das eigene Kaufverhalten bei den Wanderklamotten zu überdenken. Auf Themenwanderungen mit Akteuren und Protagonisten beschäftigen sich die Teilnehmenden mit diesen Aspekten. Andere Wanderungen laden zum Erleben der Alb ein, wie etwa eine nächtliche Fledermaustour, eine Sternschnuppenwanderung, eine spannende Fotoexkursion oder eine Planwagenfahrt.
     
    Bildunterschrift: Veranstaltungsprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb „Aktionen, Vorträge, Mitmach-Angebote 2018“
     
    Hintergrundinformationen:
    Das vollständige Veranstaltungsprogramm ist ab sofort online unter www.biosphaerenzentrum-alb.de einsehbar. Gedruckt liegt es in den Rathäusern, den Tourist Informationen im Biosphärengebiet, den Biosphärengebiets-Partnern und im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb aus.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    30.04.2018
    Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser bestellt Herrn Andreas Binder als neuen Leiter
     Herr Andreas Binder, Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser hat die Leitung der Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) Sigmaringen mit Wirkung vom 01. Mai 2018 Herrn Andreas Binder übertragen. Sein Vorgänger, Herr Fabian Heilmann, wechselt zu diesem Zeitpunkt als Referent in das Referat 15.2 – Flüchtlingsaufnahme des Regierungspräsidiums Tübingen.

    „Herzlichen Dank an Fabian Heilmann für zwei Jahre engagierte und umsichtige Leitung der LEA Sigmaringen! Ich bin froh, dass er seine wertvolle Erfahrung jetzt in die konzeptionelle Begleitung aller Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungspräsidiums Tübingen einbringt“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Herr Binder ist durch seinen umfangreichen Erfahrungshorizont, den er sich durch seine über 40-jährige Tätigkeit in mehreren Verwendungen im öffentlichen Dienst bei der Bundeswehr und der Innenverwaltung erarbeiten konnte, für diese Leitungsfunktion besonders qualifiziert.
     
    Der Albstädter hat seine berufliche Laufbahn im öffentlichen Dienst in der Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen als Rekrut im Jahr 1978 begonnen. Nach der Bundeswehrzeit in Sigmaringen und Meßstetten hat Binder das Studium zum Diplomverwaltungswirt bei der Stadt Tübingen und der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg absolviert. Danach arbeitete er im Landratsamt Zollernalbkreis im Ausländer- und Gewerberecht, in der Veterinär- und Lebensmittelüberwachung, dem Baurecht sowie schließlich im Wasser- und Bodenschutz. Eine weitere Zwischenstation war auch eine Tätigkeit als Sachbearbeiter im Sozialamt der Stadt Albstadt.
     
     
    Seit 01. Januar 2017 ist Herr Binder Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen. Zu diesem Zeitpunkt übernahm er die Leitung der LEA Meßstetten, die er bis zu deren vertragsgemäßer Schließung zum 31. Dezember 2017 innehatte.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Sigmaringen ist in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne untergebracht. In der Verwaltung dieser Einrichtung arbeiten rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen. Die Einrichtung ist dem Referat 15.2 – Flüchtlingsaufnahme des Regierungspräsidiums Tübingen unterstellt.
     
    Die LEA Sigmaringen hat eine Aufnahmekapazität von 875 Personen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA Sigmaringen stammen derzeit vor allem aus Nigeria, Gambia, Marokko, Syrien und Georgien. Ihre Verweildauer in der LEA beträgt derzeit durchschnittlich 3 bis 4 Monate.
     
    Bild:
    Herr Andreas Binder, Quelle: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    27.04.2018
    EU-Schulprogramm bringt Kindern eine Extraportion Obst, Gemüse und Milch
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Mit dem EU-Schulprogramm erfahren Kinder, dass Obst, Gemüse und Milch nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken.“

    Anmeldung für Schulen und Kitas noch bis 18. Mai 2018 möglich.

    Das neue EU-Schulprogramm ist ein großer Erfolg. Mit ihm können in Baden-Württemberg aktuell rund 340.000 Kinder an 4.000 Grundschulen und Kitas regelmäßig bis zu zwei Mal pro Woche kostenlos eine Extraportion frisches Obst und Gemüse sowie ein Mal leckere Milch und Milchprodukte genießen.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser lobt das neue Programm: „Mit dem EU-Schulprogramm erfahren Kinder, dass Obst, Gemüse und Milch nicht nur gesund sind, sondern auch lecker schmecken.“ Die Kinder erhalten Obst, Gemüse und Milch kostenlos. Jede Portion, die über das EU-Schulprogramm verteilt wird, ist mit EU-Mitteln gefördert.
     
    Der Anmeldezeitraum für das Schuljahr 2018/2019 endet am 18. Mai 2018. Kernzielgruppe des EU-Schulprogramms sind Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1 - 4). Darüber hinaus können sich auch Kindertageseinrichtungen einschließlich Kindergärten anmelden.
     
    Bunte Früchte und frische Milch schmecken lecker und machen als Teil einer ausgewogenen Ernährung fit für den Kita- und Schulalltag. Kinder kommen damit auf den Geschmack dieser Lebensmittel und lernen bereits in jungen Jahren ganz nebenbei, sie in ihren Essalltag zu integrieren. Die pädagogische Begleitung des EU-Schulprogramms vermittelt den Kindern zugleich mehr über die Herkunft von Lebensmitteln und eine ausgewogene Ernährungsweise.

    Hintergrundinformation zum Anmeldeverfahren:
    Für die Zulassung von Einrichtungen zum EU-Schulprogramm ist landesweit das Regierungspräsidium Tübingen zuständig. Die Entscheidung erfolgt jeweils mit schriftlichem Bescheid.
    Alle Einrichtungen müssen sich zur Teilnahme jährlich neu anmelden. Die Anmeldung ist nur online möglich, und zwar über folgenden Link: https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unsere-themen/ernaehrung/eu-schulprogramm/.

    Hintergrundinformation zum EU-Schulprogramm
    Das neue EU-Schulprogramm startete in Baden-Württemberg ab September 2017. Es bündelt die zuvor separaten EU-Programme „Schulmilch“ und „Schulobst und -gemüse (Schulfrucht)“.
    Jede Portion, die über das EU-Schulprogramm verteilt wird, ist mit einem festen Betrag aus EU-Mitteln gefördert. Dieser Betrag deckt etwa 75 % der Kosten für Produktion und Lieferung (abzüglich Mehrwertsteuer) ab.
     
    Für die restlichen 25 % der Kosten (zuzüglich Mehrwertsteuer) benötigen die Einrichtungen Sponsoren. Sponsor kann beispielsweise die Gemeinde, ein Förderverein oder ein Unternehmen aus der Umgebung sein. Die Belieferung der Einrichtungen erfolgt durch einen regionalen Schulfrucht-Lieferanten. Erzeuger, Einzelhändler, Großmärkte und andere Vermarktungseinrichtungen sind eingeladen, sich als Lieferanten am Erfolg des Programms zu beteiligen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    27.04.2018
    Gewichtsangaben bei Backwaren
    Eichämter überprüfen unverpacktes Brot auf korrekte Gewichtsangabe
    Eichämter überprüfen unverpacktes Brot auf korrekte Gewichtsangabe.
     
    Ist drin, was drauf steht? Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg ist für die Einhaltung der korrekten Füllmengen von abgepackten Waren zuständig. Bäckereien und ihre unverpackten Backwaren werden in Baden-Württemberg ebenfalls von den Eichämtern überprüft.
     
    Damit Verbraucherinnen und Verbraucher größtmögliche Transparenz beim Einkauf von Backwaren erfahren, hat der Gesetzgeber bestimmte Regelungen in der sogenannten Fertigpackungsverordnung festgeschrieben. So haben Bäckereibetriebe Brote mit mehr als 250 g mit dem entsprechenden Gewicht zu kennzeichnen.
     
    Auf die Einhaltung der korrekten Gewichtsangabe und die Auszeichnung achtet der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg. Die Kolleginnen und Kollegen der Eichämter überprüfen in regelmäßigen Abständen die Bäckereiprodukte. Dabei muss bei einer Überprüfung nicht jedes einzelne Brot auf das Gramm genau das exakte Gewicht aufweisen. Bei der Kontrolle müssen vielmehr alle produzierten Brote einer Charge im Mittelwert das angegebene Gewicht erreichen, und zwar zum Zeitpunkt „eine Stunde nach der Entnahme aus dem Backofen“.
     
    Dieser Mittelwert bedeutet, dass das Gewicht aller hergestellten Brote einer Charge im Durchschnitt die Gewichtskennzeichnung erreichen muss. Neben dem Mittelwert überprüft das Eichwesen auch die Verkehrsfähigkeitsgrenze. Die Verkehrsfähigkeitsgrenze ist vom angegebenen Gewicht abhängig und bestimmt, welche Abweichung im Einzelfall maximal zulässig ist; zum Zeitpunkt „eine Stunde nach der Entnahme aus dem Backofen“ darf beispielsweise bei einer Charge von 100 Broten zu je 1 kg keines der Brote weniger als 970 g wiegen.
     
    Bei Backwaren unter 250 g ist die Gewichtsangabe durch die Bäckerin oder den Bäcker dagegen freiwillig. Erfolgt eine solche freiwillige Kennzeichnung, sind dabei die gleichen Vorgaben zu beachten wie bei Backwaren ab 250 g.
     
    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg (EBBW) zum Regierungspräsidium Tübingen. Gegründet wurde dieser Landesbetrieb am 1. Januar 2015 durch Fusion der beiden Landesbetriebe Mess- und Eichwesen Baden-Württemberg und Beschussamt Ulm. Fachaufsichtsbehörde ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.
     
    Die insgesamt acht Eichämter in Baden-Württemberg sorgen durch eine Vielzahl von Kontrollen und Überwachungen für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Mit den Dienststellen in Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall leisten sie einen aktiven Beitrag zum Verbraucherschutz und zum fairen Wettbewerb im Handel. Zugleich stärken sie das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    26.04.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 2. bis 19. Mai 2018 in der Stadtbibliothek in Leutkirch zu sehen.

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 2. bis 19. Mai 2018 in der Stadtbibliothek in Leutkirch zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

     

     


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    25.04.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 2. bis 25. Mai 2018 in der Stadtbücherei in Haigerloch zu sehen.
     Plakat Graphic Novels

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 2. bis 25. Mai 2018 in der Stadtbücherei in Haigerloch zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jsahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.04.2018
    L 288, Ortsumfahrung Esenhausen
    Beginn der Straßenbauarbeiten zwischen Lengenweiler und der Einmündung der L 289 von Fleischwangen

    ​Am 25.04.2018 haben die Straßenbauarbeiten im Zuge der L 288 zwischen Lengenweiler und der Einmündung der L 289 von Fleischwangen begonnen.

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit zu minimieren, wurde die rund 3,6 Kilometer lange Baustrecke in zwei Bauabschnitte geteilt.
     
    Im ersten Bauabschnitt wird die L 288 zwischen Lengenweiler und der Einmündung der L 289 von Fleischwangen ausgebaut. Dieser Abschnitt soll Ende 2018 dem Verkehr übergeben werden.
     
    Während der Bauarbeiten wird die L 288 vollgesperrt. Der Verkehr der L 288 wird ab Ringhausen über die L 201b nach Wilhelmsdorf und über die L 289 auf die L 288 bei Lengenweiler geführt und umgekehrt.
     
    Im Jahr 2019 erfolgt der zweite Bauabschnitt mit dem Ausbau zwischen der Einmündung der L 289 von Fleischwangen und Ringenhausen einschließlich der Ortsdurchfahrt Esenhausen. Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit über den genauen Baubeginn rechtzeitig informieren.
     
    Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.
     
    Die Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Mit dem Spatenstich im November 2016 fiel der Startschuss für den Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Ringenhausen. Vor Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten mussten eine Gashochdruckleitung und eine Lagerstättenwasserleitung verlegt werden. Bereits errichtet ist die im Rahmen der Baumaßnahme zu erstellende Brücke über den Hangenbachtobel. Somit sind alle erforderlichen Vorarbeiten abgeschlossen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    24.04.2018
    Landesbetrieb Gewässer plant Aktivierung der „Alten Rot“ in Berkheim-Eichenberg
    Erste Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung am 4. Mai 2018

    ​Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen plant, den ökologischen Zustand der Rot zu verbessern. Die Rot soll hierfür aus ihrem jetzigen Gewässerbett in den ehemaligen Flusslauf zwischen Zell und Eichenberg verlegt werden. Das Gewässerbett soll natürlich und strukturreich gestaltet werden. Dadurch können neue und vielfältige Lebensräume für Tiere und Pflanzen entstehen. 

    Um die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einzubeziehen und über die Planung des Landes Baden-Württemberg zu informieren, lädt das Regierungspräsidium Tübingen, Landesbetrieb Gewässer, zu einer öffentlichen Begehung des Projektgebiets ein am
     
    Freitag, 4. Mai 2018 um 18:00 Uhr
    in 88450 Berkheim-Eichenberg,
    Gewann Untere Rotwiesen,
    Treffpunkt:
    Bei der Brücke über die Rot am Ortsausgang Eichenberg,
    an der Gemeindeverbindungsstraße nach Zell.
     
    Die Veranstaltung dient in erster Linie dazu, die Anregungen der Bevölkerung aufzugreifen und die Vorschläge in die Planung aufzunehmen. Das Büro Rapp & Schmid Infrastrukturplanung GmbH wird zunächst in das Projekt einführen. Anschließend ist eine Begehung des Projektgebiets vorgesehen. Die Begehung findet auch bei schlechter Witterung statt. Festes Schuhwerk ist erforderlich.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.04.2018
    Weißwurstfrühstück zum Saisonstart
    Am Maifeiertag erwartet Besucherinnen und Besucher des Biosphärenzentrums Kulinarisches und Informatives
     Der Biosphärenbus mit kostenlosem Radtransport; Foto: Geschäftsstelle Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​Der Biosphärenbus fährt ab 1. Mai 2018 wieder an Sonn- und Feiertagen um den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen. Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen ist mit dem Biosphärenbus bequem zu erreichen. Zur Eröffnung der Saison bietet das interaktive Besucherzentrum Köstliches und Informatives rund um das Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

    Vom 1. Mai bis zum 21. Oktober 2018 befördert der Biosphärenbus wieder dreimal täglich an Sonn- und Feiertagen Ausflugsgäste sowie bis zu zwanzig Fahrräder rund um das frühere Militärgelände. Für Gäste, Bewohnerinnen und Bewohner ist dies eine kostenfreie Möglichkeit, den Platz zu durchwandern, mit dem Fahrrad oder den Inlinern zu durchfahren und anschließend mit dem Bus wieder zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
     
    Zum Saisonstart wartet im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen am 1. Mai 2018 ein Weißwurstfrühstück auf Groß und Klein. Ab 10.45 Uhr werden neben Weißwürsten mit Brezeln auch eine vegetarische Alternative sowie Kaffee und Kuchen im Bistro- und Terrassenbereich des Biosphärenzentrums angeboten. Um 10.30 Uhr besteht für Gäste die erste Gelegenheit mit dem Biosphärenbus ab dem Bahnhof Münsingen kostenlos zum Biosphärenzentrum anzureisen.
     
    Nach der Stärkung können Interessierte die interaktive Ausstellung im Biosphärenzentrum besuchen. Anschließend ist eine Weiterfahrt um den Truppenübungsplatz mit dem Biosphärenbus um 12.35 Uhr möglich. Als idealer Startpunkt für einen Besuch in Gruorn und einer Wanderung zurück zum Biosphärenzentrum bietet sich unterwegs die Haltestelle „Trailfinger Säge“ an. Eine weitere Ausstiegsmöglichkeit ist die Haltestelle „Feldstetten“. Von dort führt die ehemalige Hardt- und Poststraße direkt zum Biosphärenzentrum. Da die Strecke asphaltiert ist, eignet sie sich vor allem für Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Inliner.
     
    Jeweils um 12.01 Uhr, 13.51 Uhr und 17.33 Uhr fährt der Bus vom Biosphärenzentrum wieder zurück zum Bahnhof Münsingen. Eine Anmeldung ist nur für Gruppen unter Telefon 07381/932938-31 erforderlich. Die Fahrt mit dem Biosphärenbus ist kostenlos. Weißwurstfrühstück, Kaffee und Kuchen sowie der Besuch der interaktiven Ausstellung im Biosphärenzentrum sind kostenpflichtig.
     
    Bildunterschrift:
    Der Biosphärenbus mit kostenlosem Radtransport; Foto: Geschäftsstelle Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
     
    Hintergrundinformationen:
    In Münsingen werden die Anschlüsse der Schwäbischen Alb-Bahn aus Richtung Ulm/Schelklingen und Engstingen sowie die Rad-Wanderbusse aus Bad Urach und ins Lautertal aufgenommen.
    Der Biosphärenbus ist Teil des naldo-Freizeit-Netzes. Dabei handelt es sich um ein ÖPNV-Netz von Bahnen und Bussen, die vom 1. Mai bis 21. Oktober 2018 sonn- und feiertags in den vier naldo-Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Sigmaringen und dem Zollernalbkreis verkehren. Vielfach sind spezielle Fahrradzüge und -busse unterwegs, in denen eine kostenlose Fahrradmitnahme möglich ist. Für Wanderer und Radfahrer bieten sich unzählige Tourenmöglichkeiten in einer herrlichen Landschaft.
     
    Die Route des Biosphärenbusses sowie einzelne Tourenvorschläge sind in dem Flyer „Biosphärenbus Schwäbische Alb“ unter http://biosphaerengebiet-alb.de/images/lebensraum/Biosphaerenbus-2018-web.pdf einsehbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    23.04.2018
    L 384, Markierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Nehren

    ​Am Mittwoch, 25.April 2018 finden an der L 384 in der Ortsdurchfahrt von Nehren zwischen dem Anschluss der Kreisstraße 6934 (Nehrener Gässle) und der Kreuzung der Landesstraßen 384/394/Daimlerstraße Markierungsarbeiten statt. Bei günstigen Witterungsbedingungen sind die Arbeiten nach einem Arbeitstag abgeschlossen.

    Eine Sperrung der Landstraße ist nicht erforderlich. Die Arbeiten werden unter laufendem Verkehr ausgeführt. Für die damit verbundenen, unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen, bittet das Regierungspräsidium Tübingen die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
     
    Die Kosten für die Maßnahme betragen zirka 18.000 Euro.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im Herbst 2017 erfolgte die Erneuerung der Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt von Nehren im Zuge der L 384. Die schlechten Witterungsverhältnisse nach Abschluss der Asphaltarbeiten ließen eine endgültige Markierung nicht zu.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    20.04.2018
    Über den Tellerrand
    Vortrag zur klimabewussten Ernährung im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Lebensmittelhersteller werben immer häufiger mit Begriffen wie „klimafreundlich“ oder „für den Klimaschutz“. Was damit aber konkret gemeint ist und was solche Aussagen bedeuten, ist beim Einkauf oft nicht nachvollziehbar. Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb informiert in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen am 26.04.2018 über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten einer klimabewussten Ernährung.
     
    Immer mehr Lebensmittel werben mit einem Klimaversprechen. Doch werden diese Versprechen auch tatsächlich eingehalten? Bisher gibt es keine gesetzlichen Vorgaben für die Produkteigenschaft „klimaschonend“. Den Herstellern bleibt es damit selbst überlassen, welchen Maßstab sie anlegen. Generell belasten tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milch oder Eier das Klima stärker als pflanzliche Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Die Klimabilanz verschiedener Produkte unterscheidet sich dabei je nach Art der Erzeugung, des Transports oder des Verarbeitungsgrads.
     
    Um Verbraucherinnen und Verbraucher verlässliche Informationen und Empfehlungen geben zu können, lädt das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb am Donnerstag, 26. April 2018 ab 19:30 Uhr zum Vortrag „Blick über den Tellerrand“ ein. Referentin Elvira Schwörer von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V. geht dabei auf Möglichkeiten und Grenzen einer klimaschonenden Ernährung ein und liefert Informationen, wie Kundinnen und Kunden bei der Produktauswahl im Supermarkt den Klimaschutz im Blick behalten können.
     
    Pro Teilnehmer fallen Kosten in Höhe von fünf Euro an. Eine Anmeldung ist bis spätestens Montag, 23. April 2018 über die VHS Bad Urach-Münsingen unter Telefon 07381/715998-0 erforderlich.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das aktuelle Sommerprogramm 2018 des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb ist online unter http://www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.04.2018
    Straßenbaumaßnahmen in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb im Jahr 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen wird auch im Jahr 2018 in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundesfern- und Landesstraßen durchführen. „Diese Baumaßnahmen werden von den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern wieder viel Geduld abverlangen. Zum Erhalt des bestehenden Straßennetzes und damit zur Sicherstellung der Mobilität sind diese Bauvorhaben aber unerlässlich. Schließlich ist Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort und als Transitland besonders auf eine intakte Infrastruktur und gut ausgebaute Straßen angewiesen“, erklärt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Erhaltungsmaßnahmen
     
    B 27, Wiederaufnahme von Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen (Nr. S 1)
    Seit April 2018 werden auf der B 27 zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen in Fahrtrichtung Stuttgart dringend erforderliche Instandsetzungsarbeiten an vier Brückenbauwerken durchgeführt. Die Arbeiten erstrecken sich über eine Länge von 6,7 Kilometern und dauern voraussichtlich bis Ende September 2018. Der Bund investiert rund 6,85 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Die Bauwerksinstandsetzungen und die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen sind bereits abgeschlossen.
     
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung Balingen Nord-Engstlatt, Fahrtrichtung Tübingen und Fahrtrichtung Rottweil (Nr.234)
    Auf der B 27 zwischen Balingen Nord und Engstlatt wird in beiden Fahrrichtungen die Fahrbahndecke erneuert. Auf einer Länge von rund 8,6 Kilometer findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht statt. Insgesamt wird eine Asphaltfläche von etwa 85.000 m² ausgetauscht. Der Baubeginn ist derzeit für die zweite Maihälfte 2018 vorgesehen. Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme ist voraussichtlich bis Anfang August 2018 zurechnen. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf zirka 3,2 Millionen Euro.
     
    B 28, Hangrutsch: Böhringer Steige (Nr.236)
    Ende Januar 2018 ist im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten. Seitdem ist die Steige in diesem Bereich nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar. Die Erkundungsbohrungen zur Erfassung des geologischen Aufbaus sind abgeschlossen. Derzeit werden die gewonnen Proben ausgewertet. Sobald das geologische Gutachten vorliegt, beginnt die Detailplanung der Sanierung. Mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Böhringer Steige soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 begonnen werden.
     
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung der Ortsdurchfahrt Starzeln – Einmündung L 442 (Nr. 241)
    Seit Mitte März 2018 erneuern die Stadt und die Stadtwerke Burladingen im Ortsteil Starzeln im Verlauf der B 32 die bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Gehwege in der Ortsdurchfahrt. Die Arbeiten erstrecken sich auf etwa einen Kilometer und sollen bis Ende Juni/Anfang Juli 2018 abgeschlossen sein. Die Gesamtbaukosten der Baumaßnahme betragen rund 905.000 Euro. Das Land beteiligt sich an den Kosten der Fahrbahndeckenerneuerung der Asphaltdeck- und Binderschicht mit rund 400.000 Euro.
     
    B 32, Bauwerksinstandsetzung: Überführung B 32 Ast C-A bei Hechingen (Nr. 246)
    Am 3. April 2018 haben die Arbeiten zur Instandsetzung der Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen begonnen. Im Zuge der Maßnahme erfolgt eine Behebung von Schäden am Belag, den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus. Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 650.000 Euro und werden vom Bund getragen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Mitte Juli 2018 andauern.
     
    B 297, Fahrbahndeckenerneuerung B 27 (Kirchentellinsfurt) – Abzweigung Rübgarten – Pliezhausen (Nr. 247)
    Zurzeit erfolgt die abschnittsweise Fahrbahndeckenerneuerung der Asphaltdeck- und Binderschicht im Abschnitt der B 297 zwischen der B 27 und der Abzweigung Rübgarten beziehungsweise Pliezhausen. In Teilbereichen des 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitts findet ein Austausch der kompletten Oberbauschichten statt. Die Instandsetzung von 30.000 Quadratmeter Bundesstraßenfläche ist mit Kosten von rund 1,55 Millionen Euro veranschlagt. Das Bauende wird für Ende Mai 2018 angestrebt.
     
    B 313, Fahrbahndeckenerneuerung Grafenberg – K 6731 Abzweig Tischardt (Nr. 253)
    Parallel zum Bau der Ortsumgehung Grafenberg findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht im Abschnitt der B 313 auf einer Fläche von 6.750 m² zwischen dem nördlichen Ortsausgang von Grafenberg und dem Abzweig nach Tischardt, K 6731 statt. Die Umsetzung des 800 Meter langen Vorhabens soll nach derzeitigem Stand in den Sommerferien 2018 erfolgen. Es sind Kosten in Höhe von etwa 410.000 Euro veranschlagt.
     
    L 383, Fahrbahndeckenerneuerung Gönningen über K 6729, K 6728 – Ohmenhäuser Weg (Nr. 275)
    Ebenfalls in den Sommerferien 2018 ist vorgesehen abschnittsweise die Fahrbahndecke auf dem 3,7 Kilometer langen Abschnitt der L 383 zwischen der Gemeindeverbindungsstraße nach Ohmenhausen und dem nördlichen Ortseingang von Reutlingen-Gönningen zu erneuern. Auf einer Fläche von 35.000 Quadratmeter werden die Asphaltdeck- und Binderschicht ausgetauscht. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.
     
    Maßnahmen des Aus- und Neubaus
    Folgende Maßnahmen des Bedarfsplans 2016 der Bundesfernstraßen in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen befinden sich in der Ausführung.
     
    B 28, Neubau zwischen Rottenburg und Tübingen (Nr. N 1)
    Zwischen Rottenburg – Tübingen erfolgt parallel und nördlich der Bahnlinie derzeit der 6,7 Kilometer lange Neubau der B 28 mit dem Ziel, die Verkehre von der L 371 und der L 370 zu bündeln. Im April 2018 ist das europaweite Ausschreibungsverfahren für den Straßenbauabschnitt vom Bühlertalbach (Tübingen-Bühl) bis zum Anschlussknoten Tübingen-Weilheim angelaufen. Nach erfolgter Auftragserteilung können die Bauarbeiten im Sommer 2018 starten. Ebenfalls im Sommer 2018 ist die Ausschreibung von fünf Brückenbauwerken anvisiert. Deren Baubeginn ist für Herbst 2018 geplant.

    Ab Sommer 2019 sollen die Straßenbauarbeiten für den Abschnitt zwischen Tübingen-Bühl und Rottenburg-Ost erfolgen. Ziel ist es die B 28 bis Ende 2020 für den Verkehr frei zu geben. Die erforderlichen Arbeiten am Brückenbauwerk über die Bahnlinie am Knoten Weilheim und die Straßenbauarbeiten am Knoten Rottenburg Ost sollen nachlaufend im Jahr 2021 stattfinden. Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 29,3 Millionen Euro.
     
    B 313, Neubau der Ortsumgehung Grafenberg (Nr. N 2)
    Im März 2018 haben die eigentlichen Bauarbeiten für die rund 1,7 km lange Ortsumgehung Grafenberg begonnen. Dabei wird unter anderem die Fußwegverbindung vom Sportplatz in den angrenzenden Wald mit einem Fußgängersteg über die künftige B 313 überführt. Die Quellbäche von Kappistöbele und Lindenbach unterqueren zukünftig in drei Wellstahlprofildurchlässen die neue Ortsumgehung. Zur Anbindung des Wirtschaftswegs südlich des Gewanns „Trieb“ an den östlich gelegenen Wald kommt ebenfalls eine Unterführung zur Ausführung. Für die zweite Jahreshälfte 2018 sind der Ausbau des rund 700 Meter langen Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg sowie der Bau der Lärmschutzwand am Sportplatz vorgesehen. Diese wird von der Gemeinde Grafenberg finanziert.

    Mit der Verkehrsfreigabe der neuen Ortsumgehung ist in der ersten Jahreshälfte 2019 zu rechnen. Die genehmigten Gesamtkosten betragen rund 8,3 Millionen Euro und werden überwiegend vom Bund getragen.
     
    Wichtige Radwegmaßnahmen im Jahr 2018
     
    B 313, Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg (Nr. R 1)
    Mit dem Neubau der Ortsumgehung Grafenberg findet der Ausbau des bestehenden parallel zur B 313 verlaufenden Wegs zu einem Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg auf einer Länge von rund 700 Metern statt. Die Kosten für den neuen Radweg betragen rund 290.000 Euro. Die Realisierung ist für die zweite Jahreshälfte 2018 vorgesehen.
     
    L 385, Radweg zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen (Nr. R 2)
    Im November 2017 haben die Arbeiten für den Neubau des Radweges zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen parallel zur L 385 begonnen. Mit dem Ausbau wird eine durchgängige Radwegverbindung durch den Rammert und das Katzenbach-Dünnbachtal geschaffen. Die Kosten für die 4,2 Kilometer lange Baustrecke belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro und werden größtenteils vom Land Baden-Württemberg getragen. Die Fertigstellung des Radweges ist für Ende Juni 2018 vorgesehen.
     
    L 379, Radweg zwischen Wannweil und Reutlingen (Nr. R 3)
    Im Jahr 2018 wird entlang der Bahnstrecke Reutlingen-Tübingen auf der Gemarkung Wannweil ein bestehender Weg zur Aufnahme des Radverkehrs zwischen Wannweil und Reutlingen-Betzingen ausgebaut. Das Ausschreibungsverfahren für den 420 Meter langen Radweg ist angelaufen. Eine Realisierung soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 erfolgen. Die Kosten sind in Höhe von rund 80.000 Euro veranschlagt.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Anlage
  • Abteilung 4
    20.04.2018
    Straßenbaumaßnahmen im Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach im Jahr 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant im Jahr 2018 rund 10,5 Millionen Euro in die Erhaltung des Netzes der Bundes- und Landesstraßen im Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach fließen zu lassen. Von diesem Betrag sind etwa acht Millionen Euro für Fahrbahndeckenerneuerungen von über 35,5 km auf Bundes- und Landesstraßen veranschlagt. Rund 2,5 Millionen Euro sind für die Sanierung von vier Bauwerken vorgesehen.

    „Diese Baumaßnahmen werden von den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern wieder viel Geduld abverlangen. Zum Erhalt des bestehenden Straßennetzes und damit zur Sicherstellung der Mobilität sind diese Bauvorhaben aber unerlässlich. Schließlich ist Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort und als Transitland besonders auf eine intakte Infrastruktur und gut ausgebaute Straßen angewiesen“, erklärt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    B 10, Fahrbahndeckenerneuerung und Bauwerkinstandsetzung Ortsdurchfahrt Amstetten – Urspringen (Nr.232)
    Nach Pfingsten wird auf der B 10 zwischen den Einmündungen der K 7314 in der Ortsdurchfahrt Amstetten und der Einmündung der K 7401 bei Urspring auf einer Länge von rund drei Kilometern die Fahrbahndecke erneuert. Im Anschluss an die Belagsarbeiten, deren Fertigstellung für Mitte Juni 2018 vorgesehen ist, wird bis zum September 2018 die Brücke über den Flutgraben im Zuge der B 10 instandgesetzt. Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 690.000 Euro und für die Brückensanierung auf zirka 330.000 Euro.

    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung Zainingen- Feldstetten (N.235)
    Im Juni 2018 wird auf der B 28 zwischen Zainingen und Feldstetten von der Kreisgrenze bis zum Abzweig der K 7408 auf einer Länge von rund 2,7 Kilometern die Fahrbahndecke erneuert. Die Kosten belaufen sich auf etwa 430.000 Euro.
     
    B 30, Fahrbahndeckenerneuerung, Bauwerkinstandsetzung Laupheim Mitte- Donaustetten (Nr. 237)
    Die Fahrbahn der B 30 erhält zwischen Laupheim Mitte und Donaustetten in Fahrtrichtung Ulm inklusive Anschlussäste auf rund 7,4 Kilometern Länge einen neuen Belag. Im Zuge dieser Maßnahme wird auch eine etwa 140 Meter lange Brücke über die Schmiehe und die K 7373 zwischen Dellmensingen und Humlangen saniert. Die seit dem 3. April 2018 laufende Belagserneuerung mit Kosten in Höhe von etwa 1,7 Millionen Euro soll Anfang Mai 2018 abgeschlossen sein. Die Brückeninstandsetzungsarbeiten, für die rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt sind, dauern bis September 2018 an.
     
    B 30, Bauwerkinstandsetzung: Überführungsbauwerk L 284 bei Hochdorf-Schweinhausen (Nr.238)
    Die Instandsetzung des Überführungsbauwerks der L 284 über die B 30 bei Hochdorf-Schweinhausen beginnt in der Woche vor Pfingsten und soll bis Mitte September 2018 laufen. Die Kosten in Höhe von rund 850.000 Euro trägt der Bund als Straßenbaulastträger der B 30.
     
    B 311, Fahrbahndeckenerneuerung Ertingen und der Ortsdurchfahrt Riedlingen (Nr. 249)
    Nach Pfingsten wird mit der Fahrbahndeckenerneuerung der B 311 zwischen der Einmündung der L 278 bei Ertingen und der Ortsdurchfahrt Riedlingen auf Höhe der ehemaligen Gaststätte „Deutscher Kaiser“ begonnen. Die Arbeiten erstrecken sich auf eine Länge von zirka 7 Kilometer. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro. Die voraussichtliche Bauzeit dauert bis Juli 2018.
     
    B 312, Fahrbahndeckenerneuerung Biberach-Ringschnait (Nr.250)
    Im Februar 2018 wurde mit dem zweiten Bauabschnitt zum Ausbau der Bundesstraße B 312 vom Jordanbad nach Ringschnait begonnen. Die Arbeiten erfolgen auf einer Länge von zirka 3,5 Kilometer und werden voraussichtlich bis Dezember 2018 andauern. Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen zirka 12,9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Im Zuge der Fertigstellung der Maßnahme gegen Ende des Jahres 2018 wird auch die Fahrbahndecke der B 312 zwischen dem Jordanei und dem Beginn der Ausbaumaßnahme erneuert. Für die rund ein Kilometer lange Strecke werden zusätzlich etwa 470.000 Euro bereitgestellt.
     
    B 312, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Ochsenhausen (Nr. 251)

    Seit März 2018 baut die Stadt Ochsenhausen die Einmündung der L 265 in die B 312 in einen Kreisverkehrsplatz um. Bund und Land beteiligen sich zur Verbesserung der verkehrlichen Verhältnisse mit insgesamt über einer Million Euro an den Kosten des Umbaus.

    Im Zusammenhang mit der Maßnahme der Stadt wird die Fahrbahndecke der B 312 auf einem anschließenden 300 Meter langen Abschnitt in Fahrtrichtung Erlenmoos erneuert. Die Kosten in Höhe von zirka 190.000 Euro trägt der Bund.
     
    B 312, Fahrbahndeckenerneuerung Ochsenhausen- Ortsdurchfahrt Erlenmoos (Nr. 252)
    Auf der B 312 wird zwischen der Einmündung der L 307 in Ochsenhausen und der Kreuzung mit der L 301 und der K 7511 in Erlenmoos auf einer Länge von zirka 1,1 Kilometern die Fahrbahndecke erneuert. Die Belagserneuerung, die mit rund 350.000 Euro veranschlagt sind, erfolgt im Zusammenhang mit den Leitungsarbeiten der Gemeinde Erlenmoos. Die Arbeiten finden von Anfang Juli 2018 bis zum Ende der Sommerferien statt.
     
    L 260, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Dietenheim (Nr. 260)
    In Dietenheim führt die Stadt von der Wainer Straße bis zum Ortsende in diesem Jahr die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt im Zuge der L 260 fort. Das Land trägt die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung in Höhe von 125.000 Euro. Der Belagsabschnitt ist zirka 500 Meter lang. Der Ausführungszeitraum ist für Mai bis Mitte Oktober 2018 vorgesehen.
     
    L 266, Fahrbahndeckenerneuerung Schemmerhofen (Nr. 263)
    Im Zusammenhang mit dem von der Gemeinde Schemmerhofen veranlassten Neubau eines Gehwegs in der Ortsdurchfahrt der L 266 wird auf einem etwa 700 m langen Streckenabschnitt die Fahrbahndecke der Landesstraße erneuert. Die Arbeiten sollen von Mitte Mai bis Ende August 2018 innerhalb von 6 Wochen durchgeführt werden. Für den neuen Belag werden rund 130.000 Euro veranschlagt.
     
    L 280, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Laupertshausen (Nr.264)
    Im Anschluss an die bereits laufenden Leitungsarbeiten der Gemeinde Maselheim erhält der westliche Teil der Ortsdurchfahrt Laupertshausen im Zuge der L 280 bis zur Kreuzung mit der K 7504 eine neue Fahrbahndecke. Die Kosten für die zirka 300 Meter lange Strecke liegen bei etwa 50.000 Euro.
     
    L 280; Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Bad Buchau (Nr.265)
    Voraussichtlich im September 2018 wird die Fahrbahndecke der L 280 in der Ortsdurchfahrt Bad Buchau auf einer Strecke von rund 1,7 Kilometern erneuert. Die Kosten sind mit zirka 310.000 Euro veranschlagt.
     
    L 307, Bauwerkinstandsetzung Eberhardzell und Awengen (Nr.268) und Ersatzneubau: Romersbachsbrücke bei Eberhardzell (Nr.269)
    Die L 307 zwischen Eberhardzell und Awengen wird in der Zeit von Anfang Juni bis voraussichtlich Mitte Juli 2018 saniert. Neben lokalen Verbesserungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird für rund 500.000 Euro auf einer Strecke von 1,4 Kilometern die Fahrbahndecke der Landesstraße sowie für etwa 250.000 Euro die Brücke über den Romersbach erneuert.

    L 1230, Fahrbahndeckenerneuerung Merklingen bis Ortsdurchfahrt Nellingen (Nr. 276)
    Die Fahrbahndecke der L 1230 wird von der Anschlussstelle Merklingen bis zum Ortsbeginn Nellingen auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern erneuert. Die für September 2018 vorgesehenen Belagsarbeiten sind mit 270.000 Euro veranschlagt.
     
    L 1232, Fahrbahndeckenerneuerung Börslingen-Nerenstetten (Nr.277)
    In der zweiten Septemberhälfte 2018 wird auf der L 1232 die Fahrbahndecke von der Kreuzung mit der K 7311 bei Börslingen bis zur Einmündung in die L 1079 in Nerenstetten auf einer Länge von rund 3,2 Kilometern erneuert. Die Kosten belaufen sich auf zirka 215.000 Euro.
     
    L 1244, Fahrbahndeckenerneuerung Ermingen-Arnegg (Nr.278)
    Die Erneuerung der Fahrbahndecke der L 1244 zwischen der Einmündung der K 9905 bei Ermingen und der Einmündung der K 7379 bei Arnegg ist für Juli 2018 vorgesehen. Die Kosten für die rund 2,2 Kilometer lange Strecke werden mit 230.000 Euro veranschlagt.
     
    Radwegmaßnahme im Jahr 2018
     
    L 261 / L 1261, Radweg Oberholzheim - Hüttisheim
    Für Herbst 2018 ist vorgesehen entlang der L 261 beziehungsweise der L 1261 zwischen Oberholzheim und Hüttisheim auf einer Strecke von zirka 1,4 Kilometern für 350.000 Euro einen straßenbegleitenden Radweg zu errichten.
     
    Informationen über die mit diesen Baumaßnahmen verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Anlage 
  • Abteilung 4
    20.04.2018
    Straßenbaumaßnahmen im Bodenseekreis und den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen im Jahr 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen wird auch im Jahr 2018 im Bodenseekreis und den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundesfern- und Landesstraßen durchführen.


    „Diese Baumaßnahmen werden von den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern wieder viel Geduld abverlangen. Zum Erhalt des bestehenden Straßennetzes und damit zur Sicherstellung der Mobilität sind diese Bauvorhaben aber unerlässlich. Schließlich ist Baden-Württemberg als Wirtschaftsstandort und als Transitland besonders auf eine intakte Infrastruktur und gut ausgebaute Straßen angewiesen“, erklärt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Erhaltungsmaßnahmen
     
    A 96, Bauwerksinstandsetzung: Überführung K 8008 Dürren- Riehlings (Nr.1)
    Bereits begonnen haben die Arbeiten zur Instandsetzung der Kreisstraßenbrücke über die A 96. Im Zuge der Maßnahme erfolgt die Erneuerung der Bauwerkskappen, des Fahrbahnbelags, der Abdichtung des Überbaus sowie des Geländers und der Schutzplanken. Die Maßnahme soll bis Ende Mai 2018 abgeschlossen sein. Die Kosten der Baumaßnahme betragen zirka 500.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 31, Fahrbahndeckenerneuerung Friedrichshafen – Eriskirch (Nr.2)
    Zurzeit erfolgt die Fahrbahndeckenerneuerung der B 31 zwischen Friedrichshafen und Eriskirch. Auf einer Länge von 6,6 Kilometern ist eine Fläche von rund 48.000 Quadratmeter Straße zu sanieren. Die Sanierung ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Risse im Fahrbahnbelag, fehlendem Verbund zwischen den einzelnen Asphaltschichten sowie den Verdrückungsschäden in der Fahrbahn erforderlich. Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich bis Mitte Juni 2018 zu rechnen. Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 2,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Mieterkingen – Bad Saulgau (Nr.3)
    Mitte Juni 2018 beginnen die Sanierungsarbeiten an der B 32 zwischen Mieterkingen und Bad Saulgau. Auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Rissen im Fahrbahnbelag, zahlreichen Setzungen und Verdrückungsschäden in der Fahrbahn sowie Ausbrüchen ist die Sanierung erforderlich. Für die Maßnahme muss die B 32 vom 18. Juni bis 06. Juli 2018 für rund drei Wochen voll gesperrt werden. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Hermentingen – Veringenstadt (4)
    Die Sanierungsarbeiten an der B 32 zwischen Hermentingen und Veringenstadt beginnen im Mai 2018 und werden bis Juni 2018 andauern. Die Fahrbahn hat an diesen Stellen Rissen, zahlreichen Setzungen und Verdrückungsschäden. Die Länge der Baumaßnahme beträgt 2,8 Kilometer. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Blitzenreute – Staig (5)
    Im Oktober 2018 wird die B 32 zwischen Blitzenreute und Staig auf einer Länge von 2,9 Kilometern saniert. Die vollständige Erneuerung des Fahrbahnaufbaus ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Risse im Fahrbahnbelag, zahlreiche Setzungen und Verdrückungsschäden in der Fahrbahn sowie Ausbrüchen erforderlich. Die Maßnahme wird rund vier Wochen dauern. Die voraussichtlichen Kosten von rund 700.000 Euro werden vom Bund getragen.
     
    B 311, Fahrbahndeckenerneuerung Worndorf- Hölzle (6)
    Die Sanierungsarbeiten an der B 311 zwischen Worndorf und Hölzle
    beginnen im Mai 2018. Die vollständige Erneuerung des Fahrbahnaufbaus der Bundesstraße ist geboten, da die Schäden im Fahrbahnbelag darauf schließen lassen, dass der bestehende Straßenaufbau für die dort vorhandene Verkehrsbelastung nicht mehr ausreicht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Juni 2018 an. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung Reichenhofen – Diepoldshofen (7)
    Aufgrund von Rissen im Fahrbahnbelag, zahlreiche Setzungen und Verdrückungsschäden in der Fahrbahn sowie Ausbrüchen wird die Fahrbahndecke der B 465 zwischen Reichenhofen und Diepoldshofen von August bis September 2018 vollständig erneuert. Die Arbeiten erstrecken sich auf etwa 1,7 Kilometer. Für diese Maßnahme sind rund 550.000 Euro veranschlagt. Diese werden vom Bund getragen.
     
    L 194, Fahrbahndeckenerneuerung Selgetsweiler- Aach- Linz (8)
    Ab Ende April 2018 ist vorgesehen, die L 194 zu sanieren. Die L 194 verbindet als Querspange die A 98 bei Stockach über Pfullendorf- Ostrach- Bad Saulgau mit der B 30 bei Biberach und ist deshalb mit einem überdurchschnittlich hohen Schwerverkehrsanteil belastet. Infolge dieser Belastung sind dort die bituminösen Schichten so stark geschädigt, dass sie vollständig erneuert werden müssen. Die Arbeiten für den rund 2,25 Kilometer langen Abschnitt werden voraussichtlich bis Mitte Mai 2018 andauern. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von rund 800.000 Euro trägt das Land.
     
    L 196, Bauwerksinstandsetzung: Donaubrücke in Beuron – Hausen (9)
    Die Gewölbebrücke in Beuron-Hausen weist Schäden an der Abdichtung und an den Naturstein- und Betonflächen auf. Als Folge dieser Schädigungen müssen das Tragwerk und die aus Naturstein gemauerte Brüstung instandgesetzt und der Überbau abgedichtet werden. Die Baumaßnahme soll im November 2018 begonnen und im März 2019 abgeschlossen werden. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf etwa 450.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    L 201, Fahrbahndeckenerneuerung OD Oberuhldingen - OD Mühlhofen (10)
    Im Jahr 2017 wurde auf der B 31 zwischen Oberuhldingen und Meersburg eine Fahrbahndeckensanierung durchgeführt. Bedingt durch die Umleitung des LKW Verkehrs sind in den Ortsdurchfahrten im Zuge der Landesstraße 201 nachweislich sehr starke Spurrillen entstanden. Durch die vorhandene Spurrillentiefe von teilweise über 6 cm ist im Rahmen der Sanierung eine Erneuerung der Asphaltbinder- und der Asphaltdecksschicht erforderlich. Für die Arbeiten wird eine Dauer von drei Wochen veranschlagt. Der geplante Umsetzungszeitpunkt steht derzeit noch nicht fest. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von 500.000 Euro werden von Bund und Land getragen.
     
    L 205,Bauwerksinstandsetzung: Brücke über die Deggenhauser Aach in Salem-Neufrach (11)
    Die Brücke über die Deggenhauser Aach in Salem-Neufrach wird im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Neufrach saniert. Im Rahmen der anstehenden Sanierungsarbeiten ist vorgesehen, den Beton instand zu setzen, den Überbau abzudichten und das Geländer zu erneuern. Aktuell läuft noch das Vergabeverfahren. Nach derzeitigem Stand werden die Arbeiten Ende Mai beginnen. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 230.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    L 260, Fahrbahndeckenerneuerung Aitrach – Mooshausen (12)
    Der Abschnitt auf der L 260 zwischen Aitrach und Mooshausen hat sich durch Böschungsbewegungen teilweise sehr stark gesetzt. Um die Setzungen dauerhaft zu beseitigen werden am talseitigen Straßenrand Stützscheiben aus Dränbeton eingebaut sowie eine neue Entwässerung hergestellt. Die Sanierungsarbeiten finden voraussichtlich im Herbst 2018 statt. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von rund 430.000 Euro trägt das Land.
     
    L 265, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Kißlegg (13)
    Die Gemeinde Kißlegg hat 2017 in der gesamten Ortsdurchfahrt Kanalsanierungen durchgeführt. Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden in Form von Rissen, Verdrückungen und Unebenheiten wird der bituminöse Fahrbahnaufbau in der Ortsdurchfahrt vollständig erneuert. Die rund drei Wochen dauernden Arbeiten sollen im August und September 2018 ausgeführt werden. Die Baulänge beträgt 1,3 Kilometer. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 500.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    L 290, Fahrbahndeckenerneuerung Rolgenmoos: (14)
    In der Ortsdurchfahrt Rolgenmoos stellt die Gemeinde Horgenzell neben einem Rad- und Gehweg auch eine Amphibienleiteinrichtung her. In diesem Zusammenhang wird die Fahrbahn der L 290 auf zirka 200 Meter vollständig erneuert. Dies wird zum Anlass genommen, auch den sich daran anschließenden schadhaften Fahrbahnbelag von 600 Metern zu sanieren. Die Umsetzung erfolgt durch die Gemeinde. Die Kostenbeteiligung des Landes beträgt rund 100.000 Euro.
     
    L 291, Fahrbahndeckenerneuerung B 30 AS RV Nord – Vorberg (15)
    Der Fahrbahnzustand der L 291 zwischen der Anschlussstelle Ravensburg Nord und Vorberg ist charakterisiert durch Rissbildungen, Ausmagerungen sowie teilweiser Spurrinnenbildung. Die Schäden lassen darauf schließen, dass der bestehende Straßenaufbau für die dort vorhandene Verkehrsbelastung nicht mehr ausreicht. Infolge dieser Überbelastung sind die bituminösen Schichten so stark geschädigt, dass sie vollständig erneuert werden müssen. Es ist vorgesehen, den rund 800 Meter langen Abschnitt im August und September 2018 zu sanieren. Für die auszuführenden Arbeiten ist für rund zwei Wochen eine Vollsperrung erforderlich. Die Kosten belaufen sich auf 210.000 Euro.
     
    L 309, Hangrutschung: Schloss Zeil – Unterzeil (Bauabschnitt 3+4) (16)
    Aufgrund der örtlichen geologischen Verhältnisse kommt es an der L 309 im Bereich des Zeiler Bergs immer wieder durch Hangrutschungen zu Schädigungen an der Fahrbahn. So musste bereits an anderen Stellen im Herbst der Jahre 2015 und 2016 die Böschung mittels Bohrpfählen gesichert werden. Für die aktuell herzustellende 105 Meter lange Bohrpfahlwand werden insgesamt 85 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 75 Zentimeter auf eine Tiefe von 10 Metern eingebracht. Die Maßnahme hat bereits begonnen und soll bis Ende April 2018 fertiggestellt sein. Die Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro werden vom Land getragen.

    L 317a, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Rohrbach (17)
    Die Sanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt Rohrbach im Zuge der L 317a konnten im Jahr 2017 bis auf das Aufbringen der Fahrbahndecke und die Sanierung der Rohrbachbrücke erfolgreich abgeschlossen werden. Seit Anfang April 2018 ist die Landesstraße für die Sanierung der Rohrbachbrücke voll gesperrt. Die Arbeiten auf der 450 Meter langen Strecke sollen bis voraussichtlich Anfang Mai 2018 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 900.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    L 326, Fahrbahndeckenerneuerung Bodnegg – Vorderreute- Abzweig K 7716 (18)
    Auf der L 326 im Bereich Bodnegg-Vorderreute-Abzweig K 7716 treten infolge der Verkehrsbelastung verstärkt Netzrisse, Durch- und Ausbrüche auf. Auf Grund der vorhandenen Fahrbahnbreite sind dort auch die Straßenränder ausgefahren und abgebrochen. Es ist vorgesehen, die geschädigten Schichten zu erneuern. Der rund 5,2 Kilometer lange Abschnitt soll im 3. Quartal 2018 saniert werden. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 400.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    L 319 Erhaltungsmaßnahme „Ewigkeit“ bis Herlatzhofen (19)
    Infolge hoher Verkehrsbelastung insbesondere von Lastkraftwagen sind auf der L 319 neben 5 und 8 cm tiefen Spurrinnen, Risse und Fahrbahnabsenkungen entstanden. Deshalb ist eine Erneuerung der Asphaltbinder- und der Asphaltdecksschicht erforderlich.

    Die rund drei Wochen dauernde Sanierung wird zusammen mit zwei Radunterführungen unter den Landesstraßen 318 und 319 von der Stadt Leutkirch durchgeführt. Der genaue Umsetzungszeitpunkt steht derzeit noch nicht fest. Die Fertigstellung soll jedoch rechtzeitig vor der im Herbst 2018 geplanten Eröffnung des CenterParcs Allgäu erfolgen. Die voraussichtlichen Kosten in Höhe von 280.000 Euro werden vom Land getragen.
     
    Weitere Straßenbauvorhaben 2018
     
    B 30, Ortsumfahrung Ravensburg Bauabschnitt VI
    Seit 2016 ist die insgesamt 740 Meter lange Grundwasserwanne als aufwändigstes Bauwerk im gesamten Streckenabschnitt im Bau. Die Fertigstellung der 600 Meter langen Stahlbetonwanne ist für Sommer 2018 geplant. Im April 2018 ist der Baubeginn des letzten noch zu erstellenden Brückenbauwerks erfolgt. Die Straßenbauarbeiten für die Abschnitte Teilabschnitt I „AS RV Süd – AS Gewerbegebiet Karrer“ und „B 30 alt – Bauende (Anschluss B 467 bei Obereschach) sollen im Sommer 2018 beginnen und Mitte 2019 abgeschlossen sein. Im Anschluss werden dort in 2019 die in diesem Bereich vorgesehenen Lärmschutzwände hergestellt. Mit den Straßenbauarbeiten im Abschnitt „AS Gewerbegebiet Karrer - B 30 alt“ wurde im August 2017 begonnen. Die Fertigstellung beziehungsweise Verkehrsfreigabe dieses Abschnittes und die damit verbundene verkehrliche Entlastung des Ortsteils Untereschach ist für Herbst 2018 vorgesehen. Die Verkehrsfreigabe des gesamten Bauabschnitts VI der Ortsumgehung von Ravensburg kann voraussichtlich Ende 2019 erfolgen.
    Die Rückbau- und Landschaftsbauarbeiten sowie die Ausgleichsmaßnahmen sind im Anschluss an die Verkehrsfreigabe geplant. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 75 Millionen Euro werden vom Bund getragen.
     
    B 31, Ortsumfahrung Überlingen BAIIB
    Die Straßenbauarbeiten im Zuge der B 31 neu, zwischen der Tierheimkreuzung (Knotenpunkt B 31 neu/ K 7786) und dem Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu/ L 200) stehen nach über einjähriger Bauzeit vor dem Abschluss. Trotz ungünstiger Witterung zu Beginn des Jahres 2018 kann die vorgegebene Bauzeit nach derzeitigem Stand eingehalten werden. Die Verkehrsfreigabe des rund drei Kilometer langen Streckenabschnittes erfolgt voraussichtlich Ende Mai beziehungsweise Anfang Juni 2018. Die Gesamtkosten betragen rund 35 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Die B 32 wird zwischen Altshausen und Vorsee auf einer Länge von 4,27 Kilometern ausgebaut, davon auf rund zwei Kilometern dreistreifig, im Übrigen zweistreifig. Die Maßnahme wurde 2017 mit dem Neubau von Unterführungen einer Gemeindeverbindungsstraße und eines Wirtschaftsweges begonnen. Die Bauausführung hierzu soll bis Juli 2018 abgeschlossen sein. Aktuell laufen die Vergabeverfahren für die Geh- und Radwegunterführung bei Vorsee und die Seebachbrücke 2. Es ist vorgesehen, noch im Frühjahr 2018 die Seebachbrücke 1 und den Durchlass der Hühler Ach auszuschreiben. Die Straßenbauarbeiten des Bauabschnitts 2 werden in zwei Bauphasen durchgeführt werden, da in einem Teilbereich dieses Abschnittes nur außerhalb der Vegetationsperiode im Zeitraum vom September bis Dezember 2018 gearbeitet werden darf. Die weiteren Straßenbauarbeiten sollen nach dem Winter 2018 / 2019 im Zeitraum von März bis Oktober 2019 ausgeführt werden. Die Geamtkosten in Höhe von rund 17 Millionen Euro trägt der Bund.
     
    L 205, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Salem-Neufrach
    Die Gemeinde Salem saniert die Ortsdurchfahrt Neufrach im Zuge der L 205. Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden 600 Meter des Fahrbahnbelags in der Ortsdurchfahrt erneuert. Dies ist aufgrund der bestehenden Fahrbahnschäden in Form von Rissen, Verdrückungen und Unebenheiten erforderlich. Das Land beteiligt sich an den Kosten mit 490.000 Euro.
     
    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf, Bauabschnitt II
    Der rund 3,3 Kilometer lange zweite Bauabschnitt der Ortsumfahrung Pfullendorf umfasst insgesamt vier Bauwerke und schließt an den im August 2007 für den Verkehr freigegebenen, rund 2,5 Kilometer langen ersten Bauabschnitt an. Bereits im Jahre 2017 wurde mit dem Bau des Anschlusses der L 268alt an die zukünftige L268 neu aus Fahrtrichtung Pfullendorf begonnen. Die weiteren Arbeiten zum Ausbau der K 8233 befinden sich in der Vergabephase und sollen noch im Mai 2018 beginnen.
     
    Im Zuge des Ausbaus der K 8233 wird auch der Knotenpunkt der L 268 neu mit der L 201 zu einem Kreisverkehrsplatz umgebaut und eine Gasleitung der Terranets GmbH verlegt. Zudem soll 2018 mit dem Bau der Unterführung der Gemeindeverbindungstraße „Zur Spitalmühlesowie einer notwendigen Dammvorschüttung zur Bodenkonsolidierung im Streckenbereich auf Höhe der Bahnlinie Pfullendorf – Altshausen begonnen werden. Der überwiegende Teil der Straßenbauarbeiten wie auch die Herstellung der noch verbleibenden Bauwerke ist für 2019 geplant. Ziel ist es, dass der zweite Bauabschnitt der Ortsumfahrung im Jahr 2020 fertiggestellt ist. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen zirka 6,8  Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Seit November 2016 wird L 288 zwischen Lengenweiler und Ringenhausen ausgebaut. Alle erforderlichen Vorarbeiten sind abgeschlossen. Im Mai 2018 beginnen die eigentlichen Straßenbauarbeiten. Die Fertigstellung der 3,6 Kilometer langen Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen. Die Baukosten für die Maßnahme betragen 8,6 Millionen Euro.
     
    Radwegmaßnahmen im Jahr 2018
    Zusätzlich zur Umsetzung der bereits genannten Straßenbaumaßnahmen wird das Radwegnetz entlang der Bundes- und Landesstraßen im Bodenseekreis und den Ladkreisen Ravensburg und Sigmaringen weiter ausgebaut sowie vorhandene Netzlücken geschlossen. In diesem Zusammenhang sind folgende Maßnahmen geplant.
     
    • B 30 Baindt/ Sulpach  - Bad Waldsee/ Enzisreute
    • B 32 RW Oberau- Alt-Karbach
    • L 201b Radweg bei Neubrunn
    • L 333 Tannau- Elmenau

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 01
    18.04.2018
    ​Pressegespräch mit Herrn Regierungspräsident Tappeser und anschließender Rundgang auf dem Gelände der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,

    ein enger Austausch mit der Stadt Sigmaringen und ihren Bürgerinnen und Bürgern über Entwicklungen und Neuigkeiten aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen ist uns wichtig. Daher haben wir den Mitgliedern des Gemeinderats bereits mehrmals einen umfassenden Einblick in die Strukturen innerhalb der Einrichtung sowie über die täglichen Herausforderungen vermittelt. Der nächste Rundgang mit den Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerschaft findet statt am Mittwoch, 25. April 2018. Vor dem Beginn dieses Rundgangs bieten wir ein kurzes Pressegespräch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser an.
     
    Zu diesem Pressegespräch mit anschließendem Rundgang auf dem Gelände der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen
     
     
    am Mittwoch, 25. April 2018,
    um 15:45 Uhr
    in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen,
    Begegnungszentrum, Binger Str. 28, 72488 Sigmaringen
     
     
    laden wir Sie herzlich ein.

    Es ist folgender Ablauf vorgesehen:
     
    A. Pressegespräch im Begegnungszentrum um 15:45 Uhr
     
    • Begrüßung: Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
    • Vorstellung von Herrn Wolfgang Merk als neuer Ansprechpartner im Regierungsbezirk Tübingen für die Ombudsperson für die Flüchtlingserstaufnahme in Baden-Württemberg.
    • Vorstellung von Herrn Andreas Binder, der zum 01. Mai 2018 die Leitung der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen übernimmt.
     
    B. Rundgang auf dem Gelände der Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen mit den Mitgliedern des Gemeinderats um 16:00 Uhr
     
    • Begrüßung und Einführung: Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
    • Führung durch die Einrichtung; im Schwerpunkt wird das Angebot der Alltags- und Sozialbetreuung sowie des Ehrenamts vorgestellt.
    • Verabschiedung: Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
    • Ende: 17:45 Uhr
     
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine Anmeldung bis Montag, 23. April 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Bitte beachten Sie, dass nur vorab angemeldete Personen in die Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen eingelassen werden können. Zudem benötigen Sie für den Einlass einen gültigen Ausweis.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 5
    18.04.2018
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb unter neuer Leitung
    Achim Nagel folgt auf Petra Bernert
     Achim Nagel wird von Regierungspräsident Klaus Tappeser (links im Bild) im Beisein von Abteilungsleiter Dietmar Enkel (rechts im Bild) zum neuen Leiter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ernannt, Foto: Regierungspräsidium Tübingen

    ​2009 wurde das Biosphärengebiet Schwäbische Alb als erstes seiner Art in Baden-Württemberg von der UNESCO in das Weltnetz der Biosphärenreservate aufgenommen. Neben dem Land Baden-Württemberg, zwei Regierungsbezirken, drei Landkreisen sowie 29 Städten und Gemeinden bringen sich zahlreiche weitere Akteure in die Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung mit ein. Die Leitung des Großschutzgebiets übernimmt ab sofort Achim Nagel. Er bringt mit seinem Team Ökologie, Ökonomie und Soziales unter einen Hut.

    Für die Gründungsphase des Biosphärengebiets Schwäbische Alb wurde 2006 im Alten Lager in Münsingen das „Start-Team“ mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landratsamt Reutlingen, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und dem Regierungspräsidium Tübingen installiert. Mit der Ausweisung 2008 und der anschließenden Anerkennung des rund 85.000 Hektar großen Gebiets auf der mittleren Schwäbischen Alb durch die UNESCO folgte die Einrichtung der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb am Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Ab sofort übernimmt der Diplom-Geograph Achim Nagel die Leitung der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Sein Studium absolvierte er an den Universitäten in Tübingen und Edinburgh. Der aus dem Landkreis Göppingen stammende Nagel hatte bis zuletzt die stellvertretende Geschäftsführung inne und kümmerte sich darüber hinaus um die Themenbereiche nachhaltiger Tourismus und historisch-kulturelles Erbe. Zuvor war er im Landratsamt Reutlingen Regionalmanager für das Förderprogramm PLENUM. Der Vorsitzende des Lenkungskreises Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Regierungspräsident Klaus Tappeser, freut sich auf die gemeinsame Arbeit: „Mit Achim Nagel haben wir einen sehr erfahrenen und mit der Biosphärengebietsidee vertrauten neuen Leiter gefunden, der sofort durchstarten kann“.
     
    In den nächsten Wochen und Monaten steht für den 47-jährigen Nagel und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die alle zehn Jahre geforderte Evaluation des Gebiets durch die UNESCO an. Mit der ins Leben gerufene Regionalmarke „Albgemacht“, der Partner-Initiative und dem Projekt „Bienenstrom“ sind vielversprechende Kooperationen zwischen Wirtschaft und Umwelt von der Geschäftsstelle angestoßen worden, die es weiter zu entwickeln gilt. „Ich freue mich auf die Herausforderung und möchte die Region gemeinsam mit den vielen engagierten Akteuren und meinem Team weiter auf dem Weg einer nachhaltigen Entwicklung voran bringen“, so Achim Nagel.
     
    Bis Ende 2017 oblag die Verantwortung für die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb der Diplom-Biologin Petra Bernert. Sie hat das erste baden-württembergische Großschutzgebiet mit viel Engagement und Leidenschaft voran gebracht und mit aufgebaut. Vor ein paar Monate entschied Bernert sich, zum großen Bedauern des Lenkungskreises und der gesamten Region, für eine berufliche Neuorientierung.
     
    Bildunterschrift:
    Achim Nagel wird von Regierungspräsident Klaus Tappeser (links im Bild) im Beisein von Abteilungsleiter Dietmar Enkel (rechts im Bild) zum neuen Leiter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb ernannt, Foto: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    18.04.2018
    Die Abschlussprüfung an den Hauptschulen, Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen im Regierungsbezirk Tübingen hat begonnen

    ​Am Dienstag, den 17. April 2018 haben mit dem Fach Deutsch an den Haupt- und Werkrealschulen sowie den Gemeinschaftsschulen die diesjährigen Hauptschulabschlussprüfungen begonnen. Am Dienstag der kommenden Woche (24. April 2018) folgt die schriftliche Prüfung im Fach Mathematik und am 3. Mai die schriftliche Englischprüfung. Eine Sprachprüfung im Fach Englisch wurde bereits vor Start der schriftlichen Prüfungen absolviert. Darüber hinaus gehört zur Hauptschulabschlussprüfung eine themenorientierte Projektprüfung. In diesen Prüfungsteil können die Schülerinnen und Schüler ihre persönlichen Stärken und Interessen einbringen. Sie recherchieren zu einem selbstgewählten Thema, holen Informationen ein, bereiten diese auf und präsentieren die Ergebnisse. Die dabei gezeigten fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen werden in die Bewertung einbezogen.

    Für die Schülerinnen und Schüler, die den Werkrealschulabschluss anstreben, haben die schriftlichen Prüfungen am Mittwoch, den 18.April mit der Prüfung im Fach Deutsch begonnen. Die Prüfungen in Mathematik und Englisch folgen am 25. April und am 4. Mai. Die Sprachprüfung im Fach Englisch wurde bereits vor Beginn der schriftlichen Prüfungen abgelegt. Darüber hinaus ist eine verpflichtende mündliche Prüfung, entweder im naturwissenschaftlichen Fächerverbund oder im besuchten Wahlfach, abzulegen. Die mündlichen Prüfungen werden im Zeitraum zwischen Montag, dem 18. Juni und Freitag, dem 19.Juli abgenommen.

    Mit dem Werkrealschulabschluss erwerben die Schülerinnen und Schüler einen mittleren Bildungsabschluss, der zum Einstieg in die duale Ausbildung und in weitere schulische Bildungswege berechtigt.
     
     
    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Jochen Waidelich unter Telefon 07071/757-2017 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    13.04.2018
    A 7, Instandsetzung der Brücke über die L 2013 bei Egelsee ab 16. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt in der Zeit von Montag den 16. April 2018 bis voraussichtlich Dienstag 5. Juni 2018 die Mittelkappen des Brückenbauwerks der A 7 über die Landesstraße 2013 bei Egelsee instand setzen.

    Ab Montag den 16. April bis voraussichtlich Freitag den 20. April werden, je nach Witterung, die erforderlichen vorbereitenden Maßnahmen zur Verkehrsführung auf der A 7 durchgeführt. Während dieser Zeit steht für beide Richtungsfahrbahnen nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.  Insbesondere während der Montage der transportablen Schutzwände muss mit Verkehrsbeeinträchtigungen gerechnet werden. Um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten zur Einrichtung der Verkehrsführung überwiegend in der Nacht von 20:00 bis 6:00 Uhr durchgeführt.
     
    Anschließend stehen den Verkehrsteilnehmern auf der A 7 während der gesamten Bauzeit wieder zwei Fahrstreifen mit dann allerdings reduzierten Fahrstreifenbreiten zur Verfügung.
    Auf Grund langjähriger hoher Verkehrsbelastung und Tausalzeinwirkungen ist das Bauwerk dringend sanierungsbedürftig. Die Instandsetzungsmaßnahme wird, je nach Witterung, voraussichtlich Anfang Juni 2018 beendet sein.
     
    Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen rund 220.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    13.04.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Umlegung des Verkehrs auf die neue Richtungsfahrbahn Stuttgart im Bauabschnitt 4

    Erste bauliche Maßnahmen auf der Autobahn im Bauabschnitt 1
     
    Im Rahmen des 6-streifigen Ausbaus der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord sind die Arbeiten zur Herstellung der neuen Richtungsfahrbahn Stuttgart im Bauabschnitt 4 zwischen Nellingen und Hohenstadt nahezu abgeschlossen. Wenn die Witterung es zulässt, wird diese Fahrbahn im Laufe der nächsten Woche im gesamten Streckenabschnitt unter Verkehr genommen.

    Um die Anschlussstelle Merklingen an die neue Verkehrssituation anzupassen, wird in einem ersten Schritt der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart auf die neue Fahrbahn umgelegt. Dies soll in der Nacht vom 16. auf den 17. April 2018 erfolgen. Am Wochenende vom 20. bis 22. April 2018 folgt in einem zweiten Schritt die Umlegung des Verkehrs der Fahrtrichtung Ulm auf die neue Fahrbahn. Im Ergebnis werden beide Richtungsverkehre als sogenannter 4+0 Verkehr gebündelt geführt. Damit ist dann die Verkehrsfläche in Richtung Ulm frei, um dort die Baumaßnahmen zum Herstellen der neuen Richtungsfahrbahn Ulm fortzuführen. Angestrebt wird deren Fertigstellung im Jahr 2018.
     
    Außerdem sind seit März 2018 die ersten baulichen Maßnahmen auf der Autobahn im Bauabschnitt 1 zwischen Dornstadt und Ulm-Nord sichtbar. Nachdem bisher eher seitlich mit Leitungsverlegungen oder Dammvorschüttungen und unter der Autobahn gearbeitet wurde, finden seit kurzem auch die ersten Maßnahmen unmittelbar auf der Autobahn selber statt. So wurde unter anderem die Baustellensicherung installiert als auch Stahlträger für die Verbauten an den Bauwerken in den Boden eingebracht. In Kürze wird mit dem Herstellen der neuen Brückenbauwerke und der provisorischen Straßenverbreiterung der Richtungsfahrbahn Stuttgart begonnen. Dies ermöglicht, analog dem Vorgehen in den bisherigen Bauabschnitten, dass auf nur einer breiteren Richtungsfahrbahn die Verkehre zusammengefasst werden können und so die jeweilige Gegenseite neu hergestellt werden kann.
     
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.04.2018
    Der Dialog zur B31 beschäftigt sich intensiv mit der „Ist-Analyse“ des Verkehrsgutachtens
     Dialog B31 11.04.2018 Foto: team ewen GbR

    ​Dialogforum, Facharbeitskreis Verkehr und Politischer Begleitkreis zur B31 zwischen Immenstaad und Meersburg trafen sich am 11. und 12. April in Friedrichshafen. Im Mittelpunkt stand das Verkehrsgutachten.

    Gleichzeitig Umgehungsstraße und Transitstrecke
    Die Zahlen passen zu den Erfahrungen der Dialogteilnehmer: Die B31 ist deutlich überlastet. An bestimmten Tagen werden bis zu 28.000 Fahrzeuge gezählt, darunter auch viel Schwerverkehr. Intensiv wurde darüber diskutiert, ob es sich um ein „hausgemachtes Problem“ handelt oder, ob vor allem die Flucht vor der Maut und der Transitverkehr die Straßen füllen. Das interessante Ergebnis: Beides stimmt. Die gezählten Autos sind zu 70 bis 80 Prozent im Gebiet losgefahren und hatten dort ihr Ziel, d.h. wiederum 20 bis 30 Prozent der gezählten Autos sind Durchgangsverkehr. Dagegen sind von den gezählten LKW mehr als die Hälfte Durchgangsverkehr. Im Ergebnis bedeutet dies, dass zur Entlastung der Orte eine Straße notwendig ist, die gleichzeitig als Umgehungsstraße und als Transitstrecke funktioniert.
     
    Wie wird sich der Verkehr entwickeln?
    Der Klimaschutz zwingt uns, den Autoverkehr drastisch zu reduzieren, so die eine Meinung. Warum dann eine neue große Straße und nicht besser mehr Zug, Bus und Fahrrad? Wir ersticken im Verkehr und brauchen schnell am besten eine vierspurige und leistungsfähige Straße, so die andere Meinung. Was hilft uns da die Bodenseegürtelbahn? Um zwischen diesen beiden Positionen eine vernünftige Prognose zu treffen, haben die Kommunen im Politischen Begleitkreis und das Planungsteam beim Regierungspräsidium Geld für einen zusätzlichen renommierten Experten bereitgestellt: Für den Umweltverbund wird Herr Prof. Monheim einen Blick auf die Prognoseansätze des Verkehrsgutachtens werfen. Ziel ist es, eine realistische Prognose zu finden, die anspruchsvolle aber machbare Ziele des Umweltverbundes (Bahn, Bus, Fahrrad) enthält.
     
    Ausblick
    Das Planungsteam kündigte an, dass im zweiten Halbjahr eine verdichtete und strukturierte Auswahl von Trassenvarianten auf den Tisch kommt, anhand derer man in die Bewertung einsteigen kann. „Zu der Auswahl werden sicherlich auch Kompromissvarianten gehören“, so Franz Feil vom Regierungspräsidium.
     
    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website:
    http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/
     
    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter:
    info@b31.verkehr-bodenseeraum.de
     
    Bildunterschrift:
    Dialog B31 11.04.2018; Quelle: team ewen GbR
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 oder, insbesondere zu Fragen des Dialogs, Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    11.04.2018
    B 297, Fahrbahndeckenerneuerung von Pliezhausen bis Anschluss B 27
    Beginn des zweiten Bauabschnitts ab 12. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Dienstag, 3. April 2018, die Fahrbahndecke der B 297 zwischen der Gemeinde Pliezhausen und dem Anschluss an die B 27 erneuern. Die Arbeiten in dem insgesamt 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitt kommen gut voran und der erste Bauabschnitt zwischen Pliezhausen und dem Anschluss der K 6720 nach Altenburg kann planmäßig abgeschlossen werden. Es ist deshalb vorgesehen, im Lauf des Donnerstags, 12. April 2018, die für den Beginn des zweiten Bauschabschnitts notwendige Verkehrsumlegung vorzunehmen und die Verbindung zwischen Pliezhausen und Altenburg wieder freizugeben. Die Einmündung der Donaustraße (K 6970) in die B 297 (Anschluss Altenburg) wird dann jedoch nur einspurig befahrbar sein. Die Verkehrsregelung an dieser Stelle findet mit einer Lichtsignalanlage statt.

    Bauabschnitt II zwischen der K 6720 und Mayer See
    Im zweiten Bauabschnitt, der am 12. April 2018 beginnt, erfolgt zwischen der K 6720 (Anschluss Altenburg) und der Firma DIMA auf Höhe des „Mayer Sees“ eine Vollsperrung der B 297, da in diesem Bereich aufgrund massiver Schäden teilweise ein Vollausbau der Bundesstraße erforderlich ist. Die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2018.
    Während der Dauer des zweiten Bauabschnitts ist ein Anfahren der Firma Vogel nur von Norden über die K 6764 von Rübgarten aus möglich. Die Firma DIMA kann von der B 27 kommend über die B 297 von Südwesten aus angefahren werden. Ein Abfahren von der Firma DIMA ist ebenfalls nur in südwestlicher Richtung auf die B 27 möglich.
     
    Bauabschnitt III, Mayer See bis Anschluss B 27
    Im darauf folgenden dritten Bauabschnitt ist zwischen der Firma DIMA und dem Anschluss an die B 27 ebenfalls eine Vollsperrung der B 297 geplant. Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit auch hierüber rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Günstige Witterung vorausgesetzt, wird mit einer Fertigstellung der gesamten Baumaßnahme bis Ende Mai 2018 gerechnet. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf ca. 1,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Umleitungen
    Bis zum Ende der gesamten Baumaßnahme wird der Verkehr mit einer großräumigen Umleitung ab Neckartailfingen über die B 312 und die B 28 über Reutlingen nach Tübingen und umgekehrt geführt. Lokal wird eine Verkehrsführung ab Pliezhausen über die L 378 nach Oferdingen und Rommelsbach und weiter über die K 6720 auf die B 464 und K 6908 bis Kirchentellinsfurt/Südring sowie umgekehrt eingerichtet.
     
    Ebenfalls bis zum Ende der gesamten Baumaßnahme muss der Neckartalradweg zwischen Altenburg und Kirchentellinsfurt voll gesperrt werden. Hintergrund ist der teilweise notwendige Vollausbau, für den der Untergrund unter der B 297 über eine größere Länge und Tiefe ausgehoben werden muss. Hierdurch entsteht eine Baugrube, die so groß wird, dass der parallel verlaufende Radweg während der Bauzeit nicht mehr vorhanden ist. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt über Altenburg, das Gewerbegebiet Mahden nach Kirchentellinsfurt und umgekehrt. Die Radwegverbindung zwischen Altenburg und Pliezhausen ist davon nicht betroffen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.04.2018
    Geplanter Hochwasserschutz an der Riß in Schemmerberg
    Erste Veranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung am 19. April 2018

    ​Der Hochwasserschutz für die Ortslage Schemmerhofen, Ortsteil Schemmerberg, im Landkreis Biberach soll verbessert werden, um künftig ein sogenanntes 100-jährliches Hochwasser beherrschen zu können. Im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung führt der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen hierzu die erste Veranstaltung zum Thema Hochwasserschutz an der Riß bei Schemmerberg durch. Die Veranstaltung findet statt

     
    am Donnerstag, 19. April 2018 um 19:00 Uhr
    in der Turn- und Festhalle Schemmerberg,
    Kirchstraße 13,
    88433 Schemmerberg.
     
     
    Die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung vor dem Genehmigungsverfahren soll dazu dienen, die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger frühzeitig aufzugreifen und deren Vorschläge in die Planung aufzunehmen. Die Öffentlichkeit ist daher herzlich zur Teilnahme eingeladen.
     
    Das Büro RSI Rapp & Schmid Infrastrukturplanung GmbH wird an dem Abend in das Projekt einführen. Neben Dammerhöhungen, Ufermauern, mobilen Elementen und Rückhaltungen gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, den Hochwasserschutz für die bebaute Ortslage sicher zu stellen. Natürliche Hochwasserrückhalteräume bzw. bestehende Überflutungsflächen in der Fläche sollen dabei grundsätzlich erhalten bleiben.

    Hintergrundinformationen:
    Die Regierungspräsidien wirken auf einen angemessenen Hochwasserschutz durch Vorsorge und technische Maßnahmen hin, achten auf die Sicherheit von Talsperren und Hochwasserrückhaltebecken und koordinieren fachliche Belange bei Hochwasserereignissen und Schadensfällen im Gewässer. Die Landesbetriebe Gewässer innerhalb der Regierungspräsidien betreiben, steuern und unterhalten Hochwasserschutzanlagen an den Gewässern erster Ordnung des Landes und an Gewässern zweiter Ordnung, die in der Unterhaltungslast des Landes stehen. Zu den Aufgaben der Landesbetriebe gehören auch die frühzeitige Aufstellung von Konzeptionen, die Beratung sowie die Unterstützung von Kommunen bei der Umsetzung.
     
    Zahlreiche weitere Informationen zu den Themen Hochwasserschutz, Hochwasservorsorge und Hochwassergefahrenkarten sind auf den folgenden Internetseiten abrufbar:

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,  Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • 05.04.2018
    Bezirksübergreifend an einem Strang ziehen
    Regierungspräsidenten Klaus Tappeser und Wolfgang Reimer besuchen Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
     Landrat Heiner Scheffold, Landrat Thomas Reinhardt, Regierungspräsidenten Klaus Tappeser und Wolfgang Reimer, Ewa Dutkiewicz und Bürgermeister Marcus Bremer; Quelle: RPT

    ​Im Juli 2017 erkannte die UNESCO sechs Höhlen im Ach- und Lonetal zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ an. Neben der Bedeutung der Fundstellen ältester Kunstobjekte standen die Chancen der UNESCO-Anerkennung, die Vermarktung sowie die touristische Inwertsetzung der Höhlen und ihrer Infrastruktur im Fokus des Besuchs der beiden Regierungspräsidenten aus Tübingen und Stuttgart.

    Die sechs Höhlen Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle, Hohle Fels im Achtal sowie die Vogelherdhöhle, Stadel-Höhle im Hohlenstein und die Bocksteinhöhle im Lonetal zählen zu einer weltweit einzigartigen archäologischen Fundlandschaft. Dabei hat die UNESCO bereits die dort gefundenen ältesten Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit beeindruckt, bei der Auszeichnung der Höhlen als Welterbe überzeugte jedoch auch die außergewöhnliche Konzentration von Fundstellen innerhalb einer Region.
     
    Um sich ein Bild von der Bedeutung der Höhlen, der Funde und der Landschaft als die drei tragenden Säulen des Welterbeantrags zu machen, besuchten der Vorsitzende des Kuratoriums „Weltkultursprung“ Regierungspräsident Klaus Tappeser und Regierungspräsident Wolfgang Reimer am vergangenen Mittwoch (4.4.2018) den Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen.
     
    Gemeinsam mit den Landräten Heiner Scheffold und Thomas Reinhardt sowie Bürgermeister Marcus Bremer und Prof. Dr. Claus Wolf vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart sprachen sie vor Ort über die Chancen und Herausforderungen der UNESCO-Anerkennung als auch über die notwendige Balance der steigenden Anforderungen des Tourismus und die Erfordernisse des Denkmalschutzes zum Erhalt der Fundstellen. „Mit dem Archäopark Vogelherd hat Niederstotzingen eine attraktive Anlaufstelle für Besucherinnen und Besucher, die sich hier auf Spurensuche in die Vergangenheit begeben können“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser sichtlich beeindruckt.
     
    „Der Welterbetitel ist mit einer großen Verantwortung gegenüber dem Welterbegedanken, also der Vermittlung des Wissens über und dem Schutz des gemeinsamen Erbes der Welt verbunden“, ist sich Regierungspräsident Wolfgang Reimer bewusst. Um diesen essentiellen Aspekten gerecht zu werden, sind vor Ort verschiedene Vermittlungsangebote sowie konservatorische Maßnahmen umgesetzt, bei denen die Kommunen, die Regierungspräsidien und die mitwirkenden Informationsstandorte eng kooperieren.
     
    Ein Informationskonzept, bei denen die verschiedenen Museen zusammenarbeiten, existiert bereits. So sind das Museum Ulm, das Urgeschichtliche Museum Blaubeuren und der Archäopark Vogelherd in Niederstotzingen zentrale Anlaufpunkte für Besucherinnen und Besucher, die Informationen zum Welterbe vor Ort bekommen und fachlich begleitet werden möchten. Darüber hinaus wird derzeit der Ausbau eines umfassenden Informationssystems, das u.a. mit Wanderwegen, einheitlicher Beschilderung und speziellen Angeboten für Familien aufwarten soll, realisiert. Dieses Erlebnis- und Informationsangebot für alle Menschen wird von den Städten und Gemeinden, den beteiligten Landkreisen, den Regierungspräsidien und dem Land Baden-Württemberg gemeinsam entwickelt und gefördert.

    Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mit seinem Abteilungspräsidenten Prof. Dr. Claus Wolf koordiniert alle Maßnahmen im Welterbegebiet, um Besucherlenkung und Informationsinhalte denkmalverträglich zu gestalten.
     
    Neben dem Archäopark Vogelherd standen an diesem Tag auch das Museum Ulm mit seiner Löwenmensch-Ausstellung und der Hohle Fels in Schelklingen auf dem Exkursionsprogramm.
     
    Bildunterschrift:
    „Am Platz der Jagd“ im Archäopark Vogelherd, v.l.n.r.: Landrat Heiner Scheffold, Landrat Thomas Reinhardt, Regierungspräsident Klaus Tappeser, Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Ewa Dutkiewicz und Bürgermeister Marcus Bremer; Foto: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hintergrundinformationen Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“:
    In Höhlen der Schwäbischen Alb wurden die ältesten figürlichen Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt. Es handelt sich um wenige Zentimeter große Elfenbeinschnitzereien, die Menschen und Tiere der Eiszeit sowie Mischwesen aus Mensch und Tier darstellen. Zudem stammen aus den Höhlen Schmuckgegenstände wie Elfenbeinperlen und durchlochte Tierzahnanhänger. Die ältesten Musikinstrumente der Welt liegen in Form von Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein vor. Die Funde sind ca. 40.000 Jahre alt und wurden in den Fundstellen Geißenklösterle, Hohle Fels und Sirgenstein im Achtal sowie Vogelherdhöhle, Hohlenstein Stadel-Höhle und Bocksteinhöhle im Lonetal entdeckt.
     
    Lone- und Achtal stellen wegen ihrer singulären Konzentration von altsteinzeitlichen Fundplätzen außergewöhnliche Fundlandschaften eiszeitlicher Jäger und Sammler dar. Die Region war nachweislich ein zentrales Siedlungsareal der frühesten modernen Menschen in Europa.

    Die Entscheidung, die Tallandschaften für die UNESCO-Welterbeliste zu nominieren, wurde 2009 getroffen. Seit 2015 standen die Höhlen der Schwäbischen Alb auf Platz 1 der deutschen Tentativliste. Das Antragsdossier wurde von einer Arbeitsgruppe beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg erstellt. Anfang 2016 wurde der Antrag von der Bundesrepublik Deutschland offiziell bei der UNESCO eingereicht. Am 09. Juli 2017 erfolgte die Einschreibung bei der Sitzung des Welterbekomitees der UNESCO in Krakau, Polen.
     
    Hintergrundinformationen Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung:
    Die Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung hat sich mit dem Ziel gegründet, das Thema eiszeitliche Kunst und die bekannten Fundstellen in den Fokus einer breiten Öffentlichkeit zu rücken. Die beiden Landkreise Alb-Donau-Kreis und Heidenheim sowie die Stadt Ulm haben sich neben der Zusammenarbeit rund um das Thema Welterbe auch auf die Einrichtung einer hauptamtlichen Geschäftsstelle verständigt.
     
    Die Arbeitsgemeinschaft Weltkultursprung setzt sich aus den Organen „Steuerungskreis“ und „Kuratorium“ zusammen. Dabei hat der Steuerungskreis die Aufgabe, über alle Maßnahmen von grundsätzlicher Bedeutung und von wesentlicher finanzieller Auswirkung zu beschließen. Das Kuratorium trägt aufgrund seiner Kenntnisse und Erfahrungen zur Erfüllung der Ziele der Arbeitsgemeinschaft bei und berät die Tätigkeit des Steuerungskreises, indem es entsprechende Empfehlungen und Anregungen gibt sowie Maßnahmen vorschlägt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    05.04.2018
    Fauna-Flora-Habitat-Gebiete werden rechtlich gesichert
    Beginn der öffentlichen Auslegung und Anhörung am 9.4.2018

    ​Wie bereits in der Pressemitteilung vom 07. März 2018 mitgeteilt, muss das Land Baden-Württemberg die im Jahr 2007 von der Europäischen Kommission festgelegten Fauna-Flora-Habitat-Gebiete („FFH-Gebiete“) durch Verordnungen förmlich ausweisen. Das hierzu erforderliche Verfahren ist landesweit abgestimmt und läuft parallel bei allen vier Regierungspräsidien. Im Zuständigkeitsbereich des Regierungspräsidiums Tübingen liegen 56 FFH-Gebiete, die nun über eine Sammelverordnung ausgewiesen werden sollen.

    Das öffentliche Beteiligungsverfahren zum Erlass der FFH-Verordnungen beginnt am 9. April 2018. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung können die Verordnungsentwürfe und deren Anlagen (Karten und Erhaltungsziele) auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen eingesehen werden.

    In Papierform werden die Verfahrensunterlagen beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 40, 72072 Tübingen (Erdgeschoss, Raum E 01) für zwei Monate zur kostenlosen Einsicht öffentlich ausgelegt.

    Darüber hinaus werden die Unterlagen für die Dauer der öffentlichen Auslegung bei den unteren Naturschutzbehörden der räumlich betroffenen Landratsämter und dem Stadtkreis Ulm kostenlos elektronisch bereitgestellt.
     
    Grundlage der FFH-Verordnung ist die FFH-Richtlinie der EU. Die Richtlinie hat zum Ziel, die in ihr aufgeführten, natürlichen Lebensräume sowie wildlebenden Tiere und Pflanzen in Europa dauerhaft zu erhalten. In Baden-Württemberg gibt es 212 FFH-Gebiete mit insgesamt rund 428.000 Hektar Fläche. Dies entspricht rund 11,7 Prozent der Landesfläche. Das Verordnungsverfahren bezieht sich nur auf Gebiete, die bereits von der EU-Kommission festgelegt worden sind.

    Neue FFH-Gebiete sind nicht Gegenstand des Verfahrens.
     
    Die Verordnung enthält die Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000 (bisher 1:25.000). Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten der FFH-Richtlinie sowie deren spezifische Erhaltungsziele. Auf diesem Wege kommt das Land Baden-Württemberg den formalen Forderungen der EU-Kommission nach, die bestehenden Gebiete national auszuweisen.
     
    Für die betroffenen Bürger ebenso wie für die Bewirtschafter aus der Land- und Forstwirtschaft ergeben sich durch die Verordnung inhaltlich keine Änderungen. Schon heute gilt für die FFH-Gebiete insbesondere das allgemeine Verschlechterungsverbot des Bundesnaturschutzgesetzes. Die FFH-Verordnung sieht keine zusätzlichen Gebote oder Verbote vor.
     
    Ab dem 9. April bis zum 8. Juni 2018 kann jedermann Anregungen, Bedenken oder Stellungnahmen beim Regierungspräsidium Tübingen vorbringen. Diese können schriftlich, elektronisch, zur Niederschrift oder durch Nutzung des auf der Internetseite bereitgestellten Formulars eingereicht werden. Die im Beteiligungsverfahren eingehenden Anregungen, Bedenken und Stellungnahmen werden vom Regierungspräsidium Tübingen sorgfältig ausgewertet und beantwortet.
     
    Die Verfahrensunterlagen werden unter folgendem Link veröffentlicht:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Service/Bekanntmachung/FFH-Verordnung/Seiten/default.aspx
    Weitere Informationen rund um die FFH-Verordnung finden sich auf dem gemeinsamen Internetauftritt der vier Regierungspräsidien unter www.ffh-bw.de.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    04.04.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 10. bis 27. April 2018 in der Stadtbibliothek Reutlingen in der Zweigstelle Betzingen zu sehen.
     Foto Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 10. bis zum 27. April 2018 in der Stadtbibliothek Reutlingen in der Zweigstelle Betzingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • 01.04.2018
    Regierungspräsidium Tübingen regt einheitlichen Narrenruf im Regierungsbezirk Tübingen an
    „Auf die Eier, fertig – Los!“

    ​Mit Blick auf das Osterfest teilte Regierungspräsident Klaus Tappeser mit, das Regierungspräsidium Tübingen rege einen einheitlichen Narrenruf im Regierungsbezirk Tübingen an. „Um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken, schlage ich folgenden einheitlichen Narrenruf im Regierungsbezirk Tübingen vor: ‚Auf die Eier, fertig – Los!‘“, so Tappeser. Die bisherigen unterschiedlichen Narrenrufe seien zwar abwechslungsreich und vielfältig; sie hätten auch allesamt ihre eigene Tradition. Es sei aber nach seinem Eindruck an der Zeit, die Identität im Regierungsbezirk über ein einheitsstiftendes Kennzeichen in der Fasnet zu stärken.

    Regierungspräsident Tappeser wird in dieser Sache nach dem 1. April 2018 auf die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, den Alemannischen Narrenring, den Närrischen Freundschaftsring Neckar-Gäu, die Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, den Narrenfreundschaftsring Zollern-Alb und den Verband Alb-Bodensee-oberschwäbische Narrenvereine zugehen und die Gründe für seinen Entschluss erläutern.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.03.2018
    B 27, Wiederaufnahme von Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Bauphase III in Fahrtrichtung Stuttgart beginnt am 3. April 2018; Pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren während der Arbeiten eingeengt nutzbar; Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h im kompletten Bauabschnitt

    ​Die Winterpause der dringend erforderlichen Instandsetzungsarbeiten auf der B 27 endet am Dienstag, 3. April 2018. Wie bereits Mitte Dezember 2017 bekanntgegeben, können während der jetzt anstehenden Arbeiten pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren eingeengt genutzt werden. Für den kompletten Bauabschnitt gilt aufgrund der Unfälle, die während der Baumaßnahme im letzten Jahr verstärkt aufgetreten sind, eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Ende September 2018 vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Gegenstand der Arbeiten
    Die Arbeiten betreffen ausschließlich die Fahrtrichtung Stuttgart (Bauphase III). Sie beginnen vor der Auffahrt der B 464 auf die B 27 von Reutlingen kommend und enden in etwa auf Höhe der Dettenhauser Straße bei Walddorfhäslach.
     
    Durchgeführt werden dringend erforderliche Instandsetzungsarbeiten an vier Brückenbauwerken. Jeweils zwei Brückenbauwerke befinden sich südlich und nördlich der Anschlussstelle Walddorfhäslach/B 464 (Bullenbank). Diese aus den Jahren 1979 und 1980 stammenden Bauwerke benötigen neue Bauwerksabdichtungen und neue Gehwegkappen. Zusätzlich werden die Fahrbahnübergänge erneuert und Betonschäden an den Unterbauten saniert.
     
    Die betreffenden Arbeiten in Fahrtrichtung Tübingen hat das Regierungspräsidium Tübingen nach viermonatiger Bauzeit bereits 2017 abgeschlossen.
     
    Beeinträchtigungen während Einrichtung der Verkehrsführung
    Vor Beginn der eigentlichen Brückeninstandsetzungsarbeiten wird die Verkehrsführung für die Bauphase III eingerichtet. Es geht dabei darum, im Bereich der Bauwerke ausreichend Platz für die Arbeiten zu schaffen.
     
    In Fahrtrichtung Tübingen bleiben während dieser vorbereitenden Arbeiten durchgängig zwei Fahrspuren erhalten. Dies wird erreicht, indem der Verkehr auf den Standstreifen und den ersten Fahrstreifen verschwenkt wird.
     
    In Fahrtrichtung Stuttgart wird die Überholspur auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Zur Herstellung der Überfahrten müssen die Schutzplanken im Mittelstreifen abgebaut werden. Diese Arbeiten werden  zwischen 9:00 und 16:00 Uhr durchgeführt; in diesem Zeitraum steht in Fahrtrichtung Stuttgart nur eine Fahrspur zur Verfügung. In der Hauptverkehrszeit bleiben dagegen auch in Richtung Stuttgart zwei Fahrspuren nutzbar.
     
    Als Mitteltrennung zwischen den entgegengesetzten Fahrtrichtungen werden Betonschutzwände aufgebaut. Dies soll in Kalenderwoche 15 erfolgen, und zwar in Nachtarbeit, um die Störungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.

    Verkehrsführung während der Bauzeit
    Während der gesamten Bauzeit stehen auf der B 27 in beiden Fahrtrichtungen durchgängig zwei Fahrspuren zur Verfügung. Möglich wird dies durch eine sogenannte 3+1 Verkehrsführung: In Fahrtrichtung Stuttgart wird die Überholspur auf die Gegenfahrbahn übergeleitet; in Fahrtrichtung Tübingen wird der Verkehr auf den Standstreifen und den 1. Fahrstreifen verschwenkt.
    Diese 3+1 Verkehrsführung ist im Bereich der Anschlussstelle Walddorfhäslach/B464 (Bullenbank) in beiden Fahrtrichtungen auf einer Länge von etwa 700 Metern aufgehoben. In Fahrtrichtung Stuttgart verläuft die Überholspur in diesem Bereich daher wieder auf ihrer eigentlichen Fahrspur. Dies hat den Vorteil, dass im Bereich der Anschlussstelle die Einfädelstreifen auf die B 27 in verkürzter Form zur Verfügung stehen und auf Stoppstellen an den Auffahrten verzichtet werden kann.
     
    Sofern sich die Verkehrsführung bauablaufbedingt ändert, wird das Regierungspräsidium hierüber rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Hintergrundinformationen:
    Die Instandsetzung der Brückenbauwerke auf der B 27 erstreckt sich über eine Länge von 6,7 Kilometern. Der Bund investiert dafür rund 6,85 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.
     
    Betroffen sind folgende Bauwerke:
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges zwischen Pliezhausen und Rübgarten,
    • die 52 Meter lange Brücke über die K 6764 zwischen den Pliezhäuser Ortsteilen Gniebel und Rübgarten,
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges westlich von Walddorfhäslach und
    • die 33 Meter lange Brücke über die Gemeindestraße bei Walddorfhäslach.
     
    Die Bauwerksinstandsetzungen und die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen hat das Regierungspräsidium Tübingen bereits abgeschlossen. Die Bauzeit dauerte von Mitte August bis Mitte Dezember 2017.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen Umleitungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.03.2018
    B 28 Böhringer Steige
    Aufhebung der Sperrung über die Osterfeiertage

    ​Wie das Regierungspräsidium bereits mitteilte, ist Ende Januar 2018 im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten.

    Die vorgesehene Fertigstellung der Erkundungsbohrungen bis Donnerstag, 29. März 2018, kann vor diesem Hintergrund nicht eingehalten werden. Grund dafür ist ein am Mittwoch, 28. März 2018, aufgetretener Defekt am Hydrauliksystem des Bohrgerätes.
     
    Über die Osterfeiertage wird die Baustelle vorläufig geräumt und die Vollsperrung aufgehoben. Die Steige ist in dieser Zeit halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Zur Fertigstellung der Bohrarbeiten wird die Vollsperrung am Dienstag, 3. April 2018, ab 9:00 Uhr erneut eingerichtet. Nach derzeitigem Stand sollen die Arbeiten am Mittwoch, 4. April 2018, am Spätnachmittag ihren Abschluss finden.
     
    Für den Verkehr der B 28 von Bad Urach in Fahrtrichtung Römerstein-Böhringen erfolgt die Umleitung weiterhin über die L 211 nach Grabenstetten und weiter auf die K 6758 nach Römerstein - Böhringen. In der Gegenrichtung, in Fahrtrichtung Bad Urach, wird der Verkehr ab Hengen über die L 245 nach Seeburg und weiter über die B 465 nach Bad Urach geführt.

    Nach Beendigung der Baugrunderkundung, voraussichtlich ab 05. April 2018,  bis zum Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten ist die Böhringer Steige im Bereich der Rutschung nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Böhringer Steige soll voraussichtlich im Herbst 2018 begonnen werden.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    28.03.2018
    PRESSEEINLADUNG: Regierungspräsidenten Klaus Tappeser und Wolfgang Reimer besuchen Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“
    Gemeinsame Presseeinladung

     

    Sehr geehrte Damen und Herren der Presse, 

    am 9. Juli 2017 erkannte die UNESCO die sechs Höhlen Geißenklösterle, Sirgensteinhöhle, Hohle Fels sowie Vogelherdhöhle, Stadel-Höhle im Hohlenstein und die Bocksteinhöhle zum Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ an.
    Die Welterbestätte im Ach- und Lonetal ist eine weltweit einzigartige archäologische Fundlandschaft. Das Besondere sind nicht allein die in den Höhlen gefundenen ältesten Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit, sondern auch die außergewöhnliche Konzentration von Fundstellen innerhalb einer Region.
     
    Um sich ein Bild von der Bedeutung der Höhlen, der Funde und der Landschaft als die drei tragenden Säulen des Welterbeantrags zu machen, besuchen der Vorsitzende des Kuratoriums „Weltkultursprung“ Regierungspräsident Klaus Tappeser und der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende Regierungspräsident Wolfgang Reimer den Archäopark Vogelherd.
     
    Wir laden Sie sehr herzlich zu diesem Vor-Ort-Termin
     
    am Mittwoch, 4. April 2018, 11:00 Uhr,
    Archäopark Vogelherd,
    Am Vogelherd 1
    89168 Niederstotzingen
     
    ein.
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     
    • Begrüßung
    • Führung durch das Gebäude
    • Führung über das Außengelände
    • Fragen und anschließender Imbiss
     
    Die Herren Landräte Thomas Reinhardt und Heiner Scheffold, Herr Bürgermeister Marcus Bremer sowie Herr Prof. Dr. Claus Wolf (Landesamt für Denkmalpflege) haben ihre Teilnahme am Termin angekündigt.
     
    Parkmöglichkeiten bestehen ausschließlich auf dem ausgewiesenen Besucherparkplatz. Dieser befindet sich 400 m Fußweg vom Eingang des Besucherzentrums Archäopark entfernt.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
  • Abteilung 1
    28.03.2018
    Gesundheitstag im Regierungspräsidium Tübingen
    Engagement für gute Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
     Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen beim Gesundheitstag in Aktion

    ​Bereits zum achten Mal fand im Regierungspräsidium Tübingen zum Frühlingsbeginn ein „Gesundheitstag“ statt. Regierungspräsident Klaus Tappeser betonte in seiner Eröffnungsrede den hohen Wert von „Freude am Leben und an der Arbeit“. „Diese Freude setzt voraus, dass ich auf mich und meine Gesundheit achte“, so Tappeser. Der Gesundheitstag des Regierungspräsidiums führe daher zu einem Gewinn für beide Seiten, denn auch das Regierungspräsidium habe ein Interesse, dass seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Gesundheitszustand erhalten bzw. verbessern. Alles in allem sei das Regierungspräsidium Tübingen gut aufgestellt, was nicht zuletzt die Auszeichnung als „familienbewusster & demografieorientierter Arbeitgeber“ im Dezember 2017 belege.

    Mit Vorträgen, Angeboten und Mitmach-Aktionen konnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums rund um das Thema Gesundheit informieren und Vieles selbst ausprobieren. Der Schwerpunkt des Gesundheitstags lag in diesem Jahr auf der Rückengesundheit. So gab es beispielsweise Informationen über den Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und Emotionen und zahlreiche Tipps zu Rückenübungen. Parallel informierte die Abteilung „Landwirtschaft, Ländlicher Raum, Veterinär- und Lebensmittelwesen“ die Kolleginnen und Kollegen mit einer eigenen Ausstellung über gesundes und stressfreies Essen. Ebenso wurde dafür geworben, regelmäßig Sport zu treiben und das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Für Letzteres engagieren sich im Regierungspräsidium Tübingen mehrere Abnahmeteams aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in ihrer Freizeit zum Training zur Verfügung stehen und auch die Prüfungsleistungen abnehmen.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist seit 13. Dezember 2017 als erfolgreicher Teilnehmer am Programm „familienbewusst & demografieorientiert“ ausgezeichnet. Dieses Programm wurde von der FamilienForschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt für alle Arbeitgeber im Land angeboten. Finanziert wurde es vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

    Diese Auszeichnung des Regierungspräsidiums Tübingen folgte auf die Umsetzung einer Zielvereinbarung mit insgesamt 38 Einzelaktionen. Regierungspräsident Tappeser hatte diese Zielvereinbarung am 14. Dezember 2016 unterzeichnet; binnen der folgenden 12 Monate konnten die einzelnen Maßnahmen dieser Vereinbarung für die rund 1750 Beschäftigten im Regierungspräsidium Tübingen umgesetzt werden. Intensiv begleitet wurde das Regierungspräsidium Tübingen dabei von der FamilienForschung Baden-Württemberg. Grundlage der Zusammenarbeit waren eine 2015 durchgeführte Mitarbeiterbefragung im Regierungspräsidium Tübingen sowie ein Workshop mit den Führungskräften.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    28.03.2018
    Schnellmeldesystem für gefährliche Verbraucherprodukte
    Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen eingebunden in das europaweite Meldesystem RAPEX
     Abgebrannter Pedelec-Akku

    ​Um in ganz Europa schnell über gefährliche und potentiell gefährliche Produkte zu informieren, gibt es seit einigen Jahren das Schnellwarnsystem RAPEX. Der in den letzten Tagen von der Europäischen Kommission veröffentlichte Jahresbericht 2017 fasst mehr als 2.000 Meldungen zusammen. Teil dieses europaweiten RAPEX-Systems ist auch die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen, die für ganz Baden-Württemberg zuständig ist.

    Vom Spielzeug mit gefährlichen Inhaltsstoffen bis hin zu brennenden Akkus werden gefährliche Produkte im europäischen Schnellwarnsystem RAPEX erfasst. Die englische Abkürzung RAPEX (Rapid Alert System for dangerous non-food products) steht dabei für ein Schnellwarnsystem für gefährliche Produkte aus dem Nicht-Lebensmittel-Bereich.
     
    Mit dem RAPEX-System informieren sich die zuständigen nationalen Marktüberwachungsbehörden gegenseitig über fehlerhafte Produkte, die ein ernstes Risiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher darstellen. Zusätzlich werden die Meldungen wöchentlich auf der Internetseite der EU-Kommission online unter https://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/?event=main.listNotifications bekannt gegeben. Somit können auch die Verbraucherinnen und Verbraucher die Informationen einsehen und gegebenenfalls bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen überwachen, ob die über das RAPEX-System gemeldeten gefährlichen Produkte im baden-württembergischen Handel angeboten werden. In rund 50 Fällen wurden im Jahr 2017 in Baden-Württemberg bei den Kontrollen derart verdächtige Produkte vorgefunden. Bei den betroffenen Wirtschaftsakteuren wurden daraufhin weitere Ermittlungen durchgeführt und zum Teil Maßnahmen, wie zum Beispiel ein Verkaufstopp oder ein Rückruf, eingeleitet.
     
    Werden umgekehrt bei Kontrollen der baden-württembergischen Marktüberwachung fehlerhafte Produkte gefunden, die ein ernstes Risiko für die Verbraucherinnen und Verbraucher darstellen, informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen über RAPEX auch die anderen EU-Mitgliedsstaaten. Dies war 2017 in ganz Baden-Württemberg erfreulicherweise aber nur in sehr wenigen Einzelfällen erforderlich.

    Hintergrundinformationen zum RAPEX-System:
    Das EU-Schnellwarnsystem RAPEX ist ein wichtiges Instrument für die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg und in Europa.
    Der RAPEX-Jahresbericht 2017 der EU-Kommission zeigt, dass Produkte mit ernstem Risiko in vielen Bereichen des täglichen Bedarfs zu finden sind. Die Risiken, die von der Benutzung der betroffenen Produkte ausgingen, waren sehr vielfältig. Häufig handelte es sich um Gefährdungen durch unerlaubte Inhaltsstoffe, Brandgefahren oder um mechanische Gefährdungen.
     
    Hintergrundinformationen zur Marktüberwachung durch das Regierungspräsidium Tübingen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.03.2018
    B 30, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Laupheim-Mitte und Donaustetten
    Instandsetzung der Brücke über die Schmiehe und die K 7373

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Dienstag, 03. April 2018, den Fahrbahnbelag auf der B 30 in Fahrtrichtung Ulm zwischen den Anschlüssen Laupheim-Mitte und Donaustetten auf rund 6,5 Kilometern Gesamtlänge erneuern. Im Zuge dieser Maßnahme wird auch eine etwa 140 Meter lange Brücke, die über die Schmiehe und die K 7373 zwischen Dellmensingen und Humlangen verläuft, instandgesetzt.

    Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt in drei Bauabschnitten:
     
    Bauabschnitt I:
    Im ersten Bauabschnitt vom 03. April bis voraussichtlich zum 06.April 2018 wird unmittelbar nach der Auffahrt Laupheim-Mitte ein etwa 350 Meter langes Teilstück der B 30 erneuert. Während dieser Maßnahme wird wechselseitig eine Fahrspur gesperrt.
    Zur selben Zeit werden im weiteren Baustellenbereich in beiden Fahrtrichtungen jeweils die linke Fahrspur zum Aufbau der Verkehrssicherungseinrichtungen für die Folgeabschnitte gesperrt und der Verkehr einspurig entlang der Baustelle geführt.
     
    Bauabschnitt II:
    Ab Freitag, 06. April 2018, wird die Fahrspur in Richtung Ulm gesperrt. Für circa vier Wochen wird der Verkehr einspurig auf der Gegenfahrbahn geführt. In diesem Zeitraum ist auch der Anschluss Laupheim-Nord / Achstetten in Fahrtrichtung Ulm gesperrt. Die Umleitungen werden über die Anschlüsse Laupheim-Mitte und Donaustetten ausgeschildert.
     
    Für die gleichzeitig beginnenden Brückeninstandsetzungsarbeiten wird die Kreisstraße 7373 zwischen Dellmensingen und Humlagen zur Einrichtung der Baustelle und Montage eines Gerüsts nach Bedarf halbseitig gesperrt. Die Regelung des Verkehrs erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
     
    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Fahrbahndeckenerneuerung voraussichtlich bis zum 11. Mai 2018 abgeschlossen sein. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Anschluss Laupheim-Nord / Achstetten wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Bauabschnitt III:
    Während der Brückeninstandsetzungsarbeiten bleibt die einspurige Verkehrsführung mit der Verschwenkung auf die Gegenfahrbahn auf etwa 700 Meter Länge bis zum Abschluss der Maßnahme bestehen.
     
    Fertigstellung und Kosten:
    Die gesamte Baumaßnahme wird voraussichtlich Mitte September 2018 fertiggestellt sein.
    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 2,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    27.03.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 3. bis 28. April 2018 in der Stadtbibliothek in Rottenburg am Neckar zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 3. bis 28. April 2018 in der Stadtbibliothek in Rottenburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    27.03.2018
    Jetzt anmelden! Das Regierungspräsidium Tübingen bietet in Tübingen knapp 40 Plätze für den Girls´ Day am 26.04.2018
    Anmeldungen sind in Tübingen noch für die Schnupperangebote in verschiedenen Fachrichtungen im Ingenieurswesen und der Forstwirtschaft möglich.

    ​Mit den Fachleuten des Regierungspräsidiums Tübingen Modeschmuck und andere Produkte des täglichen Bedarfs auf mögliche Gefahrenquellen hin untersuchen oder typische Alltagsaufgaben der Forstdirektion mit dem Fachpersonal erledigen: Das können Mädchen im Rahmen des Girls´ Day, der landesweit am 26. April 2018 stattfindet. Das Regierungspräsidium Tübingen bietet hierfür landesweit rund 80 Plätze an, knapp 40 davon in Tübingen.

    Was kann passieren, wenn von Produkten des täglichen Lebens Gefahren ausgehen? Wenn Kabel durchschmoren, das Haar-Glätteisen zu heiß wird oder der Gehörschutz mangelhaft gekennzeichnet ist? Ingenieurinnen der Marktüberwachung geben Einblicke in ihre Arbeit und laden die Jugendlichen ein, Produkte mitzubringen, die gemeinsam auf Sicherheitsmängel untersucht und unter die Lupe genommen werden.
     
    Auch in der Forstabteilung des Regierungspräsidiums Tübingen in Bebenhausen gibt es noch einige freie Plätze. Dort kann man den Wald als Arbeitsplatz für Försterinnen kennen lernen.
     
    Anmelden? Nur online! Interessierte Mädchen können sich informieren und online anmelden unter www.girls-day.de.
     
    Ansprechpartnerin bei Fragen zum Girls` Day im Regierungspräsidium Tübingen ist Frau Andrea Bitzenberger. Sie ist erreichbar unter Mail: Andrea.Bitzenberger@rpt.bwl.de. Weitere Informationen auch unter www.rp-tuebingen.de.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    27.03.2018
    B 297, Pliezhausen bis Anschluss B 27
    Fahrbahndeckenerneuerung ab dem 3. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Dienstag, 3. April 2018, die Fahrbahndecke der B 297 auf dem Streckenabschnitt zwischen der Gemeinde Pliezhausen und dem Anschluss an die B 27 erneuern. Die Maßnahme in dem etwa 3,7 Kilometer langen Streckenabschnitt ist zur Erhaltung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich. Der Fahrbahnbelag weist dort massive Risse, Setzungen, Spurrinnen und Verdrückungen auf. Im Zuge dieser Maßnahmen erfolgt zugleich im Bereich der Brücke über den Reichenbach eine Nachrüstung der passiven Schutzeinrichtung.

    Umleitung
    Während der gesamten Bauzeit wird der Verkehr mit einer großräumigen Umleitung ab Neckartailfingen über die B 312 und die B 28 über Reutlingen nach Tübingen und umgekehrt geführt. Lokal wird eine Verkehrsführung ab Pliezhausen über die L 378 nach Oferdingen und Rommelsbach und weiter über die K 6720 auf die B 464 und K 6908 bis Kirchentellinsfurt/Südring und umgekehrt eingerichtet.
     
    Um die Behinderungen für die Anwohner und Gewerbetreibende zu reduzieren, ist die Baumaßnahme in drei Bauabschnitte unterteilt.
     
    Bauabschnitt I
    Im ersten Bauabschnitt vom 3. April bis zum 12. April 2018 findet eine Vollsperrung der B 297 im Abschnitt zwischen Pliezhausen ab der Einmündung der L 378 bis zum Anschluss der K 6720 nach Altenburg statt. Die querende Verkehrsbeziehung zwischen Altenburg und Rübgarten bleibt für Verkehr einschließlich des ÖPNVs in dieser Bauphase einspurig mit einer Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Bauabschnitte II und III
    Im zweiten Bauabschnitt, der voraussichtlich am 13. April 2018 beginnt, erfolgt zwischen der K 6720, Anschluss Altenburg und der Firma DIMA in Höhe des „Mayer Sees“ sowie im dritten Bauabschnitt zwischen der Firma DIMA und dem Anschluss an die B 27 eine Vollsperrung der B 297. Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit hierüber rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Neckartalradweg
    Ab dem zweiten Bauabschnitt wird der Neckartalradweg zwischen Altenburg und Kirchentellinsfurt voll gesperrt. In Teilbereichen der B 297 erfolgt aufgrund des schlechten Ober- und Unterbaus eine grundhafte Sanierung der Bundesstraße. Hierzu muss der Untergrund unter der B 297 über eine größere Länge und Tiefe ausgehoben werden. Die hierdurch entstehende Baugrube wird so groß, dass der parallel dazu verlaufende Radweg während der Bauzeit in diesem Bereich nicht mehr vorhanden ist.
     
    Während dieses Zeitraums wird eine Umleitung über Altenburg, das Gewerbegebiet Mahden nach Kirchentellinsfurt und umgekehrt eingerichtet.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die gesamte Baumaßnahme voraussichtlich Ende Mai 2018 fertiggestellt sein.
     
    Die Baukosten betragen voraussichtlich ca. 1,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    23.03.2018
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Friedrichshafen und Eriskirch
    Halbseitige Sperrung der B 31 vom 9. April 2018 bis zum 15. Juni 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert auf einer Länge von ca. 3,4 Kilometern die schadhaften Schichten der B 31. Die Arbeiten erfolgen zwischen Friedrichshafen-Kitzenwiese bis kurz vor der Abfahrt Eriskirch-West.

    In diesem Zusammenhang werden auch die Auf- und Abfahrten der Anschlüsse Kitzenwiese und Friedrichshafen-Ost mit einer Gesamtlänge von 3,2 Kilometern  erneuert.

    Die Sanierungsarbeiten an der B 31 werden auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Risse im Fahrbahnbelag, fehlendem Verbund zwischen den einzelnen Asphaltschichten sowie den Verdrückungsschäden in der Fahrbahn erforderlich. Auf der gesamten Baulänge von 6,6 Kilometern ist eine Fläche von rund 48.000 Quadratmeter Straße zu sanieren. Dabei werden rund 30.000 Tonnen Asphalt in drei übereinanderliegenden neuen Schichten eingebaut. Für den Abtransport des Asphaltfräsgutes und für den Abtransport des erforderlichen Asphaltmischgutes sind jeweils rund 1.200 Sattelzugfahrten erforderlich. Neben den Asphaltierungsarbeiten müssen im Nachgang die Bankette angeglichen, die Schutzplanken höher gesetzt und die Fahrbahnmarkierung aufgebracht werden.
     
    Für die Sanierungsarbeiten muss die B 31 vom 09.04.2018 bis zum 15.06.2018 halbseitig gesperrt werden. Die effektive Bauzeit beträgt sieben Wochen.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Lindau verbleibt auf der B 31 und wird wechselseitig durch die Baustelle geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Friedrichshafen wird ab der Abfahrt Kressbronn über die B 467 Tettnang, L 333 Lochbrücke, B 30, K 7728 Flugplatzstraße zur B 31 umgeleitet.
     
    Um die verkehrlichen Auswirkungen der Baumaßnahme, insbesondere in den Messe- und Ferienzeiten auf ein erforderliches Mindestmaß zu reduzieren, wird die halbseitige Sperrung im Zeitraum vom 10. Mai (Christi Himmelfahrt) bis zum 13. Mai 2018 sowie im Zeitraum vom 19. Mai bis zum 3. Juni 2018 (Pfingstferien) aufgehoben und die Hauptfahrbahn der B 31 für den Verkehr freigegeben.
     
    Im 1. Bauabschnitt ist im Zeitraum vom 9. April bis zum 30. April die Sanierung des südlichen B 31-Fahrstreifens vorgesehen. Dabei werden auch die südlich der Bundesstraße gelegenen Fahrbahnäste der Anschlussstellen B 30/B 31 „FN-Nordost (Kitzenwiese)“ und B 31/L 328a „FN-Ost“ saniert, so dass es im Bereich dieser Anschlussstellen zu verkehrlichen Einschränkungen kommt. An der Anschlussstelle B 30/B 31 „FN-Nordost (Kitzenwiese)“ kann in diesem Zeitraum nur noch von der B 31 ausgefahren werden, an der Anschlussstelle B 31/L 328a „FN-Ost“ kann nur noch auf die B 31 aufgefahren werden.
     
    Während dem 2. Bauabschnitt werden voraussichtlich im Zeitraum vom 2. Mai bis zum 15. Juni der nördliche B 31-Fahrstreifen und die nördlich der Bundesstraße gelegenen Fahrbahnäste der Anschlussstellen saniert. Hierbei kann an der Anschlussstelle B 30/B 31 „FN-Nordost (Kitzenwiese)“ und an der Anschlussstelle B 31/L 328a „FN-Ost“ sowohl von der B 31 ausgefahren als auch auf diese aufgefahren werden.
     
    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 2,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    23.03.2018
    B 28 Böhringer Steige
    Verlängerung der Sperrung bis zum 29.03.2018

    ​Wie das Regierungspräsidium bereits am 09.03.2018 mitteilte, ist Ende Januar 2018 im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten.

    Aufgrund der notwendigen Erkundungsbohrungen ist die Böhringer Steige im Abschnitt zwischen Bad Urach und Römerstein- Böhringen aktuell voll gesperrt.
     
    Die vorgesehene Fertigstellung der Bohrungen bis zum Freitag, 23. März 2018 kann aus Kapazitätsgründen nicht eingehalten werden.

    Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstag, 29. März 2018 an.
     
    Nach Beendigung der Baugrunderkundung bis zum Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten ist die Böhringer Steige im Bereich der Rutschung nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Böhringer Steige soll voraussichtlich im Herbst 2018 begonnen werden.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher,
    Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    23.03.2018
    B 32 Instandsetzung der Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Dienstag, 3. April bis voraussichtlich Mitte Juli 2018 die Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen instand setzen.

    Bereits in der Woche vom 26. bis zum 29. März 2018 finden Vorarbeiten statt. In diesem Zeitraum werden zur Regelung des Verkehrs mehrere provisorische Lichtsignalanlagen am Knotenpunkt B 27 Hechingen-Mitte aufgestellt.
     
    Die Instandsetzung ist erforderlich, da das Bauwerk Schäden am Belag, den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus aufweist. Diese wurden durch Umwelteinflüsse und die Verkehrsbelastung hervorgerufen. Mit der Sanierung kann die Substanz des Bauwerks erhalten und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Im Vorfeld der Maßnahme fand eine umfassende Abstimmung mit der Stadt Hechingen und weiteren Beteiligten statt.
     
    Während der Instandsetzung ist es notwendig, die B 32 in Fahrtrichtung Tübingen ab dem Bauwerk bis zum Anschluss B 27 Hechingen-Nord zu sperren. Auch bedarf es einer Sperrung des B 32-Astes unter der Brücke für die vorgesehenen Oberbauarbeiten.

    Die Umleitung ist für beide Fahrtrichtungen über die B 32 Richtung Anschlusspunkt B 27 Hechingen-Mitte ausgeschildert.

    Der parallel zum B 32-Ast verlaufende Radweg wird im Bereich der Brücke zeitweise voll gesperrt. Während den Sperrungen ist eine Umleitung in beiden Richtungen über den nordwestlich verlaufenden Greuthweg ausgewiesen.

    Die voraussichtlichen Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 645.000 Euro Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.03.2018
    Oberschwäbische Seen sind „Lebendige Seen des Jahres 2018“
    Auszeichnung und Spatenstich in Wilhelmsdorf

    ​Die oberschwäbischen Seen haben im Rahmen eines Festakts in Wilhelmsdorf am 23. März von der internationalen Umweltstiftung Global Nature Fund und dem Netzwerk Lebendige Seen Deutschland die Auszeichnung „Lebendige Seen des Jahres 2018“ erhalten. Regierungspräsident Klaus Tappeser nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Mitglieder des „Aktionsprogramms zur Sanierung oberschwäbischer Seen (SOS)“ entgegen.


    „Unsere oberschwäbischen Seen und Weiher erfüllen neben ihrer wertvollen ökologischen Funktion auch eine einmalige Erholungsfunktion. Es freut und ehrt mich sehr, dass diese einzigartigen Naturschätze unserer Region nun ausgezeichnet werden. Der Erhalt der oberschwäbischen Seen als „glitzernde Juwelen“ der Region für zukünftige Generationen ist für uns von großer Bedeutung“, so Tappeser. Die Auszeichnung betrachte er auch als Ansporn für die Beteiligten, in den Bemühungen nicht nachzulassen.

    Die Ernennungsurkunde überreichte der Geschäftsführer des Global Nature Fund, Udo Gattenlöhner. In seiner Laudatio hob Gattenlöhner hervor, dass das oberschwäbische Seenprogramm einen großen Beitrag dazu leiste, die Biotope zu erhalten und deren gewässerökologischen Zustand zu verbessern.
     
    Die Erste Landesbeamtin des Landkreises Ravensburg, Eva-Maria Meschenmoser, würdigte besonders das Engagement der Gemeinden und äußerte ihre Hoffnung auf eine Fortsetzung des Aktionsprogramms. Sie kündigte die internationale Seenfachtagung an, die vom 22. bis 24. Oktober 2018 in Friedrichshafen stattfinden wird. Zu dieser Tagung werden Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller MdL und Teilnehmer aus ganz Deutschland, aber auch aus dem benachbarten Ausland erwartet. Die Tagung beschäftigt sich mit den verschiedensten Aspekten der nachhaltigen Nutzung und Sanierung von Seen.
     
    Beim Festakt wurde auch ein symbolischer Spatenstich für eine wichtige Gewässersanierungsmaßnahme am Lengenweiler See durchgeführt. Dort soll im April mit dem Bau einer Tiefenwasserableitung begonnen werden, um langfristig die Wasserqualität des Sees zu verbessern.
     
    Hintergrundinformation:
    Anlässlich des Weltwassertags am 22. März ernennen die internationale Umweltstiftung Global Nature Fund und das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland jährlich einen „Lebendigen See des Jahres“.
     
    Das „Aktionsprogramm zur Sanierung oberschwäbischer Seen (SOS)“ wurde bereits im Jahr 1989 ins Leben gerufen. Ein wesentliches Merkmal des SOS ist die Zusammenarbeit aller Partner aus Landesverwaltung und Gemeinden verschiedener Fachdisziplinen (Wasserwirtschaft, Landwirtschaft, Naturschutz) über einen langen Zeitraum hinweg. Derzeit sind beim Aktionsprogramm 97 Seen und Weiher aus den Landkreisen Ravensburg, Bodenseekreis, Biberach und Sigmaringen mit insgesamt 47 Gemeinden beteiligt. Die Koordinierungsstelle ist beim Landratsamt Ravensburg angesiedelt.
     
    Ziel dieses Aktionsprogramms ist es, die zahlreichen Seen und Weiher Oberschwabens als wichtige Elemente der oberschwäbischen Natur- und Kulturlandschaft in ihrem Bestand zu erhalten und sie aus gewässerökologischer Sicht nachhaltig zu verbessern. Im Laufe der Jahre konnten zahlreiche Maßnahmen im Rahmen des Aktionsprogramms umgesetzt werden, die erfolgreich zum Erhalt der Seen und Weiher beitragen. Das sind zum Einen Maßnahmen in den Gewässern selbst, wie beispielsweise der Bau von  Absetzbecken. Zum Anderen wurden seit Bestehen des Aktionsprogramms auch zahlreiche Zuläufe der oberschwäbischen Seen renaturiert. Durch intensive Beratung der Fischereivereine ist es gelungen, viele Weiher wieder in eine traditionelle Bewirtschaftungsweise zurückzuführen.

    Eine wichtige Maßnahme zur Erhaltung und Sanierung der Seen und Weiher ist auch die extensive Bewirtschaftung von Flächen, von denen Dünge- und Nährstoffe in Gewässer eingetragen werden können. Im Bereich Abwasser wurden insbesondere bei Kleinkläranlagen und Kleinen Kläranlagen durch Ertüchtigung oder Anschluss, bei den Regenbecken durch Sanierung oder Neubau die Schmutzfrachteinträge in die Seen wesentlich verringert bzw. die Seen abwasserfrei gemacht.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
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  • Abteilung 4
    22.03.2018
    L 317a, Sanierung der Ortsdurchfahrt Rohrbach
    Beginn der Sanierungsarbeiten an der Brücke am 3. April 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen wird ab 3. April 2018 an der L 317 a, in der Ortsdurchfahrt Rohrbach, mit der Sanierung der Brücke über den Rohrbach fortsetzen. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Mai 2018 abgeschlossen sein.

    Nachdem die Sanierungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt Rohrbach im Zuge der L 317a im vergangenen Jahr bis auf das Aufbringen der Fahrbahndecke und die Sanierung der Rohrbachbrücke erfolgreich abgeschlossen wurden, konnte die Sperrung der Landesstraße für den öffentlichen Verkehr über die Wintermonate aufgehoben werden.
     
    Während die seit 5. März 2018 in einzelnen Randbereichen laufenden Anpassungsarbeiten unter Verkehr ausgeführt werden konnten, muss die Landesstraße nun für die Sanierung der Rohrbachbrücke vom 3. April bis zum 4. Mai 2018 voll gesperrt werden. Die Zufahrt zu den Privatgrundstücken innerhalb der Ortsdurchfahrt kann in der Regel aufrechterhalten werden.
     
    Die im Rahmen der anstehenden Brückensanierung auszuführenden Arbeiten sind witterungsabhängig. Anhaltend schlechtes Wetter kann zu Änderungen im Bauablauf und zu zeitlichen Verschiebungen der Sanierungsarbeiten führen. In solchen Fällen wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit informieren.
     
    Die erforderlich werdende Umleitung erfolgt von Bad Wurzach über Mennisweiler - Molpertshaus - Eintürnen sowie von Eintürnen über Arnach und Brugg nach Bad Wurzach.
    Auch der von der Sperrung betroffene Linienbusverkehr der Linie 7534 wird umgeleitet. Er wird während der Bauzeit die Ortschaft Rohrbach nicht direkt anfahren. Aus diesem Grund wird in Einöde eine Ersatzhaltestelle beim heiligen Franziskus eingerichtet.  Für den Schulbusverkehr der Strecke 7554.2 wird während der Bauzeit die Anbindung von Rohrbach gewährleistet. Detaillierte Informationen werden den Betroffenen vor Ort direkt mitgeteilt.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden - Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 01
    22.03.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Vereine sind Eckpfeiler unserer Gesellschaft – Lebendige Sportvereine brauchen zeitgemäße Sportanlagen.“
    Kommunale Sportstättenbauförderung 2018: Sitzung des beratenden Ausschusses beim Regierungspräsidium Tübingen
     Regierungspräsident Klaus Tappeser mit dem Ausschuss Sportstättenbauförderung beim Regierungspräsidium Tübingen;

    ​Am 21. März 2018 tagte unter Vorsitz von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser der Ausschuss „Kommunale Sportstättenbauförderung“ beim Regierungspräsidium Tübingen. Intensiv beraten wurde das Förderprogramm für das Jahr 2018. Über den Programmvorschlag entscheidet nun das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

    „Vereine bringen die Menschen zusammen und sind damit Eckpfeiler der Gesellschaft. Ein vielfältiges Vereinsleben macht unsere Dörfer und Städte lebenswert,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Dies gelte gerade auch für die Sportvereine. „Lebendige Sportvereine brauchen zeitgemäße Sportanlagen, und an diesem Punkt setzt die Sportstättenbauförderung des Landes an“, erläuterte Tappeser.
     
    Gefördert werden Städte und Gemeinden beim Bau und bei der Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen, die sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen. In Baden-Württemberg stehen 2018 hierfür rund 17 Mio. EUR zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Tübingen entfallen davon aufgrund der Einwohnerzahl rund 2,8 Mio. EUR.

    Hintergrundinformation:
    In jedem Regierungsbezirk ist für die Kommunale Sportstättenbauförderung ein beratender Ausschuss gebildet. Dieser Ausschuss erstellt den Programmvorschlag für das jährliche Förderprogramm im jeweiligen Regierungsbezirk. Über die Programmvorschläge der vier Regierungspräsidien entscheidet das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.
     
    Neben Vertretern von Gemeinde-, Städte- und Landkreistag gehören dem Ausschuss beim Regierungspräsidium Tübingen auch zwei Vertreter des Württembergischen Landessportbundes e. V. an. Den Vorsitz führt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.
    Im Regierungsbezirk Tübingen wurden für das Förderjahr 2018 insgesamt 21 Anträge auf Förderung eingereicht und Zuwendungen in Höhe von rund 4,5 Mio. EUR beantragt.
     
    Bild:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser (vordere Reihe, 1. von links) mit dem Ausschuss Sportstättenbauförderung beim Regierungspräsidium Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    21.03.2018
    Frühjahrsputz im Kleiderschrank
    Mit Tauschen statt Wegwerfen zum nachhaltigen Lebensstil – Klamottentauschparty in Münsingen

    ​Den Kleiderschrank fit für den Frühling machen? Mit wenig Aufwand können Jugendliche und Erwachsene am 23. März 2018 bei der Klamottentauschparty in der Münsinger Zehntscheuer zwischen 17.00 und 19.00 Uhr Kleidungsstücke unkompliziert und kostenfrei tauschen.

    Das lilafarbene Hemd, das man nicht mehr sehen kann, die dunkelgrüne Hose, die einfach nur ein Fehlkauf war oder das gestreifte Kleid, das einfach nicht mehr passt. Wer kennt das nicht? Ein Blick in den Kleiderschrank und das ein oder andere Teil ist schnell gefunden, das eigentlich schon längst nicht mehr gebraucht wird. Aber die Kleidungsstücke einfach wegwerfen wollen und können die wenigsten. Meistens gibt es jemand anderes, dem das Kleidungsstück sehr wohl gefällt und der es gerne tragen würde.
     
    „Tauschen statt Wegwerfen“ – lautet deshalb das Motto der Klamottentauschparty am Freitag, 23. März von 17.00 bis 19.00 Uhr in Münsingen. Hier können Kleidungsstücke, die nicht mehr getragen, aber sehr gut erhalten sind, miteinander getauscht werden. Das schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Und vor allem macht es Freude im „Ausrangierten“ der Anderen „neue“ Kleidung zu entdecken.
     
    Zum Tausch mitgebracht werden können maximal 15 sehr gut erhaltene und gewaschene Kleidungsstücke von Jugendlichen und Erwachsenen. Am Eingang werden die Klamotten auf ihre Unversehrtheit geprüft und Exemplare mit Flecken und Löchern aussortiert. Die Besucherinnen und Besucher hängen im Anschluss ihre Kleidungsstücke auf der Tauschfläche aus und wählen sich Klamotten anderer Gäste aus. Da während der Veranstaltung immer wieder Kleidungsstücke in die zum Warenhaus umfunktionierte Zehntscheuer herein kommen, empfiehlt es sich, zwischendurch eine Pause einzulegen. Frischer fairtrade Kaffee und Tee lassen sich währenddessen und auch bereits kurz vor Beginn der Klamottentauschparty im Eingangsbereich genießen.
     
    Veranstaltet wird die Klamottentauschparty vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V., der Münsinger Tafel und der Bruderhausdiakonie. Fragen zu Veranstaltung beantworten die Mitarbeitenden des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb gerne unter Tel. 07381/ 932938-31.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    20.03.2018
    Mit dem Mountainbike um die Welt
    VHS Bad Urach-Münsingen und das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb laden zur Multivisionsshow mit Tobias Woggon

    ​Fremde Kulturen, überwältigende Natur und spannende Abenteuer – all das hat Tobias Woggon mit seinem Mountainbike auf der ganzen Welt kennengelernt und erlebt. Nun kommt er mit einem Vortrag voller atemberaubend schöner Bilder und erlebnisreichen Geschichten in die Zehntscheuer nach Münsingen. Die zweistündige Multivisionsshow beginnt am 23. März 2018 um 20.00 Uhr.

    Öfter mal das Fahrrad anstelle des Autos nehmen ist nur eine Idee, für die es sich im Hinblick auf eine Entwicklung zu mehr Nachhaltigkeit lohnt, Menschen zu begeistern. Doch die Integration des eigenen Beitrags für den Erhalt der Umwelt in den Alltag ist nicht immer einfach. Für Tobias Woggon ist das kein Problem. Ihm scheint das Fahrrad geradezu angewachsen zu sein. Seit zehn Jahren lebt er seinen Traum und fährt Mountainbike, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Neben Rennerfolgen bei nationalen und internationalen Enduro-Mountainbike-Rennen ist sein größter Erfolg, die Welt vom Sattel seines Rades aus kennengelernt zu haben. Mittlerweile sind sportliche Erfolge zur Nebensache geworden und die Freude weitere Länder zu bereisen ist in den Vordergrund gerückt.
     
    Im Rahmen seiner Multivisionsshow nimmt Mountainbike-Rennfahrer Tobias Woggon am Freitag, 23. März ab 20.00 Uhr die Gäste mit auf eine Reise zu den Hot Spots dieser Welt. Die Reise führt von den Gletschern Alaskas zu den Bergen Patagoniens, über Kanada mit seinen unendlichen Wäldern, nach Kappadokien mit zahlreichen unterirdischen Kirchen und wilden Steinformationen oder auf die Lofoten, wo sich die Berge wie steile Wände aus dem klaren Wasser des Atlantiks heben. Überall erlebte er spannende Geschichten und traf interessante Leute. Wie sehr das Mountainbike dabei half, das Eis zu brechen und näher in die verschiedenen Kulturen einzutauchen, machen seine Bilder und Erzählungen deutlich.
     
    Tobias Woggon präsentiert seine Erlebnisse und Erfahrungen der letzten zehn Jahren mit atemberaubenden Bildern und actiongeladenen Videos in der Zehntscheuer in Münsingen. Ein Trailer zum Abend finden Interessierte unter www.thespiritoftraveling.de. Veranstaltet wird die Multivisionsshow von der VHS Bad Urach-Münsingen und dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 10 Euro pro Person. Fragen beantworten die Mitarbeitenden des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb gerne unter Tel. 07381/932938-31.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    15.03.2018
    „Grünes Licht“ für 26 Förderprojekte im Biosphärengebiet
    Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“ stimmt Projektanträgen mit Gesamtfördersumme von rund 246.000 Euro zu
     Beiratssitzung des Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V. am 14.03.2018 im Sitzungssaal des Rathauses Schelklingen; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Im Rahmen des Förderprogramms „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ werden jährlich nachhaltige Projekte finanziell unterstützt. Für die Förderrunde 2018 hat der Beirat am 14.03.2018 seine Zustimmung für 26 Projekte gegeben. Die Fördermittel in Höhe von rund 246.000 Euro stoßen damit Investitionen von knapp 400.000 Euro in der Region an.

    Seit 2008 können Kommunen, Vereine und Verbände, Interessensgemeinschaften oder auch Privatpersonen einen Antrag zur finanziellen Unterstützung einer innovativen Idee beim Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ stellen. Die Entscheidung, ob ein Projekt gefördert wird, trifft der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“. Das 32-köpfige Gremium setzt sich aus Vertretern der Kommunen, Vereine und Verbände zusammen – den Vorsitz der Beiratssitzung übernahm der stellvertretende Vereinsvorsitzende Mike Münzing. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden in der Förderrunde 2018 voll ausgeschöpft. Es gibt in diesem Jahr sogar eine höhere Nachfrage nach Fördergeldern, sodass die vier Projekte „Maßnahmen zur naturschutzfachlichen Aufwertung der Metzinger Weinberge im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“, „Suche und Lokalisierung von Schwarzspechthöhlen - Ausdehnung auf neue Waldflächen der Pflegezonen“, „Schutz- und Entwicklungskonzept für Raubwürger-Winterreviere“ und „Konzept zur Habitatverbesserung der Kreuzotter im NSG Schopflocher Moor und im Oberen Filstal“ der aktuellen Förderrunde aus dem „Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert werden:
    „Es freut uns, dass die Zahl der Förderanträge in diesem Jahr auf ein sehr hohes Niveau angestiegen ist. Dies zeigt, dass es im Biosphärengebiet Schwäbische Alb viele Akteure gibt, die mit innovativen und kreativen Projekten die Idee einer nachhaltigen Regionalentwicklung vorleben. Meinen herzlichen Dank ans Umweltministerium für die Förderung der zusätzlichen Projekte“, brachte es der stellvertretende Vereinsvorsitzende Münzing auf den Punkt.
     
    Die Beiratsmitglieder trafen sich am 14.03.2018 im Sitzungssaal des Schelklinger Rathauses, um über 26 Projektanträge aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“, „Biodiversität und Forschung“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ zu entscheiden. Das dort vom Beirat gegebene „Okay“ zu allen vorliegenden Projektanträgen in der Förderrunde 2018 bedeutet eine Ausschüttung von über 246.000 Euro Fördermitteln. Somit konnten seit Bestehen des Förderprogramms Gesamtinvestitionen von mehr als 4,6 Millionen Euro angestoßen werden.
     
    Von der Förderzusage profitieren beispielsweise das Projekt „Archäologisch-topographische Untersuchung von Burgen im Bereich des Großen Lautertals“ vom Verein zur Förderung der Archäologie des Mittelalters Schloss Hohentübingen e. V. oder das Projekt „Umsetzungskonzeption Erlebnisplattformen ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen“ der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Bundesforstbetrieb Heuberg. Der Streuobstverarbeitungsbetrieb von Cornelia Randecker in Dettingen an der Erms erhält eine Förderung bei der Anschaffung einer Obstwasch- und Mahlanlage.
    Der Antragsschluss für die Förderrunde 2019 ist am 15. November 2018.
     
    Auf Wunsch des Beirats wurden in diesem Jahr erstmals Projekte der letzten Förderrunde in der Beiratssitzung vorgestellt. Prof. Waltraud Pustal referierte über das Projekt „Historische Wasserwirtschaft der Echaz in Pfullingen: Wässerwiesen, Trinkwasser, Wasserkraft“ und Dr. Christoph Morrissey präsentierte die Ergebnisse des Förderprojekts „Modellprojekt historische Kulturlandschaft – Gebietsuntersuchung in Eningen unter Achalm.
     
    Bildunterschrift:
    Beiratssitzung des Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V. am 14.03.2018 im Sitzungssaal des Rathauses Schelklingen; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 ha große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Jährlich stehen in der Regel 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Seit 2008 bis heute wurden insgesamt über 2,45 Millionen Euro Zuschüsse über das Programm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vergeben.
    Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“.
     
     

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.03.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 20. März bis 7. April 2018 in der Stadtbücherei in Bad Urach zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 20. März bis 7. April 2018 in der Stadtbücherei in Bad Urach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.03.2018
    L 309, Hangsanierung zwischen Schloss Zeil und Unterzeil
    Arbeiten beginnen am 19. März 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, den 19. März 2018, an der L 309 zwischen Unterzeil und Schloss Zeil eine Bohrpfahlwand mit Kopfbalken herstellen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 20. April 2018 andauern.

    Von Montag, den 19.03.2018 bis Freitag, den 22.03.2018 wird die L 309 zur Einrichtung der Baustelle und für vorbereitende Maßnahmen zur Bohrpfahlherstellung halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird über eine Ampel geregelt.
    Im Anschluss beginnen am Freitag, den 23. März 2018, die rund drei Wochen dauernden Gründungsarbeiten. Aufgrund der örtlich sehr beengten Platzverhältnisse muss die L 309 während dieser Zeit voll gesperrt werden.
    Die Umleitung in der Zeit der Vollsperrung führt von Unterzeil über die Kreisstraße 8030 nach Reichenhofen, von dort auf die B 465 Richtung Bad Wurzach, von hier auf die L 314 nach Baierz und dann zur L 301 nach Seibranz und umgekehrt.
     
    Nach Abschluss der Gründungsarbeiten wird voraussichtlich ab Freitag, den 13. April 2018, bis voraussichtlich Dienstag, den 20. April 2018 ein Stahlbetonkopfbalken eingebaut. In dieser Bauphase wird der Verkehr einstreifig mit einer Baustellenampel an der Baustelle vorbeigeleitet.
     
    Hintergrundinformationen:
    Aufgrund der örtlichen geologischen Verhältnisse kommt es an der L 309 im Bereich des Zeiler Bergs immer wieder zu Hangrutschungen und als Folge zu Schädigungen an der Fahrbahn. So musste bereits an anderen Stellen im Herbst der Jahre 2015 und 2016 die Böschung mittels Bohrpfählen gesichert werden.
     
    Für die aktuell herzustellende 105 Meter lange Bohrpfahlwand müssen insgesamt 85 Großbohrpfähle mit einem Durchmesser von 75 cm auf eine Tiefe von 10 Metern eingebracht werden.
    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 500.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung
  • Abteilung 4
    09.03.2018
    B 28 Böhringer Steige - Erkundungsbohrungen
    Sperrung vom 12.03.2018 bis zum 23.03.2018

    ​Ende Januar 2018 ist im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten. Seitdem ist die Steige in diesem Bereich nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.

    Im Vorfeld der Festlegung der baulichen Maßnahmen ist es erforderlich, den anstehenden geologischen Aufbau des Untergrunds im Bereich der Steige zu erkunden. Hierzu erfolgen mehrere Erkundungsbohrungen auf einer Gesamtlänge von rund 220 Metern. Aufgrund der Lage der Bohrpunkte in der Fahrbahn, der Größe der dabei zum Einsatz kommenden Geräte, der verbleibenden Restfahrbahnbreite und aus Arbeitsschutzgründen ist es notwendig, die Böhringer Steige voll zu sperren.
     
    Die Sperrung erfolgt von Montag, den 12.03.2018 ab 9:00 Uhr bis voraussichtlich Freitag, den 23.03.2018.
     
    Für den Verkehr der B 28 von Bad Urach in Fahrtrichtung Römerstein-Böhringen wird eine Umleitung über die L 211 nach Grabenstetten und weiter auf die K 6758 nach Römerstein - Böhringen eingerichtet. In der Gegenrichtung, in Fahrtrichtung Bad Urach, wird der Verkehr ab Hengen über die L 245 nach Seeburg und weiter über die B 465 nach Bad Urach geführt.

    Nach Beendigung der Baugrunderkundung wird bis zum Beginn der eigentlichen Sanierungsarbeiten die derzeitige Verkehrsregelung im Bereich der Rutschung wieder eingerichtet.
     
    Mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Böhringer Steige soll voraussichtlich im Herbst 2018 begonnen werden.
     
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung
  • Abteilung 5
    09.03.2018
    4. Fortschreibung des Reutlinger Luftreinhalteplans tritt in Kraft

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen begegnet der Stickstoffdioxidbelastung in Reutlingen mit der vierten Fortschreibung des Luftreinhalteplans. Der Plan wird am heutigen Freitag, 09.03.2018, öffentlich bekannt gemacht. Durch ein umfangreiches Maßnahmenbündel soll der Grenzwert für Stickstoffdioxid im Jahr 2018 erreicht werden.

    „Endlich kann der Luftreinhalteplan Reutlingen in Kraft treten. Der zurückliegende arbeits- und zeitintensive Prozess gemeinsam mit der Bürgerschaft kann jetzt mit der Umsetzung der Maßnahmen Früchte tragen. Damit leisten wir einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheit der Bürgerschaft in Reutlingen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Mit der Eröffnung des Scheibengipfeltunnels Ende Oktober 2017 hat sich durch weniger Fahrten in der Innenstadt bereits die Luftqualität verbessert. Um den Grenzwert einzuhalten, sind jedoch weitere Maßnahmen erforderlich. Der Luftreinhalteplan bildet daher auch die rechtliche Grundlage für die folgenden verkehrlichen Maßnahmen:
     
    • Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf dem Streckenabschnitt Lederstraße / Am Echazufer (von der Stadtgrenze bis zur Eberhardstraße) auf 40 km/h
    • LKW-Durchfahrtsverbot auf innerstädtischen Strecken (LKW-Verbot Lieferverkehr Innenstadt frei)
    • Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h auf 50 km/h in der Konrad-Adenauer-Straße (zwischen Eberhardstraße und der B 28) und Rommelsbacher Straße (nördlich der B 28).

    Weitere Maßnahmen im Luftreinhalteplan sind beispielsweise die Förderung des Umweltverbundes und der Elektromobilität, Carsharing und multimodale Mobilitätspunkte, betriebliches Mobilitätsmanagement oder auch die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung.
     
    Ziel ist es, durch das umfangreiche Maßnahmenbündel den zulässigen Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr 2018 einzuhalten.
     
    Bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplans hat das Regierungspräsidium großen Wert darauf gelegt, die Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen. Mit dem Projekt „Modellstadt Reutlingen“ und der zugehörigen Spurgruppe wurde die Bürgerschaft bereits bei der Erarbeitung der Maßnahmen aktiv beteiligt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Einen Luftreinhalteplan für die Stadt Reutlingen gibt es bereits seit dem Jahr 2005. Fortschreibungen erfolgten im November 2007, im März 2012 und im Oktober 2014. Um den Grenzwert für Stickstoffdioxid einzuhalten, wird der Plan nun ein viertes Mal fortgeschrieben. Der Trend geht in die richtige Richtung: an der straßennahen Messstation in der Reutlinger Lederstraße wurde nach 2016 mit 66 µg/m³ in 2017 mit 60 µg/m³ eine geringere Belastung gemessen. Die Grenzwerte für Feinstaub PM10 werden in Reutlingen seit 2014 eingehalten. Der neue Luftreinhalteplan, inklusive eines Kapitels zur Abwägung und dem zugrunde gelegten Gutachten, wird ab dem 09. März 2018 für zwei Wochen im Regierungspräsidium Tübingen und bei der Stadtverwaltung Reutlingen ausgelegt. Auch im Internet stehen die Dokumente zur Verfügung unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Reutlingen.aspx
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    08.03.2018
    L 370, Planfeststellungsverfahren zur Errichtung des Radweges Börstingen- Sulzau eingeleitet

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Landesstraßengesetz eingeleitet.


    Von Mittwoch, 07. März 2018 bis einschließlich Freitag, 13. April 2018 werden die Planunterlagen in dem Rathaus von Starzach, Hauptstraße 15, 72181 Starzach ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet diesbezüglich, auf die in Starzach ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres kann der Bekanntmachung entnommen werden.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium Tübingen die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Mit Beginn des Planfeststellungsverfahrens ist nun die Phase der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung beendet. Das Regierungspräsidium Tübingen weist darauf hin, dass Anregungen und Bedenken, die in dieser Phase vorgetragen worden sind, nicht automatisch in das Planfeststellungsverfahren einfließen.
     
    Das Vorhaben umfasst den Neubau eines Radwegs zwischen Börstingen und Sulzau in der Gemeinde Starzach mit dem Ziel, den Radverkehr aus Sicherheitsgründen von der L 370 auf einen straßenbegleitenden Radweg zu verlegen.
     
    Für das Vorhaben wurden mehrere Variantenuntersuchungen durchgeführt. Bei der Variantenfindung wurden technische sowie umwelt- und naturrechtliche Belange berücksichtigt. Die geplante Baumaßnahme stellt einen Eingriff in die Natur und Landschaft dar. Die Belange der Natur und Landschaft wurden im Landschaftspflegerischen Begleitplan berücksichtigt und erforderliche Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erarbeitet.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 07. März 2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Straßen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    07.03.2018
    Planfeststellungverfahren zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über den Öhrnbach in Mössingen

    ​Auf Antrag der DB Netz AG Regionalbereich Südwest führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über den Öhrnbach in Bahn-Kilometer 17,250 auf der Strecke 4630 Tübingen – Sigmaringen in der Stadt Mössingen ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch. Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde. Von Mittwoch, 14.03.2018 bis einschließlich Freitag, 27.04.2018 werden die Planunterlagen im Rathaus von Mössingen zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Stadt oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres kann der Bekanntmachung entnommen werden.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
    Die Eisenbahnüberführung Mössingen befindet sich auf freier Strecke zwischen dem Bahnhof Mössingen und dem Bahnhof Hechingen im Stadtteil Belsen und überstreckt die Albblickstraße und den Öhrnbach.

    Auf Grund ihres schlechten baulichen Zustands muss die bestehende Eisenbahnüberführung zur Erhaltung und Verfügbarkeit der Streckenqualität erneuert werden. Ziel ist es, eine Erneuerung durch Abbruch und Neubau der Eisenbahnüberführung in gleicher Lage durchzuführen. Während der Bauarbeiten wird der Eisenbahnbetrieb durch Baubehelfe weitgehend aufrechterhalten bleiben. Die Baumaßnahme, einschließlich der landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung sowie zur Kompensation unvermeidbarer Eingriffe in Natur und Landschaft, wird auf Grundstücken der Stadt Mössingen und der DB Netz AG ausgeführt. Für die Dauer der Bauarbeiten werden zwei private Grundstücke benötigt.

    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 14.03.2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Schienen. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinwies für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon 07071 / 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    07.03.2018
    Planfeststellungverfahren zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung Steinach in Balingen

    ​Auf Antrag der DB Netz AG, Anlagenplanung KIB Saarbrücken, führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch. Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde. Von Mittwoch, 14.03.2018 bis einschließlich Freitag, 27.04.2018 werden die Planunterlagen im Rathaus der Stadt Balingen zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Stadt oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres ist der Bekanntmachung zu entnehmen.
     
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
    Die Eisenbahnüberführung Steinach befindet sich auf freier Strecke zwischen der Haltestelle Balingen Süd und der Haltestelle Frommern auf der Gemarkung Endingen und kreuzt das Gewässer Steinach sowie einen Fuß- und Radweg von Balingen nach Endingen.
     
    Auf Grund ihres schlechten baulichen Zustands muss die bestehende Eisenbahnüberführung zur Erhaltung und Verfügbarkeit der Streckenqualität erneuert werden. Ziel ist es, eine Erneuerung durch Abbruch und Neubau der Eisenbahnüberführung in gleicher Lage durchzuführen. Das neue Bauwerk ist als eine 2-Feld-Stahlfachwerkträgerbrücke (Durchlaufträger) geplant. Der Neubau der Eisenbahnüberführung ist für das Jahr 2020 vorgesehen. Es wird von einer Vollsperrung der Eisenbahnstrecke von circa 30 Tagen ausgegangen. Während der Bauzeit wird es zu verkehrlichen Einschränkungen in den Bereichen der Zufahrten zu den Baustraßen kommen. Der Rad-/Fußweg wird im Bereich der Eisenbahnüberführung während der Baumaßnahme für Fahrradfahrer gesperrt sein. Kurze Sperrungen für Fußgänger sind möglich.
     
    Die Erneuerung des Bauwerkes, einschließlich der landschaftspflegerischen Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung sowie zur Kompensation unvermeidbarer Eingriffe in Natur und Landschaft, findet überwiegend auf Flächen der DB AG, zum Teil auch auf Flächen der Stadt Balingen statt. Bauzeitlich ergibt sich eine vorübergehende Inanspruchnahme von Flächen Dritter bzw. von öffentlichen Verkehrsflächen.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 14.03.2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Schienen. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 / 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    07.03.2018
    Vorstellung der naturschutzorientierten Regionalmarke „ALBGEMACHT“
    Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und der Verein Albgemacht e. V. präsentieren neue Marke

    ​Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb entsteht derzeit mit „ALBGEMACHT“ eine Regionalmarke, die im Kern die biologische Vielfalt auf den Wiesen und Äckern erhält und fördert. Unter dieser neuen Marke sollen Lebensmittel in einem modernen und aussagekräftigen Markenauftritt vereint und für die Kunden gut sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird auf den landwirtschaftlichen Flächen freiwillig teilnehmender Betriebe ein verbindlicher Beitrag zur biologischen Vielfalt durch die Landwirtschaft umgesetzt. Marke und erste Werbematerialien sind nun der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

    Eine Gruppe Landwirtinnen und Landwirte, verarbeitende Betriebe und Vermarkter aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb haben im November 2017 den Verein Albgemacht e. V. gegründet. Der Verein hat das Ziel, Lebensmittel auf den Markt zu bringen, die „mehr als nur regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien tragen die Produkte unmittelbar dazu bei, Streuobstwiesen und Wacholderheiden zu schützen. Außerdem sollen diese Produkte für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker sorgen.
    Aktuell besteht der Verein aus den acht aktiven Mitgliedern Hofmolkerei Schmid GmbH, Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen eG, Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck eG, Metzgerei Oskar Zeeb GmbH, Schäferei Kräuterlamm GbR, Lichtensteiner Mühle GmbH, REWE Südwest und REWE Widmann Ehingen. Darüber hinaus gibt es drei Fördermitglieder sowie eine Reihe weiterer Interessenten. Der Verein ist ausdrücklich offen für weitere Landwirte, Produzenten, Verarbeiter und Vermarkter.
    Die teilnehmenden Betriebe bereiten aktuell den Markteintritt der ALBGEMACHT-Produkte vor und leiten das Kontrollverfahren für die gemeinsam erarbeiteten Kriterien ein. Parallel wurden im Auftrag der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb erste Marketingmaterialien zur Vorstellung der Marke in der Öffentlichkeit erarbeitet. So entstanden ein Imagefilm, Postkarten mit vier unterschiedlichen Motiven und eine Website. Kern dieser Marketingmaterialien ist noch keine Produktwerbung, sondern eine Art Projektbericht, der verdeutlichen soll, dass sich einige regionale Erzeuger des Biosphärengebiets „auf den Weg gemacht haben“. Ein Produktstart ist für das zweite Halbjahr 2018 geplant. Weitere Informationen dazu sowie der Imagefilm sind unter www.albgemacht.de abrufbar.
     
    Im Rahmen eines Pressetermins am heutigen Mittwoch (7.3.2018) wurde das Projekt erläutert und die Regionalmarke, die Entwürfe der Produktverpackungen sowie die Marketingmaterialien durch die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb vorgestellt. Als Vorsitzender des Lenkungskreises des Biosphärengebiets unterstrich Regierungspräsident Klaus Tappeser in seinem Grußwort die Bedeutung der Marke für die Region. „Die Regionalmarke Albgemacht stellt einen wichtigen Beitrag für die Verknüpfung von Ökonomie und Ökologie dar und hat damit gute Chancen zu einer Erfolgsgeschichte in unserer Region zu werden.“
     
    Landrat Thomas Reumann, Vorsitzender des Vereins Biosphärengebiet Schwäbische Alb e.V., betonte die Bedeutung von PLENUM und „Regionen Aktiv“ als Wegbereiter für eine erfolgreiche Regionalvermarktung. „Mit Albgemacht soll den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine klare und transparente Entscheidungshilfe gegeben werden, um die tatsächliche Nachhaltigkeit und den Naturschutznutzen der Produkte besser einschätzen zu können“.

     

    Johanna von Mackensen, Schäferei Kräuterlamm GbR
    Jörg Waldner, Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen eG

    Julian Schmid, Hofmolkerei Schmid GmbH
    Bildunterschrift:
    Standbilder aus dem Imagefilm „ALBGEMACHT“:  Johanna von Mackensen, Schäferei Kräuterlamm GbR, Jörg Waldner, Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen eG, Julian Schmid, Hofmolkerei Schmid GmbH, Fotos: Die Kavallerie


    Hintergrundinformationen:
    Regionale und nachhaltig erzeugte Produkte unter ein gemeinsames Dach zu stellen, war eine klare Vorgabe an das Biosphärengebiet von Akteuren aus der Region. Diesem Wunsch wurde im Rahmenkonzept mit dem Leitprojekt „Biosphären-Produkte unter einem Dach“ Rechnung getragen. Dabei wurden alle, an den Wertschöpfungsketten beteiligten Akteure mit in diesen Prozess einbezogen.

    Das Grundgerüst der Marke „ALBGEMACHT“ bilden Kriterien, die in sieben Säulen eingeordnet sind. Diese Kriterien werden über eine externe Kontrollstelle jährlich überprüft. Die Basis dieser sogenannten Qualitätssicherung ist das bestehende Qualitätszeichen des Landes Baden-Württemberg für konventionelle Betriebe und das Bio-BW-Zeichen für Bio-Betriebe.
     
    Diese bestehenden Siegel wurden um gebietsspezifische Kriterien speziell für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erweitert. Die weiteren Kriterien sind in Einstiegskriterien, die für die ersten fünf Jahre gelten, und in Zielkriterien gegliedert sind. Für viele Betriebe sind die Kriterien nicht sofort umsetzbar. Der Zeitraum von fünf Jahren soll den Betrieben die Möglichkeit geben, die Veränderungen in einem zeitlich ausreichenden Maß anzugehen und umzusetzen.
    Die Kriterien berücksichtigen die regionale Herkunft, die Erzeugung ohne Gentechnik, das Tierwohl, die möglichst schonende und natürliche Verarbeitung sowie die Fairness und die Qualitätssicherung. Dabei bietet die Säule „Erhalt und Förderung der biologischen Vielfalt“ die deutlichsten Unterscheidungsmerkmale zu anderen Regionalmarken bzw. regionalen Produkten. Das zentrale Alleinstellungmerkmal „mehr als regional“ wird mit dem Ziel definiert, Tieren und Pflanzen Lebensräume zu sichern.
     
    Beispiele hierfür sind:
    • Mit dem Kauf von ALBGEMACHT-Milch werden artenreiche, blühende Wiesen unterstützt.
    • Mit dem Kauf von ALBGEMACHT-Mehl werden Ackerwildkräuter und blühende Felder für Insekten und Vögel gefördert. 
    • Mit dem Kauf von ALBGEMACHT-Wein werden Trockenmauern und Steinschüttungen - wichtige Lebensräume für Eidechsen und Insekten - geschaffen und erhalten.
    • Mit dem Kauf von ALBGEMACHT-Lammprodukten werden seltene Orchideen und Kräuter, die auf den Wacholderheiden im Biosphärengebiet wachsen, unterstützt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    07.03.2018
    Natura 2000 gemeinsam umsetzen
    Regierungspräsidium Tübingen informiert über geplante FFH-Verordnung

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Neue FFH-Gebiete sind nicht Gegenstand des Verfahrens. Es wird auch keine zusätzlichen Gebote oder Verbote geben. Es bleibt inhaltlich alles beim Alten.“

    Das Land Baden-Württemberg muss die im Jahr 2007 von der Europäischen Kommission festgelegten Fauna-Flora-Habitat-Gebiete („FFH-Gebiete“) durch Verordnungen förmlich ausweisen. Das Regierungspräsidium Tübingen führt hierzu im März drei regionale Informationsveranstaltungen zur geplanten FFH-Verordnung im Regierungsbezirk Tübingen durch.
     
    Die Regionalveranstaltungen finden statt am

    - Mittwoch, 14.03.2018, 16 Uhr im Schwörsaal in Ravensburg,
    - Freitag, 23.03.2018, 17 Uhr im großen Saal im Bürgerzentrum in Ulm-Wiblingen,
    - Montag, 26.03.2018, 17 Uhr im Hörsaal N5 des Hörsaalzentrums auf der Morgenstelle in Tübingen.
     
    Die drei Veranstaltungen sind inhaltsgleich und öffentlich. Sie richten sich in erster Linie an Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und regionalen Verbänden.

    Grundlage der geplanten FFH-Verordnung ist die FFH-Richtlinie der EU. In Baden-Württemberg gibt es 212 FFH-Gebiete mit insgesamt rund 428.000 Hektar Fläche. Dies entspricht rund 11,7 Prozent der Landesfläche. Das jetzt anstehende Verordnungsverfahren bezieht sich nur auf Gebiete, die bereits von der EU-Kommission festgelegt worden sind. Neue FFH-Gebiete sind nicht Gegenstand des Verfahrens. Schon heute gilt für die FFH-Gebiete insbesondere das allgemeine Verschlechterungsverbot des Bundesnaturschutzgesetzes. Die FFH-Verordnung sieht keine zusätzlichen Gebote oder Verbote vor. „Den Erhalt der schützenswerten Lebensraumtypen und Arten wollen wir im Schulterschluss mit den Bewirtschaftern der Flächen erreichen. Zusätzliche Gebote und Verbote wird es daher nicht geben. Was bisher zulässig war, bleibt zulässig. Es bleibt inhaltlich alles beim Alten“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Grundlage der geplanten FFH-Verordnung ist die FFH-Richtlinie der EU. Die Richtlinie hat zum Ziel, die in ihr aufgeführten, natürlichen Lebensräume sowie wildlebenden Tiere und Pflanzen in Europa dauerhaft zu erhalten.
    Die Europäische Kommission hat die FFH-Gebiete bereits im Jahr 2007 festgelegt. Hintergrund der jetzt anstehenden förmlichen Ausweisung ist ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland. Während die ursprüngliche Gebietsmeldung und Festlegung im Kartenmaßstab 1:25.000 erfolgte, fordert die EU-Kommission einen genaueren Maßstab. Deswegen werden die Gebietsgrenzen nun im Maßstab 1:5.000 konkretisiert. Außerdem werden Erhaltungsziele für die betreffenden Lebensraumtypen sowie die zu erhaltenden Pflanzen- und Tierarten in den einzelnen FFH-Gebieten festgelegt.
     
    Hintergrundinformationen:
    In Baden-Württemberg kommen insgesamt 53 FFH-Lebensraumtypen, 48 FFH-Tierarten und 12 FFH-Pflanzenarten vor, für die in den Jahren 2001 und 2005 FFH-Gebiete an die Europäische Kommission gemeldet wurden. Dazu wurden Gebiete ausgewählt, die besonders reich an FFH-Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten sind. Den damaligen Gebietsmeldungen ging jeweils eine Beteiligung der Öffentlichkeit voraus, wobei die Kommunen, Behörden, Verbände und  Bürgerinnen und Bürger zu den Gebietsvorschlägen Stellung nehmen konnten. Viele dieser Vorschläge konnten berücksichtigt werden.
    Weitere Hintergrundinformationen zum Verfahren, insbesondere wo, wie und ab wann die Verfahrensunterlagen eingesehen und Einwendungen und Stellungnahmen zu den Verordnungsentwürfen abgegeben werden können, finden sich im Internet unter www.ffh-bw.de.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    05.03.2018
    Sonnenaufgangswanderung im Biosphärengebiet
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt zur Wanderung „Naturerwachen“ mit regionalem Vesper auf den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen ein

    ​Biosphären-Botschafterin Rita Goller sowie Anke Kley und Jochen Rominger vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb nehmen interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Dunkelheit mit in die erwachende Natur. Bei einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Müsli aus regionalen Zutaten wird am 11. März 2018 gemeinsam der Morgen begrüßt. Die frühmorgendliche Erlebniswanderung beginnt um 05:30 Uhr.

    „Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Veilchen träumen schon, wollen balde kommen. Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist‘s! Dich hab ich vernommen!“ Wie Eduard Mörike das Kommen des Frühlings für sich erlebt, so werden auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sonnenaufgangswanderung „Naturerwachen“ ab 05:30 Uhr den morgendlichen Frühling auf eine einzigartige Weise wahrnehmen.
     
    Das Ziel der Tour am 11. März 2018 ist die Aussichtsplattform „Gänsewag“ auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen. Auf dem gemeinsamen Weg dorthin warten immer wieder kleine Pausen mit vorgetragenen Gedichten und Anekdoten über das Erwachen der Natur. An der Plattform angekommen ist der weite Blick über bewaldete Hügel bis hin zur am Horizont aufgehenden Sonne bei einem Glas Sekt, einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Frühstück aus regionalen Zutaten genussvoll erlebbar. Bei klarer Sicht ist in der Ferne das „Alpenglühen“ zu sehen.
     
    Die Tour wird von Rita Goller, Biosphären-Botschafterin und Truppenübungsplatz-Guide, geleitet. Sie ist seit zehn Jahren mit Gruppen im „Schießplatz“ unterwegs und erzählt gerne von besonderen Ereignissen und Anekdoten, die mit dem Ort in Zusammenhang stehen. An diesem Morgen werden auch Informationen über die außergewöhnliche Landschaft des ehemaligen Militärgebiets und seine landwirtschaftliche Nutzung nicht fehlen.
     
    Treffpunkt für die Sonnenaufgangswanderung ist das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen. Von dort aus wird eine kleine Strecke mit dem Auto zu einem Zugangspunkt am ehemaligen Truppenübungsplatz gefahren. Die Wanderung endet gegen 08:30 Uhr. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person, das regionale Frühstück ist im Preis inbegriffen. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 9. März 2018 online unter http://www.biosphaerenzentrum-alb.de oder unter Telefon 07381/932938-31 erforderlich. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung werden empfohlen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das komplette Winterprogramm 2017/2018 des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb ist unter http://www.biosphaerenzentrum-alb.de einsehbar oder kann unter Telefon 07381/9329381-31 postalisch angefordert werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    05.03.2018
    PRESSEEINLADUNG: Regierungspräsident Klaus Tappeser gibt Startschuss für ÖKOMOBIL-Saison
    am 12.03.2018 um 9:00 Uhr beim Verkehrsübungsplatz Metzingen-Neuhausen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    das ÖKOMOBIL, der Forscherlaster des Regierungspräsidiums Tübingen, öffnet seine Türen für die Saison 2018. Rund acht Monate wird das ÖKOMOBIL dann vom Schönbuch bis zum Bodensee als Botschafter des staatlichen Naturschutzes unterwegs sein. Im Fokus steht die Bewahrung der heimischen biologischen Vielfalt.
     
    Im vergangenen Jahr durfte das ÖKOMOBIL das 30. Jubiläum feiern. 1987 nahm das ÖKOMOBIL des Regierungspräsidiums Tübingen als bundesweit erstes Umweltmobil seine Fahrt auf. Viele Schülerinnen und Schüler, Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatte das ÖKOMOBIL seitdem zu Gast. Tausende von Kilometern hat es für eine umweltgebildete Gesellschaft zurückgelegt.
     
    Das Tübinger Pioniergefährt blieb aber nicht lange alleine. Bald waren auch in den Regierungsbezirken Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg die fahrenden Naturlabore unterwegs. Der Start der Umweltmobile begründete damit auch die über 30-jährige Erfolgsgeschichte der außerschulischen Umweltbildungsarbeit in Baden-Württemberg.
     
    Zum Saisonauftakt 2018 werden die Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse der Uhlandschule die Erms gründlich erforschen. Erstmals können sie dazu mittels Endoskop in Höhlen, Nistkästen und Steinritzen blicken.
     
    Daher laden wir Sie sehr herzlich ein zum Pressetermin
     
     
    am Montag, 12. März 2018, 9:00 Uhr,
    Verkehrsübungsplatz, Hofbühlstraße,
    72555 Metzingen-Neuhausen.
     
     
    Folgender Ablauf ist vorgesehen:
     
    9:00 Uhr Das Team für den Naturschutz bildet sich
                  Teilnahme und Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser

    9:15 Uhr Expedition Erms
                  Eintauchen ins heimische Gewässer mit Netz und Gummistiefeln

    10:00 Uhr So sieht‘s aus
                   Schülerinnen und Schüler mikroskopieren und präsentieren ihre Funde
     
    Auch Herr Oberbürgermeister Dr. Fiedler und Schulleiterin Frau Kuhn haben ihre Teilnahme am Termin angekündigt.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel 
  • Abteilung 5
    01.03.2018
    PRESSEEINLADUNG: Naturschutzorientierte Regionalmarke „ALBGEMACHT“ geht an den Start
    Präsentation der Marke „ALBGEMACHT“ am 07.03.2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr bei der Hofmolkerei Schmid in Münsingen-Bremelau

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    im Biosphärengebiet Schwäbische Alb entsteht derzeit mit ALBGEMACHT eine Regionalmarke, die im Kern die biologische Vielfalt in der Kulturlandschaft erhält und fördert. Unter der neuen Marke sollen Lebensmittel in einem modernen und aussagekräftigen Auftritt vereint und für Kunden sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird auf den landwirtschaftlichen Flächen ein Beitrag zur biologischen Vielfalt durch die Landwirtschaft umgesetzt.
     
    Beauftragt durch die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb wurden erste Marketingmaterialien zur Vorstellung der Regionalmarke in der Öffentlichkeit erarbeitet. So entstanden ein Imagefilm, Postkarten und eine Mini-Website. Kern dieser Marketingmaterialien ist noch keine Produktwerbung, sondern eine Art Projektbericht, der verdeutlichen soll, dass sich einige regionale Erzeuger des Biosphärengebiets „auf den Weg gemacht haben“.
     
    Vor dem Hintergrund der Vereinsgründung, der Fertigstellung erster Marketing-Materialien und zur Präsentation der Marke „ALBGEMACHT“ laden wir Sie
     
     
    am Mittwoch, 07.03.2018, 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr,
    Hofmolkerei Schmid, Ehinger Straße 49, 72525 Münsingen-Bremelau
     
    sehr herzlich zu einem Pressetermin ein.
     
    Wir haben folgenden Ablauf für diese Veranstaltung vorgesehen:
     
     Begrüßung
      Regierungspräsident Klaus Tappeser,
      Landrat Thomas Reumann,
      Bürgermeister Mike Münzing
     
    • Vorstellung des Projekts „Biosphären-Produkte unter einem Dach“, der Regionalmarke, der Entwürfe und der Marketingmaterialien
      Rainer Striebel, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    • Vorstellung des Vereins Albgemacht e. V., der Ziele und der anstehenden Schritte
      Julian Schmid, Vorstand Albgemacht e. V.
     
    • Vorstellung der ersten Mitgliedsbetriebe
      Hofmolkerei Schmid GmbH
      Weingärtnergenossenschaft Metzingen-Neuhausen eG
      Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck eG
      Metzgerei Oskar Zeeb GmbH
      Schäferei Kräuterlamm GbR
      Lichtensteiner Mühle GmbH
      REWE Südwest
      REWE Widmann Ehingen
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dirk Abel 
  • Abteilung 2
    28.02.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 6. bis 31. März 2018 in der Stadtbücherei in Mössingen zu sehen.
     © RP Tübingen - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 6. bis 31. März 2018 in der Stadtbücherei in Mössingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.02.2018
    Uferrenaturierung in Kressbronn geht in die Umsetzungsphase

    ​Die Uferrenaturierung Kressbronn wurde bereits im Jahr 2001 planfestgestellt und ist nun seit über 16 Jahren beklagt. Bereits vor einigen Tagen hat das Verwaltungsgericht Sigmaringen die Anträge auf Aussetzung der Bauarbeiten abgelehnt. Vor diesem Hintergrund und nach Abstimmung mit dem Landratsamt Bodenseekreis als zuständiger Genehmigungsbehörde, der Gemeinde Kressbronn und dem Institut für Seenforschung am vergangenen Freitag, hat sich das Regierungspräsidium dazu entschieden, die Bauarbeiten für die Uferrenaturierung in Kressbronn heute zu starten. Die Uferrenaturierung soll im östlichen Bereich voraussichtlich bis Ende April 2018 abgeschlossen sein. Im westlichen Bereich werden in diesem Zuge zunächst nur die illegal errichteten Anlagen im Ufer- und Flachwasserbereich entfernt.

    „In einem Rechtsstaat ist es das gute Recht der Anwohner zu klagen. Es ist aber auch das gute Recht einer Behörde zu handeln, wenn dem rechtlich aktuell nichts entgegensteht. Dadurch wird das Vertrauen in die Rechtssicherheit und in den Rechtsstaat gewährleistet“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser zum Baustart.

    Im östlichen Renaturierungsbereich vom Landungssteg bis zur bayerischen Landesgrenze lassen die Rahmenbedingungen eine komplette Umsetzung der Maßnahme in dieser Niedrigwasserphase zu. Dort werden noch vor Beginn der Baumschutzzeit am 1. März alle Bäume, die für die Umsetzung der Maßnahme entfernt werden müssen, gefällt. Im Anschluss werden die baulichen Anlagen, die zur Entfernung anstehen, abgebrochen, die Ufermodellierungen und die Übergänge zu den privaten Grundstücken hergestellt. Da diese Arbeiten ausschließlich im Uferbereich stattfinden, stehen die aktuell hohen Wasserstände dem nicht entgegen.

    Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April 2018, also noch vor dem prognostizierten weiteren Anstieg des Wasserspiegels, abgeschlossen sein.
    Im westlichen Abschnitt vom Seepark bis zum Landungssteg ist die Herstellung des Böschungsfußes und der flächigen Anschüttungen zur Herstellung des renaturierten Uferbereichs wegen der außergewöhnlich hohen Wasserstände nicht möglich. Außerdem erlauben die bisherigen Daten aus den Bodenaufschlüssen keine verlässliche Bewertung der Stabilität des Baugrunds. Dem Regierungspräsidium ist es wichtig, dass durch die vorgesehene Anschüttung im westlichen Bereich keine Gefahr von Gebäudeschäden bei den Anliegern entsteht. Insofern kann im Westen eine Umsetzung der eigentlichen Renaturierungsmaßnahme derzeit nicht erfolgen.
     
    Mit dem Planfeststellungsbeschluss vom 7. Dezember 2001 wurde allerdings auch die Entfernung von zahlreichen illegalen Anlagen wie z. B. Stege oder  Slipanlagen im westlichen Renaturierungsabschnitt verfügt. Die Entfernung dieser illegalen Anlagen hätte unabhängig von einer Renaturierung erfolgen müssen und entspricht den Vorgaben des Bodenseeuferplans. Sie ist ein  Beitrag zur Rückführung in einen naturnahen Zustand und Teil der Planrechtfertigung, sodass die Abbrucharbeiten selbst bereits einen wichtigen Aspekt der Renaturierung darstellen. Deshalb wird ab Mitte der Woche auch mit den Abbrucharbeiten dieser Anlagen begonnen.
    Die Bauarbeiten werden so abgewickelt, dass es zu möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Anwohner und die Bevölkerung kommt.
    Ansprechpartner des Regierungspräsidiums und des beauftragten Planungsbüros werden regelmäßig vor Ort sein.

    Hintergrundinformationen:
    Das Verwaltungsgerichts Sigmaringen hat die Anträge auf Erlass von einstweiligen Anordnungen zur Aussetzung der Bauarbeiten abgelehnt.
    Die Duldungsverfügungen, mit denen das Landratsamt angeordnet hat, dass die Umsetzungsmaßnahmen hinzunehmen sind, sind vollziehbar.
    Damit kann die Renaturierung nun umgesetzt werden.

    In Abstimmung mit dem Landratsamt Bodenseekreis als zuständiger Genehmigungsbehörde, der Gemeinde Kressbronn und dem Institut für Seenforschung wurden am 23. Februar 2018 die Umsetzungsschritte festgelegt, die im Zeitfenster vor einem weiteren Anstieg des Seespiegels möglich sind.
     
    Um für den westlichen Bereich der Renaturierung gesicherte Aussagen über den Baugrund und eventuell zu befürchtende Setzungen auf Anliegergrundstücken zu bekommen und - soweit erforderlich - geeignete Sicherungsmaßnahmen einplanen zu können, müssen weitere Baugrundaufschlüsse erfolgen. Die bisher vorliegende Einschätzung des Sachverständigen zum Baugrund ist eine Prognose auf der Grundlage nur weniger verfügbarer Bodenkennwerte und auf Basis eines Rechenmodells, dem viele Annahmen zu Grunde gelegt werden. Entsprechend groß ist die Bandbreite bei der möglichen Interpretation der Ergebnisse.
    Setzungserscheinungen im Bereich des Seegrunds und im Uferbereich selbst sind unter dem Gesichtspunkt der Gewässerökologie unproblematisch.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.02.2018
    Tourismus profitiert von Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Studie belegt Wertschöpfung im Tourismussektor

    ​Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb spielt für knapp 15 % der Besucherinnen und Besucher eine entscheidende Rolle für die Reiseentscheidung. Aktuelle Studie von Prof. Dr. Hubert Job bestätigt: Biosphärengebiets-Touristen geben im Durchschnitt mehr Geld für gastronomische Angebote und Lebensmittel aus und bleiben häufiger über Nacht als andere Touristen.

    Der Saal im Bad Uracher Kurzentrum war jüngst gut besucht. Zahlreiche Tourismusexperten, Bürgermeister und weitere interessierte Personen waren gespannt auf die Ergebnisse der aktuell erstellten Studie zu den ökonomischen Effekten von Tourismus in Großschutzgebieten. Und diese können sich für die Region sehen lassen: 7,1 Mio. Besuchstage innerhalb des Biosphärengebiets und Einnahmen von 82 Mio. Euro im Untersuchungszeitraum von Juni 2016 bis April 2017.
     
    Aber noch aussagekräftiger als diese Zahlen sind die Details, die das Team von Prof. Dr. Hubert Job an der Universität Würzburg herausgefunden hat. An 13 touristisch frequentierten Standorten im Biosphärengebiet wurden über ein knappes Jahr hinweg rund 8.300 Interviews mit Gästen geführt. Mit gezielten Fragen unterscheidet die Studie zwischen Touristen, die bewusst wegen des Biosphärengebiets in die Region kommen und Touristen, die unabhängig davon die Region bereisen. Der Anteil der Biosphärengebiets-Touristen im engeren Sinne ist im Vergleich mit Nationalparks und Biosphärenreservaten in ganz Deutschland mit knapp 15 % hoch. Ebenso bemerkenswert ist, dass die Biosphärengebiets-Touristen mehr Geld pro Tag für gastronomische Angebote und Lebensmittel ausgeben: Tagesgäste geben 22 anstatt 16 Euro aus und Übernachtungsgäste 60 anstatt 49 Euro. Insgesamt bringen die Biosphärengebiets-Touristen 16 Mio. Euro in die Region und der Anteil an Übernachtungsgästen ist unter den Biosphärengebiets-Touristen mit 24 % fast doppelt so hoch als der der sonstigen Touristen. Beide Ergebnisse lassen sich auch in anderen Biosphärenreservaten nachweisen, aber die Differenz zwischen Biosphärengebiets-Touristen und sonstigen Touristen ist im bundesweiten Vergleich auf der Schwäbischen Alb beachtlich.
     
    Doch die Studie zeigte auch Optimierungspotenzial in der Anreise. 85 % aller Touristen reisen mit dem PKW an. Das sei ein typischer Wert für ländliche Regionen, führte Job in der Vorstellung seiner Ergebnisse aus. Ziel eines nachhaltigen Tourismus sollte sein, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen, um dadurch den Individualverkehr einzuschränken.
     
    Laut der vom Bundesamt für Naturschutz in Auftrag gegebenen Studie ist das große Potenzial des Tourismussektors im Biosphärengebiet Schwäbische Alb noch lange nicht ausgeschöpft. Anzustreben seien mehr nachhaltige touristische Angebote mit hoher Qualität im Einklang mit der Natur und nur zweitrangig eine Steigerung der Besucherzahlen. Zu den ausbaufähigen Angeboten gehört der Verkauf von regionalen Produkten, touristische Angebote, die gezielt Natur und Umwelt schützen, gastronomische Angebote, die bewusst regionale und naturschonende Produkte anbieten, attraktive Übernachtungsangebote sowie das dazugehörige Marketing. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb macht laut Job seiner Auszeichnung als nachhaltigste Tourismusdestination Deutschlands alle Ehre, aber die Bemühungen müssen noch weiter vorangetrieben werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    23.02.2018
    Natura 2000 gemeinsam umsetzen
    Einladung zur öffentlichen Auftaktveranstaltung am 28. Februar für vier Natura 2000-Managementpläne im Landkreis Ravensburg
    ​Das Regierungspräsidium Tübingen informiert in einer öffentlichen Veranstaltung über vier Natura 2000-Managementpläne für folgende Gebiete:
     
    • „Feuchtgebiete um Altshausen/ Blitzenreuter Seenplatte“ (FFH-Gebiet 8023-341/Vogelschutzgebiet 8124-441)
    • „Altdorfer Wald“ (FFH-Gebiet 8124-341)
    • „Schussenbecken mit Tobelwäldern südlich Blitzenreute“ (FFH-Gebiet 8223-311)
    • „Feuchtgebiete bei Waldburg und Kißlegg“ (FFH-Gebiet 8224-311)
     
    Die Gebiete liegen im Kreis Ravensburg und zum Teil auch im Bodenseekreis und im Kreis Sigmaringen.
     
    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Landnutzer und Eigentümer und die von der Planung berührten Behörden, Kommunen und Verbände sind herzlich zur Auftaktveranstaltung eingeladen. Die Veranstaltung findet statt
     
    am Mittwoch, den 28. Februar 2018, von 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
    im Landratsamt Ravensburg, Außenstelle Weingarten
    (Erdgeschoss Zimmer 009, Sauterleutestraße 34, 88250 Weingarten).
     
    Die für die Gebiete zuständigen Ansprechpersonen im Regierungspräsidium Tübingen informieren im Rahmen der Veranstaltung über Natura 2000, insbesondere in Bezug auf die Bearbeitungsgebiete und das Verfahren der Managementplanerstellung. Experten der vom Regierungspräsidium beauftragten Gutachterbüros erläutern die Bedeutung der Gebiete für das Schutzgebietsnetz Natura 2000 und stellen für den Naturraum typische, geschützte Lebensräume und Arten vor. Hierzu zählen zum Beispiel Pfeifengraswiesen, Kalkreiche Niedermoore, Auwälder mit Erle, Esche und Weide sowie Sumpf-Glanzkraut, Kleine Bachmuschel, Kammmolch und Frauenschuh.
     
    Die Bearbeitung der Managementpläne erfolgt im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen und beginnt im Frühjahr 2018. In der ersten Bearbeitungsphase werden die Vorkommen der Lebensraumtypen und Arten im Gelände erfasst und ihr Zustand bewertet. Die Erhebungen erfolgen von März 2018 bis voraussichtlich Oktober 2018. Die Kartier- und Bewertungsergebnisse sind Grundlage für die Formulierung von Zielen und Maßnahmen im Managementplan.
     
    Die Veranstaltung am 28.02.2018 ist der Auftakt zu den begleitenden Beteiligungsverfahren, in denen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, sich in die Planungen einzubringen. Für die einzelnen Managementpläne wird voraussichtlich im Herbst 2019 jeweils ein Beirat gebildet, um den Entwurf der Ziel- und Maßnahmenplanung abzustimmen. Der Beirat setzt sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen, anerkannten Naturschutzverbänden, Verbänden privater Waldeigentümer, landwirtschaftlichen Berufsvertretungen, Sportverbänden, den unteren Naturschutz-, Forst- und Landwirtschaftsbehörden, der Wasserwirtschafts-verwaltung und ggf. weiteren, durch die Planung berührten Behörden und Verbänden.
     
    Im Anschluss werden die überarbeiteten Planentwürfe öffentlich ausgelegt und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben. Im Frühjahr 2020 sollen die Pläne fertiggestellt werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Natura 2000 ist ein europaweites Netz aus Fauna-Flora-Habitat (FFH)- und Vogelschutzgebieten mit dem Ziel, Lebensräume und Artenvorkommen von europäischer Bedeutung zu erhalten und damit die biologische Vielfalt und das Naturerbe zu bewahren. Rechtliche Grundlagen sind die Vogelschutzrichtlinie von 1979 und die FFH-Richtlinie von 1992 (Fauna = Tiere, Flora = Pflanzen, Habitat = Lebensraum).
     
    Für jedes Natura 2000-Gebiet wird in Baden-Württemberg ein Managementplan erstellt. Auf der Grundlage einer aktuellen Erhebung und Bewertung der Lebensraum- und Artenvorkommen im Gebiet formuliert der Managementplan Maßnahmen, die geeignet sind, diese Lebensräume und Arten langfristig zu erhalten und zu fördern. Damit werden die Aufgaben erfüllt, die sich aus den europäischen Naturschutzrichtlinien für jeden Mitgliedsstaat ergeben.

    Weitere Informationen zum Thema finden Sie in der Anlage und im Internet unter:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Natur/Seiten/Natura2000-Karte.aspx

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 5
    22.02.2018
    NaturVision Filmfestival – ein „Best of“ in Münsingen
    Hofgut Hopfenburg, VHS Bad Urach-Münsingen und Biosphärenzentrum Schwäbische Alb laden zu außergewöhnlichen Kinoerlebnis ein
    Große Naturfilme, überraschende Newcomer-Filmprojekte, spannende Kinderfilme und ungewöhnlich erzählte Geschichten – das macht das NaturVision Filmfestival aus. Am 1. und 2. März 2018 wird ein „Best of“ mit Filmen der letzten Jahre auf dem Hofgut Hopfenburg gezeigt.
     
    Das NaturVision Filmfestival ist seit einigen Jahren eine feste Größe in der Medienstadt Ludwigsburg. Über vier Tage hinweg werden fast rund um die Uhr Natur- und Umweltfilme gezeigt. Das Hofgut Hopfenburg, die VHS Bad Urach-Münsingen und das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb holen nun ein Auszug der besten Filmbeiträge nach Münsingen. Das vielfältige Programm startet am Donnerstag, 1. und am Freitag, 2. März für Schulklassen jeweils von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr beim Biosphärengebiets-Partner Hofgut Hopfenburg. Zu sehen sind Filme rund um den Wald als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum. Diese Beiträge wechseln sich mit Aktionen zum Thema „wie reduziere ich den eigenen Papierverbrauch?“ ab.
     
    Mit „Ottilie mag´s grün“ und „Insekten – Superhelden auf sechs Beinen“ richtet sich das Nachmittagsprogramm von 14.00 bis 16.00 Uhr an Kinder und Jugendliche. Im Abendprogramm für Jugendliche und Erwachsene lässt sich die „Rückkehr der Wanderfalken“ erleben oder mit „Code Survival“ gelungene Beispiele einer nachhaltigen Landwirtschaft anschauen.
     
    Ein besonderes Highlight ist die Multivisionsshow von Luis Scheuermann am Freitagabend. Der Wildnispädagoge und Ranger im Nationalpark Schwarzwald zeigt eindrucksvolle Bilder von der Tierwelt, den Grinden und anderen Lebensräumen im Nationalpark. Dabei wird es auch um die Entstehungsgeschichte des Schutzgebiets und die Nationalparkidee gehen.
     
    Der Eintritt zum Filmfestival in Münsingen ist frei, gerne wird um eine Spende gebeten. Das detaillierte Programm und weitere Informationen sind online unter http://www.hofgut-hopfenburg.de und http://www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar. Eine Anmeldung für Schulklassen ist im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter Tel. 07381/932938-31 erforderlich.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    ​Programm-Flyer

  • Abteilung 4
    19.02.2018
    B312 / L378a Vorbereitende Maßnahmen am Bräuchleknoten bei Metzingen für die in 2018 vorgesehenen Straßenbauarbeiten
    Baumfällungsarbeiten ab Mittwoch, 21. Februar 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 21. Februar 2018 Baumfällungsarbeiten im Bereich des Anschlusses der L 378a Rommelsbach bzw. Stuttgarter Straße an die B 312 (Bräuchleknoten) bei Metzingen erfolgen.

    Für die noch in diesem Jahr vorgesehenen Arbeiten zur Herstellung der Einfädelungsstreifen an der B 312 in Fahrtrichtungen Stuttgart und Reutlingen ist es erforderlich, im späteren Baufeld Bäume, Hecken und Sträucher zu entfernen. Da die Arbeiten teilweise von der B 312 aus stattfinden, muss der Verkehr auf der B 312 im Bereich des Anschlussknotens außerhalb der Hauptverkehrszeiten aus Sicherheitsgründen mit einer Ampel am Baubereich vorbei geführt wurden. Verkehrsbehinderungen sind daher nicht auszuschließen.
     
    Die Baumfällungsarbeiten dauern bis Ende Februar 2018 an und sind somit vor Einsetzen der Brut- und Vegetationszeit abgeschlossen. Zu einem späteren Zeitraum erfolgt noch die Rodung der Wurzelstöcke.
     
    Über die eigentlichen Straßenbauarbeiten an den neuen Einfädelungsstreifen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Bauzeit nicht ausgeschlossen werden können.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    16.02.2018
    Gewässerschau an der Eyach in Stetten und Haigerloch
    Regierungspräsidium Tübingen überprüft am 27. Februar 2018 den Zustand der Eyach

    ​Ein zuverlässiger Hochwasserschutz erfordert eine regelmäßige Überprüfung. Nur so können mögliche Problem- oder Gefahrenstellen in und an der Eyach frühzeitig erkannt und beseitigt werden. Der beim Regierungspräsidium Tübingen angesiedelte Landesbetrieb Gewässer führt daher am Dienstag, den 27. Februar 2018 zusammen mit dem Landratsamt Zollernalbkreis auf Haigerlocher Gemeindegebiet eine Gewässerschau durch. Die Eyach wird in Stetten von der OMV Tankstelle bis zur Firma „Schwörer Bausysteme GmbH“ überprüft sowie in Haigerloch von der Haigerlocher Moschee bis zur Kläranlage Karlstal.

    Hierbei begehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs Gewässer das Eyachufer und dokumentieren und veranlassen die Beseitigung möglicher Gefahrenquellen, wie Ablagerungen von Holz, Kompost oder anderem losen Material, das bei Hochwasser mitgerissen werden könnte. Daneben liegt ihr Fokus auch auf wassergefährdenden Stoffen, welche die ökologische Funktion der Eyach beeinträchtigen könnten. Außerdem werden Anlagen erfasst, die im Überschwemmungsgebiet illegal errichtet wurden.
     
    Zur ordnungsgemäßen Durchführung kann es notwendig sein, Privatgrundstücke zu betreten. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Anwohner bzw. Anlieger daher um Verständnis.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Landesbetrieb Gewässer ist als Träger der Unterhaltungslast gesetzlich dazu verpflichtet, in regelmäßigen Abständen eine Gewässerschau an der Eyach durchzuführen (§ 32 Absatz 6 Wassergesetz Baden-Württemberg).
     
    Gemäß § 101 Wasserhaushaltsgesetz ist der Träger der Unterhaltungslast auch dazu berechtigt, Grundstücke am Gewässer sowie  Anlagen am Gewässer zu betreten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Wimmelbücher für Klein und Groß – eine Buchausstellung zum Staunen und Entdecken
    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 13. März 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu sehen.

    ​Wimmelbücher stecken voller abenteuerlicher, fantastischer und lustiger Bilderwelten für Klein und Groß, für Jung und Alt. Sie begeistern durch ihren Detailreichtum und die überbordende Fülle an Alltagsszenen auf nur einer Seite. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es im Zoo, in der Stadt, auf dem Land oder bei der Polizei. So schaffen Wimmelbücher vielfältige Anregungen für Eltern und Kinder ins Gespräch zu kommen und auf spielerische Art den Wortschatz zu erweitern.

    Die Ausstellung „Wimmelbücher für Klein und Groß“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt der Wimmelbücher. Auf die Besucher wartet ein unterhaltsamer Überblick über die Welt der Wimmelbücher mit Arbeiten von Rotraut Susanne Berner, Martin Handford, Janosch, Ali Mitgutsch, Sven Nordqvist, Alexander Steffensmeier und vielen anderen Künstlern.
     
    Wimmelbücher gibt es schon seit vielen Jahrhunderten. Die ersten Wimmelbilder gehen auf die Maler Pieter Bruegel der Ältere und Hieronymus Bosch zurück, deren Werke das Leben in Stadt und Land in amüsanten Szenen voller Finesse zeigen. Als Erfinder des modernen Wimmelbuchs gilt Ali Mitgutsch. Dessen Buch „Rundherum in meiner Stadt“ wurde 1968 veröffentlicht und sogleich zum Bestseller mit über einer Millionen verkaufter Exemplare.

    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Februar bis 22. März 2018 in der Stadtbücherei in Ravensburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 20. Februar bis 17. März 2018 im Medien- und Informationszentrum in Biberach zu sehen.
     Foto Alexander Steffensmeier; Quelle: Frischmuth/Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
    Interessierte können die Ausstellung vom 20. Februar bis 17. März 2018 im Medien und Informationszentrum in Biberach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    14.02.2018
    Planfeststellungsbeschluss für Neubau und Beseitigung der Bahnübergänge bei Herrot und Lanzenhofen erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Beschluss vom 07.02.2018 den Plan für die Beseitigung der benachbarten, schienengleichen Bahnübergänge bei Herrot (Gemeinde Kißlegg) und bei Lanzenhofen (Stadt Leutkirch) und für den Neubau eines höhenfreien Bahnübergangs zwischen den ehemaligen Bahnübergängen planfestgestellt. In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.
     
    Der Planfeststellungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens, denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, und den Vereinigungen, über deren Stellungnahmen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 19. Februar 2018, bis einschließlich Montag, 05. März 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes  in den Rathäusern von Kißlegg und Leutkirch sowie beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.

    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen sind  auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen/ Planfeststellungsverfahren zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.02.2018
    B 463, Mühltalbrücke bei Winterlingen zwischen den Anschlussstellen Winterlingen und Benzingen
    Instandsetzung an der Fahrbahnübergangskonstruktion

    ​Wie bereits das Landratsamt des Zollernalbkreises mit Pressemitteilung vom 07.02.2018 bekannt gegeben hat, war es erforderlich, die Bundesstraße 463 bei Winterlingen aufgrund eines beschädigten Fahrbahnübergangs aus Verkehrssicherheitsgründen zu sperren. Die Sperrung ist notwendig, um eine Schadenszunahme zu verhindern und eine Instandsetzung an der Fahrbahnübergangskonstruktion der Mühltalbrücke durchzuführen. Für die Zeit der Vollsperrung wird der Verkehr durch Winterlingen geführt.

    Zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit lässt das Regierungspräsidium Tübingen seit Dienstag, den 13. Februar 2018 eine Reparatur des Fahrbahnübergangs auf dieser wichtigen Bundesstraßenverbindung durchführen. Nach derzeitigem Stand können die Arbeiten bereits zum Abend des Donnerstag, 15. Februar 2018 abgeschlossen werden. Nach Abbau der Umleitung wird die Bundesstraße im Laufe des Freitagvormittags wieder befahrbar sein.
     
    Hintergrundinformation:
    Fahrbahnübergangskonstruktion:
    Körper dehnen sich bei zunehmender Temperatur aus und ziehen sich bei abnehmender Temperatur zusammen. Dieser physikalische Zusammenhang trifft auch auf Brücken zu: sie ändern infolge der unterschiedlichen Außentemperaturen ebenfalls ihre Länge. Hinzu kommen Längenänderungen infolge anderer Belastungszustände wie zum Beispiel der Verkehrsbelastung auf der Brücke. Im Ergebnis ergibt sich ein mehr oder weniger großer Spalt zwischen der Fahrbahnplatte der Brücke und der Fahrbahn auf festem Untergrund im Anschluss an die Brücke. Um diesen Spalt zu überbrücken, müssen bei Brücken mit einer Länge von über 30 Meter so genannte Fahrbahnübergangskonstruktionen eingebaut werden, die sich auseinander und zusammenschieben lassen. Die Fahrbahnübergangskonstruktionen zählen zu den am höchst belasteten Bauteilen einer Brücke. Ihre Lebensdauer ist daher begrenzt.
     
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    14.02.2018
    Geplante Renaturierung des Rißkanals
    Regierungspräsidium informiert am 22. Februar 2018 in Biberach

    ​Das Land Baden-Württemberg plant, den Rißkanal in Biberach zu vitalisieren. Bevor eine Genehmigung für die Maßnahme beantragt wird, sollen alle Bürgerinnen und Bürger über den aktuellen Planungsstand informiert werden. Hierzu findet am 22. Februar 2018 um 18:00 Uhr in der Aula der Birkendorfschule in Biberach eine Informationsveranstaltung statt, zu der die Öffentlichkeit herzlich eingeladen ist. Das Regierungspräsidium Tübingen sowie das beauftragte Planungsbüro 365° freiraum + umwelt werden anhand der aktuellen Pläne die geplan