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RP Tübingen, Schule und Bildung
  • Abteilung 5
    18.04.2019
    Was Fische wollen – Neue Planungshilfe für Gewässerrevitalisierung
    Ansprüche von Fischen an die Gewässerstruktur können nun systematisch erfasst werden

    Aktuelle Untersuchungen der heimischen Fischfauna zeigen, dass nur wenige Fließgewässer in einem guten Zustand sind. In vielen Fällen fehlen in den Gewässern geeignete Lebensräume für Fische. Eine neue Handreichung gibt nun Empfehlungen für die Planung und Gestaltung von Maßnahmen zur Revitalisierung der Gewässer.

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat unter dem Titel „Fischökologisch funktionsfähige Strukturen in Fließgewässern“ eine neue Handreichung herausgegeben. Mit diesem Leitfaden wird erstmals eine auf alle Gewässer Baden-Württembergs anwendbare Methodik vorgelegt, mit der funktionsfähige Lebensräume für die Fischfauna erfasst bzw. neu entwickelt werden können.

    Am Beispiel wichtiger Fischarten zeigt die Handreichung auf, welche Gewässerstrukturen die schwimmenden Bewohner der baden-württembergischen Fließgewässer für Fortpflanzung, Nahrungssuche oder als Ruhe- und Rückzugsräume benötigen. Die Handreichung geht dabei sowohl auf die Gestaltung als auch auf die Größe und Menge der erforderlichen Gewässerstrukturen ein.

    Die Handreichung richtet sich an alle Akteure, die ein „Rezept“ für die gezielte Schaffung der notwendigen, strukturellen Mindestausstattung für die Fischfauna suchen. Dementsprechend werden die bei den Regierungspräsidien angesiedelten Landesbetriebe Gewässer mit diesem Leitfaden arbeiten, wenn sie Maßnahmen zur Gewässerrevitalisierung an den Gewässern erster Ordnung planen und gestalten. Bei kleineren Fließgewässern wird die Handreichung mit ihren zahlreichen Anregungen für Planende sowie Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger ebenso hilfreich sein.

    Hintergrundinformation:
    Die Handreichung „Fischökologisch funktionsfähige Strukturen in Fließgewässern“ ist im Zuge der Landesstudie Gewässerökologie entstanden. In dieser Studie wurden seit Anfang 2016 Grundlagen für die Planung und Umsetzung von Strukturmaßnahmen an den Gewässern erster Ordnung geschaffen. Eine Kartieranleitung zur systematischen Erfassung und Bewertung von Fischlebensräumen in Fließgewässern wird im Lauf des Jahres folgen.

    Weitere Informationen zur Landesstudie Gewässerökologie sind ebenso wie die Handreichung selbst unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/WasserBoden/GSGOE/LS_GOE/Seiten/default.aspx ​abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 5
    17.04.2019
    Pilotschulen auf Erfolgskurs
    Projekt Biosphärenschulen zieht positive Halbzeitbilanz
     Pilotschulprojekt. © Ulrich Eder

    Sieben Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb lassen sich derzeit in einem Pilotprojekt zur Biosphärenschule zertifizieren. Unter dem Motto „Unsere Welt entdecken, verstehen, gestalten" verankern sie Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker in der Schule. Bei einem Treffen im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb stellten die Pilotschulen ihre bislang erarbeiteten Konzepte und Ideen vor.

    Was vor einem halben Jahr noch trockene Theorie war, nimmt nun Gestalt an. Nach intensiven Workshops in den Schulen und einer Fortbildung im Herbst mit Fachleuten der Hochschule Aalen trafen sich jetzt dreizehn Lehrerinnen und ein Lehrer im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen, um gemeinsam mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb Halbzeitbilanz zu ziehen.

    Die Lindenschule Unterlenningen, die Grundschule Erbstetten-Frankenhofen, die Grundschule Bad Urach-Wittlingen, die Sternbergschule Gomadingen, die Digelfeldschule Hayingen, die Astrid-Lindgren-Schule Münsingen und die Grundschule Schelklingen-Schmiechen brachten als Pilotschulen bereits gute Ansätze mit. So verfügten sie bereits über eigene Schulgärten oder ein grünes Klassenzimmer, sie setzen sich für gesunde Ernährung ein oder haben sich dem Kampf gegen den Abfall verschrieben. „Der schwarze Restmülleimer ist bei uns leer“, so Claudia Siegel, Schulleiterin aus Schmiechen.

    Wichtig ist, dass sich die nachhaltige Entwicklung in den Leitbildern der Schulen im praktischen Schulalltag widerspiegelt. Die Frage, wie es gelingt, dass sich die Kinder mit der Alb als Heimat verbunden fühlen und sie gleichzeitig die Zusammenhänge zwischen ökonomischem, ökologischem und sozialem Handeln verstehen, stand im Mittelpunkt des Austauschs. Grundsätzlich strahlt dies von der Schule in die Familien aus. „Wir merken, dass die Kinder das mit nach Hause nehmen“, so Uhte Scheckel, Rektorin der Astrid-Lindgren-Schule.

    Derzeit sind alle Pilotschulen dabei, Unterrichtsmodule zu entwickeln, die fest in die Lehrpläne und Schulabläufe integriert werden sollen. So entstehen Curricula, die dafür sorgen, dass alle Schülerinnen und Schüler im Lauf ihrer Grundschullaufbahn mit allen wichtigen Themen aus dem Biosphärengebiet in Berührung kommen. Manche davon sind dem Jahreslauf angepasst und dadurch klassenübergreifend. Allen gemeinsam ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, die die Themen kindgerecht und praxisnah vermitteln.

    Viele der Pläne sind zur Projekthalbzeit schon sehr konkret. Eine Schule möchte die Jahreszeiten im Wald erleben, eine andere auf der Streuobstwiese. Die Pflege der Wacholderheide, der Anbau von Alblinsen im Schulgarten, die Anlage von Insektenbiotopen oder der Aufbau einer Biosphären-Informationsecke stehen auf der Agenda der Schulen. Eine Schule plant ein Schulhühnerprojekt, in dem zusammen mit den Eltern Ställe gebaut werden. Sehr viele Ideen sind zusammengekommen. Katrin Brosch, Leiterin der Gesamtschule Erbstetten-Frankenhofen, bestätigt: „Man muss sich manchmal eher bremsen, man kann ja nicht jede Idee sofort umsetzen“.

    Vom Fortschritt der Schulen zeigte sich Tanja Jovanovic, Multiplikatorin für Bildung für nachhaltige Entwicklung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, begeistert. Sie lobte die Schulen und gab den Rat, verbindliche Strukturen zu schaffen. Kollegien sollten gemeinsam Lernmodule erarbeiten und die Materialien für alle zugänglich machen. Auch Prozessbeschreibungen und Ablaufpläne könnten die Arbeit auf Dauer enorm erleichtern.

    „Das Projekt ist genauso angelaufen, wie wir es uns vorgestellt haben, und hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen“, so Petra Dippold von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Alle Pilotschulen tragen mit ihrem Engagement, ihren Ideen und Visionen in hohem Maße dazu bei, dass das Konzept Biosphärenschule auf Erfolgskurs gebracht wird und ein starkes Netzwerk entsteht. Auch Angelika Jany vom Projektteam „Bildung für nachhaltige Entwicklung macht Schule“ zog eine begeisterte Zwischenbilanz.

    Hintergrundinformationen:
    Auf Initiative der Landtags-Fraktionen von Bündnis 90/Grüne und CDU wurden für das Projekt „Zertifizierung von Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb als Biosphärenschulen“ Sondermittel zur Verfügung gestellt.

    Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb unterstützt die Schulen intensiv. So stehen seit dem Herbst 2018 zwei Ranger zur Verfügung, die praxisnahen Freilandunterricht anbieten. Dabei genießen die Biosphärenschulen bei den Rangern Vorrang. Dies gilt auch für Jochen Rominger, der für die pädagogische Arbeit direkt im Biosphärenzentrum verantwortlich ist. Auf seine langjährige pädagogische Erfahrung können die Biosphärenschulen ebenso zurückgreifen wie auf die Möglichkeiten des Biosphärenmobils.

    Bildunterschrift:
    Netzwerktreffen Biosphärenschulen in Münsingen, Foto: Ulrich Eder.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 11
    16.04.2019
    Hebebühnen im Sicherheitscheck
    Landesweit zuständige Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen informiert über sicherheitstechnische Mängel

    Jährlich werden in Deutschland rund 800 Unfälle mit Hebebühnen gemeldet. Die landesweit zuständige Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen informiert über sicherheitstechnische Mängel solcher Bühnen.

    Statistiken der gesetzlichen Unfallversicherung belegen, dass das Arbeiten unter Hebebühnen für Kraftfahrzeuge mit Risiken verbunden ist. Immer wieder kommt es hierbei in Deutschland zu schweren bzw. sogar tödlichen Unfällen.

    Im Rahmen einer Überprüfung durch das Regierungspräsidium Tübingen wurden kürzlich drei Hebebühnen bei einem Prüfinstitut eingehend auf sicherheitstechnische Mängel hin geprüft. Untersucht wurden die Tragfähigkeit, die Sicherheit und die ordnungsgemäße Funktion von Sicherheitseinrichtungen. Zwei dieser drei Hebebühnen wurden bei Online-Anbietern bezogen, während die dritte bei einem Markenhersteller direkt entnommen worden war.

    Bei allen drei geprüften Hebebühnen wurden technische Mängel festgestellt, die ein sicherheitsrelevantes Risiko darstellen. Beispielsweise brach die Gelenkarmsicherung, die eine Bewegung der Last in horizontaler Richtung verhindern soll, bei allen drei untersuchten Bühnen. Zwei der drei geprüften Bühnen fielen zudem beim Überlastversuch durch, bei dem die Bühnen über ihre angegebene Maximallast hinaus belastet wurden: Hier kam es zu bleibenden Verformungen der Tragarme. Das Auftreten dieser Mängel im Betrieb würde eine weitere sichere Nutzung der Bühnen unmöglich machen und kann zu schweren Unfällen führen.

    Alle Anbieter reagierten unverzüglich auf die vom Regierungspräsidium Tübingen festgestellten Mängel. Eine der drei Bühnen wurde aus dem Sortiment genommen; bei bereits ausgelieferten Modellen dieser Bühne sowie bei den anderen beiden untersuchten Bühnen wurden die Fehler behoben bzw. die Bühnen nachgerüstet. 

    Unabhängig davon rät das Regierungspräsidium Tübingen, Hinweise in der Betriebsanleitung – insbesondere solche zu vorgeschriebenen, wiederkehrenden Sicherheits-Prüfungen – unbedingt zu befolgen. Zudem sollte der Aufbau der Hebebühne durch Fachpersonal vorgenommen werden. Weiterhin ist beim Betrieb stets darauf zu achten, ob die Gelenkarmsicherung funktionstüchtig ist. Die Qualität der Betriebsanleitung kann einen Hinweis darauf geben, ob der Hersteller sich ausreichend Gedanken zur Sicherheit seiner Hebebühne gemacht hat. Die Anleitung sollte daher vor dem Kauf auf Verständlichkeit und Plausibilität geprüft werden.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemikalien und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.

    In den Jahren 2010 bis 2014 wurden der Unfallversicherung jährlich durchschnittlich etwa 800 Unfälle mit Hebebühnen in Deutschland gemeldet. Dabei führten jedes Jahr etwa 18 Unfälle zur Arbeitsunfähigkeit der verunfallten Person. Durchschnittlich ein Unfall pro Jahr verlief tödlich.

    Für den sicheren Betrieb einer Hebebühne gilt es, die geltenden Sicherheitsanforderungen beim Produkt zu gewährleisten. Daneben haben die Hersteller dem Benutzer alle wichtigen Information zum sicheren Betrieb zur Verfügung zu stellen.

    Neben dem klassischen Großhandel gibt es immer mehr Online-Anbieter von Hebebühnen, die ihr Angebot auf Privatpersonen oder Kleinstbetriebe ausrichten. Solche Online-Angebote beinhalten in der Regel nicht den Aufbau der Hebebühne durch Fachpersonal.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    16.04.2019
    Sperrung des provisorischen Geh- und Radwegs Obere-St.-Leonhard-Straße in Überlingen
    Baumaßnahmen im Zuge der B 31 neu zwischen Stockach und Überlingen

    Erd- und Straßenbauarbeiten am Überführungsbauwerk der B 31 neu bei Überlingen führen ab 17.04.2019 zu vorübergehenden Einschränkungen für Fußgänger und Radverkehr. Verkehr auf der B 31 neu ist nicht betroffen.

    Am Mittwoch, 17. April 2019, beginnen die Erd- und Straßenbauarbeiten an der B 31 neu im Bereich der Geh- und Radwegunterführung Obere-St.-Leonhard-Straße/Fohrenbühlweg in Überlingen. Unter dem neuen Brückenbauwerk werden darüber hinaus umfangreiche Leitungsverlegungen sowie Straßenbauarbeiten durchgeführt.

    Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Mitte Mai 2019 an. In diesem Zeitraum muss der provisorisch angelegte Geh- und Radweg um das neue Brückenbauwerk für den Fußgänger und Radverkehr gesperrt werden. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radverkehr müssen auf bestehende Rad- und Fußgängerwege in der örtlichen Umgebung ausweichen. Der Verkehr auf der B 31 neu ist von diesen Arbeiten nicht betroffen.

    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit Polizei, Verkehrsbehörden und der Stadt Überlingen eng abgestimmt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemittteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.


  • Abteilung 4
    12.04.2019
    Straßenbaumaßnahmen in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb im Jahr 2019

    Das Regierungspräsidium Tübingen wird auch im Jahr 2019 in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundesfern- und Landesstraßen durchführen.

    „Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine funktionierende Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft. Auch in diesem Jahr leisten wir wieder einen Beitrag für den Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur in unserem Bezirk. Das heißt aber auch, dass uns Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen weiterhin begleiten werden und den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern viel Geduld abverlangt wird. Aber ohne Unannehmlichkeiten gibt es auch keine Verbesserungen“, erklärt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Erhaltungsmaßnahmen
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung Hechingen Süd – Hechingen Mitte, Fahrtrichtung Tübingen und Fahrtrichtung Rottweil (Nr. 266) sowie
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung Wessinger Senke - Hechingen Süd, Fahrtrichtung Rottweil (Nr. 267)

    Auf der B 27 zwischen Hechingen Süd und Hechingen Mitte wird in beiden Fahrrichtungen die Fahrbahndecke erneuert. Auf einer Baulänge von rund 7,7 Kilometern findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht statt. Um die Lärmbelastung in Bereich von Hechingen zu verringern wird in einem großen Teilstück ein lärmmindernder Fahrbahnbelag eingesetzt. Insgesamt wird eine Asphaltfläche von etwa 60.000 Quadratmetern ausgetauscht.
    Der Baubeginn ist derzeit für Anfang Juli 2019 vorgesehen. Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme ist voraussichtlich bis Mitte September 2019 zu rechnen. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 3,5 Millionen Euro.

    Für das Frühjahr 2020 ist die Sanierung des rund 2,2 Kilometer langen Streckenabschnittes zwischen Wessinger Senke und Brielhof in Fahrtrichtung Rottweil vorgesehen. Das Investitionsvolumen für diesen 25.000 Quadratmetern umfassenden Teilabschnitt beläuft sich auf zirka 900.000 Euro.

    B 28, Sanierungsarbeiten an Böhringer Steige bei Bad Urach (Nr. 269)
    Seit März 2019 wird die Sanierung einer Böschungsrutschung an der Böhringer Steige fortgesetzt. Für die Sicherung der Strecke werden im Bereich der Hangrutschung sowie weiterer rutschgefährdeter Bereiche mehrere Bohrpfahlwände auf einer Gesamtlänge von rund 240 Metern zur Sicherung der talseitigen Böschung der Straße errichtet. Nach Fertigstellung der Hangsicherung schließt sich die Fahrbahndeckenerneuerung der
    B 28 im Bereich der Böhringer Steige auf rund 4,2 Kilometern an. Die gesamte Maßnahme ist voraussichtlich im September 2019 abgeschlossen. Die Baukosten für die Hangsicherungsmaßnahmen belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. Für die Fahrbahndeckenerneuerung sind rund 2 Millionen Euro veranschlagt.

    B 312, Fahrbahndeckenerneuerung Riedlingen - Zwiefalten (Nr. 279)
    Ab Mitte Mai 2019 erfolgt die abschnittsweise Fahrbahndeckenerneuerung im Abschnitt B 312 zwischen Riedlingen und Zwiefalten. Im Landkreis Reutlingen wird der 1,2 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen der Kreisgrenze Reutlingen/Biberach und dem Anschluss der L 271 bei Zwiefalten-Baach saniert. Ab der Kreisgrenze bei Zwiefalten bis zum Einmündungsbereich der L 277, Ziegelhüttenstraße, in Riedlingen wird die B 312 auf einer Länge von circa 6,7 Kilometern erneuert. Die Kosten belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro. Bis Ende Juni 2019 sollen allen Arbeiten abgeschlossen sein.

    B 313, Fahrbahndeckenerneuerung Mägerkingen - Trochtelfingen (Nr. 282)
    Parallel zu den Bauarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Mägerkingen (siehe Nr. 283) findet ein Austausch der Asphaltdeck-, Binder- und Tragschicht im Abschnitt der B 313 auf einer Fläche von 18.500 Quadratmetern zwischen dem nördlichen Ortsausgang von Mägerkingen und dem Abzweig nach Steinhilben (K 6736) statt. Die Umsetzung des 2, 45 Kilometer langen Vorhabens ist nach derzeitigem Stand zwischen Mitte September und Anfang November 2019 geplant. Es sind Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro veranschlagt.

    B 313, Leitungs- und Straßenbauarbeiten in der Ortsdurchfahrt von Mägerkingen (Nr. 283)
    Ab Dienstag, 23. April 2019, erneuert die Stadt Trochtelfingen im Ortsteil Mägerkingen im Verlauf der B 313 die bestehenden Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Gehwege in der Ortsdurchfahrt. Die Arbeiten erstrecken sich auf etwa 1,25 Kilometer und werden in zwei Bauphasen mit einer Winterpause durchgeführt. Die Fertigstellung ist für September 2020 anvisiert. Die Gesamtbaukosten der Maßnahme betragen rund 2,2 Millionen Euro. Der Bund beteiligt sich an den Kosten der Fahrbahndeckenerneuerung des dreischichtigen Asphaltaufbaus mit rund 650.000 Euro.

    B 463, Fahrbahndeckenerneuerung Straßberg – Winterlingen - Benzingen (Nr. 285)
    Ab Anfang Mai 2019 erfolgt die abschnittsweise Fahrbahndeckenerneuerung der Asphaltdeck- und Binderschicht im Abschnitt B 463 zwischen Straßberg, Winterlingen und Benzingen. In Teilbereichen des 4,5 Kilometer langen Streckenabschnitts findet ein Austausch der kompletten Oberbauschichten statt. Die Instandsetzung von 45.000 Quadratmetern Bundesstraßenfläche ist mit Kosten von zirca 1,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Fertigstellung ist für Ende Juni 2019 angestrebt.

    L 248, Fahrbahndeckenerneuerung Bernloch - Ödenwaldstetten (Nr. 289)
    Am Montag, 15. April 2019 läuft die Fahrbahndeckenerneuerung der L 248 bei Hohenstein zwischen Bernloch und Ödenwaldstetten an. Auf dem rund 2,7 Kilometer langen Streckenabschnitt wird die Asphaltdeckschicht erneuert. Die Kosten für den Austausch dieser bituminösen Schicht auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern belaufen sich auf 415.000 Euro.

    L 380, Sanierung der Eninger Steige (Nr. 301)
    Derzeit werden die Planungen für die grundhafte Sanierung der Eninger Steige im Verlauf der L 380 erarbeitet. Im Herbst 2019 ist mit dem Beginn des Vorhabens zu rechnen. Die Arbeiten erstrecken sich auf etwa fünf Kilometer und werden in zwei Bauphasen mit einer Winterpause durchgeführt. Für die Sicherung der Strecke werden in den Setzungsbereichen mehrere Bohrpfahlwände zur Stabilisierung der talseitigen Böschung der Straße errichtet. Parallel hierzu wird die Fahrbahn der Landestraße zwischen Eningen und den Setzungsbereichen erneuert. Die Gesamtfertigstellung des Vorhabens ist in der ersten Jahreshälfte 2020 geplant.
    Nach vorläufiger Kostenschätzung wird für das Gesamtprojekt ein Volumen von rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. In diesem Jahr sollen noch rund 1,3 Millionen Euro verbaut werden.

    L 382 / L 385, Fahrbahndeckenerneuerung in der Ortsdurchfahrt von Stetten unter Holstein (Nr. 302 / 303)
    Im Burladinger Stadtteil Stetten unter Holstein ist geplant, die Fahrbahndecke der Landestraßen 382 und 385 innerhalb der Ortsdurchfahrt zu erneuern. Im Zuge der Baumaßnahme führt die Stadt Burladingen eine Sanierung der Ver- und Entwässerungsleitungen und die Erneuerung der Gehwege durch. Auf dem rund ein Kilometer langen Streckenabschnitt wird die Asphaltdeckschicht auf einer Fläche von rund 7.700 Quadratmetern erneuert. Die Straßenbauverwaltung beteiligt sich die an den Kosten für den Austausch der bituminösen Schichten in Höhe von etwa 330.000 Euro. Es ist vorgesehen mit dem Arbeiten im Juli 2019 zu beginnen und das Vorhaben im November 2019 abzuschließen.

    L 415, Fahrbahndeckenerneuerung Geislingen – Balingen mit Ersatzneubau einer Stützwand (Nr. 304, 305)
    Ab September 2019 soll die Fahrbahndeckenerneuerung der L 415 zwischen Geislingen und Balingen ungesetzt werden. Auf dem rund 1,5 Kilometer langen Streckenabschnitt wird die Asphaltdeck- und Binderschicht ausgetauscht.

    Zur Beseitigung einer Unfallhäufungsstelle wird an der Einmündung „Oberes Balgenau“ die L 415 verbreitert, um ein verkehrssicheres Linksabbiegen zur Gärtnerei zu gewährleisten.
    Parallel zu den Belagsarbeiten wird eine Stützwand am Ortseingang von Geislingen erneuert. Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme ist im November 2019 zu rechnen. Die Kosten für den Austausch der bituminösen Schichten belaufen sich auf rund 450.000 Euro. Für den Ersatzneubau der Stützwand sind rund 200.000 Euro veranschlagt.

    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung bei Hengen (Nr. E1)
    Ab Montag, 6. Mai 2019 erfolgt die Fahrbahndeckenerneuerung der Asphaltdeck- und Binderschicht im Abschnitt der B 28 zwischen K 6707 und L 245 bei Hengen. Die Maßnahme wird im Schatten der gesperrten Böhringer Steige zwischen Bad Urach und Hengen umgesetzt. Hierfür wird, die bereits bestehende Umleitungsführung genutzt. Die Instandsetzung von 16.000 Quadratmetern Bundesstraßenfläche ist mit Kosten von rund 815.000 Euro veranschlagt. Die Fertigstellung ist für Ende Mai 2019 vorgesehen.

    L 374, Instandsetzung der Brücke über den Neckar bei Reutlingen-Mittelstadt (Nr. E 2)
    Am 15. April 2019 beginnen die Arbeiten zur Instandsetzung der Neckarbrücke im Reutlinger Ortsteil Mittelstadt. Im Zuge der Maßnahme erfolgt der Austausch der Fahrbahnübergangskonstruktionen des Brückenbauwerks. Aus heutiger Sicht ist mit einem Abschluss des mit rund 190.000 Euro veranschlagten Vorhabens Anfang Juni 2019 zu rechnen.

    L 384, Ersatzneubau der Brücke über die Bahn bei Mössingen (Nr. E 3)
    Auf der L 384 zwischen Mössingen und Nehren wird die Brücke über die Bahnlinie erneuert. Hierfür wird das vorhandene Brückenbauwerk abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Der Baubeginn ist derzeit für Anfang Oktober 2019 vorgesehen. Mit der Fertigstellung der Baumaßnahme ist voraussichtlich im Juli 2020 zu rechnen. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf 1,9 Millionen Euro.

    Maßnahmen des Aus- und Neubaus

    Folgende Maßnahmen befinden sich in den Landkreisen Reutlingen und Tübingen im Aus- und Neubau.

    B 28, Neubau zwischen Rottenburg und Tübingen (Nr. N 1)
    Zwischen Rottenburg und Tübingen erfolgt parallel und nördlich der Bahnlinie derzeit der 6,7 Kilometer lange Neubau der B 28 mit dem Ziel, die Verkehre von der L 371 und der L 370 zu bündeln. In 2019 wird der Straßenbauabschnitt vom Bühlertalbach (Tübingen-Bühl) bis zum Anschlussknoten Tübingen-Weilheim weitestgehend fertiggestellt. Zur Fertigstellung des Knotens Weilheim sind verschiedene Verkehrsführungen erforderlich.
    Parallel werden die Straßenbauarbeiten für den Abschnitt zwischen Tübingen-Bühl und Rottenburg-Ost in 2019 ausgeschrieben. Ziel ist es, die B 28 bis Mitte 2021 für den Verkehr freizugeben. Die erforderlichen Arbeiten am Brückenbauwerk über die Bahnlinie am Knoten Weilheim und die Straßenbauarbeiten am Knoten Rottenburg Ost sollen nachlaufend bis Ende 2022 stattfinden. Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 29,3 Millionen Euro.

    B 313, Neubau der Ortsumgehung Grafenberg (Nr. N 2)
    Seit März 2018 werden die Bauarbeiten für die rund 1,7 Kilometer lange Ortsumgehung Grafenberg umgesetzt. Wesentliche Erd- und Straßenbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen. Aktuell werden die Arbeiten für die Fußgängerüberführung am Sportheim durchgeführt. In 2019 wurde die Wegweisung und Beschilderung montiert. Parallel ist der Bau der Lärmschutzwand erfolgt und die Schutzplanken wurden hergestellt. Im April 2019 wird die Fahrbahnmarkierung aufgebracht.
    Die Verkehrsfreigabe der neuen Ortsumgehung ist Ende April 2019 vorgesehen. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme betragen rund 11,65 Millionen Euro.

    B 312, Bau von Einfädelungsstreifen am Anschluss Nordtangente bei Metzingen-Nord (Nr. N 3)
    In 2018 wurden an der Anschlussstelle L 378 („Bräuchleknoten“) Einfädelungsstreifen zum besseren Einfahren auf die B 312 hergestellt. In der zweiten Jahreshälfte 2019 sind ähnliche Einfädelungsstreifen am Anschluss Metzingen-Nord geplant. Die Arbeiten finden weitestgehend unter Aufrechterhaltung des Verkehrs statt. Die Gesamtkosten für den Bau der Einfädelungsstreifen betragen rund 710.000 Euro.

    Wichtige Radwegmaßnahmen in 2019

    B 313, Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg (Nr. R 1)
    Mit dem Neubau der Ortsumgehung Grafenberg erfolgt auch der Ausbau des bestehenden, parallel zur B 313 verlaufenden Weges zu einem Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg auf einer Länge von rund 700 Metern. Die Freigabe wird mit der Fertigstellung der Ortsumgehung Grafenberg im​ April 2019 erfolgen. Die Kosten für den neuen Radweg betragen rund 295.000 Euro.

    L 379, Radweg zwischen Wannweil und Reutlingen (Nr. R 2)
    Entlang der Bahnstrecke Reutlingen-Tübingen wird der bestehende Weg zwischen Wannweil und Reutlingen-Betzingen auf einer Länge von 420 Meter zur Aufnahme des Radverkehrs ausgebaut. Die Fertigstellung soll im Juli 2019 erfolgen. Die Baukosten betragen rund 195.000 Euro.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen werden jeweils durch Pressemitteilungen angekündigt und können zur gegebenen Zeit im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Anlage:

    Karte Straßenbaumaßnahmen in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb im Jahr 2019​

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    12.04.2019
    Straßenbaumaßnahmen im Bodenseekreis und den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen im Jahr 2019

    Das Regierungspräsidium Tübingen wird auch im Jahr 2019 im Bodenseekreis und den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundesfern- und Landesstraßen durchführen.

    „Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine funktionierende Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft. Auch in diesem Jahr leisten wir wieder einen Beitrag für den Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur in unserem Bezirk. Das heißt aber auch, dass uns Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen weiterhin begleiten werden und den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern viel Geduld abverlangt wird. Aber ohne Unannehmlichkeiten gibt es auch keine Verbesserungen“, erklärt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Erhaltungsmaßnahmen

    A 96, Bauwerksinstandsetzung Überführung der A 96 ü.d. Untere Argen bei Amtzell/Oberau (Nr. 1)
    Die Instandsetzungsarbeiten an der Talbrücke Untere Argen in Fahrtrichtung Lindau sollten ab dem 6. Mai 2019 beginnen. Im öffentlichen Vergabeverfahren wurde für die Bauleistung jedoch kein Angebot abgegeben. Es ist eine erneute Ausschreibung der Maßnahme mit einer Bauzeit im Herbst vorgesehen. Sofern dann ein Unternehmen beauftragt werden kann, wird die undichte Brückenabdichtung und der schadhafte Belag der Talbrücke erneuert.

    B 12, Fahrbahndeckenerneuerung Großholzleute – Landesgrenze (Nr. 2)
    Voraussichtlich im Juli 2019 wird die B 12 zwischen Großholzleute und der Landesgrenze nach Bayern auf einer Länge von 1,2 Kilometer saniert. Die Maßnahme wird rund zwei Wochen dauern. Die Erneuerung der Fahrbahndecke ist auf Grund diverser Schäden, wie zum Beispiel Rissen und Ausmagerungen im Fahrbahnbelag erforderlich. Die Kosten betragen etwa 260.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Amtzell (Nr. 3)
    Im Mai 2019 werden die Sanierungsarbeiten an der B 32 im Zuge der etwa 1,8 Kilometer langen Ortsumfahrung von Amtzell durchgeführt. Die voraussichtlichen Baukosten liegen bei etwa 350.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Vorsee – Blitzenreute (Nr. 4)
    Der Streckenabschnitt befindet sich zwischen der im Jahr 2018 durchgeführten Belagserneuerung in der Ortsdurchfahrt Blitzenreute und dem Bauende der laufenden Ausbaumaßnahme zwischen Altshausen und Vorsee.
    Die Arbeiten sollen vor Fertigstellung der Ausbaubaumaßnahme ab Ende September bis Oktober 2019 durchgeführt werden. Die Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

    B 32, Sanierung von zwei Fahrbahnübergängen in Ravensburg (Nr. 5)
    Die Erneuerung von zwei Fahrbahnübergangen an der B 30, Anschlussstelle Ravensburg Nord ist bereits im Februar 2019 erfolgt und abgeschlossen. Die Maßnahme war aufgrund schadhafter Dichtprofile erforderlich. Die Kosten belaufen sich auf rund 20.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    B 33, Sanierung Stützwand bei Ravensburg/Hotterloch (Nr. 6)
    Aus Verkehrssicherheitsgründen ist die Erneuerung eines bestehenden Holzgeländers erforderlich. Die Bauausführung ist für das Frühjahr 2019 vorgesehen. Der Verkehr auf der B 33 wird hierdurch kaum beeinträchtigt. Der Radverkehr wird umgeleitet.

    B 311, Fahrbahndeckenerneuerung Meßkirch (Nr.7)
    Die Fahrbahn der B 311 in Meßkirch weist Schäden in Form von Rissen, Ausbrüchen und Flickstellen auf. Während der rund vierwöchigen Sanierung von 24. Juni 2019 bis 19. Juli 2019 wird der gesamte Asphaltaufbau erneuert und verstärkt. Hierzu wird die B 311 voll gesperrt. Die Baulänge beträgt 1,5 Kilometer. Die Kosten in Höhe von rund einer Million Euro werden vom Bund getragen.

    B 313, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Krumbach - B 311 (Nr. 8)
    Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden in Form von Rissen, Ausbrüchen und Flickstellen wird der Fahrbahnaufbau ab der K 8222 bis zur B 311 vollständig erneuert. Die rund drei Wochen dauernden Arbeiten sollen in den Sommerferien 2019 ausgeführt werden. Die Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

    L 201, Fahrbahndeckenerneuerung Oberuhldingen - Mühlhofen (Nr. 9)
    Im Jahr 2017 wurde auf der B 31 zwischen Oberuhldingen und Meersburg die Fahrbahn saniert. Bedingt durch die Umleitung des LKW Verkehrs sind in den Ortsdurchfahrten im Zuge der Landesstraße 201 sehr starke Spurrillen entstanden. Eine Erneuerung der Asphaltschicht ist dringend erforderlich. Die Arbeiten werden im Mai und Juni 2019 durchgeführt. Der überörtliche Verkehr wird großräumig umgeleitet. Die Kosten in Höhe von rund 1,4 Millionen Euro werden zwischen Bund und Land geteilt.

    L 201, Sanierung Hangrutschung bei Heiligenberg (Nr. 10)
    Ein Hangabschnitt zwischen Steigen und Heiligenberg weist unterhalb der L 201 eine Hangrutschung mit rund 125 Quadratmetern Fläche auf. Die Rutschung gefährdet die Standsicherheit der talseitigen Stützwand und somit auch den Straßenkörper der L 201. Nach der geologischen Beurteilung ist der gesamte Hangabschnitt durch das Aufbringen von einem verankerten Stahldrahtgeflecht zu sichern. Es ist vorgesehen, die Arbeiten in der zweiten Jahreshälfte 2019 auszuführen. Die Kosten in Höhe von rund 85.000 Euro werden vom Land getragen.

    L 265, Fahrbahndeckenerneuerung Kißlegg (Nr. 11)
    Aufgrund der vorhandenen Fahrbahnschäden in Form von Rissen, Verdrückungen und Unebenheiten wird der Fahrbahnaufbau in der Ortsdurchfahrt vollständig erneuert. Die rund drei Wochen dauernden Arbeiten sollen im August 2019 ausgeführt werden. Die Baulänge beträgt 1,3 Kilometer. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 550.000 Euro und werden vom Land getragen.

    L 284 Fahrbahndeckenerneuerung Aulendorf (Nr. 12)
    In Aulendorf wurde aktuell der Belag in der Poststraße und dem Bahnhofsvorplatz erneuert. In diesem Zuge wird auch der Belag der Hauptstraße auf einer Länge von etwa 400 Meter saniert. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 240.000 Euro und werden vom Land getragen.

    L 326, Fahrbahndeckenerneuerung K 7716 – Prestenberg (Nr. 13)
    Auf der L 326 im Bereich Bodnegg-Vorderreute-Abzweig K 7716 treten infolge der Verkehrsbelastung verstärkt Netzrisse, Durch- und Ausbrüche auf. Auch die Straßenränder sind stark geschädigt. Der rund 2,4 Kilometer lange Abschnitt soll noch vor den Pfingstferien saniert werden. Die voraussichtlichen Kosten für diese Maßnahme liegen bei rund 530.000 Euro und werden vom Land getragen.

    Neubaumaßnahmen:

    L 204, Brückenersatzneubau: Überführung der L 204 in Untersiggingen (Nr. 14)
    In der Ortsdurchfahrt von Untersiggingen wird die vorhandene Brücke, die die Landesstraße 204 über die Deggenhauser Aach führt, abgerissen und durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 880.000 Euro. Die Bauausführung ist von Mai bis Oktober 2019 vorgesehen.
    Weitere Straßenbauvorhaben 2019

    B 30, Ortsumgehung Ravensburg Bauabschnitt VI
    Die Ortsumfahrung von Ravensburg befindet sich bereits seit einigen Jahren im Bau. Die Verkehrsfreigabe des gesamten vierten Bauabschnitts der Ortsumgehung von Ravensburg mit einer Gesamtlänge von rund 5,5 Kilometern kann voraussichtlich Ende 2019 erfolgen. Die Gesamtkosten in Höhe von rund 75 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

    Ab Mai 2019 werden Lärmschutzwände entlang der neuen Straße errichtet. Bis zur Freigabe müssen noch die Fahrbahndecke hergestellt, die Schutzplanken montiert und die Fahrbahnmarkierung aufgebracht.

    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Im September 2018 konnte der erste, rund ein Kilometer lange, dreistreifige Abschnitt zwischen der Ortsumfahrung Altshausen und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren fertiggestellt werden. Mit dem zweiten Ausbauabschnitt der B 32 zwischen Vorsee und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren wurde im Oktober 2018 begonnen. Die Erd- und Straßenbauarbeiten wurden witterungsbedingt über die Wintermonate unterbrochen.

    Seit Montag, 1. April 2019 finden Erd- und Straßenbauarbeiten auf dem verbleibenden rund drei Kilometer langen Streckenabschnitt zwischen Vorsee und dem bereits freigegeben dreistreifigen ersten Bauabschnitt statt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis November 2019. Die Gesamtkosten von rund 22,8 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Seit November 2016 wird die L 288 zwischen Lengenweiler und Ringenhausen ausgebaut. Auf einer Länge von 3,6 Kilometern wird die Fahrbahn auf 6,50 Meter verbreitert. Der erste Bauabschnitt zwischen Lengenweiler und Esenhausen wurde bereits dem Verkehr übergeben.
    Seit März 2019 wird im zweiten Bauabschnitt zwischen Esenhausen und Ringenhausen gearbeitet. Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen. Die Baukosten für die Maßnahme betragen 9,4 Millionen Euro.

    B 31, Ortsumfahrung Überlingen Bauabschnitt II B
    Bereits seit Oktober 2015 befindet sich die B 31 zwischen Überlingen/ West und Überlingen/Ost im Bau. Der Abschnitt umfasst die Fortführung des bereits fertiggestellten Abschnitts der B 31 aus Richtung Stockach vom Anschluss der K 7786 beim Tierheim bis zum Anschluss der B 31alt östlich von Überlingen. In diesem Jahr werden die Erd- und Straßenbauarbeiten im Abschnitt zwischen dem Abigknoten und dem Bauende fortgeführt. Die Verkehrsfreigabe ist für Ende Juli 2019 vorgesehen. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Bis Ende 2019 werden die Arbeiten am Anschluss Burgberg fortgesetzt. Damit während der Landesgartenschau 2020 keine Beeinträchtigungen durch die Baustelle entstehen, hat man sich darauf verständigt, dass in diesem Zeitraum keine Bautätigkeiten stattfinden. Erst nach Abschluss der Landesgartenschau erfolgen die noch ausstehenden Um- und Rückbauarbeiten.

    B 31, Anschluss der Rengoldshauser Str. bei Überlingen / Altbirnau
    Der Bau des Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die B 31 ist eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem Bund und der Stadt Überlingen. Mit dieser Maßnahme wird in diesem Jahr begonnen. Dabei werden die Anschlussrampen von der Rengoldshauser Straße an die B 31 hergestellt. Während der Landesgartenschau ruhen auch hier die Arbeiten und werden im Jahr 2021 fortgesetzt. Mit der Maßnahme wird eine erhebliche Entlastungswirkung für Nußdorf erreicht.
    Die Kosten für diesen ersten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 4,4 Millionen Euro.

    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf, Bauabschnitt II
    Seit Mai 2018 baut das Regierungspräsidium Tübingen die Kreisstraße K 8233 zwischen Wattenreute und Sylvenstal aus. Bis Ende 2019 sollen die insgesamt vier Bauwerke der Maßnahme fertiggestellt sowie der Hauptteil der Erdbauarbeiten durchgeführt sein. Die Unterführung an der Bahnlinie Pfullendorf-Altshausen wird dabei unter laufendem Betrieb hergestellt. Ziel ist es, dass der zweite Teil der Ortsumfahrung im Jahr 2020 fertiggestellt ist. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 11,5 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Radwegmaßnahmen im Jahr 2019

    B 32, Radweg Oberau – Alt- Karbach
    Im vergangenen Jahr wurden bereits einige Vorarbeiten, wie die Verlegung der B 32 in Teilbereichen, die Herstellung von Stützwänden entlang des Karbachs sowie die Verbreiterung der Bauwerkskappen auf der Brücke über den Karbach. ausgeführt. Im Herbst soll der Straßenbau für den Radweg ausgeführt werden. Die Länge des Radweges beträgt 1,2 Kilometer. Die Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

    L 333, Radweg Tannau – Elmenau
    Der Bau des Radweges zwischen Tannau und Elmenau, wurde mit dem 1. Bauabschnitt bis Dietmannsweiler, im November 2018 begonnen.
    Die Dammschüttung, der Erdbau und die Ertüchtigung der Gemeindestraße sind bereits umgesetzt. Der Umbau der Kreuzung in Tannau, die Asphaltarbeiten des Radweges, die Erstellung der Radwegbrücke über den Flockenbach und die Restarbeiten werden bis Anfang Juni 2019 abgeschlossen.
    Im Anschluss daran soll der 2. Bauabschnitt des Radweges von Dietmannsweiler bis Elmenau umgesetzt werden. Die Fertigstellung soll im Oktober 2019 erfolgen.
    Die Gesamtkosten der Baumaßnahme liegen bei 1,35 Million Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    L 204, Radweg Urnau –  Hefigkofen
    Im Sommer 2019 soll mit dem Bau der Radwegbrücke über die Rotach bei Fuchstobel begonnen werden. Daran anschließend folgen im Herbst 2019 weitere straßenbauliche Einzelmaßnahmen. Der Radweg soll im nächsten Jahr fertiggestellt sein. Die Länge des Radweges beträgt rund 2,8 Kilometer. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Hiervon werden rund 1,16 Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg getragen. Die übrigen Kosten werden von Gemeinden Deggenhausertal und Oberteuringen sowie vom Landkreis Ravensburg getragen.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Anlage:
    Karte Straßenbaumaßnahmen in den Landkreisen Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen im Jahr 2019

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    11.04.2019
    Gießen erhält neues Gewässerbett
    Land fördert Maßnahmen für ökologische Aufwertung des Gießen in Dietenheim mit 670.000 Euro

    Fischfreundlich und ökologisch wertvoll soll ein Abschnitt des Gießen bei Dietenheim im Alb-Donau-Kreis werden. Das Land Baden-Württemberg stellt für die Maßnahme zur Aufwertung des bisher in einem Betonkanal gefassten Bachs 670.000 Euro Fördermittel zur Verfügung.

    „Mit der Maßnahme in Dietenheim können Fische aus der Iller nun rund 4,2 km in den Gießen aufsteigen“ erläutert Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller. „Wanderhemmnisse für Fische zu beseitigen, ist ein wichtiger Beitrag zur Wiederherstellung des guten ökologischen Zustandes unserer Gewässer.“ Jeder dafür investierte Euro sei ein gut angelegter Euro.

    Mit 670.000 Euro unterstützt das Land Baden-Württemberg die Renaturierung des Gießen. Auf einer Länge von rund 400 Meter entsteht zukünftig ein naturnahes Gewässer. Prallhänge und Flachwasserbereiche sollen Strömungsunterschiede, verschiedene Gewässertiefen und Strukturvielfalt der Gewässersohle schaffen. Zudem wird mit dem Bau einer sogenannten Rauen Rampe die Durchgängigkeit im Gießen hergestellt. Dadurch wird der Gießen von der Mündung in die Iller um weitere rund 700 Meter flussaufwärts der Maßnahme für aquatische Lebewesen durchgängig.

    „Diese Renaturierung leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Er dankt der Stadt Dietenheim für ihr Engagement. Sie hat die Industriebrache im Nordosten von Dietenheim erworben und wird dort den bisher in einem betonierten Kanal gefassten Gießen naturnah umgestalten.


    Hintergrundinformation
    Die Maßnahme dient der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen.

    Die zuwendungsfähigen Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 789.000 Euro.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    11.04.2019
    Straßenbaumaßnahmen im Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach im Jahr 2019

    Das Regierungspräsidium Tübingen wird auch im Jahr 2019 im Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundesfern- und Landesstraßen durchführen.

    „Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine funktionierende Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und zum Nutzen der Wirtschaft. Auch in diesem Jahr leisten wir wieder einen Beitrag für den Erhalt der Substanz und die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur in unserem Bezirk. Das heißt aber auch, dass uns Umleitungen und Verkehrsbeeinträchtigungen weiterhin begleiten werden und den Verkehrsteilnehmern und Berufspendlern viel Geduld abverlangt wird. Aber ohne Unannehmlichkeiten gibt es auch keine Verbesserungen“, erklärt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    A 7, Bauwerksinstandsetzung bei Setzingen
    An der Lonetalbrücke bei Setzingen werden von Anfang Juni 2019 bis in den Mai 2020 die Brückenlager ausgetauscht. Die Kosten belaufen sich auf circa 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund als Baulastträger der A 7 getragen.

    A 8, Bauwerksinstandsetzung bei Merklingen
    In der letzten Aprilwoche wird die sogenannte Übergangskonstruktion der Überführung der L 1230 über die A 8 erneuert. Die Kosten belaufen sich auf circa 15.000 Euro und werden vom Bund als Baulastträger der Autobahn getragen.

    B 10, Bauwerksinstandsetzung bei Dornstadt
    Von Mitte Juli bis in die zweite Oktoberhälfte wird die Überführung des Himmelweilerwegs über die B 10 bei Dornstadt saniert. Die Kosten sind mit 440.000 Euro veranschlagt und werden vom Bund als Baulastträger der B 10 getragen.

    B 28, Fahrbahndeckenerneuerung Gerhausen - Blaustein
    Der Belag der B 28 zwischen Blaubeuren-Gerhausen und der Einmündung der K 7387 bei Blaustein-Arnegg wird auf einer Länge von circa 6,6 Kilometern erneuert. Die Arbeiten beginnen in der zweiten Maihälfte und werden Mitte Juni 2019 abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro.

    B 30, Fahrbahndeckenerneuerung Hochdorf - Appendorf
    Von Ende August bis in die zweite Septemberhälfte 2019 wird die Fahrbahn der B 30 zwischen Hochdorf und Appendorf auf einer Länge von rund 3,8 Kilometern erneuert. Die Kosten sind mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt.

    B 30 Bauwerksinstandsetzung bei Biberach Bergerhausen
    Von Mai bis Oktober 2019 wird bei Biberach-Bergerhausen die Überführung der K 7503 instandgesetzt. Die Kosten der Brückensanierung belaufen sich auf rund 780.000 Euro und werden vom Bund als Baulastträger der B 30 getragen.

    B 30, Fahrbahndeckenerneuerung bei Laupheim
    Nach den Pfingstferien 2019 beginnt die Fahrbahndeckenerneuerung der B 30 zwischen Laupheim-Nord und Laupheim-Süd in Fahrtrichtung Biberach. Die Sanierungsarbeiten für den rund 5,6 Kilometer langen Abschnitt sollen noch vor den Sommerferien 2019 abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro.

    B 311, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Erbach
    Im August 2019 wird die Fahrbahn der B 311 in der Ortsdurchfahrt Erbach auf einer Länge von rund 650 Metern erneuert. Die Sanierungsarbeiten beginnen im Einmündungsbereich der K 7375 und beinhalten die Erneuerung der Fahrbahn des Kreisverkehrsplatzes auf Höhe der Sparkasse am Bauende. Die Kosten sind mit 270.000 Euro veranschlagt.

    B 312, Fahrbahndeckenerneuerung Zwiefalten - Riedlingen
    Ab Mitte Mai 2019 erfolgt die abschnittsweise Fahrbahndeckenerneuerung im Abschnitt B 312 zwischen Riedlingen und Zwiefalten. Im Landkreis Reutlingen wird der 1,2 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen der Kreisgrenze Reutlingen/Biberach und dem Anschluss der L 271 bei Zwiefalten-Baach saniert. Ab der Kreisgrenze bei Zwiefalten bis zum Einmündungsbereich der L 277, Ziegelhüttenstraße, in Riedlingen wird die B 312 auf einer Länge von circa 6,7 Kilometern erneuert. Die Kosten belaufen sich auf rund 2 Millionen Euro. Bis Ende Juni 2019 sollen allen Arbeiten abgeschlossen sein.

    B 312, Fahrbahndeckenerneuerung Berkheim - Heimertingen
    In der ersten Julihälfte 2019 wird der Belag der B 312 zwischen der Kreuzung mit der L 300 bzw. der K 7578 bei Oberopfingen und der Landesgrenze im Bereich der Anschlussstelle Berkheim der A 7 erneuert. Die Kosten für den rund 800 Meter langen Abschnitt belaufen sich auf circa 270.000 Euro.

    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung Ingerkingen - Weisel
    Auf einer Länge von rund vier Kilometern wird die Fahrbahndecke der B 465 zwischen Schemmerhofen-Ingerkingen und Ehingen-Weisel erneuert. Die Sanierungsarbeiten beginnen in der ersten Julihälfte 2019 und werden vor den Sommerferien 2019 abgeschlossen. Die Kosten für den rund 4,1 Kilometer langen Abschnitt belaufen sich auf rund 900.000 Euro.

    L 257, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Rottenacker
    Im Zusammenhang mit Leitungsarbeiten der Gemeinde Rottenacker werden in der Ortsdurchfahrt Rottenacker etwa 500 Meter des Fahrbahnbelags der L 257 erneuert. Der Kostenanteil des Landes beläuft sich auf rund 120.000 Euro. Die Bauzeit der kommunalen Maßnahme dauert von Mitte Juni bis in den September 2019.

    L 257, Fahrbahndeckenerneuerung Rottenacker - Kirchbierlingen
    In der zweiten Maihälfte 2019 wird zwischen Rottenacker und Kirchbierlingen der Belag der L 257 auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern erneuert. Die Kosten werden mit 390.000 Euro veranschlagt.

    L 260 Fahrbahndeckenerneuerung, Bauwerkinstandsetzung
    Illerrieden - Oberkirchberg
    Im Bereich der Einmündung der L 1261 in die L 260 bei Oberkirchberg wird die Brücke über den Hornbach durch einen Neubau ersetzt. Außerdem wird auf einem rund 5,1 Kilometer langen Abschnitt der Fahrbahnbelag der L 260 zwischen Illerrieden und Oberkirchberg erneuert. Die Belagserneuerung ist abgestimmt auf eine Amphibienschutzmaßnahme des Alb-Donau-Kreises, an deren Kosten sich das Land mit 190.000 Euro beteiligt. Für den Ersatzneubau der Brücke werden vom Land 260.000 Euro und für die Belagserneuerung weitere 700.000 Euro bereitgestellt.

    L 266, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Schemmerhofen
    Angrenzend an den Bauabschnitt des letzten Jahres wird in der Ortsdurchfahrt Schemmerhofen in Richtung Alberweiler der Belag eines weiteren rund 500 Meter langen Fahrbahnabschnitts der L 266 erneuert. Die Arbeiten werden Ende Mai 2019 beginnen und Ende Juni 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 160.000 Euro.

    L 277, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Riedlingen
    In der zweiten Hälfte des August 2019 wird ein circa 700 Meter langer Belagsabschnitt der Ortdurchfahrt Riedlingen im Zuge der L 277 erneuert. Die Kosten sind mit 200.000 Euro veranschlagt.

    L 283, Fahrbahndeckenerneuerung Muttensweiler - Reute
    Im Mai wird in zwei Bauabschnitten der Belag der L 284 zwischen Muttensweiler und Grodt sowie zwischen Grodt und Reute erneuert. Die Kosten für die Sanierung mit einer Gesamtlänge von rund 4,5 Kilometern belaufen sich auf etwa 490.000 Euro.

    L 284, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Ingoldingen
    Im Zusammenhang mit Arbeiten der Gemeinde wird ein rund 700 Meter langer Belagsabschnitt der Ortsdurchfahrt Ingoldingen im Zuge der L 284 erneuert. Die Arbeiten für die Gesamtmaßnahme beginnen in der zweiten Julihälfte und werden Mitte August abgeschlossen. Der Kostenanteil des Landes beläuft sich auf etwa 250.000 Euro.

    L 299, Fahrbahndeckenerneuerung Erolzheim - Dettingen
    In der zweiten Julihälfte 2019 wird der Belag der gesamten Strecke der L 299 zwischen der A 7-Anschlussstelle Dettingen a. d. Iller und der Kreuzung mit der K 7584 in Erolzheim erneuert. Die Kosten für den 5,1 Kilometer langen Sanierungsabschnitt belaufen sich auf etwa 950.000 Euro.

    L 1229, Fahrbahndeckenerneuerung Lonsee - Ettlenschieß
    In der zweiten Septemberhälfte wird auf einer Länge von rund 1,6 Kilometer der Belag der L 1229 zwischen Lonsee und Ettlenschieß erneuert. Die Kosten sind mit 460.000 Euro veranschlagt.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen werden jeweils durch Pressemitteilungen angekündigt und können zur gegebenen Zeit im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Radwegmaßnahmen
    B 465 Mühlhausen - Hetzisweiler
    Entlang der B 465 zwischen den Teilorten Mühlhausen und Hetzisweiler wird ein 2,50 Meter breiter Radweg mit einer Länge von rund 1,5 Kilometern gebaut. Der Bund trägt als Baulastträger der B 465 die Kosten in Höhe von rund 500.000 Euro. Die Anbindung von Mühlhausen erfolgt durch einen circa 400 Meter langen Rad-/ Wirtschaftsweg, der mittels einer neu herzustellenden Unterführung der Bundesstraße mit dem neuen Radweg an der B 465 verknüpft wird. Die Kosten hierfür werden im Wesentlichen von kommunaler Seite getragen.

    B 10 Geislingen – Amstetten
    Anstelle eines straßenbegleitenden Radwegs entlang der B 10 zwischen der Kreisgrenze bei Geislingen und Amstetten wird zwischen der Einmündung der K 7314 in die B 10 auf Höhe des Gasthauses Ziegelhütte und der K 7314 „Geislinger Straße“ auf Höhe des Industriegebiets ein abseits geführter Radweg mit einer Länge von rund 1,1 Kilometern gebaut. Die Kosten in Höhe von etwa 400.000 Euro werden vom Bund getragen.


    Anlage
    Karte 1: Alb-Donau-Kreis Erhaltungsmaßnahmen im Jahr 2019

    Karte 2: Landkreis Biberach Erhaltungsmaßnahmen im Jahr 2019

    Legende:

    Belagsmaßnahmen - roter Strich
    Bauwerksinstandsetzungen - roter Punkt
    Radweg - blauer Strich

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    11.04.2019
    Öffentliche Warnmeldung vor gefährlichem Potenzmittel „Rammbock“

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen warnt vor der Einnahme eines als rein natürlich bezeichneten Nahrungsergänzungsmittel, das unter der Bezeichnung „Rammbock“ unter anderem über den Internethandel und Wettbüros vertrieben wurde und wird. Das Produkt enthält entgegen den angegebenen Inhaltsstoffen den Wirkstoff „Sildenafil“, der zur Behandlung von Erektionsstörungen des Mannes eingesetzt wird und der nur nach vorheriger ärztlicher Verordnung eingenommen werden darf. Der Wirkstoff „Sildenafil“ ist zudem in einer erhöhten Dosierung festgestellt worden. Die Einnahme des Mittels kann zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und schlimmstenfalls tödliche Wirkung haben.

    Das Regierungspräsidium geht davon aus, dass der Vertrieb in ganz Deutschland erfolgt ist. Personen, die das Mittel „Rammbock“ erworben bzw. erhalten haben, werden gebeten, diese Mittel über den Hausmüll zu entsorgen.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.


  • Abteilung 4
    10.04.2019
    B 31: Das Regierungspräsidium informiert die Dialoggremien über den aktuellen Stand der Planung

    Letzte Woche informierte das Regierungspräsidium Tübingen das Dialogforum und die beteiligten Facharbeitskreise in Friedrichshafen über den weiteren Fortgang der Planung. Nachdem im Februar die drei verbleibenden Hauptkorridore öffentlich präsentiert wurden, geht es nun ins Detail. Für jede Variante erfolgt auf Basis des genauen Blicks auf Mensch, Siedlung, Landschaft und Umwelt eine konkrete technische Planung. Anschließend werden die Gesichtspunkte Lärm, Schadstoffe, Flächenverbrauch und Kosten betrachtet. Vor allem wird betrachtet, ob und wie die absehbaren Verkehre abgewickelt werden können.

    Alle Varianten bündeln den Verkehr
    Verkehrsgutachter Claus Kiener von Modus Consult Ulm GmbH präsentierte die Zwischenergebnisse des Verkehrsgutachtens zu den einzelnen Varianten: Wie viele Fahrzeuge werden zukünftig auf den verschiedenen Trassenvarianten fahren? Werden die vielen anderen Straßen des nachgeordneten Netzes entlastet oder zusätzlich belastet?
    „Alle Varianten erfüllen das Ziel, Verkehre zu bündeln und zu einer Entlastung des nachgeordneten Netzes beizutragen“, schloss Claus Kiener seinen Vortrag. Klar ist mittlerweile, dass aufgrund der ermittelten Verkehrsmengen vier Fahrstreifen, also jeweils zwei Fahrstreifen plus Standstreifen je Fahrtrichtung, erforderlich sind.

    Auf dieser Basis werden die Gutachter die Ausbreitung von Lärm und Luftschadstoffen berechnen. „Diese Ergebnisse wiederum sind für die weitere technische Optimierung der Varianten notwendig“, ergänzte Hans-Jochen Münnich von der Klinger und Partner GmbH den Vortag von Claus Kiener.

    Technisch ist vieles möglich – aber teuer
    „Wir planen die Varianten weiter technisch aus“, so Hans-Jochen Münnich, um dann die grundsätzliche Realisierbarkeit, Flächenverbrauch und Kosten zu ermitteln. „Bauen kann man fast alles, aber entscheidend sind eben unter anderem auch die Kosten. Der Bund zahlt nicht ohne ausreichende Begründung“, betonte Hans-Jochen Münnich. Die technische Ausplanung erfolge in enger Abstimmung mit den anderen Gutachtern und werde ständig fortentwickelt.

    Keine Variante ist einfach, alle haben Vor- und Nachteile
    „Wir untersuchen weiter und gewinnen in den Gutachten vertiefte Erkenntnisse. Das macht den Trassenfindungsprozess nicht einfacher“, erklärte Umweltplaner Buchard Stocks. So zeigen Untersuchungen des Untergrundes, dass Grundwasser und Kiesschichten Tunnelbauwerke deutlich verteuern. Ebenso ist das Gebiet Weingartenwald von überregionaler Bedeutung, wie die letzten faunistischen Ergebnisse belegen.

    „Aufgabe der Gutachter ist es, die bestmögliche Variante zu finden, deshalb optimieren wir die vorliegenden Varianten und passen sie weiter an“, beschreibt der Umweltplaner die Arbeit der Gutachterbüros. Ob und inwieweit sich die gesuchte Vorzugsvariante am Ende auch aus Verknüpfungen der Varianten A, B und C ergeben kann, werde bei der weiteren Planung ebenfalls noch geprüft.

    Planungsprozess geht in diesem Jahr in entscheidende Phase
    Matthias Kühnel, der Projektleiter beim Regierungspräsidium, machte in den Gremien deutlich: „Nach wie vor planen wir, bis Ende dieses Jahres eine Vorzugsvariante zu finden.“ Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit weiterhin umfassend informieren und weitere Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung prüfen.

    Aktuelle Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website: http://b31.verkehr-bodenseeraum.de
    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter: info@b31.verkehr-bodenseeraum.de

    Gemeinsame Sitzung des Facharbeitskreises Verkehr und Umwelt; Quelle: team ewen GbR
     

    Bild: Gemeinsame Sitzung des Facharbeitskreises Verkehr und Umwelt; Quelle: team ewen GbR

    Dialogforum B 31
    Bild: Dialogforum B 31; Quelle: team ewen GbR

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Her Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 7573005, oder – insbesondere zu Fragen des Dialogs zur B31 – Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
    ​​

  • Abteilung 4
    10.04.2019
    L 248, Fahrbahndeckenerneuerung bei Hohenstein zwischen den Ortsteilen Bernloch und Ödenwaldstetten
    Baubeginn am Montag, 15. April 2019

    Ab Montag, 15. April 2019, lässt das Regierungspräsidium Tübingen den schadhaften Fahrbahnbelag der L 248 zwischen Bernloch und dem Ortseingang von Ödenwaldstetten erneuern. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung voraussichtlich bis Freitag, 10. Mai 2019, abgeschlossen. Während dieser Maßnahme wird die L 248 im Baustellenbereich voll gesperrt. Der Verkehr von und in Richtung Ödenwaldstetten wird über die K 6736, Oberstetten und die B 312 umgeleitet.
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 415.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können jeweils im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    10.04.2019
    L 374, Teilinstandsetzung der Neckarbrücke bei Reutlingen – Mittelstadt von Montag, 15. April bis voraussichtlich Freitag, 07. Juni 2019

    Ab Montag, 15. April 2019 bis voraussichtlich Freitag, 07. Juni 2019, wird die Neckarbrücke bei Reutlingen-Mittelstadt im Zuge der L 374 teilweise instandgesetzt. Die Brücke weist Schäden an den Übergangskonstruktionen, der Kappenbeschichtung und dem Vogeleinflugschutz unter dem Überbau auf, die durch Umwelteinflüsse und den Verkehr hervorgerufen wurden. Die Instandsetzung dient dem dauerhaften Erhalt der Brücke und der Verkehrssicherheit. Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich insgesamt auf rund 190.000 Euro, die vom Land Baden-Württemberg getragen werden.

    Während der Arbeiten wird die Brücke voll gesperrt. Dies betrifft auch den Fußgänger- und Radverkehr. Der Kfz-Verkehr wird über Reicheneck - Rommelsbach - Oferdingen - Pliezhausen sowie über Neckartenzlingen – Bempflingen – Riederich und umgekehrt geleitet.

    Ebenfalls von der Vollsperrung betroffen ist der Neckartalradweg. Die Radfahrer werden ab Neckartenzlingen über die Straße „In der Steige“ nach Mittelstadt umgeleitet. Dort schließt der Radweg wieder an den bestehenden Neckartalradweg an.

    Für die betroffenen ÖPNV-Linien werden Ersatzhaltestellen eingerichtet. Hierüber informieren die Betreiber der betroffenen Linien.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während dieser Zeit nicht auszuschließen sind.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 5
    10.04.2019
    Osterferienprogramm im Biosphärenzentrum
    Vier Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene geplant
     Ackern fürs eigene Biogemüse, Foto: Jochen Rominger

    Auf Abenteuerwanderung mit den Rangern, beim Werken mit Holz oder beim gemeinsamen Ackern lassen sich die Ferienwochen abwechslungsreich gestalten. Bei den vier Veranstaltungen im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen sind nur noch wenige Plätze frei.

    Die Holzwerkstatt „Schaf, Esel und Katze“ am Mittwoch, 17. April 2019 von 14.00 bis 16.30 Uhr bildet die Auftaktveranstaltung des Ferienprogramms im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Gemeinsam mit Michael Zöller stellen Kinder ab fünf Jahren Ketten mit tollen Tiermotiven her. Für den Anhänger sägen, bohren, schleifen und bemalen die Kinder eine Holzscheibe. Während des Trocknens wird ein Faden aus Bast gezwirnt, um den Anhänger daran zu befestigen. Die Holzwerkstatt findet im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Biosphärenallee 2-4 in Münsingen statt. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro zzgl. 3 Euro Materialkosten pro Anhänger. Eine Anmeldung ist bis spätestens 15. April 2019 telefonisch unter 07381/932938-31 erforderlich.

    Auf Abenteuerwanderung geht es am Mittwoch, 24. April von 13.00 bis 16.00 Uhr mit den beiden Rangern des Biosphärengebiets, Daniel Schlemonat und Steffen Schretzmann. Die Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren sind im Schwäbischen Dschungel unterwegs. Mit Ferngläsern geht es auf Entdeckungstour durch die Trailfinger Schlucht. Treffpunkt für die Abenteuerwanderung mit den Rangern ist der Sportplatz in Bad Urach-Seeburg. Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenlos. Mitzubringen sind festes Schuhwerk, witterungsgerechte Kleidung, Vesper und Getränke. Eine Anmeldung ist bis spätestens 22. April 2019 über das Biosphärenzentrum unter Telefon 07381/932938-31 notwendig.

    Für Erwachsene finden zwei Veranstaltungen am Samstag, 27. April 2019 zum Start der Gemüseanbau-Saison auf der Alb statt. Den Auftakt macht die Veranstaltung „Ackern fürs eigene Biogemüse“ von 10.00 bis 12.00 Uhr beim Lokschuppen Münsingen, Lautertalstraße 1 in Münsingen. Mit der Teilnahme mietet man sich eine Ackerreihe und baut das eigene Bio-Gemüse an. An vier Samstagen können Setzlinge erworben werden und Bio-Landwirt Karl-Heinz Pfleiderer steht den Teilnehmenden mit Rat und Tat zu Pflanzen und Pflege zur Seite. Die Anmietung einer Ackerreihe kostet 40 Euro. Eine Anmeldung ist bis 24. April 2019 über die VHS Bad Urach-Münsingen unter Telefon 07381/715998-0 erforderlich.

    Am 27. April findet von 13.00 bis 16.00 Uhr die Nutzgartenwerkstatt mit Gärtnermeisterin und Heilpraktikerin Annegret Müller-Bächtle statt. Sie gibt Tipps und Tricks, wie auf dem Balkon, im eigenen Garten oder auf der Ackerreihe so viel angebaut und geerntet werden kann, dass eine kleine Familie davon übers Jahr hinweg satt wird. Vor allem geht es um das ideale Einpflanzen, die Fruchtfolge, den Schutz vor Schädlingen und wie das Pflanzen und Pflegen möglichst mit wenig Aufwand funktioniert. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung kostet 15 Euro, Gemüse kann vor Ort erworben werden. Eine Anmeldung ist bis 24. April 2019 über das Biosphärenzentrum telefonisch unter 07381/932938-31 notwendig. Treffpunkt ist ebenfalls der Lokschuppen in Münsingen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen statt.

    Bildunterschrift:
    Ackern fürs eigene Biogemüse, Foto: Jochen Rominger

    Hintergrundinformationen:

    Alle Veranstaltungen sind Teil des Jahresprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb zum Thema „Artenvielfalt – entdecken, verstehen, handeln“. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist online unter https://www.biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm ​abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 4
    09.04.2019
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Bauabschnitt 1: Abbruch der Autobahnbrücke über den Eiselauer Weg und Sperrung des Eiselauer Weges

    Nachdem Anfang des Jahres im Bauabschnitt 1 der Autobahnverkehr der A 8 beider Fahrtrichtungen auf die provisorisch verbreiterte Richtungsfahrbahn Stuttgart verlegt wurde, erfolgt seither der Ausbau der neuen Richtungsfahrbahn München. Die Arbeiten schreiten zügig voran. Gleichzeitig wurden in den letzten Wochen schon die Brücken über die Bahnstrecke Stuttgart – Ulm und über die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Ulmer Stadtteil Lehr und der Gemeinde Dornstadt abgebrochen und mit deren Neubau begonnen.

    Ab nächster Woche (Kalenderwoche 16) steht der Abbruch der Autobahnbrücke über den Eiselauer Weg an. Anschließend beginnen der Neubau der breiteren Brücke, die grundhafte Erneuerung des Eiselauer Wegs und die Herstellung des südlichen Kreisverkehrs. Der Kreisverkehr schließt die neuen Zu- und Abfahrtsrampen der A8-Anschlussstelle Ulm-Nord in Fahrtrichtung München an den Eiselauer Weg an. Im Zuge des Straßenbaus werden auch diverse Leerrohre und Leitungen durch die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm mitverlegt.

    Während der Maßnahmen wird der Eiselauer Weg gesperrt. Die Sperrung beginnt voraussichtlich am Freitag, 12. April 2019 und wird bis in den Sommer 2020 andauern.

    Die ausgeschilderte Umleitung erfolgt von der Landesstraße 1165 über eine neu hergestellte Zufahrt zum Gewerbegebiet Himmelweiler, die sogenannte Querspange Mergelgrube.

    Die Querspange wurde im Zuge des Ausbaus der Autobahn A 8 und der neuen Anschlussstelle Ulm-Nord hergestellt. Sie verbindet nördlich der Autobahn die Gewerbegebiete Ulmer Norden und Himmelweiler mit dem Gewerbegebiet Mergelgrube und der Landesstraße 1165. Da die Trasse auch die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm kreuzt, musste ein neues Brückenbauwerk über die Bahnstrecke errichtet werden.

    Der Autobahnverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen und wird während des Abbruchs nicht weiter eingeschränkt.

    Fahrplanänderungen der Buslinie 13 innerhalb des Gewerbegebiets „Im Lehrer Feld“ werden unter www.ding.eu veröffentlicht.

    Generelle Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx ​zu finden.

    Anlage: Übersichtsskizze

    Hinweis für die Redaktionen:

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    09.04.2019
    Forschungsprojekt untersucht Linsenäcker
    Präsentation der Ergebnisse findet im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb statt

    Welche Maßnahmen sich zur Förderung der Artenvielfalt auf Ackerflächen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eignen, untersuchte die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Die Ergebnisse des mehrjährigen Forschungsprojekts „Bedeutung von Linsenäckern und Blühflächen zur Förderung der Artenvielfalt“ werden am Donnerstag, 11. April 2019 ab 19:00 Uhr in Münsingen präsentiert. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Universität Hohenheim und der Förderung durch die Stiftung Naturschutzfonds realisiert.

    Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen hat im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojekts den Einfluss von Linsenäckern, Blühflächen und ökologischem Landbau auf Pflanzen- und Insektenpopulationen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb untersucht und dabei eine Reihe interessanter Ergebnisse ermittelt. Das Forschungsprojekt fand in Kooperation mit der Universität Hohenheim und mit finanzieller Förderung durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg statt.

    Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 11. April 2019 von 19:00 bis 21:00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Biosphärenallee 2-4 in Münsingen öffentlich präsentiert.

    Mit der Veranstaltung möchten die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und die Hochschule über die Ergebnisse des Forschungsprojektes informieren und zur Diskussion anregen. In einem einführenden Vortrag werden Ursachen und Ausmaß des Artenverlusts in Agrarlandschaften beleuchtet. Anschließend werden Projektergebnisse und Zukunftsperspektiven von biodiversitätsfördernden Maßnahmen im Ackerbau diskutiert. Am Fachgespräch nehmen Vertreterinnen und Vertreter von Verwaltung, Wissenschaft, Naturschutz und Landwirtschaft teil. Die Veranstaltung ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Hinweis für die Redaktionen:

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 3
    09.04.2019
    Veranstaltung im Regierungspräsidium Tübingen zum Thema „Europawahl 2019“

    Vom 23. bis 26. Mai wählen die Menschen in der Europäischen Union zum 9. Mal ihre Vertreter im Europäischen Parlament. Seit der ersten Wahl in 1979 kämpft Europa mit einer sinkenden Wahlbeteiligung, obwohl die Zahl der Mitgliedsstaaten auf 28 angewachsen ist, die Rolle des Parlaments deutlich gestärkt wurde und die Herausforderungen, die Europa zu meistern hat, an Umfang und Komplexität erheblich zugenommen haben.

    Das Regierungspräsidium Tübingen, das Europa Zentrum Stuttgart und das Ministerium der Justiz und für Europa nahmen diese Entwicklung zum Anlass, um über die Bedeutung der Europawahl für die Menschen in Baden-Württemberg und in ganz Europa zu diskutieren. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

    Regierungspräsident Tappeser unterstrich in seiner Begrüßung die Notwendigkeit, sich aktiv in die politische Diskussion einzubringen und die eigenen demokratischen Rechte zu nutzen. „Damit die europäische Idee Rückenwind erhält, brauchen wir ein starkes Europäisches Parlament. Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger in den Mitgliedsstaaten sind ebenso vielfältig wie ihre Haltung zu verschiedenen Fragen und Problemstellungen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihr Stimmrecht nutzen und an der künftigen Weichenstellung Europas aktiv mitwirken,“ so der Regierungspräsident bei seiner Begrüßung.

    Das Ensemble des „Dein Theaters“ Stuttgart führte die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf unterhaltsame Weise in das Thema ein. Im Theaterstück ergreift die tyrische Königstochter Europa das Wort und kommentiert mit Humor und Weitsicht die aktuellen politischen Debatten auf der europäischen Ebene. Die musikalische Vielfalt des Kontinents präsentierte Kalliope, die Schönstimmige und Muse der Wissenschaft, Philosophie und des Saitenspiels, als Beispiel für die kulturelle Vielfalt des europäischen Kontinents.

    Nach dieser künstlerischen Einstimmung diskutierten Dr. Martin Große Hüttmann, Universität Tübingen, Dr. Pamela Sichel, Ministerium der Justiz und für Europa und Kristin Megerle, Kreisvorsitzende JEF Tübingen e.V. mit den Gästen über die Bedeutung der Europawahl 2019, über Herausforderungen und Zielvorstellungen. Moderiert von Nikos Andreadis vom Kontrapunkt Tübingen entstand eine lebhafte Diskussion zwischen Gästen und Podiumsteilnehmern. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass wir nur gemeinsam mit Europa die großen aktuellen Herausforderungen meistern können von der Migration über die gemeinsame Position in wichtigen außenpolitischen Fragen bis hin zu Bekämpfung des Klimawandels und des Erhalts einer intakten Umwelt.

    „Auch nach dem Brexit bleibt ein Europa mit 27 Mitgliedsstaaten der Garant für Frieden und Wohlstand auf dem europäischen Kontinent. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt die Rolle des Europäischen Parlaments bei der Wahrnehmung dieser wichtigen Zukunftsaufgaben,“ so das Fazit des Regierungspräsidenten.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    08.04.2019
    Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. eröffnet den 3. Wettbewerb „Vorbildliches Dorfgasthaus“
    Alle Betreiber von (Dorf-)Gasthäusern aus dem Regierungsbezirk Tübingen können sich bis zum 31. Mai 2019 für den Wettbewerb anmelden.

    „Gasthäuser sind traditionell wichtige Orte der Begegnung und Kommunikation, vor allem in unseren Gemeinden im Ländlichen Raum. Sie fördern den sozialen Zusammenhalt und die Verbundenheit der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Gemeinden. Umso mehr ist zu bedauern, dass ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen ist,“ sagte Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser zum Start des Wettbewerbs.

    Gegen diesen rückläufigen Trend setzen viele Betreiber auf Konzepte, die die Attraktivität ihres (Dorf-)Gasthauses als Begegnungsstätte für die Menschen im Ort erhalten und steigern. Dazu zählen beispielsweise musikalische oder Mundart-Veranstaltungen, Kabarett, Theater, Ausstellungen oder Beiträge zur Dorfgeschichte, die das „Miteinander“ fördern. Auch ein Generationenmittagstisch oder die Auslieferung von Mittagessen sind nicht nur für die Gemeinschaft eines Ortes sinnvoll, sondern erhöhen die Attraktivität der (Dorf-)Gaststätte für ein breiteres Publikum.

    „Dem Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e. V. ist es ein Anliegen, diese Entwicklung zu unterstützen. Mit dem Wettbewerb „Vorbildliches Dorfgasthaus“ zeichnet er daher (Dorf-)Gasthäuser aus, die die Heimatpflege und Heimatkunde fördern, indem sie Angebote für das „Miteinander“ machen, betonte Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Der Wettbewerb wird in der Regel alle zwei Jahre durchgeführt. Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury aus Mitgliedern des Arbeitskreises Heimatpflege und anderen mit der Heimatpflege und Heimatkunde verbundenen Personen, wie beispielsweise Kulturwissenschaftlern oder Gastronomiefachleuten. Aspekte wie das kulturelle Programm oder die bauliche und räumliche Ausstattung, auch unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten, fließen in die Wertung mit ein. Ausgezeichnet werden jeweils bis zu drei Preisträger. Die Verleihung findet im Rahmen eines „Feschdle“ statt. Die Gewinner erhalten eine Urkunde, eine Plakette und eine Stele. Interessenten können sich an die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e. V. beim Regierungspräsidium wenden. Referat 23, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, 31. Mai 2019. Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt die Geschäftsstelle des Arbeitskreises.

    Wir freuen uns über Tipps und Vorschläge von Gasthausbesuchern, die „ihr“ Gasthaus bei uns für den Wettbewerb empfehlen.

    Hintergrundinformation:
    Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. ist der Dachverband der in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen tätigen Organisationen und Verbände. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 unterstützt der Arbeitskreis Heimatpflege Vereine und Verbände, die sich mit der Heimat und der Heimatpflege beschäftigen.

    Heimatpflege bedeutet für den vorwiegend ehrenamtlichen Arbeitskreis den hohen Stellenwert der Heimat in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen. Heimatliebe und Weltoffenheit sind in einer globalisierten Welt keine Gegensätze. Der Begriff „Heimat“ wird weit und offen gefasst, er umfasst nicht nur Erinnerungskultur. Heimat ist keinesfalls Reservat für wenige, sondern bietet Raum für viele.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher Regierungspräsidium Tübingen, Telefon: 07071 757-3005, der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Karlheinz Geppert, Telefon 07472 165-310, sowie der Geschäftsführer, Jürgen Haug, Telefon: 07071 757-3254, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    08.04.2019
    Hochwasserschutz für Allmendingen
    Land fördert den Hochwasserschutz und die Revitalisierung der Schmiech mit über einer Million Euro

    Die Gemeinde Allmendingen setzt die vorgeschlagenen Maßnahmen der 2008 gemeinsam mit der Stadt Ehingen durchgeführte Flussgebietsuntersuchung zum Hochwasserschutz weiter um. Die Kosten für den Hochwasserschutz und die Revitalisierung der Schmiech werden mit 885.000 Euro bzw. 228.000 Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert.

    „Hochwasser kann nur schwer vollständig verhindert werden. Es ist jedoch enorm wichtig, dass sowohl das Land als auch die Kommunen in Maßnahmen zum Hochwasserschutz investieren, um Risiken zu minimieren und Schäden zu begrenzen“, so der Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, Franz Untersteller.

    Zur Hochwasservorsorge mit aktuellen Alarm- und Einsatzplänen oder der Hochwasservorhersagezentrale zählt auch ein vorausschauendes Flächenmanagement von Städten und Gemeinden und die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Gemeinde Allmendingen realisiert mit dem „Wasserteiler Große Schmiech/Kleine Schmiech“, der Aufweitung an der Brücke „Kleindorfer Straße“ sowie der Geländeauffüllung nördlich der Marienstraße Maßnahmen für einen 50-jährlichen Hochwasserschutz. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,26 Millionen Euro. Hiervon trägt das Land 885.000 Euro, die Gemeinde beteiligt sich mit 375.000 Euro.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser betont, dass Hochwasserschutz mehr sei als der Bau von technischen Anlagen. „Gerade in Allmendingen wird deutlich, dass wir nicht nur den Hochwasserschutz oder die Ökologie im Fokus haben, sondern die ganzheitliche Betrachtung der Gewässer. Es geht darum, das Leben an den Gewässern sicherer und gleichzeitig besser erlebbar zu machen, aber auch der Natur Raum zu geben.“

    Zusätzlich zu den Hochwasserschutzmaßnahmen wird die Schmiech auf 400 Metern ökologisch aufgewertet. Das Einbringen von Störelementen soll Strömungsunterschiede, verschiedene Gewässertiefen und Strukturvielfalt der Gewässersohle ermöglichen. Lokal werden Aufweitungen und Böschungsabflachungen hergestellt sowie eine Insel in der Schmiech geschaffen. Durch die Einbringung von Totholz entstehen Unterstände für Fische und Kleinstlebewesen.

    Für die parallel durchgeführte Revitalisierung der Schmiech unterhalb der Hochwasserschutzmaßnahmen fallen Kosten in Höhe von 286.500 Euro an, die das Land mit einer Zuwendung von 228.000 Euro unterstützt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    08.04.2019
    Regierungspräsident Klaus Tappeser besucht im Rahmen seiner Stadtsanierungsreise die Großen Kreisstädte Albstadt und Mössingen.
    Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut: „Ein Euro Förderung löst acht Euro Folgeinvestitionen aus – so steigert die Städtebauförderung die Attraktivität unserer Kommunen und verbessert auch ihre wirtschaftliche Leistungskraft.“
    Das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet im Frühjahr 2019 eine „Stadtsanierungsreise“. Gemeinsam mit den zuständigen Experten des Regierungspräsidiums Tübingen informiert sich Regierungspräsident Klaus Tappeser dabei über ausgewählte Projekte im Regierungsbezirk Tübingen, die mit Hilfe der Städtebauförderung aktuell umgesetzt werden oder bereits abgeschlossen sind. Am 08. April 2019 fanden hierzu die ersten Termine in Albstadt und Mössingen statt. Ende April und Anfang Mai werden die Kommunen Wangen, Ulm, Riedlingen und Salem besucht.

    „Die Städtebauförderung trägt dazu bei, die Wohn- und Aufenthaltsqualität in Ortskernen zu verbessern, Quartiere lebenswert zu gestalten und dringend benötigten Wohnraum schaffen und zu erhalten. Ein sehr gelungenes Beispiel ist die Neugestaltung der Ebinger Innenstadt mit ihren attraktiven Freiräumen, wo auch Anforderungen an die Barrierefreiheit mitberücksichtigt wurden. In Mössingen unterstützen wir beispielsweise einen neuen Stadtplatz, der künftig als multifunktionaler Treffpunkt etwa für einen Wochenmarkt oder andere Veranstaltungen dienen soll,“ so die für die Städtebauförderung im Land zuständige Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.

    Im Jahr 2019 hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau den Städten und Gemeinden im Land insgesamt rund 257,4 Millionen Euro für städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen bewilligt. Davon kommen rund 100,8 Millionen Euro vom Bund.

    „Ich freue mich sehr, dass bei der aktuellen Programmentscheidung des Landes für 2019 insgesamt 43,9 Millionen Euro auf den Regierungsbezirk Tübingen entfallen. Wir leisten damit einen bedeutenden Beitrag für einen zeitgemäßen städtebaulichen Charakter und eine nachhaltige Entwicklung baulicher Strukturen in unseren Kommunen,“ betonte Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Hintergrundinformationen:
    Seit 1971 leistet die Städtebauförderung in Baden-Württemberg mit einem Fördervolumen von bisher rund 7,83 Milliarden Euro bis einschließlich dem Programmjahr 2019 in über 3.261 Sanierungs- und Entwicklungsgebieten einen bedeutenden Beitrag zur Behebung städtebaulicher Missstände und damit zur Entwicklung von Städten und Gemeinden.

    Die aktuellen Förderschwerpunkte für die Programme der Städtebauförderung in Baden-Württemberg sind:
     
    • Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung, Modernisierung und Aktivierung von Flächen und leerstehenden Immobilien,
    • Stabilisierung und Aufwertung bestehender Gewerbegebiete, um zukunftsfähige Entwicklungen zu ermöglichen und den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg zu stärken,
    • Sicherung und Verbesserung des sozialen Zusammenhalts und der Integration als wichtiger Teil der Daseinsvorsorge durch Erhaltung und Aufwertung des Wohnungsbestandes sowie des Wohnumfeldes in Wohnquartieren mit negativer Entwicklungsperspektive und besonderem Entwicklungsbedarf - insbesondere in Gebieten mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen,
    • Maßnahmen zur Anpassung vorhandener Strukturen an den demografischen Wandel, insbesondere Maßnahmen zur Erreichung von Barrierefreiheit bzw. -armut im öffentlichen Raum und zum generationengerechten Umbau von Wohnungen,
    • Stärkung, Revitalisierung und Erhalt der Funktionsfähigkeit bestehender Zentren, Profilierung der kommunalen Individualität, Sicherung und Erhalt denkmalpflegerisch wertvoller Bausubstanz sowie stadt- und ortsbildprägender Gebäude,
    • Neustrukturierung und Umnutzung leerstehender, fehl- oder mindergenutzter Flächen und baulich vorgenutzter Brachflächen, insbesondere bisher militärisch genutzter Gebäude und Liegenschaften sowie Industrie-, Gewerbe- und Bahnbrachen, für andere Nutzungen, z. B. den Wohnungsneubau, Gewerbe und hochwertige Dienstleistungen,
    • ganzheitliche ökologische Erneuerung mit den vordringlichen Handlungsfeldern Energieeffizienz im Altbaubestand, Verbesserung des Stadtklimas, Reduzierung von Lärm und Abgasen, Aktivierung der Naturkreisläufe in den festgelegten Gebieten,
    • Aufwertung des öffentlichen Raumes und des Wohnumfeldes durch Schaffung und Erhalt sowie Qualifizierung von multifunktionalen Grün- und Freiräumen.

      Die Förderschwerpunkte können in den einzelnen Programmjahren variieren und werden jeweils fortgeschrieben. Die Ausschreibung des Städtebauförderprogrammes 2020 wird für das 2. Quartal 2019 erwartet. 

      Hinweise für die Redaktionen:
      Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    05.04.2019
    Naturnahes Gärtnern leicht gemacht
    Die VHS Bad Urach-Münsingen, der NABU Baden-Württemberg und das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb laden zum Vortrag „Blühende Gärten“ ein

    Lebendige Gärten sind für Insekten unverzichtbare Lebensräume und auch für Menschen besondere Wohlfühlorte. Aber was macht einen lebendigen Garten aus? Warum zieht es Insekten dort hin? Wie kann der Mensch mit wenig Aufwand und Vorwissen einen solchen Lebensraum schaffen? Anna Sesterhenn geht am Dienstag, 9. April von 19:30 – 21:00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb diesen Fragen nach und gibt praktische und umsetzbare Tipps für mehr Insektenvielfalt im eigenen Garten.

    Die Anzahl an Insekten ist in den vergangenen Jahren extrem gesunken. Dies zeigen nicht nur wissenschaftliche Untersuchungen, auch im Alltag lässt sich der Insektenrückgang tagtäglich beobachten. Diese Entwicklung ist bedrohlich. Sind Insekten doch als Bestäuber unverzichtbar für Bäume, Blumen und andere Pflanzen und somit auch ein entscheidender Baustein bei der Herstellung von Lebensmitteln. Zugleich sind sie selbst zentraler Bestandteil der Nahrungskette und somit ein nicht wegzudenkender Teil des gesamten Ökosystems.

    Wie kann also ein verantwortungsvoller Umgang mit Insekten aussehen? Im eigenen Garten oder auf dem Balkon kann Jede und Jeder etwas gegen das Insektensterben unternehmen. Eine Kinderstube für Wildbienen oder ein „Schlaraffenland“ für Schmetterlinge lässt sich unkompliziert einrichten und bedarf fast keiner Pflege. Was darüber hinaus zu tun ist, damit der lebendige Garten auch ansprechend aussieht erklärt Anne Sesterhenn, Leiterin des Projektes „Blühende Gärten – damit es summt und brummt“ vom NABU Baden-Württemberg, am Dienstag, 9. April um 19:30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Biosphärenallee 2-4 in Münsingen.

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Nähere Informationen zur Veranstaltung sind bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb telefonisch unter 07381/932938-31 erhältlich.

    Hintergrundinformationen:
    Der Vortrag findet im Rahmen des Projekts „Blühende Gärten – damit es summt und brummt!“ statt. Das Projekt wird durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg gefördert. Der Vortrag im Biosphärenzentrum ist Teil der Veranstaltungsreihe „Artenvielfalt im Garten“ und wird vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und der VHS Bad Urach-Münsingen veranstaltet. Diese Reihe sowie das komplette Veranstaltungsprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb ist online unter https://www.biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm​ abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 2
    05.04.2019
    L 259, Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Ortsumgehung von Rißtissen
    Erörterungsverhandlung am Mittwoch, 10. April 2019 in Rißtissen

    Auf Antrag der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg führt das Regierungspräsidium Tübingen zum Neubau der Ortsumfahrung Rißtissen ein Planfeststellungsverfahren durch. Im November 2018 wurde das Anhörungsverfahren eingeleitet. Bis einschließlich Donnerstag, 27. Dezember 2018 lagen die Pläne in Ehingen zur Einsicht aus und bis zum 28. Januar 2019 konnten Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden.

    Am Mittwoch, 10. April 2019, ab 15 Uhr werden die rechtzeitig erhobenen Einwendungen und die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange erörtert. Die Veranstaltung findet in der Ortsverwaltung Rißtissen, Parkweg 1, 89584 Ehingen-Rißtissen statt. Es wird gebeten, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Die Erörterung beginnt mit der Darstellung des bisherigen Verfahrens und des Antrags sowie der Vorstellung des Vorhabens durch den Vorhabenträger. Danach schließt die Erörterung der öffentlichen Belange an. Anschließend werden private Belange, insbesondere die Grundstücksbetroffenheiten, erörtert.

    Zum Vorhaben:

    Für den Neubau der Ortsumfahrung Rißtissen wurde bereits im Jahr 2008 ein Planfeststellungsverfahren begonnen. Aufgrund der im Laufe des Verfahrens durchlaufenen Planänderungen und des zeitlichen Ablaufs wurde dieses Verfahren auf Antrag des Vorhabenträgers im Jahr 2018 eingestellt und ein Neuantrag gestellt.

    Der Bauanfang der Trasse liegt auf der L 259 von Ehingen herkommend rund 600 Meter westlich vor dem Ortsanfang Rißtissen. Hier schwenkt die neue Trasse in Richtung Süden ab und läuft auf einer Länge von rund 750 Meter im Abstand von rund 200 Meter parallel zum Ortsrand bis zur K 7362. Der neue Knotenpunkt wird als Kreisverkehrsplatz ausgebaut. Die L 259 neu läuft vom Kreisverkehrsplatz weiter Richtung Südosten, überquert mit einem Brückenbauwerk die Riß und schwenkt dann rund 800 Meter südlich von Rißtissen wieder auf die bestehende L 259 nach Laupheim. Die Gesamtlänge der Maßnahme beträgt etwa 2,46 Kilometer.

    Im Vergleich zur ursprünglichen Planung sieht der Neuantrag unter anderem geringfügige Änderungen der Straßenbreite innerhalb des Wasserschutzgebietes und des Trassenverlaufs vor. Aus artenschutzrechtlichen Gründen wurden zudem die Brücke über die Riß um einen Meter erhöht und Irritationsschutzwände für Fledermäuse eingeplant. Des Weiteren verringert sich die Zahl der Versickerungsbecken. Für die Maßnahme einschließlich der landschaftspflegerischen Begleitplanung werden neben Grundstücken, welche sich in öffentlicher Hand befinden, auch solche von Privatpersonen in Anspruch genommen.
    Die Bauzeit beträgt einschließlich der Brückenbauwerke etwa 2,5 Jahre.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 2
    03.04.2019
    Verwaltungsgericht Sigmaringen bestätigt Anforderungen an die Personalbesetzung in Pflegeheimen im Nachtdienst
    Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat mit Urteil vom 7. März 2019 (Az.: 9 K 1720/17) die Klage eines Pflegeheimbetreibers im Zollernalbkreis zurückgewiesen, mit der dieser einen Personalschlüssel von 1:56 erstreiten wollte.

    Hintergrund des Rechtsstreits, in den das Regierungspräsidium Tübingen als höhere Heimaufsichtsbehörde im Widerspruchsverfahren eingebunden war, ist eine Regelung in der am 1. Februar 2016 in Kraft getretenen Landespersonalverordnung. Danach müssen für eine ausreichende Personalbesetzung in Pflegeheimen im Nachtdienst pro 45 Bewohnerinnen und Bewohner mindestens je eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter eingesetzt werden. Ab dem 46. Bewohner muss ein weiterer Beschäftigter zum Einsatz kommen.

    Abweichungen von dieser Mindestvorgabe sind im Einzelfall möglich, wenn der Träger des Pflegeheims der Heimaufsicht eine Konzeption mit fachlich qualifizierter Begründung vorlegen kann. Der Heimbetreiber hatte gegenüber der Heimaufsicht und dem Verwaltungsgericht darzulegen versucht, dass aufgrund seiner besonderen Konzeption eine fachgerechte Pflege auch im Falle des Einsatzes nur eines Beschäftigten im Nachtdienst selbst bei 56 Bewohnern sichergestellt sei. Er begründete dies unter anderem damit, dass das Konzept seiner Einrichtung mit aktiver Tagesgestaltung und speziellen Abendangeboten zu ruhigeren Nächten führe. Dadurch reduziere sich der Betreuungsbedarf während der Nachtzeit deutlich.

    Mit dieser Argumentation konnte der Einrichtungsbetreiber die Heimaufsicht des Landratsamts Zollernalbkreis jedoch ebenso wenig überzeugen, wie das Regierungspräsidium als Widerspruchsbehörde und zuletzt das Verwaltungsgericht Sigmaringen. Zur Begründung seiner Entscheidung führte das Verwaltungsgericht im Wesentlichen aus, dass im Hinblick auf die Pflegebedürftigkeit der Bewohner eine Verringerung des Betreuungsbedarfs in der Nacht nicht vertretbar sei. Dies gelte insbesondere im Zusammenhang mit der Bewältigung von Akut- oder Gefährdungssituationen. Die besondere Konzeption des Pflegeheimbetreibers vermöge die Sicherstellung fachgerechter Pflege durch nur einen Beschäftigten in der Nacht in Notfallsituationen, wie sie in Pflegeheimen immer auftreten könnten, ebenso wenig zu gewährleisten, wie eine Rufbereitschaft oder technische Hilfsmittel wie beispielsweise Sensormatten.

    Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen ist noch nicht rechtskräftig. Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat aber zwischenzeitlich in einem vergleichbaren Verfahren, in dem derselbe Heimbetreiber als Kläger auftritt, einen Antrag auf Zulassung der Berufung gegen ein vorangegangenes Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart abgewiesen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte die Zustimmung zu einem Personalschlüssel von 1:56 für den Nachtdienst ebenfalls abgelehnt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    03.04.2019
    Von Winterlingen in die Welt – Buchausstellung zum 70sten Geburtstag von Manfred Mai
    Die Ausstellung ist vom 9. April bis 2. Mai 2019 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu sehen
     Manfred Mai; ©Tanja Höfliger

    "Ich schreibe besonders gern für Kinder, weil ich ihre Fantasie anregen möchte und weil ich mir wünsche, dass sie durch meine Bücher sich selbst und ihre Umwelt immer wieder neu sehen lernen". So lautet das Credo von Manfred Mai, einem der erfolgreichsten Kinderbuchautoren in Deutschland.

    Anlässlich des 70. Geburtstag des Autors am 15. Mai 2019, hat das Regierungspräsidium Tübingen – Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen eine Ausstellung mit 46 Büchern und Zeitungsartikeln der letzten Jahrzehnte zusammengestellt. Sie gibt einen Überblick über das vielfältige Schaffen und Wirken des mehrfach ausgezeichneten Künstlers, der seine schwäbischen Wurzeln nie verleugnet hat. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Interessierte können die Ausstellung vom 9. April bis zum 2. Mai 2019 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de ​zu finden.

    Manfred Mai wurde 1949 in Winterlingen auf der Schwäbischen Alb geboren. Nach der Schule machte er eine Malerlehre und arbeitete danach drei Jahre lang in einer Werkzeugfabrik. Auf Umwegen entdeckte er die Welt der Bücher und merkte, wie viel ihm bis dahin entgangen war. Schließlich entstand der Wunsch, Lehrer zu werden. Über den zweiten Bildungsweg erhielt er die Hochschulreife, studierte Pädagogik und unterrichtete anschließend acht Jahre an verschiedenen Realschulen. Nebenher schrieb Manfred Mai Geschichten und Gedichte. 1978 wurden seine ersten Texte veröffentlicht, 1984 entschied er sich, das Schreiben zu seinem Beruf zu machen. So entstanden nicht nur unterhaltsame Kinderbücher, sondern auch viel beachtete Sachbücher und Mundartgedichte. Sein erster Roman für Erwachsene „Winterjahre - Roman von der Schwäbischen Alb“ stieß sowohl bei den Lesern als auch bei der Presse auf große Resonanz und wurde als Heimatroman im besten Sinne gelobt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    Foto: Manfred Mai; ©Tanja Höfliger
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  • Abteilung 5
    03.04.2019
    Erste Maßnahmen am Neckar umgesetzt. Besichtigung der naturnahen Aufwertung des Neckars beim Freibad in Tübingen
    Die Gewässerstruktur des Neckars beim Freibad in Tübingen wird vom Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen seit Januar 2019 verbessert. Erste umgesetzte Maßnahmen werden am 09. April vor Ort vorgestellt.

    Nach den ersten drei Monaten Bauzeit stellt der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen zusammen mit dem Planungsbüro und der Baufirma den aktuellen Baufortschritt vor. Zur Erläuterung bereits durchgeführter und noch anstehender Arbeiten gibt es eine öffentliche Begehung der Baustelle am Dienstag, 09. April 2019, von 17:30 bis 19:00 Uhr. Der Zugang zum Treffpunkt ist für Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierte vom Kastanienrondell aus möglich.

    An dieser Stelle des Neckars wurden seit Januar die Uferbefestigungen entfernt und durch schützende Wurzeln und Stämme ersetzt. Entstehen soll eine abwechslungsreiche Gewässerstruktur mit flachen und tiefen Stellen sowie stark oder schwach durchströmten Bereichen, die Lebensräume für verschiedenste Fischarten und Kleinlebewesen bietet. Außerdem werden standortgerechte Pflanzen direkt im und am Gewässer gefördert.

    Die wasserbaulichen Arbeiten werden voraussichtlich bis Oktober 2019 andauern.


    Hintergrundinformation
    Die Maßnahme „Naturnahe Aufwertung des Neckars beim Freibad in Tübingen“ dient der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen. Sie ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes Masterplan Neckar, der insgesamt 34 Standorte im Regierungsbezirk Tübingen aufzeigt, an denen der Neckar ökologisch aufgewertet werden kann.

    Insgesamt befinden sich aktuell neun der 34 Projekte in konkreter Planung. Das erste Projekt „Anlegung Seitenarm am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt“ wurde in den vergangenen Monaten abgeschlossen. Mit der „Naturnahen Umgestaltung des Neckars bei Starzach-Börstingen“ befindet sich aktuell noch ein weiteres Projekt in der Umsetzung.

    Notwendig sind diese Revitalisierungsmaßnahmen am Neckar bei Tübingen, da in der Vergangenheit durch Begradigungen und starken Ausbau massiv in den Flusslauf eingegriffen wurde. Diese Eingriffe brachten erhebliche Nachteile für Tiere und Pflanzen mit sich. So fehlen beispielsweise natürliche Gewässerstrukturen wie unterschiedlich flache und steile Ufer sowie Fischunterstände zum Schutz vor Fraßfeinden, damit sich eine vielfältige Tier- und Pflanzenpopulation entwickeln kann.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

     

    Skizze zum Treffpunkt​

  • Abteilung 2
    03.04.2019
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 9. April bis 4. Mai 2019 in der Stadtbücherei in Albstadt zu sehen
     Günther Bayerl; © Bayerl

    Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.
    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

    Interessierte können die Ausstellung vom 9. April bis zum 4. Mai 2019 in der Stadtbücherei in Albstadt zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.

     

    Hintergrundinformationen:
    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.


    Plakat​​​

  • Abteilung 5
    02.04.2019
    Drittes Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Erhalt der Streuobstwiesen steht im Fokus der Veranstaltungen am 13.04.2019 in Neidlingen

    Wie kann die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet Schwäbische Alb gestaltet werden? Das dritte Zukunftsforum befasst sich mit dem Erhalt der Artenvielfalt auf Streuobstwiesen. Die Veranstaltung beginnt am 13. April 2019 um 13.30 Uhr in der Reußensteinhalle in Neidlingen.

    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchte gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten, Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern von Streuobstwiesen, Bürgerinnen und Bürgern, ökologischem Fachpublikum und weiteren Interessierten über die Zukunft der Landwirtschaft diskutieren. Bei den ersten beiden Veranstaltungen standen die Themen Biodiversität und Insektensterben sowie der nachhaltige Getreideanbau im Fokus.

    Am Samstag, 13. April 2019, dreht sich zwischen 13.30 und 17.30 Uhr alles um die Frage, wie Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten werden können. Der Impulsvortrag von Martin Engelhardt, Streuobst-Experte des Landesnaturschutzverbands, klärt über Hintergründe, Zusammenhänge und Fakten auf, um die Herausforderungen besser zu verstehen. Die Teilnehmenden können Fragen stellen, sich über Handlungsmöglichkeiten informieren und in kleineren Dialogrunden über mögliche Handlungsansätze für die Zukunft diskutieren.

    Was bedeutet Nachhaltigkeit auf Streuobstwiesen? Wie sieht eine naturschutzfachgerechte Streuobstwiesenpflege aus? Welche Ansätze gibt es, um den Ertrag zu erhöhen und gleichzeitig den Arbeitsaufwand zu reduzieren? Wie können Pflegemaßnahmen finanziert werden? Und welches Marketingpotenzial steckt im Streuobst, sprich wie können Verbraucherinnen und Verbraucher erreicht werden? Diese Fragen werden gemeinsam besprochen und in der anschließenden Projektwerkstatt am 18. Mai 2019 in Form von Lösungsansätzen ausgearbeitet.
    Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung unter www.zukunftsforum-biosphaerengebiet.de ist erforderlich.

    Hintergrundinformationen:
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb führt in den Jahren 2018 und 2019 das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb – Wie soll sich unsere Landwirtschaft entwickeln?“ durch. Ziel ist es, in einem öffentlichen Diskurs die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet zu betrachten und daraus neue Lösungsansätze für das Biosphärengebiet abzuleiten. Dieses, durch Sondermittel der Fraktionen Bündnis 90/Grüne und CDU finanzierte Projekt, beinhaltet insgesamt vier Zukunftsforen mit jeweils einem eigenen Schwerpunktthema der Landwirtschaft:

    1. Zukunftsforum „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ (28.11.2018)
    2. Zukunftsforum „Getreideanbau wird nachhaltiger!“ (8.2.2019)
    3. Zukunftsforum „Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten“ (13.4.2019)
    4. Zukunftsforum „Fleischerzeugung und Fleischkonsum: regional und nachhaltig“ (24.05.2019).

    Die Projektpartner sind der Kreisbauernverband Reutlingen, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie der NABU Baden-Württemberg e.V. Weitere Infos unter: www.zukunftsforum-biosphaerengebiet.de​.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    Flyer​​

  • Abteilung 4
    02.04.2019
    Planfeststellungsbeschluss für die Netzverstärkung auf den 110kV-Leitungen der Netze BW GmbH zwischen Herbertingen und Haisterkirch

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat den Planfeststellungsbeschluss für die Netzverstärkung auf den 110kV-Leitungsverbindung der Netze BW GmbH zwischen den Umspannwerken Herbertingen und Haisterkirch erlassen. Das Vorhaben dient der Aufnahme des Lastzuwachses, der in dem Netzgebiet durch den Ausbau der Solarenergie bereits entstanden ist und darüber hinaus aufgrund der Ausbauziele der Landesregierung für die Zukunft prognostiziert wurde.

    Der Beschluss und der festgestellte Plan werden von Montag, 1. April bis einschließlich Montag, 8. April 2019, bei den Gemeinden Aulendorf, Bad Saulgau, Bad Schussenried, Bad Waldsee, Ebersbach-Musbach und Herbertingen zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Der Beschluss und die festgestellten Planunterlagen können im selben Zeitraum auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden. Außerdem ist der Beschluss auf der Internetseite des Regierungspräsidiums abrufbar unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/Planfeststellung.aspx. ​

    Mit Ende der Auslegungsfrist am Montag, 8. April 2019, gilt der Beschluss gegenüber den Betroffenen und denjenigen, die Einwendungen erhoben haben, als zugestellt. Ab Dienstag, 9. April 2019, läuft die einmonatige Klagefrist. 

    Die Vorhabenträgerin hat die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt und insbesondere auf die betroffenen Schutzgebiete umfassend ermittelt. Auf der Grundlage der eingereichten Unterlagen sowie der Stellungnahmen der Behörden und Verbände konnte das Regierungspräsidium die Umweltwirkungen abschließend bewerten. Zugunsten der Schutzgüter Tiere und Pflanzen, Wasser und Boden werden Vermeidungs- und Kompensationsmaßnahmen festgesetzt. Insgesamt handelt es sich um eine Planung, die alle rechtlichen Vorgaben einhält. Insbesondere werden die Grenzwerte zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch elektrische und magnetische Felder sicher eingehalten. Die Planfeststellungsbehörde ist davon überzeugt, dass angesichts der Bedeutung des Vorhabens für die Allgemeinheit und einander widerstreitender privater und öffentlicher Interessen im Zusammenhang mit der Realisierung des Vorhabens ein gerechter Ausgleich gefunden wurde.

    Die Vorhabenträgerin plant, mit der Umsetzung des Vorhabens in den nächsten Monaten zu beginnen und rechnet mit einer Bauzeit von sechs bis neun Monaten.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zum Planfeststellungsverfahren steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. Fragen zum Vorhaben selber richten Sie bitte direkt an die Netze BW GmbH als Vorhabenträgerin. ​

  • Abteilung 2
    02.04.2019
    Im Rahmen seiner Stadtsanierungsreise 2019 besucht Regierungspräsident Klaus Tappeser am Montag, 08. April 2019, die Große Kreisstadt Mössingen
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Städtebauförderung ist das zentrale Infrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Städte und Gemeinden für alle Bevölkerungsgruppen lebenswert und attraktiv zu erhalten. Dabei unterstützen wir unsere Städte und Gemeinden bei ihren Anstrengungen, städtebauliche Missstände und Entwicklungsdefizite zu beseitigen oder nachhaltig zu mildern.

    Das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet im Frühjahr 2019 eine „Stadtsanierungsreise“. Gemeinsam mit den zuständigen Experten des Regierungspräsidiums Tübingen informiert sich Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser dabei über ausgewählte Projekte im Regierungsbezirk Tübingen, die mit Hilfe der Städtebauförderung aktuell umgesetzt werden oder bereits abgeschlossen sind. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bereits am 08. April 2019 finden Besuche in Mössingen und Albstadt statt. Ende April und Anfang Mai sind Besuche in Wangen im Allgäu, Ulm, Riedlingen und Salem geplant. Es folgen jeweils separate Presseinladungen.
     
    Mit dieser Presseinladung lade ich Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser, sehr herzlich ein zum

    Vor-Ort-Termin zum Thema „Stadtsanierung in Mössingen“
    am Montag, 08. April 2019, um 14 Uhr,
    Treffpunkt: Tonnenhalle im Pausa-Quartier
    Löwensteinplatz 1
    72116 Mössingen.

    Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis Freitag, 05. April 2019, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel

    Programm

  • Abteilung 11
    02.04.2019
    Grenzwerte für Schwermetalle in Fahrzeugteilen eingehalten
    Landesweit zuständige Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen zeigt erfreuliche Ergebnisse bei Überprüfung von baden-württembergischen Unternehmen

    Die Altfahrzeug-Verordnung verpflichtet Fahrzeughersteller und Produzenten von Fahrzeugteilen, den Einsatz von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom zu begrenzen. Die landesweit zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat in einer Schwerpunktaktion die Einhaltung der Grenzwerte überprüft. Dabei hat sich gezeigt, dass die Stoffverbote weitestgehend eingehalten werden.

    Jährlich werden in Deutschland rund eine halbe Million Pkw und leichte Nutzfahrzeuge als Altfahrzeuge entsorgt. Bei der Entsorgung der bis zu 10.000 Einzelteile eines Pkws fallen mitunter auch für die Umwelt problematische Stoffe an. Die Altfahrzeug-Verordnung verbietet daher den Einsatz von Blei, Quecksilber, Cadmium und sechswertigem Chrom, um die Belastung durch Schwermetalle so gering wie möglich zu halten.

    Die landesweit zuständige Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ist für die Überprüfung dieser Stoffverbote zuständig. Bei einer Schwerpunktaktion wurden nun fünf baden-württembergische Unternehmen, die Fahrzeugteile herstellen, importieren oder damit handeln, einer überschlägigen Systemprüfung unterzogen. Zusätzlich wurden ausgewählte Einzelteile im Labor auf Schwermetalle getestet.

    Bei der Systemprüfung ging es um die Darlegung der Qualitätssicherungsmaßnahmen, durch welche die Einhaltung der Stoffverbote der Altfahrzeug-Verordnung gewährleistet werden sollen. Drei der Unternehmen konnten auf ein Qualitätsmanagementsystem nach der Normenreihe DIN EN ISO 9000 oder ein speziell in der Automobilbranche eingesetztes Programm zurückgreifen. Der Gesetzgeber gibt keine Vorgaben für die Qualitätssicherung vor.

    In einem zweiten Schritt wurden 50 zufällig bei den Firmen ausgewählte Fahrzeugteile auf Schwermetalle untersucht. Dabei hat das vom Regierungspräsidium Tübingen beauftragte Labor für stofflichen Verbraucherschutz der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg Erfreuliches nach Tübingen gemeldet. Die Grenzwerte von jeweils 0,1 Prozent bei Blei, Quecksilber und sechswertigem Chrom sowie 0,01 Prozent für Cadmium wurden bis auf zwei Ausnahmen in allen Fällen eingehalten. Lediglich bei einer Kabelummantelung eines Scheibenwischermotors und einer Kunststoffschiene eines Scheibenwischers wurde zu viel Blei im Werkstoff festgestellt.

    Die betroffenen Wirtschaftsakteure wurden informiert und haben die beanstandeten Produkte zwischenzeitlich bereits vom Markt genommen.


    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemikalien und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    01.04.2019
    „ALLES IMMER“ – Fotoausstellung Jan von Holleben
    Die Ausstellung ist vom 6. April bis 18. Mai 2019 in der Stadtbibliothek in Rottenburg am Neckar zu sehen
     Portrait von Jan von Holleben

    „Einst regierte ich die Welten. Nicht nur eine, sondern viele. Ich regierte sie mit Spiegeln und Linsen. Ich regierte sie mit Licht und Schatten und Zeit. Manchmal regierte ich mit einer Täuschung des Auges. Durch meine Kamera nahm ein gesamter Kosmos Gestalt an, und jede einzelne Welt darin schien nach einer gewissen fremdartigen Logik zu funktionieren, wie eine Art magisches Uhrwerk.“ So beschreibt der Fotograf Jan von Holleben seine künstlerische Arbeit.

    Einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in die fantastische Bilderwelt von Jan von Holleben bietet die vom Regierungspräsidium Tübingen – Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen erstellte Ausstellung mit 20 großformatigen Fotografien aus seinem neuen Buch „ALLES IMMER“, die von einer Auswahl seiner Bücher umrahmt werden.

    Interessierte können die Ausstellung vom 4. April bis zum 18. Mai 2019 in der Stadtbibliothek in Rottenburg am Neckar zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de​ zu finden.

    Jan von Holleben wurde 1977 geboren und verbrachte einen Großteil seiner Jugend in einer alternativen Kommune in Süddeutschland. Im Alter von 13 Jahren folgte er der fotografischen Karriere seines Vaters, nahm eine Kamera zur Hand und experimentierte mit den verschiedensten „Zaubertricks“. So entfaltete er seinen Einfallsreichtum und seine fotografischen Fertigkeiten mit Freunden und Familie, später verfeinerte er seine Technik durch Auftragsarbeiten. Nach einem Studium der Heilerziehungspädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg zog er nach London, erlangte einen Abschluss in der Theorie und Geschichte der Fotografie am „Surrey Institute of Art and Design“. Im Anschluss arbeitete er als Bildredakteur, künstlerischer Leiter und fotografischer Leiter in London. Rasch gründete er zwei Fotografenkollektive, „Young Photographers United“ und „photodebut“, später folgte das „Photographer’s Office“.
    Im Zentrum seiner fotografischen Arbeit steht der „Homo ludens“ – der Mensch, der durch Spielen lernt. Dieses Konzept gründet auf dem spielerischen Zusammenschluss von pädagogischer Theorie mit Jan von Hollebens eigener Erfahrung von Spiel und Erinnerungen aus der Kindheit.

    Jan von Hollebens Arbeiten werden international ausgestellt und auf der ganzen Welt veröffentlicht. Seine Bücher und Fotografien wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung:

    Bild: Portrait von Jan von Holleben; © Anna Schäflein

    Anlage:
    Plakat​​

  • Abteilung 5
    01.04.2019
    Naturnahe Aufwertung des Neckars bei Starzach-Börstingen - Aufstellung einer Bank zur Naherholung

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen lässt seit September 2018 die Gewässerstruktur des Neckars bei Starzach-Börstingen verbessern. Letzte Restarbeiten werden in den kommenden Wochen abgeschlossen und bis Ende Mai 2019 wird ein Lehr- und Erlebnispfad entlang des Gewässerabschnittes angelegt.

    Als erster Baustein für diesen Pfad wurde am vergangenen Freitag bereits eine Bank aufgestellt und kann ab sofort als Rastplatz genutzt werden. Die Bank wurde von vier Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule im Gäu Ergenzingen im Rahmen einer Projektarbeit hergestellt. Das Regierungspräsidium Tübingen hat dieses Projekt gerne in sein Lehrpfadkonzept aufgenommen und wird für die entstandenen Kosten in Höhe von etwa 400 Euro aufkommen.

    „Ich danke den Schülerinnen und Schülern ganz herzlich für ihr Engagement und die geleistete Arbeit. Die Bank ist ein wertvoller Beitrag zum Gesamtprojekt und eine sinnvolle Ergänzung des Lehr- und Erlebnispfads,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser. 

    Bei einem offiziellen Termin im Juni werden die Neckarumgestaltung und der Lehrpfad von Herrn Regierungspräsidenten Tappeser und Herrn Bürgermeister Noé eingeweiht.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

    Hintergrundinformation
    Die Maßnahme „Naturnahe Aufwertung des Neckars bei Starzach-Börstingen“ dient überregional der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen. Sie ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes Masterplan Neckar, der insgesamt 34 Standorte im Regierungsbezirk Tübingen aufzeigt, an denen der Neckar ökologisch aufgewertet werden kann.
     
    Insgesamt befinden sich aktuell 9 der 34 Projekte in konkreter Planung. Das erste Projekt „Anlegung Seitenarm am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt“ wurde in den vergangenen Monaten abgeschlossen. Mit der „Naturnahen Aufwertung des Neckars beim Freibad in Tübingen“ befindet sich aktuell noch ein weiteres Projekt bereits in der baulichen Umsetzung.​

  • Abteilung 2
    01.04.2019
    Im Rahmen seiner Stadtsanierungsreise 2019 besucht Regierungspräsident Klaus Tappeser am Montag, 08. April 2019 die Große Kreisstadt Albstadt
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Städtebauförderung ist das zentrale Infrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Städte und Gemeinden für alle Bevölkerungsgruppen lebenswert und attraktiv zu erhalten. Dabei unterstützen wir unsere Städte und Gemeinden bei ihren Anstrengungen, städtebauliche Missstände und Entwicklungsdefizite zu beseitigen oder nachhaltig zu mildern.

    Das Regierungspräsidium Tübingen veranstaltet im Frühjahr 2019 eine „Stadtsanierungsreise“. Gemeinsam mit den zuständigen Experten des Regierungspräsidiums Tübingen informiert sich Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser dabei über ausgewählte Projekte im Regierungsbezirk Tübingen, die mit Hilfe der Städtebauförderung aktuell umgesetzt werden oder bereits abgeschlossen sind. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bereits am 08. April 2019 finden Besuche in Mössingen und Albstadt statt. Ende April und Anfang Mai sind Besuche in Wangen im Allgäu, Ulm, Riedlingen und Salem geplant. Es folgen jeweils separate Presseinladungen.
     
    Mit dieser Presseinladung lade ich Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser, sehr herzlich ein zum

    Vor-Ort-Termin zum Thema „Stadtsanierung in Albstadt“
    am Montag, 08. April 2019, um 09:00 Uhr,
    Treffpunkt: Rathaus Albstadt, Großer Sitzungssaal, Ebene 4,
    Marktstraße 35
    72458 Albstadt.

    Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis Freitag, 05. April 2019, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel

    Programm

  • Abteilung 9
    29.03.2019
    Marcel Zembrot ist neuer Leiter der Landesstelle für Straßentechnik
     Leiter der Landesstelle für Straßentechnik - Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Tübingen- Herr Marcel Zembrot Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

    Gemeinsam mit Verkehrsminister Winfried Hermann MdL hat Regierungspräsident Klaus Tappeser Herrn Marcel Zembrot zum neuen Leiter der Landesstelle für Straßentechnik - Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Tübingen- bestellt.

    Herr Minister Hermann sagte bei der Amtseinsetzung von Herrn Marcel Zembrot am 28. März 2018 in der Landesstelle für Straßentechnik: „Ich freue mich, dass mit Herrn Zembrot nun eine in höchstem Maß kompetente und tatkräftige Person an der Spitze der Landesstelle steht. Gerade auch seine Offenheit für innovative Ideen macht ihn zur Idealbesetzung im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen. Aus der Landesstelle muss eine moderne, digital arbeitende Verkehrssteuerungs- und Kontrollzentrale des Landes werden.“

    Für seine neue Aufgabe bringt Herr Zembrot vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Tätigkeiten in der Straßenbauverwaltung mit. Der 44-jährige leitete zuletzt das Referat Straßen- und Erhaltungsplanung im Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Er tritt die Nachfolge von Abteilungspräsident Stefan Heß an, der zum Regierungspräsidium Stuttgart als dortiger Leiter der Abteilung 4 „Straßenwesen und Verkehr“ gewechselt ist.

    „Für die Leitung der Landesstelle für Straßentechnik haben wir mit Herrn Zembrot einen qualifizierten Kollegen mit breitem Erfahrungshorizont gewinnen können. Ich halte ihn gerade angesichts der anstehenden großen Strukturveränderungen in der Straßenbauverwaltung, die der Übergang der Autobahnverwaltung zum 1. Januar 2021 an den Bund mit sich bringt, für den richtigen Mann,“ so Regierungspräsident Tappeser. Tappeser wies in diesem Zusammenhang insbesondere auch auf den Umstand hin, dass die Landesstelle rund 45 Prozent ihres Personals im kommenden Jahr an die Autobahngesellschaft abgeben müsse. Umso mehr freue es ihn, dass Verkehrsminister Hermann in seiner Ansprache die Bedeutung der Landesstelle für Straßentechnik über das Jahr 2020 hinaus und ihre besondere Rolle im Zusammenhang mit der Mobilitätswende und den damit zusammenhängenden, neuen Aufgaben in der Straßenbauverwaltung des Landes hervorgehoben hat. „Das ist eine solide Grundlage für die nun anstehende Neuausrichtung der Landesstelle,“ betonte Tappeser.

    Hintergrundinformationen zu Herrn Zembrot:
    Herr Zembrot ist im oberschwäbischen Bad Waldsee aufgewachsen, wohnt jedoch seit vielen Jahren mit seiner Familie in Karlsruhe. Nach seinem Abschluss als Diplom-Bauingenieur absolvierte er seinen Vorbereitungsdienst zum höheren bautechnischen Verwaltungsdienst. Im April 2004 wurde er als Bauassessor dem Straßenbauamt Karlsruhe zugewiesen. Im Zuge der Verwaltungsstrukturreform wurde er zum Regierungspräsidium Karlsruhe versetzt. Ab April 2009 war Herr Zembrot im damals für Verkehr zuständigen Innenministerium Baden-Württemberg tätig. Im Juni 2009 folgte eine Abordnung als Teilnehmer des 18. Führungslehrgangs zur Führungsakademie Baden-Württemberg. Im Mai 2010 wurde Herr Zembrot zum Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, abgeordnet und zum 01. Juni 2010 dorthin versetzt. Nach seiner Versetzung zum Ministerium für Verkehr und Infrastruktur im September 2011 wurde ihm zum 01. Juni 2012 die stellvertretende Referatsleitung im Referat „Straßenerhaltungsmanagement und Ingenieurbau“ übertragen. Am 01. Juli 2016 wurde er zum Leiter des Referats „Straßenbau, westlicher Landesteil“ im Ministerium für Verkehr bestellt. Zum 01. September 2016 wurde ihm die Leitung des Referats Straßen- und Erhaltungsplanung im Verkehrsministerium übertragen. In dieser Funktion war Herr Zembrot für die technischen Grundsatzthemen in der Straßenbauverwaltung zuständig. Die neue Aufgabe bei der Landesstelle für Straßentechnik knüpft hier unmittelbar an und stellt insoweit die konsequente Fortführung dieser Tätigkeit im operativen Bereich der Straßenbauverwaltung dar.


    Hintergrundinformationen zur LST:
    Die Landesstelle für Straßentechnik (LST) ist Teil des Regierungspräsidiums Tübingen. Sie ist das Fachzentrum der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg für Forschung, Entwicklung, Information und zentrale Projekte im Straßenbau und der Verkehrstechnik mit landesweiter Zuständigkeit. Sie unterstützt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Dienststellen in den Regierungspräsidien und bei den Land- und Stadtkreisen. Die LST erbringt Dienstleistungen für Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung von Straßen. Sie betreibt an Ihrem Standort in Stuttgart-Feuerbach auch die Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg (SVZ) und steuert von dort landesweit die Verkehrsbeeinflussungsanlagen und -leitsysteme an den Autobahnen und Bundesstraßen. Zudem stellt die SVZ alle Verkehrsinformationen öffentlich in Echtzeit zur Verfügung und hilft den Verkehrsteilnehmenden, ihre Fahrt hinsichtlich Route oder Zeitpunkt anzupassen. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.svz-bw.de​.
    Das ebenfalls bei der LST angesiedelte Fachzentrum Straßeninformationen ist die zentrale Stelle in Baden-Württemberg für die Entwicklung und Betreuung von IT-Fachanwendungen in der Straßenbauverwaltung. Neben der Straßen- und Bauwerksdatenbank stellt sie Planungsanwendungen (CAD-Systeme), Ausschreibungs- und Abrechnungssoftware sowie Spezialsoftware bereit, beispielsweise für die Unfallschadenabwicklung, Verkehrszählungen, das Projektmanagement, die Kosten- und Leistungsrechnung oder die Liegenschaftsverwaltung.

    Bild: Leiter der Landesstelle für Straßentechnik - Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Tübingen- Herr Marcel Zembrot; Quelle: Regierungspräsidium Tübingen.


    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    29.03.2019
    B 28 neu Rottenburg - Tübingen - Brückenbauarbeiten haben begonnen
    Nachtarbeiten im April und Vollsperrung der Bahnstrecke am 13. und 14. April 2019

    Parallel zu den seit September 2018 laufenden Straßenbauarbeiten zwischen Tübingen-Weilheim und Tübingen-Bühl haben inzwischen die Bauarbeiten zur Herstellung der neuen Wirtschaftswegunterführungen in Bühl und Kilchberg im Zuge der neuen B 28 und der Bahnstrecke zwischen Plochingen und Immendingen begonnen.

    Die bestehenden Wirtschaftswege im Bereich der Knollstraße in Bühl und der Bahnhofstraße in Kilchberg werden bislang über unbeschrankte Bahnübergänge geführt. Im Zuge des Neubaus der B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen werden die Wirtschaftswege zukünftig unter der Bahnlinie und der neuen B 28 unterführt. Dies erfordert in Bühl und Kilchberg jeweils den Neubau einer Bahnbrücke und einer Straßenbrücke.
     
    Als vorbereitende Maßnahmen für die Herstellung der Bahnbrücken in Bühl und Kilchberg werden in der ersten Aprilwoche 2019 die innerhalb des Baufelds vorhandenen Kabel der Deutschen Bahn verlegt. Des Weiteren werden in der zweiten und dritten Aprilwoche 2019 Arbeiten zur Einbringung von Stahlspundwänden im Gleisbereich durchgeführt. Die ins Erdreich einzubringenden Stahlspundwände dienen zur Sicherung der bestehenden Gleisanlagen und des anstehenden Geländes während der Baumaßnahme.

    Die Kabelarbeiten sowie die Einbringung der Spundwandverbauten im Gleisbereich zwischen dem 01. April 2019 und dem 20. April 2019 können aufgrund geltender Sicherheitsvorschriften teilweise nur innerhalb der nächtlichen Betriebsruhen der Bahnstrecke, jeweils von 00:00 Uhr bis 05:00 Uhr, durchgeführt werden. Teilweise muss der Spundwandverbau auch im Bereich des Gleiskörpers stattfinden, wofür der Ausbau der Gleisschienen erforderlich ist. Diese Arbeiten sowie der entsprechende Aus- und Wiedereinbau der Gleisanlagen können nur innerhalb einer Vollsperrung der Bahnstrecke an einem Wochenende durchgeführt werden. Der Termin dieser Sperrung ist vom 13. April 2019 ab 01:00 Uhr bis 14. April 2019, 07:00 Uhr. Während der Vollsperrung wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Rottenburg und Tübingen eingerichtet. Die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke in diesem Teilabschnitt ist für Sonntag, den 14. April 2019 ab 07:00 Uhr vorgesehen. Die Deutsche Bahn wird rechtzeitig über die Sperrung und die Einrichtung des Schienenersatzverkehrs informieren.

    Die Bahnbrücken für Bühl und Kilchberg sollen in gleisparalleler Lage hergestellt und im Zuge einer Sperrung der Bahnstrecke Ende Oktober 2019 in ihre endgültige Lage verschoben werden. Die Bauarbeiten für die Straßenbrücken laufen zeitgleich. Vorgesehen ist, die Straßenbrücken in Bühl und Kilchberg bis Oktober 2019 fertigzustellen. Dadurch kann die B 28 neu im Teilabschnitt vom Anschlussknoten Tübingen-Weilheim bis zum Anschlussknoten Tübingen-Bühl/Bonlanden Ende 2019 für den Verkehr freigeben werden.

    Die Gesamtfertigstellung der neuen Wirtschaftswegunterführungen in Bühl und Kilchberg ist für Mitte 2020 vorgesehen. Die Kosten für die Bauwerke in Kilchberg belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Bei den Bauwerken in Bühl liegen die Baukosten bei rund 3,9 Millionen Euro. Die gesamte Bauabwicklung sowohl für die Straßenbrücken als auch für die Eisenbahnbrücken obliegt dem Regierungspräsidium Tübingen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen um Verständnis.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    27.03.2019
    L 196, Instandsetzung der Brücke über die Donau bei Beuron-Hausen im Tal
    Aufhebung der Vollsperrung am Freitag, 05. April 2019

    Die Instandsetzung der Brücke über die Donau bei Beuron-Hausen im Tal ist weitestgehend abgeschlossen. Am Freitag, 05. April 2019, wird die L 196 zwischen Kreenheinstetten und Hausen im Tal wieder für den Verkehr freigegeben. Aufgrund der schlechten Witterung hat sich die Verkehrsfreigabe um eine Woche verzögert. Bis Mitte Mai 2019 werden noch die Natursteinwände und die Randstreifen der Brücke saniert. Diese Arbeiten werden unter Verkehr ausgeführt. Somit ist die L 196, als wichtige verkehrliche Verbindungsfunktion, vor Beginn der Touristensaison wieder befahrbar.

    Seit November 2018 wurden Schäden am Belag, der Abdichtung und der Entwässerungseinrichtungen beseitigt. Mit der Sanierung wird die Substanz der Brücke erhalten und die Verkehrssicherheit verbessert. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich auf rund 610.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer weiterhin um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können zeitnah auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 5
    27.03.2019
    Plastikarme Küche und wertvolle Milch
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt zu zwei Veranstaltungen aus dem aktuellen Jahresprogramm ein

    Das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt am 03.04.2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr zu einem Informationsabend rund um das Thema „Plastikarme Küche?!“ ein. Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig und Marion Pfleiderer zeigen Tipps und Tricks, wie sich Plastik in der Küche vermeiden lässt. Am 04.04.2019 findet ein Vortrag zum Thema „Wertvolle Milch?!“ statt. Uta Maria Killgus vom Kreislandwirtschaftsamt Reutlingen berichtet über den aktuellen Stand der Forschung in Sachen Für und Wider des Lebensmittels.

    Ob als Folie um Lebensmittel, in Form von Küchenhelfern wie Kochlöffel, Spülbürsten, Schneidbrettern oder als Aufbewahrungsboxen, Plastik ist in der Küche alltäglicher Bestandteil. Wie lässt sich Plastik vermeiden oder zumindest spürbar reduzieren? Wie gelingt das Haltbarmachen von Lebensmitteln ohne Plastik? Zu diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Plastikvermeidung im Haushalt geben Hauswirtschaftsmeisterin Irmgard Heilig und Marion Pfleiderer am Mittwoch, 03.04.2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen wertvolle Hinweise und laden Interessierte zum Ausprobieren ein. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der VHS Bad Urach-Münsingen statt und kostet 15 Euro. Eine Anmeldung ist über die VHS telefonisch unter 07381/715998-0 erforderlich. Eine Schürze und bei Bedarf etwas zu trinken ist von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mitzubringen.

    Der Informationsabend lässt sich gut mit einem Besuch der aktuellen Ausstellung „Lebensweg Plastik“ im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb kombinieren. Die Ausstellung macht deutlich, dass ein Umdenken hinsichtlich des Einsatzes von Plastik zwingend erforderlich ist. Sie ist noch bis zum 13.05.2019 für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

    Einen Tag später, am Donnerstag, 04.04.2019 lädt das Biosphärenzentrum von 19.30 bis 21.00 Uhr zum Vortrag „Wertvolle Milch?!“ ein. Milch ist ein umstrittenes Lebensmittel. Die Einen sind voller Lob der Inhaltsstoffe wegen, für die Anderen ist sie ein Risikofaktor für ernährungsbedingte Krankheiten. Uta Maria Killgus vom Kreislandwirtschaftsamt Reutlingen geht wichtigen Fragen rund um dieses Naturprodukt nach. Welche Bestandteile enthält die Milch überhaupt und welche Aufgaben übernehmen die Nährstoffe im menschlichen Körper? Was ist der aktuelle Stand der Forschung? Die Veranstaltung findet im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen in Kooperation mit dem Landkreis Reutlingen und der VHS Bad Urach-Münsingen statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Hintergrundinformationen:
    Beide Veranstaltungen sowie die Ausstellung „Lebensweg Plastik“ sind Teil des Jahresprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Das komplette Programm ist online unter https://www.biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm ​abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 01
    27.03.2019
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Vereine bringen die Menschen zusammen und machen unsere Dörfer und Städte lebenswert – Lebendige Sportvereine brauchen zeitgemäße Sportanlagen.“
    Kommunale Sportstättenbauförderung 2019: Sitzung des beratenden Ausschusses beim Regierungspräsidium Tübingen
     Junge Sportlerinnen und Sportler in einer Sporthalle im Regierungsbezirk Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    Am 27. März 2019 tagte unter Vorsitz von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser der Ausschuss „Kommunale Sportstättenbauförderung“ beim Regierungspräsidium Tübingen. Intensiv beraten wurde das Förderprogramm für das Jahr 2019. Über den Programmvorschlag entscheidet nun das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

    „Vereine bringen die Menschen zusammen und machen unsere Dörfer und Städte lebenswert. Dies gilt gerade auch für die Sportvereine“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Lebendige Sportvereine brauchen zeitgemäße Sportanlagen, die gemeinsam mit den Kommunen entwickelt werden müssen. An diesem Punkt setzt die Sportstättenbauförderung des Landes an“, erläuterte Tappeser.

    Mit der kommunalen Sportstättenbauförderung leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Errichtung und Erhaltung kommunaler Sportstätten. Gefördert werden Städte und Gemeinden beim Bau und bei der Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen, die sowohl dem Schul- als auch dem Vereinssport dienen. In Baden-Württemberg stehen 2019 hierfür rund 17 Mio. EUR zur Verfügung. Auf den Regierungsbezirk Tübingen entfallen davon aufgrund der Einwohnerzahl rund 3,2 Mio. EUR.

    Für das Förderjahr 2019 wurden im Regierungsbezirk Tübingen insgesamt 23 Anträge auf Förderung eingereicht und Zuwendungen in Höhe von insgesamt rund 4,9 Mio. EUR beantragt.

    Hintergrundinformation:
    In jedem Regierungsbezirk ist für die Kommunale Sportstättenbauförderung ein beratender Ausschuss gebildet. Dieser Ausschuss erstellt den Programmvorschlag für das jährliche Förderprogramm im jeweiligen Regierungsbezirk. Über die Programmvorschläge der vier Regierungspräsidien entscheidet das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport.

    Neben Vertretern von Gemeinde-, Städte- und Landkreistag gehören dem Ausschuss beim Regierungspräsidium Tübingen auch zwei Vertreter des Württembergischen Landessportbundes e.V. an. Den Vorsitz führt Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Bild:
    Junge Sportlerinnen und Sportler in einer Sporthalle im Regierungsbezirk Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    26.03.2019
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Teilabbruch der Autobahnbrücke über die Lerchenbergstraße bei Dornstadt am nächsten Wochenende

    Mit dem Verlegen des Verkehrs der Autobahn im Bauabschnitt 1 Anfang dieses Jahres auf den nördlichen Teil der A 8 wurde die Südseite verkehrsfrei. Seither laufen die Arbeiten zur Verbreiterung der neuen Richtungsfahrbahn München. Hiervon sind auch drei der vier in diesem Bauabschnitt vorhandenen Brückenbauwerke betroffen.

    Nach dem Abbruch der Brücke über die Bahnstrecke Stuttgart-Ulm in der letzten Woche, werden in den nächsten Wochen die vorhandenen Autobahnbrücken über die Lerchenbergstraße und über den Eiselauer Weg teilweise abgebrochen. Die Lerchenbergstraße verbindet die Gemeinde Dornstadt und den Ulmer Stadtteil Lehr. Der Eiselauer Weg ist die Zu- und Abfahrt zum Gewerbegebiet Himmelweiler im Ulmer Norden. Nur die Brücke im Zuge der Bundesstraße 10 über die Autobahn wird nicht abgebrochen, da sie bereits ausreichend Platz für die späteren neuen drei Fahrstreifen und den Standstreifen je Fahrtrichtung bietet.

    Der Abbruch des südlichen Überbaus der Autobahnbrücke über die Lerchenbergstraße ist am kommenden Wochenende geplant. Die Widerlager, das sind die beiden Bauteile, die den Brückenüberbau abstützen, bleiben bestehen. Sie werden verbreitert, und ein neuer, breiterer Überbau wird darauf hergestellt.

    Die infolge des Abbruchs erforderliche Sperrung der Lerchenbergstraße beginnt am Freitag, 29. März 2019 um ca. 20:00 Uhr und endet am Montag, 01. April 2019 um ca. 5:00 Uhr. In dieser Zeit kann die Lerchenbergstraße weiterhin von Norden und Süden jeweils bis kurz vor die Baustelle befahren werden. Alle bestehenden seitlichen Zufahrten von und zur Lerchenbergstraße bleiben offen.

    Der Autobahnverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen und wird während des Abbruchs nicht weiter eingeschränkt.
    Der Kfz-Verkehr zwischen Dornstadt und Lehr und zur Rommelkaserne wird über die Bundesstraße 10 umgeleitet. Auf der Bundesstraße 10 wird in Richtung Norden an die bestehende Umleitung, die bereits für eine Baumaßnahme der Gemeinde Dornstadt eingerichtet ist, angeschlossen.
     
    Der Fußgänger- und Fahrradverkehr muss ebenfalls umgeleitet werden. Dieser wird, von Dornstadt kommend, westlich über die Gartenstraße, den Spielplatz „Am Bergle“ und die Biathlon-Anlage wieder auf die Lerchenbergstraße geführt.

    Fahrplanänderungen der Buslinie 49 werden unter www.ding.eu veröffentlicht und können den Aushängen an den Haltestellen entnommen werden.

    Das Regierungspräsidium informiert frühzeitig über weitere Sperrungen im Zusammenhang mit den Brückenbauarbeiten an der Lerchenbergstraße und am Eiselauer Weg.

    Generelle Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx ​zu finden.​​

  • Abteilung 01
    26.03.2019
    Jahresempfang im Regierungspräsidium Tübingen zum Thema „Wandel gestalten – Wahlen 2019“ - Festrede von Herrn Weihbischof Thomas Maria Renz – „Impulse von ‚Querdenkern‘ und ‚Menschen am Rande‘ aufnehmen!“
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Wandel gab es schon immer. Neu ist die Schnelligkeit und Dynamik. Dem stellen wir uns mit aller Kraft – und wagen beherzt Neues!“
     Thomas Maria Renz, Weihbischof in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Regierungspräsident Klaus Tappeser; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    Am Dienstag, 26. März 2019, fand der traditionelle Jahresempfang des Regierungspräsidiums Tübingen statt. Erstmals hatten die Damen und Herren Oberbürgermeister und Bürgermeister des Regierungsbezirks dieses Jahr im Vorfeld der Festrede die Möglichkeit, sich mit Expertinnen und Experten des Regierungspräsidiums Tübingen sowie des Landkreis-, des Städte- und des Gemeindetags über aktuelle Themen auszutauschen.

    In seiner Begrüßung der rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung, Kirchen und Politik betonte Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Wandel gab es schon immer. Neu ist die Schnelligkeit und Dynamik. Dem stellen wir uns mit aller Kraft – und wagen beherzt Neues“. Der schnelle Wandel und die dynamischen Veränderungen bedeuten große Herausforderungen, sind aber zugleich auch Chance und Auftrag, die Entwicklungen mitzugestalten, so Tappeser.

    Die Festrede hielt Herr Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Thomas Maria Renz. „Wenn wir auf die Geschichte der Kirche schauen, dann fällt auf, dass Erneuerungs- und Wandlungsimpulse fast nie aus der Mitte des Establishments kamen, also selten von den amtierenden ‚Machthabern‘, von Päpsten und Bischöfen, sondern eher von Querulanten und Unangepassten, die irgendwo am Rande der Kirche standen“, erläuterte Weihbischof Renz. Als Beispiele verwies er auf Franz von Assisi, Katharina von Siena, Theresia von Avila und Martin Luther.

    Wenn sich diese Erfahrung aus der Kirchengeschichte bis zu einem gewissen Grad verallgemeinern lasse, dann sei es auch für die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister einen Versuch und die Mühe wert, sich von „Querdenkern“ und „Menschen, die irgendwo am Rande stehen,“ neue Impulse geben zu lassen und sie womöglich sogar für den eigenen Beraterstab zu gewinnen, führte Weihbischof Renz aus.

    Hintergrundinformation:
    Krankheitsbedingt hatte Herr Oberbürgermeister a. D. Dr. Dieter Salomon kurzfristig seinen Festvortrag absagen müssen. Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser konnte daraufhin Herrn Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Thomas Maria Renz, als Redner gewinnen. Kaum eine Institution ist aktuell so betroffen vom Wandel wie die Kirche.

    Terminhinweis:
    Das Theaterstück „Dein ist mein Herz – Europa“ wird aufgeführt im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, am 9. April 2019, 16:00 Uhr. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Warum ist die Europawahl so wichtig?“. Wie üblich informieren wir zu gegebener Zeit noch mit einer gesonderten Presseeinladung.

    Bild:

    Thomas Maria Renz, Weihbischof in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Regierungspräsident Klaus Tappeser; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    22.03.2019
    Klamottentauschparty und Löwenzahnfrühstück
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt mit zwei Veranstaltung zu nachhaltigem Handeln ein
     Löwenzahnfrühstück, Foto: Dr. Marianne Ruoff

    Im Alltag lässt sich nachhaltiges Handeln ganz einfach umsetzen. Mit ein paar Ideen kann der eigene Kleiderschrank genauso wie ein regionales Frühstück dazu beitragen, dass Mensch und Natur gleichermaßen profitieren. Die Klamottentauschparty am 29. März von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Zehntscheuer in Münsingen und ein leckeres Frühstück am 30. März 2019 im Biosphärenzentrum zeigen Umsetzungsmöglichkeiten.

    Unter dem Motto „Tauschen statt Wegwerfen“ lässt sich bei der Klamottentauschparty nicht nur der eigene Geldbeutel schonen, sondern auch die Natur. Am Freitag, 29. März 2019, um 17.00 Uhr ist Einlass in die Zehntscheuer in Münsingen. Zuerst werden die Klamotten auf „Tauschtauglichkeit“ geprüft, dann Exemplare mit Flecken und Löchern aussortiert. Die guten „Stücke“ hängen die Interessierten im Tauschraum auf und können nach Belieben die Klamotten anderer Gäste auswählen und kostenlos mitnehmen. Umkleidekabinen zum Anprobieren sind vorhanden. Für eine Pause zwischendurch bietet die BruderhausDiakonie frischen Kaffee, Apfelschorle und Kekse an.

    Die Tauschparty verspricht sowohl beim Entdecken der „neuen“ Kleidung anderer Gäste, beim ins Gespräch kommen und wenn die eigenen „alten“ Klamotten die Besitzerin oder den Besitzern wechseln, viel Freude. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung sowie barrierearm erlebbar. Veranstalter sind neben dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und der VHS Bad Urach-Münsingen, die Münsinger Tafel und die BruderhausDiakonie.

    Am Samstag, 30. März 2019, lässt sich nachhaltiges Handeln schmackhaft bei einem Frühstück mit regionalen Zutaten, wie Wurst und Milch, von der neuen Regionalmarke ALBGEMACHT erleben. Begleitet wird das Frühstück von Dr. med. Marianne Ruoff, die über Wissenswertes rund um den Löwenzahn berichtet. Diese löwenstarke Pflanze besitzt umfassende Heilwirkungen. Zudem lässt sie sich in der Küche im Kräutersalat, im Blütensirup oder gar als grüne Stengelspaghetti und süße Wurzeleiscreme schmackhaft verwenden. Manche dieser Rezepte können beim Vortrag probiert werden.

    Das Frühstück beginnt im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb, Biosphärenallee 2-4 in Münsingen-Auingen um 9.00 Uhr und dauert ca. zwei Stunden. Für das Frühstück mit Vortrag fällt eine Teilnahmegebühr in Höhe von 15,00 Euro pro Person an. Eine Anmeldung ist bis Donnerstag, 28. März unter Telefon 07381/932938-31 oder online über www.biosphaerenzentrum-alb.de erforderlich. Eine Teilnahme mit Rollstuhl ist möglich.

    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltungen sind Teil des Jahresprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Das komplette Programm ist online unter www.biosphaerengebiet-alb.de/index.php/biosphaerenzentrum/programm​ abrufbar.​​

  • Abteilung 4
    22.03.2019
    Sperrung der B 32 zwischen Vorsee und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren
    Durchführung von Erd- und Straßenbauarbeiten

    Für den Ausbau der B 32 zwischen Altshausen und Vorsee im Landkreis Ravensburg wird der Abschnitt zwischen Vorsee und Mendelbeuren ab 01. April 2019 gesperrt. Die anstehenden Erd- und Straßenbauarbeiten machen eine Vollsperrung für den Verkehr erforderlich, eine Umleitung ist eingerichtet.

    Im Zeitraum vom 01. April bis voraussichtlich November 2019 werden die verbleibende Erd- und Straßenbauarbeiten auf dem rund drei Kilometer langen zweiten Streckenabschnitt zwischen Vorsee und dem bereits freigegeben dreistreifigen ersten Bauabschnitt bei Mendelbeuren ausgeführt.

    Dabei wird die Bundesstraße auf einem weiteren Kilometer dreistreifig und auf den übrigen rund zwei Kilometern zweistreifig mit acht Meter Fahrbahnbreite ausgebaut. Der Bundesstraßenverkehr wird während dieses Zeitraums nach Fahrtrichtung getrennt umgeleitet.

    Die Umleitung für den Verkehr von Weingarten in Richtung Bad Saulgau erfolgt ab dem Ortsausgang von Blitzenreute über die L 291 nach Baienbach und weiter über die K 7962 und K 7965 und bei Mendelbeuren wieder zurück zur B 32.

    Die Umleitung für den Verkehr von Bad Saulgau in Richtung Weingarten erfolgt ab der Ortsumfahrung von Altshausen über die L 289 nach Ebenweiler und weiter über die K 7962 durch Fronhofen nach Baienbach. Ab Baienbach geht es über die L 291 wieder zurück zur B 32 bei Blitzenreute.

    Die Umleitung für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen erfolgt für beide Fahrtrichtungen ab Bad Saulgau über die L 283 und die L 285 über Aulendorf und Reute zur B 30 in Gaisbeuren.

    Die Kosten für den nun anstehenden zweiten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 9 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die vom Umleitungsverkehr betroffenen Anlieger um Verständnis für die entstehenden zeitlich befristeten Behinderungen.

    Hintergrundinformation:
    Mit dem Ausbauabschnitt der B 32 zwischen Vorsee und der Einmündung bei Mendelbeuren wurde bereits im Oktober 2018 begonnen. Planmäßig wurden die Erd- und Straßenbauarbeiten witterungsbedingt über die Wintermonate unterbrochen.

    Im ersten Schritt wird der alte Fahrbahnbelag komplett ausgebaut, um die Straßendammverbreiterung auszuführen. Aufgrund der vorhandenen, schwierigen Untergrundverhältnisse muss auch in diesem Abschnitt die Straßendammverbreiterung großteils auf bis zu zehn Meter langen Verdrängungspfählen gegründet werden. Dazu wird der vorhandene Straßendamm teilweise abgetragen und in regelmäßigen Abständen Betonmörtel durch eine verdrängend drehende Bohrschnecke bis zum tragfähigen Untergrund in den Boden eingebracht. Nach Aushärtung des Betons werden die Lasten aus dem verbreiterten Straßendamm über die Pfähle in den Untergrund abgeleitet.

    Auf der gesamten Länge wird zudem ein parallel zur Bundesstraße geführter Wirtschaftsweg zur Erschließung der angrenzenden Grundstücke angelegt. Des Weiteren werden auf rund 300 m Länge beidseitig Amphibienleiteinrichtungen mit vier Durchlassbauwerken sowie ein neuer Stahlfertigteildurchlass für die Hühler Ach mit beidseitiger Trockenberme für bodengebunden wandernde Tiere eingebaut.

    Aufgrund der vorhandenen Straßenbreite von nur sechs Meter sowie des erforderlichen Einbaus von mehreren Querungsbauwerken können die Arbeiten nur unter Vollsperrung der Bundesstraße durchgeführt werden.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 4
    22.03.2019
    L 333 – Bau eines Radwegs zwischen Tannau und Elmenau
    Arbeiten zum Umbau der Kreuzung L 333/ K 7716 in Tannau beginnen am Montag, 25.03.2019

    Mit dem Bau des Radwegs zwischen Tannau und Elmenau im Bodenseekreis wird am Montag, 25. März 2019, mit dem Umbau der Kreuzung in Tannau begonnen. Eine Umleitung ist eingerichtet.

    Am Montag, 25. März 2019, beginnt die erste Bauphase mit einer Dauer von fünf Tagen. Im ersten Schritt wird die nördliche Anschlussstelle der Kreuzung in Richtung Schletterholzstraße/Untereisenbach umgebaut. Der Verkehr im Zuge der K 7716 wird in beiden Richtungen ab Untereisenbach über die L 326 – Büchel – L 333 nach Tannau umgeleitet.

    Ab dem darauffolgenden Montag, 1. April 2019, beginnt die zweite Bauphase mit einer Dauer von ebenfalls fünf Tagen. Hier wird die südliche Anschlussstelle in Richtung Laimnau umgebaut. Während der aus Richtung Laimnau kommende Verkehr weiterhin über die K 7716 in die L 333 einfahren kann, wird der Verkehr in Richtung Laimnau ab Tannau über die L 333 – Baldensweiler – K 7709 – Wiesertsweiler umgeleitet.

    Voraussichtlich ab Montag, 15. April 2019, beginnt die dritte Bauphase. Während der vierwöchigen Bauzeit wird die neue Asphaltdeckschicht im Bereich der Kreuzung hergestellt. Dafür müssen gleichzeitig die Kreisstraßenäste nach Untereisenbach und nach Laimnau gesperrt werden.

    Während der jeweiligen Bauphasen kann die L 333 in Tannau vom durchgehenden Landesstraßenverkehr zwischen Tettnang und Neukirch ohne Behinderungen befahren werden. Für den Linienbusverkehr sind hierbei die Informationen an den Haltestellen zu beachten.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemittteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    21.03.2019
    Zumeldung zur Pressemitteilung der IHK Reutlingen vom 21. März 2019: Technologieachse Süd, Region in bester Gesellschaft

    „Eine der innovationsstärksten Regionen Deutschlands im Regierungsbezirk zu haben, freut mich sehr. Das ist für mich auch ein Zeichen dafür, dass wir als Regierungspräsidium beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur oder der Ausweisung von Gewerbeflächen auf dem richtigen Weg sind. Mit dem aktuellen sechsstreifigen Ausbau der A8 zwischen Hohenstadt und Ulm leisten wir einen weiteren entscheidenden Beitrag zur Innovations- und Wirtschaftskraft der Technologieachse Süd und der zugehörigen Region-Neckar Alb,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Hintergrundinformationen:
    Der Regierungsbezirk Tübingen gliedert sich in die drei Planungsregionen Bodensee-Oberschwaben, Donau-Iller und Neckar-Alb. Darunter ist die Region Neckar-Alb mit rund 700.000 Einwohnern die bevölkerungsstärkste und hat die höchste Einwohnerdichte. Sie umfasst den Landkreis Reutlingen, den Landkreis Tübingen und den Zollernalbkreis.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    21.03.2019
    Stickstoffdioxid-Grenzwerte in Ravensburg eingehalten
    Luftreinhalteplan damit nicht notwendig

    Messungen zeigen, dass der Luftqualitätsgrenzwert für den Schadstoff Stickstoffdioxid in der Ravensburger Schussenstraße im Jahr 2018 eingehalten wurde. Damit ist die Erarbeitung eines Luftreinhalteplans für die Stadt Ravensburg nicht notwendig.

    Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat im Jahr 2018 an zwei Stellen der B 32, Ortsdurchfahrt Ravensburg, die Stickstoffdioxid-Belastung gemessen. Am Messpunkt auf Höhe Schussenstraße 5 wurde das ganze Jahr gemessen und eine Stickstoffdioxid-Belastung von 40 µg/m³ festgestellt. Die Messung entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Damit ist der Stickstoffdioxid-Grenzwert im Bereich der Schussenstraße 5 im Vergleich zu den Messungen von 2016 eingehalten.

    Am zweiten Messpunkt, der Schussenstraße 9, wurde im Zeitraum Mai bis Dezember 2018 eine Stickstoffdioxid-Belastung von 37 µg/m³ gemessen. Für die Erarbeitung eines Luftreinhalteplans mit entsprechenden Maßnahmen fehlt somit die rechtliche Grundlage. Unabhängig hiervon hat die Stadt Ravensburg jedoch eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität umgesetzt.

    Die Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) setzt aktuell bereits 26 emissionsarme Erdgasbusse ein. Die Stadt Ravensburg hat den ÖPNV generell attraktiver gemacht, bspw. durch Vorrangschaltungen für Busse an Lichtsignalanlagen und das Ein-Euro-Ticket am Samstag. Das Radwegenetz wurde ausgebaut und die Stadt optimiert beständig die bestehenden Radwege. Weiterhin wurde durch eine Aufrüstung des Verkehrsleitrechners und kontinuierliche Optimierung der Ampelschaltungen der Verkehrsfluss verbessert. Auch durch Verkehrsverbote für LKWs außerhalb der festgelegten Lieferzeiten hat sich der Verkehr in der Altstadt reduziert.

    Neben diesen konkreten Maßnahmen ist die Ursache für die Verbesserung der Luftqualität auch in der allgemeinen Kfz-Flottenverbesserung sowie bei den Softwareupdates für Euro 5/V-Dieselfahrzeugen verschiedener deutscher Automobilhersteller zu suchen.

    Auch ohne verbindlichen Luftreinhalteplan sollen weitere Maßnahmen umgesetzt werden, um die Luftqualität zu verbessern und den Klima- sowie den Lärmschutz voranzubringen. Bis Ende März 2019 erfolgen weitere Nachrüstungen mit SCR-Systemen an Dieselbussen der RAB, die noch nicht die Euro-VI-Abgasnorm besitzen. Im April 2019 werden fünf neue Dieselbusse der Abgasnorm Euro VI in Ravensburg eingesetzt.

    Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur durch die Installation von sechs Ladepunkten geht weiter voran. Flankierend wird die kommunale Fahrzeugflotte elektrifiziert. Im Bereich des Radverkehrs wird ein Radverkehrskonzept für den Gemeindeverband Mittleres Schussental aufgestellt und das Velocity-Netz an der Radvorrangroute ausgebaut. Zudem ist ein 365 Euro-Jahresticket für den Stadtbus geplant.

    Hintergrundinformation:
    Im Jahr 2016 wurde an der Schussenstraße 9 noch eine Belastung durch den Schadstoff Stickstoffdioxid von 49 µg/m³ im Jahresmittel und an der Schussenstraße 5 eine Belastung von 54 µg/m³ gemessen. Diese Werte lagen damals über dem gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel. Aus diesem Grund hatten die Stadt Ravensburg und das Regierungspräsidium Tübingen ein Luftreinhalteplanverfahren begonnen und Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität entwickelt. Aufgrund der beiden oben genannten neuen Werte für das Jahr 2018 fehlt für die Erarbeitung eines Luftreinhalteplans inzwischen die rechtliche Grundlage.

    Weitere Informationen zur Luftreinhaltung in Ravensburg sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt5/Ref541/Luftreinhalteplaene/Seiten/Luftreinhaltung-Ravensburg.aspx ​eingestellt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 01
    20.03.2019
    Jetzt anmelden! Das Regierungspräsidium Tübingen bietet in der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen acht Plätze für den Boys´ Day am 28. März 2019 an.
    Mindestteilnehmerzahl von fünf Jungen erforderlich.

    Einmal die Gelegenheit zu haben den Alltag und die Aufgaben in einer Flüchtlingsaufnahmestelle in den Bereichen Verwaltung und Betreuung kennenzulernen: Das können acht Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren im Rahmen des Boys´ Day, der landesweit am Donnerstag, 28. März 2019, stattfindet.

    Welche Aufgaben hat eine Landeserstaufnahmeeinrichtung? Welchen Herausforderungen müssen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich stellen? Wie wird eine Landeserstaufnahmeeinrichtung verwaltet und welche Betreuungsangebote gibt es in der Flüchtlingsaufnahme?

    All das können interessierte Jungen beim Boys´ Day kennenlernen.

    Anmelden? Nur online! Interessierte Jungen können sich informieren und online anmelden unter www.boys-day.de​.

    Ansprechpartnerin für den Boys´ Day in der LEA Sigmaringen ist Frau Andrea Huthmacher. Sie ist erreichbar unter der E-Mail: Andrea.Huthmacher@rpt.bwl.de oder telefonisch unter (07571) 731726-107. Weitere Informationen auch unter www.rp-tuebingen.de.


    Hinweis für die Redaktionen:

    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71/ 7 57-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    19.03.2019
    Luftqualität in Reutlingen hat sich deutlich verbessert
    Verwaltungsgerichtshof sieht Fortschreibungsbedarf für den Luftreinhalteplan Reutlingen

    Die Deutsche Umwelthilfe strebt mit einer Klage die Fortschreibung des Luftreinhalteplans Reutlingen an. Dazu fand am Montag, 18.03.2019, die mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim statt. Es sind deutliche Verbesserungen eingetreten, das Gericht sieht aber weiteren Fortschreibungsbedarf für den Luftreinhalteplan Reutlingen.

    Das Gericht hat betont, dass die Anstrengungen, die das Land und die Stadt Reutlingen zur Luftreinhaltung unternommen haben, die Situation bereits deutlich verbessern. Gleichwohl sieht das Mannheimer Gericht einen Fortschreibungsbedarf für den Luftreinhalteplan Reutlingen. Es gibt dem Land auf, den „für die Stadt Reutlingen geltenden Luftreinhalteplan unter Berücksichtigung der Rechtsauffassung des Gerichts so zu ändern, dass dieser die erforderlichen Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung des über ein Kalenderjahr gemittelten Grenzwerts für NO2 in Höhe von 40 Mikrogramm/Kubikmeter im Stadtgebiet Reutlingen enthält.“

    Unabhängig von der Entscheidung des Gerichts arbeiten die Stadt Reutlingen und das Regierungspräsidium Tübingen intensiv an Maßnahmen, die zu einer schnellen Verbesserung der Stickstoffdioxid-Belastung führen. Viele Maßnahmen wie beispielsweise das Stadtbuskonzept mit neuem Stadtbusnetz, die Umrüstung der städtischen Busflotte, die Einführung des Umwelt-Ticket-Pakets, Radschnellwege und Fahrradstraßen sind bereits auf den Weg gebracht. Diese werden bereits in absehbarer Zeit Wirkungen entfalten. Das Land und der Bund haben für diese Maßnahmen Fördermittel zur Verfügung gestellt.

    Auch die übrigen Maßnahmen der 4. Fortschreibung des Luftreinhalteplans werden kontinuierlich weiter umgesetzt. Dies gilt insbesondere für die Maßnahmen Iterative Verkehrsreduzierung, Parkraumbewirtschaftung/
    -management, Förderung Elektromobilität, Carsharing und multimodale Mobilitätspunkte sowie für das betriebliche Mobilitätsmanagement. Um die Wirkung des LKW-Durchfahrtsverbots zu verbessern, werden sich Stadt und Regierungspräsidium weiterhin für wirksame Kontrollen einsetzen.

    Welche weiteren Maßnahmen in die nun vom Verwaltungsgerichtshof eingeforderte 5. Fortschreibung des Reutlinger Luftreinhalteplans aufgenommen werden, muss nach Vorlage der Urteilsbegründung geprüft werden. Dies gilt ebenso für die ausdrücklich zugelassene Revision beim Bundesverwaltungsgericht.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    19.03.2019
    Zustimmung für 20 Förderprojekte im Biosphärengebiet
    Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“ gibt Projektanträgen mit einer Gesamtfördersumme von rund 254.000 Euro „grünes Licht“
     Beiratssitzung des Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V. am 14.03.2019 im Sitzungssaal des Rathauses Münsingen; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Im Rahmen des Förderprogramms „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ werden nachhaltige Projekte finanziell unterstützt. Für die Förderrunde 2019 hat der Beirat vergangene Woche seine Zustimmung für 20 Projekte gegeben. Die Fördermittel in Höhe von rund 254.000 Euro stoßen damit Investitionen von über 480.000 Euro in der Region an.

    Seit 2008 können Kommunen, Vereine und Verbände, Privatpersonen oder Interessensgemeinschaften einen Antrag zur finanziellen Unterstützung einer innovativen Idee beim Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ stellen. Die Entscheidung, ob ein Projekt gefördert wird, trifft der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“. Das 32-köpfige Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen, Vereine und Verbände zusammen. Die Leitung der diesjährigen Beiratssitzung übernahm der Vereinsvorsitzende Landrat Thomas Reumann.

    Die zur Verfügung stehenden Mittel werden in der Förderrunde 2019 komplett abgerufen. Es gab wie im Vorjahr wieder eine höhere Nachfrage nach Fördergeldern, sodass die drei Projekte „Anschaffung einer Siebbandpresse zur Herstellung von Streuobstapfelsaft“, „Anschaffung einer Obstauflesemaschine“ und „Umsetzung der Naturschutzkonzeption Weinberge Neuffen“ der aktuellen Förderrunde aus dem „Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt“ des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert werden. „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr die Fördermittel voll ausgeschöpft werden und auch darüber hinaus weitere Nachfrage besteht. Dies macht deutlich, dass es im Biosphärengebiet Schwäbische Alb eine Vielzahl engagierter Akteure gibt, die mit innovativen Projekten den Gedanken einer nachhaltigen Regionalentwicklung mit Leben füllen. Meinen herzlichen Dank an das Umweltministerium für die Förderung der zusätzlichen Projekte“, brachte es der Vereinsvorsitzende Reumann vergangene Woche auf den Punkt.

    Die Beiratsmitglieder trafen sich im Sitzungssaal des Münsinger Rathauses, um über 20 Projektanträge aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“, „Biodiversität und Forschung“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ zu entscheiden. Die dort vom Beirat gegebene Zustimmung zu allen vorliegenden Projektanträgen in der Förderrunde 2019 bedeutet eine Ausschüttung von über 254.000 Euro Fördermitteln. Somit konnten seit Bestehen des Förderprogramms Gesamtinvestitionen von mehr als 5 Millionen Euro angestoßen werden.

    Von der Förderzusage profitieren beispielsweise das Projekt „Jugend trifft Schöpfung – Aktiv für Artenvielfalt rund um Kirchen und Pfarrgarten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vom NABU-Landesverband Baden-Württemberg oder das Projekt „Umsetzung der Besucherlenkungskonzeption“ der Gemeinde Zwiefalten. Der Betrieb Jörg Holzschuh in Schelklingen-Hütten erhält eine Förderung für die „Anschaffung einer Kornbürste zur Reduzierung von Steinbrandsporen an alten Getreidesorten im Bio-Anbau“.

    Bildunterschrift:
    Beiratssitzung des Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V. am 14.03.2019 im Sitzungssaal des Rathauses Münsingen; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hintergrundinformationen:
    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 ha große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Jährlich stehen in der Regel 200.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Seit 2008 bis heute wurden insgesamt über 2,65 Millionen Euro Zuschüsse über das Programm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vergeben.

    Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb sowie das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“.

    Hier finden Sie die Projektliste​ aller vom Beirat empfohlenen Projekte. Die einzelnen Projektbeschreibungen sind unter http://biosphaerengebiet-alb.de/index.php/lebensraum-biosphaerengebiet/foerderung-projekte/foerderung-projekte​ einsehbar.

    Der Antragsschluss für die Förderrunde 2020 ist am 15. November 2019.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg, Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 1
    19.03.2019
    Jahresempfang im Regierungspräsidium Tübingen am 26.03.2019 – „Wandel gestalten – Wahlen 2019“
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich lade Sie herzlich zum Jahresempfang des Regierungspräsidiums Tübingen am

    Dienstag, 26. März 2019 ab 16:00 Uhr

    in das Regierungspräsidium, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, mit anschließendem Stehempfang ein.

    Krankheitsbedingt musste Herr OB a. D. Dr. Salomon seinen Festvortrag leider kurzfristig absagen. Wir freuen uns, dass wir Herrn Weihbischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Thomas Maria Renz, als Redner gewinnen konnten. Kaum eine Institution ist aktuell so betroffen vom Wandel wie die Kirche. Herr Weihbischof Renz wird zum Thema „Organisationen stellen sich dem Wandel“ sprechen.
    Bereits im Vorfeld der Festrede haben die Oberbürgermeister/Innen und Bürgermeister/Innen des Regierungsbezirks die Möglichkeit sich mit Experten des Regierungs-präsidiums sowie des Landkreis-, Städte- und Gemeindetags über aktuelle Themen auszutauschen.

    Für eine Teilnahme am Jahresempfang bitte ich Sie um Ihre namentliche Anmeldung bis Montag, 25. März 2019, an Frau Gudrun Gauß (Tel. 07071 757-3009,
    E-Mail gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen


    Dirk Abel

  • Abteilun 5
    18.03.2019
    Erste Maßnahme des Gemeinschaftsprojekts AGILE ILLER umgesetzt
     Hans-Jörg Laux, Ernst Müller, Michael Neuhäusler und Peter Faigle (v.l.n.r.) zeigen sich zufrieden mit der Umsetzung der ersten Maßnahme des Gemeinschaftsprojekts AGILE ILLER, Foto: Regierungspräsidium Tübingen, Armin Lutz

    Mit dem Umbau der Fischaufstiegsanlage an der Illerschwelle bei Dietenheim wurde die erste von insgesamt 59 Maßnahmen des länderübergreifenden Arbeitsprogrammes AGILE ILLER umgesetzt. Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen sorgt für fischfreundliche Wasserwege.

    Zur Optimierung der Durchgängigkeit der Iller für Fisch&Co. hat der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen die Fischaufstiegsanlage angepasst. Dazu wurden zusätzliche Querriegel in die „Fischstraße“, dem sogenannten Raugerinne-Beckenpass eingebaut und in die vorhandenen Riegel ausreichend breite Lücken geschaffen. Damit die Fische den Weg in den Fischaufstieg auch finden, wurde die Mündung so umgestaltet, dass die neu erzeugte Lockströmung den wanderwilligen Fischen nun den Weg zeigt.

    Die Arbeiten bei Flusskilometer 20+600 bei Dietenheim wurden in nur zweieinhalb Wochen Bauzeit von den Bauhöfen Ulm und Dietenheim des Landesbetriebs Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen in Eigenregie durchgeführt. Insgesamt wurden 100 Tonnen Granit verbaut, so dass der Fischaufstieg nun nicht nur für „Leistungsschwimmer“, sondern für alle aquatischen Organismen durchwanderbar ist. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 25.000 Euro.

     

    Bildunterschrift:
    Hans-Jörg Laux, Ernst Müller, Michael Neuhäusler und Peter Faigle (v.l.n.r.) zeigen sich zufrieden mit der Umsetzung der ersten Maßnahme des Gemeinschaftsprojekts AGILE ILLER, Foto: Regierungspräsidium Tübingen, Armin Lutz

    Hintergrundinformation:
    Die Optimierung der Fischaufstiegsanlage ist eine von 59 Maßnahmen aus dem Arbeitsprogramm AGILE ILLER der Länder Bayern und Baden-Württemberg. Das Arbeitsprogramm schließt die Iller vom Kraftwerk Ferthofen/Aitrach bei Flusskilometer 56,725 bis zur Mündung in die Donau bei Ulm mit ein.

    Für die Projektumsetzung wurde am 04.11.2017 eine Vereinbarung zwischen den Ländern Baden-Württemberg, vertreten durch Minister Franz Untersteller und Bayern, vertreten durch die damalige Staatsministerin Ulrike Scharf unterzeichnet. Gegenstand der Vereinbarung ist in dem genannten Abschnitt die Iller auf Grundlage des Gewässerentwicklungskonzeptes vom 20.04.2017 aufzuwerten. Die Gesamtkosten werden derzeit mit 70 Millionen Euro veranschlagt. Mit dem Projekt AGILE ILLER sollen die ergänzenden hydromorphologischen Maßnahmen nach dem Maßnahmenprogramm zum Bewirtschaftungsplan zur Erreichung der Bewirtschaftungsziele nach den gesetzlichen Vorgaben umgesetzt und die naturnahe Entwicklung der Iller und ihrer Talaue gefördert werden. Die Laufzeit des Arbeitsprogrammes soll zehn Jahre betragen.

    Weitere Informationen und das Arbeitsprogramm AGILE ILLER sind online unter www.agile-iller.de ​zu finden.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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  • Abteilung 4
    15.03.2019
    Probenentnahme auf der L 333 zwischen Pflegelberg und Primisweiler

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant den Ausbau der L 333 zwischen Pflegelberg und Primisweiler in Schomburg (Wangen im Allgäu) auf einer Länge von ca. 1,5 km.

    Im Vorfeld der weiteren Planung ist eine Schadstoffanalyse der Fahrbahn und der Seitenstreifen erforderlich. Hierzu werden im Zeitraum vom Montag, den 18.03. bis Freitag, den 22.03.2019, Proben des Fahrbahnbelages, der Bankette und der Seitenbereiche entnommen. Diese Voruntersuchungen finden jeweils in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr, außerhalb der Hauptverkehrszeiten, statt. Während der Probenentnahme wird die L 333 um eine Fahrspur reduziert und der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenentnahme nicht auszuschließen sind.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Tel.: 07071 757-3131, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    15.03.2019
    Planfeststellungverfahren zum Umbau der Seilschwebebahn in Dotternhausen

    Auf Antrag der Firma Holcim (Süddeutschland) GmbH führt das Regierungspräsidium Tübingen für den Umbau der 2,3 km langen Seilschwebebahn zwischen dem Zementwerk Dotternhausen und dem Steinbruch auf dem Plettenberg ein Planfeststellungsverfahren durch. Von Montag, 18. März 2019, bis einschließlich Mittwoch, 17. April 2019, werden die Planunterlagen bei der Gemeinde Dotternhausen zur Einsicht ausgelegt.

    Der Umbau der Seilschwebebahn besteht im Wesentlichen aus dem Austausch der bestehenden Masten und den Seilen. An zwei bestehenden Masten müssen neue Fundamente errichtet werden, drei neue Masten kommen hinzu. Nach dem Umbau gibt es zukünftig 16 Stützen, davon 14 Stützenbauwerke auf der Strecke, eine Stütze auf der Stahlkonstruktion der Talstation und eine Stütze im Bereich der Bergstation. Die Lage der Talstation und der Bergstation sowie die Seilbahntrasse bleiben unverändert. Tal- und Bergstationsgebäude bleiben bestehen und werden im Rahmen des Umbaus an die neue Anlage angepasst.

    Die Umbaumaßnahme der Seilschwebebahn soll im September und Oktober 2020 durchgeführt werden. Dazu ist der Einsatz eines Spezialhubschraubers geplant, der die Masten aus der Luft montiert. Zusätzlich sind für die Umbaumaßnahme der Seilschwebebahn Vorarbeiten auf der Strecke und im Bereich der Talstation notwendig, welche im Mai bzw. im September/Oktober 2019 durchgeführt werden sollen.

    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 18. März 2019 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter www.rp-tuebingen.de ​in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren abgerufen werden.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde Dotternhausen oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres kann der Bekanntmachung entnommen werden. Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.

    Die Belange der Natur und Landschaft werden im Landschaftspflegerischen Begleitplan berücksichtigt und erforderliche Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erarbeitet.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zum Planfeststellungsverfahren steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Tel.: 07071/757-3131, gerne zur Verfügung. Fragen zum Vorhaben beantwortet Ihnen gerne Frau Sabine Schädle, Pressesprecherin Holcim (Süddeutschland) GmbH, Telefon: 07427/79-228.​​

  • 15.03.2019
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Abbruch der Brücke über die Bahnstrecke Stuttgart–Ulm

    Für den Ausbau der A 8 im Bereich der Anschlussstelle Ulm-West steht mit dem Abbruch der Autobahnbrücke über die Bahnstrecke ein wichtiger Meilenstein bevor. Aus Sicherheitsgründen wird ab 23. bis 26.03.2019 die Bahnstrecke Stuttgart–Ulm gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

    Der Verkehr der Autobahnbrücke über die Bahnstrecke Stuttgart–Ulm (DB-Strecke 4700) wurde Anfang dieses Jahres auf die neu hergestellte Behelfsbrücke verlegt. Das Brückenbauwerk aus dem Jahre 1934 ist seitdem verkehrsfrei und wird in den nächsten Tagen abgebrochen.

    Für den Brückenabbruch wird aus Sicherheitsgründen die Bahnstrecke voll gesperrt. Die Vollsperrung beginnt in der Nacht von Freitag, den 22.03. auf Samstag, den 23.03.2019 und endet am Dienstagmorgen, den 26.03.2019. Umfangreiche Informationen zum Schienenersatzverkehr und den Fahrplänen der Bahnen können auf der Internetseite der Deutschen Bahn AG unter https://bauinfos.deutschebahn.com/docs/bw/infos/750_22-26032019_fahrplan.pdf ​entnommen werden. Der Autobahnverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen und wird während des Abbruchs nicht weiter eingeschränkt.

    Nach dem Brückenabbruch wird an gleicher Stelle ein breiteres Bauwerk erstellt. Dieses wird sowohl die zwei zusätzlichen Fahrstreifen des 6-streifigen Ausbaus der Autobahn als auch die Ein- und Ausfahrten für die neue Anschlussstelle Ulm-Nord über die Bahngleise überführen. Damit die neue Brücke den aktuellen Anforderungen genügt und später möglicherweise die Bahnstrecke noch um ein drittes Gleis erweitert werden kann, wird es rund acht Meter länger.

    Hintergrundinformation:
    Der Sperrung der Bahnstrecke und dem Abbruch der Autobahnbrücke lag ein umfangreicher Abstimmungsprozess zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Regierungspräsidium Tübingen in technischer und terminlicher Hinsicht zugrunde. So musste mit Blick auf die Fernverkehrsrelevanz der Bahnstrecke das Zeitfenster der Vollsperrung bereits vor über zwei Jahren bei der Deutschen Bahn AG angemeldet werden. Letztendlich festgelegt wurde das exakte Zeitfenster der Vollsperrung vor zirka einem Jahr. Seither sind alle Arbeiten im Zusammenhang mit dem Ausbau der A 8 in diesem Abschnitt und die Vorbereitungen zum Abbruch der Brücke auf das Zeitfenster ausgerichtet.

    Weitere Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx​
    zu finden.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Frau Katrin Rochner, Tel.: 07071 757-3131, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    13.03.2019
    B 28, Ab Montag, 18. März 2019: Wiederaufnahme der Sanierungsarbeiten an Böhringer Steige bei Bad Urach

    Am Montag, den 18. März 2019, wird die Sanierung einer Böschungsrutschung an der Böhringer Steige fortgesetzt. Für die Sicherung der Strecke wird im Bereich der Hangrutschung eine vierzig Meter lange und acht Meter breite Stahlbetonplatte auf Stahlbetonpfählen errichtet. Darüber hinaus findet eine Sicherung der talseitigen Böschung der Straße mit mehreren Bohrpfahlwänden auf einer Gesamtlänge von rund 240 Metern statt.

    Nach Fertigstellung der Hangsicherung schließt sich die Fahrbahndeckenerneuerung der B 28 im Bereich der Böhringer Steige an. Die grundhafte Sanierung ist voraussichtlich im September 2019 abgeschlossen.

    Verkehrsführung bis September 2019:
    Ab Montag, 18. März 2019, 9:00 Uhr, wird die Böhringer Steige für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke verläuft wie im vergangenen Jahr. Der Verkehr auf der B 28 von Bad Urach in Fahrtrichtung Ulm wird über die B 465 nach Seeburg und weiter über die L 245 nach Römerstein-Böhringen umgeleitet. Der Verkehr in Fahrtrichtung Bad Urach wird ab Römerstein-Böhringen über die K 6758 nach Grabenstetten und weiter über die L 211 nach Bad Urach geführt.

    Der Bund investiert mit den Hangsicherungsmaßnahmen rund 4,5 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmern und Anliegern für die Geduld und Kooperation.

    Information zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 / 7575-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 11
    11.03.2019
    Von Waschbecken bis Lärmschutzeinrichtungen
    „Marktüberwachungsbehörden für harmonisierte Bauprodukte“ legen Schwerpunkteaktionen für 2019 fest

    Jedes Jahr legen die „Marktüberwachungsbehörden für harmonisierte Bauprodukte“ gemeinsam den Fokus auf zu prüfende Produkte fest. Bei der Festlegung der Schwerpunktaktionen sitzen alle Bundesländer, darunter auch die Marktüberwachung am Regierungspräsidium Tübingen, mit am Tisch. 2019 kontrollieren die Behörden harmonisierte Bauprodukte aus Bereichen des Hoch-, Tief- und Straßenbaus. Darunter Waren wie beispielsweise Wärmedämmprodukte oder Sanitäreinrichtungen.

    Im Jahr 2019 kontrollieren die Behörden Bauprodukte nach 23 Normen aus elf verschiedenen Bereichen des Hoch-, Tief- und Straßenbaus. Darunter sind Produkte wie beispielsweise Abdichtungsbahnen oder Lärmschutzeinrichtungen an Straßen, die schon länger im Fokus der aktiven Marktüberwachung stehen. Bei diesen Produkten haben die Ergebnisse der bisherigen Kontrollen gezeigt, dass sie Mängel aufweisen und eine weitere Überprüfung sinnvoll ist. Es sind aber auch sieben neue Produkte in die Schwerpunktaktionen aufgenommen worden. So kontrollieren die Behörden in diesem Jahr mit Duschwannen und Waschbecken erstmalig Sanitäreinrichtungen.

    Die Kontrollen der deutschen Marktüberwachungsbehörden basieren einerseits auf Hinweisen, Anzeigen oder Schadensberichten, andererseits werden eigeninitiierte, aktive Kontrollen der auf dem Markt angebotenen harmonisierten Bauprodukte durchgeführt. Für die Entscheidung, welche Produkte aktiv kontrolliert werden, fließen die Relevanz für die Einhaltung der bauordnungsrechtlichen Anforderungen als auch die geltenden Grundsätze der Risikobewertung mit ein.

    Der Schwerpunkt bei den Kontrollen liegt in der Aufdeckung von materiellen Mängeln, also einer Abweichung zwischen tatsächlicher und erklärter Leistung. Beispielsweise soll eine Holzschraube die erklärte Zugkraft auch tatsächlich aufnehmen können. Ziel ist, dass mangelhafte Bauprodukte nicht mehr auf dem Markt bereitgestellt werden. Dies erhöht die Transparenz sowie die Sicherheit und stärkt das Vertrauen in die CE-Kennzeichnung. Mit ihrer Arbeit leistet die Marktüberwachung einen Beitrag zu einem fairen Wettbewerb. Die Wirkung der Marktüberwachungsmaßnahmen wird anhand von Nachkontrollen überprüft.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und harmonisierten Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegenzuwirken.

    Weitere Informationen zur Marktüberwachung harmonisierter Bauprodukte sind auf der Homepage des Deutschen Instituts für Bautechnik unter www.dibt.de/de/wir-bieten/marktueberwachung abrufbar. Unter harmonisierte Bauprodukte sind Produkte zu verstehen, die in ganz Europa nach gleichen Normen und Anforderungen produziert werden müssen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    08.03.2019
    Von Hummeln, Wiesen und dem Abenteuer Bulgarien
    Hofgut Hopfenburg, VHS Bad Urach-Münsingen und Biosphärenzentrum Schwäbische Alb laden zu einem außergewöhnlichen Kinoerlebnis ein.
     Dewetaki-Höhle im Nordwesten Bulgariens, Foto: Armin Hofmann

    Große Naturfilme, überraschende Newcomer-Filmprojekte, spannende Kinderfilme und ungewöhnlich erzählte Geschichten bietet das Ludwigsburger NaturVision Filmfestival. Vom 15. bis 17. März 2019 wird ein „Best of“ des Festivals mit Filmen der letzten Jahre für Kinder und Erwachsene im Theatersaal der Zehntscheuer Münsingen gezeigt.

    Mit „Die Generation Waldsterben“ beginnt das „Best of“ des NaturVision Filmfestivals am Freitag, 15. März 2019 um 19.30 Uhr. Der Film ist ein „unterhaltsamer Streifzug durch die Pop-Geschichte und die Anfänge der Ökobewegung“, so Titus Arnu von der Süddeutschen Zeitung.

    Am Samstag, 16. März 2019 sind ab 16.00 Uhr ältere Kinder und Jugendliche eingeladen. Mit zwei Kurzfilmen und einer spannenden Dokumentation über „Hummeln – Bienen im Pelz“ tauchen sie in die Tierwelt auf Großbildleinwand ein. Abends ab 19.30 Uhr stellen zwei Filme Entwicklungen unserer Zeit in den Mittelpunkt und fragen, was das für uns Menschen und die Artenvielfalt bedeutet.

    Bei dem Film „Die neuen Großgrundbesitzer“ geht es um das Geschäft mit Europas Boden. Der Film hinterfragt die Auswirkungen der zunehmenden I​ndustrialisierung der europäischen Landwirtschaft. Der zweite Film des Abends nimmt die Gäste mit auf Pirsch ins wilde Berlin und zeigt wie Mensch und Natur auch in einer Metropole im Einklang miteinander leben können.

    Mit einem Familienprogramm ab 14.00 Uhr startet der Sonntag. „Otto und seine Rinder“ ist einer der Filme an diesem Nachmittag. Ein Aktionsprogramm für Zwischendurch lädt zum gemeinsamen Basteln ein. Das „Best of“ endet am Abend mit den Naturfotografen Armin und Patricia Hofmann. Sie haben Bilder und Geschichten von einer 1.200 km langen Bulgarien-Reise durch wilde, faszinierende Landschaften mit einmaliger Natur- und Tierwelt im Gepäck.

    Der Eintritt zum Filmfestival im Theatersaal der Zehntscheuer Münsingen ist frei. Das detaillierte Programm und weitere Informationen sind online unter http://www.hofgut-hopfenburg.de und http://www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar.

    Schulklassen haben die Möglichkeit, das Angebot am Freitagmorgen, 15. März 2019 zu nutzen. Nähere Informationen sind im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb unter Tel. 07381/932938-31 erhältlich. Eine Anmeldung für Schulklassen ist erforderlich.

    Bildunterschrift:
    Dewetaki-Höhle im Nordwesten Bulgariens, Foto: Armin Hofmann

    Hintergrundinformationen:
    Das NaturVision Filmfestival ist seit einigen Jahren eine feste Größe in der Medienstadt Ludwigsburg. Über vier Tage hinweg werden fast rund um die Uhr Natur- und Umweltfilme gezeigt. Das Hofgut Hopfenburg, die VHS Bad Urach-Münsingen und das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb holen nun einen Auszug der besten Filmbeiträge nach Münsingen. Diese Veranstaltung ist Teil des Winterprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Das komplette Programm ist online unter www.biosphaerengebiet-alb.de/Veranstaltungen abrufbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​​​

  • Abteilung 4
    08.03.2019
    B 27, Eintägige Asphaltfräsarbeiten zwischen der Anschlussstelle B 463 und Bisingen am 12. März 2019

    Am Dienstag, 12. März 2019, wird auf der B 27 bei Bisingen-Steinhofen im Bereich der Klingenbachbrücke der Asphalt abgefräst, um die Asphaltdeckschicht höhengleich an die Fahrbahnübergangskonstruktion anzupassen. Dadurch wird die Lärmentwicklung im Bereich der Brücke minimiert und zukünftige Schäden an der Fahrbahnübergangskonstruktion vermieden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Straßenmeisterei Balingen die Fugen erneuern und die Markierung aufbringen. Die Asphaltfräsarbeiten finden in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr statt. In dieser Zeit ist die Fahrbahn in Fahrtrichtung Tübingen wechselseitig auf eine Fahrspur eingeengt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis, da Behinderungen während der Arbeiten nicht auszuschließen sind.

    Hintergrundinformationen:
    Die Fahrbahnübergangskonstruktion ist ein Bauelement einer Brücke. Sie gleicht die Verformungen und Bewegungen des Brückenüberbaus gegenüber der Fahrbahn auf festem Grund an den Brückenenden aus. Die Verformungen des Überbaus resultieren aus Temperaturschwankungen und der Verkehrsbelastung. Die Fahrbahnübergangskonstruktionen zählen zu den am höchst belasteten Bauteilen einer Brücke. Ihre Lebensdauer ist daher begrenzt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    08.03.2019
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Ab Montag, 11. März 2019: Baubeginn des zweiten Teilbauabschnitts zwischen Esenhausen und Ringenhausen

    Am Montagnachmittag, 11. März 2019, beginnt der Ausbau der L 288 zwischen Esenhausen und Ringenhausen. Die Trasse der neuen L 288 verläuft ab Esenhausen zunächst auf der Danketsweiler Straße, schwenkt dann rund 250 Meter nach dem Ortsende talabwärts und führt über die neu gebaute Hangenbachbrücke zurück auf die bestehende L 288. Das Ausbauende befindet sich bei Ringenhausen. Ab Montag, 11. März 2019, bis voraussichtlich Ende April 2019, wird die L 288 bzw. K 7971 in der Ortsdurchfahrt Esenhausen zwischen dem Knoten L 288 / L 289 von Fleischwangen und dem Knoten K 7971 / Dorenweg für den Verkehr voll gesperrt. Ab Ende April 2019 wird zusätzlich eine Sperrung der L 288 vom Ortsende Esenhausen bis nach Ringenhausen erforderlich.

    Für den Verkehr auf der L 288 wird ab Ringenhausen eine Umleitung über die L 201b nach Wilhelmsdorf und über die L 289 zurück auf die L 288 bei Lengenweiler eingerichtet. Die Gegenrichtung wird über die gleiche Strecke geführt.

    Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.
    Die Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.


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  • Abteilung 4
    08.03.2019
    B 28 / B 465, Probenentnahme in der Ortsdurchfahrt Bad Urach

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant, die Fahrbahndecke der B 28 und der B 465 in der Ortsdurchfahrt von Bad Urach zu erneuern. Die Fahrbahn weist Schäden am Belag auf, die aus der hohen Verkehrsbelastung entstanden sind.

    Obwohl die Erneuerung erst in frühestens drei Jahren vorgesehen ist, bedarf es aktuell einer Bestandsaufnahme und Schadensanalyse der Fahrbahn. Dies ist notwendig, um den Umfang der Arbeiten bestimmen zu können. Hierzu werden am Donnerstag, 14. und Freitag, 15. März 2019, Proben entnommen. Diese Voruntersuchungen finden in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr statt. Während der Probenentnahme kann es stellenweise zu kurzfristigen Behinderungen auf Folgenden Straßen kommen:

    • Stuttgarter Straße zwischen der „Wasserfallkreuzung“ und der “Hochhauskreuzung“
    • Burgstraße zwischen der „Hochhauskreuzung“ und der Sirchinger Straße
    • Ulmer Straße / Beim Tiergarten

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen nicht auszuschließen sind.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    06.03.2019
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 12. März bis 6. April 2019 in der Bücherei im Forum in Bodelshausen zu sehen.
     Günther Bayerl; Quelle Günther Bayerl

    Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.
    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

    Interessierte können die Ausstellung vom 12. März bis zum 6. April 2019 in der Bücherei im Forum in Bodelshausen zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen. ​​

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de ​zu finden.

    Hintergrundinformationen:

    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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  • Abteilung 2
    05.03.2019
    Von Winterlingen in die Welt – Buchausstellung zum 70sten Geburtstag von Manfred Mai
    Die Ausstellung ist vom 11. März bis 4. April 2019 in der Gemeindebibliothek in Uttenweiler zu sehen
     Manfred Mai; ©Tanja Höfliger

    "Ich schreibe besonders gern für Kinder, weil ich ihre Fantasie anregen möchte und weil ich mir wünsche, dass sie durch meine Bücher sich selbst und ihre Umwelt immer wieder neu sehen lernen". So lautet das Credo von Manfred Mai, einem der erfolgreichsten Kinderbuchautoren in Deutschland.

    Anlässlich des 70. Geburtstag des Autors am 15. Mai 2019, hat das Regierungspräsidium Tübingen – Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen eine Ausstellung mit 46 Büchern und Zeitungsartikeln der letzten Jahrzehnte zusammengestellt. Sie gibt einen Überblick über das vielfältige Schaffen und Wirken des mehrfach ausgezeichneten Künstlers, der seine schwäbischen Wurzeln nie verleugnet hat. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Interessierte können die Ausstellung vom 11. März bis zum 4. April 2019 in der Gemeindebibliothek in Uttenweiler zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de​ zu finden.

    Manfred Mai wurde 1949 in Winterlingen auf der Schwäbischen Alb geboren. Nach der Schule machte er eine Malerlehre und arbeitete danach drei Jahre lang in einer Werkzeugfabrik. Auf Umwegen entdeckte er die Welt der Bücher und merkte, wie viel ihm bis dahin entgangen war. Schließlich entstand der Wunsch, Lehrer zu werden. Über den zweiten Bildungsweg erhielt er die Hochschulreife, studierte Pädagogik und unterrichtete anschließend acht Jahre an verschiedenen Realschulen. Nebenher schrieb Manfred Mai Geschichten und Gedichte. 1978 wurden seine ersten Texte veröffentlicht, 1984 entschied er sich, das Schreiben zu seinem Beruf zu machen. So entstanden nicht nur unterhaltsame Kinderbücher, sondern auch viel beachtete Sachbücher und Mundartgedichte. Sein erster Roman für Erwachsene „Winterjahre - Roman von der Schwäbischen Alb“ stieß sowohl bei den Lesern als auch bei der Presse auf große Resonanz und wurde als Heimatroman im besten Sinne gelobt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    Foto: Manfred Mai; ©Tanja Höfliger​​

  • Abteilung 5
    04.03.2019
    Sonnenaufgangstour zur Aussichtsplattform Gänsewag
     Naturerwachen, Foto: Jochen Rominger

    Die kleine Wanderung beginnt am 10. März 2019 um 05:30 Uhr am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen. Biosphären-Botschafterin Rita Goller nimmt Frühaufsteher mit auf einen Spaziergang durch das Albgut zur Aussichtsplattform Gänsewag im ehemaligen Truppenübungsplatz. Dort wird bei Kaffee oder Tee und einem leckeren Frühstück aus regionalen Produkten der Morgen begrüßt. Eine Anmeldung zur Teilnahme ist bis spätestens 08. März 2019 erforderlich.

    Schon tagsüber begeistert der Ausblick auf der Aussichtsplattform Gänsewag die Erholungssuchenden. Der weite, freie Blick über Wälder und Täler bis ins Oberschwäbische und Alpenvorland ist einmalig. So es das Wetter zulässt, können die Alpen und ihre Gipfel seit anderthalb Jahren auch mit einem Erlebnis-Aussichtsfernrohr genauer betrachtet und bestimmt werden. Dieser Ausblick mit einem möglichen stimmungsvollen Sonnenaufgang stellt für alle Gäste einen unvergesslichen Moment dar.

    Der Spaziergang startet am Sonntag, 10. März 2019, um 5:30 Uhr am Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Rita Goller, Partnerin des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, bringt spannende Informationen über die Region, die Natur sowie Redewendungen zum Morgen und Tipps zum Aufstehen für die Teilnehmenden mit. Am Aussichtspunkt Gänsewag erwartet die Gäste ein reichhaltiges Frühstück mit Müsli, Kuchen und anderen Leckereien, die aus regionalen Zutaten und Produkten der neuen Regionalmarke „ALBGEMACHT“ hergestellt sind. Entsprechend kulinarisch umsorgt, lässt sich der Sonnenaufgang auf angenehme Weise erleben.

    Die kleine Wanderung endet gegen 08:30 Uhr am Biosphärenzentrum. Die Teilnahme kostet 15 Euro pro Person, das regionale Frühstück ist im Preis inbegriffen. Eine Anmeldung ist bis Freitag, 8. März 2019, online unter www.biosphaerenzentrum-alb.de oder unter Telefon 07381/932938-31 erforderlich. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind empfohlen.

    Bildunterschrift:
    Naturerwachen, Foto: Jochen Rominger

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    01.03.2019
    B 311, Querspange zur B 30 bei Erbach
    Dritter Teil der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen beginnt

    Ab nächster Woche (KW 10) werden zwischen der B 311 und der Donau im Bereich von Donaurieden bisherige Ackerflächen zu Auwald umgewandelt, weitere Blühstreifen für die Feldlerche angelegt sowie Ersatzlebensräume für die Zauneidechse geschaffen. Die Zauneidechsen werden vor dem Bau der Brücken über Donau und Donaukanal aus dem Bereich des Baufeldes in die neu angelegten Flächen umgesiedelt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende April 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Bei diesen Maßnahmen handelt es sich um den dritten Teil der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen, die den eigentlichen Brücken- und Straßenbauarbeiten für die Querspange zur B 30 vorausgehen. Bereits 2017 wurde mit den vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen begonnen. Zunächst wurde ein regelbarer Polder für Wasservögel zwischen Donaukanal und Rot im Bereich Erbach/ Dellmensingen angelegt. Die Inbetriebnahme erfolgte im Jahr 2018. Im selben Jahr wurde im Bereich von Dellmensingen mit der Optimierung der Westernach für die Helm-Azurjungfer, der Renaturierung der Rot sowie der Anlage von Blühstreifen für die Feldlerche ein weiteres Maßnahmenpaket umgesetzt. Die Maßnahmen sind im Planfeststellungsbeschluss festgelegt. Ihre Ausführung und Wirksamkeit wird im Rahmen eines Monitorings fachlich überwacht.

    Unabhängig von diesen Maßnahmen beginnt im Mai 2019 der Bau der Brücke über die Bahnlinie Ulm – Friedrichshafen bei Dellmensingen. Die artenschutzrechtlichen Voraussetzungen hierfür sind bereits im letzten Jahr geschaffen worden. Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit über den Baubeginn frühzeitig informieren.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 11
    28.02.2019
    Kinderbetten im Sicherheitscheck
    Überwachungsaktion des Regierungspräsidiums Tübingen führt bei den Herstellern zu Nachbesserungen

    Die landesweit tätige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat in einer Schwerpunktaktion mehrere Kinderbetten überprüft und dabei verschiedene Mängel festgestellt. Die betroffenen Produzenten haben bereits reagiert und die Mängel beseitigt.

    Speziell für Babys und Kleinkinder hergestellte Produkte wie zum Beispiel Spielzeug, Schnullerketten oder Kinderbetten müssen besondere Sicherheitsanforderungen erfüllen. Dass diese Anforderungen nicht bei jedem Kinderbett eingehalten wurden, zeigten in den vergangenen Jahren Presseberichte von Verbrauchermagazinen und Einzelprüfungen verschiedener Marktüberwachungsbehörden in Europa. Wiederkehrend stellten die Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure sicherheitstechnische sowie formale Mängel nach dem Produktsicherheitsgesetz fest.

    Um das Unfallrisiko für Babys und Kleinkinder weiter zu minimieren, führte die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen in den vergangenen Monaten eine Überprüfungsaktion bei Kinderbetten durch. Dabei wurden verschiedene Kinderbetten im Preissegment zwischen 30 bis 370 Euro in den Fokus genommen. Die ausgewählten Betten wurden sowohl im Fach- und Einzelhandel als auch im Online-Handel bezogen und untersucht.

    Die vom Regierungspräsidium Tübingen beauftragte Geräteuntersuchungsstelle der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) fand bei einer Reihe von Kinderbetten verschiedene sicherheitstechnische Mängel. So traten bei einigen Betten unzureichende Festigkeit und Steifheit der Gitterstäbe, Fingerfangstellen und ablösbare Kleinteile in Form von Klebeetiketten oder Kunststoffkappen auf. Mit diesen Mängeln waren zwar keine ernsten Risiken verbunden, aber das Regierungspräsidium Tübingen konnte dennoch bei allen betroffenen Händlern einen sofortigen Verkaufsstopp dieser unsicheren Babybetten erwirken. Die jeweiligen Hersteller erarbeiteten für die Produkte, wo möglich und notwendig, Konstruktionsänderungen und passten die Modelle entsprechend an.

    Die Marktüberwachungsbehörde rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, möglichst schon beim Kauf von Produkten für Babys und Kleinkinder aufmerksam zu sein: Kleinteile, scharfe Kanten oder spitze Ecken lassen ebenso wie nicht speichelfester Lack oder frei zugängliche Batteriefächer auf ein unsicheres Produkt schließen. Außerdem sollten der Name und die Kontaktanschrift des Herstellers bzw. Importeurs auf dem Produkt angebracht sein.

    Hintergrundinformationen:
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    26.02.2019
    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immen¬staad und Meersburg – das Regierungspräsidium informiert
    Wiederholung der Veranstaltung vom 12. Februar 2019

    Am gestrigen Montag wiederholte das Regierungspräsidium Tübingen die öffentliche Veranstaltung in Markdorf am gleichen Ort, nachdem am 12. Februar 2019 der Veranstaltungsraum mit knapp 700 Personen gefüllt war und dann aus Brandschutzgründen geschlossen werden musste.
    Die 300 anwesenden Besucher hörten wieder interessiert zu und stellten viele Fragen. „Wir haben 1.000 Menschen in zwei Wochen gut informiert und zwei äußerst konstruktive Veranstaltungen erlebt,“ so die Bilanz von Matthias Kühnel, Straßenplaner des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Ein volles Haus und viele Fragen
    Wie schon zwei Wochen vorher stand Umweltplaner Burchard Stocks im Fokus der Debatte. Er erläuterte ausführlich, wie es zu den jetzt noch auf dem Tisch liegenden fünf Hauptvarianten gekommen ist. Viele Fragen bezogen sich auf den Einfluss der Politik. „Ich kümmere mich nicht um politische Einflussnahmen. Ich mache meine Arbeit alleine nach fachlichen Kriterien,“ so Burchard Stocks. „Wenn die Vorzugsvariante Ende 2019 auf dem Tisch liegt, dann muss die Begründung hieb- und stichfest sein.“

    Die Mobilität nimmt zu
    Verbandsdirektor Wilfried Franke wies darauf hin, dass man nicht den öffentlichen Verkehr gegen den Straßenverkehr ausspielen könne. „Die Mobilität im Bodenseeraum wird weiter zunehmen. Wir brauchen daher sowohl eine leistungsfähige Bodenseegürtelbahn als auch eine leistungsfähige B31“, so Franke. „Machen Sie weiter so und nehmen Sie die Region weiter mit auf dem Weg zu einer neuen B 31“, so sein Appell.

    Viele Fragen und nachdenkliche Statements
    Werde ich Entschädigungen erhalten? Wie offen ist die Entscheidung noch? Wie sollen die Klimaziele eingehalten werden, wenn weiter Straßen gebaut werden? Kann man nicht die ganze Strecke untertunneln? Ist der Bodenseeraum nicht schon belastet genug, muss die Natur noch weiter eingeschränkt werden? Neben konkreten Fragen zu der eigenen Situation wurden auch grundsätzliche Statements und Fragen laut. Der wechselnde Beifall zeigte, dass es verschiedene Interessen im Raum gab. Viele Teilnehmende bedankten sich am Ende für den transparenten und offenen Dialog.

    Was folgt jetzt?
    Jetzt werden die verbleibenden Trassen vertieft und vergleichend untersucht, damit man weiß, welche Wirkung welche Lösung hat. Dazu zählen u.a., wieviel Verkehr auf einer Trasse zu erwarten ist, welcher Querschnitt dafür notwendig ist und wie sie technisch gestaltet wird, beispielsweise wie tief sie ins Gelände einschneiden. Dann erst kann man ausrechnen, wer wo entlastet wird, aber auch, welche Lärmschutzmaßnahmen man benötigt, damit keine Belastungen über den Grenzwerten entstehen. „Wenn nichts dazwischenkommt, sollten wir bis Ende des Jahres eine Vorzugsvariante auf den Tisch legen können, welche in der Gesamtsumme die Geeignetste für die Region ist. Welche das ist, ist derzeit absolut offen“, so Matthias Kühnel vom Planungsteam des Regierungspräsidiums.

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website:
    http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/.

    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter:
    info@b31.verkehr-bodenseeraum.de

    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf
     

    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf Person rechts: Umweltplaner Burchard Stocks

    Bilder:
    Bild 1: Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf

    Bild 2: Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg am 25.02.2019 in Markdorf
    Person rechts: Umweltplaner Burchard Stocks

    Quelle: team ewen GbR
     
    Anlage:
    Skizze_ Varianten B 31 neu Meersburg-Immenstaad

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Her Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 7573005, oder – insbesondere zu Fragen des Dialogs zur B31 – Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung. ​​

  • Abteilung 1
    22.02.2019
    Narrenempfang des Regierungspräsidiums Tübingen am 26. Februar 2019
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der traditionelle Narrenempfang des Regierungspräsidiums Tübingen und der Narrenzünfte steht bevor. In diesem Jahr feiern wir allerdings eine Premiere: Die Narrenkappe des Regierungspräsidiums Tübingen wird an Frau Landrätin Stefanie Bürkle – und damit zum ersten Mal an eine Frau – verliehen. Hästräger der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, des Alemannischen Narrenrings, des Närrischen Freundschaftsrings Neckar-Gäu, der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte, des Narrenfreundschaftsrings Zollern-Alb, des Verbands Alb-Bodensee-Oberschwäbische Narrenvereine, der Narrenfreunde Heuberg und des Narrenrings Alb-Lauchert werden dabei unsere Gäste sein.

    Auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser lade ich Sie herzlich zu diesem Empfang am

    Dienstag, 26. Februar 2018, 14:14 Uhr,
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen

    ein. Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.

    Die Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm. Bildaufnahmen sind möglich.

    Aus organisatorischen Gründen wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns kurz mitteilen könnten, ob Sie teilnehmen werden (Kontakt: Frau Gauß, Tel.: 07071/757-3009,
    E-Mail: Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).


    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher

     

    Programm​

  • Abteilung 4
    22.02.2019
    Probenentnahme auf der L 1208, Ortsdurchfahrt Dettenhausen bis Kreisgrenze Böblingen

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant in den nächsten Jahren die Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt Dettenhausen bis zur Kreisgrenze Böblingen im Zuge der L 1208 in Abstimmung mit der Gemeinde Dettenhausen zu erneuern. Zur Bestimmung des Sanierungsumfangs sind eine Bestandsaufnahme und eine Schadensanalyse der Fahrbahn erforderlich.

    Hierzu werden am Dienstag, den 26.02.2019, Proben des Fahrbahnbelags entnommen. Diese Voruntersuchungen finden in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr, außerhalb der Hauptverkehrszeiten, statt. Während der Probenentnahme wird die L 1208 um eine Fahrspur reduziert und der Verkehr an der Baustelle vorbeigeführt.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenentnahme nicht auszuschließen sind.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    21.02.2019
    Uferrenaturierung Kressbronn: Auf gemeindeeigenen Grundstücken beginnen die Bauarbeiten noch im Februar


    Das Regierungspräsidium Tübingen wird noch im Februar 2019 mit der Uferrenaturierung in Kressbronn beginnen und die geplanten Maßnahmen östlich des Landungsstegs auf den öffentlichen Grundstücken des Seegartens umsetzen. Es ist vorgesehen, die vorhandene Ufermauer und den Betonslip zu beseitigen. Die Arbeiten werden ca. vier Wochen dauern und rechtzeitig vor Beginn der Badesaison abgeschlossen sein.

    „Für einen intakten und langfristig stabilen Bodensee mit seinen ausgedehnten Ufer- und Flachwasserbereichen benötigen wir ökologisch funktionsfähige Uferbereiche. Durch die Umsetzung der Maßnahmen auf den öffentlichen Grundstücken des Seegartens entwickeln wir ein Flachufer, das zum einen die Wasser- und Landlebensräume verbindet und anderseits weiterhin einen öffentlichen Zugang zum See ermöglicht“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Bislang ist die Funktionsfähigkeit des Gewässers durch die vorhandenen harten Uferverbauungen und Einbauten im Ufer- und Flachwasserbereich in Form von Mauern, Stegen und Slipanlagen erheblich beeinträchtigt. Hinzu kommt die gestörte Vernetzung der Wasser- und Landlebensräume. Daher ist die Dringlichkeit der Umsetzung der Maßnahme nach wie vor gegeben.

    „Unser Ziel ist und bleibt, das Bodenseeufer im Landkreis ökologisch und mit Blick auf die Zugänglichkeiten für die Menschen weiter zu verbessern. Ich begrüße deshalb die Entscheidung des Regierungspräsidiums, die Arbeiten auf den gemeindeeigenen Grundstücken in Kressbronn jetzt zu beginnen. Dies ist nach fast zwanzig Jahren des Wartens ein wichtiges Signal“, so Landrat Lothar Wölfle.

    Das Bundesverwaltungsgericht hatte den Planfeststellungsbeschluss für die Maßnahme bereits 2015 bestätigt. Das Land kommt mit der Realisierung der Renaturierungsmaßnahmen seinem gesetzlichen Auftrag zum Erreichen der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie nach. In Rahmen eines Eilrechtsverfahrens kam das Verwaltungsgericht Sigmaringen mit Beschluss vom 18.01.2019 zum vorläufigen Ergebnis, dass die für eine vorzeitige Besitzeinweisung im Bereich der privaten Grundstücke erforderliche Dringlichkeit nicht vorliegt. Das Regierungspräsidium Tübingen hat gegen diese Entscheidung Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg eingelegt. Bis zur Gerichtsentscheidung wird keine bauliche Umsetzung der Renaturierung auf den Privatgrundstücken erfolgen.

    Hintergrundinformation:
    Massive Uferbefestigungen und Ufermauern, aber auch zahlreiche Hafen- und Steganlagen prägen aktuell weite Bereiche des Bodenseeufers in Kressbronn. Damit einher geht eine Beeinträchtigung der Wasserwechselzone. Gleichzeitig ist an vielen Stellen die Verbindung mit dem Hinterland unterbrochen, weshalb eine Durchgängigkeit zwischen den aquatischen und terrestrischen Lebensräumen nicht oder nur noch stark eingeschränkt besteht.
    Seit den 1980er-Jahren gibt es Überlegungen, das Bodenseeufer in Kressbronn ökologisch zu verbessern und eine erleichterte Zugänglichkeit des Ufers für die Menschen zu ermöglichen. Für den Bereich ab dem Seepark im Westen bis zur Landesgrenze zu Bayern im Osten wurde am 7. Dezember 2001 eine Renaturierungsplanung planfestgestellt, die nach langjährigen Gerichtsverfahren nun umgesetzt werden soll.

    Weitere Informationen mit Plänen und Unterlagen

  • Abteilung 4
    20.02.2019
    B 464, Marktstraße in Reutlingen
    Probenentnahme von Donnerstag, 21. bis Freitag, 22. Februar 2019

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die Fahrbahndeckenerneuerung der Marktstraße zwischen dem Dreispitz Römerstraße/Albstraße und dem Südbahnhof in Reutlingen. Dabei sind auch eine Bestandsaufnahme sowie eine Schadensanalyse erforderlich, um den Umfang der Arbeiten bestimmen zu können. Hierzu werden am Donnerstag, 21. und Freitag, 22. Februar 2019, Proben des Fahrbahnaufbaus entnommen. Diese Untersuchungen finden in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr statt. Während der Probenentnahme steht in beiden Fahrtrichtungen der B 464 nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Die Fahrbahndeckenerneuerung selber ist erst in frühestens drei Jahren vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenahme nicht auszuschließen sind.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    19.02.2019
    B32 Bahnübergang Wangen: Regierungspräsident Tappeser und Oberbürgermeister Lang halten an Umbau des Bahnübergangs fest
    Verkehrliche Situation wird bei einem Vor-Ort-Termin geprüft

    Umfangreiche Abstimmungsprozesse zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, dem Regierungspräsidium Tübingen und der Stadt Wangen haben dazu geführt, dass eine Fertigstellung des Bahnübergangs in Wangen bis zum Beginn der Landesgartenschau im Jahr 2024 nicht mehr möglich sein wird. Regierungspräsident Klaus Tappeser und Oberbürgermeister Michael Lang halten dennoch am Umbau des Bahnübergangs der B32 in Wangen fest. Dies haben beide bei einem Gespräch heute im Regierungspräsidium deutlich betont. „Der Unmut über die Verzögerungen ist verständlich. Dennoch ist unser definitives Ziel, an dem Projekt festzuhalten und das Planfeststellungsverfahren im Herbst 2020 einzuleiten,“ so Regierungspräsident Tappeser.

    Ein weiteres wesentliches Ergebnis des Gesprächs war, dass die Auswirkungen der Baumaßnahme auf die Landesgartenschau 2024 auf ein Minimum reduziert werden sollen: In Abhängigkeit vom Baurecht ist geplant, während der Landesgartenschau vorbreitende Arbeiten wie z.B. Leitungsverlegungen durchzuführen. Mit den Hauptbaumaßnahmen soll dann erst nach dem Ende der Landesgartenschau begonnen werden. Darüber hinaus wurde vereinbart, dass sämtliche Knotenpunkte entlang der B32 überprüft werden sollen, mit dem Ziel, bis zur Landesgartenschau im Jahr 2024 verkehrliche Verbesserungen zu erreichen. Hierzu wird sich Regierungspräsident Tappeser gemeinsam mit Experten aus dem Regierungspräsidium noch im ersten Halbjahr 2019 bei einem Besuch vor Ort ein Bild von der Lage machen: „Ich werde mich persönlich kümmern und mir vor Ort gemeinsam mit der Stadt und unseren Fachleuten ein Bild von der verkehrlichen Situation machen,“ so Regierungspräsident Tappeser.  
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen geht aktuell davon aus, dass die Abstimmungen für den Bahnübergang zwischen den beteiligten Behörden und Partnern in den kommenden Wochen abgeschlossen werden können und der „Gesehenvermerk“ des BMVI demnächst vorliegen wird.

    Bis zum Beginn des mindestens zwei Jahre dauernden Planfeststellungsverfahrens müssen noch umfassende umweltfachliche Unterlagen aktualisiert und zahlreiche Dokumente zur Baustellenlogistik und Bauausführung vorbereitet werden. Es handelt sich um eine äußerst komplexe Baumaßnahme in einem beengten innerstädtischen Rahmen. So ist die Errichtung von drei unmittelbar nebeneinanderliegenden Brückenbauwerken geplant. Außerdem sind umfangreiche Leitungsverlegungen, eine Vielzahl an Stützwänden und ein provisorischer Bahnübergang während der Bauzeit erforderlich. Entsprechend sind für die Bauzeit vier Jahre veranschlagt.

    Hintergrundinformationen:
    Die heutige Situation im Bereich des Bahnüberganges in der Ravensburger Straße (B 32) zwischen Bahnhofstraße und Praßbergstraße ist gekennzeichnet durch ein sehr hohes Verkehrsaufkommen und starke Verkehrsbehinderungen. Häufige Schließungen der Schrankenanlage erzeugen einen beidseitigen Stau auf der B 32 und in den angrenzenden Stadtstraßen, welcher sich oft nur langsam auflöst. Durch die Beseitigung des Bahnüberganges sollen Zeit- und Betriebskosten der Verkehrsteilnehmenden eingespart, die Verkehrssicherheit erhöht und Unfallrisiken an den Einmündungen deutlich verringert werden.

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    19.02.2019
    Das Regierungspräsidium lädt ein zu einer weiteren öffentlichen Informationsveranstaltung zum Planungsstand der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant die B 31 neu zwischen Meersburg und Immenstaad. Hierzu fand am Dienstag, 12. Februar 2019, eine Informationsveranstaltung über den aktuellen Planungsstand in der Markdorfer Stadthalle statt. Das Interesse war so groß, dass die Halle vor Veranstaltungsbeginn wegen Überfüllung geschlossen werden musste und viele Interessierte nicht mehr eingelassen werden konnten. Herr Regierungspräsident Tappeser hatte daraufhin eine weitere Veranstaltung angekündigt. Das Regierungspräsidium möchte daher nochmals allen Interessierten, vor allem denjenigen, die beim letzten Mal nicht teilnehmen konnten, den aktuellen Stand der Trassenauswahl vorstellen und lädt Sie herzlich ein zur

    öffentlichen Informationsveranstaltung
    am Montag, den 25. Februar 2019, um 19:00 Uhr,
    in der Stadthalle in Markdorf.

    Welche Trassen werden vertieft untersucht und welche nicht? Auf diese Frage werden wir im Rahmen der moderierten Veranstaltung ebenso Antworten liefern wie zu grundsätzlichen Fragen zum Planungsstand sowie zum weiteren Vorgehen.

    An ausgehängten Plakaten besteht bereits ab 18 Uhr die Möglichkeit, sich über die Trassenvorschläge zu informieren. Auch im Nachgang zur Veranstaltung wird es hierzu Gelegenheit geben. Für Fragen stehen sowohl Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen, die Gutachter als auch Teilnehmer des Dialogforums zur Verfügung. Beteiligte Verbände und Initiativen werden sich ebenfalls wieder präsentieren.

    Varianten für die neue B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad in der engeren Auswahl
    Mit einer umfassenden Raumanalyse wurde die Grundlage für die Vorauswahl von möglichen Trassen für eine neue B31 geschaffen. Bei der Raumanalyse handelt es sich um die Bestandsaufnahme und -bewertung der vorhandenen Landschaft mit ihren Nutzungen. Die Gutachter haben eine Vielzahl von schützenswerten Gebieten identifiziert: Dabei spielen der Mensch und artenschutzrechtliche Aspekte genauso eine Rolle wie das Landschaftsbild, die landwirtschaftlichen Nutzungen, der Tourismus und die Naherholung. Keine der über zwanzig Varianten, welche bisher vorgeschlagen und diskutiert wurden, ist ganz konfliktfrei.

    Mit den Ergebnissen der Raumanalyse bleiben nun drei Trassenkorridore übrig. Alle anderen Trassenvarianten werden nicht weiterverfolgt. Letztlich kommen neben dem Korridor Süd, der die Ausbauvariante auf der heutigen B31 darstellt (Lösungsansatz A), ein Korridor Mitte (B), der südlich des Weingartenwalds verläuft, und ein Korridor Nord (C) nördlich des Weingartenwalds in Betracht. In den Korridoren B und C gibt es jeweils noch Untervarianten.

    Weitere Informationen
    Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen finden Sie viele weitere Informationen zu dem Projekt. Dazu gehören unter anderem alle bereits fertiggestellten Berichte und Präsentationen sowie Dokumentationen von Sitzungen der Gremien der Öffentlichkeitsbeteiligung: www.B31.verkehr-bodenseeraum.de.

    Anlage: Skizze_ Varianten B 31 neu Meersburg-Immenstaad​

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    19.02.2019
    L 384, Ersatzneubau der Brücke über die Bahnlinie nördlich von Mössingen
    Ab Montag, 25. Februar 2019: Vorbereitende Maßnahmen

    Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Montag, 25. Februar 2019, erste vorbereitende Maßnahmen für den Ersatzbau der Brücke über die Bahnlinie nördlich von Mössingen durchgeführt werden.

    Im Vorfeld der in diesem Jahr vorgesehenen Brückenbauarbeiten ist es erforderlich, im späteren Baufeld Bäume, Hecken und Sträucher zu entfernen und Naturschutzmaßnahmen durchzuführen. Die Bäume und Sträucher werden bis zum 28. Februar 2019 gefällt. Somit ist sichergestellt, dass die Arbeiten vor dem Einsetzen der Brut- und Vegetationszeit abgeschlossen sind.

    Die Arbeiten finden teilweise nahe am Fahrbahnrand der L 384 statt. Aus Sicherheitsgründen muss die Fahrbahn im Bereich der bestehenden Brücke mehrmals für jeweils fünf bis zehn Minuten gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Eine örtliche Umleitung ist nicht ausgeschildert. Verkehrsbehinderungen sind daher nicht auszuschließen.

    Ausblick:
    Die eigentlichen Brückenbauarbeiten erfolgen ab August 2019. Während dieser Maßnahme wird die L 384 zwischen dem Bahnübergang zum Nehrener Gässle und dem Kreisverkehr am Nordring im August 2019 für rund vier Wochen voll gesperrt. Weitere Bauarbeiten folgen ab Oktober 2019 bis zum Abschluss der Maßnahme, der für Mitte 2020 vorgesehen ist. Hierüber und über weitere Sperrungen wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen um Verständnis.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 zur Verfügung.​

  • Abteilung 9
    19.02.2019
    Sieben junge Erwachsene schließen erfolgreich ihre Ausbildung zum Straßenwärter ab
    Die Absolventen wurden bei der Lossprechungsfeier am 14. Februar 2019 im Ausbildungszentrum Nagold verabschiedet.
     Prüflinge mit Ltd. Regierungsdirektor Köhler, Studiendirektor Auchter und Prüfungsausschussvorsitzenden Brenner  (hintere Reihe von rechts); Quelle: RP Tübingen

    Am Donnerstag, 14. Februar 2019, haben sieben frisch gebackene Straßenwärter im Nagolder Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung im Winter ihre Ausbildung erfolgreich beendet.

    „Sie sind die Handwerker der Straße und unverzichtbar für unsere Infrastruktur und unsere Gesellschaft mit Verweis auf die letzten harten Winterwochen“, erklärte der Leitende Regierungsdirektor Thomas Köhler im Namen des Regierungspräsidiums Tübingen bei der Lossprechung. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, dass es kaum eine Ausbildung gibt, die so vielseitig ist, wie die des Straßenwärters. So hätten die Jungstraßenwärter in der Winterprüfung bewiesen, dass sie zu einer guten handwerklichen Leistung fähig sind, machte Thomas Köhler deutlich. Allen Jungstraßenwärtern wünschte er ein unfallfreies Berufsleben.

    Bei der Lossprechungsfeier dankte Köhler allen an der Ausbildung Beteiligten, die ihren Anteil an der praxisnahen Ausbildung geleistet haben.
    Eine Reise in die Geburtsstunde des Straßenwärterberufes und einen Ausblick in die Zukunft des Straßenwärters gab Studiendirektor Auchter als Vertreter der Rolf-Benz-Schule in Nagold. Gleichzeitig ermunterte er die Jungstraßenwärter, in ihrem Arbeitsleben weitere Ziele anzuvisieren.

    Den Preis für den Prüfungsbesten überreichten Thomas Köhler und der Prüfungsausschussvorsitzende Stefan Brenner anschließend an Axel Schmidt von der Autobahnmeisterei Ludwigsburg. Belobigungen der Berufsschule für besondere Lernleistungen erhielten zudem Axel Schmidt von der
    Autobahnmeisterei Ludwigsburg und Patric Pflug von der Straßenmeisterei Leutkirch.

    Bild:
    Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 14.02.2019.
    Prüflinge mit Ltd. Regierungsdirektor Köhler, Studiendirektor Auchter und Prüfungsausschussvorsitzenden Brenner  (hintere Reihe von rechts)
    Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    19.02.2019
    Drei Bibliotheken im Regierungsbezirk Tübingen erhalten Zertifikat „Ausgezeichnete Bibliothek für kleinere Bibliotheken"

    Die Gemeindebücherei Dettingen, die Stadtbibliothek Sigmaringen sowie der Treffpunkt Bücherei Uhldingen-Mühlhofen sind jetzt ausgezeichnete Bibliotheken.

    Feierliche Stimmung herrschte am 18. Februar 2019 bei der Überreichung des Zertifikats „Ausgezeichnete Bibliothek“ im Tübinger Regierungspräsidium. Gemeinsam mit Frau Prof. Cornelia Vonhof, Hochschullehrerin aus Stuttgart, überreichte Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Auszeichnung. „Die drei Bibliotheken haben bewiesen, dass sie auch im Zeitalter der zunehmenden Digitalisierung weiterhin beliebt sind. Insbesondere in unserem ländlich geprägten Regierungsbezirk bleiben die Bibliotheken auch in Zukunft unverzichtbar,“ fasste Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser zusammen und zeigte sich begeistert von dem Engagement der Bibliotheken.

    Die Hochschule für Medien in Stuttgart hat das Projekt „Ausgezeichnete Bibliothek“ vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen. Frau Prof. Cornelia Vonhof erläuterte die Überlegungen, die dem Zertifikat zugrunde liegen. „Wir haben das Projekt entwickelt, um Bibliotheken zu unterstützen, sich durch Qualitätsmanagement weiterzuentwickeln,“ erklärte die Professorin und verdeutlichte, dass die Anforderungen zweifellos hoch sind. In der Projektlaufzeit von rund zweieinhalb Jahren muss das Team einer Bibliothek intensiv darüber nachdenken, wie die bisherige Arbeit läuft und wo es Verbesserungspotenziale gibt.

    Die Bibliotheksleiterinnen machten deutlich, warum sich die drei Bibliotheken entschlossen haben, an dem Projekt teilzunehmen: „Wir hatten stets das Ziel vor Augen, die eigene Arbeit zu verbessern und das Angebot an die Wünsche der Nutzer anzupassen.“ Im Rahmen des Projekts wurde die Arbeit der Bibliotheken in neun Themenfeldern geprüft. Dazu zählten etwa die Punkte Führungsqualität, Strategie, Personalmanagement, Ressourcen, Arbeitsabläufe oder die erzielten Arbeitsergebnisse. In all diesen Bereichen konnten die Bibliotheken eine hohe Qualität nachweisen. „Sie werden anhand der gleichen Maßstäbe gemessen wie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen“, betonte Prof. Cornelia Vonhof.

    Grund zur Freude haben auch die Bürgermeister der Gemeinden. Herr Bürgermeister Edgar Lamm aus der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen sprach stellvertretend für die Gemeinden und machte deutlich, welchen Stellenwert Bibliotheken haben: „Sie gehören zu den elementaren Angeboten einer Kommune. Die offizielle Auszeichnung bescheinigt uns die Grundhaltung, dass zukunfts- und kundenorientiert gearbeitet wird.“

    „Dank der Zertifizierung haben wir Hinweise auf notwendige Veränderungen, Entwicklungsmaßnahmen und Verbesserungsprozesse erhalten. Dadurch hat sich die Qualität gesteigert, für unsere Kunden und uns selbst,“ sagten die Bibliotheksleiterinnen und dankten der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen des Regierungspräsidiums Tübingen für die hilfreiche Begleitung und Unterstützung im Projektzeitraum. Abgeschlossen ist der Prozess mit der Verleihung des Zertifikats nicht: So ist zum einen eine Konzeption entstanden, nach der die Büchereien künftig arbeiten. Zum anderen haben die Büchereiteams auch eine Bewertung und weitere Verbesserungsvorschläge bekommen.

    Am Ende der Veranstaltung wurde den Büchereien von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser der Award verliehen: Eine edle schwarze Tafel mit schwarzer Schrift und weißem Buchrelief.

    Hintergrundinformation:
    Betreut worden ist das Zertifizierungsprojekt vom Institut für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung in Bibliotheken und Hochschulen (IQO) an der Hochschule der Medien Stuttgart. Vertreter des Instituts haben die Büchereien und ihre Mitarbeiter in den vergangenen Jahren wissenschaftlich begleitet. Unterstützung bekamen die Bibliotheken außerdem von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Das Projekt führt ein Qualitätsmanagement nach den in Wirtschaft und Verwaltung international anerkannten Modellen in das Bibliothekswesen ein. Es verbindet ein strukturiertes Vorgehen zur kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Arbeit wie zum Beispiel die Beschleunigung der Arbeitsabläufe, eine klare strategische Ausrichtung und eine verbesserte interne Kommunikation mit einem öffentlichkeitswirksam einsetzbaren Qualitätszertifikat. Um das Projekt erfolgreich abschließen zu können, gibt es für die Bibliotheksmitarbeitenden Workshops an der Hochschule. Bei einem Audit wird durch externe Auditoren der Hochschule der Medien geprüft, ob die Selbsteinschätzung der Bibliothek der Realität entspricht. Es werden alle Errungenschaften nachgeprüft, und es wird geprüft, ob und wie die geplanten Verbesserungsprojekte umgesetzt wurden. Das Zertifikat „Ausgezeichnete Bibliothek“ wird für drei Jahre verliehen und muss danach erneuert werden. Will man das Zertifikat behalten, muss an dem Projekt weitergearbeitet werden. Beim zweiten Mal, der Rezertifizierung, muss dokumentiert werden, welche im Auditbericht genannten Schwächen bearbeitet wurden und welche Stärken der Bibliothek weiter ausgebaut werden konnten.



    Stadtbibliothek Sigmaringen erhält Zertifizierung „Ausgezeichnete Bibliothek“
    Personen von links nach rechts: Bürgermeister Dr. Marcus Ehm, Prof. Cornelia Vonhof, Leiterin der Stadtbibliothek Christina Thormann, Regierungspräsident Klaus Tappeser



    Treffpunkt Bücherei Uhldingen-Mühlhofen erhält Zertifizierung „Ausgezeichnete Bibliothek“
    Personen von links nach rechts: Regierungspräsident Klaus Tappeser, Prof. Cornelia Vonhof, Leiterin der Treffpunkt Bücherei Dorothee Rau, Bürgermeister Edgar Lamm


     


    Gemeindebücherei Dettingen an der Erms erhält Zertifizierung „Ausgezeichnete Bibliothek“
    Personen von links nach rechts: Hauptamtsleiter Manuel Höllwarth, Prof. Cornelia Vonhof, Leiterin der Gemeindebücherei Sabine Makram, Regierungspräsident Klaus Tappeser

    Bildquellen: Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    18.02.2019
    Präsentation Jahresprogramm Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und der Sonderausstellung „Lebensweg Plastik“
    Einladung der Presse am Freitag, 22.02.2019, 9:30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen

    An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    druckfrisch liegt das Jahresprogramm des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb für 2019 vor. Unter dem Motto „Artenvielfalt – erhalten, verstehen, handeln“ ist ein buntes Programm mit Vorträgen, Mitmachwerkstätten und Sonderausstellungen entstanden. Die zahlreichen Veranstaltungen laden zum Entdecken der Natur und ihres Artenreichtums ein. Sie befähigen aber auch dazu, im eigenen Alltag nachhaltig, also zum Wohl der Natur und der Menschen, zu handeln.

    Neu in diesem Jahr ist die Umgestaltung des bisherigen Halbjahresprogramms zu einem Jahresprogramm mit frischem Format. Die Veranstaltungen sind anschaulicher und lesbarer dargestellt, sodass ein Programmheft mit geringen Barrieren für alle entstanden ist.

    Im Rahmen eines Pressegesprächs wird das neue Programm und die aktuelle Sonderausstellung „Lebensweg Plastik“ vorgestellt.

    Wir laden Sie ganz herzlich zum Pressegespräch

    am Freitag, 22.02.2019, 9:30 Uhr
    im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Biosphärenallee 2-4, 72525 Münsingen

    mit Jochen Rominger von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb ein.

    Folgender Ablauf ist geplant:

    • Vorstellung des neuen Jahresprogramms mit Hinweis auf interessante Termine
    • Kurzführung durch die Sonderausstellung „Lebensweg Plastik“

    Über Ihre Teilnahme an diesem Pressetermin würden wir uns sehr freuen. Eine Anmeldung bis Donnerstag, 21.02.2019, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher

  • Abteilung 4
    15.02.2019
    B 31 neu, Stockach – Überlingen
    Ab Montag, 18. Februar 2019, Erd- und Straßenbauarbeiten zwischen Abigknoten und Burgbergknoten

    Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt am Montag, 18. Februar 2019, mit den Straßenbauarbeiten zwischen dem Abigknoten und dem Burgbergknoten. In diesem Streckenabschnitt wird der Fahrbahnaufbau komplett erneuert, ein dritter Fahrstreifen hergestellt und umfangreiche Arbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen getätigt.

    Bis Ende Mai 2019 wird die Strecke zwischen Abigknoten und Burgbergknoten für den Verkehr voll gesperrt. Dadurch ergeben sich für die Verkehrsteilnehmer teilweise neue Verkehrsführungen. Der Verkehr aus dem Bodenseehinterland und aus Überlingen kommend in Fahrtrichtung Friedrichshafen wird ab dem Abigknoten und dem Knotenpunkt B 31 neu/ L 195 über die B 31neu zur Tierheimkreuzung, über die K 7786 bei Aufkirch und die B 31 alt geführt. Die Anbindung Überlingens und des Hinterlands von Richtung Stockach kommend erfolgt über die B 31 neu. In dieser Fahrtrichtung ist die Zufahrt bis zum Abigknoten weiterhin möglich. Der Verkehr wird allerdings vor der Brücke der B 31 neu/ L 200 über die Rampe bei Andelshofen zum Abigkreisverkehr abgeleitet.

    Der Verkehr von Friedrichshafen kommend nach Überlingen und in das Bodenseehinterland wird weiter über das bereits bestehende Provisorium am Burgbergknoten über die „Weierhalde“ geführt.

    Der überörtliche Verkehr der B 31 von Stockach kommend nach Friedrichshafen und umgekehrt wird weiterhin über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31alt geführt.

    Im Zuge der Straßenbaumaßnahme wird auch eine Lärmschutzwand entlang des südlichen Bereiches der Brücke der B 31 neu/ L 200 am Abigknoten errichtet. Die Fertigstellung ist für Juni 2019 vorgesehen.
    Am Dienstag, 19. Februar 2019, wird an der Brücke ein Schutzgerüst zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit während der Arbeiten an der Lärmschutzwand aufgestellt. Hierzu ist eine halbseitige Sperrung der L 200 zwischen den beiden Kreisverkehren am Abigknoten notwendig. Diese wird am selben Tag wieder aufgehoben. Die Verkehrsführung für den Verkehr aus dem Bodenseehinterland kommend in Richtung Überlingen bleibt wie bisher bestehen. Die Gegenrichtung aus Überlingen kommend nach Lippertsreute-Heiligenberg-Salem wird auf einer provisorischen Umleitung geführt. Ab dem südlichen Kreisverkehr geht es über die Rampe zur B 31 neu, von dort über die Brücke der B 31 neu/ L 200 und anschließend über die Rampe bei Andelshofen zum Abigkreisverkehr.

    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit Polizei, Verkehrsbehörden und der Stadt Überlingen eng abgestimmt, um die Eingriffe in den Verkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Für die dennoch entstehenden Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Tübingen die Verkehrsteilnehmer und Betroffenen um Verständnis.

    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Anlage: Skizze_Verkehrsführung Februar-Mai 2019

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 2
    15.02.2019
    Klage auf Genehmigung der Errichtung von Windenergieanlagen beim Schloss Lichtenstein

    Das Verwaltungsgericht Sigmaringen hat zur Klage auf Genehmigung der Errichtung von Windenergieanlagen beim Schloss Lichtenstein entschieden, die den Antrag des Vorhabenträgers ablehnenden Bescheide des Landratsamts Reutlingen und des Regierungspräsidiums Tübingen aufzuheben. Es hat das Land verpflichtet, über den Antrag auf Genehmigung der Errichtung dieser Anlagen erneut zu entscheiden, da insbesondere Fragen des Naturschutzes noch nicht abschließend geprüft wurden.

    Im vorangegangenen Verwaltungsverfahren wurden ebenso wie im anschließenden Widerspruchsverfahren die Belange des Denkmalschutzes zunächst vom Landratsamt Reutlingen und anschließend vom Regierungspräsidium Tübingen eingehend und umfassend geprüft. Dabei wurden im Rahmen der Ermessensausübung insbesondere auch die Belange des Klimaschutzes, die zugunsten der Windenergieanlagen sprechen, mit einem gesteigerten Gewicht berücksichtigt.

    Gleichwohl haben aus Sicht des Landratsamts Reutlingen wie auch des Regierungspräsidiums Tübingen die Belange des Denkmalschutzes überwogen. Dabei wurde insbesondere die fundierte denkmalfachliche Beurteilung des Landesamtes für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart als fachliche Denkmalschutzbehörde zugrunde gelegt. Danach kommt dem Schloss Lichtenstein eine für das Land Baden-Württemberg weit überdurchschnittliche, herausgehobene und identitätsstiftende Stellung als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung zu.

    Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen aus Sicht des Regierungspräsidiums Tübingen und des Landratsamts Reutlingen mit diesem Ergebnis unerwartet ausgefallen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen und das Landratsamt Reutlingen werden den in den nächsten Wochen angekündigten Zugang der Entscheidungsgründe zu diesem Urteil abwarten und nach deren Prüfung über das weitere Vorgehen entscheiden.

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 3
    15.02.2019
    Baden-Württembergischer Pflanzenschutztag am 19. Februar 2019 im Großen Saal des Kurzentrums Bad Buchau
    Einladung an die interessierte Öffentlichkeit

    Am 19. Februar 2019, 09:30 – ca. 13:30 Uhr, findet im Großen Saal des Kurzentrums von Bad Buchau der 66. Baden-Württembergische Pflanzenschutztag statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Veranstalter des Pflanzenschutztags ist das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg.

    Im Mittelpunkt der Tagung stehen aktuelle Herausforderungen für den Pflanzenschutz. Nach der Eröffnung der Tagung durch Herrn Ministerialdirigent Joachim Hauk, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, referiert Frau Dr. Brandes vom Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen – in Braunschweig über die zunehmende Insektizidresistenz bei Getreide- und Rapsschädlingen. Die Resistenzproblematik wird durch den drohenden Wegfall von insektiziden Wirkstoffen verstärkt. Nur mit konsequentem Wirkstoffwechsel können Resistenzbildungen vorgebeugt und die Erträge gesichert werden.

    Im Anschluss widmet sich Herr Dr. Verschwele, ebenfalls Julius Kühn-Institut – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen –, schwer bekämpfbaren Unkräutern, die sich zunehmend in Ackerbaukulturen ausbreiten. Eine rein chemische Bekämpfung solcher Unkräuter reicht oft nicht mehr aus, so dass integrierte Maßnahmen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

    Als dritter Referent berichtet Herr Dr. Augustin vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinhessen-Nahe-Hunsrück in Bad Kreuznach, welche Alternativen zum Einsatz von Glyphosat derzeit zur Verfügung stehen.

    Schließlich erläutert Herr Dr. Knuth vom Regierungspräsidium Tübingen Aktuelles zum Pflanzenschutzrecht. Für jedes zugelassene Pflanzenschutzmittel setzt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Auflagen fest, die bei der Anwendung des jeweiligen Mittels beachtet werden müssen.


    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen als höhere Pflanzenschutzbehörde organisiert den Baden-Württembergischen Pflanzenschutztag 2019. Diese Aufgabe wechselt turnusmäßig zwischen den Regierungspräsidien.

    Das Pflanzenschutzgesetz schreibt vor, dass Pflanzenschutzmittel zu gewerblichen Zwecken nur von Personen angewendet werden dürfen, die im Besitz eines Sachkundenachweises für Pflanzenschutz sind.

    Zusätzlich sind alle sachkundigen Personen verpflichtet, innerhalb eines Dreijahreszeitraumes an einer Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen. Der Baden-Württembergische Pflanzenschutztag ist als Fortbildungsveranstaltung zur Sachkunde im Pflanzenschutz anerkannt. Die Teilnehmer erhalten eine Teilnahmebescheinigung über vier Stunden.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    14.02.2019
    Vorstellung Ranger im Biosphärengebiet Schwäbische Alb am Dienstag, 19.02.2019, im Informationszentrum Ehinger Alb in Ehingen-Dächingen
    Einladung der Presse

    An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit Herbst 2018 sind die beiden Ranger Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat im Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Einsatz. Sie stellen sich und ihre Arbeit im Informationszentrum Ehinger Alb in Ehingen-Dächingen vor und geben einen kleinen Rückblick über die ersten Monate. Da die Vermittlung von Naturschutzinhalten und die Weitergabe von Informationen rund ums Biosphärengebiet zentrale Bestandteile ihrer Arbeit darstellen, ist im Anschluss eine Erkundungstour geplant, die zur Vorbereitung einer Junior-Ranger-Veranstaltung dient.

    Wir laden Sie ganz herzlich zum Pressetermin

    am Dienstag, 19.02.2019, 15:30-17:15 Uhr
    im Informationszentrum Ehinger Alb
    Bruder-Johannes-Straße 2, 89584 Ehingen-Dächingen

    ein.

    Folgender Ablauf ist geplant:

    15:30 Uhr:
    Begrüßung der Anwesenden durch OB Alexander Baumann und Ortsvorsteher Alfons Köhler
    15:40 Uhr:
    Begrüßung der Anwesenden durch Dr. Dorothea Kampmann, Teamleitung Naturschutz, Forschung und Besucherlenkung Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    15:45 Uhr:
    Vorstellung der Ranger Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat
    16:10 Uhr:
    Fahrt zum Wanderparkplatz Anhausen
    16:30 Uhr:
    Start einer kurzen Wandertour entlang der Lauter zum Wasserfall Hoher Gießel weiter zum Gemsfelsen und der Ruine Wartstein und wieder zurück auf der anderen Talseite vorbei am Pfaffenstein und den Schwarzlochfelsen.
    Ca. 17:15 Uhr:
    Ende der Veranstaltung
     

    Über Ihre Teilnahme an diesem Pressetermin würden wir uns sehr freuen. Eine Anmeldung bis Montag, 18.02.2019, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher

  • Abteilung 4
    13.02.2019
    Öffentliche Veranstaltung zur neuen B31 zwischen Immenstaad und Meersburg – das Regierungspräsidium informiert
    Wiederholung der Veranstaltung in Kürze geplant

    Am gestrigen Dienstag führte das Regierungspräsidium Tübingen eine öffentliche Veranstaltung in Markdorf durch, um die Menschen in der Region über den aktuellen Planungsstand zum Bau der B31 zwischen Meersburg und Immenstaad zu informieren.

    Der Dialog liegt uns am Herzen
    „Von Beginn der Planung an war es uns wichtig, die Region im Rahmen eines Dialogs in die Trassenfindung einzubeziehen,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser in seinem Grußwort. „Was wir hier machen, ist eine beispielhafte frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung im Sinne eines transparenten, ergebnisoffenen und nachvollziehbaren Verfahrens.“ Angesichts der vor der Tür stehenden Menschen, die aus Brandschutzgründen nicht mehr eingelassen werden konnten, sagte er eine kurzfristige Wiederholung der Veranstaltung zu.

    Ein volles Haus und viele Fragen
    Umweltplaner Burchard Stocks erläuterte ausführlich, wie es zu den jetzt noch auf dem Tisch liegenden fünf Hauptvarianten gekommen ist. Unter Einbezug der Region über die verschiedenen Dialoggremien hatten Bürger, Initiativen und Verbände ursprünglich über 20 Trassenvarianten zusammengestellt. Die Ergebnisse der intensiven Prüfung liegen nun auf dem Tisch. Hierzu gab es viele Fragen in der vollbesetzten Markdorfer Stadthalle. Herr Stocks machte in seinen Antworten deutlich, dass einerseits der Schutz der Menschen und der menschlichen Landnutzungen und andererseits der Schutz von Arten und Natur bestmöglich zu erfolgen habe. Es diene niemandem, wenn eine Planung am Ende vor Gericht gekippt werde.

    Ein rechtssicheres Ergebnis ist wichtig
    Landrat Lothar Wölfle dankte dem Regierungspräsidenten: „Das Planungsteam des Regierungspräsidiums und die von ihm beauftragten Planer haben deutlich gemacht, wie wichtig es ist, im Sinne eines rechtssicheren Verfahrens die Varianten anhand objektiver Kriterien zu entwickeln. Ob die Gewichtung der Kriterien so bestehen bleiben kann, muss im weiteren Verfahren kritisch begleitet werden.“ Verbandsdirektor Wilfried Franke appellierte: „Machen Sie weiter so und nehmen Sie die Region weiter mit auf dem Weg zu einer neuen B 31 – wir brauchen eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung zwischen Meersburg und Immenstaad“.

    Was folgt jetzt?
    Jetzt werden die verbleibenden Trassen vertieft und vergleichend untersucht, damit man weiß, welche Wirkung welche Lösung hat. Dazu zählen u.a., wieviel Verkehr auf einer Trasse zu erwarten ist, welcher Querschnitt dafür notwendig ist und wie sie technisch gestaltet wird, beispielsweise wie tief sie ins Gelände einschneiden. Dann erst kann man ausrechnen, wer wo entlastet wird, aber auch, welche Lärmschutzmaßnahmen man benötigt, damit keine Belastungen über den Grenzwerten entstehen. „Wenn nichts dazwischenkommt, sollten wir bis Ende des Jahres eine Vorzugsvariante auf den Tisch legen können, welche in der Gesamtsumme die Geeignetste für die Region ist. Welche das ist, ist derzeit absolut offen“, so Matthias Kühnel vom Planungsteam des Regierungspräsidiums.

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website: http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/.

    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter: info@b31.verkehr-bodenseeraum.de​

    Anlage:
    Skizze Varianten B 31 neu Meersburg-Immenstaad

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Her Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 7573005, oder – insbesondere zu Fragen des Dialogs zur B31 – Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung. ​​

  • Abteilung 2
    13.02.2019
    Zertifizierungsfeier "Ausgezeichnete Bibliothek für kleinere Bibliotheken" mit Überreichung des Awards im Regierungspräsidium Tübingen
    Einladung der Presse

    An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    zur Zertifizierungsfeier "Ausgezeichnete Bibliothek für kleinere Bibliotheken"

    am Montag, 18. Februar 2019, 16:00 Uhr
    im Regierungspräsidium, Konrad-Adenauer-Straße 20, W 101,
    72072 Tübingen

    lade ich Sie auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser herzlich ein.

    Im Rahmen des zweieinhalbjährigen Qualitäts- und Organisationsentwicklungsprojektes "Ausgezeichnete Bibliothek für kleinere Bibliotheken" wurden die Gemeindebücherei Dettingen, die Stadtbibliothek Sigmaringen sowie der Treffpunkt Bücherei Uhldingen-Mühlhofen von der Hochschule der Medien in Stuttgart auditiert und als „Ausgezeichnete Bibliothek“ anerkannt.

    Nach Ansprachen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser und Frau Prof. Cornelia Vonhof, Hochschule der Medien Stuttgart, sowie Grußworten der beteiligten Kommunen erfolgt die offizielle Übergabe der Auszeichnung.
    Den detaillierten Ablauf der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis Montag, 18.02.2019, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen


    Gez. Dirk Abel

    Programm​

  • Abteilung 7
    11.02.2019
    Bernadette Behr verstärkt das Schulräteteam am Staatlichen Schulamt Markdorf
     Bernadette Behr; Quelle: RP Tübingen

    Bernadette Behr, Rektorin der Grundschule am Martinsberg in Weingarten, ist seit dem 1.2.2019 mit einer halben Stelle als Schulrätin im Fachbereich Grundschule am Staatlichen Schulamt Markdorf tätig.
    Nach ihrem Studium an der Pädagogischen Hochschule in Weingarten und ihrem Referendariat im Landkreis Biberach arbeitete Bernadette Behr von 1992 bis 2003 als Grund- und Hauptschullehrerin, davon sieben Jahre am Körperbehindertenzentrum Oberschwaben (KBZO) in Weingarten.
    Frau Behr leitete vor ihrer Tätigkeit in Weingarten zwei weitere Grundschulen, war als Pädagogische Beraterin und Fortbildnerin tätig und verantwortete über Jahre Führungsseminare an der Landesakademie Comburg.Neben Aufgaben in der Personalversorgung und der schulischen Fachaufsicht übernimmt Frau Behr den umfassenden Bereich der Frühkindlichen Bildung. Sukzessive werden die Bereiche Schulmusik und Schulkunst zu ihren Aufgaben dazukommen. Sie freut sich darauf, im März die Antrittsbesuche an den ihr zugeordneten Sprengel-Grundschulen aufnehmen zu können.Im Ehrenamt engagiert sich Frau Behr als Organistin und Chorleiterin sowie als Gemeinderätin der Stadt Bad Waldsee.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Tel. 07071/ 757-2137 zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    11.02.2019
    B 30, Verlegung bei Ravensburg
    Geänderte Verkehrsführung am Ausbauende der B 30

    Am Dienstag, 12. Februar 2019, beginnt das Regierungspräsidium Tübingen mit dem Umbau der Anschlussstelle Ravensburg Süd im Zuge der Weiterführung der B 30 in Richtung Friedrichshafen.

    Zunächst wird die Ausfahrtsrampe Richtung Meersburg verbreitert, die Deckschicht komplett erneuert und an der Einmündung der Ausfahrtsrampe in die B 33 eine Ampelanlage eingebaut. Zur Durchführung dieser Arbeiten wird die B 30 nach dem Wernerhoftunnel auf eine Fahrspur reduziert. Der Abbiegeverkehr in Richtung Meersburg wird durch die Baustelle geführt. 
    Nach Inbetriebnahme der neuen Ampel wird die Ausfahrtsrampe Richtung Friedrichshafen umgebaut. Während der Arbeiten wird die Rampe gesperrt und der Verkehr in Richtung Friedrichshafen über die verbreiterte Rampe in Richtung Meersburg geführt.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Hintergrundinformationen:
    Der Bauabschnitt VI ist der letzte Abschnitt der Umfahrung von Ravensburg. Der 4-spurige Bereich beginnt am Egelsee und endet bei der Anschlussstelle Karrer, südlich von Ravensburg. Von der Anschlussstelle Karrer verläuft die neue B 30 dann 2-spurig bis zur bestehenden B 30 und als B 467 weiter in Richtung Tettnang / Lindau. Im Bereich Hegeberg erfolgt der Anschluss an die bestehende B 467. Durch den Wegfall des überörtlichen Verkehrs in Richtung Friedrichshafen bzw. Tettnang / Lindau ergibt sich eine spürbare Entlastung der südlichen Stadtteile von Ravensburg, vor allem im Bereich der Schussentalbrücke und der Kreuzung beim Möbelhaus Rundel. Der Nord- Südverkehr insgesamt wird deutlich beschleunigt. Ab der Anschlussstelle Karrer ist der spätere 4-spurige Weiterbau der B 30 nach Friedrichshafen geplant. Derzeit läuft hier eine Variantenuntersuchung für die Umfahrung Meckenbeuren / Brochenzell.

    Der gesamte Bauabschnitt VI kann Ende 2019 dem Verkehr übergeben werden.

    Nach derzeitigem Stand betragen die Gesamtkosten rund 80 Millionen Euro, davon entfallen rund 4 Millionen auf den Grunderwerb.

    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

     


  • Abteilung 4
    11.02.2019
    B 30, Überführung der B 32 bei Ravensburg
    Erneuerung von zwei Fahrbahnübergängen an der Anschlussstelle Ravensburg Nord

    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt an der B 30, Anschlussstelle Ravensburg Nord, zwei Fahrbahnübergänge erneuern. Die Maßnahmen sind aufgrund schadhafter Dichtprofile erforderlich. Durch die schadhaften Dichtungen kann Feuchtigkeit eindringen, wodurch Schäden an den Bauwerken entstehen können. Die Maßnahmen dienen der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur. Die Kosten belaufen sich auf rund 20.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    B 30-Ausfahrt in Richtung B 32
    Ab Dienstag, 12. Februar 2019, wird der Fahrbahnübergang der Ausfahrtsrampe von Friedrichshafen kommend in Richtung Wangen erneuert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich am Donnerstag, 14. Februar 2019, abgeschlossen sein.

    Während dieser Arbeiten wird die Ausfahrt der B 30 von Friedrichshafen kommend in Richtung Wangen/Ravensburg voll gesperrt. Die Umleitung führt über die B 30, Schussentalviadukt – Jahnstraße – Zwergerstraße – Karlstraße – B 32, Schussenstraße.

    Anschluss B 30/ B 32
    Voraussichtlich am Montag, 18. Februar 2019, beginnt die Erneuerung des Fahrbahnübergangs im Zuge des nördlichen Anschluss B 30/B 32. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstag, 21. Februar 2019. Eine komplette Sperrung des Anschlusses ist nicht erforderlich. Lediglich die B 30- Ausfahrtsrampe von Friedrichshafen kommend in Richtung Berg wird gesperrt. Der Verkehr auf der B 32 aus Wangen kommend in Richtung Bad Waldsee/Biberach wird durch die Baustelle geführt.

    Die Umleitung in Richtung Berg führt zur Anschlussstelle B 30/32 Weingarten, weiter über die B 32 – K 7952 – Weiler – Ettishofen – L 291.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    08.02.2019
    B 28 neu Rottenburg – Tübingen
    Ab Montag, 11. Februar 2019: Straßenbauarbeiten im Bereich der L 370 / L 371 für den neuen B 28-Anschlussknoten Tübingen-Weilheim

    Im September 2018 hat das Regierungspräsidium Tübingen mit den Straßenbauarbeiten für den B 28-Teilabschnitt zwischen Tübingen-Weilheim und Tübingen-Bühl begonnen. Inzwischen ist der zukünftige Straßenverlauf der Bundesstraße erkennbar und ab Montag, 11. Februar 2019, beginnen die Vorarbeiten für den neuen Anschlussknoten Tübingen-Weilheim.

    Behelfsfahrbahn auf der L 370 zwischen dem Weilheimer Bahnübergang und der Abzweigung nach Hirschau
    Für die Herstellung des neuen Anschlussknotens Tübingen-Weilheim ist es erforderlich, den Verkehr auf der L 370 zwischen dem Weilheimer Bahnübergang und der Abzweigung nach Hirschau (L 371) aus dem Baufeld herauszulegen und über eine provisorische Behelfsfahrbahn am eigentlichen Baufeld vorbeizuführen. Mit dem Bau der Behelfsbahn wurde bereits 2018 begonnen. Ab Montag, 11. Februar 2019, wird im vierspurigen Bereich der L 370 der Mittelstreifen asphaltiert und die bestehenden Schutzplanken abgebaut. Die Arbeiten dauern bis Freitag, 22. Februar 2019.

    Verkehrsführung während der Baumaßnahmen
    Die vorhandenen Verkehrsbeziehungen bleiben während diesen Arbeiten bestehen. In Fahrtrichtung Weilheim steht aber nur eine Fahrspur zur Verfügung.
    Nach Fertigstellung der Behelfsfahrban wird der Verkehr zwischen dem Weilheimer Bahnübergang und der Abzweigung nach Hirschau bis voraussichtlich November 2019 über diese geführt.

    Behelfsfahrbahn zwischen der Neckarbrücke und der Einmündung B 28 / L370
    Die Arbeiten für die provisorische Behelfsfahrbahn nördlich der L 371 zwischen der Neckarbrücke und der Einmündung B 28 / L370 beginnen ebenfalls am Montag, 11. Februar 2019, und dauern bis Ende Februar 2019. Die Inbetriebnahme dieser Behelfsfahrbahn findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Das Provisorium ist erforderlich, da sich die bestehende L 371 teilweise im Baufeld des zukünftigen Anschlussknotens Weilheim befindet und der Verkehr am Baufeld vorbeigeleitet werden muss. Während der Herstellung des Provisoriums bleibt der Verkehr auf der L 371 aufrechterhalten. Im Bereich der Anschlüsse der Behelfsfahrbahn an die bestehende L 371 wird die Fahrbahn eingeengt und der Verkehr durch eine Ampel geregelt. 

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Weitere Arbeiten im Jahr 2019
    Das Regierungspräsidium strebt an, die Straßenbauarbeiten für den ersten Teilabschnitt der neuen B 28 vom Knoten Tübingen-Weilheim bis zum Anschlussknoten Tübingen-Bühl bis Ende 2019 abzuschließen. Neben den eigentlichen Straßenbauarbeiten, werden Lärmschutzwände sowie jeweils zwei Wirtschaftswegunterführungen unter der B 28 neu sowie den Bahnlinien bei Kilchberg und bei Bühl hergestellt. Die Bauarbeiten für die Wirtschaftswegunterführungen beginnen im März 2019.

    Kosten
    Die Kosten für die Straßenbauarbeiten im rund 3,3 Kilometer langen ersten Teilabschnitt der neuen B 28 vom Knoten Tübingen-Weilheim bis zum derzeitigen Bauende beim Bühlertalbach in Bühl belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro einschließlich der Herstellung des Regenklärbeckens und der Erdarbeiten beim Baggersee Queck.
    Die Kosten für die Bauwerke in Kilchberg belaufen sich auf rund 4,8 Millionen Euro. Bei den vergleichbaren zwei Unterführungsbauwerken in Bühl liegen die Baukosten bei rund 3,9 Millionen Euro.

    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 2
    06.02.2019
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 12. Februar bis 8. März 2019 in der Gemeindebücherei in Dettingen a. d. Erms zu sehen.

    Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.
    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

    Interessierte können die Ausstellung vom 12. Februar bis zum 8. März 2019 in der Gemeindebücherei in Dettingen a. d. Erms zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen. ​

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de ​zu finden.

    Hintergrundinformationen:

    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    ​​
  • Abteilung 4
    04.02.2019
    Das Regierungspräsidium lädt ein zur öffentlichen Informationsveranstaltung der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant die B 31 neu zwischen Meersburg und Immenstaad. Wir möchten Ihnen den aktuellen Stand der Trassenvorschläge vorstellen und laden Sie herzlich ein zu einer

    öffentlichen Informationsveranstaltung
    mit Herrn Regierungspräsident Tappeser
    am Dienstag, den 12. Februar 2019, um 19:00 Uhr
    in der Stadthalle in Markdorf.

    Welche Trassen werden vertieft untersucht und welche nicht? Auf diese Frage werden wir im Rahmen der moderierten Veranstaltung ebenso Antworten liefern wie zu grundsätzlichen Fragen zum Planungsstand sowie zum weiteren Vorgehen.

    An ausgehängten Plakaten besteht bereits ab 18 Uhr die Möglichkeit, sich über die Trassenvorschläge zu informieren. Auch im Nachgang zur Veranstaltung wird es hierzu Gelegenheit geben. Für Fragen stehen sowohl Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen, die Gutachter als auch Teilnehmer des Dialogforums zur Verfügung.

    Varianten für die neue B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad in der engeren Auswahl
    Mit einer umfassenden Raumanalyse wurde die Grundlage für die Vorauswahl von möglichen Trassen für eine neue B31 geschaffen. Bei der Raumanalyse handelt es sich um die Bestandsaufnahme und -bewertung der vorhandenen Landschaft mit ihren Nutzungen. Die Gutachter haben eine Vielzahl von schützenswerten Gebieten identifiziert: Dabei spielen der Mensch und artenschutzrechtliche Aspekte genauso eine Rolle wie das Landschaftsbild, die landwirtschaftlichen Nutzungen, der Tourismus und die Naherholung. Keine der über zwanzig Varianten, welche bisher vorgeschlagen und diskutiert wurden, ist ganz konfliktfrei.

    Mit den Ergebnissen der Raumanalyse bleiben nun drei Trassenkorridore übrig. Alle anderen Trassenvarianten werden nicht weiterverfolgt. Letztlich kommen neben dem Korridor Süd, der die Ausbauvariante auf der heutigen B31 darstellt (Lösungsansatz A), ein Korridor Mitte (B), der südlich des Weingartenwalds verläuft, und ein Korridor Nord (C) nördlich des Weingartenwalds in Betracht. In den Korridoren B und C gibt es jeweils noch Untervarianten.

    Weitere Informationen
    Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen finden Sie viele weitere Informationen zu dem Projekt. Dazu gehören unter anderem alle bereits fertiggestellten Berichte und Präsentationen sowie Dokumentationen von Sitzungen der Gremien der Öffentlichkeitsbeteiligung: www.B31.verkehr-bodenseeraum.de.

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 7
    01.02.2019
    Schülerinnen und Schüler aus der Abschlussklasse der Freien Schule Allgäu sind schulisch gut untergebracht

    Nachdem die Freie Schule Allgäu ihren Sekundarschulbetrieb wegen gravierender unterrichtlicher Mängel zum 01.02.2019 einstellen musste, stellt sich die Aufgabe für alle betroffenen Schülerinnen und Schüler eine qualitativ gute Anschlussbeschulung zu finden. Eine besondere Herausforderung stellt sich hier im Blick auf die fünf Schülerinnen und Schüler der Abschlussklasse.
    Vier von ihnen werden ihre Prüfungsvorbereitung vom 04.02.2019 an in einer extra eingerichteten Lerngruppe an der Gemeinschaftsschule Wangen fortsetzen. Die Eltern des fünften Schülers haben sich für die Anmeldung an einer anderen Sekundarschule entschieden.
    Die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der betroffenen Schülerinnen und Schüler aus den anderen Klassenstufen sind aufgefordert, gegebenenfalls mit Unterstützung des Schulamts Markdorf, einen geeigneten Schulplatz für ihr Kind zu suchen und den bis zum 11.02.2019 zu melden. Ein Teil der Eltern ist dieser Aufforderung bereits nachgekommen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen dankt den Kolleginnen und Kollegen vom Staatlichen Schulamt Markdorf und aus den involvierten Schulen für ihr besonderes Engagement und die Flexibilität beim Finden der schulischen Lösungen.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Tel. 07071/ 757-2137 zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    01.02.2019
    Naturnahe Aufwertung des Neckars beim Freibad in Tübingen - Baustellenbetrieb und Radwegsperrung

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen lässt bis voraussichtlich Herbst 2019 die Gewässerstruktur des Neckars beim Freibad in Tübingen verbessern.

    Der etwa zwei Kilometer lange Bauabschnitt zwischen der L 371-Brücke über den Neckar und dem Kastanienrondell, der auch den Bereich des uferbegleitenden Radwegs umfasst, bleibt für den Zeitraum der Bauarbeiten vollständig gesperrt. Eine über die Rappenberghalde führende Umleitungsstrecke ist ausgewiesen. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle Radfahrerinnen und Radfahrer eindringlich darum, die Umleitungsstrecke einzuhalten, da der Radweg mit schweren Fahrzeugen für den Baubetrieb genutzt wird. Auf der Baustelle besteht hierdurch Lebensgefahr. 

    Hintergrundinformation
    Durch die geplante Maßnahme wird der Neckar ökologisch aufgewertet und wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen im und am Gewässer geschaffen.
    Die bestehenden Nutzungen für Sport und Freizeit werden erhalten, der Hochwasserschutz wird auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

    Die Maßnahme dient überregional der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen. Die begonnenen Arbeiten im Bereich des Freibads in Tübingen sind Bestandteil des Gesamtkonzeptes Masterplan Neckar, der insgesamt 34 Standorte im Regierungsbezirk Tübingen aufzeigt, an denen der Neckar ökologisch aufgewertet werden kann.
    Insgesamt befinden sich hiervon aktuell 11 Projekte in Planung. Das erste Projekt „Anlegung Seitenarm am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt“ ist bereits abgeschlossen, das zweite Projekt „Naturnahe Umgestaltung des Neckars bei Starzach-Börstingen“ steht kurz vor dem Abschluss.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    01.02.2019
    Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. gibt Gewinner des Museumswettbewerbs „HEIMAT - vorbildlich im MUSEUM“ bekannt.

    Das Museum Ehingen und das Museum im Bock, Leutkirch erhalten den Preis „Vorbildliches Heimatmuseum 2018/2019“. Das Heimatmuseum Reutlingen erhält die Anerkennung „Digitales Museum“.

     
    In einer Feierstunde wurden heute drei Museen von Regierungspräsident Klaus Tappeser und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimatpflege, Harald Neu, im Bürgerhaus „Oberschaffnei“ in Ehingen ausgezeichnet. Der mit jeweils 2.500 Euro dotierte Preis „Vorbildliches Heimatmuseum 2018/2019“ wurde an das Museum Ehingen und das Museum im Bock, Leutkirch verliehen. Eine weitere, mit 1.000 Euro dotierte, Auszeichnung als „Digitales Museum“ erhielt das Heimatmuseum Reutlingen. Der Museumswettbewerb wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V., dessen Geschäftsführung beim Regierungspräsidium Tübingen liegt, veranstaltet. Er fand dieses Jahr bereits zum 13. Mal statt, dieses Mal allerdings unter dem neuen Namen „HEIMAT – vorbildlich im MUSEUM“.

    Die Jury hat unter Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Karlheinz Geppert (Rottenburg am Neckar) die Preisträger unter einer Reihe hervorragender Bewerbungen aus dem Regierungsbezirk Tübingen ausgewählt. Als Sachverständige war erneut Frau Prof. Dr. Christel Köhle-Hezinger Mitglied der Jury.

    Für die Auszeichnungen war vor allem das vielfältige innovative Engagement der überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter maßgeblich, die durch kreative Ideen und Projekte ihr Museum lebendig und attraktiv präsentieren und zu reichhaltigem Erfahrungsaustausch anregen.

    Zu den einzelnen Preisträgern:

    Das „Museum Ehingen“, seit 1985 im stattlichen „Neuhaus“ des ehemaligen städtischen Spitals untergebracht, ist ein markanter Zeuge der mittelalterlichen Bedeutung der Donaustadt. Als Stadtmuseum beeindruckt es durch seine Größe, Vielfalt und Qualität.

    Das Museum zeugt von dem hohen Stellenwert, den die Große Kreisstadt Ehingen der Kultur beimisst, die unverzichtbar für die Menschen und ihre Identifikation mit der Stadt ist. Die „Museumsgesellschaft Ehingen e.V.“, deren bürgerschaftliche Wurzeln bis ins Jahr 1908 reichen, ist eine große Unterstützung für die Stadt. Das Verhältnis zwischen Stadt und Museumsgesellschaft ist von großer Wertschätzung und professioneller Sorgfalt geprägt, wovon sowohl das Museum als auch das Stadtarchiv, heute im ehemaligen Franziskanerkloster, profitieren. Beide kooperieren eng und gut miteinander, ebenso mit den örtlichen Vereinen. Das zeigen die laufend aktualisierte Dauerausstellung ebenso wie die Sonderausstellungen und die vielseitigen Angebote im Jahresprogramm.
    In der Breite und Vielfalt der Aktivitäten ist ein eindrucksvolles ehrenamtliches Engagement zu spüren, welches das Gesicht des Museums Ehingen prägt und trägt: von der Stadt und der Bürgerschaft vorbildlich unterstützt, steht das Museum Ehingen auf einem starken Fundament – auch für die Zukunft.

    Das „Museum im Bock“ in der alten Reichsstadt Leutkirch im Allgäu stellt ein in vielerlei Hinsicht einmaliges Stadtmuseum dar.

    An der oberen Stadtmauer, im prächtigen ehemaligen „Gasthaus zum Bock“ untergebracht, umfasst es heute ein imposantes Areal zur Stadtgeschichte. Dies gilt zunächst für das Gebäude selbst, das vom Verein „Heimatpflege Leutkirch e.V.“, erworben, restauriert und in ein Museum umgewidmet wurde: So wurde über Jahrzehnte hinweg in ehrenamtlicher Tätigkeit das Stadtmuseum gebaut – bei zugleich laufendem Ausstellungs- und Museumsbetrieb und einem aktiven Vereinsleben, das im Kulturleben von Stadt und Region eine prominente Rolle spielt.

    „Stadtmuseum“ ist für das „Museum im Bock“ eine fast zu profane Bezeichnung. Das Museum hat viele Funktionen, die es – in personeller Verflechtung der „Heimatpflege Leutkirch“, seiner Gründer und Träger – professionell und zugleich kreativ angeht. Anders ließen sich Museums- und Kulturarbeit in Stadt und Region nicht meistern, denn im „Museum im Bock“ sind Aufgaben vereint, die in größeren Städten eigene Institutionen erfordern. Der „Bock“ erfüllt Aufgaben der Stadtgeschichte, Denkmalpflege, Stadtsanierung und –planung und  ist somit ein Zentrum der Stadt- und Regionalkultur.

    Besonders eindrücklich ist die Breite der im Museum angegangenen Themen. Die große Fläche des Museums bietet neben der Dauerausstellung Themen der Handwerks-, Textil- und Technikgeschichte, zu Schule, Kindheit und Zeitgeschichte, die zum Teil neu aufgearbeitet wurden.
    So wird „Die Geschichte der Muna Urlau. Die Munitionsanstalt im Urlauer Tann“, als Ausstellung mit Originalen und Begleitband präsentiert – ein bis dahin ruhendes, heikles Thema, das nun Teil der ständigen Ausstellung im Museum ist. Dass diese Arbeit ehrenamtlich, im Verbund von Profis und Amateuren auch zusammen mit jungen Menschen geschieht: das ist „vorbildlich“ und daher preiswürdig.

    Das „Heimatmuseum Reutlingen“ erhält die Anerkennung
    „Digitales Museum“ für seine Ausstellung „RTimBiId. Reutlingen mit dem Smartphone. Dein Blick. Deine Stadt“.

    Mit dieser Sonderausstellung geht ein klassisches Stadtmuseum mutig neue Wege, um Menschen in der Stadt zu gewinnen, denen solch ein traditioneller Kulturort bisher eher fremd war. „Instawalk“, ein „digitaler Spaziergang im Haus“, spricht neue, besonders jüngere Besucher an und verbindet sie: so wird ein Link geschaffen zwischen der Stadt draußen, ihren Bewohnern und den Dingen im Museum. Der Aufruf, eigene Smartphone-Fotos einzureichen, erreichte viele junge, museumsferne Menschen und auch neu Zugezogene. Ihre Bilder –oft ganz ungewohnte und doch alltägliche Blicke auf die Stadt – wurden ohne Beschriftung in die vorhandene Dauerausstellung integriert. Diese Irritation bewirkte Neugier, Austausch und Kommunikation: im Museum, mit den Museumsleuten und Besuchern ebenso wie draußen, außerhalb der Museumsmauern. Workshops zur kreativen Bildbearbeitung wurden für Schulklassen und Schüler ab 14 Jahren angeboten – für Kleine gab es Guckkasten-Basteln und Fotosafaris.
    „Die Stadt und ihr Gesicht“ ist durch diese Ausstellung auf ganz neue Weise zum Thema geworden. Ihr digitaler Zugang war ein „Open access“ im besten Sinne: ein offener Workshop und ein Prozess, der – so der Plan des Museums – weitergehen, die Sammlungen erweitern und bereichern soll, als zugleich altes wie neues Thema von Museen: es geht um die Stadt als Heimat.

    Hintergrundinformation:
    Der Arbeitskreis Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen e.V. ist der Dachverband der in der Heimatpflege im Regierungsbezirk Tübingen tätigen Organisationen und Verbände. Seit seiner Gründung im Jahr 1985 unterstützt der Arbeitskreis Heimatpflege Vereine und Verbände, die sich mit der Heimat und der Heimatpflege beschäftigen.

    Heimatpflege bedeutet für den Arbeitskreis vorwiegend, mit ehrenamtlichem Engagement den wiedererkannten hohen Stellenwert der Heimat in einer zusammengerückten Welt verständlich zu machen. Heimatliebe und Weltoffenheit sind in einer globalisierten Welt keine Gegensätze. Der Begriff „Heimat“ wird weit und offen gefasst, er umfasst nicht nur Erinnerungskultur. Heimat ist keinesfalls Reservat für wenige, sondern bietet Raum für viele.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher Regierungspräsidium Tübingen, Tel: 07071 757-3005, der Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege, Karlheinz Geppert, Tel. 07472 165-310, sowie der Geschäftsführer, Jürgen Haug, Tel.: 07071 757-3254, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    30.01.2019
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 5. Februar bis 2. März 2019 in der Stadtbücherei in Erbach zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Fritschmuth/Packwitz

    Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Interessierte können die Ausstellung vom 5. Februar bis zum 2. März 2019 in der Stadtbücherei in Erbach zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de​zu finden.

    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​​​

  • Abeilung 4
    29.01.2019
    Straßenbau im Regierungsbezirk Tübingen Bilanz 2018 und Ausblick 2019

    In das Netz der Bundesstraßen und in die Bundesautobahnen wurden im letzten Jahr im Regierungsbezirk Tübingen 174 Millionen Euro investiert. Hinzu kommen Investitionen in die Landesstraßen von knapp 48 Millionen Euro. Insgesamt wurden 222 Millionen Euro für die Bundes- und Landesstraßeninfrastruktur im Regierungsbezirk ausgegeben. Damit konnte die bereits im Jahr 2017 sehr hohe Investitionssumme von rund 206 Millionen Euro nochmals gesteigert werden.

    „Im vergangenen Jahr haben wir erneut ein Rekordniveau im Straßenbau erreicht. Ich danke allen Verantwortlichen in Bund und Land und ganz besonders der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Tübingen. Ihr ist es, auch dank der Unterstützung der Landratsämter und trotz hoher Arbeitsbelastung gelungen, die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel vollständig umzusetzen und somit den Zustand und die Sicherheit unserer Straßen weiterhin zu verbessern“, lobte Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Ein Schwerpunkt der Investitionen lag mit rund 75 Millionen Euro auch im letzten Jahr bei der Erhaltung der Straßen. So konnten auf zirka 60 Streckenabschnitten die Fahrbahnen von Autobahnen, Bundesstraßen und Landesstraßen erneuert sowie 49 Brücken und andere Bauwerke an Straßen saniert werden. Hinzu kam eine Fülle von kleineren Erhaltungsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Erneuerung von Schutzplanken, von Beschilderungen, von Signalisierungen oder Felssicherungen und die Behebung von punktuellen Schadstellen.
    Auch in den Neu-, Um- und Ausbau der Straßeninfrastruktur wurde in 2018 stark investiert. Schwerpunkte waren etwa der Ausbau der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord mit rund 30 Millionen Euro, der Neubau der Ortsumgehungen Ravensburg im Zuge der B 30 sowie Überlingen im Zuge der B 31 mit jeweils rund 12 Millionen Euro. Hohe Investitionen erfolgten auch in den Ausbau der B 32 zwischen Altshausen und Vorsee und den Ausbau der B 312 zwischen Biberach-Jordanbad und Ringschnait mit jeweils rund 8 Millionen Euro. Im Bereich des Neubaus von Landesstraßen lagen die höchsten Ausgaben im letzten Jahr bei den Ortsumfahrungen von Pfullendorf im Zuge der L 268 und Esenhausen im Zuge der L 288. In beide Projekte wurden jeweils zirka 3,5 Millionen Euro investiert.

    Das Radwegenetz an Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk konnte für rund 3,5 Millionen Euro erweitert und verbessert werden. Zusätzlich zu diesen direkten Investitionen konnte das Regierungspräsidium im letzten Jahr noch Zuwendungen in Höhe von rund 8,3 Millionen Euro an Landkreise, Städte und Gemeinden zur Verbesserung der kommunalen Straßen- und Radverkehrsinfrastruktur vergeben.

    „Auch für 2019 stehen wieder zahlreiche Aufgaben für die Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums Tübingen an. Erfreulich ist, dass wir wieder mit einer hohen Mittelbereitstellung für den Straßenbau rechnen können. Mit diesen Mitteln können wir die Substanz der Straßen erhalten und die Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk Tübingen weiter verbessern,“ betonte Regierungspräsident Tappeser.

    Im Jahr 2019 werden laufende Erhaltungsmaßnahmen sowie Aus- und Neubauprojekte fortgesetzt oder abgeschlossen. So sollen u.a. in diesem Jahr die Ortsumfahrungen von Ravensburg, Überlingen und Grafenberg im Zuge der B 30, der B 31 bzw. der B 313 für den Verkehr freigegeben werden. Auch wird am Ausbau der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord schwerpunktmäßig im Bereich der Anschlussstelle Ulm-West weitergearbeitet. Bei den Erhaltungen werden zum Beispiel allein in die Sanierung der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen in diesem Jahr voraussichtlich zirka 5,7 Millionen Euro investiert.
    Was die Planung von Straßenbauprojekten anbelangt, so bearbeitet das Regierungspräsidium – neben einer Vielzahl von Planungen zu Um- und Ausbauvorhaben und auch zu Radwegen -  derzeit acht Großprojekte mit einem Gesamtprojektvolumen von nahezu 0,8 Milliarden Euro. Diese sind:

    • A 8 AS Ulm/W - AS Ulm/O 36,0 Mio. € (das Planfeststellungsverfahren wird von Bayern durchgeführt)
    • B 27 Bodelshausen (L 385) - Nehren (L 394) 88,3 Mio. €
    • B 27 Tübingen (Bläsibad) - B 28; Schindhaubasistunnel 217,1 Mio. €
    • B 30 Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach 144,5 Mio. €
    • B 31 Meersburg/W - Immenstaad 120,5 Mio. €
    • B 312 Ortsumfahrung Ringschnait-Ochsenhausen-Edenbachen 72,5 Mio. €
    • B 463 Ortsumfahrung Lautlingen 43,2 Mio. €
    • B 464, Ortsumfahrung Reutlingen 46,6 Mio. €

    In diesem Jahr werden dann noch die Planungen für den Molldiete-Tunnel, der als Ortsumfahrung von Ravensburg im Zuge der B 32 entstehen soll, und für den Albaufstieg der B 312 in Lichtenstein beginnen.
    „Gerade im Regierungsbezirk Tübingen mit seinem starken ländlichen Raum ist eine gute Straßeninfrastruktur von zentraler Bedeutung. Leistungsfähige Straßen steigern unsere Lebensqualität, denn sie haben positive Auswirkungen auf die individuelle Mobilität und eine funktionierende Wirtschaft“, so Regierungspräsident Tappeser. 
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist zuständig für die Verwaltung, den Bau und die Erhaltung von rund 3.600 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen einschließlich des zugehörigen Radwegenetzes sowie für den Betrieb der Autobahnen. Hinzu kommt die Förderung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Dazu gehören Straßen, Radwege und Teile des Öffentlichen Personennahverkehrs.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    29.01.2019
    Zweites Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    „Getreideanbau wird nachhaltiger – Welche Wege gibt es?“

    Wie kann der Getreideanbau im Biosphärengebiet nachhaltiger werden? Welcher Zusammenhang besteht zwischen nachhaltiger Getreideproduktion und qualitativ hochwertigem Brot? Diese und weitere Fragen werden im zweiten Zukunftsforum am 08. Februar 2019 im Haus der Lilie in Hayingen-Ehestetten behandelt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchte gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten, Bürgerinnen und Bürgern, ökologischem Fachpublikum und weiteren Interessierten über die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet diskutieren. Dazu werden bis Sommer 2019 vier Zukunftsforen zu jeweils unterschiedlichen Schwerpunktthemen organisiert. Das erste Zukunftsforum zum Thema Biodiversität und Insektensterben fand bereits Ende November 2018 statt.

    Im zweiten Zukunftsforum am 08. Februar 2019 im Haus der Lilie in Hayingen-Ehestetten steht der nachhaltige Getreideanbau im Fokus. Damit will das Biosphärengebiet zu mehr Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Acker bis zur Backstube beitragen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen einer nachhaltigen Getreideproduktion und qualitativ hochwertigem Brot? Welche Rolle spielen Erzeugerkriterien im Hinblick auf einen ressourcenschonenderen, nachhaltigeren Ackerbau? Wer kann dazu beitragen, dass der Getreideanbau im Biosphärengebiet nachhaltiger wird?

    Zwei spannende Impulsvorträge von Expertinnen aus dem Backhandwerk und der Wissenschaft klären über Hintergründe, Zusammenhänge und Fakten auf, um die Herausforderungen besser zu verstehen. Ein Fachgespräch mit regionalen Akteuren aus dem Getreideanbau beleuchtet die praktische Seite der Erzeugung.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich über Handlungsmöglichkeiten zu informieren und in kleineren Dialogrunden mit anderen Teilnehmenden über Handlungsansätze für die Zukunft zu diskutieren. Diese Handlungsansätze werden in der anschließenden Projektwerkstatt im März 2019 in Form von Lösungsansätzen ausgearbeitet.

    Eingeladen sind Landwirtinnen und Landwirte, Bäckerinnen und Bäcker sowie alle anderen, die sich für einen guten Umgang mit den natürlichen Ressourcen und für gutes Brot interessieren. Eine Anmeldung ist unter www.zukunftsforum​-biosphaerengebiet.de erforderlich.

    Hintergrundinformation:

    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb führt in den Jahren 2018 und 2019 das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb – Wie soll sich unsere Landwirtschaft entwickeln?“ durch. Ziel ist es, in einem öffentlichen Diskurs die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet zu betrachten und daraus neue Lösungsansätze für das Biosphärengebiet abzuleiten. Im Rahmen dieses durch Sondermittel der Fraktionen Bündnis 90/Grüne und CDU finanzierten Projektes wird es insgesamt vier Zukunftsforen mit jeweils einem eigenen Schwerpunktthema der Landwirtschaft geben:

    1. Zukunftsforum „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ (28.11.2018)
    2. Zukunftsforum „Getreideanbau wird nachhaltiger!“ (08.02.2019)
    3. Zukunftsforum „Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten“ (April 2019)
    4. Zukunftsforum „Fleischerzeugung und Fleischkonsum: regional und nachhaltig“ (Juni 2019).

    Die Projektpartner sind der Kreisbauernverband Reutlingen, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie der NABU Baden-Württemberg.

    Weitere Infos unter: www.zukunftsforum-biosphaerengebiet.de​

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    Postkarte Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb​​​

  • Abteilung 9
    29.01.2019
    Michael Trees ist neuer Leiter des Referates „Fachzentrum Straßeninformationen“ in der Landesstelle für Straßentechnik
     Referatsleiter Michael Trees und Regierungspräsident Klaus Tappeser; Quelle: RP Tübingen

    Regierungspräsident Klaus Tappeser sagte bei der Amtseinsetzung von Michael Trees: „Für die Leitung des Referates Fachzentrum Straßeninformationen in der Landesstelle für Straßentechnik haben wir mit Herrn Trees einen hervorragend qualifizierten Kollegen mit breitem Erfahrungshorizont und umfangreicher Führungserfahrung gewinnen können. Bei den anstehenden großen Strukturveränderungen in der Straßenbauverwaltung, die der Übergang der Autobahnverwaltung an den Bund mit sich bringt, wird er fachlich und als Führungskraft besonders wertvoll für uns sein.“

    Trees war 14 Jahre lang Bundeswehrsoldat in der Laufbahn der Offiziere. An der Universität der Bundeswehr in München studierte er Bauingenieurwesen und Umwelttechnik mit dem Schwerpunkt Verkehrswesen. Mit dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Fernfachhochschule Hamburg qualifizierte er sich weiter, ehe er 2006 die Staatsprüfung im höheren bautechnischen Dienst erfolgreich ablegte. Mehr als fünf Jahre war Trees in der Bau- und Projektleitung in Heidelberg tätig und dort für zahlreiche Baumaßnahmen im Netz der Autobahnen sowie Bundes- und Landesstraßen verantwortlich. 2011 begann Trees seine Tätigkeit im Verkehrsministerium in Stuttgart mit den Schwerpunkten Verkehrsbeeinflussungsanlagen, Digitalisierung im Straßenwesen, Einsatz von Informationstechnik in der Straßenbauverwaltung und dem Straßenbetrieb.

    Hintergrundinformation:
    Die Landesstelle für Straßentechnik (LST) ist Teil des Regierungspräsidiums Tübingen. Sie ist das Fachzentrum der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg für Forschung, Entwicklung, Information und zentrale Projekte im Straßenbau und der Verkehrstechnik mit landesweiter Zuständigkeit. Sie unterstützt das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Dienststellen in den Regierungspräsidien und bei den Land- und Stadtkreisen. Die LST erbringt Dienstleistungen für Planung, Bau, Betrieb und Erhaltung von Straßen.
    Das Fachzentrum Straßeninformationen ist die zentrale Stelle in Baden-Württemberg für die Entwicklung und Betreuung von IT-Fachanwendungen in der Straßenbauverwaltung. Neben der Straßen- und Bauwerksdatenbank stellt sie Planungsanwendungen (CAD-Systeme), Ausschreibungs- und Abrechnungssoftware sowie Spezialsoftware bereit, beispielsweise für die Unfallschadenabwicklung, Verkehrszählungen, das Projektmanagement, die Kosten- und Leistungsrechnung oder die Liegenschaftsverwaltung. Weitere Informationen gibt es unter www.svz-bw.de.

    Bild: Referatsleiter Michael Trees und Regierungspräsident Klaus Tappeser; Quelle: RP Tübingen

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    24.01.2019
    Neubau der B 30 zwischen Friedrichshafen (B31) und Ravensburg/Eschach
    Ostvariante wird favorisiert

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach und damit einen wichtigen Lückenschluss in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.

    Im Abstimmungsprozess zwischen dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium Tübingen wurde einvernehmlich festgestellt, dass die bisherigen Untersuchungen für die Variante Ost sprechen. „Nur diese Variante lässt eine Bewältigung der naturschutzfachlichen und –rechtlichen Konflikte erwarten. Darüber haben wir gemeinsam mit den Fachgutachtern bereits am 23. Oktober 2018 in einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Meckenbeuren informiert“, betont Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Landrat Lothar Wölfle sagt: „Es ist gut, dass es hier nun planerisch weitergeht, auch wenn mir aus rein verkehrlicher Sicht eine westliche Trassenvariante passender erschien. Aber lieber diese Entscheidung, als keine Entscheidung. Wichtig ist jetzt, dass bei der weiteren Planung der Ostvariante die Themen Lärmschutz und Belange der Landwirtschaft mit großer Sensibilität bearbeitet werden.“

    Das Regierungspräsidium Tübingen erstellt derzeit auf der Basis der Ostvariante die Unterlagen für die Voruntersuchung. Die Planunterlagen für die Voruntersuchung dienen der anschließenden Linienbestimmung durch den Bund. Danach folgen die Entwurfs- und Genehmigungsplanung.
    „Ich denke, die gesamte Region sollte den fachlichen und rechtlichen Gegebenheiten jetzt ins Auge sehen und gemeinsam alles daransetzen, die Osttrasse so schnell wie möglich im Verfahren voranzubringen und in absehbarer Zeit zu realisieren, denn die Verkehrsmengen werden nach allen Prognosen weiter steigen und wenn wir uns streiten wird gar nichts passieren", so Wilfried Franke, Direktor des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben.

    Hintergrundinformationen zur Planung
    Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach ist ein wichtiger Baustein des Konzeptes „Planungsfall 7“. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg zu entlasten.
    Die B 30 neu ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg und der B 31, Ortsumgehung Friedrichshafen, in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.
    Gleichzeitig entlastet sie die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen.

    Weitere Informationen zur Planung sind auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B30/Seiten/default.aspx​.

    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    22.01.2019
    Frank Maier ist neuer Leiter des Referates „Naturschutz, Recht“ des Regierungspräsidiums Tübingen
     Abteilungsleiter Dietmar Enkel, Referatsleiter Frank Maier und Regierungspräsident Klaus Tappeser; © RP Tübingen

    Frank Maier wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2019 von Regierungspräsident Klaus Tappeser zum neuen Leiter des Referats 55 – Naturschutz, Recht – bestellt. Für die neue Aufgabe bringt Maier vielfältige Erfahrungen aus unterschiedlichen Stationen in der öffentlichen Verwaltung mit.

    Der Jurist Frank Maier war seit Sommer 2018 im Referat 55 als Stellvertreter tätig und konnte so bereits umfängliche Einblicke in die Arbeit gewinnen. Der 45-Jährige tritt die Nachfolge von Referatsleiter Dr. Dietrich Kratsch an, der Ende Dezember 2018 in den Ruhestand getreten ist.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser zeigte sich bei der Amtseinsetzung von Frank Maier am Dienstag, 22. Januar 2019 erfreut über die neue Besetzung. „Für die Leitung des Referats 55 haben wir mit Herrn Maier einen qualifizierten Kollegen mit breitem Erfahrungshorizont gewinnen können. Er bringt die notwendige Sensibilität für rechtliche Fragestellungen im Naturschutz mit.“

    Nach dem Abitur absolvierte Frank Maier zunächst in Kehl ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt. Daran schloss er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen an und absolvierte das Rechtsreferendariat in Hechingen. Anschließend war er fünf Jahre als Rechtsanwalt in Balingen tätig. Es schlossen sich die Leitung des Rechts- und Ordnungsamts im Landratsamt Zollernalbkreis und der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Meßstetten von Mitte 2014 bis in das Jahr 2016 an. Danach folgten Stationen als stellvertretender Referatsleiter im Referat 15.1 – Staatsangehörigkeit, Ausländerrecht – des Regierungspräsidiums Tübingen und im Innenministerium Baden-Württemberg im Bereich Kommunalwirtschaft/Kommunalfinanzen. Mitte 2018 dann wechselte er als stellvertretender Leiter des Referats 55 zurück an das Regierungspräsidium Tübingen. 

    Hintergrundinformation:
    Das Referat 55 – Naturschutz, Recht – des Regierungspräsidiums Tübingen ist Ansprechpartner für alle Rechts- und Verfahrensfragen, die im Zusammenhang mit den Aufgaben und Zuständigkeiten der höheren Naturschutzbehörde anfallen. Bei Großvorhaben (z.B. dem Ausbau der Autobahn Stuttgart – Ulm) sorgen sie dafür, dass die naturschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden.

    Die Themen reichen von Flächenschutz über Artenschutz bis zu Fördermaßnahmen im Bereich der Landschaftspflege. Beim Flächenschutz werden beispielsweise Rechtsverfahren bei der Ausweisung neuer oder Änderung bestehender Naturschutzgebiete durchgeführt oder Befreiungen für die Durchführung von wissenschaftlichen Untersuchungen erteilt. Auch für rechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb oder den Naturparken Schönbuch und Obere Donau ist das Referat zuständig. Gleichzeitig sorgt es für die Durchführung des Washingtoner Artenschutzabkommens und ist „Meldebehörde“ für die Haltung von geschützten Tieren und beaufsichtigt den Handel mit Tieren und Pflanzen, die unter die Artenschutzbestimmungen fallen. Das Referat koordiniert aber auch die Förderung der Landschaftspflege in den Landkreisen und wickelt die Finanzierung und Förderung großer Naturschutzprojekte und Naturschutzzentren ab.

    Bild:
    Abteilungsleiter Dietmar Enkel, Referatsleiter Frank Maier und Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    21.01.2019
    Planfeststellungsverfahren zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Riß zwischen Biberach (Riß) Süd und Ummendorf

    Auf Antrag der DB Netz AG führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Riß in Bahn-Kilometer 134,671 auf der Strecke 4500 Ulm – Friedrichshafen ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch.
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde. Von Mittwoch, 30. Januar 2019, bis einschließlich Mittwoch, 06. März 2019, werden die Planunterlagen beim Stadtplanungsamt der Stadt Biberach (Riß) und bei der Gemeinde Ummendorf zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Stadt oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres kann der Bekanntmachung entnommen werden.

    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und den Trägern öffentlicher Belange erörtern.

    Die Eisenbahnüberführung befindet sich auf freier Strecke zwischen den Bahnhöfen Biberach (Riß) Süd und Ummendorf. Auf Grund des schlechten baulichen Zustands muss die bestehende Eisenbahnüberführung zur Erhaltung und Verfügbarkeit der Streckenqualität komplett erneuert werden. Ziel ist die Änderung durch Abbruch und Neubau einer Eisenbahnüberführung in gleicher Lage. Die Fertigstellung der Eisenbahnüberführung ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Es wird von einer mehrtägigen Vollsperrung der Eisenbahnstrecke und von kürzeren Sperrpausen für Vor- und Nacharbeiten ausgegangen.

    Die Erneuerung des Bauwerkes und die vorübergehende Inanspruchnahme von öffentlichen Verkehrsflächen findet überwiegend auf Flächen der Bundesrepublik Deutschland (Bundesstraßenverwaltung), zum Teil auch auf Flächen des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Biberach, der Gemeinde Ummendorf sowie des Landkreises Biberach statt. Für das geplante Vorhaben wurde ein landschaftspflegerischer Begleitplan und ein artenschutzrechtliches Gutachten erstellt. Im Rahmen der Bauarbeiten bzw. der vorbereitenden Arbeiten sind Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen sowie Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.

    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 30. Januar 2019 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/Eisenbahnueberfuehrung-Riss-Ummendorf.aspx​. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinwies für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon 07071 / 757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 5
    21.01.2019
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf der Internationalen Grünen Woche
    Das Großschutzgebiet präsentiert sich drei Tage auf der weltweit größten Landwirtschaftsmesse in Berlin

    Vom 23. bis 25. Januar 2019 zeigt das Biosphärengebiet Schwäbische Alb Besucherinnen und Besuchern auf der Grünen Woche Aktuelles aus den Bereichen Regionalentwicklung und nachhaltigem Tourismus. Schwerpunkte liegen unter anderem in der Vorstellung der Regionalmarke ALBGEMACHT und des Kooperationsprojekts „Bienenstrom“. Neben vielen touristischen Angeboten, wie den Prädikatswanderwegen „hochgehberge“, gibt es ein Kochevent mit prominenten Gästen, die leckere Spezialitäten von der Schwäbischen Alb zubereiten.

    Baden-Württemberg lädt alle Besucherinnen und Besucher der Internationalen Grünen Woche 2019 dazu ein, die kulinarische und touristische Vielfalt des Genießerlandes mit allen Sinnen zu erleben. Auch 2019 gibt es am Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg in Halle 5.2.B zahlreiche Informationen zum Genießer- und Ausflugsland im Süden Deutschlands. In diesem Jahr ist auch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erstmals an drei Messetagen am Stand 264 vertreten. Über aktuelle Projekte sowie kulinarische und touristische Highlights wird an dieser Stelle in Halle 5.2.B informiert. Zudem können interessante Anregungen für den Bereich der Landnutzung im Biosphärengebiet mitgenommen werden. 

    Am Donnerstag, den 24. Januar wird das Standpersonal durch die Stadtwerke Nürtingen unterstützt. Sie stellen gemeinsam das Kooperationsprojekt Bienenstrom vor, bei dem die beteiligten Landwirte den Anbau von Energiemais auf einem Teil der Flächen durch eine mehrjährige, standortangepasste Blühmischung ersetzen und dadurch Lebensräume für Bienen und andere Insekten schaffen.

    Gemeinsam mit den Mitgliedern des Vereins ALBGEMACHT e. V. steht ein Tag später die neue naturschutzorientierte Regionalmarke ALBGEMACHT auf der Agenda. Die Marke ist im November mit den Produkten Milch, Dinkelmehle, Maultaschen, Lammsalami und -schinken, Apfelsaft sowie Weine gestartet. Eine Gruppe von Landwirten, verarbeitenden Betrieben und Vermarktern aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchten mit diesem Zusammenschluss gemeinsam Lebensmittel auf den Markt bringen, die mehr als „regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien fördern die Produkte unmittelbar die Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen und Wacholderheiden und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker.

    Unter dem Motto „Ran an den Kochlöffel“ werden am Länderstand Baden-Württemberg in Halle 5.2.B an allen Messetagen landestypische Spezialitäten zubereitet. Am 24. Januar ziehen sich ab 17.00 Uhr Regierungspräsident Klaus Tappeser, Bundestagsabgeordneter Michael Donth, die Vorsitzende des Schwäbischen Ferienrings Edeltraud Brunner und Franziska Schmieg vom Deutschen Bauernverband gemeinsam die Kochschürzen über und bereiten Alblinsenküchle aus regionalen Zutaten von der Schwäbischen Alb zu.

    Hintergrundinformationen:
    Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist die wichtigste und weltweit größte Messe für Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gartenbau. Sie findet traditionell in den Messehallen unter dem Funkturm statt. Zum ersten Mal öffnete die Grüne Woche 1926 ihre Tore und von Beginn an waren Fachbesucher sowie das Publikum geladen. Bereits seit den 1960ziger Jahren kommt der überwiegende Teil der Messeaussteller aus dem Ausland. Mittlerweile ist die Messe auch eine beliebte Plattform, um Länder, Regionen und touristische Angebote im Zusammenhang mit Landwirtschaft zu präsentieren. Die Besucherzahl lag in den letzten Jahren bei rund 400.000.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    18.01.2019
    Planfeststellungsverfahren zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Schussen zwischen Aulendorf und Mochenwangen

    Auf Antrag der DB Netz AG führt das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Karlsruhe/Stuttgart, zur Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Schussen in Bahn-Kilometer 161,934 auf der Strecke 4500 Ulm – Friedrichshafen ein Planfeststellungsverfahren nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz durch.
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist dabei die Anhörungs- und Erörterungsbehörde. Von Montag, 14. Januar 2019 bis einschließlich Mittwoch, 14. Februar 2019 werden die Planunterlagen in den Rathäusern der Gemeinden Aulendorf, Bad Waldsee und Wolpertswende zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Stadt oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres kann der Bekanntmachung entnommen werden.

    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und den Trägern öffentlicher Belange erörtern.

    Die Eisenbahnüberführung befindet sich auf freier Strecke zwischen den Bahnhöfen Aulendorf und Mochenwangen. Auf Grund des schlechten baulichen Zustands muss die bestehende Eisenbahnüberführung zur Erhaltung und Verfügbarkeit der Streckenqualität komplett erneuert werden. Ziel ist die Änderung durch Abbruch und Neubau einer Eisenbahnüberführung in gleicher Lage. Die Fertigstellung der Eisenbahnüberführung ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Es wird von einer mehrtägigen Vollsperrung der Eisenbahnstrecke und von kürzeren Sperrpausen für Vor- und Nacharbeiten ausgegangen.

    Die Erneuerung des Bauwerkes und die vorübergehende Inanspruchnahme von öffentlichen Verkehrsflächen findet überwiegend auf Flächen der DB AG, zum Teil auch auf Flächen des Landesbetriebs Forst Baden-Württemberg und der Stadt Aulendorf statt. Für das geplante Vorhaben wurde ein landschaftspflegerischer Begleitplan und ein artenschutzrechtliches Gutachten erstellt. Im Rahmen der Bauarbeiten bzw. der vorbereitenden Arbeiten sind Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen sowie Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen.

    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 14. Januar 2019 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt​​ in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Schienen​. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.

    Hinwies für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon 07071 / 757-3005, gerne zur Verfügung.​​​

  • Abteilung 3
    15.01.2019
    Regierungspräsidium Tübingen bietet 2019 landesweit Meisterprüfungen im Beruf Hauswirtschaft an
    Informationen über Zulassungsvoraussetzungen und Anmeldeschluss

    Wie in den Vorjahren Jahren bietet das Regierungspräsidium Tübingen auch im Jahr 2019 Meisterprüfungen im Beruf Hauswirtschaft an. Anmelden kann man sich beim Regierungspräsidium Tübingen, Referat 31, Konrad-Adenauer-Str. 20, 72072 Tübingen, und zwar bis spätestens 28. März 2019 (Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg) bzw. 11. Juni 2019 (Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg).

    Zur Meisterprüfung zugelassen wird, wer eine Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/-in gemacht und danach mindestens zwei Jahre im Beruf gearbeitet hat. Ferner können an der Meisterprüfung Personen teilnehmen, die eine mindestens fünfjährige Berufspraxis mit wesentlichen Bezügen zu den Aufgaben eines Meisters/einer Meisterin nachweisen. Darüber hinaus werden auch solche Interessentinnen und Interessenten zugelassen, die durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise belegen, dass sie die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben.

    In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch einen berufsbegleitenden Vorbereitungslehrgang auf die Prüfung vor. Diese Vorbereitungskurse werden an verschiedenen Standorten in Baden-Württemberg von unterschiedlichen Trägern der beruflichen Fortbildungsmaßnahmen (wie z. B. Fachschulen, Berufsschulen oder Verbände) angeboten. Die Teilnahme an einem solchen Kurs ist nicht Zulassungsvoraussetzung, wird aber dringend empfohlen.

    Das Anmeldeformular für die Prüfung und weitere Informationen sind auf der Internetpräsenz des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Bildung/Ausbildung/Hauswirtschaft/Seiten/Hauswirtschaftsmeisterin.aspx​ abrufbar.

    Hintergrundinformationen:
    Bei genügend Anmeldungen starten im Frühjahr 2019 ein neuer Vorbereitungskurs an der Akademie für Landbau und Hauswirtschaft Kupferzell (Ansprechpartnerin: Frau Großkinsky) und im Herbst 2019 Kurse an folgenden Standorten:

    • Justus-von-Liebig Schule Aalen, Ansprechpartnerin: Frau Mohr,
    • Mildred-Scheel-Schule Böblingen, Ansprechpartnerin: Frau Bauser,
    • Edith-Stein-Schule Freiburg, Ansprechpartner: Herr M. Kugel,
    • Peter-Bruckmann-Schule Heilbronn, Ansprechpartner: Herr Weinstock,
    • DHB - Netzwerk Haushalt Ortsverband Mannheim e.V., Ansprechpartnerin: Frau Hahl, und
    • Fachschule für Landwirtschaft – Fachrichtung Hauswirtschaft – Bad Waldsee, Ansprechpartnerin: Frau Weiland.

     

    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Aus- und Fortbildung im Beruf Hauswirtschafter/in zuständig. Es organisiert daher auch die Meisterprüfung in diesem Beruf zentral für ganz Baden-Württemberg.

    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in hauswirtschaftlichen Führungspositionen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.​​​

  • Abteilung 4
    11.01.2019
    Erhebliche Winterdiensteinsätze auf der A 8
    Regierungspräsident besucht Autobahnmeisterei Ulm-Dornstadt

    An die Damen und Herren der Presse,

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    am Montag, den 14. Januar 2019, von 16:00 bis 17:00 Uhr,

     

    wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Autobahnmeisterei Ulm-Dornstadt (Am Hohlweg 6, 89160 Dornstadt) besuchen. Neben einem Dank an die Mitarbeiter wird er sich über die erheblichen Winterdiensteinsätze der vergangenen Tage und den aktuellen Stand informieren. Darüber hinaus soll auch erläutert werden, wie die Autobahnmeistereien im Regierungsbezirk Tübingen für die Bewältigung möglicher weiterer wetterbedingter Herausforderungen gewappnet sind.
     
    Auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser lade ich Sie herzlich zu diesem Termin ein.

    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 14. Januar 2019, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel​

  • Abteilung 5
    10.01.2019
    Naturnahe Aufwertung des Neckars beim Freibad in Tübingen
    Bauarbeiten beginnen noch im Januar

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen beginnt noch in diesem Monat mit der Verbesserung der Gewässerstruktur des Neckars beim Tübinger Freibad. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2019 abgeschlossen.

    Durch die geplante Maßnahme wird der Neckar ökologisch aufgewertet und wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen im und am Gewässer geschaffen.
    Die bestehenden Nutzungen für Sport und Freizeit werden erhalten, der Hochwasserschutz wird auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

    Die naturnahe Aufwertung erstreckt sich auf einer Länge von etwa 500 Metern. Auf dieser Strecke werden Bauwerke am Ufer entfernt und das Gewässerbett stellenweise aufgeweitet oder verengt. Damit soll ein abwechslungsreicher Verlauf des Neckars entstehen. Im Gewässer selbst werden einige kleinere Inseln und weitere strömungslenkende Strukturen angelegt. Das angrenzende rechte Ufer wird unterschiedlich flach und steil ausgeformt und, wo nötig, mit Hilfe von Pflanzen gesichert. Der an dieser Stelle vorbeiführende Neckartal-Radweg wird für den gesamten Zeitraum bis Herbst 2019 gesperrt. Für die Radlerinnen und Radler ist eine Umleitungsstrecke ausgewiesen.

    Um die notwendigen Schonzeiten verschiedener Tierarten zu berücksichtigen, gibt es bis Herbst 2019 immer wieder auch Zeiten, in denen nicht gebaut wird.

    Hintergrundinformation
    Die Maßnahme dient überregional der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen. Die beginnenden Arbeiten sind Bestandteil des Gesamtkonzeptes Masterplan Neckar, der insgesamt 34 Standorte im Regierungsbezirk Tübingen aufzeigt, an denen der Neckar ökologisch aufgewertet werden kann.

    Insgesamt befinden sich hiervon aktuell 11 Projekte in Planung. Das erste Projekt „Anlegung Seitenarm am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt“ ist bereits abgeschlossen, das zweite Projekt „Naturnahe Umgestaltung des Neckars bei Starzach-Börstingen“ steht kurz vor dem Abschluss.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    10.01.2019
    Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf der CMT
    Neun Tage präsentiert sich das Großschutzgebiet auf der weltweit größten Tourismusmesse in Stuttgart
     „Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat Geburtstag! Feiern Sie mit uns 10 Jahre UNESCO-Anerkennung!“ Quelle: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Vom 12. bis 20. Januar 2019 findet in Stuttgart zum mittlerweile 51. Mal die weltweit größte Publikumsmesse für Touristik und Freizeit statt. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb präsentiert sich dort an zwei Ständen in Halle 6. Das neue Jahr steht ganz im Zeichen der 10-jährigen Anerkennung des Großschutzgebietes durch die UNESCO. Dieses Jubiläum soll im Rahmen von 10 besonderen Veranstaltungen gemeinsam mit Bewohnern und Besuchern des Biosphärengebiets gefeiert werden. Auf der Messe gibt’s die konkreten Termine, Veranstaltungsorte und viele weitere Informationen.

    Unter dem Motto „Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat Geburtstag! Feiern Sie mit uns 10 Jahre UNESCO-Anerkennung!“ werden im Jubiläumsjahr 2019 an verschiedenen Orten innerhalb der Gebietskulisse zwischen Reutlingen und Schelklingen, Weilheim an der Teck und Zwiefalten zehn ausgewählte Veranstaltungen gefeiert! Pünktlich zur Messe Caravan, Motor, Touristik – kurz CMT – in Stuttgart vom 12. bis 20. Januar wurde von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets eine Webseite mit Informationen zu allen Veranstaltungen, Terminen und Orten ebenso fertiggestellt wie eine gestaltete Postkarte und Plakate zur Bekanntmachung der Veranstaltungsreihe.

    „Die 10-jährige UNESCO-Anerkennung ist für unser Biosphärengebiet etwas ganz Besonderes und wir richten daher den Fokus in diesem Jahr sehr stark auf die damit verknüpfte Veranstaltungsreihe“, berichtet Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. „Wir freuen uns sehr, die Besucherinnen und Besuchern auf der CMT über unser Jubiläum zu informieren und zu den Veranstaltungen, die über das ganze Jahr verteilt geplant sind, einzuladen!“, fügt er hinzu.

    In Halle 6 können sich Interessierte gleich an zwei Ständen zum Biosphärengebiet informieren. Am Stand 6 C 80 unter dem Dach des Schwäbische Alb Tourismusverbandes finden sich aktuelle Projekte und Angebote aus dem Biosphärengebiet. Auch erhalten Gäste über ausgelegte Flyer oder im persönlichen Gespräch zahlreiche Ausflugs- und Freizeittipps rund um die Themen Wandern, Radfahren, Naturbeobachtung und Kulinarik.

    Am Stand 6 A 39 ebenfalls in Halle 6 stellen sich die baden-württembergischen Großschutzgebiete gemeinsam den Besucherinnen und Besuchern vor. Neben den beiden Biosphärengebieten Schwäbische Alb und Schwarzwald werden hier auch die sieben baden-württembergischen Naturparke und der Nationalpark Schwarzwald vertreten sein.

    Die Webseite zum Jubiläumsjahr ist unter www.biosphaerengebiet-alb.de aufrufbar. Die kostenfeien Postkarten liegen im Anschluss an die Urlaubsmesse auch im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen sowie in allen Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet und bei über 100 zertifizierten Partnern aus.

    Bildunterschrift:
    „Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat Geburtstag! Feiern Sie mit uns 10 Jahre UNESCO-Anerkennung!“ Quelle: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    09.01.2019
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 15. Januar bis 9. Februar 2019 in der Stadtbücherei in Langenau zu sehen.

    Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.
    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

    Interessierte können die Ausstellung vom 15. Januar bis zum 9. Februar 2019 in der Stadtbücherei in Langenau zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de ​zu finden.

    Hintergrundinformationen:

    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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  • Abteilung 7
    08.01.2019
    Die Schulen im württembergischen Allgäu bleiben geöffnet

    Aufgrund der aktuellen Witterungsverhältnisse kann es im württembergischen Allgäu (Region Wangen-Isny-Leutkirch) heute und in den kommenden Tagen für Schüler und Lehrer schwierig sein, die Schulen zu erreichen. Das Regierungspräsidium Tübingen garantiert, dass alle Schulen im genannten Raum geöffnet bleiben und Unterricht oder Betreuungsangebote vorhalten. Bis einschließlich Donnerstag, 10.01.2019 gilt im württembergischen Allgäu: Wer witterungsbedingt nicht kommen kann, gilt in der Schule ausnahmsweise als entschuldigt. Eine persönliche Entschuldigung ist nicht notwendig.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Telefon 07071/757-2137 zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    07.01.2019
    Gehölzpflegearbeiten entlang der Aach
    Verkehrsbehinderungen zwischen 8. und 10. Januar auf der L 204 zwischen Salem-Altenbeuren und Deggenhausertal-Mennwangen möglich

    Vom 08. bis voraussichtlich 10.01.2019 kann es auf der Landesstraße L 204 zwischen Salem-Altenbeuren und Deggenhausertal-Mennwangen wegen Gehölzpflegemaßnahmen des Landesbetriebs Gewässer zu Verkehrsbehinderungen kommen.

    Betroffen ist der Streckenabschnitt, an dem die Deggenhauser Aach unmittelbar neben der Landesstraße verläuft. Der Verkehr wird kurzzeitig angehalten und phasenweise wieder freigegeben.

    Die Gehölzpflegemaßnahme dient der Verkehrssicherung der Landesstraße, der Aufrechterhaltung des Hochwasserabflusses in der Aach sowie zur Entwicklung eines gesunden und stabilen Gehölzbestandes.

    Die betroffenen Bäume wurden einvernehmlich mit einem sachverständigen Fachgutachter, unter dem Gesichtspunkt der von ihnen ausgehenden Gefährdung des Straßenverkehrs, ausgewählt. Neuanpflanzungen von standortgerechten Bäumen und Sträuchern sind insbesondere in den Bereichen starker Gehölzentnahmen vorgesehen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 2
    02.01.2019
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 8. Januar bis 1. Februar 2019 in der Stadtbücherei in Haigerloch zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Fritschmuth/Packwitz

    Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Interessierte können die Ausstellung vom 8. Januar bis zum 1. Februar 2019 in der Stadtbücherei in Haigerloch zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de​zu finden.

    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.​​​

  • Abteilung 5
    28.12.2018
    Mehr Rechtssicherheit durch neuen Kartenmaßstab bei Flora-Fauna-Habitat-Gebieten
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Eine umfassende und offene Kommunikation war für uns im Verfahren von zentraler Bedeutung.“

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat zur Festlegung von 56 Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung, sogenannte Flora-Fauna-Habitat-Gebiete, eine FFH-Verordnung erlassen. Die Verordnung wurde heute, am 27. Dezember 2018, im Gesetzblatt verkündet. Die FFH-Verordnung führt zu keiner Verschärfung der bereits seit Jahren bestehenden Regelungen des Bundes- bzw. Landesnaturschutzgesetzes und damit auch zu keinen zusätzlichen Verpflichtungen für Bürgerinnen und Bürger, Planungs- und Vorhabenträger sowie Kommunen.

    Grundlage der FFH-Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Es ist das weltweit größte Projekt zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und hat zum Ziel, die biologische Vielfalt für die kommenden Generationen in Europa und damit auch unsere einzigartige Naturheimat zu bewahren.

    Die FFH-Verordnung enthält die Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete im Maßstab 1:5.000. Damit können nun auch die Eigentümer und Bewirtschafter durchgehend erkennen, ob ihre Flächen ganz, teilweise oder nicht im FFH-Gebiet liegen. Dies war bei dem bisherigen Kartenmaßstab 1:25.000 nicht immer der Fall.
     
    Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele. Auf diesem Wege kommt das Land Baden-Württemberg den formalen Forderungen der EU-Kommission nach, die bestehenden Gebiete national auszuweisen. „Die Konkretisierung der Grenzen und Erhaltungsziele erhöht damit nun auch die Rechtssicherheit“, so Regierungspräsident Tappeser.

    Im Rahmen eines umfassenden Beteiligungsverfahrens, welches auch mehrere öffentliche Informationsveranstaltungen und eine elektronische Einsichtnahme der Unterlagen für jedermann beinhaltete, hatten die Träger öffentlicher Belange sowie alle Bürgerinnen und Bürger zwei Monaten lang die Gelegenheit, die Unterlagen einzusehen und Stellung zu nehmen. Alle beim Regierungspräsidium eingegangenen Stellungnahmen wurden in rechtlicher und fachlicher Hinsicht eingehend geprüft und im Dezember 2018 beantwortet. Bei Regierungspräsidium Tübingen gingen insgesamt knapp 300 Stellungnahmen ein. Schwerpunktmäßig wurden Grenzanpassungswünsche vorgetragen. Darüber hinaus gab es Fragen zur Bewirtschaftung von Flächen oder auch zur allgemeinen Rechtslage bezüglich der FFH-Gebiete.

    Das durch die FFH-Richtlinie vorgegebene und im Bundesnaturschutzgesetz geregelte Verbot der erheblichen Beeinträchtigung der FFH-Gebiete, das sogenannte Verschlechterungsverbot, ist schon lange geltendes Recht. Weitergehende Gebote und Verbote wurden nicht in die Verordnung aufgenommen. Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Für uns als Regierungspräsidium Tübingen ist es besonders wichtig, dass wir mit der Verordnung das FFH-Recht nicht verschärfen. Neue Gebote oder Verbote sind mit der Rechtsverordnung jedoch nicht verbunden. Naturschutz geht nur im Schulterschluss mit den Betroffenen vor Ort. Nur wenn wir an einem Strang ziehen und eng mit den Kommunen, Verbänden und Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern zusammenarbeiten, kann ein gewinnbringender Naturschutz gelingen.“

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    20.12.2018
    B 312 Ausbau zwischen Biberach-Jordanbad und Ringschnait
    Festakt anlässlich der Fertigstellung der Ausbauarbeiten

    An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Arbeiten zum Ausbau der B 312 zwischen Biberach-Jordanbad und Ringschnait wurden weitestgehend fertiggestellt. Zum Festakt

     
    am Donnerstag, den 3. Januar 2019, um 10:00 Uhr,

     
    lade ich Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, herzlich ein. An dem Festakt werden außerdem der Parlamentarische Staatssekretär und Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger und Ministerialdirigent Andreas Hollatz vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, sowie Vertreter der Gemeinden Biberach und Ummendorf teilnehmen.

    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Den genauen Treffpunkt können Sie der beigefügten Anfahrtsskizze​ entnehmen.

    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 02. Januar 2019, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel​

  • Abteilung 4
    18.12.2018
    B 28, Böhringer Steige bei Bad Urach
    Abschluss der Bohrpfahlarbeiten und Freigabe über die Wintermonate

    Das Regierungspräsidium Tübingen führt seit Anfang Oktober 2018 die Sanierung der Hangrutschung an der Böhringer Steige bei Bad Urach im Verlauf der B 28 durch. Für die Sicherung der Steigungsstrecke wird im Bereich der Hangrutschung eine 40 Meter lange und acht Meter breite Stahlbetonplatte auf Stahlbetonpfählen errichtet. Darüber hinaus findet eine Sicherung der talseitigen Böschung der Straße unterhalb und oberhalb des abgerutschten Bereiches mit mehreren Bohrpfahlwänden auf einer Gesamtlänge von rund 240 Metern statt.

    Die Sanierungsarbeiten im Bereich der Hangrutschung und der Bohrpfahlwände sind soweit fortgeschritten, dass die Böhringer Steige über die Wintermonate geöffnet werden kann. Am Donnerstag, 20. Dezember 2018, erfolgt im Laufe des Tages die Freigabe der B 28 für die Verkehrsteilnehmer. Im abgerutschten Bereich ist die Geschwindigkeit aus Verkehrssicherheitsgründen auf 30 km/h beschränkt. Die Umleitungsbeschilderungen über Grabenstetten und Seeburg werden in diesem Zuge abgebaut.

    Die Wiederaufnahme der Arbeiten ist witterungsabhängig für Mitte März 2019 geplant. Nach Abschluss der Hangsicherungsmaßnahmen schließt sich die Fahrbahndeckenerneuerung an. Ein Abschluss der grundhaften Sanierung der Steige ist für September 2019 vorgesehen.


    Der Bund investiert rund 4,5 Millionen Euro in die Hangsicherungsmaßnahmen und damit in den Erhalt der Straßeninfrastruktur. Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmern und Anliegern für die Geduld und Kooperation.

    Hintergrundinformation
    Ende Januar 2018 ist im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten. Grund hierfür waren sehr starke und anhaltende Niederschläge. Unmittelbar nach dem Hangrutsch wurde die Schadstelle durch einen geologischen Sachverständigen untersucht, um den geologischen Aufbau festzustellen. Parallel hierzu wurden zusätzlich Verdachtsstellen oberhalb und unterhalb der Rutschung erkundet. Basierend auf den gutachterlichen Stellungnahmen hat ein Fachbüro eine Bauwerksplanung und die erforderliche erdstatische Berechnung erstellt. Um Zeit einzusparen, wurden parallel die Ausschreibungsunterlagen erarbeitet. Die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgte am 3. August 2018 und deren Vergabe Mitte September 2018. Seit Oktober 2018 wurden zur grundhaften Sanierung dieses Streckenabschnitts rund 160 Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 90 Zentimeter auf einer Gesamtlänge von rund 1.650 Metern in den Untergrund eingebracht.

    Information zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 / 7575-3005, gerne zur Verfügung.


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  • Abteilung 4
    18.12.2018
    B27-Ausbau
    Regierungspräsidium und Steinlachtalgemeinden wollen Naturschutzmaßnahmen für den Abschnitt Bodelshausen-Nehren vorziehen; Vorentwurfsplanung des Regierungspräsidiums für die Ortsumfahrung Tübingen wird im Frühjahr 2019 abgeschlossen

    Das Regierungspräsidium Tübingen und die Bürgermeister der Gemeinden Mössingen, Bodelshausen, Ofterdingen und Nehren wollen die Planungen und Verfahren für den Ausbau der B27 zwischen Bodelshausen und Nehren gemeinsam schnellstmöglich voranbringen. Dies haben alle Verantwortlichen vor Kurzem bei einem Gespräch im Regierungspräsidium deutlich betont. Insbesondere ging es in dem Gespräch um die Abstimmung von Zeit- und Aufgabenplänen zur frühzeitigen Umsetzung von Maßnahmen für den Naturschutz.  

    Ein wesentliches Ergebnis des Gesprächs war, dass die Straßenbauverwaltung des Regierungspräsidiums naturschutzfachliche Maßnahmen auf einer Fläche von rund 22 Hektar vorziehen und mit deren Umsetzung, anders als bisher bei großen Straßenbauprojekten, noch während dem Planfeststellungsverfahren beginnen will. In die dafür erforderlichen Grundstücksverhandlungen mit den betroffenen Kommunen und Eigentümern will die Straßenbauverwaltung bereits ab dem Jahr 2020 eintreten und die Naturschutzmaßnahmen dann ab dem Jahr 2021 umsetzen.
     
    Die Naturschutzmaßnahmen sind Teil des Gesamtvorhabens und müssen aus naturschutzfachlichen Gründen mit einem zweijährigen Vorlauf vor dem eigentlichen Erd- und Straßenbau umgesetzt sein. Es handelt sich dabei beispielsweise um Extensivierungen, Ersatzaufforstungen, Ackerrandstreifen oder Ersatzlebensräume für Zauneidechsen. Nachdem die Naturschutzmaßnahmen umgesetzt, deren Wirksamkeit überprüft und der Planfeststellungsbeschluss erlassen wurde, kann anschließend mit den Erd- und Straßenbauarbeiten begonnen werden. 
     
    „Das vor Kurzem in Kraft getretene Planungsbeschleunigungsgesetz der Bundesregierung bietet die Möglichkeit, schon während eines laufenden Planfeststellungsverfahrens in die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen einzusteigen. Wie sich diese neuen gesetzlichen Regelungen konkret anwenden lassen, wollen wir beim Ausbau der B27 zwischen Bodelshausen und Nehren erstmals erproben, um so einen schnellen Start dieses für uns äußerst bedeutsamen Straßenbauprojekts zu ermöglichen,“ so Pressesprecher Dirk Abel. Ziel des Regierungspräsidiums ist es, den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bis Ende 2019 zu stellen und die Planungsunterlagen dann im Frühjahr 2020 öffentlich auszulegen.

    Auch die Planungen zur Ortsumfahrung Tübingen mit dem Schindhaubasistunnel als zentralem Element gehen voran: Die Fertigstellung des Vorentwurfs ist im Frühjahr 2019 vorgesehen. Anschließend erfolgt die Freigabe durch das Ministerium für Verkehr in Stuttgart und die Einholung des sogenannten Gesehenvermerks beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

    Hintergrundinformationen:

    B 27, Bodelshausen - Nehren
    Die B 27 stellt neben der A 81 eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar. Der Ausbau zwischen Bodelshausen und Nehren ist Bestandteil der zweibahnigen Ausbaukonzeption der B 27 von Balingen nach Stuttgart. Die geplante Maßnahme bildet den Lückenschluss zwischen den ausgebauten zweibahnigen Streckenabschnitten von Bodelshausen bis nach Dußlingen. Im Bereich von Ofterdingen soll ein Neubau der B 27 erfolgen. Dort soll die B 27 neu um den Ofterdinger Berg und Endelberg herum verlaufen. Weitere Information können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B27_2/Seiten/default.aspx
    abgerufen werden.

    B 27 Tübingen (Bläsibad) - B 28 Langer Schindhaubasistunnel
    Die Ortsumgehung Tübingen ist Bestandteil der zweibahnigen Ausbaukonzeption der B 27 von Stuttgart bis Balingen und verläuft vom Mittleren Neckarraum über Tübingen in den Zollernalbkreis. Die hohe Verkehrsbelastung der B 27 zwischen dem Tübinger Kreuz und dem Bläsibad beeinträchtigt die Lebensqualität im Bereich der Südstadt und der Gartenstadt erheblich. Durch die Umgehung von Tübingen soll die Umweltbelastung gemindert und die städtebaulichen Qualitäten und Entwicklungsmöglichkeiten verbessert werden.
    Weitere Information können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B27-28/Seiten/default.aspx ​abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.


  • Abteilung 4
    17.12.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Bauabschnitt 1: Verkehrsumstellung zwischen Dornstadt und Ulm-Nord

    Sobald es die Witterung zulässt, starten Anfang nächsten Jahres die Arbeiten zum dreistreifigen Ausbau der Richtungsfahrbahn München im Bauabschnitt 1 zwischen Dornstadt und Ulm-Nord. Mit hergestellt wird dabei der südliche Teil der zukünftigen Doppelanschlussstelle Ulm-Nord.

    Um diese Arbeiten zu ermöglichen, werden die Verkehre beider Fahrtrichtungen auf der im Vorfeld provisorisch verbreiterten Richtungsfahrbahn Stuttgart gebündelt. Auf dieser provisorischen Fahrbahn stehen in beiden Fahrtrichtungen jeweils zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Die bisherige Fahrbahn der Fahrtrichtung München ist dann verkehrsfrei, so dass der Ausbau beginnen kann.

    Die vorlaufenden Arbeiten zur Verkehrsumstellung finden seit Montag, 10. Dezember 2018, statt. Der genaue Zeitpunkt des Abschlusses dieser Verkehrsumstellung ist stark von der Witterung abhängig. Nach derzeitigem Stand ist vorgesehen, dass die Verkehre ab Freitag, 18. Januar 2019, vollständig auf dem Provisorium verlaufen.

    Die Anschlussstelle Ulm-West an der A 8 bleibt während der Verkehrsumstellung in beiden Fahrtrichtungen in Betrieb. Bis auf wenige Tage gilt dies auch in der Zeit der Ausbauarbeiten der südlichen Fahrbahn. Auf der Fahrtrichtung München erfolgt die Verkehrsführung über provisorische Auf- und Abfahrtsrampen. Auf der Fahrtrichtung Stuttgart bleiben die bestehenden Anschlüsse in Betrieb.
    Diese Verkehrsführung auf der provisorischen Fahrbahn dauert, mit Ausnahme von geringfügigen Anpassungen im Bereich der Anschlussstelle Ulm-West, bis circa Mitte des Jahres 2020.

    Weitere Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx​ zu finden.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    14.12.2018
    Neuer Parkplatz an der Autobahn A 8 wird für Parken und Mitfahren in Merklingen eröffnet

    Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass in den nächsten Tagen der neu erstellte Parkplatz für Parken und Mitfahren (P+M-Platz) an der A 8 bei Merklingen für den Verkehr freigegeben wird. Der neue P+M-Platz wurde an der Stelle eines ehemals nur geschotterten Parkplatzes der Gemeinde Merklingen errichtet. Während der Bauzeit des Tunnels „Merklingen“ als Teil der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm, musste der alte Platz verlegt werden, da er im Bereich der Baugrube des Tunnels lag. Der große Bedarf an Stellplätzen zum Parken und Mitfahren im Bereich der Anschlussstelle Merklingen führte dazu, dass der Bund den Bau eines erweiterten und befestigten Parkplatzes finanziert hat. Die Gemeinde Merklingen hat dankenswerterweise dem Bund das Grundstück zur Verfügung gestellt. Im Ergebnis konnte ein an die gestiegenen Anforderungen angepasster Parkplatz erstellt werden. Es stehen jetzt 100 Stellplätze inklusive drei Stellplätzen für mobilitätseingeschränkte Personen zur Verfügung.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden. Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx ​zu finden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    14.12.2018
    B 31 neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Vollsperrung der B 31 von Samstag, 15. Dezember 2018 ab 17:00 Uhr bis Sonntag, 16. Dezember 2018, 12:00 Uhr

    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die schadhafte provisorische Baustellenumfahrung auf der B 31 bei Überlingen zwischen dem Anschluss Überlingen-Burgberg und der Rengoldshauser Straße sanieren.
    Die Arbeiten finden von Samstag, 15. Dezember 2018 ab 17:00 Uhr bis voraussichtlich Sonntag, 16. Dezember 2018, 12:00 Uhr statt. Aus Gründen des Arbeitsschutzes wird die provisorische Baustellenumfahrung während der Maßnahme für den Verkehr voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden wie zum Beispiel massiven Rissbildungen und Verdrückungsschäden, die innerhalb kürzester Zeit in der Fahrbahn auftraten, dringend erforderlich. Durch die Erneuerung des Fahrbahnbelages wird die Verkehrssicherheit erhalten. Die Arbeiten werden von vor Ort tätigen Straßenbaufirmen durchgeführt

    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der überörtliche Verkehr der B 31 neu von Stockach kommend in Richtung Friedrichshafen wird am Knotenpunkt B 31 neu/ L 200 (Abigknotenpunkt) über die L 200, dann über die L 200a bis Salem und von dort über die L 201 bis Uhldingen zur B 31 alt geführt.

    Die Gegenrichtung aus Richtung Friedrichshafen nach Stockach wird ab Uhldingen über die L 201 und L 205 bis Rickenbach und von dort über die L 200 bis zum Knotenpunkt der B 31 neu (Abigknotenpunkt) geleitet.
    Der Verkehr aus Fahrtrichtung Sipplingen wird am Knotenpunkt B 31 alt / K 7786 über die K 7786 bis zur Tierheimkreuzung (Knotenpunkt B 31 neu / K 7786) und am Knotenpunkt B 31 neu/ L 200 (Abigknotenpunkt) über die L 200, dann über die L 200a bis Salem und von dort über die L 201 bis Uhldingen zur B 31 alt geführt.

    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit den Verkehrsbehörden des Landratsamtes und der Stadt Überlingen eng abgestimmt, um die Eingriffe in den Verkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Für die dennoch entstehenden Behinderungen und Unannehmlichkeiten bittet das Regierungspräsidium Tübingen die Verkehrsteilnehmer und Betroffenen um Verständnis.

    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.​

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    07.12.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser und NABU-Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel unterzeichnen Zuwendungsvertrag für das Federseeried
    NABU betreut weiterhin im Auftrag des Landes das größte Moor in Südwestdeutschland

    Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) haben am Freitag, 7. Dezember 2018, den neuen Zuwendungsvertrag für die Betreuung des Federseerieds unterzeichnet. Damit werden dem NABU verschiedene Aufgaben im Rahmen der Betreuung des Federseerieds vom Land Baden-Württemberg für weitere fünf Jahre übertragen.

    „Das Federseeried ist ein Arbeitsschwerpunkt des Naturschutzes im Regierungsbezirk Tübingen. Mit über 33 km2 ist das Federseemoor das größte zusammenhängende Moor in Südwestdeutschland und eines unserer größten Bausteine für das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000. Die Fortsetzung der vertrauensvollen und erfolgreichen Partnerschaft mit dem NABU hat deshalb für mich große Bedeutung", so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Die Betreuung des Federseerieds umfasst das FFH-Gebiet „Federsee und Blinder See bei Kanzach“ und das Vogelschutzgebiet „Federseeried“ mit einer Fläche von rund 3.000 ha. Zu den Aufgaben des NABU gehören unter anderem der Schutz und die Entwicklung der Moorlebensräume, das Management der Landschaftspflege, die Öffentlichkeitsarbeit und die Umweltbildung. Der NABU-Landesverband unterhält hierfür in Bad Buchau ein Naturschutzzentrum unter der Leitung von Jost Einstein und weiteren Beschäftigten.

    Durch das Natur-Projekt „Restauration von Habitaten im Federseemoor“ des Regierungspräsidiums Tübingen und des NABU Naturschutzzentrums Federsee wurde ab dem Jahr 2009 in großen Teilen des Moores eine dauerhafte naturnahe Entwicklung eingeleitet. Das mit Mitteln der Europäischen Union geförderte Projekt wurde im Jahr 2015 als eines der besten Projekte in Europa von der EU-Kommission ausgezeichnet. Das Regierungspräsidium will diese erfolgreiche Entwicklung des Federseerieds gemeinsam mit dem NABU fortsetzen.


    Hintergrundinformationen:
    Bereits seit dem Jahr 1987 werden Zuwendungsverträge für das Federseeried zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem NABU mit einer jeweils fünfjährigen Laufzeit abgeschlossen.

    Das Federseeried beherbergt europäisch bedeutsame Moorlebensräume mit seltenen Tier- und Pflanzenarten und einer vielfältigen Vogelwelt. Gleichzeitig gilt das Federseemoor als das archäologisch fundreichste Moor rund um die Alpen, das bedeutende vorgeschichtliche Siedlungen birgt, die mit dem Prädikat UNESCO-Welterbe ausgezeichnet sind. Dieses einzigartige Naturerbe zieht Besucher aus ganz Mitteleuropa an. Der Naturtourismus am Federsee stärkt damit auch die regionale Wertschöpfung.

    Hier finden Sie weitere Informationen zum Naturschutzzentrum Federsee finden Sie unter folgendem Link: www.nabu-federsee.de​

    Bildunterschrift:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landesgeschäftsführer Uwe Prietzel und Dr. Dietrich Kratsch, Referatsleiter des Referats 55 Naturschutz, Recht beim Regierungspräsidium Tübingen, bei der Vertragsunterzeichnung am 07.12.2018 in Tübingen, Foto: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

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  • Abteilung 4
    07.12.2018
    B 312, Ausbau zwischen Biberach / Jordanbad und Ringschnait geht zu Ende
    Inbetriebnahme am Montag, 10. Dezember 2018

    Der im März dieses Jahres begonnene zweite Bauabschnitt zum Ausbau der B 312 zwischen Biberach / Jordanbad und Ringschnait ist weitestgehend fertiggestellt. Ab kommenden Montag, 10. Dezember 2018, werden der Verkehr der Bundesstraße wieder über diesen Streckenabschnitt geführt und die Umleitungsstrecken aufgehoben. Die Änderung der Verkehrsführung wird voraussichtlich am Montagnachmittag erfolgen.

    Die Maßnahme umfasste Straßenbauarbeiten auf einer Länge von etwa 3,5 Kilometern und die Herstellung eines Brückenbauwerks zur Querung eines Wirtschaftsweges. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme betragen rund 13,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Aus Anlass des Abschlusses der Arbeiten werden Anfang Januar 2019 noch Vertreter des Bundes und des Landes sowie Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser zu einem Ortstermin erwartet. 

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    06.12.2018
    B 312, Verkehrsfreigabe des Einfädelungsstreifens in Fahrtrichtung Reutlingen bei Metzingen West am 14. Dezember 2018

    An der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West, dem sogenannten „Bräuchleknoten“, laufen derzeit die Bauarbeiten zum Neubau von Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart und in Fahrtrichtung Reutlingen. Der neue Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart ist bereits für den Verkehr freigegeben. Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt kann der bisher noch gesperrte Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen am Freitag, 14. Dezember 2018, im Verlauf des Tages für den Verkehr freigegeben werden.

    Bis zur Fertigstellung des Einfädelungsstreifens in Fahrtrichtung Reutlingen sowie der Gesamtmaßnahme sind noch Restarbeiten verbunden mit temporären Sperrungen im Bereich der Baustelle erforderlich:

    Halbseitige Sperrung der B 312 am Freitag, 07. Dezember 2018

    Zur abschließenden Fertigstellung der Schutzplanken in Fahrtrichtung Stuttgart sind weitere Arbeiten erforderlich. Während dieser Arbeiten wird der Hauptfahrstreifen der B 312 in Fahrtrichtung Stuttgart halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Um den Verkehr auf der B 312 so gering wie möglich einzuschränken, finden diese Arbeiten in der verkehrsärmeren Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr statt. Nach der Fertigstellung wird die halbseitige Sperrung wieder aufgehoben.

    Halbseitige Sperrungen der B 312 am Montag, 10. Dezember 2018

    Die Markierungsarbeiten für beide Einfädelungsstreifen und im Bereich der Fahrbahnmitte erfolgen am Montag, 10. Dezember 2018. Hierfür sind über den Tag und über die Baustellenlänge verteilt mehrere Teilsperrungen erforderlich.

    Für das Aufbringen der Markierung in der Mitte der B 312 ist die Sperrung einer Fahrspur erforderlich. Die wechselseitige Freigabe des verbleibenden Fahrstreifens wird durch eine Ampel geregelt. Zeitweise ist die Sperrung der Auffahrtsrampen von der L 378a auf die B 312 sowie der Auffahrtsrampen von der B 312 zur L 378a in beiden Fahrtrichtungen erforderlich. Die Umleitung ist über die Nordtangente von Metzingen ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Bei witterungsbedingten Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit informieren.

    Hintergrundinformationen und Ausblick:
    Die Einfädelungsstreifen an der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West („Bräuchleknoten“) sollen das Einbiegen auf die B 312 verbessern und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen sowie die dort vorhandene Unfallhäufungsstelle beseitigen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro und werden jeweils zur Hälfte vom Bund und dem Land Baden-Württemberg getragen.

    An der Anschlussstelle Längenfeld, die über die Nordtangente von Metzingen die B 312 mit der B 313 verbindet, ist für das Jahr 2019 ebenfalls die Realisierung von Einfädelungsstreifen vorgesehen. Über den genauen Ablauf wird das Regierungspräsidium die Öffentlichkeit im nächsten Jahr zeitig vor Beginn der Maßnahme informieren.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    06.12.2018
    Planfeststellungsbeschluss zum Bau eines Radwegs zwischen Börstingen und Sulzau

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Planfeststellungsbeschluss vom 30. November 2018 den Plan für den Bau eines Radwegs zwischen den Starzacher Ortsteilen Börstingen und Sulzau festgestellt.

    „Bereits in den 1990er Jahren wurde im Zusammenhang mit der Ausbauplanung der L 370 an eine ergänzende Radwegverbindung zwischen Börstingen und Sulzau gedacht. Umso mehr freue ich mich, dass dieses Projekt jetzt nach langer Planung und Abstimmung planfestgestellt wurde. Wir stärken damit nicht nur die Sicherheit und die Attraktivität des Radverkehrs, sondern leisten auch einen Beitrag für eine noch engere Verbindung zwischen den Ortsteilen Börstingen und Sulzau“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Der Radweg beginnt an der K 6925 bei Börstingen und endet an der Neckarbrücke in Sulzau. Er schließt die bestehende Lücke des von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim verlaufenden Neckartal-Radwegs.

    In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird den Trägern des Vorhabens und denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 10. Dezember 2018, bis einschließlich Freitag, 4. Januar 2019, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Plans im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen (Zimmer N 239) sowie in der Gemeinde Starzach zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet diesbezüglich darum, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den ortsüblichen Bekanntmachungen zu entnehmen.
    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen finden Sie auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/L370-Radweg-Boerstingen-Sulzau.aspx​.

    Hintergrundinformationen zum Vorhaben:
    Im derzeitigen Zustand endet der Neckartal-Radweg aus Richtung Horb kommend am Ortsende von Börstingen. Die bestehende Lücke bis zur Neckarbrücke in Sulzau wird von vielen Radfahrern durch das Befahren der anliegenden L 370 geschlossen. Diese Radfahrer sind auf der stellenweise unübersichtlichen Landesstraße einer Gefährdung durch den motorisierten Verkehr ausgesetzt. Um die kurvige und bergige L 370 zu umgehen, benutzen andere Radfahrer, insbesondere Familien mit Kindern, einen bestehenden Weg über den ortsansässigen Golfplatz. Das wiederum führt regelmäßig zu Konflikten mit den Betreibern des Golfclubs, da sich die Golfer durch den Radverkehr gestört fühlen und für die Radfahrer die Gefahr besteht, von fliegenden Golfbällen getroffen zu werden. Der zur Planfeststellung beantragte Radweg soll daher die bestehende Lücke des Fernradwegs zwischen Börstingen und Sulzau schließen und den Radverkehr aus Gründen der Verkehrssicherheit von der L 370 und dem Golfplatz wegverlagern.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. ​​​

  • Abteilung 2
    04.12.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 11. Dezember 2018 bis 19. Januar 2019 in der Bibliothek im Bildungszentrum Markdorf zu sehen.

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 11. Dezember 2018 bis 19. Januar 2019 in der Bibliothek im Bildungszentrum Markdorf ​zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    04.12.2018
    Digitalisierung in der Schule – Unterricht mit Tablets
    Einladung zur Presseveranstaltung am Dienstag, 11. Dezember 2018, 9:00-11:00 Uhr im Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen

    An die Vertreter der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wie muss Schule aufgestellt sein, um auf die absehbaren digitalen Anforderungen von Arbeitswelt und Gesellschaft angemessen vorzubereiten? Das Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen nimmt teil am „Modellversuch Unterricht mit Tablets“ und gehört damit zu den Vorreitern bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage.

    Im Rahmen eines Pressetermins mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Abteilungspräsidentin Dr. Susanne Pacher, dem Reutlinger Bürgermeister Robert Hahn und Vertretern des Friedrich-List-Gymnasiums möchten wir Ihnen das Modellprojekt mit seinen bisher gewonnenen Erkenntnissen vorstellen.

    Deshalb laden wir Sie herzlich ein zur 

    Presseveranstaltung
    am Dienstag, 11. Dezember 2018, 9:00 – 11:00 Uhr
    ins Friedrich-List-Gymnasium Reutlingen,
    Kanzleistraße 28, 72764 Reutlingen, Raum Z 202

     

    Als Programm ist vorgesehen:

     

    09:00 Uhr:

    Begrüßung, Organisatorisches

    09:25 Uhr bis 10:10 Uhr:

    Hospitation in Tabletklassen

    10:15 Uhr bis 11:00 Uhr:

    Pressegespräch mit Regierungspräsident Klaus Tappeser, Bürgermeister Robert Hahn und Vertretern des Friedrich-List-Gymnasiums

     

    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Wort und Bild in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis zum Montag, 10.12.2018, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).


    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Stefan Meißner
    Pressesprecher Schule und Bildung​

  • Abteilung 2
    03.12.2018
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 4. Dezember 2018 bis 12. Januar 2019 in der Stadtbücherei in Laichingen zu sehen.
     Portrait Günther Bayerl; Quelle: Günther Bayerl

    Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.
    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.

    Interessierte können die Ausstellung vom 4. Dezember 2018 bis zum 12. Januar 2019 in der Stadtbücherei in Laichingen zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.

    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de ​zu finden.

    Hintergrundinformationen:

    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    03.12.2018
    Erstes Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb fand in Münsingen statt
    „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten"
     Regierungspräsident Tappeser bei der Begrüßung zum 1. Zukunftsforum, Quelle: Finep.

    Landwirtschaftliche Vertreterinnen und Vertreter, ökologisches Fachpublikum und interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich vergangene Woche in Münsingen zum ersten Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Zum Schwerpunktthema „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ haben sie sich über die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet ausgetauscht und verschiedene Ansätze diskutiert. Die Festscheune auf dem Hofgut Hopfenburg war mit über 100 Teilnehmern bis auf den letzten Platz gefüllt.

    Warum sind Insekten von Bedeutung? Was hat es mit dem Insektensterben auf sich und wie kann es gestoppt werden? Warum ist Biodiversität wichtig? Und welche Rolle spielt bei all dem die Landwirtschaft? Diese und weitere Fragen wurden im ersten Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb aufgegriffen und im Rahmen von Vorträgen, Fachgesprächen, offenen Diskussionen und verschiedenen fachspezifischen Dialogrunden behandelt.

    Zunächst gab Prof. Dr. Josef Settele vom Helmholtz Zentrum für Umweltforschung in Halle einen Überblick über Ursachen und Zusammenhänge der abnehmenden Biodiversität und des Insektensterbens. Gebhard Aierstock, Vorsitzender des Kreisbauernverbands Reutlingen schilderte im anschließenden Fachgespräch das Insektensterben aus Sicht eines Landwirts. Bei der offenen Diskussion erörterten Prof. Dr. Maria Müller-Lindenlauf von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen, Gebhard Aierstock und Jochen Goedecke, Referent für Landwirtschaft und Naturschutz, NABU Baden-Württemberg den Zusammenhang von Landwirtschaft und Insektensterben. Hier gab es eine rege Beteiligung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen intensiven Austausch über Ursachen und Lösungen.

    In den kleineren Dialogrunden wurden Informationen zum Pflanzenschutzmittel und alternative Bewirtschaftungsweisen, der Regionalmarke ALBGEMACHT, dem Projekt „Bienenstrom“ oder zu den gesamtbetrieblichen Biodiversitäts-Beratungen ausgetauscht.

    Die Verantwortlichen blicken aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, der aktiven Beteiligung und des intensiven Austauschs auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück. Konkrete Maßnahmen und Projekte werden in den beiden nun folgenden Projektwerkstätten erarbeitet.

    Hintergrundinformationen:
    Das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ wird mit Sondermitteln der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und CDU finanziert. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb führt das Projekt gemeinsam mit dem Kreisbauernverband Reutlingen e. V., der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie dem NABU Baden-Württemberg e. V. durch. Ziel dieses Projekts ist es, in einem öffentlichen Diskurs die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet zu betrachten und daraus neue Lösungsansätze für das Biosphärengebiet abzuleiten. Hierfür wird es insgesamt vier Zukunftsforen mit jeweils einem eigenen Schwerpunktthema der Landwirtschaft geben.

    Die weiteren Zukunftsforen finden zu folgenden Themen statt:

    • 08.02.2019: „Getreideanbau wird nachhaltiger“, Hayingen
    • 13.04.2019: „Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten“, Neidlingen
    • 24.05.2019: „Fleischerzeugung und Fleischkonsum: regional und nachhaltig“, Veranstaltungsort wird noch festgelegt

     

    Ausführliche Informationen zum aktuellen Zukunftsforum und den zukünftigen Veranstaltungen gibt es unter https://www.zukunftsforum-biosphaerengebiet.de/

    Bildunterschrift:
    Regierungspräsident Tappeser bei der Begrüßung zum 1. Zukunftsforum, Quelle: Finep.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, ​

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    Varianten für die neue B31 zwischen Immenstaad und Meersburg in der engeren Auswahl
    Öffentliche Informationsveranstaltung am Dienstag, 12. Februar 2019

    Das Planungsteam B 31 des Regierungspräsidiums Tübingen sowie die beauftragten Gutachter des Regierungspräsidiums informierten am 26. und 27. November 2018 politische Repräsentanten der Region, den gemeinsamen Facharbeitskreis Verkehr und Umwelt, den Politischen Begleitkreis und das Dialogforum über den aktuellen Stand der Planung.

    Der Schutz von Mensch und Umwelt schränkt die Auswahl ein
    Eine umfassende Raumanalyse ist Grundlage für die Vorauswahl von möglichen Trassen für eine neue B 31. Bei der Raumanalyse handelt es sich um die Bestandsaufnahme und -bewertung der vorhandenen Landschaft mit ihren Nutzungen. Die Gutachter haben eine Vielzahl von schützenswerten Gebieten identifiziert: Dabei spielen artenschutzrechtliche Aspekte genauso eine Rolle wie das Landschaftsbild, die landwirtschaftlichen Nutzungen und die Naherholung. Es hat sich herausgestellt, dass keine der bisher von den Bürgern vorgeschlagenen und diskutierten über zwanzig Varianten konfliktfrei ist.

    Anzahl der möglichen Trassen für die neue B 31 wurde reduziert
    Die Gutachter haben den Teilnehmern der Gremien erläutert, welche Trassenkorridore für die weitere Konkretisierung in die engere Wahl kommen. Die übrigen Varianten werden nicht weiterverfolgt, weil sie zu größeren Konflikten führen. Letztlich kommen neben dem Korridor Süd, der die Ausbauvariante auf der heutigen B 31 einschließt (Lösungsansatz A), ein Korridor Mitte (Variantenbündel B), der südlich des Weingartenwalds verläuft, und ein Korridor Nord (Variantenbündel C) nördlich des Weingartenwalds in Betracht. Für diese beiden Trassenvarianten gibt es jeweils noch Untervarianten.

    Wie geht es weiter?
    Die verbleibenden Trassen werden in den kommenden Monaten intensiv geprüft. Sie werden technisch ausgeplant, damit man beispielsweise weiß, wie tief sie ins Gelände einschneiden und wie hoch der Flächenverbrauch ist. Die Planer legen auch fest, wie die Trassen an das sogenannte nachgeordnete Straßennetz, also die Landes- und Kreisstraßen, angeschlossen werden. Danach kann man den Lärm berechnen und vergleichen, wie viele Menschen durch die bestehende B 31 und wie viele durch eine neue B 31 von Lärm betroffen sind. Auch kann man genauer sehen, welche Orte entlang der Landes- und Kreisstraßen von Verkehr und Lärm entlastet oder auch zusätzlich belastet werden und an welchen Stellen Lärmschutzmaßnahmen notwendig sind.

    Den aktuellen Stand der Planungen wird das Regierungspräsidium Tübingen am Dienstag, 12. Februar 2019, in einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Markdorf vorstellen.

    Das Vertrauen in den Planungsprozess wächst
    Naturgemäß haben Menschen Bedenken, wenn in ihrer Nähe eine neue Straße geplant wird. Aber die Region ist sich einig: Das Verkehrsproblem entlang der B 31 muss gelöst werden. Und in den Veranstaltungen am vergangenen Montag und Dienstag zeigte sich, dass der Dialog Früchte trägt. „Ich habe zunehmend Vertrauen in den Planungsprozess. Nach einem holprigen Beginn mit der öffentlichen Veranstaltung im Oktober 2015 in Hagnau sehe ich nach der Veranstaltung am Montag im Dialog um die B31 viel Transparenz und Offenheit,“ so Landtagsabgeordneter Martin Hahn (Bündnis 90/Grüne).

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website: http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/​

    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter: info@b31.verkehr-bodenseeraum.de.



    Anlagen:

    Anlage 1_B 31_Lösungsansatz A
    Anlage 2_Variantenbündel B
    Anlage 3_B 31_Variantenbündel C​

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, oder – insbesondere zu Fragen des Dialogs zur B 31 – Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Telefon: 06151/950485-13 zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    30.11.2018
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Freigabe des ersten Streckenabschnitts zwischen Lengenweiler und Esenhausen am Dienstag, 04. Dezember 2018

    Mit dem Spatenstich im November 2016 fiel der Startschuss für den Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Ringenhausen. Vor Beginn der eigentlichen Straßenbauarbeiten mussten eine Gashochdruckleitung und eine Lagerstättenwasserleitung verlegt werden. Seit April 2018 baut das Regierungspräsidium Tübingen die L 288 zwischen Lengenweiler und Esenhausen aus.

    Die Bauarbeiten im ersten Teilabschnitt zwischen Lengenweiler und der Einmündung der L 289 von Fleischwangen sind abgeschlossen. Die Freigabe dieses Abschnittes und die Aufhebung der Umleitungsstrecken erfolgen voraussichtlich am Dienstag, 04. Dezember 2018, im Laufe des Tages.

    Von der insgesamt 3,6 Kilometer langen Baustrecke sind bereits 1,5 Kilometer fertiggestellt. Durch die Maßnahme wurde die Fahrbahn 6,5 Meter verbreitert, unübersichtliche Kuppen und Wannen beseitigt sowie die Linienführung der L 288 verbessert. Der Knotenpunkt L 289 / L 288 wurde im Zuge der Arbeiten zu einem Kreisverkehr umgebaut, an den der Seehaldenweg anschließt. Der Lengenweiler Bach wurde verlegt und naturnah gestaltet. Zudem wurden umfangreiche Leitungsverlegungen durchgeführt sowie die Leitungen für die Wasserversorgung in Lengenweiler erneuert. Mit der Maßnahme wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses auf dem Streckenabschnitt der L 288 geleistet.

    Der Beginn des zweiten Bauabschnitts mit dem Ausbau zwischen der Einmündung L 289 von Fleischwangen und Ringenhausen einschließlich der Ortsdurchfahrt von Esenhausen ist für das Frühjahr 2019 geplant. Begonnen wird mit dem Abbruch eines Scheunen- und Ökonomiegebäudes in Esenhausen sowie mit den Rodungsarbeiten entlang der Strecke. Im Anschluss daran finden die Erd- und Straßenbauarbeiten statt. Als vorbereitende Maßnahmen wurden bereits die Hangenbachtobelbrücke hergestellt und wichtige Versorgungsleitungen umgelegt.

    Die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt finden unter Vollsperrung der L 288 statt. Über den Beginn der Bauarbeiten und die dann notwendigen Umleitungsstrecken wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.

    Die Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter http://www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 2
    30.11.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt Meisterbriefe für den Beruf Landwirt/in
    „Meister auf europäischem Spitzenniveau“

    Feierliche Stimmung herrschte am 30. November 2018 bei der Überreichung der Meisterbriefe im Kloster Bad Schussenried. Einer Landwirtin und 30 Landwirten konnte Regierungspräsident Klaus Tappeser zum Meistertitel in ihrem Berufsstand gratulieren. „Sie sind Lebensmittelproduzenten, Klimaschützer, Landschaftspfleger, Energieerzeuger und Ressourcenmanager“, fasste Tappeser den hohen Stellenwert und die Anforderungen an die Landwirtschaft zusammen.

    Würdevoller hätte der Rahmen für die Feier der neuen Meisterin und der Meister der Landwirtschaft im Regierungsbezirk Tübingen kaum sein können. Der Bibliothekssaal des Klosters Bad Schussenried strahlte gemeinsam mit 31 frisch gebackenen landwirtschaftlichen Leistungsträgern, deren Partnern, Eltern und Freunde um die Wette.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser zeigte sich begeistert von dem hohen Engagement der ehemaligen Prüflinge. Sie haben nach zahlreichen Monaten der Aus- und Fortbildung vielfältige Schlüsselqualifikationen für ihren Berufsstand und die künftige Aufgabe als Führungskraft in einem landwirtschaftlichen Betrieb erworben. „Herzlichen Glückwunsch, Sie befinden sich jetzt auf Augenhöhe mit Akademikern“, sagte Tappeser in seiner Festansprache.

    Der Meistertitel habe in unserer Gesellschaft nach wie vor einen hohen Stellenwert. Vom Niveau her sei er im Europäischen Qualifikationsrahmen so eingeordnet wie der Bachelor-Abschluss. Diese Vergleichbarkeit der beruflichen Fortbildung mit der universitären Bildung zeige das hohe Ansehen, das die duale Ausbildung in Deutschland wie auch in der Europäischen Union genießt.

    Mit dem Meistertitel tragen die Landwirtinnen und Landwirte auch eine Verantwortung für ihren Berufsstand. Tappeser appellierte: „Nutzen Sie die Chance, die Menschen über Ihre Betriebe zu informieren, zeigen Sie die Realität und die Produktionsbedingungen. Das Image der Landwirtschaft wird durch Sie geprägt.“ Auf diesem Weg könne die Landwirtschaft zum richtigen Bild in der Öffentlichkeit beitragen.

    Tappeser bedankte sich bei allen, die die gute Aus- und Fortbildung ermöglichen und die junge Meisterin und die Meister auf ihrem erfolgreichen Weg zur Prüfung begleitet haben, insbesondere bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachschulen für Landwirtschaft in Biberach und Ravensburg sowie den ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern. Denn diesen kommt in der regierungsbezirksweiten Aus- und Fortbildung für den Beruf Landwirt/in ein besonderer Stellenwert zu.

    Hintergrundinformation:
    Die Meisterprüfung wird vom Regierungspräsidium Tübingen organisiert und durchgeführt. Um zur Meisterprüfung zugelassen zu werden, ist ein einschlägiger Berufsabschluss und Berufspraxis notwendig. In der Regel bereiten sich die angehenden Meisterinnen und Meister durch den Besuch einer landwirtschaftlichen Fachschule auf die Prüfung vor.

    Bei der Meisterprüfung werden neben Fachwissen Aufgaben aus den Bereichen geprüft, die in landwirtschaftlichen Betrieben für angestellte Führungskräfte und selbstständige Betriebsleiter/innen zentrale Bedeutung haben. Zu nennen sind insbesondere: Betriebswirtschaft; Analysieren von Betriebssituationen; Entwickeln und Umsetzen von Unternehmenszielen und Konzepten; Umsetzen der berufsbezogenen rechtlichen Vorgaben; Anwenden von Instrumenten des Qualitäts- und Kostenmanagements; Berufs- und Arbeitspädagogik, Mitarbeiterführung.

    Die Landwirtschaft sorgt für hochwertige Lebensmittel und für den artgerechten Umgang mit landwirtschaftlichen Nutztieren. Zunehmend erfüllt sie auch wichtige Aufgaben im Ressourcen- und im Klimaschutz sowie als Energieerzeuger. Zudem pflegt und prägt sie das Gesicht unserer vielfältigen, intakten Kulturlandschaft und sichert damit zugleich eine wichtige Grundlage für Naturschutz und Tourismus.

    Anlage:
    Liste der neuen Meisterin und der Meister im Beruf Landwirt/in im Regierungsbezirk Tübingen​

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    29.11.2018
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Fertigstellung der Kreuzung B 32/K 7966 am Mittwoch, 12. Dezember 2018

    Bestandsstrecke über die Wintermonate befahrbar

     
    Am Mittwoch, 10. Oktober 2018, haben die Bauarbeiten für den Ausbauabschnitt der B 32 zwischen Vorsee und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren begonnen. Bisher wurden die erforderlichen Rodungsarbeiten, die Erdarbeiten für die Straßendammverbreiterung der B 32 und des parallelen Wirtschaftsweges ausgeführt sowie Durchlässe für die Bachquerungen erneuert.

    Umbau Kreuzung B 32/K 7966
    Aufgrund von unvorhersehbaren Arbeiten, insbesondere im Bereich der Anschlüsse der Kreisstraße, verlängert sich die Bauzeit im Kreuzungsbereich B 32/K 7966 bei Vorsee. Die Asphaltierungsarbeiten sollen am Mittwoch, 12. Dezember 2018, abgeschlossen werden.

    Die bisherigen Umleitungen bleiben bestehen. Der von Ravensburg/Weingarten kommende Verkehr wird weiterhin über die L 291-Blitzenreute - Baienbach, K 7965 - Schreckensee, K 7966 - Vorsee zur B 32 geführt.

    Die Umleitung für den Verkehr von Reutlingen/Sigmaringen kommend erfolgt über die B 32/L 289 AS Altshausen - L 289 - Ebenweiler, K 7962 - Fronhofen - K 7962 - Baienbach - L 291 - Blitzenreute.

    Die Umleitung für den Verkehr größer 3,5 Tonnen erfolgt über die L 283/L 285 bei Bad Saulgau - L 285 Aulendorf - Reute - Gaisbeuren - B 30 und umgekehrt.

    Zur Herstellung der Einmündung der Kreisstraße 7966 in Richtung Vorsee ist es erforderlich, die Kreisstraße 7966 von Montag, 3. Dezember 2018, bis voraussichtlich Freitag, 7. Dezember 2018, voll zu sperren. Während dieser Zeit kann die Ortschaft Vorsee ausschließlich über die K 7966 ab Wolpertswende angefahren werden. Der morgendliche Schulbusverkehr wird ermöglicht.

    Ausbaustrecke B 32
    Nach Fertigstellung der Asphaltierungsarbeiten im Kreuzungsbereich B 32/K 7966 werden die Arbeiten zwischen der Kreuzung B 32/K 7966 und dem bereits freigegeben dreistreifigen ersten Bauabschnitt jahreszeitbedingt unterbrochen. Die Vollsperrung der Bundesstraße ist über die Wintermonate aufgehoben. Der Verkehr wird während dieser Zeit auf der Bestandsfahrbahn der B 32 geführt. Die Arbeiten an den beiden Seebachdurchlässen werden währenddessen fortgeführt. Der Verkehr wird über provisorische Umfahrungen um die Baustellen herumgeführt.

    Die Erd- und Straßenbauarbeiten an der B 32 werden voraussichtlich ab Ende März 2019 wiederaufgenommen. Während dieser Arbeiten wird die B 32 im Ausbauabschnitt für den Verkehr dann wieder voll gesperrt. Über den Beginn der Arbeiten wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.

    Hintergrundinformationen zur Ausbaumaßnahme zwischen Altshausen und Vorsee:
    Die B 32 nimmt in der Region Oberschwaben eine wichtige Stellung ein. Sie verbindet die Region Neckar-Alb über das obere Donautal mit dem Oberzentrum Ravensburg. Mit diesem weiteren Ausbauabschnitt wird die noch fehlende Lücke zwischen der Ortsumgehung Altshausen, die schon am 12. August 1999 für den Verkehr freigegeben wurde, und dem zuletzt ausgebauten Abschnitt zwischen Fronreute-Vorsee und Blitzenreute, bei dem die Verkehrsfreigabe am 26.Juli 2002 erfolgte, geschlossen.

    Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 4,27 Kilometer. Auf rund 2.000 Metern erfolgt ein dreistreifiger Ausbau der Bundesstraße und auf der übrigen Strecke ist ein zweistreifiger Ausbau mit acht Metern, anstatt der bisher vorhandenen sechs Meter Fahrbahnbreite vorgesehen. Die Erschließung der Anliegergrundstücke erfolgt mit parallelverlaufenden Wirtschaftswegen.

    Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 17 Millionen Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    29.11.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord
    Weitere sechs Kilometer der Autobahn sind ausgebaut und werden für den Verkehr freigegeben

    Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass im Laufe des kommenden Wochenendes, günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt, weitere rund sechs Kilometer der ausgebauten A 8 für den Verkehr freigegeben werden. Dann sind zwanzig Kilometer der insgesamt 23 Kilometer langen sechsstreifigen Ausbaustrecke zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord nahezu fertiggestellt.

    Die derzeit noch eingerichtete Bündelung der Verkehre beider Fahrtrichtungen zwischen Widderstall und Nellingen wird am kommenden Wochenende aufgelöst. Die Verkehre werden dann getrennt auf den dann ausgebauten Richtungsfahrbahnen Stuttgart und München geführt. Die Verkehrsumstellungen beginnen am Freitag, 30. November 2018, und werden Zug um Zug bis voraussichtlich zum 17. Dezember 2018 umgesetzt. Wie zuvor in den anderen Abschnitten kann der Verkehr je Richtung aber auch in diesem Abschnitt zunächst nur auf jeweils zwei von drei Fahrstreifen geführt werden, da in den Randbereichen der Richtungsfahrbahnen noch Arbeiten stattfinden. Deshalb gilt auch weiterhin eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Auch wenn diese Einschränkungen noch voraussichtlich bis im Sommer 2019 gelten, so ist mit der Verlegung der Verkehre auf die ausgebauten endgültigen Fahrbahnen je Richtung mit einem deutlichen Gewinn an Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit zu rechnen.

    Im Bauabschnitt 4 wurde in diesem Jahr vorrangig die neue Richtungsfahrbahn München ausgebaut. Die aufgrund der schlechten Witterung und geänderter Baugrundverhältnisse im letzten Jahr eingetretenen Verzögerungen konnten aufgeholt werden. Mit der Freigabe der neuen Richtungsfahrbahn München nimmt das neue Regenrückhaltebecken an der nördlichen Anschlussstelle Merklingen seine vollständige Funktion auf. Die Arbeiten in diesem Abschnitt sind wieder im Zeitplan.

    Im Bauabschnitt 1, dem Abschnitt zwischen Dornstadt und Ulm-Nord und damit dem letzten noch nicht ausgebauten im Projekt zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord, begannen dieses Jahr die Hauptbauleistungen. Neben dem Ausbau der Autobahn wird in diesem Bauabschnitt die zukünftige Doppelanschlussstelle Ulm-Nord gebaut. Im Vordergrund steht dieses Jahr die Herstellung der provisorischen Verbreiterung der bestehenden Richtungsfahrbahn Stuttgart. Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass auf dieses Provisorium in den nächsten Wochen der Verkehr beider Richtungen verlegt wird. Den genauen Zeitraum der Verkehrsumlegung gibt das Regierungspräsidium noch bekannt. Diese Baustellenverkehrsführung gilt für zirka 1,5 Jahre.
    Während dieser Zeit erfolgt der Ausbau der neuen Richtungsfahrbahn München und es werden die neuen südlichen Auf- und Abfahrtsrampen der Doppelanschlussstelle hergestellt. Zur Realisierung der Verbreiterung mussten unter anderem Teile der neuen Brücken und eine Hilfsbrücke über die Bahnstrecke Stuttgart - Ulm hergestellt werden. Das Einheben der Hilfsbrücke in nächtlichen Sperrpausen der Bahnstrecke, das vorherige Herstellen der Unterbauten, auf die die Hilfsbrücke abgesetzt wurde, und die Anpassung der Oberleitungsanlage der Bahnstrecke im Kreuzungsbereich mit der Autobahn, stellten in fachlicher und terminlicher Hinsicht besondere Herausforderungen dar.

    Weitere Informationen zum Ausbau der A 8 sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx ​zu finden.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen können über das täglich aktualisierte Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 3
    28.11.2018
    Presseeinladung Herbst-Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum zum Thema "Ausgleichsmaßnahmen im Fokus"
    am Mittwoch, 05.12.2018, 10:00 Uhr im Kurzentrum Bad Buchau

    An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Arbeitsgemeinschaft Ländlicher Raum im Regierungsbezirk Tübingen (AGLR) unter Vorsitz von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser veranstaltet jedes Jahr eine Herbst-Fachtagung zu aktuellen Fragestellungen im ländlichen Raum.

    Unter dem Titel „Ausgleichsmaßnahmen im Fokus – mit Produktionsintegrierten Kompensationsmaßnahmen zu mehr Flexibilität und Akzeptanz“ wird 2018 über die Einsatzmöglichkeiten produktionsintegrierter Maßnahmen als Ausgleich für Eingriffe in Natur und Landschaft diskutiert. Denn der naturschutzrechtliche Ausgleich für Eingriffe stellt aufgrund der zunehmenden Flächenkonkurrenz eine immer größere Herausforderung dar.

    Wir laden Sie ganz herzlich

    am Mittwoch, 05.12.2018, 10:00 Uhr
    Kurzentrum Bad Buchau
    Am Kurpark 1, 88422 Bad Buchau


    zur Herbst-Fachtagung ein.

    Im Anschluss an die Begrüßung durch Regierungspräsident Klaus Tappeser wird Ministerialdirigent Karl-Heinz Lieber vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in das Thema einführen und den aktuellen Stand in Baden-Württemberg erläutern.

    Experten aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen berichten im Weiteren über ihre Erfahrungen und diskutieren Chancen und Grenzen dieses Instruments vor dem Hintergrund zunehmender Flächenkonkurrenz. Das vollständige Veranstaltungsprogramm finden Sie unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/PR/Documents/AGLR_TAGUNG_2018.pdf​

    Über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher​​

  • Abteilung 4
    28.11.2018
    B 463, Ortumgehung Lautlingen
    Weitere Planungsschritte zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen und der Stadt Albstadt abgestimmt.

    Am Dienstag, 27. November 2018, haben sich Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser und Herr Oberbürgermeister Klaus Konzelmann mit den am Verfahren beteiligten Experten aus Regierungspräsidium und Stadtverwaltung besprochen, um die Planungen zur Ortsumgehung Lautlingen gemeinsam schnellstmöglich voranzubringen. Dabei ging es insbesondere um die Abstimmung von Zeit- und Aufgabenplänen.
     
    Ein wesentliches Ergebnis des Gesprächs ist, dass das Regierungspräsidium die Amtstrassenvariante unter Einbeziehung des Gewerbegebietes Hirnau mit dem ursprünglich vorgesehenen Verkehrsaufkommen weiterplanen wird. Ziel von Regierungspräsidium und Stadt ist es, den Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens bis Ende 2019 zu stellen und die Planungsunterlagen dann im Frühjahr 2020 öffentlich auszulegen.

    Hintergrundinformation:
    Die B 463 ist eine wichtige Verkehrsachse zwischen dem östlichen Bodenseegebiet und dem mittleren Schwarzwald. Sie verbindet den Raum Balingen über Sigmaringen mit der Region Oberschwaben/Bodensee. Die Ortsdurchfahrt Albstadt-Lautlingen ist mit rund 23.000 Kraftfahrzeugen pro Tag und einem sehr hohen Schwerverkehrsanteil belastet. Ziel der geplanten Ortsumfahrung ist die Verkehrsentlastung der Ortsdurchfahrt in Lautlingen und somit auch des Ortskerns.

    Derzeit erarbeitet das Regierungspräsidium Tübingen die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren. Grundlage für die Planfeststellungsunterlagen ist die Entwurfsplanung, die das baden-württembergische Verkehrsministerium genehmigt und der das Bundesverkehrsministerium zugestimmt hat.

    Weitere Information können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B463-Albstadt-Lautlingen/Seiten/default.aspx​ abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    26.11.2018
    B 31 neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Herstellung des Brückenbauwerks 7 ab Dezember 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt ab Anfang Dezember 2018 mit der Herstellung des neuen Brückenbauwerks 7 im Zuge der B 31 neu im Bereich des Anschlusses Burgberg am Knotenpunkt B 31 neu/B 31.
    Das Brückenbauwerk überführt die Gemeindeverbindungsstraße „Zur Weierhalde“ über die B 31 neu und schafft nach Fertigstellung der Gesamtmaßnahme eine Verbindung zwischen dem Wohngebiet am Burgberg und dem Gewerbegebiet Oberried.

    Seit Juli 2018 erfolgen die Erd- und Straßenbauarbeiten für den Bau der B 31 neu zwischen dem Anschluss am Burgberg und dem östlichen Bauende sowie für die städtische Maßnahme „Zur Weierhalde“.
    Ab Donnerstag, 29. November 2018, werden zunächst vorbereitende Maßnahmen zur Herstellung des Brückenbauwerks 7 durchgeführt. Dabei werden unter anderem der Straßenasphalt abgefräst und Bordsteine ausgebaut. Anfang Dezember 2018 beginnen die eigentlichen Brückenbauarbeiten mit dem Baugrubenaushub.

    Die neue Brücke befindet sich neben dem heutigen Überführungsbauwerk der B 31 alt am Burgberg und damit im Bereich der aktuellen Verkehrsprovisorien. Hierdurch ergeben sich für die Verkehrsteilnehmer teilweise neue Verkehrsführungen.
    Der Verkehr der B 31 neu von Überlingen nach Friedrichshafen kann weiterhin über den bestehenden Anschluss der B 31 neu an die B 31 alt am Burgberg fahren.
    Der Verkehr der B 31 aus Richtung Friedrichshafen nach Überlingen, beziehungsweise in das Bodenseehinterland, wird am Anschluss Burgberg über ein Provisorium weiter über die fertiggestellte Gemeindeverbindungsstraße „Zur Weierhalde“ zur L 200a und anschließend zur L 200 geführt.

    Vom Burgbergring gelangen die Verkehrsteilnehmer über den Anschluss Burgberg in Fahrtrichtung Friedrichshafen. In Fahrtrichtung Stockach erfolgt die Umleitung vom Burgberg über die Lippertsreuter Straße bis zum Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu/ L 200) und von dort über die B 31 neu.

    Der überörtliche Verkehr der B 31 von Stockach nach Friedrichshafen sowie in der Gegenrichtung wird weiterhin über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt geführt.

    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit Polizei, Verkehrsbehörden und der Stadt Überlingen eng abgestimmt, um die Eingriffe in den Verkehr auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Für die dennoch entstehenden Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Tübingen die Verkehrsteilnehmer und die Betroffenen um Verständnis.

    Weitere Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Anlage:
    Skizze - Verkehrsführung

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    23.11.2018
    Planfeststellungverfahren zum Neubau der Ortsumgehung Rißtissen (L 259)

    Auf Antrag der Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg führt das Regierungspräsidium Tübingen zum Neubau der Ortsumfahrung Rißtissen auf der Gemarkung von Rißtissen ein Planfeststellungsverfahren durch. Von Montag, 26. November 2018, bis einschließlich Donnerstag, 27. Dezember 2018, werden die Planunterlagen bei der Stadt Ehingen (Donau) zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsübliche Bekanntmachung zu achten.

    Bis einen Monat nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Stadt oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres kann der Bekanntmachung entnommen werden.

    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und gegebenenfalls in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.

    Zum Vorhaben:
    Für den Neubau der Ortsumfahrung Rißtissen wurde bereits im Jahr 2008 ein Planfeststellungsverfahren begonnen. Aufgrund der im Laufe des Verfahrens durchlaufenen Planänderungen und des zeitlichen Ablaufs wurde dieses Verfahren auf Antrag des Vorhabenträgers im Frühjahr 2018 eingestellt.

    Der Bauanfang der Trasse liegt auf der L 259 von Ehingen herkommend rund 600 Meter westlich vor dem Ortsanfang Rißtissen. Hier schwenkt die neue Trasse in Richtung Süden ab und läuft auf einer Länge von rund 750 Meter im Abstand von rund 200 Meter parallel zum Ortsrand bis zur K 7362. Der neue Knotenpunkt wird als Kreisverkehrsplatz ausgebaut. Die L 259 neu läuft vom Kreisverkehrsplatz weiter Richtung Südosten, überquert mit einem Brückenbauwerk die Riß und schwenkt dann rund 800 Meter südlich von Rißtissen wieder auf die bestehende L 259 nach Laupheim. Die Gesamtlänge der Maßnahme beträgt etwa 2,46 Kilometer.

    Im Vergleich zur ursprünglichen Planung sieht der Neuantrag unter anderem geringfügige Änderungen der Straßenbreite innerhalb des Wasserschutzgebietes und des Trassenverlaufs vor. Aus artenschutzrechtlichen Gründen wurden zudem die Brücke über die Riß um einen Meter erhöht und Irritationsschutzwände für Fledermäuse eingeplant. Des Weiteren verringert sich die Zahl der Versickerungsbecken. Für die Maßnahme einschließlich der Landschaftspflegerischen Begleitplanung werden neben Grundstücken, welche sich in öffentlicher Hand befinden, auch solche von Privatpersonen in Anspruch genommen.


    Die Bauzeit beträgt einschließlich der Brückenbauwerke etwa 2,5 Jahre.

    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 26. November 2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen und auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abgerufen werden unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/L259-OU-Risstissen.aspx​. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. ​​​​​

  • Abteilung 5
    22.11.2018
    Markteinführung von ALBGEMACHT
    Regionalmarke geht mit den ersten Produkten an den Start
     Produkte der Regionalmarke ALBGEMACHT, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Ab sofort können Verbraucherinnen und Verbraucher regionale Lebensmittel erwerben, die nicht nur schmecken, sondern auch einen aktiven Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt auf Wiesen und Äckern im Biosphärengebiet Schwäbische Alb leisten.

    Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist ab sofort mit ALBGEMACHT eine Regionalmarke erhältlich, die im Kern die biologische Vielfalt in der Region erhält und fördert. Unter dieser neuen Marke werden Lebensmittel für den täglichen Bedarf in einem modernen und aussagekräftigen Markenauftritt vereint und für die Kunden gut sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird auf den landwirtschaftlichen Flächen ein verbindlicher Beitrag zur biologischen Vielfalt durch die Landwirtinnen und Landwirte umgesetzt.

    Landwirtschaftliche Einrichtungen, verarbeitende Betriebe und Vermarkter aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb haben sich dazu entschlossen, gemeinsam Lebensmittel auf den Markt zu bringen, die mehr als „regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien schützen die Produkte unmittelbar die Streuobstwiesen und Wacholderheiden und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker.

    Ab sofort sind die ALBGEMACHT-Produkte Milch, Dinkelmehle, Maultaschen, Lammsalami und -schinken, Apfelsaft sowie Weine von zwei Weingärtnergenossenschaften in zunächst acht Lebensmittelmärkten in Dettingen unter Teck, Reutlingen, Lichtenstein, Münsingen, Metzingen, Mössingen und Ehingen erhältlich.

    Regierungspräsident Klaus Tappeser betonte beim offiziellen Startschuss die Bedeutung der neuen Regionalmarke: „Die Verknüpfung von Produkten mit Leistungen zum Erhalt und zur Förderung der biologischen Vielfalt ist in Zeiten der öffentlichen Wahrnehmung zum Insekten- und Artensterben ein innovativer und anpackender Schritt. Ich danke allen Akteuren, die sich hier auf den Weg gemacht haben und nun mit den ersten Produkten am Start sind.“

    Sukzessiv sollen weitere Verkaufsmärkte innerhalb des Biosphärengebiets und in den angrenzenden Ballungsräumen Tübingen, Stuttgart und Ulm hinzukommen.

    Hintergrundinformationen:
    Weitere Informationen zum Verein ALBGEMACHT e. V., zu den Mitgliedern und zu den Produkten, die aktuell an den Start gehen, sind unter www.albgemacht.de zu finden.

    Bildunterschrift:
    Produktstart der Regionalmarke ALBGEMACHT, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    22.11.2018
    Einladung der Presse zur Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am 30. November 2018 in Bad Schussenried

    An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am Freitag, 30. November 2018, richtet das Regierungspräsidium Tübingen die regierungsbezirksweite Übergabe der Meisterbriefe im Beruf Landwirt/in aus.

    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser wird im Rahmen einer Feierstunde einer Jungmeisterin und 30 Jungmeistern, die im Jahr 2018 die Prüfung erfolgreich abgelegt haben, ihren Meisterbrief überreichen und die Festansprache halten.

    Ich lade Sie herzlich ein zur

    Festveranstaltung
    am Freitag, 30. November 2018, 13:30 Uhr,
    in den Bibliotheksaal des Klosters Bad Schussenried,
    Neues Kloster 1, 88427 Bad Schussenried.

    Nach einer Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Achim Deinet wird Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser die Festansprache halten. Grußworte sprechen Herr Landrat Dr. Heiko Schmid sowie der Vizepräsident des Landesbauernverbandes Baden-Württemberg, Herr Gerhard Glaser.

    Das detaillierte Programm zu dieser Veranstaltung entnehmen Sie bitte diesem Einladungsflyer​.

    Über Ihre Teilnahme und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen.

    Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 29.11.2018, 12:00 Uhr, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 / 757-3009; E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).


    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher​

  • Abteilung 2
    21.11.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 27. November bis 22. Dezember 2018 in der Bücherei im Forum in Bodelshausen zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Fritschmuth/Packwitz

    Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Interessierte können die Ausstellung vom 27. November bis zum 22. Dezember 2018 in der Bücherei im Forum in Bodelshausen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de/​ zu finden.

    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.
    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de/ zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.


    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
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  • Abteilung 4
    21.11.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord, Bauabschnitt 1 (Dornstadt – Ulm-Nord)
    Verbindung zwischen den Gewerbegebieten „Ulmer Norden“ und „Himmelweiler“ über den Eiselauer Weg zeitweise gesperrt

    Derzeit wird auf der A 8 zwischen Dornstadt und der zukünftigen Anschlussstelle Ulm-Nord die Fahrbahn in Richtung Stuttgart provisorisch verbreitert. Auf dem Provisorium wird, während des Ausbaus der Richtungsfahrbahn München, der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart und München geführt.

    Ein Teil der neuen Autobahnbrücke über den Eiselauer Weg, welcher die Gewerbegebiete „Ulmer Norden“ und „Himmelweiler“ verbindet, wurde bereits hergestellt. Der Rückbau des Traggerüstes, das für die Herstellung der Brücke erforderlich war, erfolgt ab Sonntag, 25. November 2018. Die Arbeiten dauern voraussichtlich zwei Wochen und finden neben der Autobahn statt. Verkehrsbeschränkungen auf der A 8 sind, über das bisherige Maß hinaus, nicht vorgesehen.

    Während der Arbeiten wird der Eiselauer Weg am kommenden Sonntag, 25. November 2018, sowie voraussichtlich am Sonntag, 2. Dezember 2018, für den Verkehr voll gesperrt.

    Der Personenkraftverkehr wird über Dornstadt geführt. Die Umleitungsstrecke ist über Stelzenäcker –  Lerchenbergstraße – Zeppelinstraße –  B10 Brücke –  Himmelweiler Weg eingerichtet. Aufgrund einer Gewichtsbeschränkung dürfen Lastkraftwagen die eingerichtete Umleitungsstrecke nicht nutzen. Lastkraftwagen, die an den beiden Sonntagen die Verbindung zwischen den beiden Gewerbegebieten befahren, werden durch den Baubereich im Eiselauer Weg geleitet.

    An den Werktagen wird der Verkehr im Eiselauer Weg, während des Ausbaus der Gerüstteile, einseitig geführt und mehrfach für kürzere Zeit gesperrt. Die Sperrungen werden durch eine Ampelanlage geschaltet.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hintergrundinformationen:
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung​​

  • Abteilung 5
    21.11.2018
    Weiterer Landeszuschuss für den Hochwasserschutz an der Starzel bewilligt
    Rund 0,9 Millionen Euro fließen in die Hochwasserschutzmaßnahme in Hechingen-Schlatt

    Das Regierungspräsidium Tübingen bewilligt einen weiteren Zuschuss für die Hochwasserschutzmaßnahmen des Zweckverbandes Hochwasserschutz Starzeltal. In die Hochwasserschutzmaßnahme an der Gässlebrücke in Hechingen-Schlatt fließt eine Förderung in Höhe von rund 0,9 Millionen Euro.

    „Mit den Maßnahmen an der Gässlebrückle wird ein weiterer wichtiger Baustein zum Hochwasserschutz an der Starzel durch die Stadt Hechingen und die Gemeinde Rangendingen realisiert“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Hierdurch kann die Gefährdungssituation im Starzeltal deutlich reduziert und die wichtige Sicherung von Hab und Gut unserer Bevölkerung erzielt werden.“ 

    In den Untersuchungen des Zweckverbandes zum Hochwasserschutz Starzeltal zeigte sich, dass an der Gässlebrücke schon bei vergleichsweise geringen, zehnjährlichen Hochwasserabflüssen (HQ10) mit einem Rückstau und Überflutungen gerechnet werden muss. Im Juni 2017 beschloss die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Hochwasserschutz Starzeltal daher, die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Gässlebrücke in Hechingen-Schlatt in das Bauprogramm des Zweckverbandes aufzunehmen.

    Im Zuge des geplanten Brückenneubaus wird der Durchflussquerschnitt der Brücke nach den Anforderungen des Hochwasserschutzes auf den Schutzgrad eines hundertjährlichen Hochwassers (HQ100) erhöht. Zudem wird die Starzel oberhalb und unterhalb der Brücke ausgebaut und der Abflussquerschnitt deutlich vergrößert.

    Die Starzel soll künftig durch eine vielfältige Gewässerstruktur geprägt sein. Der Gewässerausbau orientiert sich demzufolge an einem naturnahen Gewässerabschnitt, der durch wechselnde Breiten der Gewässersohle, ein variables Gefälle und wechselnde Böschungsneigungen charakterisiert ist. Die Ufersicherung soll mittels natürlicher Baustoffe wie beispielsweise durch Weidenbündel erfolgen.

    Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 1,3 Millionen Euro. Sie werden mit einem Zuschuss in Höhe von 70 Prozent und damit rund 0,9 Millionen Euro gefördert.


    Hintergrundinformationen:
    Nach einem außergewöhnlichen Hochwasser im Juni 2008 im Starzeltal schlossen sich die betroffenen Kommunen zur Planungsgemeinschaft Starzeleinzugsgebiet zusammen und beauftragten eine Flussgebietsuntersuchung. Im Jahr 2010 wurde die „Hochwasserschutzkonzeption Starzeleinzugsgebiet“ fertig gestellt. Die Konzeption sah unter anderem einen technischen Hochwasserschutz für einen 100jährlichen Hochwasserschutz (HQ100) vor. Von den beteiligten Kommunen beschlossen die Stadt Hechingen und die Gemeinde Rangendingen den Hochwasserschutz gemeinsam weiterzuführen und veranlassten die notwendige Anpassung der Flussgebietsuntersuchung. Die Ergebnisse des Konzeptes 2010 mündeten somit in die weiterführende Untersuchung „Modifizierte HWS-Konzeption im Einzugsgebiet der Starzel“ ein.

    Am 15.11.2012 wurde der Zweckverband Hochwasserschutz Starzeltal durch die Stadt Hechingen und die Gemeinde Rangendingen gegründet. Ziel ist es, mit einer Kombination von Hochwasserrückhaltebecken, lokalen Maßnahmen sowie Objektschutzmaßnahmen einen HQ100-Schutz in Rangendingen und Hechingen zu erreichen. Hauptbestandteil ist das Hochwasserrückhaltebecken Reichenbach. Neben dem technischen Hochwasserschutz sind nachfolgende vorsorgende Hochwasserschutzmaßnahmen weitere Bestandteile des Konzeptes: Einrichtung eines Frühwarnsystems, Hochwasserrisikomanagementplan sowie Hochwasseralarm- und Einsatzplan.


    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    20.11.2018
    A 96 Lindau – München, Wartungsarbeiten am Tunnel Herfatz
    Nächtliche Verkehrsausleitungen zwischen der Anschlussstelle Wangen-West und Wangen-Nord vom 26. bis 28. November 2018 im Zuge der Tunnelwartung

    Im Tunnel Herfatz zwischen der Anschlussstelle Wangen-West und Wangen-Nord stehen regelmäßige Wartungsarbeiten an der elektrischen Ausstattung an. Während dieser Arbeiten wird der Tunnel in den Nächten von Montag, 26. November auf Dienstag, 27. November, und von Dienstag, 27. November, auf Mittwoch, 28. November 2018, jeweils zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr für den Verkehr gesperrt. In der Nacht von Montag auf Dienstag wird die A 96 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, in der darauffolgenden Nacht von Dienstag auf Mittwoch lediglich in Fahrtrichtung München.

    Die Ausleitung des Verkehrs von der A 96 erfolgt jeweils zwischen den Anschlussstellen Wangen-West und Wangen-Nord. Die Umleitung verläuft in beiden Fahrtrichtungen auf der ausgeschilderten Umleitungsstrecken U9 und U14 auf der B 32 und der L 320 durch Wangen. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Verkehrsbeeinträchtigungen und Belastungen in der Stadt Wangen.

    Die Wartungsarbeiten umfassen die Prüfung der verkehrstechnischen Anlagen. Dazu zählen die Lichtsignalanlagen, die Schranken, die Tunnelbeleuchtung sowie die Leiteinrichtungen. Ebenfalls geprüft werden die Tunnelfunkanlage, die Video- und Prozessleittechnik als auch die elektroakustischen Anlagen. Weiter werden die sicherheitstechnischen Einrichtungen wie die Notrufstationen und die hydraulische Ausrüstung der Löschwasserversorgung überprüft.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 5
    19.11.2018
    Gutachterinnen und Gutachter des UNESCO-Programms ziehen positive Zwischenbilanz Erste Rückmeldung zur UNESCO-Evaluierung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb
     Vertreterinnen und Vertreter des deutschen Nationalkomitees „Man and the Biosphere“, des Landes Baden-Württemberg, des Regierungspräsidiums Tübingen und der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf Exkursion im Biosphärengebiet

    Eine Delegation des deutschen Komitees des UNESCO-Programms „Man and the Biosphere“ überzeugte sich vor Ort von den Entwicklungen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Die Gutachterinnen und Gutachter waren sich einig, dass sich das Biosphärengebiet auf einem sehr guten Weg befindet. Doch bis zur finalen Bewertung durch die UNESCO muss sich das Biosphärengebiet noch bis Juni 2020 gedulden.

    Alle 10 Jahre müssen Biosphärenreservate entsprechend den Vorgaben der UNESCO auf den Prüfstand. Eine solche Evaluation läuft aktuell im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Das Programm für die Vorortbereisung umfasste eine Exkursion, ein Gespräch mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sowie die Diskussion des im September eingereichten Entwurfs des Evaluierungsberichts. Begleitet wurden die Gutachterinnen und Gutachter des MAB-Komitees (Man and the Biosphere) von Vertretern des Landes Baden-Württemberg und des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Da das Biosphärengebiet in seinen ersten zehn Jahren auf eine große Anzahl an nachhaltigen Modellprojekten blicken kann, waren die regionalen Akteure des Biosphärengebiets hinsichtlich der Evaluierung zuversichtlich. Entsprechend groß war die Freude, als das Evaluierungsteam die Arbeit und den beschrittenen Weg lobte.

    Ziel des Evaluierungsberichts ist die Darstellung der Entwicklungen im Biosphärengebiet vor dem Hintergrund der UNESCO-Kriterien. Ein aufwendiger Prozess, der zugleich als Chance gesehen wird, um das Biosphärengebiet weiterzuentwickeln. Das Evaluierungsteam begrüßte die Objektivität des Berichtes sowie die umfangreiche Einbeziehung von regionalen Akteurinnen und Akteuren in den Prozess.

    Mit dem Feedback des MAB-Komitees und den Erhebungen in der Raumschaft wird nun am Feinschliff des Evaluierungsberichts gearbeitet. Im März 2019 muss er in finaler Form und in englischer Sprache der UNESCO vorgelegt werden. Das letzte Wort hinsichtlich der Evaluierung hat der internationale Koordinationsrat des MAB-Programms. Dieser wird geplant im Juni 2020 über die Erneuerung der UNESCO-Auszeichnung des Biosphärengebiets entscheiden.

    Achim Nagel, Leiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb zeigte sich am Ende des Besuchs des Komitees sehr zufrieden „Es war wichtig, die Gelegenheit zu nutzen, dem MAB-Komitee einige unserer Projekte in den Bereichen der nachhaltigen Regionalentwicklung, des nachhaltigen Tourismus und des Naturschutzes vorzustellen und dabei direkt vor Ort aufzuzeigen, wie gut die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren innerhalb des Biosphärengebiets funktioniert.“

    Bildunterschrift:
    Vertreterinnen und Vertreter des deutschen Nationalkomitees „Man and the Biosphere“, des Landes Baden-Württemberg, des Regierungspräsidiums Tübingen und der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf Exkursion im Biosphärengebiet.

    Hintergrundinformationen zu Erhebungen für den Evaluierungsbericht:
    Im Rahmen von vier Erhebungen brachten verschiedene Akteursgruppen ihre Meinungen, Wahrnehmungen und Bewertungen hinsichtlich des Biosphärengebiets ein. Die im Biosphärengebiet lebenden Bürgerinnen und Bürger wurden im Rahmen einer postalischen Umfrage einbezogen. Der Rücklauf war mit 1.170 beantworteten Fragebögen sehr hoch – so wurde jeder vierte der versandten Fragebögen ausgefüllt. Prof. Dr. Stoll-Kleemann und Dr. Uta Runst von der Universität Greifswald führten Interviews mit 35 beruflich oder ehrenamtlich engagierten Akteurinnen und Akteuren im Biosphärengebiet durch. Expertinnen und Experten wurden zur Bewertung von Entwicklungen in spezifischen Handlungsfeldern befragt. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet führte einen Evaluierungsworkshop zur Managementeffektivität des Biosphärengebiets durch.

    Hintergrundinformationen zur Exkursion:
    Im Rahmen der Exkursion wurden am Münsinger Bahnhof Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich öffentlicher Personennahverkehr und nachhaltiger Tourismus diskutiert. Die anschließende Fahrt führte das Komitee über den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen bis nach Lenningen-Gutenberg. Von dort aus wurde die Kernzone Donntal erkundet, mit einem thematischen Fokus auf der Ausweisung der Kernzonen und Forschungsarbeiten in den Kernzonen. Zurück im Donntal wurden Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich Streuobstwiesenerhaltung sowie Streuobstproduktvermarktung besprochen.

    Das Gespräch mit regionalen Akteurinnen und Akteuren nutzte das Evaluierungsteam dazu, mehr über das Biosphärengebiet aus Sicht der Akteurinnen und Akteure zu erfahren. Eingeladen waren Personen aus verschiedenen Fachrichtungen, die alle Handlungsfelder des Biosphärengebiets abdeckten. Von Naturschutz über nachhaltigen Tourismus bis hin zur Land- und Forstwirtschaft sowie Regionalentwicklung. In der anschließenden Diskussion zum Entwurf des Evaluierungsberichts wurde dann Kapitel für Kapitel unter die Lupe genommen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    15.11.2018
    Regierungspräsident Klaus Tappeser weist Kritik der „Schutzgemeinschaft Rißtal“ deutlich zurück

    Mit deutlichen Worten weist Tübingens Regierungspräsident Klaus Tappeser die Kritik der Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Rißtal (BI), die diese in einem offenen Brief geäußert hat, zurück. Es sei für ihn völlig unverständlich wie die BI zur Auffassung gelange, dass es dem Regierungspräsidium obliege, die im Rahmen des Runden Tisches erarbeiteten Gesichtspunkte und Fragestellungen selbst aufzuarbeiten. Ausführlich und auch ausdrücklich seien am Runden Tisch die Verfahrensabläufe und Verantwortlichkeiten von den Vertretern des Regierungspräsidiums dargestellt worden. Die BI wisse sehr genau um die Abläufe der gemeinsam angestoßenen Verfahren. Ansprechpartner für Fragen zum Gewässer- und Hochwasserschutz oder für Fragen rund um mögliche Starkregenereignisse seien seit Abschluss des Zielabweichungsverfahrens die vor Ort planenden Akteure des interkommunalen Gewerbegebiets.

    "Ich finde es bedauerlich", so Klaus Tappeser, „dass die BI den aus meiner Sicht erfolgreichen Runden Tisch, der neue Maßstäbe für ein Zielabweichungsverfahren gesetzt hat, durch ihre Aussagen in Form eines öffentlichen Briefs entwertet." Es sei für das Regierungspräsidium selbstverständlich und wurde immer kommuniziert, dass die am Runden Tisch besprochenen Belange im Rahmen der Bauleitplanung durch die vor Ort planenden Akteure des interkommunalen Gewerbegebiets herausgearbeitet und bewertet werden.

    Solche Verfahren seien viel zu ernst für Polemik und falsche Kritik an beteiligten Akteuren. Für das weitere Verfahren wünscht sich der Tübinger Regierungspräsident daher von der BI, dass diese an den Fakten orientiert und fair argumentiert. Nur das könne die Basis für eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit mit der BI sein.

    Im Übrigen wird das Regierungspräsidium der BI auch noch in einem persönlichen Schreiben antworten.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 10
    14.11.2018
    Internationale Expertentagung in Ulm
    Regierungspräsident Klaus Tappeser begrüßt Vertreter der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen im Regierungsbezirk Tübingen.
     40. Sitzung der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM) im Ulmer Rathaus. Quelle: Regierungspräsidium Tübingen

    Vertreter aus Belgien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz treffen sich regelmäßig, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich angriffshemmende Materialien auszutauschen. In Nellingen und Ulm stand bei der diesjährigen Herbstsitzung die Fortentwicklung der Prüfregeln für diese Materialien im Fokus.

    Das Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg war mit seinem Beschussamt in Ulm der Ausrichter der diesjährigen, bereits 40. Tagung der Vertreter der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM). Vergangene Woche traf sich die international besetzte Expertenrunde aus sechs Staaten. Die VPAM ist eine Organisation, deren Hauptaufgabe in der Forschung, Prüfung und Entwicklung von beschusshemmenden Materialien liegt. Neben dem regen Austausch stand auch der Besuch eines Herstellers von persönlicher Schutzausrüstung auf dem Programm.

    Nach der Begrüßung durch den Ersten Bürgermeister Martin Bendel zeigte sich Regierungspräsident Klaus Tappeser beeindruckt von der Internationalität der Sicherheitsexperten-Runde und bot Unterstützung bei der Einführung wichtiger Normen und Richtlinien von beschusshemmenden Materialien an. „Die VPAM leistet mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei, des Zolls und der Rettungsdienste im Einsatzfall zu schützen“, so Tappeser.

    Die Tagung diente der inhaltlichen Abstimmung, der thematischen Fortentwicklung, der Diskussion und dem Austausch zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der angriffshemmenden Materialien. Ständig steigende und sich ändernde weltweite Bedrohungslagen bedürfen einer entsprechenden Anpassung der Prüfregeln, beispielsweise für gepanzerte Fahrzeuge, Schutzwesten, Fassadenelemente, Gläser, Stahlprodukte, Keramiken und Verbundwerkstoffe. Der Schwerpunkt der diesjährigen Herbsttagung lag auf der Fortentwicklung der VPAM-Prüfregeln und auf der Durchführung der sogenannten Ringvergleiche. Damit soll die Vergleichbarkeit angriffshemmender Materialien und Konstruktionen gewährleistet werden.

    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall und mit der Direktion in Stuttgart durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.

    Das Beschussamt Ulm ist eine von sechs staatlichen Stellen in Deutschland, die Waffen und Munition prüfen, bevor diese in Umlauf kommen. Das gilt für alle Jagd- und Sportwaffen. Als zusätzliche Aufgabe prüft und zertifiziert das Beschussamt Ulm angriffshemmende Materialien; hier ist es auch international tätig. Zudem werden dort Polizeipistolen und Munition auf Einsatztauglichkeit geprüft. In Deutschland ist das Beschussamt Ulm die größte Prüfstelle dieser Art und die einzige in Baden-Württemberg.

    Bild:
    40. Sitzung der Vereinigung der Prüfstellen für angriffshemmende Materialien und Konstruktionen (VPAM) im Ulmer Rathaus. Quelle: Regierungspräsidium Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 4
    14.11.2018
    L 325 / L 326, Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute zu einem Kreisverkehrsplatz
    Gesamtfertigstellung voraussichtlich am Freitag, 30. November 2018

    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Montag, 17. September 2018, die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Aufgrund nicht vorhersehbarer, zusätzlicher Arbeiten verlängern sich die Sperrungen der L 326 und L 325 bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018. Entsprechende Witterung vorausgesetzt, kann im Laufe des 30.November 2018 auch der Kreisverkehr für den Verkehr freigegeben werden.

    Beim Rückbau der Asphaltschichten im Anschlussast der L 326 in Richtung Unterankenreute wurden, entgegen den durchgeführten Voruntersuchungen, tiefliegende, teerhaltige Fahrbahnschichten vorgefunden. Diese mussten im erforderlichen Umfang untersucht und anschließend gesondert ausgebaut werden. Zudem mussten Maßnahmen zur Erhöhung der Tragfähigkeit in diesem Ast durchgeführt werden.

    Infolge dieser zusätzlichen Arbeiten finden die Asphaltierungsarbeiten und die Arbeiten an den Straßenbanketten sowie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung in den Ästen der L 326 in Richtung Unterankenreute und der L 325 in Richtung Vogt erst in den Kalenderwochen 47 und 48 statt.
    Während der Arbeiten bleibt die eingerichtete Umleitung bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018, bestehen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die vom Umleitungsverkehr betroffenen Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

    Verkehrsführung während der Bauarbeiten
    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Unterankenreute bleibt die L 326 voll gesperrt. Der Verkehr auf der L 326 in Richtung Waldburg und Vogt wird ab Unterankenreute über die L 317 nach Wolfegg und weiter über die L 324 nach Vogt und Waldburg geleitet.

    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Vogt bleibt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg voll gesperrt. Der Verkehr von Vogt kommend wird über die L 324 nach Kofeld und weiter zur B 32 beziehungsweise über die K 8041 nach Waldburg und über die L 326 vorbei am Baustellenbereich weiter in Richtung Schlier umgeleitet. Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtungen erfolgt über die gleichen Strecken.

    Weitere Informationen können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Die Maßnahme ist erforderlich, da die Kreuzung seit einigen Jahren als Unfallschwerpunkt in Erscheinung tritt. Mit dem Umbau zu einem Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit verbessert.

    Gegenstand der Arbeiten
    Für die Errichtung des Kreisverkehrs ist es erforderlich, den Kreuzungspunkt um rund 30 Meter in Richtung Westen (Schlier) zu verschieben und um rund einen Meter zu erhöhen sowie die Anschlussäste der L 325 und L 326 baulich anzupassen. Der Außendurchmesser des künftigen Kreisverkehrs wird 40 Meter betragen.

  • Abteilung 4
    13.11.2018
    L 333, Bau eines Radweges zwischen Tannau und Elmenau

    Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 14. November 2018, der Bau des Radwegs zwischen Tannau und Elmenau beginnt.

    Die Radwegeverbindung hat in der Radwegenetzkonzeption des Landkreises Bodenseekreis eine sehr hohe Priorität und stellt einen wichtigen Lückenschluss zwischen Wangen und Tettnang dar. Außerdem werden die Verkehrsverhältnisse für Radfahrer entlang der Landesstraße deutlich verbessert.

    Der Bau der insgesamt rund 2,4 Kilometer langen Radwegeverbindung wird in zwei Abschnitten realisiert. In einem ersten Abschnitt wird der Radweg zwischen Tannau und Dietmannsweiler mit einer Länge von etwa 1,6 Kilometern hergestellt. Der Radweg beginnt in Tannau an der Kreuzung L 333/K 7716 und verläuft auf der rechten Seite der L 333 bis nach Baldensweiler und danach ein kurzes Stück entlang der K 7709 bis zur Einmündung der Gemeindestraße nach Dietmannsweiler. Diese Straße wird für die Radverbindung mitbenutzt und dafür in den bisher gekiesten Abschnitten asphaltiert. In den übrigen Bereichen wird der Asphaltaufbau verbessert. Darüber hinaus wird eine neue Radwegbrücke angelegt, um den Flockenbach in Tannau queren zu können.

    Die Bauarbeiten entlang der L 333 werden unter Verkehr ausgeführt. Allerdings wird die Fahrbahnbreite im Bereich Tannau abschnittsweise eingeengt und der Verkehr im jeweiligen Baustellenbereich mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt werden witterungsbedingt in den Wintermonaten unterbrochen und voraussichtlich Ende Mai 2019 abgeschlossen sein.

    Die Baukosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 700.000 Euro und werden vom Land getragen. Die Stadt Tettnang beteiligt sich mit rund 35.000 Euro.

    In einem zweiten Abschnitt wird der Radweg zwischen Dietmannsweiler und Elmenau hergestellt. Dieser verläuft südlich der L 333 und bindet dort an den bestehenden Radweg in Richtung Neukirch an. Es ist geplant mit diesem Abschnitt im Laufe des Jahres 2019 zu beginnen.

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemittteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​

  • Abteilung 2
    09.11.2018
    "Kulturdenkmale der Nachkriegsmoderne – Junge Denkmale in Baden-Württemberg"
    ​Einladung zur Vortragsveranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz - Ortskuratorium Neckar-Alb am 14. November 2018.

    Das Ortskuratorium Neckar-Alb der Deutschen Stiftung Denkmalschutz setzt seine Vortragsreihe zu Denkmalschutzthemen im Regierungspräsidium Tübingen fort.

    Zum öffentlichen Vortrag von Frau Sabine Kraume-Probst M.A. und Herrn Dr. Jörg Widmaier zum Thema
     
    "Kulturdenkmale der Nachkriegsmoderne – Junge Denkmale in Baden-Württemberg"
    am Mittwoch, 14. November 2018, um 18.00 Uhr
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Konrad-Adenauer-Straße 20, Großer Sitzungssaal, 72072 Tübingen
     
    laden die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ortskuratorium Neckar-Alb und das Regierungspräsidium Tübingen ein. Der Eintritt ist frei.
     
    Nicht nur Bauten länger zurückliegender Epochen können Kulturdenkmale sein. Mittlerweile beschäftigt sich die Denkmalpflege auch mit der Baukultur aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vor allem die Bauten der 1960er und 1970er Jahre haben es bis heute schwer, als Kulturdenkmale öffentlich anerkannt zu sein. Oft als Bausünden verkannt, fehlt den Jungen Bauwerken noch vielfach die gesellschaftliche Akzeptanz.
     
    Der Vortrag von Sabine Kraume-Probst M.A. und Dr. Jörg Widmaier soll in anschaulicher Weise in dieses aktuelle Themenfeld einführen. Der Zuhörer erhält einen Überblick zu architektonischen, technischen und gestalterischen Innovationen von der Nachkriegsmoderne bis zur Postmoderne. Unter besonderer Berücksichtigung des Denkmalbestandes im Regierungsbezirk Tübingen wird dabei die Bandbreite möglicher Bau- und Kunstdenkmale präsentiert sowie ein Einblick in die denkmalfachlichen Arbeitsgrundsätze und aktuellen Projekte der Inventarisation, das heißt der Bestandsaufnahme von Objekten bezogen auf bestimmte Merkmale, gegeben. Hierbei werden auch Herausforderungen der Erfassung, der denkmalfachlichen Bewertung und der gesellschaftlichen Vermittlung angesprochen.
     
    Sabine Kraume-Probst M.A. und Dr. Jörg Widmaier haben Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie studiert und arbeiten im Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Im dortigen Referat Inventarisation sind sie für die Erfassung von Bau- und Kunstdenkmalen im Regierungsbezirk Tübingen zuständig.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    09.11.2018
    Einladung der Presse zum Produktstart ALBGEMACHT
    am Freitag, 16.11.2018, 12:00 Uhr im REWE-Markt in Ehingen

    An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist ab sofort mit ALBGEMACHT eine Regionalmarke erhältlich, die im Kern die biologische Vielfalt auf den Wiesen und Äckern erhält und fördert. Unter dieser Marke werden Lebensmittel für den täglichen Bedarf in einem modernen und aussagekräftigen Auftritt vereint und für die Kunden gut sichtbar gemacht. Gleichzeitig wird auf den landwirtschaftlichen Flächen ein verbindlicher Beitrag zur biologischen Vielfalt umgesetzt.

    Landwirte, verarbeitende Betriebe und Vermarkter aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb haben sich dazu entschlossen, gemeinsam Lebensmittel auf den Markt zu bringen, die „mehr als regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien schützen die Produkte unmittelbar die Kulturlandschaften und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker.

    Mit Verkaufsstart am 16.11.2018 werden die ALBGEMACHT-Produkte Milch, Dinkelmehle, Maultaschen, Lammsalami und -schinken, Apfelsaft sowie Weine von zwei Weingärtnergenossenschaften im Lebensmittelhandel erhältlich sein.

    Zur Produkteinführung von ALBGEMACHT laden wie Sie ganz herzlich

    am Freitag, 16.11.2018, 12:00-13:30 Uhr
    REWE-Markt Ehingen, Adolffstraße 46, 89584 Ehingen

    ein.

    Folgender Ablauf ist geplant:

    • Grußworte Regierungspräsident Klaus Tappeser, Stefan Tluczykont, Dezernent Landratsamt Alb-Donau-Kreis und Oberbürgermeister Alexander Baumann
    • Vorstellung der Produkte durch die ALBGEMACHT-Produzenten
    • Im Anschluss findet am Freitagnachmittag und am Samstag eine Verkostungsaktion der ALBGEMACHT-Produkte statt.

     

    ALBGEMACHT-Produkte werden ab dem 16.11.2018 in Lebensmitteleinzelhandelsmärkten in Dettingen unter Teck, Reutlingen, Lichtenstein, Münsingen, Metzingen, Mössingen und Ehingen angeboten. Sukzessive sollen weitere Verkaufs-Märkte innerhalb des Biosphärengebiets und in den angrenzenden Ballungsräumen Tübingen, Stuttgart und Ulm hinzukommen.
     
    Über Ihre Teilnahme an diesem Pressetermin freuen wir uns sehr.


    Eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 15.11.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher

  • Abteilung 5
    08.11.2018
    Biosphärenschulen: Unsere Welt entdecken, verstehen und gestalten!
    Einladung der Presse

    An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    sieben Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb befinden sich als Pilotschulen auf dem Weg hin zur Auszeichnung zur Biosphärenschule.

    Lernen in einer Biosphärenschule bedeutet,

    • Natur und Kultur im direkten Lebensumfeld der Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit außerschulischen Partnern beispielsweise aus den Bereichen Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsführungen oder Handwerk zu entdecken und zu erleben,
    • ökologische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge zu verstehen,
    • den Kindern die Fähigkeit und das Wissen an die Hand zu geben, ihre Welt eigenverantwortlich und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu gestalten.

    Wir laden Sie ganz herzlich

    am Donnerstag, 15.11.2018, 13:30 Uhr
    Musiksaal der Lindenschule Unterlenningen
    Schulgarten 4, 73252 Lenningen

    zur Projektvorstellung „Biosphärenschule“ ein. Das Projekt wird finanziert durch Sondermittel der Fraktionen Bündnis90/Grüne und CDU.

    Folgender Ablauf ist geplant:

    • Begrüßung durch Regierungspräsident Klaus Tappeser und Bürgermeister Michael Schlecht
    • Vorstellung des Projekts Biosphärenschulen durch Achim Nagel, Leiter Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Projektleiterin Angelika Jany
    • Vorstellung der Pilotschule Lindenschule Unterlenningen durch Schulleiterin Melanie Amann
    • Präsentation „Kartoffelprojekt“ durch Schülerinnen und Schüler der Klasse 4

    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.

    Eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 14.11.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher​

  • Abteilung 4
    07.11.2018
    B 313, Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg
    Halbseitige Sperrung der B 313 am 09. November 2018

    Nachdem die Arbeiten am Rad- und Wirtschaftsweg im Zuge des Neubaus der Ortsumgehung Grafenberg im Oktober 2018 begonnen haben und planmäßig vorankommen, wird am Freitag, 9. November 2018, die Asphalttragschicht eingebaut. Bei günstigen Witterungsbedingungen sind die Arbeiten nach einem Arbeitstag abgeschlossen.

    Um diese Arbeiten im Bereich der Brücke über den Stauferbach und anderen Engstellen ausführen zu können, ist es aus Platzgründen erforderlich, die B 313 im Baustellenbereich halbseitig zu sperren.

    Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeführt. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit über die alternativen Fahrtrouten zu umfahren. Der parallel zur B 313 verlaufende Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg bleibt bis zum Abschluss der Arbeiten im Dezember 2018 weiterhin voll gesperrt. Für den Radverkehr ist eine Umleitung von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg und umgekehrt ausgeschildert.

    Die Kosten für den Ausbau des Radweges zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich auf rund 300.000 Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des La​ndes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de​ abgerufen werden.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 4
    07.11.2018
    L 415, Stützwand bei Geislingen - Erkundungsbohrungen

    Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit den Ersatzneubau der Stützwand Käppelesberg am Ortsbeginn von Geislingen im Zuge der L 415 von Balingen kommend. Die Erneuerung der Stützwand ist im Jahr 2019 vorgesehen. Im Vorfeld ist es für die Planung erforderlich, den anstehenden Untergrund im Bereich der Stützwand zu erkunden. Hierzu finden am Montag, 12. November 2018, zwischen 12:00 und 16:00 Uhr, geologische Erkundungsbohrungen statt. Währenddessen wird die Fahrspur der L 415 zwischen Balingen und Geislingen gesperrt und der Verkehr durch eine Engstellenregelung am Arbeitsbereich vorbeigeführt.

    Bei der letzten Bauwerksprüfung im Mai 2018 wurden erhebliche Mängel an der Stützwand festgestellt. Um die Verkehrssicherheit weiter zu gewährleisten, wurden Ende Juni 2018 als Sofortmaßnahmen der oberseitige Gehweg entlang der Friedhofstraße gesperrt und die Fahrbahnbreite reduziert. Damit wurden die auf die Stützwand einwirkenden Lasten, wie beispielsweise durch abgestellte Fahrzeuge, reduziert. Eine weitere Stabilisierung erfolgte durch das Aufstellen einer Betongleitwand und dem Verfüllen des Zwischenraums zwischen Betongleitwand und Stützwand mit Beton.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der geologischen Erkundungsbohrungen nicht auszuschließen sind.
    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de ​abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.​​

  • Abteilung 5
    06.11.2018
    Einladung der Presse zur Vorstellung des Projekts „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“
    am Dienstag, 13.11.2018, 09:00 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb plant gemeinsam mit dem Kreisbauernverband Reutlingen e. V., der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen sowie dem NABU Baden-Württemberg e. V. für Ende 2018 und 2019 das Projekt „Zukunftsforum Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Ziel dieses Projekts ist es, in einem öffentlichen Diskurs die aktuelle und kommende Landnutzung im Biosphärengebiet zu betrachten und daraus neue Lösungsansätze für das Biosphärengebiet abzuleiten. Hierfür wird es insgesamt vier Zukunftsforen mit jeweils einem eigenen Schwerpunktthema der Landwirtschaft geben.
     
    Gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaft, Bürgerinnen und Bürgern, ökologischem Fachpublikum und weiteren Interessierten sollen im Rahmen des Projekts die Weichen für die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet gestellt werden.
     
    Das erste Zukunftsforum ist dem Thema „Insektensterben stoppen, Biodiversität erhalten“ gewidmet und findet am 28. November 2018 von 13:30-17:30 Uhr auf dem Hofgut Hopfenburg in Münsingen statt. Es wird spannende Impulsvorträge von Experten, informierende Fachgespräche und kleinere Dialogrunden geben, in denen über Handlungsansätze für die Zukunft diskutiert wird.
     
    Zur Projektvorstellung sowie der Präsentation des Ablaufes und der Projektziele laden wir Sie ganz herzlich
     
    am Dienstag, 13.11.2018, 09:00 Uhr,
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb,
    Von der Osten Str. 4, 6, 72525 Münsingen
     
    ein.
     
    Es werden sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Geschäftsstelle als auch der Projektpartner anwesend sein, um das Projekt vorzustellen und Ihre Fragen zu beantworten. Über Ihre Teilnahme an dem Pressetermin und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Montag, 12.11.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Anke Hövelmann (Tel.: 07381/932938-0, Anke.Hövelmann@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    06.11.2018
    Planfeststellungsbeschluss für den B 31 Anschluss Rengoldshauser Straße sowie den Ausbau der Rengoldshauser Straße in Überlingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Planfeststellungsbeschluss vom 30. Oktober 2018 den Plan für den Neubau des Anschlusses Rengoldshauser Straße an die Bundesstraße B 31 sowie den Ausbau der Gemeindestraße Rengoldshauser Straße festgestellt. Dieser Beschluss beinhaltet die Schaffung eines neuen Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die B 31 bei Überlingen, durch welchen die Ortsdurchfahrt Nußdorf verkehrlich entlastet werden soll. Gleichzeitig wird die Rengoldshauser Straße ausgebaut. In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird den Trägern des Vorhabens und denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.
     
    Von Montag, 12. November 2018, bis einschließlich Montag, 26. November 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen (Zimmer N 239), sowie in der Stadt Überlingen zur Einsicht ausgelegt. Diesbezüglich bittet das Regierungspräsidium Tübingen, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.
     
    Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den ortsüblichen Bekanntmachungen zu entnehmen.
     
    Die Bekanntmachung, den Beschluss und die Planunterlagen finden Sie auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt in der Rubrik Bekanntmachungen unter „Planfeststellungsverfahren“.
     
    Hintergrundinformationen zum Vorhaben:
    Der Planfeststellungsbeschluss kombiniert zwei Verfahren: Das eine hat den Ausbau der Gemeindestraße Rengoldshauser Straße zum Inhalt, das andere den Neubau des Anschlusses der Rengoldshauser Straße an die Bundesstraße B 31. Durch die enge Abstimmung der kommunalen Planung mit den Planungen der Straßenbauverwaltung ist es gelungen, die Verkehrsbeziehungen sowohl für den örtlichen wie auch für den weiträumigen Verkehr optimal zu gestalten.
     
    Ziel der Verfahren ist es, die Ortsdurchfahrt Nußdorf zu entlasten. Dies erfordert unter anderem eine höhenmäßige Angleichung der Rengoldshauser Straße. Ferner wird ein Radweg parallel der Rengoldshauser Straße erstellt, welcher eine momentan noch vorhandene Lücke schließt. Zudem wird eine Unterführung unter der Rengoldshauser Straße für einen kreuzenden Rad- und Wanderweg errichtet. Darüber hinaus kommt es zur Ertüchtigung einer Lärmschutzwand bei Nußdorf. Die B 31 erhält Auffahrrampen sowie Einfädelungsspuren, welche das gefahrlose Auffahren ermöglichen sollen.
     
    Die Umsetzung des Vorhabens soll zeitnah erfolgen, um während der im Jahr 2020 in Überlingen stattfindenden Landesgartenschau einen reibungslosen Verkehrsfluss zu ermöglichen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    06.11.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 13. November bis 7. Dezember 2018 in der Gemeindebücherei in Dettingen/Erms zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 13. November bis 6. Dezember 2018 in der Gemeindebücherei in Dettingen/Erms zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.11.2018
    B 28, Brühlbachbrücke bei Bad Urach - Probenahme

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die Instandsetzung der Brühlbachbrücke im Zuge der B 28 bei Bad Urach. Im Vorfeld ist eine objektbezogene Schadensanalyse erforderlich. Hierzu werden am Dienstag, 13. November 2018, auf der Brühlbachbrücke Proben des Fahrbahnbelags, der Brückenabdichtung und des Betons genommen. Diese Voruntersuchungen finden in der Zeit zwischen 9:00 und 15:00 Uhr statt. Während der Probeentnahme wird die Brücke halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt.

    Die Brücke weist Schäden am Belag, den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus auf, die durch Umwelteinflüsse und den Verkehr hervorgerufen wurden. Die Instandsetzung wird den dauerhaften Erhalt der Brücke sichern und zur Verkehrssicherheit beitragen. Über den Beginn der Instandsetzung kann momentan noch keine Aussage getroffen werden.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenahme nicht auszuschließen sind.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.11.2018
    Ausbau des Radwegenetzes entlang der B 30 zwischen Baindt - Sulpach und Bad Waldsee - Kümmerazhofen abgeschlossen

    ​Der Bau für den Radweg zwischen Baindt-Sulpach und Bad Waldsee-Kümmerazhofen begann am 8. Oktober 2018 und ist nun nach einer rund vierwöchigen Bauzeit beendet. „Dank der guten Kooperation von Forst- und Straßenbauverwaltung, aber auch der berührten Kommunen Bad Waldsee und Baindt, wird mit diesem Radweg eine wichtige alltagstaugliche Radverkehrsverbindung im oberen Schussental geschaffen. Damit ist jetzt auch der nördliche Teil des Landkreises Ravensburg vom Schussental aus gut mit dem Fahrrad zu erreichen“, sagte Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Die Radwegeverbindung ist Teil des RadNETZ Baden-Württemberg, mit dem ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land geschaffen wird. Es besteht aus kommunalen Radwegen sowie Radwegen an Bundes- und Landesstraßen, die zu einem 7.000 Kilometer langen RadNETZ verknüpft sind. Außerdem werden im Rahmen des RadNETZ Baden-Württemberg bestimmte Qualitätsstandards beispielsweise zur Radwegbreite oder zur Auswahl des Oberflächenmaterials gesetzt.
     
    Die Radwegverbindung zwischen Baindt-Sulpach und Bad Waldsee-Kümmerazhofen wurde in zwei Abschnitten realisiert. In einem ersten Abschnitt wurde der bisher gekieste land- und forstwirtschaftliche Weg bis zum Schanzwiesweiher auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern asphaltiert. In einem zweiten Abschnitt wurde die Gemeindestraße ab dem Schanzwiesweiher in Richtung Bad Waldsee-Kümmerazhofen auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern mit einem neuen Asphaltaufbau versehen. Durch diese neuen Asphaltbeläge wird der notwendige Qualitätsstandard für eine Radwegeverbindung nach dem RadNETZ Baden- Württemberg erreicht.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.11.2018
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Ludwigshafen und Sipplingen
    Verlängerung der Vollsperrung bis voraussichtlich Freitag, 16.11.2018

    ​Seit 8. Oktober 2018 lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von rund 3,4 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 31 zwischen dem Ortsausgang von Ludwigshafen und dem Bahnhof in Sipplingen erneuern. Im Anschluss werden einzelne Bereiche des parallel verlaufenden Radweges saniert. Aufgrund zusätzlicher Arbeiten verlängert sich die Sperrung der B 31 bis voraussichtlich Freitag, 16. November 2018.

    Die Planung der Maßnahme sah vor, die Betonrinnenplatten, welche zur Ableitung des Straßenoberflächenwassers notwendig sind, nur auf einer geringen Länge auszutauschen. Nach dem Fräsen des Asphaltes stellte sich heraus, dass die Betonrinnenplatten einschließlich Betonunterbau auf der gesamten Länge zwischen Ludwigshafen und Sipplingen erneuert werden müssen. Diese nicht vorhersehbaren, zusätzlichen Arbeiten führen zur genannten Verlängerung der Bauzeit.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
    Verkehrsführung während der Sanierung:

    Die eingerichtete Umleitung bleibt bestehen. Der Verkehr der B 31 in Richtung Ludwigshafen wird weiterhin ab Überlingen-Aufkirch über die K 7786 zur B 31n und A 98 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“ auf die B 31 nach Ludwigshafen geleitet. Zwischen Überlingen und Sipplingen bleibt die B 31 befahrbar.
     
    Der Verkehr in Fahrtrichtung Sipplingen wird in Ludwigshafen über die B 31 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“, über die A 98, die B 31n und die K 7786 in Richtung Überlingen zur B 31 geleitet.
    Außerdem wird der überörtliche Verkehr der B 34 in Fahrtrichtung Überlingen bereits ab Espasingen über die B 313 und über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-West“ auf die A 98 und B 31n in Richtung Überlingen geführt.
    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu benutzen. Die Polizei wird verstärkt Kontrollen durchführen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.11.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung und Erneuerung von Schutzplanken zwischen Hechingen und Bodelshausen
    Abschluss der Arbeiten und Abbau der Verkehrssicherung

    ​Der im Zuge der Fahrbahndeckenerneuerung gesperrte Abschnitt der B 27 zwischen Hechingen-Mitte und Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Balingen wird im Laufe des Samstags, 3. November 2018, wieder einspurig für den Verkehr frei gegeben. Die Auf- und Abfahrtsäste der Anschlussstelle Hechingen-Nord (L 410) in Fahrtrichtung Balingen sind ab dann ebenso wieder für den Verkehr befahrbar.

    Durch den kurzzeitigen Wintereinbruch hat sich die Fertigstellung der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen und Bodelshausen geringfügig verzögert. Die Fahrbahnmarkierungsarbeiten konnten aufgrund des Niederschlags und der niederen Temperaturen nicht wie geplant abgeschlossen werden. Dadurch verschiebt sich der Rückbau der Verkehrssicherungen.
     
    In der kommenden Woche werden die Schutzplanken in den Mittelstreifenüberfahrten wieder eingebaut. Die Betonschutzwände und die Verkehrssicherungen werden abgebaut. Diese Arbeiten dauern bis Donnerstag, 8. November 2018. Danach ist die B 27 im Abschnitt zwischen Hechingen und Bodelshausen wieder uneingeschränkt befahrbar.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern der Stadt Hechingen mit Ortsteilen, der Gemeinde Bodelshausen sowie den Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihre Kooperation.
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen und Bodelshausen belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    31.10.2018
    Freie Schule Allgäu e.V. – Widerruf der Genehmigung zum Betrieb einer privaten Ersatzschule durch das Regierungspräsidium Tübingen
    Vorläufig keine Vollzugsmaßnahmen durch das Regierungspräsidium Tübingen

    ​Die Freie Schule Allgäu e.V. hat nach Auskunft des Verwaltungsgerichtshofs (VGH) Baden-Württemberg Beschwerde gegen die im einstweiligen Rechtsschutzverfahren ergangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen eingelegt, wonach die Entscheidung des Regierungspräsidiums Tübingen, die Genehmigung zum Betrieb dieser privaten Ersatzschule zu widerrufen, rechtmäßig war. Gestern (30. Oktober 2018) hat der VGH Baden-Württemberg gegenüber dem Regierungspräsidium Tübingen angeregt, bis zu seiner Entscheidung über diese Beschwerde von Vollzugsmaßnahmen abzusehen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen greift die Anregung des VGH Baden-Württemberg auf und wird bis zu dessen Entscheidung im einstweiligen Rechtsschutzverfahren von weiteren Vollzugsmaßnahmen absehen. Dies bedeutet, dass die Kinder der Freien Schule Allgäu e.V. nach den Herbstferien an eine öffentliche Schule oder eine andere private Ersatzschule wechseln können, wenn sie dies wünschen. Auch der Besuch der Freien Schule Allgäu e.V. bleibt für sie vorläufig möglich.
     
    Unabhängig davon ist das Regierungspräsidium Tübingen weiterhin der Auffassung, dass seine Entscheidung, die Genehmigung zum Betrieb der Freien Schule Allgäu e.V. zu widerrufen, rechtmäßig ist.
     
    Für Fragen der Eltern steht das staatliche Schulamt Markdorf beratend und unterstützend gerne zur Verfügung (Tel. 0 75 44 – 5 09 70).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    31.10.2018
    Welterbestätten in Bildern erleben - Eine Ausstellung mit Fotografien von Günther Bayerl
    Die Ausstellung ist vom 6. November bis 1. Dezember 2018 im Rottenburger Rathaus zu sehen.
     Pressefoto Günther Bayerl; © Günther Bayerl

    ​Der Fotograf Günther Bayerl reiste drei Jahre kreuz und quer durch Deutschland, um die damals 42 Welterbestätten gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.

    Einige ausgewählte Bilder können auch in der Ausstellung „UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland“ der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde am 1. August 2018 in Tübingen im Regierungspräsidium eröffnet und geht nun „auf Reise“. Sie wirft einen spannenden und intensiven Blick auf unser Welterbe und macht den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit.

    Die 21 in der Ausstellung gezeigten Bilder, darunter acht Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg, spannen einen weiten Bogen vom Wattenmeer, der Zeche Zollverein, über das Kloster Maulbronn, die Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb bis hin zu den Pfahlbauten am Bodensee.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 6. November bis zum 1. Dezember 2018 im Rottenburger Rathaus zu den bekannten Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Günther Bayerl wurde 1983 in Aalen geboren und hatte somit schon seit seiner Kindheit eine enge Verbindung zur Schwäbischen Alb. Nach dem Abschluss der Schule und zweier Ausbildungen entdeckte er seine Liebe zum Reisen und der Fotografie. 2006 begann Günther Bayerl mit dem Studium „Digital Media“ - Schwerpunkt Fotografie - an der Hochschule Ulm. 2009 folgte eine „Reise um die Welt“ mit einem längeren Aufenthalt auf Tasmanien und dem Studium „Art Photography“ an der University of Tasmania in Hobart, Australien. Seit seinem Abschluss 2011 ist Günther Bayerl als freiberuflicher Fotograf weltweit für Magazine und Unternehmen tätig. Seine Reisen führten ihn zu den Beduinen Jordaniens, in die Wüste Namibias, an die Strände der Südsee und mehrmals nach Asien. Dann entdeckte er die Schönheit der Heimat und veröffentlichte 2015 ein kulturhistorisches Buch über die Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 2
    30.10.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 5. bis 21. November 2018 in der Schulbücherei der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorfhäslach zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 5. bis zum 21. November 2018 in der Schulbücherei der Gustav-Werner-Gemeinschaftsschule in Walddorfhäslach besuchen . Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    L 325 / L 326, Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute zu einem Kreisverkehr
    Fertigstellung des ersten Bauabschnittes und Beginn des zweiten Bauabschnittes ab Montag, 05. November 2018

    ​Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse verläuft der Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute im Zuge der L 325/L326 planmäßig. Zurzeit werden der Kreisverkehr sowie die Anschlussäste in Richtung Waldburg und in Richtung Schlier/Wetzisreute asphaltiert. Die Asphaltierungsarbeiten sollen bis Freitag, 26. Oktober 2018, abgeschlossen sein. In dieser Woche sind die Arbeiten an den Straßenbanketten geplant sowie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung und die Montage der Beleuchtung. Nach derzeitigem Stand ist der erste Bauabschnitt bis Montag, 05. November 2018, abgeschlossen.

    Von Montag, 05. November 2018 bis Freitag, 16. November 2018, wird im zweiten Bauabschnitt der Anschluss in Richtung Unterankenreute hergestellt und mit der Errichtung des Anschlusses in Richtung Vogt begonnen.
     
    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Unterankereute wird die L 326 voll gesperrt. Der Verkehr auf der L 326 in Richtung Waldburg und Vogt wird in diesem Zeitraum ab Unterankenreute über die L 317 nach Wolfegg und weiter über die L 324 nach Vogt und Waldburg geleitet.

    Im selben Zeitraum wird für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Vogt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg voll gesperrt. Der Verkehr von Vogt kommend wird über die L 324 nach Kofeld und weiter zur B 32 beziehungsweise über die K 8041 nach Waldburg und über die L 326 vorbei am Baustellenbereich weiter in Richtung Schlier umgeleitet.

    Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtungen erfolgt über die gleichen Strecken.
     
    Über den Beginn der dritten Bauphase wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen um Verständnis.
     
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Hintergrundinformationen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Montag, 17. September 2018, die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Die Maßnahme ist erforderlich, da die Kreuzung seit einigen Jahren als Unfallschwerpunkt in Erscheinung tritt. Mit dem Umbau zu einem Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit verbessert. Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme im Dezember 2018 gerechnet.
     
    Gegenstand der Arbeiten
    Für die Errichtung des Kreisverkehrs ist es erforderlich, den Kreuzungspunkt um rund 30 Meter in Richtung Westen (Schlier) zu verschieben und um rund einen Meter zu erhöhen sowie die Anschlussäste der L 325 und L 326 baulich anzupassen. Der Außendurchmesser des künftigen Kreisverkehrs wird 40 Meter betragen.
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    B 312, Neubau von Einfädelungsstreifen am Anschluss der L 378a bei Metzingen West
    Fertigstellung des ersten Bauabschnittes und Beginn der zweiten Bauphase

    ​Seit Dienstag, 2. Oktober 2018, finden an der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West, dem sogenannten „Bräuchleknoten“, die Bauarbeiten zum Neubau von Einfädelungsstreifen jeweils in Fahrtrichtung Stuttgart und Fahrtrichtung Reutlingen statt.

    Die Herstellung des Einfädelungsstreifens in Fahrtrichtung Stuttgart wird am Mittwoch, 31. Oktober 2018, abgeschlossen. Die Abfahrtsrampe von der L 378a auf die B 312 und der neue Einfädelungsstreifen in Fachrichtung Stuttgart werden am Freitagvormittag, 2. November 2018, wieder für den Verkehr freigegeben.
     
    Direkt im Anschluss beginnt die zweite Bauphase. In dieser wird der Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen hergestellt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Freitag, 21. Dezember 2018.
     
    Zur Sicherung der Arbeitsstelle wird am westlichen Fahrbahnrand der B 312 eine transportable Schutzwand aufgestellt. Die Fahrbahn der B 312 wird in diesem Bereich eingeengt. Der Aufbau der Arbeitsstellensicherung beginnt am Mittwoch, 31. Oktober 2018, ab 21:00 Uhr, und wird bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags, 1. November 2018, andauern. Die B 312 wird in diesem Zeitraum halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die halbseitige Sperrung wird nach dem Aufbau der Schutzwand wieder aufgehoben. Im Baustellenbereich ist die Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt.
     
    Während der Maßnahme ist eine Vollsperrung der Abfahrtsrampe von der L 378a zur B 312 in Fahrtrichtung Reutlingen erforderlich. Es erfolgt eine örtliche Umleitung. Der Verkehr der L 378a mit Fahrtziel Reutlingen wird in Metzingen zur Stuttgarter Straße und zum Kreisverkehr an der Nordtangente (Nagykallo-Allee) weitergeleitet. Das Zufahren auf die B 312 erfolgt über den Anschluss Nordtangente.
     
    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Die geplanten Einfädelungsstreifen sollen das Einbiegen auf die B 312 verbessern und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro und werden jeweils zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    L 196, Instandsetzung der Brücke über die Donau bei Beuron-Hausen im Tal

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 05. November 2018, bis voraussichtlich April 2019 die Brücke über die Donau bei Beuron-Hausen im Tal instand setzen. Wegen der wichtigen verkehrlichen Verbindungsfunktion der L 196 werden die Arbeiten über die Wintermonate 2018/ 2019 durchgeführt, damit diese vor Beginn der Touristensaison wieder befahrbar ist.

    Die Instandsetzung ist erforderlich, da die Brücke Schäden am Belag, der Brückenabdichtung und der Entwässerungseinrichtungen aufweist. Mit der Sanierung kann die Substanz des Bauwerks erhalten und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Die Kosten für die Instandsetzung der Brücke belaufen sich auf rund 610.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Während der Instandsetzung wird die L 196 zwischen Kreenheinstetten und Hausen im Tal für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung führt von Kreenheinstetten über die K 8217 nach Langenhart und weiter über die K8279 zur B 313. Von der B 313 wird der Verkehr nach Vilsingen über die K 8209 nach Dietfurth und dort über die L277 nach Hausen im Tal geführt.
    Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.10.2018
    Blick in die Zukunft der Mobilität am Bodensee
    Der Dialog zur B 31 diskutiert die Prognose der Verkehrsexperten
     Dialogforum B 31; © team ewen GbR

    ​Facharbeitskreis Verkehr und Politischer Begleitkreis zur B31 zwischen Immenstaad und Meersburg trafen sich am 19. Oktober 2018 in Immenstaad. Im Mittelpunkt stand das Verkehrsgutachten:

    Der Verkehr wächst
    Die Region wächst. Neue Wohngebiete und neue Arbeitsplätze führen zu mehr Personen-Verkehr. Aber auch der Schwerverkehr wird weiter zunehmen. Würden die Menschen sich bei der Wahl ihrer Verkehrsmittel so verhalten wie derzeit, würde der Autoverkehr bis zum Jahr 2035 auf dem dann bestehenden Straßennetz im Vergleich zu heute deutlich zunehmen – so etwa auf der B31 zwischen Hagnau und Kirchberg von rund 16.200 auf 20.700 Pkw und von 3.100 auf 3.800 Lkw am Tag.
     
    Aber fahren die Menschen in der Zukunft so viel Auto wie heute?
    Gemeinsam mit Prof. Dr. Monheim, einem renommierten Experten für den Umweltverbund, hat der Gutachter des Regierungspräsidiums, Hr. Kiener (Modus Consult, Ulm) festgestellt, dass die Menschen in der Zukunft wahrscheinlich nicht mehr so viel Auto fahren wie heute. Statt knapp 60 % aller Wege werden im Jahr 2035 vermutlich nur noch etwa 50 % aller Wege mit dem Auto zurückgelegt. Das gilt allerdings nicht für den Schwerverkehr, der wird ungebremst zunehmen.
     
    Wovon hängt der Umstieg vom Auto auf Fahrrad-, Fuß- und öffentlichen Verkehr ab?
    Die Gutachter machten deutlich, dass der Umstieg nur gelingen wird, wenn die Kommunen vor Ort stärker als heute die Verkehrswende forcieren. Dazu ist ein deutlicher Ausbau des Angebotes im Umweltverbund (Fußwege, Radinfrastruktur, Buslinien und Schienenwege) sowie eine optimierte Verknüpfung aller Verkehrssysteme untereinander notwendig. Dazu gehören zum Beispiel auch weniger Parkplätze für Autos oder überdachte und gesicherte Parkplätze für Fahrräder, auf denen man auch ein teures Pedelec stehen lassen würde.
     
    Und was bedeutet das für die geplante B31?
    Wenn im Lauf der nächsten Wochen klar ist, welche Varianten für eine neue B 31 in die engere Wahl kommen, wird der Verkehrsgutachter konkreter werden: Wie viel Verkehr wird welche Variante aufnehmen, welche Anschlussstellen für die Gemeindestraßen und wie viele Spuren für die B31 sind nötig und was passiert mit der B33 und – im Fall neuer Varianten – mit der alten B31? Auch diese Fragen werden im Dialog erörtert.

    Informationen zur Planung und zum Dialog finden Sie unter der Website:
    http://b31.verkehr-bodenseeraum.de/
     
    Anmelden für einen Informationsnewsletter können Sie sich unter:
    info@b31.verkehr-bodenseeraum.de

    Foto: Dialog B31 19.10.2018; © team ewen GbR
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 oder, insbesondere zu Fragen des Dialogs, Herr Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13 zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.10.2018
    Fotoexkursion mit Landschaftsfotograf Mark Robertz
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb und VHS Bad Urach-Münsingen laden zu Fototour zur Weißen Lauter ein
     Aufnahme von einer zurückliegenden Fotoexkursion mit Mark Robertz, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Die Weiße Lauter bei Lenningen, der Albtrauf und kleine Höhlen bieten imposante und äußerst abwechslungsreiche Motive für interessierte Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen. Am 1. November 2018 geht es mit Landschaftsfotograf Mark Robertz zur Fotoexkursion an besondere Orte im Lenninger Tal.

    Die Weiße Lauter beeindruckt durch ihre zahlreichen Sinterterrassen und Sinterbecken, die durch Kalkablagerungen entstanden sind. Ihre Quelle befindet sich in Lenningen-Gutenberg. Zusammen mit der Schwarzen Lauter findet sie in Wendlingen ihren Weg in den Neckar. Die bizarren Kalkformationen sind interessante und vielseitige Fotomotive. Zudem bietet der naheliegende Albtrauf mit atemberaubenden Ausblicken ins Tal und spannenden Einblicken ins Erdinnere noch weitere fotografische Highlights.
     
    Die Fotoexkursionsgruppe sucht am 1. November 2018 zwischen 7:30 und 14:00 Uhr verschiedene Standorte und Motive rund um Lenningen auf. Im Austausch über Motiv- und Standortwahl, über Lichtverhältnisse und Co. entstehen so unterschiedliche Bilder vom gleichen Ort. Begleitet und beraten werden die Teilnehmenden von Landschaftsfotograf Mark Robertz. Als professioneller Landschaftsfotograf ist er weltweit unterwegs, um Naturräume wie auch Stadt- und Kulturlandschaften für unterschiedlichste Medien zu fotografieren. Dabei ist er stets auf der Suche nach ungewöhnlichen Blickwinkeln. So veranstaltete er mit der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb bereits mehrere Exkursionen mit dem Heißluftballon oder zu Höhlen und Burgen.
     
    Für die Exkursion sollten die eigene Kameraausrüstung mit leichtem Weitwinkel bis hin zum Teleobjektiv, Stativ, wenn vorhanden Grau- bzw. Neutraldichte- und Polfilter, Fernauslöser und Nässeschutz sowie eine Plastiktüte mitgebracht werden. Warme und winddichte Bekleidung, rutschfestes Schuhwerk und ausreichend Verpflegung sind ebenfalls von Vorteil.
     
    Die Teilnahmegebühr für die Fotoexkursion beträgt 69 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb unter Telefon 07381/932938-31 erforderlich.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Veranstaltung wird vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V. durchgeführt.
     
    Bildunterschrift:
    Aufnahme von einer zurückliegenden Fotoexkursion mit Mark Robertz, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    25.10.2018
    Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Zielführendes Verwaltungshandeln ist auf Praxiserfahrungen angewiesen. Dies gilt auch für den Vollzug des Fischereigesetzes.“

    ​Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen leistet wertvolle Hilfen beim Vollzug des Fischereigesetzes. „Zielführendes Verwaltungshandeln ist auf Praxiserfahrungen angewiesen. Dies gilt auch für den Vollzug des Fischereigesetzes. Der Fischereibeirat ist eine nun schon über 35 Jahre währende Erfolgsgeschichte,“ so Regierungspräsident Klaus Tappeser. In diesem Gremium bringen die Berufs- und Angelfischer ihren Sachverstand ein. Zugleich gewährleisten die Vertreter des Natur- und Umweltschutzes, dass auch deren Belange Gehör im Fischereibeirat finden.

    Mit der Sitzung am 24. Oktober 2018 endete die 7. Amtsperiode des Fischereibeirats beim Regierungspräsidium Tübingen. Regierungspräsident Klaus Tappeser dankte den Beiratsmitgliedern für ihr Engagement und die stets konstruktive sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit. Im Jahr 2019 wird der „neue“ Fischereibeirat der dann 8. Amtsperiode zusammenkommen.
     
    Den Fischereibeirat beschäftigten in den vergangenen Jahren viele Themen, die auch über Fachkreise hinaus Bedeutung haben. Dies sind etwa der Schutz der Fischbestände an Wasserkraftanlagen (beispielsweise durch Innovationen wie den Fischabstieg an der Wasserkraftanlage Rappenberghalde am Neckar in Tübingen oder den Fischaufstieg mittels „Fischlift“ wie bei der Wasserkraftanlage Neumühle an der Unteren Argen), Fischsterben aufgrund von Trockenperioden (z. B. „Hitzesommer“ 2018; Aalsterben im Bischofsee bei Rottenburg 2016) und die Auswirkungen von Bibern in Forellenbächen bzw. Forellenzuchtbetrieben sowie die Einwanderung von in Europa nicht heimischen, invasiven Signalkrebsen in Fließgewässer wie die Rotach.
     
    Alle Beiratsmitglieder sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.

    Die Mitglieder werden auch bei der Vergabe von Fördermitteln aus der Fischereiabgabe gehört, die bei der Ausstellung jedes Fischereischeins erhoben wird und der Projektförderung in der Fischerei dient. Aus diesen Mitteln werden neben wissenschaftlichen Untersuchungen zur fischereilichen Nutzung von Gewässern auch Maßnahmen zur Biotopverbesserung und Schulungen gefördert.
     
    Hintergrundinformation:
    Seit 1980 werden zur Beratung in fischereifachlichen Fragen beim Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg und bei den Regierungspräsidien Fischereibeiräte gebildet.
    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen hat sechs Mitglieder. Diese werden vom Regierungspräsidium Tübingen auf Vorschlag des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg e.V., des Landesnaturschutzverbandes e.V. bzw. der kommunalen Landesverbände berufen. Eine Amtsperiode dauert fünf Jahre.
     
    Der Fischereibeirat beim Regierungspräsidium Tübingen tagt unter dem Vorsitz von Regierungspräsident Klaus Tappeser, und zwar in der Regel einmal im Jahr.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.10.2018
    B 31 neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Errichtung einer Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Donnerstag, 25. Oktober 2018, die wegweisende Beschilderung an die neu errichtete Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu zwischen den Knotenpunkten B 31 neu / L 195 und B 31 neu / L 200 angebracht wird. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten der wegweisenden Beschilderung konnte diese nicht im Zusammenhang mit der Errichtung der Verkehrszeichenbrücke montiert werden.

    Die Arbeiten finden am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, ab 09:00 Uhr statt und werden voraussichtlich im Laufe des Nachmittages abgeschlossen.
     
    Während der Montage wird die B 31 neu in Fahrtrichtung Friedrichshafen zwischen der Tierheimkreuzung (B 31 neu / K 7786) und dem Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu / L 200) gesperrt. Die Gegenrichtung der B 31 neu bleibt befahrbar.
     
    Der überörtliche Verkehr der B 31 neu von Stockach kommend in Richtung Friedrichshafen wird über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt umgeleitet.
     
    Der Verkehr aus Stockach kommend in Fahrtrichtung Owingen sowie der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Tierheimknoten ausgeleitet und über die K 7786 und B 31 alt geführt. Ab dem Burgbergknotenpunkt (B 31 alt/ B 31 neu) wird der Verkehr auf der B 31 neu zum Knotenpunkt B 31 neu / L 195 und anschließend in Richtung Owingen geleitet.

    Der von Owingen kommende Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Knotenpunkt B 31 neu / L 195 über die B 31 neu bis zur Tierheimkreuzung und von dort über die K 7786 und die B 31 alt geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    24.10.2018
    Vom Rohstoff zum fertig abgepackten Lebensmittel – Besichtigung einer Lebensmittelproduktionsstätte mit Einblicken in die praktische Arbeit des Eich- und Beschusswesens Baden-Württemberg
    Einladung der Presse zum Vor-Ort-Termin mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Dienstag, 30.10.2018, um 14:30 Uhr in Ravensburg

    ​An die
    Damen und Herren der Medien

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Rohstoffe wie beispielsweise Milch, Getreide oder Zucker treten auf ihrem Weg zur fertigen Butter, zum frischen Brot oder zum köstlichen Kleingebäck immer wieder in Kontakt mit den Tätigkeitsfeldern der Eichämter. So bedarf es beim Abwiegen der Rohstoffe, dem Abfüllprozess oder bei der Endkontrolle des fertigen Lebensmittels geeichter Messgeräte. Denn egal, ob Rohstofflieferanten, verarbeitende Unternehmen oder schließlich die Verbraucherinnen und Verbraucher vor dem Supermarktregal: Sie alle möchten die richtige „Menge“ bekommen.
     
    Die Abteilung Eich- und Beschusswesen am Regierungspräsidium Tübingen ist mit ihren acht Eichämtern landesweit für das richtige Maß, für einwandfreies Messen und korrekte Füllmengen von abgepackter Ware, sogenannten Fertigpackungen, zuständig. Die knapp 200 „Eicherinnen und Eicher“ kontrollieren jährlich 164.000 Messgeräte und 130.000 Fertigpackungen. Damit leisten sie einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärken das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten.
     
    Zur Besichtigung einer Lebensmittelproduktionsstätte mit Einblicken in die praktische Arbeit des Eich- und Beschusswesens am Beispiel der Prüfung einer selbsttätigen Kontrollwaage und einer Fertigpackungsprüfung
     
    am Dienstag, 30. Oktober 2018, 14:30 Uhr,
    im Eichamt Ravensburg,
    Kanalstr. 45, 88214 Ravensburg,
     
    lade ich Sie auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser herzlich ein.
     
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden Abteilungsleiter Uwe Alle und seine Mitarbeiter die Arbeit des Eichamtes Ravensburg in einer Lebensmittelproduktionsstätte vor Ort vorstellen. Dabei wird die Prüfung eines dort verwendeten Messgerätes sowie dessen Funktion und Einsatzzweck erläutert. Zudem geht es um die Kontrolle von Fertigpackungen bereits bei den Herstellern.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 29. Oktober 2018, ist erforderlich, um den Zugang zur Lebensmittelproduktionsstätte zu ermöglichen. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gudrun Gauß (Tel.: 07071 757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    23.10.2018
    Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der L 259 zwischen Rißtissen und der Kreisgrenze Biberach erlassen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Planfeststellungsbeschluss vom 22. Oktober 2018 den Plan für den Ausbau der Landesstraße L 259 zwischen Rißtissen und der Kreisgrenze Biberach festgestellt. Durch diesen Beschluss kommt nun ein langjähriges Verfahren, welches von einigen Planänderungen geprägt war, zu einem erfolgreichen Abschluss.

    In dem Planfeststellungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens, denjenigen, über deren Einwendungen entschieden worden ist, und den Vereinigungen, über deren Stellungnahmen entschieden worden ist, zugestellt. Mit Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss den übrigen Betroffenen gegenüber als zugestellt.

    Von Montag, 29. Oktober 2018, bis einschließlich Montag, 12. November 2018, wird der Beschluss mit einer Ausfertigung des festgestellten Planes in den Städten Ehingen (Donau) und Laupheim sowie im Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen (Zimmer N 239) während der Dienststunden zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, diesbezüglich auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten. Gegen den Planfeststellungsbeschluss kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe beim Verwaltungsgericht Sigmaringen Klage erhoben werden. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.
     
    Die Bekanntmachung, der Beschluss und die Planunterlagen sind zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar unter:
     

    in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Maßnahme beinhaltet einen rund 860 Meter langen Ausbau der bestehenden L 259 von Rißtissen in Richtung Laupheim. Der Baubeginn liegt etwa 750 Meter nach dem Ortsende von Rißtissen auf der bestehenden L 259. Die geplante Ortsumgehung Rißtissen soll später an diesen Ausbauabschnitt angeschlossen werden. Das Ende befindet sich wenige Meter hinter der Kreisgrenze Biberach auf dem bereits ausgebauten Abschnitt der Gemarkung Laupheim.
     
    Innerhalb des Bereichs einer Wasserschutzzone II wird die Straße auf einer Länge von rund 450 Metern komplett erneuert. Die neue Straße wird hierbei weitestgehend auf der alten Trasse geführt, jedoch in Richtung Süden verbreitert.
     
    Im weiteren Verlauf wird die L 259 am rechten und teilweise am linken Fahrbahnrand unter Beibehaltung des bestehenden Straßenaufbaus auf einer Länge von rund 410 Metern lediglich verbreitert.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 5
    22.10.2018
    Im Einsatz für Natur und Bildung
    Landschaftspflegemaßnahme auf der Wacholderheide durch Ranger und Schulklassen
     Die 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen im Pflegeeinsatz mit den Rangern des Biosphärengebiets. Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Seit Anfang Oktober wird die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch zwei Ranger verstärkt. Zu ihren Aufgabenschwerpunkten gehören die Landschaftspflege und die Umweltbildung. Im Rahmen einer Pflegeaktion auf der Wacholderheide wurden nun beide Aufgaben miteinander verknüpft.

    Die beiden Ranger Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat empfingen vergangene Woche am Sternberg in Gomadingen rund 30 Kinder aus der 3. und 4. Klasse der Sternbergschule. Ziel war es, mit den Schülerinnen und Schülern, deren Lehrern und der Schäferei von Mackensen eine Landschaftspflegemaßnahme auf der Wacholderheide durchzuführen. Um eines der wesentlichen Alleinstellungsmerkmale des Biosphärengebiets zu erhalten, wurde die Wacholderheide zusätzlich zur regelmäßigen Beweidung durch Schafe von jungen Kiefern und Fichten befreit. Damit wird das Zuwachsen der Wacholderheide verhindert und somit ein sehr artenreicher und landschaftlich reizvoller Lebensraum geschützt.
     
    Nach einer kurzen Begrüßung durch den Gomadinger Bürgermeister Klemens Betz und Dr. Dorothea Kampmann von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb machten sich die Kinder gemeinsam mit den Rangern ans Werk. Die beiden Hauptamtlichen zeigten den Kindern wie man, ausgestattet mit Arbeitshandschuhen, Fichten und Kiefern ganz einfach aus dem Boden zieht. Aufgeteilt in mehrere Gruppen waren alle Beteiligten mit vollem Eifer bei der Sache. Nach zwei Stunden Arbeit konnte eine Fläche von rund 200 Quadratmetern von 160 heranwachsenden Nadelbäumen befreit werden. Im Anschluss transportierte die Schäferei von Mackensen die gezogenen Bäumchen ab. Die Kinder waren mit ihrer Arbeitsleistung sehr zufrieden, lernten nebenbei noch einiges über die typischen Pflanzen und Tiere der Wacholderheide und hatten viel Spaß.
     
    Diese Pflegemaßnahme veranschaulicht beispielhaft, was die Arbeit eines Rangers im Biosphärengebiet ausmacht. Gleichzeitig zeigte der Vormittag, wie Kinder sich aktiv im Naturschutz betätigen und somit in Kontakt mit den Themen des Biosphärengebiets kommen können. Für die Zukunft sind weitere derartige Maßnahmen geplant.
     
    Bildunterschrift:
    Die 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen im Pflegeeinsatz mit den Rangern des Biosphärengebiets. Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    22.10.2018
    Landesweite Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen zeigt Wirkung
    Rückläufige Angebote von cadmiumhaltigen Hartloten im Onlinehandel bestätigen gute Arbeit der Marktüberwachung

    ​Seit mehr als vier Jahren überwacht die für ganz Baden-Württemberg zuständige Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen das Verbot für cadmiumhaltige Hartlote im Onlinehandel. Seitdem ist ein stetiger Rückgang der auf den Online-Plattformen angebotenen, verbotenen Hartlote mit Cadmiumanteilen zu verzeichnen. „Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher steht für uns an erster Stelle“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Dieses Beispiel zeigt, dass die Arbeit unserer Marktüberwachung Früchte trägt.“

    Hartlotanwendungen findet man beispielsweise bei der Sanitärinstallation oder im Modellbau. Enthält das Hartlot Cadmium, entstehen durch das Löten bei hohen Temperaturen giftige, krebserregende Cadmiumdämpfe. Diese können beim Lötvorgang durch die Anwender eingeatmet werden, weshalb die Produktion und der Verkauf cadmiumhaltiger Hartlote verboten sind. Die Marktüberwachung am Regierungspräsidium Tübingen beobachtet den Online-Markt und lässt Angebote von cadmiumhaltigen Hartloten unverzüglich von den Online-Plattformen löschen. Durch die Information der Händler über die Gründe soll verhindert werden, dass die Hartlote erneut auf anderen Plattformen angeboten werden.
     
    Im Verlauf der letzten Jahre konnte das Regierungspräsidium Tübingen eine deutliche Sensibilisierung der Onlinehändler mit Blick auf das Cadmiumverbot bewirken. Waren es zu Beginn der Überwachung im Jahr 2014 jährlich um die 50 Verstöße, wurden in 2018 bislang erst sieben auffällige Angebote gefunden. Erfreulicherweise weisen zahlreiche Händler mittlerweile explizit in ihren Angeboten darauf hin, dass die von ihnen verwendeten Hartlote kein Cadmium enthalten.
     
    Bei den mangelhaften Angeboten handelt es sich meist um Altbestände, die aus Werkstattauflösungen oder Dachboden- bzw. Kellerentrümpelungen stammen. Seit geraumer Zeit produzieren die Lothersteller keine cadmiumhaltigen Hartlote mehr.
     
    Cadmiumhaltiges Hartlot ist häufig bereits an seiner Kennzeichnung erkennbar. So verrät beispielsweise das Kürzel L-Ag40Cd auf der Verpackung, dass neben 40 % Silber auch etwa 20 % Cadmium im Hartlot enthalten ist.
     
    Hintergrundinformationen:
    Zur Löslichkeit von Cadmium aus den Lötstellen selbst (z. B. bei Hautkontakt) liegen uns leider keine Daten vor. Nach unserer Einschätzung dürfte dieser Aufnahmepfad aber im Vergleich zum Lötvorgang selbst vernachlässigbar sein.
     
    Die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen hat die landesweite Aufgabe, die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zu überwachen. Ziel ist es dabei, die Verbraucherinnen und Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen und möglichen Wettbewerbsverzerrungen bei Wirtschaft und Industrie entgegen zu wirken.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    22.10.2018
    B 31 neu, Stockach – Überlingen, Bauabschnitt IIB
    Errichtung einer Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Dienstag, 23. Oktober 2018, eine Verkehrszeichenbrücke im Zuge der B 31 neu zwischen den Knotenpunkten B 31 neu / L 195 und B 31 neu / L 200 errichtet wird. Auf dieser Verkehrszeichenbrücke, die über den Fahrstreifen in Fahrtrichtung Überlingen und Friedrichshafen aufgestellt wird, werden die wegweisenden Beschilderungen angebracht. Aufgrund der großen Auslastung der ausführenden Firma konnte die Montage nicht bereits vor der Verkehrsfreigabe erfolgen.

    Die Arbeiten finden am Dienstag, 23. Oktober 2018, ab 09:00 Uhr statt und werden voraussichtlich im Laufe des Tages abgeschlossen.
     
    Während der Montage wird die B 31 neu in Fahrtrichtung Friedrichshafen zwischen der Tierheimkreuzung (B 31 neu / K 7786) und dem Abigknoten (Knotenpunkt B 31 neu / L 200) gesperrt. Die Gegenrichtung der B 31 neu bleibt befahrbar.

    Der überörtliche Verkehr der B 31 neu von Stockach kommend in Richtung Friedrichshafen wird über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt umgeleitet.
     
    Der Verkehr aus Stockach kommend in Fahrtrichtung Owingen sowie der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Tierheimknoten ausgeleitet und über die K 7786 und B 31 alt geführt. Ab dem Burgbergknotenpunkt (B 31 alt/ B 31 neu) wird der Verkehr auf der B 31 neu zum Knotenpunkt B 31 neu / L 195 und anschließend in Richtung Owingen geleitet.

    Der von Owingen kommende Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird am Knotenpunkt B 31 neu / L 195 über die B 31 neu bis zur Tierheimkreuzung und von dort über die K 7786 und die B 31 alt geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    19.10.2018
    Erlös aus dem Mitarbeiter-Bücherflohmarkt des Regierungspräsidiums Tübingen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser übergibt 1.300 Euro an den Verein „Kranke Kinder in der Schule e.V.“
     Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Friedel Nielebock und Edith Ramminger vom Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ sowie Anna-Lena Bez und Sabrina Fimpel, beide Regierungspräsidium Tübingen. Bildquelle: RPT

    ​Der Erlös aus dem diesjährigen Mitarbeiter-Bücherflohmarkt des Regierungspräsidiums Tübingen geht an den Tübinger Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“. Regierungspräsident Klaus Tappeser übergab am Freitag, 19. Oktober 2018, einen Scheck über 1.300 Euro  an die erste Vorsitzende des Vereins, Frau Edith Ramminger. Der traditionelle Bücherflohmarkt hatte 2018 einen Erlös in Höhe von 1.050 Euro ergeben, der vom örtlichen Personalrat beim Regierungspräsidiums Tübingen auf 1.300 Euro aufgestockt wurde. 

    „Mit unserer Spende unterstützen wir Projekte, durch die Kinder und Jugendliche trotz eines Unfalls oder einer Krankheit in den Schulalltag integriert bleiben und damit auch ihre sozialen Kontakte bewahren“, freute sich Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Frau Edith Ramminger bedankte sich bei den beiden Organisatorinnen des Mitarbeiter-Bücherflohmarkts, Frau Sabrina Fimpel und Frau Anna-Lena Bez, für ihren engagierten Einsatz. „Die Spende setzen wir für unsere beiden aktuellen Projekte ‚Warteschleife‘ und ‚Mit Tieren Kindern helfen‘ ein“, so Ramminger, die erste Vorsitzende des Vereins „Kranke Kinder in der Schule    e. V.“.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Erlöse aus dem traditionellen Mitarbeiter-Bücherflohmarkt des Regierungspräsidiums Tübingen gehen jedes Jahr an eine andere gemeinnützige Einrichtung.
    Der Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ unterstützt verunfallte und kranke Kinder sowie Jugendliche dabei, die Nachteile abzumildern, die insbesondere aus langen Klinikaufenthalten und  häufigen Arztbesuchen entstehen.
     
    Das Projekt „Warteschleife“ des Vereins „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ beinhaltet eine Schulbegleitung für Kinder und Jugendliche, die lange auf einen Platz in der Klinik warten müssen, sowie für die Übergangszeit nach einem langen Klinikaufenthalt. Das Projekt „Mit Tieren Kindern helfen“ ist ein tiergestütztes, naturpädagogisches Freizeitangebot für psychisch belastete und traumatisierte Kinder mit und ohne Fluchterfahrung. Für hochbelastete Kinder und Jugendliche ist diese Form der Unterstützung ein sehr geeignetes, niederschwelliges Angebot, das gute therapeutische Erfolge zeigt.
     
    Weitere Informationen zum Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ finden sich im Internet unter http://klinikschule-tuebingen.de/kranke-kinder-in-der-schule.html .
     
    Bild (von links):
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser mit Frau Friedel Nielebock und Frau Edith Ramminger vom Verein „Kranke Kinder in der Schule e. V.“ sowie Frau Anna-Lena Bez und Frau Sabrina Fimpel, beide Regierungspräsidium Tübingen. Bildquelle: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 10
    18.10.2018
    Messen, wiegen, prüfen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser zeigt sich mit der Arbeit des Eich- und Beschusswesens sehr zufrieden. „Der Jahresbericht spiegelt vortrefflich die landesweite Bedeutung der Einrichtung für den Verbraucherschutz.“
     Eichung einer Waage im Einzelhandel. Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen

    ​Das Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg ist als Abteilung des Regierungspräsidiums Tübingen für das ganze Land zuständig. Die rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zwölf über das ganze Land verteilten Dienstsitzen leisten einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz. Der nun vorliegende Jahresbericht blickt auf die Tätigkeitsfelder im vergangenen Geschäftsjahr zurück.

    Neben einem Blick auf die Kontrolltätigkeiten und Beanstandungsquoten wirft der Jahresbericht auch einen Blick auf neue Herausforderungen. „Die ‚smarte‘ Zukunft macht sich die Digitalisierung für die Überwachung, Eichung und Prüfung von Messgeräten zu nutze. Hier müssen neue digitale Verfahren entwickelt werden, die zuverlässig alle Aspekte des Datenschutzes berücksichtigen“, hält Regierungspräsident Klaus Tappeser fest.
     
    Beim Einschalten des Lichts, dem Aufdrehen des Wasserhahns oder dem Tanken des Autos erhalten Verbraucherinnen und Verbraucher meist täglich mehrmals unbewusst einen Einblick in den Tätigkeitsbereich der „Eicherinnen und Eicher“. Denn der Verbrauch von Strom, Wasser, Gas oder Treibstoff wird mit geeichten Geräten gemessen. Auch Abgasmessgeräte, Taxameter, Blutdruckmessgeräte oder Waagen an der Obst- oder Käsetheke unterliegen der gesetzlichen Eichpflicht. 2017 wurden 164.000 dieser Messgeräte durch den Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen geprüft, knapp 4 Prozent haben dabei die Prüfung nicht bestanden.
     
    Ebenso überwacht und kontrolliert der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen die richtige Füllmenge und die Angaben auf sogenannten „Fertigpackungen“. Fertigpackungen sind vorverpackte Waren, wie beispielsweise Getränkeflaschen, Kosmetika und Chipstüten. Von den rund 2.600 Stichproben wurden 13 Prozent aufgrund von zu viel oder zu wenig Inhalt in der Packung beanstandet. Dabei sind unter einer Stichprobe bis zu 125 Einzelpackungen zu verstehen.
     
    Diese Kontrollen sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und für einen fairen Wettbewerb sorgen. Verstöße gegen das Eichrecht werden daher mit Verwarnungen bzw. Bußgeldern geahndet. 2017 kam es zu 487 Verwarnungen und 671 Bußgeldern.
     
    Ein weniger alltägliches Tätigkeitsfeld kennzeichnet das Beschussamt in Ulm. Bei dieser zweiten Säule des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen handelt es sich um die einzige Prüf- und Zertifizierungsstelle für Waffen-, Munitions- und Sicherheitstechnik in Baden-Württemberg. Das Beschussamt ist weltweit eines der modernsten Institute dieser Art. Seine rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüften im vergangenen Jahr rund 388.000 Waffen auf ihre Sicherheit. Die Beanstandungsquote lag hier mit 0,5 Prozent relativ niedrig. Daneben geht es im Beschussamt um Materialprüfungen, Gutachten und Zertifizierungen.
     
    Schließlich wirft der Jahresbericht auch einen Blick auf den intensiven Austausch mit den Eichbehörden aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Neben der gemeinsamen Ausbildung von Eichbeamtinnen und Eichbeamten profitieren die drei Behörden von der gegenseitigen Nutzung und Beschaffung von Prüfausrüstungen.
     
    Der vollständige Jahresbericht des Landesbetriebs Eich- und Beschusswesen für das Geschäftsjahr 2017 ist online unter www.rp-tuebingen.de einsehbar.
     
    Hintergrundinformation:
    Als Abteilung 10 gehört der Landesbetrieb Eich- und Beschusswesen Baden-Württemberg zum Regierungspräsidium Tübingen. Der Landesbetrieb sorgt in den Dienststellen Albstadt, Donaueschingen, Dornstadt, Fellbach, Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Ravensburg und Schwäbisch Hall und mit der Direktion in Stuttgart durch die Eichung und Prüfung von Messgeräten für das richtige Maß, für richtiges Messen und die korrekte Füllmenge von abgepackten Waren. Damit leistet er einen aktiven Beitrag zum fairen Wettbewerb im Handel und stärkt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher, der Unternehmen und der Behörden, dass in Baden-Württemberg Maße und Gewichte stimmen und Messgeräte korrekt arbeiten. Das Beschussamt Ulm ist für die Sicherheit in der Waffen- und Munitionstechnik sowie für die Prüfung und Zertifizierung sicherheitstechnischer Materialien für den Personen- und Objektschutz zuständig.
     
    Bild:
    Eichung einer Waage im Einzelhandel; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    18.10.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung und Erneuerung von Schutzplanken zwischen Hechingen und Bodelshausen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert derzeit den Fahrbahnbelag der B 27 zwischen Hechingen und Bodelshausen. Nachdem die Arbeiten der ersten beiden Bauphasen planmäßig verlaufen sind, beginnt am Freitag, 19. Oktober. 2018, die Fahrbahndeckenerneuerung in Fahrtrichtung Balingen zwischen Hechingen-Nord (L 410) und Hechingen-Mitte. Die Sanierung schließt die Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Balingen mit ein. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung am Samstag, 03. November 2018, abgeschlossen.

    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Zeitgleich führt das Straßenbauamt des Landratsamts Zollernalbkreis die im Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord (L 410) bis zum Ende des vierstreifigen Abschnitts bei Bodelshausen begonnene Nachrüstung der Schutzplanken im Mittelstreifen fort.
     
    Verkehrsführung während der Bauzeit
    Ab Freitag, 19. Oktober 2018, bis Samstag, 3. November 2018, ist die Fahrbahn der B 27 in Fahrtrichtung Balingen zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord (Anschluss L 410) und Hechingen-Mitte voll gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Balingen wird daher vor dem Anschluss Hechingen-Nord auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und dort einspurig im Gegenverkehr bis zum Anschluss Hechingen-Mitte geführt. Die Anschlussstelle Hechingen-Mitte bleibt uneingeschränkt befahrbar.
     
    Im oben genannten Zeitraum sind auch die Auf- und Abfahrtsäste der Anschlussstelle Hechingen-Nord (L 410) in Fahrtrichtung Balingen für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr in Richtung Rangendingen wird an der Anschlussstelle Bodelshausen von der B 27 heruntergeleitet und über die L 389- Bodelshausen-K 6931- K7107- L410 geführt. Der von Rangendingen kommende Verkehr auf der L 410 wird über die K 7107 – K 7178 und den Anschluss Hechingen-Mitte auf die B 27 in Richtung Balingen/Rottweil geleitet. Der Verkehr in Richtung Burladingen wird über den Anschluss Hechingen-Mitte zur B 32 geleitet.
     
    Während der Fahrbahndecken- und Schutzplankenerneuerung zwischen dem Anschluss Hechingen-Mitte und dem Anschluss Bodelshausen steht in jeder Fahrtrichtung der B 27 durchgängig nur eine Fahrspur zur Verfügung.
     
    Die beiden provisorischen Lichtsignalanlagen am Anschluss zum Gewerbegebiet Lotzenäcker bei Hechingen-Stein bleiben in dieser Bauphase weiterhin in Betrieb, um dem Verkehr von der K 7107 kommend die Einfahrt auf die L 410 zu erleichtern.

    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.10.2018
    B 464, Planung der Ortsumgehung Reutlingen hat begonnen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit der Planung der Ortsumgehung Reutlingen im Zuge der B 464 begonnen. Die neue Trasse soll zwischen dem Knoten B 28 / B 312 Nordportal Scheibengipfeltunnel und dem Knoten B 464 / L 378 Rommelsbacher Straße verlaufen.

    „Die Ortsumgehung ist eine dringend notwendige Netzergänzung zum Scheibengipfeltunnel. Gerade mit Blick auf Umwelt- und Staubelastungen sowie Unfallrisiken ist sie ein wichtiger Bestandteil einer weiträumigen, ganzheitlichen Umfahrung der Reutlinger Innenstadt. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir jetzt schon in 2018 mit der Planung der Ortsumgehung Reutlingen starten können“, so Regierungspräsident Tappeser.
     
    Dem Regierungspräsidium Tübingen ist es ein großes Anliegen, den komplexen Planungsprozess transparent zu gestalten. Es werden alle planungsrelevanten Belange wie beispielsweise die Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit, die Wirtschaftlichkeit, die Umweltverträglichkeit und die Stadtentwicklung ergebnisoffen in den Planungsprozess miteinbezogen. Weitere wichtige Themenfelder, wie zum Beispiel die gesetzlichen Lärm- und Schadstoffgrenzwerte, werden ebenfalls berücksichtigt.
     
    Beginnen wird das Regierungspräsidium mit einer Grundlagenermittlung.
     
    Dabei werden alle in der Vergangenheit durchgeführten Untersuchungen und Planungen gesichtet, analysiert und plausibilisiert.
     
    Im Jahr 2019 wird eine großräumige Verkehrsuntersuchung stattfinden. In dieser werden alle relevanten Verkehrsströme sowie die Quell- und Zielverbindungen analysiert. Das Ergebnis dieser Verkehrsuntersuchung ist die Grundlage für alle weiteren, notwendigen Planungsschritte.
     
    Mit der Stadt Reutlingen, als wichtigstem Projektpartner, wird in Kürze ein Startgespräch stattfinden, um die ersten Planungsschritte abzustimmen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen wird die Öffentlichkeit regelmäßig in Pressemitteilungen über den Planungsfortgang informieren. Des Weiteren sollen öffentliche Informationsveranstaltungen stattfinden, in denen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Planung informieren können.
     
    Kontinuierliche Informationen zur Planung sind auch auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B464-Ortsumgehung-RT/Seiten/default.aspx

    Hintergrundinformationen:
    Insgesamt sieht der Bedarfsplan 2016 ein großes Investitionsvolumen von 1,8 Milliarden Euro für Straßenbaumaßnahmen im Regierungsbezirk Tübingen vor. Darunter sind die Projekte der ersten Stufe der Umsetzungskonzeption, also solche, die sich bereits im Bau oder in Planung befinden sowie die Projekte mit Planungsbeginn bis 2030.
     
    Vor dem Hintergrund der großen Anzahl von Maßnahmen im Vordringlichen Bedarf und angesichts der zur Verfügung stehenden Planungsressourcen hatte das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg eine landesweite Priorisierung der Projekte durchgeführt. Das Ergebnis wurde am 20. März 2018 bekannt gegeben.
     
    In der vorgelegten zweistufigen Umsetzungskonzeption für das Land Baden-Württemberg sollen zunächst die zahlreichen laufenden und noch nicht fertiggestellten Projekte des Bedarfsplans 2004 abgearbeitet werden. Zugleich werden die darüber hinaus bereits begonnenen Planungen weiter betrieben. Für die noch zu planenden restlichen Projekte aus dem Vordringlichen Bedarf wurde eine Priorisierung durchgeführt und eine Umsetzungskonzeption entwickelt. Voraussetzung für die Umsetzung der Vorhaben sind sukzessiv freiwerdende personelle und finanzielle Ressourcen.
     
    Im Regierungsbezirk Tübingen wurden vom Ministerium für Verkehr insgesamt zehn Straßenbauprojekte mit einem Investitionsvolumen von 650 Millionen Euro der zweiten Stufe mit Planungsbeginn bereits bis 2025 zugeordnet, d. h. bei diesen Projekten soll mit der Planung bis 2025 begonnen werden. In diesem zweistufigen Umsetzungskonzept befindet sich die Ortsumgehung Reutlingen in der Gruppe 1 mit einem Planungsbeginn bis 2025. Mit den Maßnahmen aus Gruppe 2 wird ab 2025 mit der Planung begonnen.
     
    Wie im Rahmen der Priorisierung angekündigt, hat das Regierungspräsidium Tübingen nun als erstes Projekt der zweiten Stufe der Umsetzungskonzeption mit der Planung zur B 464, Ortsumgehung Reutlingen begonnen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.10.2018
    B 28, Neckarbrücke bei Rottenburg am Neckar

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die Instandsetzung und Verstärkung der Neckarbrücke im Zuge der B 28 (L 361 alt) bei Rottenburg am Neckar. Im Vorfeld ist eine objektbezogene Schadensanalyse erforderlich. Hierzu werden am Donnerstag, den 18. Oktober 2018, auf der Neckarbrücke Proben des Fahrbahnbelags, der Brückenabdichtung und des Betons genommen. Diese Voruntersuchungen finden in der Zeit zwischen 8:30 Uhr und 16:00 Uhr statt. Während der Probeentnahme wird der Verkehr auf der Brücke jeweils auf einer Fahrspur pro Fahrtrichtung geführt. Die Linksabbiegespur stadteinwärts wird verkürzt, die Verkehrsführung und die Signalanlage an der Kreuzung B 28/Siebenlindenstraße bleiben unverändert.

    Die Brücke weist Schäden am Belag, den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus auf, die durch Umwelteinflüsse und den Verkehr hervorgerufen wurden. Die im Jahr 2019 beginnende Instandsetzung wird den dauerhaften Erhalt der Brücke sichern und zur Verkehrssicherheit beitragen. Das Bauwerk befindet sich am Ende des derzeit im Bau befindlichen Neubauabschnitts der B 28 Rottenburg – Tübingen und ist ein Element zur Ertüchtigung der Osttangente der Stadt Rottenburg. Nach der Sanierung werden auf der Brücke vier statt bisher drei Fahrspuren verlaufen.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis, da Behinderungen und Erschwernisse während der Zeit der Probenahme nicht auszuschließen sind.
     
    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 2
    15.10.2018
    Die Maus Frederick – Baden-Württembergs Lesebotschafterin ist wieder unterwegs
     Logo Frederik-Tag

    ​Frederick, die Farben und Sonnenstrahlen sammelnde Maus aus dem gleichnamigen Bilderbuch von Leo Lionni ist wieder unterwegs. Seit 1997 ist sie Namenspatin für das landesweite Literatur-Lese-Fest in Baden-Württemberg, den Frederick Tag. Vom 15. bis 20. Oktober 2018 wirbt Frederick erneut im Auftrag des Landes für den Spaß und die Freude am Lesen.

    Wie erfolgreich der Frederick Tag ist, zeigen die Zahlen des 20-jährigen Jubiläums im letzten Jahr. Über zwei Millionen Besucherinnen und Besucher bei über 40.000 Veranstaltungen sprechen für sich. Damit ist der Frederick Tag eine der bundesweit erfolgreichsten Aktionen zur Leseförderung und Lesemotivation.
     
    Die Ergebnisse der letzten IGLU-Studie - „Jeder fünfte Viertklässler kann am Ende der Jahrgangsstufe unzureichend lesen“ - zeigen, dass die Anstrengungen rund um die Leseförderung auch in Zukunft nicht nachlassen dürfen. Regierungspräsident Klaus Tappeser freut sich daher, dass alleine im Regierungsbezirk Tübingen in diesem Jahr wieder über 500 Veranstaltungen in Schulen und den Stadt- und Gemeindebibliotheken zum Frederick Tag stattfinden. „Leseförderung ist eine große gesellschaftliche Aufgabe für deren Erfolg viele Akteure wie Elternhaus, Schule und öffentliche Bibliotheken gemeinschaftlich gefordert sind. Der „Frederick Tag“ mit seinen Autorenlesungen, Poetry Slam, Kindertheaterveranstaltungen, Bibliothekenrallyes und vielem mehr ist dazu ein wichtiger attraktiver Baustein im Land, der meine volle Unterstützung erfährt“, so der Regierungspräsident. Er freut sich auch darüber, dass über die zentrale Koordinierung des Frederick Tags von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen das Regierungspräsidium Tübingen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Gemeinschaftsaufgabe Leseförderung beiträgt.
     
    Dank für die langjährige Unterstützung des Frederick Tages gilt dem Baden-Württembergischen Bibliotheksverband sowie den Volksbanken und Raiffeisenbanken.
    Weitere Informationen rund um den Frederick Tag und ein Veranstaltungskalender „Frederick on tour“ sind unter www.frederick.de zu finden.
     
    Im Regierungsbezirk Tübingen gibt es in den öffentlichen Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Städte und Gemeinden bzw. deren Stadt- und Ortsteile Veranstaltungen zum Frederick-Tag:

    Ammerbuch-Pfäffingen, Amstetten, Amtzell, Bad Saulgau, Bad Urach, Bad Waldsee, Baienfurt, Baindt, Balingen, Balingen-Frommern, Berghülen, Biberach, Bisingen, Bitz, Blaubeuren, Bodelshausen, Dettingen an der Erms, Dornstadt, Dotternhausen, Dußlingen, Ehingen (Donau), Eningen unter Achalm, Erbach, Ertingen, Friedrichshafen, Gammertingen, Geislingen, Gomaringen, Haigerloch, Hechingen, Heroldstatt, Hirrlingen, Horgenzell, Isny im Allgäu, Illerrieden, Kirchentellinsfurt, Kressbronn, Kusterdingen, Laichingen, Langenau, Laupheim, Leutkirch, Lichtenstein, Meckenbeuren, Meersburg, Mengen, Mössingen, Mössingen-Öschingen, Mössingen-Talheim, Munderkingen, Münsingen, Nehren, Neukirch, Neustetten, Oberstadion, Pfullendorf, Pfullingen, Pliezhausen, Reutlingen, Reutlingen-Betzingen, Reutlingen-Gönningen, Reutlingen-Rommelsbach, Reutlingen-Sondelfingen, Riederich, Riedlingen, Rosenfeld, Rottenburg am Neckar, Schelklingen, Sigmaringen, Tettnang, Trochtelfingen, Tübingen, Überlingen, Ulm, Uttenweiler, Waldburg, Wangen im Allgäu, Wannweil, Westerheim, Wilhelmsdorf, Winterlingen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Seinen Namen trägt der Frederick Tag in Anlehnung an das Bilderbuch „Frederick“ von Leo Lionni: die Maus Frederick sammelt lieber Wörter, Farben und Sonnenstrahlen als Vorräte für den Winter anzulegen und macht damit die kommenden grauen Wintertage ein bisschen bunter und kürzer. Alle weiteren wichtigen Informationen zum Frederick Tag 2018 sind unter www.frederick.de auf der Frederick-Tag-Homepage zu finden.
     
    Logo und Grafiken zum Frederick Tag können auf der Homepage https://www.frederick.de/der-frederick-tag/wer-ist-frederick.html heruntergeladen werden. Bitte benutzen sie dazu den „Presse-Button“ der Website.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    12.10.2018
    Landschaftspflegemaßnahme auf der Wacholderheide durch Ranger und Schulklassen am Freitag, 19.10.2018, 08:45 Uhr am Sternberg bei Gomadingen
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    seit Anfang Oktober 2018 wird die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch zwei Ranger verstärkt. Zu den Aufgabenschwerpunkten gehören u.a. die Bereiche Landschaftspflege und Umweltbildung. Im Rahmen einer Pflegemaßnahme auf der Wacholderheide gemeinsam mit rund 30 Kindern aus der 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen werden beide Aufgaben miteinander verknüpft. Unterstützt wird die Maßnahme vor Ort von der Schäferei von Mackensen aus Gomadingen.
     
    Die Pflegemaßnahme, bei der u.a. junge Kiefern und Fichten „gezogen“ und von der Wacholderheide entfernt werden, soll beispielhaft veranschaulichen, was die Arbeit eines Rangers im Biosphärengebiet ausmacht. Gleichzeitig zeigt der Pflegeeinsatz, wie Kinder sich aktiv im Naturschutz betätigen und somit in Kontakt mit den Themen des Biosphärengebiets kommen.
     
    Wir laden Sie ganz herzlich
     
    am Freitag, 19.10.2018, 08:45 Uhr
    Wanderparkplatz Braikestal am Sternberg, Gomadingen
     
    zur Pflegemaßnahme mit den beiden Rangern Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat sowie der 3. und 4. Klasse der Sternbergschule Gomadingen ein.
     
    Der Wanderparkplatz Braikestal ist von der K6734 von Gomadingen kommend in Richtung Bernloch linker Hand zu finden. Ein entsprechender Kartenausschnitt ist beigefügt. Geplantes Ende der Pflegemaßnahme ist gegen 11:00 Uhr. Über Ihre Teilnahme am Pressetermin würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 17.10.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Gudrun Gauß (Tel.: 07071/757-3009, Gudrun.Gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
     
    Anlage
  • Abteilung 4
    11.10.2018
    L 260, Sanierung des talseitigen Straßenrandes und Erneuerung der Fahrbahn zwischen Aitrach – Mooshausen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 15. Oktober 2018, den talseitigen Straßenrand und die Fahrbahn der L 260 zwischen Aitrach und Mooshausen sanieren. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung Ende November 2018 abgeschlossen.

    Die Maßnahme ist aufgrund von Längsrissen und starken Setzungen auf einer Länge von rund 400 Metern erforderlich. Zunächst werden zur Sicherung der rutschenden Böschung Stützscheiben aus Einkornbeton eingebaut. Dieser Beton ist wasserdurchlässiger, da ihm einheitlich große Kieskörner zugesetzt sind und er keinen Sand- bzw. Feinkornanteil hat. Auf diese Weise wird die Standsicherheit verbessert und die Kriechbewegung des Hanges gestoppt. Anschließend wird die Fahrbahn der Landesstraße erneuert. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 700.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Während der Maßnahme wird die L 260 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Der Verkehr von Aitrach kommend wird über die L 314 auf die L 301 bis nach Rot an der Rot und dann über die L 300 bis nach Tannheim und von dort auf die L 260 nach Mooshausen geführt.

    Der Verkehr aus der Gegenrichtung kommend wird ab Tannheim über die L 300 bis nach Ellwangen und weiter über die L 265 und die L 314 bis nach Aitrach geleitet.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    10.10.2018
    Neubau der B 30 zwischen Friedrichshafen (B31) und Ravensburg/Eschach
    Einladung der Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Informationsveranstaltung am Dienstag, 23. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen plant derzeit die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach und damit einen wichtigen Lückenschluss in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.

    Gerne möchte das Regierungspräsidium Tübingen den aktuellen Stand der Planung vorstellen und lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu einer
     
    öffentlichen Informationsveranstaltung
    am Dienstag, den 23. Oktober, um 18:30 Uhr,
    in die Humpishalle Brochenzell,
    Eugen-Bolz-Straße 1,
    88074 Meckenbeuren-Brochenzell

    ein.
     
    Im Rahmen der moderierten Informationsveranstaltung mit Regierungspräsident Klaus Tappeser informiert das Planungsteam der Abteilung 4 Straßenwesen und Verkehr sowie die beauftragten Gutachter des Regierungspräsidiums über den aktuellen Stand der Planung. Im Anschluss haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen zur Planung zu geben. Durch die Veranstaltung führt Ralf Eggert von der IFOK GmbH.
     
    Der projektbegleitende Arbeitskreis kommt an diesem Tag ebenfalls zusammen. An ihm nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, Kreisen, Fachbehörden und Verbände sowie Vertreter der Bürgerinitiativen und -gruppen teil.
     
     

    Hintergrundinformationen zur Planung

    Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach ist ein wichtiger Baustein des Konzeptes „Planungsfall 7“. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg zu entlasten.

    Die B 30 neu ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg und der B 31, Ortsumgehung Friedrichshafen, in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm.

    Gleichzeitig entlastet sie die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen.

    Derzeit findet eine Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg sowie mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) statt. Dazu wurden dem BMVI umfangreiche Unterlagen vorgelegt. Nach dem Abstimmungsprozess werden die für die Voruntersuchung erforderlichen Unterlagen, Gutachten und Fachbeiträge wie beispielsweise Erläuterungsberichte, Raumanalyse, Lärmberechnungen und Risikoanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie fertiggestellt. Die Vorplanung schließt mit einer Linienentscheidung und es erfolgt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss kann, sofern die Finanzierung durch den Bund freigegeben und die Ausführungsplanung mit den bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen ist, der Bau realisiert werden. Eine belastbare Aussage zum Zeitpunkt des Baubeginns kann im jetzigen Verfahrensstadium noch nicht gegeben werden.

    Weitere Informationen zur Planung sind auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B30/Seiten/default.aspx.
     
    Hinweis für die Redaktion:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    09.10.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 9. bis 27. Oktober 2018 in der Stadtbücherei in Meersburg zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 9. bis 27. Oktober 2018 in der Stadtbücherei in Meersburg zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    09.10.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 16. Oktober bis 9. November 2018 in der Gemeindebücherei in Meckenbeuren zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 16. Oktober bis 9. November 2018 in der Gemeindebücherei in Meckenbeuren zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.10.2018
    Besichtigung und gemeinsame Befahrung des Radwegs L 385 Dettingen- Ofterdingen mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit Juli 2018 ist das rund 4,2 Kilometer lange Teilstück der neuen Radwegverbindung zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen für den Radverkehr freigegeben. Aufgrund von bestehenden naturschutzrechtlichen Randbedingungen war eine durchgehende Asphaltierung des Radwegs nicht möglich. Es wird hauptsächlich das bereits vorhandene Forstwegenetz genutzt. Die Hitze und die geringen Niederschlagsmengen in den Sommermonaten hatten dazu geführt, dass der auf den Forstwegen neu aufgebrachte Schotterbelag in bestimmten Bereichen stark austrocknete und sich nicht mit den darunter liegenden Schichten verbinden konnte. Dadurch hatte sich vermehrt loser Splitt gebildet. Inzwischen wurden Nachbesserungsarbeiten durchgeführt, so dass eine bessere Befahrbarkeit der betreffenden Bereiche des Radwegs erreicht werden konnte.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich zu einem
     
    Besuch des Radweges L 385 Dettingen-Ofterdingen
    am Freitag, 12. Oktober um 10:30 Uhr,
    Waldparkplatz an der L 385, ca. 2,5 km südöstlich von Rottenburg/Dettingen
    (genauer Treffpunkt siehe beigefügte Karte)

    ein.
     
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser besteht die Möglichkeit, den Radweg mit einem Fahrrad abzufahren, um einen Eindruck über den aktuellen Zustand zu erhalten. Neben Vertretern der beiden betroffenen Gemeinden werden auch Mitarbeiter des Regierungspräsidiums aus den Abteilungen Straßenwesen und Verkehr, Umwelt und Forst teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 10. Oktober 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Das Regierungspräsidium Tübingen wird Fahrräder zur Verfügung stellen. Wir bitten Sie, einen eigenen Fahrradhelm mitzubringen. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel
     
    Anlage:
  • Abteilung 4
    05.10.2018
    B 27, Tunnel Dußlingen
    Austausch von Lärmschutzwänden

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Dienstag, 9. Oktober 2018, bis voraussichtlich Donnerstag, 11. Oktober 2018, ein Teil der defekten Lärmschutzwände an der B 27 in Dußlingen ausgetauscht wird. Insgesamt erfolgt ein Austausch von sechs Wandelementen durch neu hergestellte Einheiten. Hierbei handelt es sich um Elemente im Mittelstreifen der B 27 nördlich und südlich des Tunnels Dußlingen sowie auf der Stützwand zwischen der B 27 und der Hechinger Straße südlich des Tunnels.

    Zunächst werden die Wandelemente auf der Stützwand zwischen der B 27 und der Hechinger Straße in Dußlingen ausgetauscht. Die Arbeiten werden von der Hechinger Straße aus mit einem Autokran unter halbseitiger Einengung der Straße durchgeführt. Auf der B 27 in Fahrtrichtung Balingen wird die rechte Fahrspur aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt und der Verkehr  über die Überholspur geführt. Anschließend folgt der Austausch der Wandelemente im Mittelstreifen der B 27 nördlich und südlich des Tunnels Dußlingen. Hierfür wird jeweils in Fahrtrichtung Balingen und in Fahrtrichtung Tübingen die linke Fahrspur bzw. die Überholspur der B 27 für den Verkehr gesperrt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nach dem bereits in 2014 aufgetretenen ersten Schadensfall an den Lärmschutzwänden, bei dem sich Teile der sogenannten Vorsatzschale lösten, wurden im Jahr 2015 Sanierungsmaßnahmen an den betroffenen Elementen durchgeführt. Zur Verbesserung des Verbunds zwischen der Vorsatzschale und der Tragplatte der Wandelemente kamen Dübel zum Einsatz. Dieses Sanierungsverfahren wurde bundesweit bereits mehrfach erfolgreich angewendet.
     
    Im August 2017 löste sich an einem Lärmschutzwandelement im Mittelstreifen der B 27 in Dußlingen erneut ein Teilstück der Vorsatzschale. Zur Feststellung des Schadenumfangs fand im September 2017 eine Begutachtung und Bewertung der Lärmschutzwände statt.
     
    Da der Zeitraum bis zum Abschluss der erforderlichen Prüfungen und Bewertungen des Gutachtens nicht genau absehbar und ein Herabfallen weiterer Teile der Lärmschutzwand in den Verkehrsraum der B 27 weiterhin nicht auszuschließen waren, erfolgte im Dezember 2017 die zeitlich befristete Sicherung der Lärmschutzwände mit Sicherheitsnetzen. Diese Sicherungsmaßnahme ermöglichte die Verkehrsfreigabe der bis dahin gesperrten Überholspur auf der Richtungsfahrbahn Tübingen-Balingen.
     
    Zur abschließenden Bewertung der Lärmschutzwände finden seitens der Technischen Universität München derzeit weitere Materialprüfungen statt. Hierfür wurden im Juni 2018 drei Elemente der Lärmschutzwand in Dußlingen ausgebaut und zur Materialprüfungsanstalt der Technischen Universität München verbracht. Die aktuellen Prüfungen umfassen Auszugversuche an den bereits eingebrachten Dübeln. Die Versuche sollen zunächst Klarheit über die am Bauwerk vorliegenden Verhältnisse schaffen und Aufschluss darüber geben, weshalb sich trotz der bestehenden Verdübelung im August 2017 Teile der Vorsatzschale lösen konnten. Ein entsprechendes Gutachten soll Ende 2018 vorliegen.
     
    Unabhängig von den Ergebnissen des Gutachtens hat sich der Lärmschutzwandhersteller dazu entschieden, einige Wandplatten der Lärmschutzwände neu zu produzieren und im Rahmen der Gewährleistung auszutauschen. Die Kosten für die gutachterlichen Tätigkeiten und Materialprüfungen sowie für sämtliche Sanierungsarbeiten erfolgen ebenfalls im Rahmen der Gewährleistung. Aufgrund des bereits in 2014 eingetretenen Schadensfalls wurden die Gewährleistungsfristen im Bauvertrag verlängert. Dem Bund als Straßenbaulastträger entstehen hierdurch keine Kosten.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel,
    Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.  
  • Abteilung 4
    04.10.2018
    B 31, Erhaltungsmaßnahmen zwischen Ludwigshafen und Sipplingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,4 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 31 zwischen dem Ortsausgang von Ludwigshafen und dem Bahnhof in Sipplingen erneuern. Im Anschluss werden einzelne Bereiche des parallel verlaufenden Radweges saniert. Während dieser Maßnahmen wird die B 31 im Baustellenbereich ab Montag, 8. Oktober 2018, bis voraussichtlich Freitag, 2. November 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Rissbildungen, Verdrückungsschäden und Ausbrüchen im Fahrbahnbelag erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Während der Bauzeit wird der Verkehr der B 31 in Richtung Ludwigshafen ab Überlingen-Aufkirch über die K 7786 zur B 31n und A 98 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“ auf die B 31 nach Ludwigshafen geleitet. Zwischen Überlingen und Sipplingen bleibt die B 31 befahrbar.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Sipplingen wird in Ludwigshafen über die B 31 nach Stockach und von dort über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-Ost“, über die A 98, die B 31n und die K 7786 in Richtung Überlingen zur B 31 geleitet.
     
    Außerdem wird der überörtliche Verkehr der B 34 in Fahrtrichtung Überlingen  bereits ab Espasingen über die B 313 und über die Anschlussstelle der A 98 „Stockach-West“ auf die A 98 und B 31n in Richtung Überlingen geführt.
     
    Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu benutzen. Die Polizei wird verstärkt Kontrollen durchführen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    04.10.2018
    B 28 Böhringer Steige bei Bad Urach
    Beginn der Sanierungsarbeiten am Montag, 8. Oktober 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Montag, 8. Oktober 2018, die Hangrutschung an der Böhringer Steige bei Bad Urach im Verlauf der B 28 saniert wird. Mit Beginn der Maßnahme wird die Böhringer Steige für den Verkehr voll gesperrt.

    Bei günstigen Witterungsverhältnissen und sofern keine Änderung der erkundeten Geologie auftritt, wird die Böhringer Steige im Bereich der Rutschung noch vor Weihnachten 2018 mit einem Provisorium für den Verkehr über den Winter freigegeben. Im Frühjahr 2019 werden die Arbeiten fortgesetzt und die Böhringer Steige erneut voll gesperrt. Im Anschluss an die Hangsicherungsarbeiten wird voraussichtlich im Sommer 2019 die Fahrbahndecke der B 28 erneuert. Diese Sanierungsarbeiten werden dann voraussichtlich im Herbst 2019 abgeschlossen.
    Die Kosten für die Erstellung der Hangsicherungsmaßnahmen belaufen sich auf rund 4,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen. Ziel ist es, die Rutschung dauerhaft und nachhaltig zu beseitigen und weiteren Rutschungen vorzubeugen.
     
    Gegenstand der Arbeiten
    Im Bereich der Hangrutschung wird eine vierzig Meter lange und acht Meter breite Stahlbetonplatte über Stahlbetonpfähle in den anstehenden Weißjurafels eingespannt. Die weiteren zu sichernden Bereiche werden mit mehreren Bohrpfahlwänden stabilisiert. Diese Pfähle haben einen Durchmesser von neunzig Zentimetern und werden am talseitigen Rand der B 28 auf einer Länge von rund 240 Metern in den Untergrund eingebracht. Zusätzlich sind auf der Bergseite Drainageleitungen eingeplant, die künftig starke Wasserzutritte vom Berg abfangen.
     
    Verkehrsführung während der Maßnahme:
    Während der Maßnahme wird die Böhringer Steige für den Verkehr voll gesperrt. Der Verkehr auf der B 28 von Bad Urach in Fahrtrichtung Ulm wird über die B 465 nach Seeburg und weiter über die L 245 nach Römerstein-Böhringen umgeleitet. Der Verkehr in Fahrtrichtung Bad Urach wird ab Römerstein-Böhringen über die K 6758 nach Grabenstetten und weiter über die L 211 nach Bad Urach geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Ende Januar 2018 ist im Bereich der Böhringer Steige im Verlauf der B 28 zwischen Bad Urach und Römerstein-Böhringen eine Rutschung aufgetreten.

    Grund hierfür waren sehr starke und anhaltende Niederschläge. Unmittelbar nach dem Hangrutsch wurde die Schadstelle durch einen geologischen Sachverständigen untersucht, um den geologischen Aufbau festzustellen. Parallel wurden zusätzliche Verdachtsstellen oberhalb und unterhalb der Rutschung erkundet. Basierend auf den gutachterlichen Stellungnahmen hat ein Fachbüro eine Bauwerksplanung und die erforderliche erdstatische Berechnung erstellt. Um Zeit einzusparen, wurden parallel die Ausschreibungsunterlagen erarbeitet. Die öffentliche Ausschreibung der Bauarbeiten erfolgte am 3. August 2018 und deren VergabeMitte September 2018.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.10.2018
    Ausbau des Radwegenetzes entlang der B 30 zwischen Baindt/Sulpach - Bad Waldsee/Enzisreute-Kümmerazhofen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Donnerstag, 4. Oktober 2018, der Ausbau des Radwegenetzes entlang der B 30 zwischen Baindt/Sulpach in Richtung Bad Waldsee/Enzisreute-Kümmerazhofen beginnt.
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Baumaßnahme voraussichtlich Ende Oktober 2018 abgeschlossen sein.

    Diese Radwegeverbindung ist Teil des RadNETZ Baden- Württemberg, mit dem ein flächendeckendes, durchgängiges Netz alltagstauglicher Fahrradverbindungen zwischen Mittel- und Oberzentren entlang der wichtigsten Siedlungsachsen im Land geschaffen wird. Die Verbindung hat auch in der Radwegenetzkonzeption des Landkreises Ravensburg eine sehr hohe Priorität. Das nördliche Kreisgebiet, unter anderem die Stadt Bad Waldsee, erhält damit eine alltagstaugliche Radverkehrsverbindung an das Schussental.
     
    Die Radwegverbindung wird in zwei Abschnitten realisiert. In einem ersten Abschnitt wird der bisher gekieste land- und forstwirtschaftliche Weg bis zum Schanzwiesweiher asphaltiert. In einem zweiten Abschnitt wird bei der asphaltierten Gemeindestraße ab dem Schanzwiesweiher in Richtung Bad Waldsee/Kümmerazhofen der Asphaltaufbau verbessert. Durch diese neuen Asphaltbeläge wird der notwendige Qualitätsstandard für eine Radwegeverbindung nach dem RadNETZ Baden- Württemberg erreicht. Außerdem werden die Verkehrsverhältnisse für Radfahrer deutlich verbessert.
     
    Während der Bauzeit werden der forst- und landwirtschaftliche Weg sowie die Gemeindestraße gesperrt. Die erforderlich werdende Umleitung des land- und forstwirtschaftlichen Verkehrs sowie der Radfahrer erfolgt zwischen Baindt/Sulpach und Kümmerazhofen über die Forstwege im Sulpacher Wald. Die Umleitung wird gut sichtbar ausgeschildert sein.
     
    Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 400.000 Euro. Davon trägt der Bund rund 280.000 Euro. Die Stadt Bad Waldsee beteiligt sich mit rund 120.000 Euro.
    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    01.10.2018
    Fördermittel für innovative Projekte im Biosphärengebiet Schwäbische Alb zu vergeben
    Projektanträge müssen bis spätestens 15. November 2018 eingereicht werden

    ​Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ unterstützt mit jährlich 200.000 Euro innovative und nachhaltige Projekte im Biosphärengebiet. Die vollständig ausgefüllten Antragsunterlagen für die anstehende Förderrunde 2019 müssen der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bis spätestens 15. November vorliegen.

    Rund 2,5 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ konnten seit 2008 pfiffigen Projektideen die notwendige Anschubfinanzierung geben. Seit Bestehen des Förderprogramms sind damit über 250 Projekte aus den Handlungsfeldern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Nachhaltige Regionalentwicklung“, „Historisch-kulturelles Erbe“, „Biodiversität und Forschung“ sowie „Öffentlichkeitsarbeit“ auf den Weg gebracht worden.
     
    Für die nun anstehende Förderrunde 2019 können ab sofort von Vereinen und Verbänden, Kommunen, Erzeugerzusammenschlüssen und Unternehmen sowie von Privatpersonen Anträge eingereicht werden. Die Fördervoraussetzungen für ein mögliches Projekt, die Förderkonditionen sowie das Antragsformular sind online unter www.biosphaerengebiet-alb.de einsehbar.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb geben allen Interessierten im persönlichen Kontakt Tipps und Hilfestellungen für eine Förderung und begleiten die Projekte auch nach erfolgter Antragsbewilligung weiter.
     
    Eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Beantragung der finanziellen Unterstützung ist die fristgerechte Einreichung der Unterlagen. Der vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antrag muss bis spätestens 15. November 2018 in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb eingegangen sein. Neben der ausführlichen Projektbeschreibung sind zu diesem Zeitpunkt bereits drei vergleichbare Angebote, ein detaillierter Zeitplan und erforderliche Genehmigungen beizulegen.
    Alle fristgerecht eingegangenen Anträge werden dann in der Geschäftsstelle gesichtet und mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Neben der Prüfung, ob eine Förderung über die Landschaftspflegerichtlinie möglich ist, muss das Projekt die Ziele des Biosphärengebiets unterstützen. Der Beirat des Vereins „Biosphärengebiet Schwäbische Alb e. V.“ entscheidet im März 2019 über die Vergabe der Mittel.
     
    Für das Planungsjahr 2019 sind neben Projekten aus den bereits genannten Handlungsfeldern die zwei Förderschwerpunkte „Nachhaltige Mobilität“ und „Inklusion“ vorgesehen. Darunter sind die Förderung einer nachhaltigen Mobilität insbesondere im Freizeitverkehr sowie die Förderung fehlender ÖPNV-Anbindungen bei Großveranstaltungen im Biosphärengebiet zu verstehen. Im Bereich der Inklusion werden Projekte unterstützt, die Angebote barrierearm gestalten und Menschen mit Beeinträchtigung oder Migrationshintergrund bei ehrenamtlichen Aufgaben integrieren. Projekte aus diesen Schwerpunktbereichen werden im Rahmen der Förderung prioritär behandelt. Die Förderfähigkeit dieser Maßnahmen wird durch Expertinnen und Experten geprüft. Aufgrund der begrenzten jährlichen Fördermittel können Infrastrukturmaßnahmen nur bedingt berücksichtigt werden.
     
    Hintergrundinformationen
    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ erstreckt sich auf eine 85.300 Hektar große Gebietskulisse, bestehend aus den 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet. Anträge können von Kommunen, Vereinen und Verbänden, Interessensgemeinschaften oder auch Privatpersonen gestellt werden. Ehe die Projekte dem Beirat zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb bzw. das Regierungspräsidium Tübingen und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm.
     

    Ansprechpartner in der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    28.09.2018
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich Bad Wurzach

    ​Wie bereits mitgeteilt, lässt das Regierungspräsidium Tübingen den schadhaften Fahrbahnbelag der B 465 in Bad Wurzach erneuern.
    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Erster Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Seit Montag, 10. September 2018, wird der Fahrbahnbelag der B 465 von der Einmündung Ravensburger Straße bis einschließlich Kreisverkehr Leutkircher Straße erneuert. Die Arbeiten verlaufen planmäßig, sodass dieser Streckenabschnitt voraussichtlich am Freitag, 5. Oktober 2018, für den Verkehr freigegeben wird.
     
    Zweiter Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Die Erneuerung der Fahrbahndecke der B 465 (Dr.-Harry-Wiegand-Straße) vom Bahnübergang bis zur Biberacher Straße einschließlich des Kreuzungsbereichs erfolgt nach Fertigstellung des ersten Abschnitts. Dadurch wird der Eingriff in den Verkehrsfluss minimiert. Die Arbeiten beginnen am Montag, 8. Oktober 2018, und werden voraussichtlich am Mittwoch, 24. Oktober 2018, abgeschlossen sein.

    Während der Bauzeit wird die B 465 im betroffenen Bereich voll gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet Niedermühlenweg bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
    Der Verkehr in Richtung Biberach wird ab Bad Wurzach über L 314 – Mennisweiler – K 7933 – Haisterkirch – K 7933 – Osterhofen - K 7931 umgeleitet. Die Umleitung für den Verkehr in Richtung Leutkirch wird ab Unterschwarzach über K 7929 – K 7928 – Dietmanns – L 265 – L 314 geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 5
    28.09.2018
    „Ranger-Talk“ – Vorstellung der neuen Ranger im Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    Einladung der Presse

    ​An die
    Damen und Herren der Medien,


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    Anfang Oktober wird die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb durch zwei Ranger verstärkt. Wer die beiden „Neuen“ sind und welche Aufgaben sie in der durch die UNESCO ausgezeichneten Modellregion übernehmen, wird erstmals in einem „Ranger-Talk“ vorgestellt.
     
    Dieses neue Format draußen vor Ort in der Landschaft soll den Austausch und den Kontakt der Ranger mit den Gästen des Biosphärengebiets befördern. Ziel ist es, vorbei kommende Spaziergänger und Wanderer über das Biosphärengebiet, die konkrete Situation vor Ort sowie naturschutzfachliche Themen zu informieren. 
     
    Wir laden Sie ganz herzlich
     
     
    am Donnerstag, 04.10.2018, 16:00 Uhr
    Gütersteiner Wasserfall, Bad Urach
     
     
    zum „Ranger-Talk“ mit Regierungspräsident Klaus Tappeser und den beiden Rangern Steffen Schretzmann und Daniel Schlemonat ein.
     
    In der Anlage finden sie die Anfahrtsskizze.
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressetermin würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine Anmeldung bis spätestens Dienstag, 02.10.2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung zum Pressetermin richten Sie bitte an Dagmar Roming-Fischer (Tel.: 07071/757-3011, Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher

     

    Anlage:
     
    Anfahrtsskizze

     
  • Abteilung 4
    28.09.2018
    B 312, Neubau von Einfädelungsstreifen am Anschluss der L 378a bei Metzingen West

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Dienstag, 2. Oktober 2018, an der B 312 am Anschluss der L 378a bei Metzingen West, dem sogenannten „Bräuchleknoten“, jeweils in Fahrtrichtung Reutlingen und Stuttgart ein 150 Meter langer Einfädelungsstreifen angebaut sowie die Auf- und Abfahrtsrampen von und zur L 378a angepasst werden. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Baumaßnahme voraussichtlich Ende Dezember 2018 abgeschlossen.

    Die geplanten Einfädelungsstreifen sollen das Einbiegen auf die B 312 verbessern und der Erhöhung der Verkehrssicherheit dienen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 900.000 Euro und werden jeweils zur Hälfte vom Land Baden-Württemberg und vom Bund getragen.
     
    Die Gesamtmaßnahme ist in zwei Bauphasen unterteilt:
     
    Bauphase 1 – Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart
    In der ersten Bauphase wird der Einfädelungsstreifen in Fahrrichtung Stuttgart hergestellt. Zur Sicherung der Arbeitsstelle wird am Fahrbahnrand der B 312 eine transportable Schutzwand aufgestellt. Die Fahrbahn der B 312 wird in diesem Bereich eingeengt und die zulässige Geschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt. Der Aufbau der Arbeitsstellen- und Verkehrssicherung erfolgt am Dienstag, 2. Oktober 2018, ab 19:00 Uhr, und wird bis in die frühen Morgenstunden des 3. Oktobers 2018 andauern. Die B 312 wird in diesem Zeitraum halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Das Zu- und Abfahren auf bzw. von der L 387a auf die B 312 ist in diesem Zeitraum nicht möglich.
     
    Nach der Einrichtung der Verkehrssicherung beginnen die eigentlichen Straßenbauarbeiten, welche voraussichtlich Anfang November 2018 abgeschlossen werden.
     
    Während der Bauarbeiten ist ein Auffahren von der L 378a auf die B 312 in Fahrtrichtung Stuttgart nicht möglich. Der Verkehr wird über die L 378a zur Stuttgarter Straße und dann über die Nordtangente von Metzingen zur B 312 umgeleitet. Das Zufahren auf die B 312 erfolgt an der Anschlussstelle „Metzingen-Nord“.
     
    Bauphase 2 - Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen:
    In der zweiten Bauphase wird der Einfädelungsstreifen in Fahrtrichtung Reutlingen hergestellt. Die Arbeiten der Bauphase 2 beginnen Anfang November 2018 und werden voraussichtlich im Dezember 2018 abgeschlossen. Über die Verkehrsführung und den zeitlichen Ablauf wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    28.09.2018
    Aktueller Stand Bundestraßenprojekte im Landkreis Tübingen
    Einladung der Presse zur Informationsveranstaltung am Freitag, den 5. Oktober 2018

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    um den Ausbau der Straßeninfrastruktur voranzubringen und Menschen und Kommunen vom Verkehr zu entlasten, arbeitet das Regierungspräsidium derzeit intensiv an mehreren großen Bundestraßenprojekten im Landkreis Tübingen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung werden wir Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie kommunale Entscheidungsträger über den aktuellen Stand dieser Projekte informieren. Zu dieser
     
    Informationsveranstaltung 
    am Freitag, den 5. Oktober 2018, um 18:00 Uhr
    im Landratsamt Tübingen (Großer Sitzungssaal)
    Wilhelm-Keil-Straße 50, 72072 Tübingen
     
    laden wir Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser und Herrn Landrat Joachim Walter, herzlich ein.
     
    Den Programmablauf können Sie der anhängenden Anlage entnehmen.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Donnerstag, 4. Oktober 2018, erleichtert uns die weitere Organisation.
     
    Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel (Pressesprecher RP Tübingen) / Martina Guizetti (LRA Tübingen)
     
    Anlage
  • Abteilung 4
    26.09.2018
    L 359, Ortsdurchfahrt Ammerbuch-Reusten
    Halbseitige Sperrung am 27. September 2018 zur Durchführung von geologischen Erkundungsbohrungen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Donnerstag, 27. September 2018, in der Ortsdurchfahrt von Ammerbuch-Reusten geologische Erkundungsbohrungen durchgeführt werden. Es ist geplant, die Arbeiten am gleichen Tag abzuschließen.

    Während der Arbeiten wird die L 359 ab circa 09.00 Uhr im Bereich der Jesingerstraße auf Höhe der Gebäude mit den Nummern 18 bis 25 halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer lokalen Engstellenregelung an der Baustelle vorbei geführt. Mit Behinderungen im Baustellenbereich ist zu rechnen. Ortskundige Fahrer werden gebeten, den Bereich nach Möglichkeit über die alternativen Fahrtrouten zu umfahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen führt Baugrunderkundungen durch, um den geologischen Aufbau des Untergrunds im Bereich der bestehenden Stützwände zu beurteilen. Hierzu erfolgen mehrere Erkundungsbohrungen auf einer Gesamtlänge von rund 50 Metern. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen der Bewertung der Dauerhaftigkeit und Standsicherheit der bestehenden Stützwände.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    26.09.2018
    A 8, 6-streifiger Ausbau zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord, Bauabschnitt 1 (Dornstadt – Ulm-Nord)

    ​Der Verkehr beider Fahrtrichtungen auf der A 8 zwischen Dornstadt und Ulm-Nord wird Anfang des Jahres 2019 auf die provisorisch verbreiterte Richtungsfahrbahn Stuttgart verlegt. Danach beginnen die eigentlichen Bauarbeiten zum Ausbau der Richtungsfahrbahn München von zwei auf drei Fahrstreifen sowie die Herstellung der neuen Anschlussstelle Ulm-Nord.

    Um den Verkehr verlegen zu können, muss unter anderem eine Behelfsbrücke über die Bahnstrecke Stuttgart – Ulm im Zuge der Autobahn errichtet werden. In mehreren Nachteinsätzen, beginnend in der Nacht von Sonntag, 30. September 2018, auf Montag, 1. Oktober 2018, werden dazu Teile der Behelfsbrücke und Fertigteile für die parallel verlaufende Brücke zum Gewerbegebiet Mergelgrube eingehoben.
     
    Weiterhin wird ab kommender Woche (KW 40) das Traggerüst zur Verbreiterung der Brücke über den Eiselauer Weg, welcher die Gewerbegebiete „Ulmer Norden“ und „Himmelweiler“ verbindet, hergestellt. Zum Einbau der Gerüstteile muss der Eiselauer Weg mehrfach für kurze Zeit gesperrt werden. Die Sperrungen werden durch eine verkehrsabhängige Ampelanlage geschaltet. 
    Die vorbreitenden Arbeiten dauern bis Anfang 2019 und finden neben der Autobahn statt. Verkehrsbeschränkungen auf der A 8 sind über das bisherige Maß hinaus nicht vorgesehen.
     
    Nach Umlegung des Verkehrs auf das Provisorium werden im Jahr 2019 die bestehenden Brückenbauwerke der Autobahn abgebrochen und durch breitere Bauwerke ersetzt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Weitere Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Allgemeine Informationen zum Ausbau der A 8 auf der Albhochfläche sind auf der Homepage des Regierungspräsidiums Tübingen unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/Ref42/BAB-A8/Seiten/default.aspx
    zu finden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Pflegen für Natur und Artenvielfalt - Biotoppflegemaßnahmen auf den Wacholderheiden im Großen Lautertal
     Roter Scheckenfalter (Melitaea didyma); Foto: Gabriel Hermann

    ​Anfang Oktober starten im Rahmen des Projekts „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ die Pflegemaßnahmen auf den Wacholderheiden bei Münsingen-Hundersingen und Münsingen-Buttenhausen.

    Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren sowie der Stadt Münsingen und der BruderhausDiakonie koordiniert und bearbeitet die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb das Projekt „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“. Ziel des Vorhabens ist es, Gehölze und Sträucher auf stark verbuschten Wacholderheiden zu beseitigen und somit wieder den typischen Lebensraum vor allem für Sonne liebende Tiere und Pflanzen zu schaffen.
     
    Nachdem der zu pflegende Bereich im vergangenen Jahr kartiert und von Experten eine Maßnahmenplanung erarbeitet und abgestimmt wurde, steht nun die Umsetzung im Vordergrund. Mit der Freihaltung der Wacholderheiden leisten die beteiligten Akteure einen aktiven Beitrag insbesondere zur Artenvielfalt bei Schmetterlingen und Heuschrecken. Zudem wird das charakteristische Landschaftsbild der Schwäbischen Alb erhalten. Auch für die Schäferinnen und Schäfer wird die Beweidung der Flächen erleichtert, da die Herden in gehölzarmen, gut einsehbaren Wacholderheiden besser zu führen sind.
     
    Für diesen Winter sind im Rahmen des Projekts Pflegemaßnahmen im Großen Lautertal vorgesehen. Schwerpunkte sind die Wacholderheiden bei Münsingen-Buttenhausen an der Eichhalde, der Galgenhalde und der Tonhalde sowie bei Münsingen-Hundersingen am Machtelsberg. An der Buttenhausener Eichhalde werden auch Maßnahmen im Auftrag des Referats Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums umgesetzt.
     
    Das Vorhaben wird von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg im Zeitraum von 2017 bis 2020 gefördert.
     
    Bildunterschrift:
    Der in Baden-Württemberg gefährdete und auf Magerrasen angewiesene Rote Scheckenfalter (Melitaea didyma). Foto: Gabriel Hermann.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Wacholderheiden prägen den Charakter der Schwäbischen Alb und sind ein bundesweites Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets. Die sehr artenreichen und landschaftlich reizvollen Lebensräume sind durch jahrhundertelange Beweidung entstanden. Durch den starken Rückgang der Schafhaltung in den letzten Jahrzehnten verbuschen jedoch viele Wacholderheiden oder haben sich bereits zu Wald entwickelt.

    Daher liegen die heute noch vorhandenen Wacholderheiden vielfach isoliert voneinander, was den Austausch von Tier- und Pflanzenarten erschwert oder sogar verhindert. Dieser Austausch ist aber für den Erhalt verschiedener Tier- und Pflanzenarten dringend erforderlich.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    25.09.2018
    Planwagenfahrt entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes
    Biosphärenzentrum Schwäbische Alb lädt mit zwei PS zum Sternenberg ein
     Planwagenfahrt, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
    ​Am Samstag, 6. Oktober 2018, können Interessierte mit einem Planwagen eine faszinierende Tour entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes unternehmen. Ziel ist der Sternenberg-Turm in Münsingen-Böttingen. Neben der tollen Aussicht können die Gäste vor Ort auch einen kleinen regionalen Imbiss genießen. Unterwegs versorgt Truppenübungsplatz-Guide Rita Goller die Mitfahrenden mit allerhand Wissenswertem zum ehemaligen Truppenübungsplatz und zum Biosphärengebiet.
    Die Landschaft entlang des ehemaligen Truppenübungsplatzes kann abwechslungsreicher nicht sein. Die Natur ist atemberaubend schön und teilweise scheint die Zeit seit über 100 Jahren still zu stehen. Die Planwagenfahrt zum Sternenberg-Turm in Münsingen-Böttingen lädt zum Entspannen, Erfahren, Entdecken und Genießen ein.
     
    Auf bewährte Weise führt die Pferdepension Bächtle die Gäste in dem von zwei Pferden gezogenen Planwagen vom Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen-Auingen zum Parkplatz Sternenberg nach Böttingen. Aufgrund der großen Nachfrage in der Vergangenheit werden insgesamt zwei Touren mit Abfahrtszeiten um 13:00 Uhr und 15:15 Uhr angeboten. Truppenübungsplatz-Guide Rita Goller erzählt während der Fahrt spannende Geschichten und Wissenswertes zum ehemaligen Truppenübungsplatz, zu über 100 Jahre Militärgeschichte, Flora und Fauna, Land und Leute und zu vielem mehr. Vom Parkplatz Sternenberg aus führt ein zehnminütiger Fußmarsch zum Turm. Dort lässt sich hervorragend in die Ferne schweifen. Die Stille und Weite des Platzes können die Teilnehmenden bequem auf den vorhandenen Liegen beim Turm genießen. Nach ausgiebiger Rast mit Kaffee und Kuchen aus regionalen Zutaten wird die Rückfahrt zum Biosphärenzentrum angetreten. Nach insgesamt zwei Stunden sind die Mitreisenden wieder zurück und haben dann noch die Möglichkeit in der Ausstellung des Besucherzentrums zu verweilen.
     
    Eine Anmeldung für die Planwagenfahrt 13:00-15:00 Uhr bzw. 15:15-17:15 Uhr ist bis spätestens 04.10.2018 unter Tel. 07381/932938-31 erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, der Preis beträgt 25 Euro pro Erwachsener und 10 Euro für Kinder jeweils inklusive einem Getränk und einem Stück Kuchen.
     
    Bildunterschrift:
    Planwagenfahrt, Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist unter www.biosphaerenzentrum-alb.de einsehbar oder kann unter Tel. 07381/9329381-31 postalisch angefordert werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    25.09.2018
    L 380, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und St. Johann-Würtingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert seit Montag, 10. September 2018, die Fahrbahndecke der L 380 zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und dem Ortseingang von St. Johann-Würtingen. Die Bauarbeiten an der sanierungsbedürftigen Landestraße werden termingerecht fertig gestellt, sodass die L 380 auf dem gesamten Streckenabschnitt im Laufe des Donnerstagnachmittags, 27. September 2018, für den Verkehr freigegeben werden kann.

    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 415.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Im Zuge der Baumaßnahme wurden der Fahrbahnbelag und mehrere Schadstellen saniert, sowie Arbeiten an den Schacht- u. Entwässerungsanlagen durchgeführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Anliegern, der Gemeinde St. Johann und den Verkehrsteil-nehmern für die Geduld und die Kooperation.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
     
  • Abteilung 4
    25.09.2018
    B 27 Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Abschluss der Arbeiten am Donnerstag, 27. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass die Instandsetzungsarbeiten an den Brückenbauwerken auf der B 27 zwischen Walddorfhäslach und Pliez-hausen Ende September 2018 abgeschlossen werden. Mit der Fertigstellung der Brückenbauwerke in Fahrtrichtung Stuttgart endet die 14-monatige Sanierung dieses verkehrlich hochbelasteten Streckenabschnittes der B 27.

    Bereits am 18. und 19. September 2018 wurde die Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Stuttgart abgebaut. Nach dem Abbau der Betonschutzwände wurde in der letzten Woche mit dem Rückbau der Mittelstreifenüberfahrten begonnen. Die Arbeiten werden in dieser Woche fertiggestellt, sodass die beiden Fahrbahnen der B 27 ab Donnerstag, den 27. September 2018, wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. Damit endet die Sanierung dieses verkehrlich wichtigen Streckenabschnitts innerhalb des geplanten Zeitrahmens und im veranschlagten Kostenrahmen von 6,85 Millionen Euro.
     
    In der nächsten Woche (Kalenderwoche 40) finden die Restarbeiten an den Lärmschutzwänden und Brückengeländern in Fahrtrichtung Tübingen statt. Diese Arbeiten sind als Tagebaustellen in der Zeit zwischen 9:00 und 16:00 Uhr eingeplant, um den Berufspendelverkehr nicht zu beeinträchtigen.
     
    Arbeiten an den Unterseiten der Brückenbauwerke
    In den kommenden Wochen werden noch die Restarbeiten an den Unterseiten der Brückenbauwerke der B 27 abgeschlossen. Dazu muss der Verkehr auf der Dettenhauser Straße von Walddorfhäslach kommend im Baustellenbereich zeitweise mit einer Ampelanlage geregelt werden.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im Zuge der umfangreichen Erhaltungsmaßnahme wurden Fahrbahn- und Brückenarbeiten im Zeitraum von August 2017 bis Mitte September 2018 parallel durchgeführt. Durch das Zusammenfassen mehrerer Maßnahmen in ein Projekt wurde der Eingriff in den Streckenabschnitt reduziert und die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer minimiert.
     
    Die Fahrbahn wurde auf einer Gesamtlänge von 6,7 Kilometern saniert und dabei rund 65 000 Quadratmeter Fahrbahnbelag erneuert. Erneuert wurden außerdem neun Ingenieurbauwerke, davon vier Brückenvollinstandsetzungen und fünf Mittelstützensanierungen.
    In diesen Erhalt der Infrastruktur hat der Bund rund 6,85 Millionen Euro investiert. Davon entfallen auf die Fahrbahnsanierung 4,35 Millionen Euro und auf die Bauwerksinstandsetzung 2,5 Millionen Euro.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für die Geduld und die Kooperation.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    25.09.2018
    L 201b, Neubau eines Radwegs bei Neubrunn

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 26. September 2018, die Bauarbeiten für den Radweg bei Illmensee-Neubrunn beginnen. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird die Baumaßnahme voraussichtlich am Freitag, 12. Oktober 2018, abgeschlossen.

    Der Radweg verläuft ab dem südlichen Ortsausgang Neubrunn entlang der L 201b bis zur Abzweigung der Gemeindestraße nach Langgassen-Andelsbach. Er ist rund 200 Meter lang und erhält eine Breite von 2,50 Meter. Auf der Landesstraße L 201b beträgt die Verkehrsstärke 2.532 Kfz/24 h bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 3,2 Prozent. Der Radweg stellt somit einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radfahrer dar und ist Bestandteil der Radkonzeption des Landkreises Sigmaringen.
     
    Der Bau erfolgt weitestgehend ohne Einschränkung des Verkehrs. Bei Bedarf wird die L 201b halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Baustellenampel wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt.
     
    Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf insgesamt rund 80.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Beeinträchtigungen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    24.09.2018
    Pressegespräch „Duale Ausbildung – Chancen und Herausforderungen beruflicher Bildung“ am 05.10.2018 in Balingen-Engstlatt
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 05.10.2018 besucht Regierungspräsident Klaus Tappeser zusammen mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Reutlingen, Harald Herrmann, vier Unternehmen im Zollernalbkreis, um sich ein Bild von den Chancen und Herausforderungen zu machen, vor denen die berufliche Ausbildung im Handwerk steht. Dazu zählen der Wettbewerb um Nachwuchskräfte, das Image der dualen Ausbildung und der Trend zur Akademisierung, aber auch die Integration von Flüchtlingen.

    Wir laden Sie herzlich ein zum Pressegespräch „Duale Ausbildung – Chancen und Herausforderungen beruflicher Bildung“
     
    am Freitag, 05.10.2018, 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr
    in den Räumen der Bäckerei Koch,
    Hechinger Straße 14, 72336 Balingen-Engstlatt.
     
    Ihre Gesprächspartner sind Regierungspräsident Klaus Tappeser, Kammerpräsident Harald Herrmann, Dr. Joachim Eisert, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, August Wannenmacher, Vizepräsident der Handwerkskammer und Kreishandwerksmeister Zollernalb, sowie Betriebsinhaber und Auszubildende.

    In Anlage fügen wir Ihnen das Programm der Kreisbereisung bei, an der auch Fachleute für Berufliche Bildung des Regierungspräsidiums und der Handwerkskammer teilnehmen. Als Vertreter der Presse sind Sie herzlich eingeladen, beim Besuch einzelner Betriebe oder auch am gesamten Besuchstag dabei zu sein. Wir haben entsprechende Plätze im Bus für Sie freigehalten.
     
    Sie erleichtern uns die Planung, wenn Sie Frau Gudrun Gauß in der Koordinierungs- und Pressestelle des Regierungspräsidiums telefonisch unter 07071/757-3009 oder per mail an gudrun.gauss@rpt.bwl.de bis zum 04.10.2018, 12:00 Uhr mitteilen, bei welchen Teilen der Kreisbereisung Sie dabei sein werden.
     
    Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!
     
    Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung,
    Regierungspräsidium Tübingen

    Jochen Waidelich, Koordinierungs- und Pressestelle,
    Regierungspräsidium Tübingen
    Tel. 07071 757-2017
    jochen.waidelich@rpt.bwl.de
     
    Sonja Madeja, Stabsstellenleiterin Kommunikation und Grundsatzfragen, Handwerkskammer Reutlingen
    Udo Steinort, Stabsstelle Kommunikation und Grundsatzfragen, Handwerkskammer Reutlingen
    Telefon 07121 2412-123
    presse@hwk-reutlingen.de
     
  • Abteilung 5
    24.09.2018
    MAB-Nationalkomitee tagte im Biosphärengebiet
    Gremium der deutschen UNESCO-Biosphärenreservate besuchte das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     Vorstellung des Biotopverbundprojekts auf der Tonhalde in Münsingen-Buttenhausen; © Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb

    ​Das deutsche Nationalkomitee des UNESCO-Programms „Man and Biosphere“ (MAB) hat seine diesjährige Herbstsitzung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ausgerichtet. Neben der internen Tagung fand in der Wimsener Mühle ein regionaler Abend mit Akteuren aus dem Biosphärengebiet statt, der dem persönlichen Kennenlernen und gegenseitigen Austausch mit dem Komitee diente. Die anschließende Exkursion stellte aktuelle Projektbeispiele aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb vor.

    UNESCO-Biosphärenreservaten werden die drei Funktionen des Schutzes der Landschaft und der Arten, der Entwicklung und der logistischen Funktion zur Förderung von Umweltbildung und Forschung zugeschrieben. Um den Mitgliedern des MAB-Nationalkomitees zu zeigen, inwieweit diese Funktionen im Biosphärengebiet erfüllt werden, standen aktuell laufende Projekte auf dem Exkursionsprogramm.
     
    Die halbtägige Exkursion begann an der Astrid-Lindgren-Schule in Münsingen. Dort wurden exemplarisch für die Logistikfunktion erste Erfahrungen mit der Konzepterstellung und Etablierung von Biosphären-Schulen vorgestellt und erläutert. Zielsetzung des Projekts „Biosphären-Schulen“ ist es, die Kooperation mit Grundschulen zu stärken und langfristig ein Netzwerk an Biosphären-Schulen aufzubauen. Die Schulen behandeln Biosphärengebietsthemen regelmäßig im Unterricht und legen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung bei den Kindern wichtige Grundlagen für eigenverantwortliches Handeln.
     
    Bei der Hofmolkerei Schmid wurde die naturschutzorientierte Regionalmarke ALBGEMACHT als Beispiel für die Entwicklungsfunktion des Biosphärengebiets vorgestellt. Eine Gruppe von Landwirten, verarbeitenden Betrieben und Vermarktern aus dem Biosphärengebiet möchte gemeinsam Lebensmittel auf den Markt bringen, die mehr als „regional“ sind. Anhand kontrollierter Kriterien schützen die Produkte unmittelbar die Kulturlandschaften wie Streuobstwiesen und Wacholderheiden und sorgen für mehr blühende Wiesen und artenreiche Äcker. Der Produktstart ist für November 2018 geplant.
     
    Zur Verdeutlichung der Schutzfunktion des Biosphärengebiets wurden beim dritten Exkursionsstopp auf der Buttenhausener Tonhalde die Ziele sowie bereits umgesetzte und weiter geplante Biotoppflege-Maßnahmen im Rahmen des Projektes „Biotopverbund von Kalkmagerrasen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ vorgestellt. Mit der Aufwertung und Vergrößerung der Wacholderheiden und der Schaffung eines Netzes von kleinen „Trittstein“-Biotopen kann der Austausch von Tier- und Pflanzenarten verbessert werden. Ein wichtiger Schritt für den Erhalt von für das Gebiet charakteristischen Schmetterlingen und Heuschrecken.
     
    Abschließend gab es einen kurzen Überblick über das Projekt „Bienenstrom“, das in Kooperation mit den Stadtwerken Nürtingen durchgeführt wird. Das Projekt zielt darauf ab, mittels eines bundesweit vermarkteten Stromprodukts, Maisflächen und andere Biomasse-Reinkulturen durch Flächen mit mehrjährig blühenden Energiepflanzen zu ersetzen und zur Stromerzeugung zu nutzen. So entstanden dieses Jahr vierzehn Hektar Blühflächen, die als Lebensraum für Insekten und andere Tierarten dienen.
     
    Die Vorsitzende des MAB-Nationalkomitees Inka Gnittke resümierte zum Abschluss der Exkursion: "Es war anhand vier spannender Projekte sehr interessant für uns zu sehen, wie sich das Biosphärengebiet in den verschiedenen Arbeitsbereichen entwickelt hat und wie der Biosphärengebietsgedanke gemeinsam mit vielen Akteuren aus der Region aktiv gelebt wird."
     
    Bildunterschrift:
    Exkursion des MAB-Nationalkomitees im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Vorstellung des Biotopverbundprojekts auf der Tonhalde in Münsingen-Buttenhausen. Bild: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Aufenthalt des Nationalkomitees vom 12. bis 14. September 2018 ist nicht Bestandteil der Evaluierung des Biosphärengebiets. Der Prozess zur Evaluierung des UNESCO-Biosphärenreservats Schwäbische Alb beginnt am 23. September 2018 mit der offiziellen Übermittlung des Berichtsentwurfs an das Nationalkomitee.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.09.2018
    Eintägige Sanierung der Auffahrt B 31 alt/K 7786 bei Aufkirch

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Mittwoch, den 26. September 2018, der Rechtseinbiegestreifen in Richtung Aufkirch an der Auffahrt von der B 31 alt zur K 7786 saniert wird.

    Die Sanierung ist zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig, da sich Verdrückungen und Spurrillen im Fahrbahnbelag gebildet haben. Die Arbeiten erfolgen an einem Tag unter Vollsperrung der Auffahrt. Im weiteren Verlauf der K 7786, auf Höhe des stationären Blitzers, wird zur Verlegung neuer Kontaktschleifen für diesen Blitzer ebenfalls die Fahrbahndecke erneuert.
     
    Die Umleitung aus Fahrtrichtung Meersburg erfolgt über die provisorische Abfahrt am Burgberg und dann über die B 31 neu. Auf Höhe des Blitzers erfolgt eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung. Zusätzlich wird der überörtliche Verkehr aus Fahrtrichtung Stockach nach Friedrichshafen am Knotenpunkt B 31 neu / K 7786 (Tierheimkreuzung) über die B 31 neu geführt.
     
    Für die entstehenden Behinderungen und Unannehmlichkeiten bittet das Regierungspräsidium Tübingen um Verständnis.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    21.09.2018
    Internationales Workcamp im Naturschutzgebiet Hirschauer Berg
    Zweiwöchiger Freiwilligeneinsatz in der Landschaftspflege endet am heutigen 21. September
     Workcamp am Hirschauer Berg; Bildautor: Matthias van Heerentals (Camp-Teilnehmer)

    ​Vom 09. bis 21. September hat  wieder das internationale Workcamp der Organisation Service Civil International für freiwillige Helferinnen und Helfer im Naturschutzgebiet Hirschauer Berg stattgefunden. Das Camp wird einmal im Jahr gemeinsam vom Schwäbischen Heimatbund und dem Regierungspräsidium Tübingen organisiert und finanziert. In diesem Jahr halfen neun Freiwillige aus Belgien, Mexiko, Russland, Serbien, Tschechien und der Türkei zwei Wochen lang in der Landschaftspflege am Hirschauer Berg mit.

    Gebüsche und Gehölze roden, Altbäume freistellen, bei den Mäharbeiten helfen und andere schweißtreibende Arbeiten im Rahmen der Landschaftspflege standen auf dem Programm. Damit sollen für die wärmeliebenden und sonnenhungrigen Pflanzenarten dieses stadtnahen Naturschutzgebiets optimale Lebensbedingungen geschaffen werden.
     
    Durch ihre aktive Mithilfe tragen die Freiwilligen dazu bei, ein wertvolles Naturrefugium zu erhalten und  eine herausragende Kulturlandschaft als europäisches Natur- und Kulturerbe für künftige Generationen zu bewahren. Damit kommt auch eine Wertschätzung der generationenlangen Arbeit der Hirschauer an ihrem Berg zum Ausdruck. Die Naturschutzverwaltung stellt für die Landschaftspflege dieses einzigartigen Naturschutzgebietes insgesamt jährlich ca. 40.000 Euro aus Naturschutzmitteln bereit.
     
    Mit Unterstützung der Gemeinde waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmerdes Camps direkt in Hirschau untergebracht. Neben der Tätigkeit in der Landschaftspflege konnten sie viel Wissenswertes zu Natur und Landschaft und zur Geschichte des Weinanbaus in Hirschau erfahren. Manche der jungen Leute waren zum ersten Mal in Deutschland, zum Teil setzten sie ihren Urlaub für den Freiwilligendienst ein. Dafür kamen sie im Rahmen des Einsatzes auf besondere Weise in Kontakt mit Land und Leuten. Bei einem gemeinsamen Abend mit Ortschaftsräten und Mitgliedern des örtlichen Obst- und Weinbauvereins wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren freiwilligen Einsatz gedankt.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
     
    Bildunterschrift:
    Workcamp am Hirschauer Berg; Bildautor: Matthias van Heerentals (Camp-Teilnehmer)
  • Abteilung 4
    21.09.2018
    B 28 neu Rottenburg-Tübingen
    Straßenbauarbeiten für den ersten Teilabschnitt beginnen am Montag, 24.09.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Montag, 24. September 2018, die Straßenbauarbeiten für den ersten B 28-Teilabschnitt vom Bühlertalbach in Tübingen-Bühl bis zum Knoten Tübingen-Weilheim beginnen. Die Verkehrsfreigabe für den Teilabschnitt ist für Ende 2019 vorgesehen. Die sich anschließenden Restarbeiten in diesem Teilabschnitt werden bis ins Frühjahr 2020 andauern.

    Gegenstand der Arbeiten
    Ab Montag, 24. September 2018, wird zunächst die Baustelle eingerichtet sowie der Oberboden im Baustellenbereich abgetragen. Im Oktober 2018 schließen sich die Arbeiten zur Herstellung einer Baustraße vom Bühlertalbach bis zum Knoten Weilheim sowie von der Knollstraße in Bühl bis zur Kiesgrube beim Baggersee Queck an. Die Bauarbeiten umfassen insbesondere den Erd- und Straßenbau des rund 3,3 Kilometer langen Straßenbauabschnitts, den Bau eines Regenklärbeckens und die Auffüllung einer ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees der Firma Queck. Die bis zu acht Meter tiefe Kiesgrube befindet sich unmittelbar im Baufeld unter der zukünftigen B 28 und muss daher vollständig aufgefüllt werden. Neben den Straßenbauarbeiten müssen noch zwei Wirtschaftswegunterführungen unter der B 28 neu und der Bahnlinie bei Kilchberg hergestellt werden. Die europaweiten Ausschreibungsverfahren für diese Bauwerke laufen seit August 2018. Die Vergaben sollen noch in diesem Jahr erfolgen.
     
    Verkehrsführung während der Baumaßnahme
    Die Bauarbeiten können größtenteils unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der L 370 / L 371 zwischen Tübingen (B28/Europastraße) und den Tübinger Ortsteilen Hirschau und Weilheim stattfinden. Im Bereich des neuen Anschlussknotens Weilheim verläuft die bestehende L 370 teilweise im unmittelbaren Baufeld der neuen B 28. Zur Herstellung der endgültigen Verkehrsführung in diesem Bereich ist es erforderlich, den Verkehr auf der L 370 zwischen dem Abzweig Hirschau (B28/L 371) und dem Weilheimer Bahnübergang zeitweise über eine provisorische Umleitungsfahrbahn am eigentlichen Baufeld vorbei zu führen. Die Bauarbeiten zum Bau dieser Behelfsfahrbahn beginnen im Oktober 2018. Hierüber informiert das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Kosten
    Die Kosten des rund 3,3 Kilometer langen Straßenbauabschnitts belaufen sich einschließlich der Herstellung des Regenklärbeckens und der Erdarbeiten beim Baggersee Queck auf rund 9,1 Millionen Euro.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nach dem der Bund im Juli 2015 die Freigabe für den Neubau der rund sieben Kilometer langen B 28 vom Knoten Rottenburg-Ost bis zum Knoten Tübingen-Weilheim erteilte, haben im Februar 2016 die ersten Arbeiten begonnen. Hierbei handelte es sich um Rodungsarbeiten im Vorfeld der Verlegung der Ferngasleitung zwischen Bühl und Weilheim.
     
    Im Vorfeld des eigentlichen Straßenbaus wurde die bestehende Ferngasleitung der Stadtwerke Tübingen auf einer Länge von rund 2,5 Kilometer aus dem Baufeld der B 28 verlegt. Ebenfalls wurde eine Kampfmitteluntersuchung des gesamten Baufelds bis zu einer Tiefe von drei Metern durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst durchgeführt. Bis heute wurden im Streckenabschnitt zwischen Bühl und Weilheim circa 300 Stabbrandbomben und circa 150 Kilogramm Munitionsteile sowie eine Handgranate gefunden.

    Im Jahr 2016 sind im Baufeld der zukünftigen B 28 auf Gemarkung Kilchberg archäologische Funde entdeckt worden. Um eine Zerstörung dieser archäologischer Zeugnisse und Kulturdenkmale zu vermeiden und den weiteren Bauablauf nicht zu gefährden, fanden von Mai 2017 bis Januar 2018 Rettungsgrabungen im Bereich von zwei Grabungsfeldern statt. Im Zuge dieser Rettungsgrabungen konnten zahlreiche Funde der mittelalterlichen Wüstung „Brechesdorf“ sowie einzelne frühgeschichtliche Objekte freigelegt und dokumentiert werden.
     
    Ebenfalls im Jahr 2016 fanden die Dammvorschüttungen für das Brückenbauwerk am Knoten Tübingen-Weilheim und der Baubeginn für das Kreuzungsbauwerkes am Anschlussknoten Rottenburg-Ost statt. Aufgrund der Insolvenz der bauausführenden Firma im Bereich Rottenburg im Januar 2017 sind die Arbeiten ins Stocken geraten. Die Ausführung der noch ausstehenden Restarbeiten begann nach den Sommerferien 2018. Zwischenzeitlich ist die Asphaltschutzschicht eingebaut. Es folgen noch die Herstellung der Brückenkappen, der Einbau des Geländers und die abschließende vorläufige Gußasphaltdeckschicht.
     
    Mit dem Bau der Brücke beim Anschlussknoten Weilheim wurde im Mai 2017 begonnen. Im Oktober 2017 folgte der Baubeginn der Brücke beim Knoten Tübingen-Bühl (Bonlanden).
     
    Im Februar 2018 fand die Rodung der Flächen im Bereich des Anschlussknotens Weilheim sowie im Bereich der ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees „Queck“ auf den Gemarkungen Kiebingen und Bühl statt.
     
    Die jetzt anstehenden Straßenbauarbeiten für den Teilabschnitt der B 28 neu vom Bühlertalbach in Tübingen-Bühl (Bonlanden) bis zum Knoten Tübingen-Weilheim hat das Regierungspräsidium Tübingen im August 2018 vergeben.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    20.09.2018
    B 313 Ortsumgehung Grafenberg
    Abschluss der Bauarbeiten für den südlichen Kreisverkehrsplatz und Vollsperrung zwischen Grafenberg und Metzingen von 21. bis 26. September 2018

    ​Bau des südlichen Kreisverkehrs:
    Seit Mittwoch, den 22. August 2018, lässt das Regierungspräsidium Tübingen den südlichen Kreisverkehrsplatz (Metzinger Straße) für die Ortsumgehung Grafenberg im Zuge der B 313 herstellen. Zur Umsetzung dieser Maßnahme ist der Verkehr am Ortsausgang Grafenberg Richtung Metzingen auf einen Fahrstreifen eingeengt und wird mithilfe einer Lichtsignalanlage wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Am Freitag, 14. September 2018, wurde der Verkehr auf die bereits hergestellte Fahrbahn des neuen südlichen Kreisverkehrs umgelegt.

    Wie in der Pressemitteilung vom 16. August 2018 mitgeteilt, ist für den Einbau der Deckschicht zwischen Grafenberg und Metzingen-Neugreuth ab Freitag, 21. September 2018, eine Vollsperrung der B 313 erforderlich.
     
    Da sich die Arbeiten insgesamt leicht verzögern, ist es erforderlich, die B 313 bis einschließlich Mittwoch, 26. September 2018, zu sperren. Insbesondere erfordert die Herstellung der straßenbegleitenden Entwässerungseinrichtungen, der Bankette, der Schutzplanken und der erforderlichen Markierung einen längeren Zeitraum als veranschlagt. Aber auch die erforderlichen Erdarbeiten für die Anpassung der Anschlussäste des Kreisverkehrs in Richtung Grafenberg und Metzingen an die neue Straßenführung sowie die Dammschüttung auf der westlichen Seite gestalten sich deutlich aufwendiger als zunächst angenommen.

    Verkehrsführung während dieser Maßnahme:
    Während derVollsperrung wird der überörtliche Verkehr über die B 297 bis Neckartailfingen und dann über die B 312 nach Metzingen umgeleitet. Der Verkehr von und nach Grafenberg wird über Bempflingen geführt. Der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg ist in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg.
     
    Während der Vollsperrung sind für den öffentlichen Personennahverkehr folgende Änderungen erforderlich: In Grafenberg entfällt die Haltestelle „Metzinger Straße“. In Metzingen-Neugreuth wird als Ersatz für die nicht angefahrenen Haltestellen „Ulmenweg“, „Floriansplatz“ und „Akazienweg“ eine Haltestelle im Pappelweg auf Höhe der Einmündung Kastanienweg eingerichtet.
     
    Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg:
    Nach Fertigstellung des südlichen Kreisverkehrs wird der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen von Ende September 2018 bis Ende November 2018. Während dieser Maßnahme wird der Radweg gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg. Der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße wird teilweise eingeengt.
     
    Über etwaige Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Kosten:
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt und der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich zusammen auf rund 0,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    18.09.2018
    Klamottentauschparty in Münsingen
    Mit Tauschen statt Wegwerfen zum nachhaltigen Lebensstil
     Klamottentauschparty; Quelle: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

    ​„Alte Klamotten raus und neue Fundstücke rein in den Kleiderschrank!“ so lautet das Motto am 21. September 2018 bei der Klamottentauschparty in der Münsinger Zehntscheuer. Mit wenig Aufwand und ganz ohne Kosten können zwischen 17:00 und 19:00 Uhr Kleidungsstücke, an denen man sich satt gesehen hat, gegen „Neue“ getauscht werden.

    Öfter mal das Fahrrad anstelle des Autos nehmen oder regionale Lebensmittel statt Massenware aus dem Ausland konsumieren – dies sind einfache Beispiele dafür, wie jeder Einzelne etwas zum Erhalt von Umwelt und Natur beitragen kann. Doch wie kleidet man sich heute nachhaltig, ressourcenschonend und sozialverträglich?
     
    Eine Alternative zu neu-produzierter Kleidung lautet: „Tauschen statt Wegwerfen“. Diese Möglichkeit schont nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. Daher lädt das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb gemeinsam mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V., der Münsinger Tafel und der BruderhausDiakonie am Freitag, den 21. September 2018, zur Klamottentauschparty in die Zehntscheuer, Zehntscheuerweg 11, nach Münsingen ein. Zwischen 17:00 und 19:00 Uhr können Jugendliche und Erwachsene maximal 15 sehr gut erhaltene und gewaschene Kleidungsstücke zum Tausch mitbringen.
     
    Am Eingang werden die Klamotten auf „Tauschtauglichkeit“ geprüft und Exemplare mit Flecken und Löchern aussortiert. Dann kann das Tauschen beginnen. Die Besucher hängen ihre Kleidungsstücke auf und wählen sich Klamotten anderer Gäste aus. Diese können kostenlos mitgenommen werden.
     
    In der Klamottenauswahl anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer „neue“ Kleidung zu entdecken, macht dabei genau so viel Spaß, wie mit den eigenen „alten“ Klamotten neuen Besitzerinnen und Besitzer Freude zu bereiten. Da während der Veranstaltung immer wieder Kleidungsstücke in das „Warenhaus“ Zehntscheuer herein kommen, empfiehlt es sich, zwischendurch eine Pause einzulegen, um dann weiter zu tauschen. Für die Pause bietet die BruderhausDiakonie frischen Kaffee und Kuchen an.
     
    Der Eintritt zur Klamottentauschparty ist frei. Fragen beantworten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb gerne unter Tel. 07381/932938-31.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Veranstaltung ist Teil des Sommerprogramms des Biosphärenzentrums Schwäbische Alb und wird in Kooperation mit der Volkshochschule Bad Urach-Münsingen e. V., der Münsinger Tafel und der BruderhausDiakonie durchgeführt.
     
    Bildunterschrift:
    Klamottentauschparty; Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Tel.: 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Tel. 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    18.09.2018
    B 30, Ortsumgehung Ravensburg (Bauabschnitt VI)
    Freigabe des Teilabschnitts 2 und Bau des Anschlusses der B 467 an die B 30neu

    ​Das Regierungspräsidium teilt mit, dass die Bauarbeiten im Bereich des Bauabschnitts VI der Ortsumgehung Ravensburg gut vorankommen. Für die nächste Woche (KW 39) sind die Freigabe des Teilabschnitts 2 und der Baubeginn für den Anschluss der B 467 an die B 30neu vorgesehen:

    Freigabe des Teilabschnitts 2 
    Im Laufe des Donnerstags, 27. September 2018, wird der Teilabschnitt 2 für den Verkehr freigegeben. Der neue Streckenabschnitt beginnt beim Kreisverkehr Lachen im Bereich der künftigen Anschlussstelle Karrer und endet mit dem Anschluss der B 30neu an die bestehende Bundesstraße zwischen Untereschach und Senglingen. Dieser Straßenabschnitt ersetzt die K 7981 zwischen dem Gewerbegebiet Karrer und Untereschach.
     
    Im Zusammenhang mit der Verkehrsfreigabe wird die K 7981 (Werdenbergstraße) zwischen Untereschach und dem Gewerbegebiet Karrer zunächst für Lastkraftwagen mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt. Der landwirtschaftliche Verkehr kann die K 7981 weiterhin nutzen. Der Rückbau der K 7981 beginnt voraussichtlich Anfang 2019, unmittelbar nach der Fertigstellung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Weiherstobel und Lachen über die neue B 30 Überführung beim Aichhof. Mit Beginn der Rückbauarbeiten ist die K 7981 nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben.
     
    Bau des Anschlusses der B 467 an die B 30neu
    Im Teilabschnitt 3 der B 30 Ortsumgehung Ravensburg wird die B 467 aktuell so verlegt, dass diese ab dem Abzweig Schwarzenbach direkt an die B 30neu zwischen Untereschach und Senglingen anschließt. Ab Montag, 24. September 2018, beginnt dann der Bau des Anschlusses der verlegten B 467 an die bestehende B 30.
     
    Während dieser Maßnahme wird die B 467 zwischen Obereschach und Liebenau für den Verkehr gesperrt. Im Einzelnen sind folgende Sperrungen vorgesehen: Zunächst wird ab Montag, 24. September 2018, die Fahrtrichtung von Ravensburg nach Tettnang gesperrt. Von Montag, 08. Oktober 2018, bis Freitag, 19. Oktober 2018, ist eine Vollsperrung der B 467 erforderlich. Für die Durchführung der Restarbeiten wird bis Freitag, 26. Oktober 2018, nochmals die Fahrtrichtung von Ravensburg nach Tettnang gesperrt.
     
    Der Verkehr aus Ravensburg kommend in Richtung Tettnang wird über die B 30 nach Meckenbeuren und die K 7719 bis zur B 467 in Liebenau geführt. Während der Vollsperrung der B 467 von Montag, 08. Oktober 2018, bis Freitag, 19. Oktober 2018, erfolgt die Umleitung für beide Fahrtrichtungen über diese Strecke. Der Busverkehr wird ebenfalls umgeleitet. Die Befahrbarkeit des parallel zur B 476 verlaufenden Rad- und Gehwegs bleibt während der gesamten Baumaßnahme gewährleistet.
     
    Über etwaige Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Der Bauabschnitt VI ist der letzte Abschnitt der Umfahrung von Ravensburg. Der 4-spurige Bereich beginnt am Egelsee und endet bei der Anschlussstelle Karrer, südlich von Ravensburg. Von der Anschlussstelle Karrer verläuft die neue B 30 dann 2-spurig bis zur bestehenden B 30 und als B 467 weiter in Richtung Tettnang / Lindau. Im Bereich Hegeberg erfolgt dann der Anschluss an die bestehende B 467. Durch den Wegfall des überörtlichen Verkehrs in Richtung Friedrichshafen bzw. Tettnang / Lindau ergibt sich eine spürbare Entlastung der südlichen Stadtteile von Ravensburg. Vor allem im Bereich der Schussentalbrücke und der Kreuzung beim Möbelhauses Rundel. Der Nord- Südverkehr insgesamt wird deutlich beschleunigt. Ab der Anschlussstelle Karrer ist der spätere 4-spurige Weiterbau der B 30 nach Friedrichshafen geplant. Derzeit läuft hier eine Variantenuntersuchung für die Umfahrung Meckenbeuren / Brochenzell.
     
    Der gesamte Bauabschnitt VI kann Ende 2019 dem Verkehr übergeben werden.
     
    Nach derzeitigem Stand betragen die Gesamtkosten rund 80 Millionen Euro, davon entfallen rund 4 Millionen auf den Grunderwerb.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    18.09.2018
    Vorstellung des Pilotprojekts „Tunnelsimulator Engelbergbasistunnel“ und der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Landesstelle für Straßentechnik (LST) ist das landesweit zuständige Kompetenz- und Dienstleistungszentrum der Straßenbauverwaltung. Sie ist dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet.
    Ein aktuell wichtiges Projekt der LST ist die betriebstechnische Simulation von Straßentunneln. Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur werden bundesweit derzeit drei Pilotprojekte zur betriebstechnischen Simulation von Straßentunneln realisiert, davon eines in Baden-Württemberg durch die LST. In diesem Projekt wird die Steuerungstechnik des Engelbergbasistunnels im Zuge der A 81 exakt nachgebildet und es können vielfältige Szenarien wie zum Beispiel die Lüftung im Brandfall simuliert werden. Der Tunnelsimulator ist ein wichtiges Instrument, um die durch die anstehende Sanierung geänderten Rahmenbedingungen im Tunnel vorab zu erproben. Zudem können neu installierte technische Komponenten getestet werden, ohne hierfür den vielbefahrenen Tunnel für den Verkehr zu sperren.
     
    Zu ihren Aufgaben im Bereich der Verkehrssicherheit gehört auch die Steuerung des Verkehrs auf hoch belasteten Autobahnen und Bundesstraßen mittels Streckenbeeinflussungsanlagen. Die Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg leistet mit dem Einsatz modernster Technik einen Beitrag dazu, den Verkehr im hoch belasteten Straßennetz des Landes flüssiger und sicherer zu machen. Im Leitraum des Straßenverkehrs wird hierzu der Verkehr von geschultem Personal rund um die Uhr beobachtet. Mit umfangreichen Informationen online im Internet oder per App werden den Verkehrsteilnehmern Entscheidungsmöglichkeiten zu Routenwahl und Fahrtzeitpunkt gegeben. Mit dem Baustellenkoordinations- und –informationssystem können Baustellen an Straßen besser geplant und deren Auswirkungen abgeschätzt werden.
     
    Gerne möchten wir Ihnen beim
     
    Pressetermin
    Vorstellung des Pilotprojekts
    „Tunnelsimulator Engelbergbasistunnel“
    und der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg
    am Montag, 24. September um 14:00 Uhr,
    in der Abteilung 9 des Regierungspräsidiums Tübingen,
    Landesstelle für Straßentechnik,
    Raum C 6.18,
    Heilbronner Straße 300 – 302, in 70469 Stuttgart
     
    einen Einblick in die Arbeit der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg geben. Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, herzlich zu diesem Termin ein.
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden der Leiter der Abteilung Landesstelle für Straßentechnik, Herr Abteilungspräsident Stefan Heß, und seine Mitarbeiter den Tunnelsimulator vorstellen. Darüber hinaus besteht die Gelegenheit den Leitraum der Straßenverkehrszentrale zu besichtigen.
     
    Umfangreiche Informationen können Sie vorab bereits der neu erschienen Broschüre „Intelligentes Verkehrsmanagement“ der Straßenverkehrszentrale entnehmen:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/PR/Documents/SVZ%20Broschüre_12-09-2018.pdf
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Freitag, 21. September 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    Gez. Dirk Abel

     
  • Abteilung 4
    17.09.2018
    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf, Bauabschnitt 2
    Vollsperrung der L 268 ab Mittwoch, 19. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass ab Mittwoch, 19. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 09. November 2018, die L 268 zwischen Wattenreute und der K 8234 (Zufahrt Großstadelhofen) gesperrt wird.

    Im Zuge der weiteren Bauarbeiten an der Ortsumfahrung Pfullendorf finden zunächst Leitungsverlegungen statt, bei denen die Fahrbahn der L 268 gequert wird. Zudem wird die L 268 an den bereits 2017 hergestellten Knotenpunkt der Ortsumgehung angeschlossen.
     
    Der Verkehr Pfullendorf – Überlingen wird in beiden Fahrtrichtungen über die L 201 nach Denkingen und anschließend auf die L 200 in Richtung Überlingen geführt. Die Zufahrt nach Wattenreute ist während der gesamten Bauzeit aus Richtung Pfullendorf über die L 268 gewährleistet.
     
    Die ZG Raiffeisen kann ausschließlich über die L 268 aus Richtung Kleinstadelhofen erreicht werden. Die Zufahrt nach Großstadelhofen über die K 8234 von Kleinstadelhofen kommend ist ebenfalls gewährleistet.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressereferent, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.09.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Hechingen und Bodelshausen
    Beginn der Bauarbeiten am Montag, 17. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 17. September 2018, den Fahrbahnbelag der B 27 zwischen Hechingen und Bodelshausen erneuern.
    In Fahrtrichtung Tübingen ist der Streckenabschnitt zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord (L 410) bis zum Ende des vierstreifigen Abschnittes bei Bodelshausen betroffen. In Fahrtrichtung Balingen wird die Fahrbahndecke zwischen Hechingen-Nord und Hechingen-Mitte erneuert. Die Sanierung schließt die Zu- und Abfahrten der Anschlussstelle Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen sowie der Anschlussstelle Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Balingen mit ein. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung am Samstag, 03. November 2018 abgeschlossen.

    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
    Die Umsetzung der Maßnahme ist in drei Bauphasen unterteilt.
     
    Erste Bauphase
    Ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Montag, 01. Oktober 2018, wird ab dem Anschluss Hechingen-Nord in Fahrtrichtung Tübingen der rechte Fahrstreifen der B 27 gesperrt und der Verkehr einspurig bis zum Ende des vierstreifigen Abschnittes bei Bodelshausen geführt. Die Anschlussstelle Bodelshausen bleibt in dieser Fahrtrichtung befahrbar. Allerdings wird die Einfädelspur verkürzt.
     
    Parallel zu den Belagsarbeiten werden Entwässerungseinrichtungen erneuert und die Mittelstreifenüberfahrt für die nachfolgenden Bauphasen hergestellt.
     
    Zweite Bauphase
    Anschließend wird voraussichtlich ab Montag, 1. Oktober 2018, bis Samstag 03. November 2018, die B 27 zwischen dem Anschluss Hechingen-Nord und Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen voll gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Tübingen wird beim Anschluss Hechingen-Mitte auf die Gegenfahrbahn übergeleitet und dort einspurig im Gegenverkehr geführt. Die Anschlussstelle Hechingen-Nord bleibt uneingeschränkt befahrbar. Die Auf- und Abfahrtsäste der Anschlussstelle Bodelshausen in Fahrtrichtung Tübingen werden in dieser Bauphase gesperrt. Die Umleitung erfolgt in Fahrtrichtung Tübingen von der B 27 Anschluss Hechingen-Nord über die L 410 – K 7107 – K 6931 nach Bodelshausen und umgekehrt.
     
    Am Anschluss zum Gewerbegebiet Lotzenäcker bei Hechingen-Stein werden zwei Lichtsignalanlagen aufgestellt, um dem Verkehr von der K 7107 kommend die Einfahrt auf die L 410 zu erleichtern.
     
    Über die dritte Bauphase wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    14.09.2018
    B 32, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig sowie Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee

    ​B 32, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig
    Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund drei Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 32 zwischen Blitzenreute und Staig erneuern sowie in den beiden Ortsdurchfahrten Blitzenreute und Staig einen lärmmindernden Fahrbahnbelag einbauen. Während dieser Maßnahme wird die B 32 im Baustellenbereich ab Montag, 24. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 19. Oktober 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    B 32, Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee
    Im Zuge des Ausbaus der B 32 zwischen Altshausen und Vorsee beginnen am Mittwoch, 10. Oktober 2018, die Bauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt zwischen Vorsee und der Einmündung der K 7965 bei Mendelbeuren.
    Während dieser Maßnahme wird die B 32 im Baustellenbereich bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018, für den Verkehr gesperrt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit den Maßnahmen entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung von Montag, 24 September 2018 bis voraussichtlich Mittwoch, 19. Oktober 2018
    Der von Ravensburg/Weingarten kommende Verkehr in Richtung Reutlingen/Sigmaringen wird von Montag, 24. September 2018 bis voraussichtlich Freitag, 19. Oktober 2018, über die B 30/B 32 AS Weingarten - B 30 - B 30/L 284 AS Baindt - L 284 - Mochenwangen - K 7966 - Wolpertswende - K 7955 - K 7957 - Blönried - K 7957 - Altshausen geführt.
     
    Der von Reutlingen/Sigmaringen kommende Verkehr in Richtung Ravensburg/Weingarten wird in der Zeit von Montag, 24. September 2018 bis voraussichtlich Mittwoch, 10. Oktober 2018 über Blitzreute - L 291- Baienbach - L 291 - Ettishofen - L 291 Berg beziehungsweise K 7952 Weiler umgeleitet.
    Ab Mittwoch, 10.10.2018 bis voraussichtlich Freitag, 19.10.2018 laufen die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig sowie der Ausbau zwischen Altshausen und Vorsee parallel. Die Umleitung für den Verkehr von Reutlingen/Sigmaringen kommend erfolgt in diesem Zeitraum über die B 32/L 289 AS Altshausen - L 289 - Ebenweiler, K 7962 - Fronhofen - K 7962- Baienbach - L 291 - Ettishofen - L 291 Berg beziehungsweise K 7952 Weiler.
     
    Verkehrsführung von Freitag, 19. Oktober 2018 bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018
    Nach Abschluss der Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Blitzenreute und Staig wird der von Ravensburg/Weingarten kommende Verkehr ab Freitag, 19. Oktober 2018 bis voraussichtlich Freitag, 30. November 2018 über die L 291-Blitzenreute - Baienbach, K 7965 - Schreckensee, K 7966 - Vorsee zur B 32 geführt.
    Die Umleitung für den Verkehr von Reutlingen/Sigmaringen kommend erfolgt über die B 32/L 289 AS Altshausen - L 289 - Ebenweiler, K 7962 - Fronhofen - K 7962 - Baienbach - L 291 - Blitzenreute.
     
    Verkehrsführung für den Schwerverkehr
    Die Umleitung für den Verkehr ab 3,5 Tonnen erfolgt während beiden Maßnahmen über die L 283/L 285 bei Bad Saulgau - L 285 Aulendorf - Reute - Gaisbeuren - B 30 und umgekehrt.
    Hintergrundinformationen zur Ausbaumaßnahme zwischen Altshausen und Vorsee:
    Die B 32 nimmt in der Region Oberschwaben eine wichtige Stellung ein. Sie verbindet die Region Neckar-Alb über das obere Donautal mit dem Oberzentrum Ravensburg. Mit dem diesem weiteren Ausbauabschnitt wird die noch fehlende Lücke zwischen der Ortsumgehung Altshausen (Verkehrsfreigabe am 12.08.1999) und dem zuletzt ausgebauten Abschnitt zwischen Fronreute-Vorsee und Blitzenreute (Verkehrsfreigabe am 26.07.2002) geschlossen.
     
    Die Länge der Ausbaustrecke beträgt rund 4,27 Kilometer. Auf rund 2.000 Meter erfolgt ein dreistreifiger Ausbau der Bundesstraße und auf der übrigen Strecke ist ein zweistreifiger Ausbau mit acht Metern, anstatt der bisher vorhandenen 6,00 Meter, Fahrbahnbreite vorgesehen. Die Erschließung der Anliegergrundstücke erfolgt mit parallelverlaufenden Wirtschaftswegen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    13.09.2018
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Vollsperrung der L 289 zwischen Esenhausen und Fleischwangen ab Montag, 17. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Montag, 17. September 2018, die Ausbauarbeiten zwischen Esenhausen und Fleischwangen beginnen. In diesem Bereich wird die bestehende L 289 aus Richtung Fleischwangen mit dem neu gebauten Teilstück verbunden. Während dieser Maßnahme wird die L 289 im Baustellenbereich ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 12. Oktober 2018, voll gesperrt.

    Der Verkehr der L 289 wird ab Esenhausen über die L 288 - Hasenweiler - K 7972 - Danketsweiler - K 8038 - Fleischwangen umgeleitet. Die Gegenrichtung wird über die gleiche Strecke in entgegengesetzter Richtung geführt.
    Die Straßenbauarbeiten zum Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Esenhausen haben bereits am 25. April 2018 begonnen und liegen im Zeitplan. Zusätzlich beginnen nun die Arbeiten im nächsten Teilbauabschnitt zwischen Esenhausen und Fleischwangen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Im Jahr 2019 folgt dann der Ausbau der L 288 zwischen der Einmündung der L 289 und Ringenhausen einschließlich der Ortsdurchfahrt von Esenhausen. Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit über den genauen Baubeginn rechtzeitig informieren.
    Die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme ist für Ende 2019 vorgesehen.
     
    Die Kosten der Straßenbaumaßnahme belaufen sich auf rund 6,7 Millionen Euro und werden vom Land getragen.
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    12.09.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 18. September bis 5. Oktober 2018 in der Mediothek in Deggenhausertal in zu sehen.
     Alexander Steffensmeier

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 12. September bis 5. Oktober 2018 in der Mediothek in Deggenhausertal zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    12.09.2018
    Landesweiter „Schulbus-Check 2018“ des WBO, DEKRA und TÜV SÜD: Alle Busse technisch O.K. und für den Schülerverkehr geeignet
    Eine Pressemitteilung des WBO

    ​Passend zum Beginn des neuen Schuljahres wurden die Ergebnisse des diesjährigen Schulbus-Checks bei der Abschlussveranstaltung auf dem Betriebshof der Firma Omnibus Groß in Rottenburg bei Tübingen vorgeführt. Insgesamt wurden dieses Jahr im „Schulbus-Check“ über 270 Fahrzeuge von den Prüfinstitutionen auf Herz und Nieren überprüft. Neben den Prüfkriterien wie Haltegriffe und Spiegel wurden in der bis zu 45-minütigen Inspektion auch die Bremsen, Reifen, die Reversiereinrichtung (Einklemmsicherung) der Türen und natürlich die Lichtanlage untersucht. In einer Sichtkontrolle wurden auch der Motorraum, der Unterboden der Fahrzeuge sowie die Achsen und Lenkung gecheckt. Prüfingenieure von TÜV SÜD und DEKRA zeigten an einem Gelenkbus die Prüfinhalte des Checks.

    Marcus Zipperle, Regionaler Koordinator operatives Business Bereich Baden-Württemberg von TÜV SÜD zieht abschließend eine positive Bilanz: "Alle uns vorgeführten Fahrzeuge waren, wie dieses hier, in einem einwandfreien technischen Zustand. Dies verwundert nicht, ist doch die Busflotte in Baden-Württemberg mit 7,2 gegenüber 8,6 Jahren im Bundesdurchschnitt sehr jung. Neben dem Alter spielt die regelmäßige Wartung eine entscheidende Rolle. Auch hier haben die Baden-Württembergischen Omnibusunternehmen die Nase vorn: Die typischen Mängel wie Ölverlust oder Rost an tragenden Teilen kamen praktisch nicht vor."


    Auch Bernd Wagner, Vertreter des Technischen Leiters beim DEKRA e.V., bescheinigt: "Aus technischer Sicht waren die überprüften Busse in Ordnung. Hervorzuheben ist, dass durch Ausstattung und Hilfsmittel wie Spiegel für den Fahrer oder Haltegriffe für die Kinder auf die besonderen Bedürfnisse der kleinen Fahrgäste eingegangen wird. Hier bewiesen die Omnibusunternehmen hohe Sachkompetenz, wir von DEKRA stehen den Unternehmen dazu gerne beratend zur Seite."


    Der Tübinger Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger überzeugte sich in Rottenburg vom hohen technischen Standard der im Schülerverkehr eingesetzten Fahrzeuge: "Das Regierungspräsidium beherbergt als Schaltstelle zwischen Ministerien einerseits und Landratsämtern, Städten und Gemeinden andererseits so vielfältige Arbeitsbereiche unter einem Dach wie keine andere Landesbehörde. So beschäftigen wir uns professionsbedingt mit Grundfragen der Lebensqualität und Lebensmöglichkeiten. „Straßenwesen und Verkehr“, aber auch „Schule und Bildung“ sind wichtige Abteilungen bei uns. Auch deshalb haben wir ein besonderes Interesse daran, dass die Schulwege mit Bus und Bahn in unserem Land sicher sind."


    Dies bestätigt Dr. Witgar Weber, Geschäftsführer des WBO:  "Unseren Mitgliedsunternehmen ist Sicherheit das A und O des öffentlichen Personenverkehrs. Für die über 1,5 Millionen Schülerinnen und Schüler im Flächenland Baden-Württemberg ist ein funktionierendes und sicheres Schulbussystem unumgänglich. Für sie ist der Bus das Verkehrsmittel ‚Nummer 1‘. Dabei zeigt die Statistik: Der Bus ist das mit Abstand sicherste Verkehrsmittel auf dem Weg zu Schule, weit vor dem Pkw, Mofa, Moped oder Fahrrad. Dass dies so ist und so bleibt, gilt der Dank unseren Omnibusunternehmern."

    Nicht nur technische Sicherheit, auch Innovation und modernste Technik sind für die Fa. Omnibus Groß, auf deren Betriebshof die Abschlussveranstaltung „Schulbus-Check 2018“ stattfand, selbst geforderter Standard. Störungsmelder per WhatsApp oder die Auslastungsanzeige bringen dem Fahrgast konkrete Vorteile. Hierfür werden mit Sensoren die ein- und aussteigenden Fahrgäste gezählt. Johannes Groß: „Sollte sich der Bus verspäten, bekommt der Fahrgast eine Nachricht auf sein Handy, auch wie ausgelastet der Bus ist, kann er jetzt sofort erkennen und darauf reagieren.“ Hierfür erhielt Omnibus Groß den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg 2017. Nicht zu unterschätzen: Das Unternehmen erhält in Echtzeit exakte Zahlen zu Fahrgastströmen und kann diese bei zukünftigen Planungen direkt verwerten.
    Hintergrund: Zum achten Mal führte der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer e. V. (WBO) gemeinsam mit den Prüfinstitutionen DEKRA und TÜV SÜD über die Sommerferien den freiwilligen Check der von den Mitgliedsunternehmen im Schülerverkehr eingesetzten Linienbusse durch. Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchungen (HU) und den vierteljährlichen Sicherheitsprüfungen (SP) wurden die über 200 Fahrzeuge daraufhin untersucht, ob sie für die speziellen Anforderungen des Schülerverkehrs geeignet sind. Hierzu gehören etwa Haltegriffe und Haltewunschtasten in entsprechender Höhe, Rundumsicht des Fahrers durch entsprechende Spiegel, die Schulbusschilder oder auch zusätzliche Blinkleuchten hinten.
    Die gute Nachricht: Alle überprüften Busse erfüllten die Anforderungen und waren technisch O.K.. Erstmals wurde dies, falls gewünscht, mit dem Aufkleber „Schulbus-Check 2018“ am Fahrzeug dokumentiert. Aber auch ohne Aufkleber können Eltern und Kinder sagen: „Mein Schulbus ist sicher!“

    Fotos zum honorarfreien Abdruck.
    180911_schulbuscheck_gross_hagenlocher_zipperle_remlinger_rude_scheiger_weber.jpg:
    Gruppenfoto mit Schülern: Johannes Groß, Omnibus Groß GmbH, DEKRA-Prüfingenieur Stefan Hagenlocher, Regionalkoordinator TÜV SÜD Marcus Zipperle, Regierungsvizepräsident Tübingen, Dr. Utz Remlinger, Klassenlehrerin Christiane Rude, Schulleiter Katholisches Freies Gymnasium St. Meinrad, Peter Scheiger, WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber.
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    Eine seltene Gelegenheit: Marcus Zipperle, TÜV SÜD, erklärt den Kindern, Journalisten und Vertretern aus Politik und Verwaltung technische Prüfinhalte unter einem Bus.
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    DEKRA-Prüfingenieur Stefan Hagenlocher zeigt den Schülern das Messergebnis der Schließkraftmessung an den Bustüren: Alles im grünen Bereich!
    Pressekontakt WBO:
    Klaus Zimmermann
    Dornierstr. 3, 71034 Böblingen
    Tel.: 07031/623-107, Mobil: 0174-928 82 83
    klaus.zimmermann@busforum.de

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    180911_pm_schulbus_check_final.pdf180911_pm_schulbus_check_final.pdf

  • Abteilung 4
    12.09.2018
    L1232, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Börslingen und Nerenstetten

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,2 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag der L 1232 zwischen Börslingen und Nerenstetten erneuern. Die Baustelle beginnt an der Einmündung der L 1232/K 7311 und endet bei der Einmündung der L 1232/L 1079. Während dieser Maßnahme wird die L 1232 im Baustellenbereich ab Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 28. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur. Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 210.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Verkehr der L 1232 zwischen Börslingen und Nerenstetten wird während der gesamten Maßnahme in beiden Fahrtrichtungen über Ballendorf umgeleitet.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    11.09.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 18. September bis 13. Oktober 2018 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu sehen.

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 18. September bis 13. Oktober 2018 in der Gemeindebücherei in Öpfingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
     
    Hintergrundinformationen:
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.09.2018
    L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf (Bauabschnitt 2)
    Fertigstellung des Kreisverkehr L 201/K 8233 bei Sylvenstal

    ​Sperrung der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle

     
    Seit Montag, 28. Mai 2018, baut das Regierungspräsidium Tübingen die Kreisstraße K 8233 zwischen Wattenreute und Sylvenstal aus. Die Kreisstraße erhält mit dem Ausbau eine befestigte Fahrbahnbreite von 6,50 Meter und wird nach Beendigung der Gesamtmaßnahme zur Landesstraße L 268 neu umgestuft.
     
    Kreisverkehr L268/L201
    Der Umbau des Knotenpunktes der L 268 neu mit der L 201 zu einem Kreisverkehr ist abgeschlossen, sodass die L 201 zwischen Pfullendorf und Denkingen ab Dienstag, 11. September 2018, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Der Kreisverkehr dient der Anbindung der L 268 neu an die bestehende Landesstraße L 201 zwischen Pfullendorf und Denkingen.
     
    Brückenbauwerk über die Gemeindeverbindungsstraße
    Bereits begonnen haben die Arbeiten für das erste Brückenbauwerk. Hierfür wird zunächst die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Wohngebiet Roßlauf und der Spitalmühle tiefergelegt. Während dieser Maßnahme bleibt die Gemeindeverbindungsstraße bis voraussichtlich im Frühjahr 2019 für den Verkehr weiterhin voll gesperrt.
    Die Umleitung für Pkws erfolgt über die L 194 und die K 8272. Aus Sicherheitsgründen wird auch der Fußgänger- und Radverkehr umgeleitet. Die Zufahrt zum Wohngebiet „Roßlauf“ ist für Anlieger gewährleistet.
     
    Dammvorschüttung auf Höhe der Bahnlinie Pfullendorf - Aulendorf
    Begonnen wird auch mit der Vorschüttung für den späteren Straßendamm der Umfahrung zwischen der Bahnlinie Pfullendorf - Aulendorf und dem Gewerbegebiet Hesselbühl sowie mit umfangreichen Kanalumlegungsarbeiten. Diese Arbeiten finden außerhalb des Verkehrs statt. Es ist lediglich mit Baustellenverkehr auf den Zufahrtsstraßen zu rechnen.
     
    Der Baubeginn für den überwiegenden Teil der Straßenbauarbeiten wie auch für die Herstellung der übrigen drei Bauwerke ist ab Frühjahr 2019 geplant.
    Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 6,8 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Über die Verkehrsführungen während der nachfolgenden Bauphasen wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    10.09.2018
    L 261/L 1261, Bau der Radwegverbindung Oberholzheim - Hüttisheim hat begonnen

    ​Das Regierungspräsidium teilt mit, dass am Montag, 10. September 2018, die Bauarbeiten für den kreisübergreifenden Rad- und Gehweg zwischen Oberholzheim (Kreis Biberach) und Hüttisheim (Alb-Donau-Kreis) begonnen haben. Damit wird ein weiteres Teilstück des Radwegprogrammes des Landes Baden-Württemberg und der Radwegkonzeptionen der Landkreise Biberach und Alb-Donau umgesetzt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 360.000 Euro und werden vom Land getragen. Mit der Fertigstellung des rund 1,5 Kilometer langen Radweges wird im November 2018 gerechnet.

    Die Bauausführung wurde so geplant, dass die Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer der L 261/L 1261 so gering wie möglich gehalten werden.
     
    Hintergrundinformation:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 7
    07.09.2018
    Die Schulen im Regierungsbezirk Tübingen sind bereit für das neue Schuljahr
    Lehrereinstellung leicht über dem Vorjahres-Niveau

    ​Örtliche Engpässe in der Unterrichtsversorgung

    Sprachförderung für Zuwanderer und Flüchtlinge wird ausgebaut
     
    Schülerentwicklung zum Schuljahr 2018/19
    Im kommenden Schuljahr 2018/19 werden an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Tübingen 229.070 Schülerinnen und Schüler von 19.178 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. In den Grundschulen werden 62.157 Schüler erwartet (2017/18: 61.982), in den Werkreal- und Hauptschulen 8.899 (2017/18: 10.769), in den Realschulen 30.824 (2017/18: 31.440), in den Gemeinschaftsschulen 16.129 (2017/18: 13.725), in den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren 5.089 (2017/18: 4.910) und an den allgemein bildenden Gymnasien 44.262 (2017/18: 45.078). An den Beruflichen Schulen im Regierungsbezirk rechnet das Regierungspräsidium Tübingen mit 61.710 Schülern (2017/18: 62.811).
    Gegenüber dem Vorjahr (2017/18: 230.715) bedeutet das einen leichten Rückgang der Gesamtschülerzahl um 0,7 %. In den Grundschulen und an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren ist die Schülerzahl geringfügig angestiegen. Die im Aufbau befindlichen Gemeinschaftsschulen können ihre Schülerzahl im Vergleich zum Vorjahr steigern (2017/18: 13.725; + 17 %). Die Eingangsklassen der Gemeinschaftsschulen (Klasse 5) in drei Landkreisen verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Anmeldungen, so dass insgesamt die Schülerzahl in den Eingangsklassen von 2.675 auf 2.844 Schülerinnen und Schüler (+ 6,3 %) steigt.
     
    Lehrereinstellung zum Schuljahr 2018/19
    Die Zahl der Neueinstellungen bei den Lehrerinnen und Lehrern ist mit 682 neuen Beschäftigungsverhältnissen nach wie vor auf einem hohen Niveau (Vorjahr 2017: 654). Im Bereich der öffentlichen Grundschulen und Primarstufen der Gemeinschaftsschulen sind 182, an Haupt- und Werkrealschulen 17, an Gemeinschaftsschulen (Sekundarstufe) 79, den Realschulen 130 und an den Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren 24 Neueinstellungen vorgesehen.
    Bei der Lehrereinstellung sind im Regierungsbezirk deutliche regionale Unterschiede festzustellen. Während der Bodenseekreis und die Landkreise Ravensburg, Reutlingen und Tübingen bei den jungen Lehrkräften als Standort beliebt sind und deshalb gut mit Lehrkräften versorgt werden können, gestaltet sich die Versorgung der Schulen im Alb-Donau-Kreis, in den Landkreisen Biberach und Sigmaringen, sowie im Zollernalbkreis mühsamer.
    Im Bereich der Grund-, Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen steht dem gestiegenen Einstellungsbedarf auch in diesem Jahr eine geringere Zahl von Bewerbern gegenüber, so dass nicht alle Stellen besetzt werden konnten. Zu Beginn des Schuljahres 2018/19 sind im Regierungsbezirk Tübingen deshalb 61 Lehrerstellen an Grundschulen (inklusive Primarstufe der Gemeinschaftsschulen), 16 Stellen an Haupt- und Werkrealschulen sowie sieben Stellen für Gymnasiallehrer an Gemeinschaftsschulen nicht besetzt.
     
    Um den Mangel an Grundschullehrkräften mindern zu können, hat das Kultusministerium das Konzept zur Einstellung von Gymnasiallehrern für den Dienst an Grundschulen in diesem Jahr überarbeitet. Es wurden zusätzliche Anreize für die Bewerberinnen und Bewerber geschaffen, so dass sich beim Regierungspräsidium Tübingen bis zum Schuljahresbeginn elf gymnasiale Lehrkräfte gemeldet haben, die zum Schuljahr 2018/19 den Dienst an einer Grundschule aufnehmen werden.
    In den Landkreisen, in denen nicht alle Lehrerstellen besetzt werden konnten, wird - um die Unterrichtsversorgung zu verbessern - verstärkt weiteres Personal gesucht. Die Schulverwaltung stellt hier ausnahmsweise und befristet auch Bewerberinnen und Bewerber ein, die nicht über eine grundständige Lehramtsausbildung verfügen. So konnten für den Unterricht in den Vorbereitungsklassen zur Sprachförderung von schulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen an allgemeinbildenden wie beruflichen Schulen (dort: VABO-Klassen) vielerorts Hochschulabsolventen mit einer Qualifikation „Deutsch als Fremdsprache“ gewonnen werden. Als Vertretungslehrkräfte werden auch andere akademische Absolventen wie beispielsweise Diplom-Biologen oder Diplom-Sportlehrer eingesetzt. Außerdem Lehrkräfte, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Weiterhin hat sich eine größere Zahl pensionierter Lehrkräfte entschlossen, nochmal stundenweise an den Schulen auszuhelfen. Im kommenden Schuljahr wird trotz aller Bemühungen mit Engpässen in der Lehrerversorgung zu rechnen sein, da weitere beispielsweise krankheitsbedingte Ausfälle wegen des landesweiten Lehrermangels nur bedingt aufgefangen werden können.
    Grundsätzlich können sich auch Lehrkräfte aus dem Ausland entsprechend ihrer Qualifikationen und Fächer für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst bewerben. Voraussetzung dafür ist ein positiv abgeschlossenes Anerkennungsverfahren der ausländischen Studienabschlüssen, das für ganz Baden-Württemberg am Regierungspräsidium Tübingen durchgeführt wird.
     
    Die Unterrichtsversorgung an den Realschulen im Regierungsbezirk Tübingen ist gut. Hier können auch ergänzende Angebote gemacht werden.
    Die Lehrerversorgung der Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren im Regierungsbezirk ist insofern zum Schuljahresbeginn weitestgehend  gesichert, als über befristete Arbeitsverträge und Deputatserhöhungen bereits einige Mangelbereiche abgedeckt werden konnten.
    Im Bereich der Gymnasien konnten in diesem Jahr nur 46 Lehrkräfte neu eingestellt werden. Die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien im Regierungsbezirk ist gut. Fachspezifische Mängel bestehen in die Fächern Bildende Kunst und Physik. Kleinere fachspezifische Engpässe gibt es noch in den Fächern Mathematik und Chemie.
     
    Für die beruflichen Schulen wurden im Regierungsbezirk Tübingen bisher 119 (Vorjahr: 138) Lehrkräfte unbefristet eingestellt. Vor allem für die sprach- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächer konnten erneut zahlreiche Gymnasiallehrkräfte für berufliche Schulen gewonnen werden, die dazu beitragen, die Unterrichtsversorgung zu stabilisieren. Fachspezifische Engpässe bestehen aufgrund von Bewerbermangel weiterhin in einigen beruflichen Fächern wie Pflege oder Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, sowie in einigen Regionen in Betriebswirtschaftslehre. Zunehmend schwierig gestaltet sich die Gewinnung von Technischen Lehrkräften (Meister, Techniker) zur Erteilung des fachpraktischen Unterrichts, da für potentielle Bewerberinnen und Bewerber aufgrund der seit Jahren sehr guten konjunkturellen Lange attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft bestehen. Zudem gibt es auch an den beruflichen Schulen fachspezifische Engpässe in naturwissenschaftlichen Fächern. Es wird erwartet, dass sich die Unterrichtsversorgung bei den beruflichen Schulen auf dem Vorjahresniveau bewegt.
     
    Die Schülerzahlen der Vorbereitungsklassen zur Sprachförderung von schulpflichtigen Zuwanderern und Flüchtlingen an den allgemein bildenden Schulen im Regierungsbezirk Tübingen sind rückläufig. Im Schuljahr 2018/19 besuchen 1.793 Schüler dort eine Vorbereitungsklasse (Vorjahr: 3.042). An den beruflichen Schulen werden im Schuljahr 2018/19 nur noch 43 VABO-Klassen (Vorbereitungsjahr Arbeit/Beruf mit dem Schwerpunkt Erwerb von Deutschkenntnissen) für Zuwanderer und Flüchtlinge erwartet (Vorjahr: 67). Dagegen wird die Zahl der Zuwanderer und Flüchtlinge, die in regulären Klassen (z.B. Berufsfachschule. Berufsschule) beschult werden, voraussichtlich steigen. Um diese Schülerinnen und Schüler weiterhin beim Spracherwerb zu unterstützen und so ihre Integration zu fördern, werden ca. 90 Sprachförderkurse eingerichtet. In diesen Kursen werden ergänzend zur jeweiligen Stundentafel des angebotenen beruflichen Bildungsganges bis zu vier Stunden Deutsch pro Woche unterrichtet. Sprachförderkurse werden niveaudifferenziert gebildet.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Telefon 07071 757-2137 zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    07.09.2018
    L 325/L 326, Umbau der Kreuzung Kalksteige bei Wetzisreute zu einem Kreisverkehr

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 17. September 2018, die Kreuzung der L 325 mit der L 326 zu einem Kreisverkehr umbauen. Die Maßnahme ist erforderlich, da die Kreuzung seit einigen Jahren als Unfallschwerpunkt in Erscheinung tritt. Mit dem Umbau zu einem Kreisverkehr wird die Verkehrssicherheit verbessert. Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit dem Abschluss der Gesamtmaßnahme im Dezember 2018 gerechnet.

    Gegenstand der Arbeiten
    Für die Errichtung des Kreisverkehrs ist es erforderlich, den Kreuzungspunkt um rund 30 Meter in Richtung Westen (Schlier) zu verschieben und um rund einen Meter zu erhöhen sowie die Anschlussäste der L 325 und L 326 baulich anzupassen. Der Außendurchmesser des künftigen Kreisverkehrs wird 40 Meter betragen.
     
    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen zu minimieren, werden die Arbeiten in folgenden drei Abschnitten ausgeführt:
     
    Erster Bauabschnitt von Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Montag, 05. November 2018
    Von Montag, 17. September 2018, bis voraussichtlich Montag, 05. November 2018, wird der Kreisverkehr sowie die Anschlüsse der L 326 in Richtung Waldburg und der L 325 in Richtung Schlier errichtet.
     
    Während dieser Maßnahme ist die L 325 ab der Kalksteige in Richtung Wetzisreute/Schlier und die L 326 ab der Kalksteige in Richtung Waldburg in beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr voll gesperrt.
     
    Der Verkehr der L 325 von Vogt und Waldburg kommend in Fahrtrichtung Ravensburg wird über die L 324 nach Kofeld und von dort zur B 32 bei Rotheidlen umgeleitet. Der Verkehr von Waldburg kommend in Richtung Schlier wird über die K 8040 durch Sieberatsreute nach Schlier geführt. Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke.
     
    Der Verkehr der L 325 aus Vogt kommend in Richtung L 326 nach Unterankenreute/Weingarten sowie der Verkehr in Gegenrichtung werden an der Baustelle vorbeigeführt.
    Der Busverkehr ist von der Vollsperrung betroffen und wird ab Waldburg über Sieberatsreute und Greut nach Wetzisreute fahren. Während dieser Zeit wird die Bushaltestelle „Abzweigung Greut“ an der L 326 zwischen der Kalksteige und Waldburg nicht angefahren. Um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen wird gebeten.
     
    Zweiter Bauabschnitt von voraussichtlich Montag, 05. November 2018, bis Freitag, 16. November 2018
    Von voraussichtlich Montag, 05. November 2018 bis Freitag, 16. November 2018, wird der Anschluss in Richtung Unterankenreute hergestellt und mit der Errichtung des Anschlusses in Richtung Vogt begonnen.
    Für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Unterankenreute wird die L 326 voll gesperrt. Der Verkehr auf der L 326 in Richtung Waldburg und Vogt wird in diesem Zeitraum ab Unterankenreute über die L 317 nach Wolfegg und weiter über die L 324 nach Vogt und Waldburg geleitet.

    Im selben Zeitraum wird für die Herstellung des Anschlusses in Richtung Vogt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg voll gesperrt. Der Verkehr von Vogt kommend wird über die L 324 nach Kofeld und weiter zur B 32 beziehungsweise über die K 8041 nach Waldburg und über die L 326 vorbei am Baustellenbereich weiter in Richtung Schlier umgeleitet.
    Die Umleitung der jeweiligen Gegenrichtungen erfolgt über die gleichen Strecken.
     
    Dritter Bauabschnitt von voraussichtlich Freitag, 16. November 2018, bis Freitag, 07. Dezember 2018
    Im letzten Bauabschnitt wird der Anschluss in Richtung Vogt fertiggestellt.
    Während dieser Maßnahme bleibt die L 325 zwischen der Kalksteige und Neuwaldburg weiterhin voll gesperrt. Die Umleitungen für den Verkehr aus Vogt erfolgen wie in der zweiten Bauphase und bleiben bis zur geplanten Gesamtfertigstellung am Freitag, 07. Dezember 2018, bestehen.
     
    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    07.09.2018
    L 326, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Prestenberg und Bodnegg-Lachen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 4,5 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der L 326 zwischen Prestenberg und Bodnegg-Lachen erneuern. Die Baustrecke beginnt am Knotenpunkt
    K 7712/L 326 bei Prestenberg und endet am Kreisverkehr in Bodnegg-Lachen. Während dieser Maßnahme wird die L 326 im Baustellenbereich ab Dienstag, 11. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 16. November 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Unebenheiten und Rissbildungen in der Fahrbahn sowie stark geschädigten Fahrbahnrändern erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Der Verkehr auf der L 326 wird ab Bodnegg-Lachen über die L 333 Bodnegg - Grünkraut - K 7982 - K 7985 - Prestenberg umgeleitet. Der Verkehr in Gegenrichtung wird ebenfalls über diese Umleitungsstrecke geführt.
    Der Linienbusverkehr ist von der Umleitung betroffen. Um Beachtung der Hinweise an den betroffenen Haltestellen wird gebeten.
    Weiter Infos zum Ersatzfahrplan gibt es unter www.stauss-reisen.de.
    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
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  • Abteilung 2
    07.09.2018
    Planänderungsverfahren B 311 Querspange zur B 30 bei Erbach

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Regierungspräsidium Tübingen, Straßenbauverwaltung des Landes Baden-Württemberg für das oben genannte Vorhaben ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Von Montag, 10. September 2018, bis einschließlich Dienstag, 09. Oktober 2018, werden die Planunterlagen in den Rathäusern der betroffenen Städte und Gemeinden zur Einsicht ausgelegt. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet, auf die ortsüblichen Bekanntmachungen zu achten.

    Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben. Näheres ist den Bekanntmachungen zu entnehmen.
    Nach Ablauf der Einwendungsfrist wird das Regierungspräsidium die eingegangenen Anregungen und Bedenken auswerten und in einem Erörterungstermin mit den Einwendern und Trägern öffentlicher Belange erörtern.
     
    Zum Vorhaben:
    Der eingereichte Antrag enthält Änderungen des Planfeststellungbeschlusses für den Neubau der B 311 bei Erbach aus dem Jahr 2011. Die Änderungen umfassen die Wiederaufnahme von Baustreifen, welche bei dem Planfeststellungsbeschluss 2011 entfallen sind und die Errichtung zusätzlicher Baustreifen im Bereich einiger Bauwerke, um eine Realisierung zu ermöglichen sowie den Verkehr während der Bauphase weiterhin aufrecht erhalten zu können. Weiterhin umfassen die Änderungen die Errichtung von Oberbodenzwischenlagerflächen. Hier soll der Oberboden bis zur Umsetzung der Oberbodenverbesserungsmaßnahmen von Ackerflächen zwischengelagert werden.
     
    Die geplante Baumaßnahme stellt einen Eingriff in die Natur und Landschaft dar. Die Belange der Natur und Landschaft wurden deshalb im Landschaftspflegerischen Begleitplan berücksichtigt und erforderliche Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege erarbeitet. 
    Detaillierte Informationen zu den Baumaßnahmen entnehmen Sie bitte den in den betroffenen Gemeinden ausgelegten Planunterlagen.
     
    Die Unterlagen zum Verfahren können ab dem 10. September 2018 auch beim Regierungspräsidium Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, Zimmer N 239, eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Tübingen abrufbar sein unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/B311-Quersspange-B30-Erbach.aspx in der Rubrik Bekanntmachungen/Planfeststellungsverfahren/Aktuelle Planfeststellungsverfahren-Straßen. Die Veröffentlichung im Internet dient nur der Information.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
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  • Abteilung 7
    07.09.2018
    Freie Schule Allgäu e. V.
    Das Regierungspräsidium Tübingen widerruft die Genehmigung zum Betrieb von Gemeinschafts-, Real- und Hauptschulklassen an der privaten Ersatzschule

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat mit Bescheiden vom 21.08.2018 schulrechtliche Genehmigungen und Anerkennungen für den Sekundarbereich der Freien Schule Allgäu e. V. widerrufen. Diese Entscheidungen stehen am Ende eines mehr als einjährigen Prüfungsprozesses im Austausch mit dem Trägerverein und der Geschäftsführung der Schule. Nach Auffassung des Regierungspräsidiums kann die Freie Schule Allgäu weder qualifiziertes Lehrpersonal in ausreichender Zahl noch alle erforderlichen Fachräume zur Durchführung des Unterrichts in den Bildungsgängen der Sekundarstufe aufweisen. Der Schulträger hat gegen die entsprechenden Bescheide Klagen und Eilanträge beim Verwaltungsgericht Sigmaringen eingereicht. Der Betrieb der Grundschule an der Freien Schule Allgäu ist von diesen Entscheidungen nicht berührt.

    Das Verwaltungsgericht Sigmaringen wies das Regierungspräsidium am 06.09.2018 darauf hin, dass das Gericht davon ausgeht, dass bis zu einer Entscheidung über die Eilanträge von Vollzugsmaßnahmen durch das Regierungspräsidium Tübingen abgesehen wird. Diesem Wunsch kommt das Regierungspräsidium nach. Somit können die Schüler der Freien Schule Allgäu e. V. auch in den Sekundarklassen am kommenden Montag, den 10.09.2018 und bis zur Entscheidung über die Anträge wie gewohnt die Schule besuchen. Für Fragen der Eltern steht das staatliche Schulamt Markdorf beratend und unterstützend zur Verfügung (Tel. 0 75 44 – 5 09 70).
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Stefan Meißner, Pressesprecher für Schule und Bildung, unter Tel. 0 70 71 / 7 57-21 37 gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.09.2018
    B 32, Neubau des Radwegs Oberau-Karbach mit Fahrbahndeckenerneuerung der B 32

    ​Seit Montag, 02. Juli 2018 werden die vorlaufenden Arbeiten zur Errichtung des Radweges Oberau–Karbach durchgeführt sowie die Fahrbahndecke auf der B 32 erneuert. Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen am letzten Wochenende haben sich die Arbeiten leider leicht verzögert, so dass es für die abschließenden Arbeiten wie das Herstellen der Bankette, Schutzplanken und das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung erforderlich ist, die B 32 noch bis einschließlich Montag, 10. September 2018 zu sperren. Die Freigabe erfolgt dann im Laufe des Tages. Die Linienbusse können bereits ab Montagmorgen die B 32 nutzen.

    Neben Umbauarbeiten an der Brücke über den Karbach wurde eine 100 Meter lange Stützwand hergestellt und die B 32 teilweise verlegt, um Platz für den Radweg zu schaffen. Anschließend wurde der Fahrbahnbelag zwischen Oberau und der A 96 Anschlussstelle Wangen-West auf 1,8 Kilometer erneuert.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
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  • Abteilung 4
    06.09.2018
    B 30, Instandsetzung der Brücke über die Schmiehe und die K 7373

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit Dienstag, 03. April 2018, den Fahrbahnbelag auf der B 30 in Fahrtrichtung Ulm zwischen den Anschlüssen Laupheim-Mitte und Donaustetten auf rund 6,5 Kilometern Gesamtlänge erneuern. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch eine etwa 140 Meter lange Brücke, die über die Schmiehe und die K 7373 zwischen Dellmensingen und Humlangen verläuft, instandgesetzt. Die Kosten für die gemeinsam durchgeführten Instandsetzungsmaßnahmen belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Arbeiten konnten eine Woche früher als geplant abgeschlossen werden, sodass die B 30 zwischen den Anschlüssen Laupheim-Mitte und Donaustetten in beiden Fahrtrichtungen am Freitag, 07. September 2018, für den Verkehr freigegeben werden kann.
    In der Nacht zum 07. September 2018 wurden die letzten Sicherungselemente für die einspurige Verkehrsführung und die Verschwenkung der Fahrtrichtung Ulm auf die Gegenfahrbahn zurückgebaut und abtransportiert.
    Angesichts der am Montag, 10. September 2018, einsetzenden Streckensperrung der Bahnlinie zwischen Ulm und Laupheim-West hatte das Regierungspräsidium Tübingen mit Unterstützung der ausführenden Firmen im Frühjahr 2018 den Ausführungszeitraum bereits um etwa einen Monat vorgezogen. Im Rahmen der Ausführung haben die Beteiligten noch einmal alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine Beeinträchtigung des Schienenersatzverkehrs ganz zu vermeiden.
     
    Hintergrundinformation:
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  • Abteilung 4
    05.09.2018
    L 1230, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Berghülen und Machtolsheim
    Vollsperrung der L 1230 im Baustellenbereich vom 10. bis 27. September 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,9 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 1230 zwischen Berghülen und Machtolsheim erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 1230 zwischen dem Auf-/Abfahrtsast bei Berghülen und dem Einmündungsbereich L 230/L 1230 bei Machtolsheim ab Montag, 10. September 2018, 08:30 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 27. September 2018, voll gesperrt.

    Durch die Belagsarbeiten werden die Spurrinnen, Verdrückungen und die massiven Rissbildungen in der Fahrbahn beseitigt. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 570.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Der von Blaubeuren kommende Verkehr in Fahrtrichtung Machtolsheim wird
    an der Kreuzung L 1230/B 28 „Blaubeurer Steige“ über die B 28 vorbei an Suppingen und weiter über die B 28 bis zur Kreuzung B 28/L 230 bei Laichingen geführt. Von dort wird der Verkehr auf der L 230 an Laichingen vorbei auf die L 1230 bei Machtolsheim zurückgeführt.Der von Machtolsheim kommende Verkehr in Fahrtrichtung Blaubeuren verbleibt bei Machtolsheim auf der L 230 und wird an Laichingen vorbei bis zur Kreuzung L 230/L 1236 und weiter über die L 1236 nach Suppingen umgeleitet. Bei Suppingen wird der Verkehr auf die B 28 nach Blaubeuren geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
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  • Abteilung 4
    05.09.2018
    Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und St. Johann-Würtingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt den schadhaften Fahrbahnbelag der L 380 zwischen der Zufahrt zum Gestütshof und dem Ortseingang von St. Johann-Würtingen erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 380 im Baustellenbereich ab Montag, 10. September 2018, bis voraussichtlich Freitag, 28. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Zusätzlich wird die Asphaltschicht im Bereich mehrerer Schadstellen erneuert. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung voraussichtlich bis Freitag, 28. September 2018 abgeschlossen. Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 415.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der Verkehr von und in Richtung Reutlingen wird über Holzelfingen - Unterhausen - Pfullingen umgeleitet. Der Verkehr von und nach Metzingen wird über Bad Urach geführt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    04.09.2018
    Vorstellung des Projektfortschritts von Bienenstrom

    ​Elf Landwirte setzen sich gegen das Insektensterben und für blühende Landschaften auf der Schwäbischen Alb ein. Möglich wird dies durch das Kooperationsprojekt „Bienenstrom“. Am Montag, den 03. September 2018, wurden beim Haupt- und Landgestüt Marbach die ersten Erfolge des Blühflächenanbaus vorgestellt und ein zuversichtlicher Blick in eine artenreiche Zukunft geworfen.

    „Einfach Strom einschalten. So direkt und vor Ort zur biologischen Vielfalt beitragen wie mit dem Bezug von Bienenstrom, können die Verbraucherinnen und Verbraucher nur noch im eigenen Garten“, so der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser, über das Projekt „Bienenstrom“. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Nürtingen GmbH, Oberbürgermeister Otmar Heirich beschrieb „Bienenstrom“ als „ein innovatives Projekt zum Arten- und Naturschutz, mit dem die Verbraucherinnen und Verbraucher die Vielfalt unserer Natur vor der eigenen Haustür auf einfache Weise neu beleben können“.
     
    Seit der Ansaat im Frühjahr dieses Jahres wuchsen auf der Schwäbischen Alb 14 Hektar Blühflächen zu Insektenparadiesen heran, erklärten die Kooperationspartner des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und der Stadtwerke Nürtingen GmbH. Weitere, zusätzliche ca. 3 Hektar Blühflächen seien bereits für 2019 unter Vertrag genommen.
     
    Die beteiligten Landwirte ersetzen dabei den Anbau von Energiemais durch eine vielfältige Blühmischung. So schaffen sie Lebensräume für Bienen und andere Insekten. Der Stand der Pflanzen war durch die große Trockenheit unter der erwarteten Höhe geblieben, dennoch blühten sie im Sommer mit voller Kraft. Im Herbst werden die meisten Felder abgeerntet und die Pflanzen in Biogasanlagen zu Strom weiterverarbeitet. Der Ertrag ist dabei geringer als bei Mais, deshalb unterstützt die Stadtwerke Nürtingen GmbH die Landwirte finanziell durch den Verkauf von Ökostrom - dem sogenannten „Bienenstrom“.

    Die Felder der elf Landwirte werden die nächsten fünf Jahre durch verschiedenste Blumen und Gräser Nahrung für Insekten bieten.
     
    Hintergrundinformation:
    Bienenstrom ist ein Ökostromprodukt aus alpiner Wasserkraft mit einem Kostenzuschlag von einem Cent je Kilowattstunde – dem Blühhilfe-Beitrag. Bienenstrom wird über www.bienenstrom.de deutschlandweit vertrieben. Der gesamte Blühhilfe-Beitrag wird ohne Abzüge den beteiligten Landwirten zur Verfügung gestellt, um damit den finanziellen Ausfall beim Wechseln von z. B. Mais- auf Blühflächen auszugleichen. So finden Bienen und andere Insekten wieder mehr Lebensraum vor. Ob mit eigenem Garten oder ohne, jeder kann als Bienenstrom-Kunde etwas für die biologische Vielfalt tun.
     
    18-09-04 PM Bienenstrom Foto Juli.jpg18-09-04 PM Bienenstrom Foto September.jpg

    Bildunterschrift:
    Blühfläche mit Wildpflanzen beim Haupt- und Landgestüt Marbach im Juli und kurz vor der Ernte im September 2018, Foto: Dr. Manfred Albiez.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    31.08.2018
    Pressegespräch zum Aktionstag Speisekammer
    am Donnerstag, 06. September 2018, 14:00-14:30 Uhr im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb

    ​An die
    Damen und Herren
    der Presse


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    viele Lebensmittel werden einfach weggeworfen, obwohl sie noch in einwandfreiem Zustand sind. Oft könnten die Produkte auf dem heimischen Balkon wachsen und damit auf eine lange Anreise verzichten. Und warum sind einige Lebensmittel in Plastik verpackt, obwohl man sie auch anders transportieren könnte?
     
    Wie sich der eigene Alltag anders, sprich umwelt- und auch sozialverträglicher gestalten lässt, zeigt der zweite Aktionstag Speisekammer am 15. September 2018 von 10:00-13:00 Uhr auf dem Rathausplatz in Münsingen. Kinder und Erwachsene erwartet ein vielfältiges Programm rund ums Kochen, Essen und ums nachhaltige Handeln in der Küche.
     
    Zur Vorstellung des Aktionstages und des geplanten Programms
     
    am Donnerstag, 06. September 2018, 14:00 Uhr,
    im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Von der Osten Str. 4, 6, 72525 Münsingen-Auingen
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Veranstaltet wird der Aktionstag von der Stadt Münsingen, dem LandFrauenverband Reutlingen, dem Kreislandwirtschaftsamt im Landkreis Reutlingen, der Münsinger Tafel, der Eine Welt Initiative Münsingen e. V., der BruderhausDiakonie, der VHS Bad Urach-Münsingen und dem Biosphärenzentrum Schwäbische Alb.
     
    Über Ihre Teilnahme am Pressegespräch sowie am Aktionstag selbst würden wir uns sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    31.08.2018
    B 27, Brückeninstandsetzung und Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Walddorfhäslach und Pliezhausen
    Abbau der Betonschutzwände und Wechsel des Baufeldes auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen führt seit August 2017 auf der B 27 dringend erforderliche Instandsetzungsarbeiten durch, die nach derzeitiger Planung im Oktober 2018 vollständig abgeschlossen sein sollen. 

    Ab Donnerstag, 06. September 2018, werden in Fahrtrichtung Stuttgart die Betonschutzwände abgebaut. Im Anschluss daran findet ein Wechsel des Baufeldes auf der Fahrbahn in Fahrtrichtung Stuttgart statt. Dabei wird die momentan auf der Standspur bzw. rechten Fahrspur verlaufende Fahrtrichtung auf die Überholspur verlegt. Dies ist erforderlich, um die die Restarbeiten an den Brückenbauwerken und den sich anschließenden Lärmschutzwänden durchzuführen. Pro Fahrtrichtung werden weiterhin jeweils zwei Fahrspuren während der Arbeiten eingeengt nutzbar sein. Ebenso gilt für den kompletten Bauabschnitt aufgrund der Unfälle, die während der Baumaßnahme im letzten Jahr verstärkt aufgetreten sind, weiterhin eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h.

    Verkehrsführung während der Bauzeit auf der B 27
    Die Arbeiten betreffen ausschließlich die Fahrtrichtung Stuttgart. Sie beginnen vor der Auffahrt der B 464 auf die B 27 von Reutlingen kommend und enden in etwa auf Höhe der Dettenhauser Straße bei Walddorfhäslach.
    Während der gesamten Bauzeit stehen weiterhin auf der B 27 in beiden Fahrtrichtungen durchgängig zwei Fahrspuren zur Verfügung. Möglich wird dies durch eine sogenannte 3+1 Verkehrsführung: In Fahrtrichtung Stuttgart wird die Überholspur auf die Gegenfahrbahn übergeleitet. Die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Tübingen bleibt unverändert.
     
    Arbeiten an den Unterseiten der Brückenbauwerke
    Ab Anfang nächster Woche werden die Restarbeiten an den Unterseiten der vier Brückenbauwerke durchgeführt. Während dieser Maßnahmen werden die unter der B 27 verlaufenden Straßen tagsüber halbseitig gesperrt. Der Verkehr auf der Reutlinger Straße zwischen Gniebel nach Rübgarten sowie auf der Dettenhauser Straße von Walddorfhäslach kommend wird im Baustellenbereich mit einer Ampelanlage geregelt.
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet alle von der Baumaßnahme betroffenen Gemeinden, Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Über den weiteren Bauablauf wird Regierungspräsidium rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die Instandsetzung der Brückenbauwerke auf der B 27 erstreckt sich über eine Länge von 6,7 Kilometern. Der Bund investiert dafür rund 6,85 Millionen Euro in den Erhalt der Infrastruktur. Betroffen sind folgende Bauwerke:
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges zwischen Pliezhausen und Rübgarten,
    • die 52 Meter lange Brücke über die K 6764 zwischen den Pliezhäuser Ortsteilen Gniebel und Rübgarten,
    • die 10 Meter lange Unterführung eines Hauptwirtschaftsweges westlich von Walddorfhäslach und
    • die 33 Meter lange Brücke über die Gemeindestraße bei Walddorfhäslach.
     
    Die Bauwerksinstandsetzungen und die Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 27 in Fahrtrichtung Tübingen hat das Regierungspräsidium Tübingen bereits abgeschlossen. Die Bauzeit dauerte von Mitte August bis Mitte Dezember 2017. Die Bauarbeiten in Fahrtrichtung Stuttgart haben im April 2018 begonnen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen Umleitungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    29.08.2018
    L 383, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Reutlingen und Gönningen
    Beginn der letzten Bauphase ab dem 30. August 2018

    ​Der seit Montag, 06. August 2018, gesperrte Streckenabschnitt der L 383 zwischen dem Ohmenhäuser Weg und dem Anschluss K 6728 Bronnweiler wird im Laufe des Donnerstagvormittags, 30. August 2018, für den Verkehr freigegeben. Somit ist die L 383 von Reutlingen aus bis einschließlich des Anschlusses Bronnweiler und umgekehrt wieder befahrbar.

    Ab Donnerstag, 30. August 2018, beginnt die Fahrbahndeckenerneuerung der L 383 im Abschnitt von der K 6729 Pfullingen bis nach Gönningen auf Höhe Einmündung Gruobachstraße/Am Galgenbühl. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung am Samstag, 08. September 2018, gerechnet.
     
    Während dieser Maßnahme wird die L 383 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Ebenso ist der Abschnitt K 6729 Pfullingen - L 383 nach Reutlingen bzw. Gönningen während der Maßnahme nicht befahrbar. Das Gebiet „Im Schachen“ ist nur aus Richtung Pfullingen über die K 6729 zu erreichen. In Gönningen ist die Zufahrt von der Mattheus-Wagner-Straße in die Grobachstraße beziehungsweise Am Galgenbühl möglich. Der Verkehr wird mit einer Ampelanlage geregelt.
    Die Umleitung erfolgt von Gönningen über die L 230 - Bronnweiler - K 6728 - L 383 in Richtung Reutlingen und umgekehrt.

    In Richtung Pfullingen erfolgt die Umleitung von Gönningen über die L 230 - Genkingen L 382 (Stuhlsteige) - Pfullingen und umgekehrt.
    Der ÖPNV fährt ab Freitag, 31. August 2018, auf der planmäßigen Strecke. Lediglich die Direktfahrten Reutlingen - Gönningen müssen über die Umleitungsstrecke durch Bronnweiler fahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    29.08.2018
    Naturnahe Aufwertung des Neckars bei Starzach-Börstingen
    Beginn der Bauarbeiten nächste Woche

    ​Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Tübingen lässt ab Anfang nächster Woche die Gewässerstruktur des Neckars bei Starzach-Börstingen verbessern. Die Bauzeit wird voraussichtlich bis Ende Januar 2019 dauern.

    Durch die Maßnahme wird das Gewässer ökologisch aufgewertet und wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen im und am Neckar geschaffen. Darüber hinaus wird im Zuge der Maßnahme ein Naturerlebnispfad neu angelegt und damit die Möglichkeit für Naherholung und Naturerkundung am Neckar bei Börstingen geboten.
     
    Die naturnahe Aufwertung erstreckt sich auf einer Länge von etwa einem Kilometer. Auf dieser Strecke soll der harte Verbau an Ufer und Gewässergrund entfernt und das Gewässerbett stellenweise ausgeweitet werden. Hierdurch wird ein abwechslungsreicher Verlauf des Neckars erreicht. Im Gewässer selbst werden einige kleinere Inseln und weitere strömungslenkende Strukturen angelegt. Die angrenzenden Ufer werden unterschiedlich flach und steil ausgeformt und, wo nötig, mit Hilfe von Pflanzen gesichert. Gegenüber der Kläranlage soll das Gelände zudem abgesenkt und durch Pflanzungen standortgerechter Gehölze eine Auwaldentwicklung angeregt werden.
     
    Hintergrundinformation:
    Die Maßnahme dient damit überregional der Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie, die das Ziel hat, den „guten Zustand“ an allen Gewässern wiederherzustellen.  Sie ist Bestandteil des Gesamtkonzeptes Masterplan Neckar, der insgesamt 34 Standorte im Regierungsbezirk Tübingen aufzeigt, an denen der Neckar ökologisch aufgewertet werden kann. Insgesamt befinden sich hiervon aktuell 11 Projekte in Planung, das erste Projekt „Anlegung Seitenarm am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt“ befindet sich bereits in der baulichen Umsetzung und wird voraussichtlich noch im September 2018 abgeschlossen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 11
    27.08.2018
    Pressetermin „Verbraucherschutz auf neuen Wegen“
    Praxiseinblicke in die Arbeitsweise der Marktüberwachung mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Donnerstag, 06. September 2018, um 10:00 Uhr in Tübingen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Abteilung Marktüberwachung des Regierungspräsidiums Tübingen ist landesweit für die Produkt- und Chemikaliensicherheit bei Verbraucherprodukten, Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen, Chemieerzeugnissen und Bauprodukten zuständig. Die rund 100 Beschäftigten dieser Abteilung sind in ganz Baden-Württemberg im Einsatz. Von acht Standorten aus kontrollieren sie jährlich bei rund 12.000 Stichproben z. B. im Handel vor Ort, beim Zoll oder beim Hersteller bzw. Importeur, ob die Produkte den Voraussetzungen genügen, die der Gesetzgeber dafür vorsieht. Auch die Vorgaben einer umweltgerechten Gestaltung („Ökodesign“) stehen dabei im Fokus.
     
    Sowohl den Verbraucherschutz wie auch den fairen Wettbewerb zu gewährleisten – das sind aktuell die zentralen Herausforderungen, denen sich die Marktüberwachung stellt. Darüber hinaus kümmern sich die Techniker, Ingenieure und Naturwissenschaftler darum, ob die Angaben der Hersteller zum Energieverbrauch von Geräten und zur Wärmedämmung von Bauprodukten stimmen und wie es mit der Kraftstoffqualität an den Tankstellen aussieht.

    Die landesweite Zuständigkeit für die Marktüberwachung liegt seit 2014 beim Regierungspräsidium Tübingen. Zuvor waren diese Aufgaben auf insgesamt 48 Behörden in ganz Baden-Württemberg verteilt. Mit dieser Aufgabenkonzentration beim Regierungspräsidium Tübingen wurde erfolgreich ein neuer Weg beschritten. Produktmängel, die sich erst bei einer vertieften Prüfung herausstellen, können jetzt noch besser erkannt und noch effizienter bearbeitet werden.
     
    Wie aber sieht die Arbeit der Marktüberwachung konkret aus? Mit welchen Mitteln wird ein erhöhter Cadmium- oder Bleigehalt im Modeschmuck oder in Verpackungen festgestellt? Ab wann muss ein Toaster aufgrund von Mängeln aus dem Handel genommen werden? Und was ist aus Sicht der Marktüberwachung beim Kauf von Kinderspielzeug zu beachten? Wie können Energiefresser im Handel und vor Ort schnell identifiziert werden? Und wie kann festgestellt werden, ob eine LED-Lampe hält, was sie verspricht?
     
    Diesen und weiteren Fragen gehen wir im Rahmen eines Pressetermins nach. Zu diesem Pressetermin

    „Praxiseinblicke in die Arbeitsweise der Marktüberwachung“
    am Donnerstag, 06. September 2018,
    10:00 – 12:00 Uhr,
    im Regierungspräsidium Tübingen,
    Raum E 09, Konrad-Adenauer-Str. 40, 72072 Tübingen
     
    lade ich Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, herzlich ein.
     
    Im Anschluss an die Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden der Leiter der Abteilung Marktüberwachung, Herr Abteilungspräsident Peter Goossens, und seine Mitarbeiter die Arbeit der Marktüberwachung anhand von fünf Mess- und Prüfgeräten sowie deren Funktion und Einsatzzweck vorstellen. Bildaufnahmen sind dabei selbstverständlich möglich.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 05. September 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Roming-Fischer (Tel.: 07071 757-3011, E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).

    Mit freundlichen Grüßen

    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 5
    27.08.2018
    Vorstellung des Projektfortschritts von Bienenstrom – Rückblick auf das erste Halbjahr und Ausblick in die Zukunft
    am Montag, 03.09.2018, 15:00 Uhr am Haupt- und Landgestüt Marbach in Gomadingen-Marbach

    ​An die
    Damen und Herren der Medien


    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    innovative Ideen wachsen zu großen Feldern. Im Frühjahr dieses Jahres säten elf Landwirte eine Blühpflanzenmischung aus, um Wildbienen und anderen Insekten mehr Lebensraum zu bieten. Finanzielle Unterstützung erfahren sie dabei im Rahmen von „Bienenstrom“, einem Kooperationsprojekt des Biosphärengebiets Schwäbische Alb und der Stadtwerke Nürtingen GmbH.
     
    Ziel ist es, den Anbau von Reinkulturen wie z. B. Mais zu reduzieren und durch artenreiche Wildpflanzen zu ersetzen. Die finanzielle Unterstützung der Landwirte erfolgt durch den bundesweiten Verkauf von Bienenstrom auf http://www.bienenstrom.de.

    Auch im Namen von Regierungspräsident Klaus Tappeser laden wir Sie
     
    am Montag, 03.09.2018, 15:00 Uhr
    Haupt- und Landgestüt Marbach, Gestütshof 1,
    bei der Feldscheune (s. Lageplan)
    72532 Gomadingen-Marbach
     
    zur Feldbegehung und dem Dialog mit den Projektbeteiligten ein.
     
    Regierungspräsident Klaus Tappeser, Vorsitzender des Lenkungskreises Biosphärengebiet Schwäbische Alb und Oberbürgermeister Otmar Heinrich, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Nürtingen, werden Grußworte sprechen.
     
    Da der Termin an einer im Frühjahr angesäten Blühfläche stattfindet, besteht die Möglichkeit, den Projektfortschritt auch optisch und akustisch wahrzunehmen.
     
    Über Ihre Teilnahme an der Veranstaltung und eine Berichterstattung in Ihren Medien würden wir uns sehr freuen!
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dirk Abel
    Pressesprecher
  • Abteilung 01
    24.08.2018
    Land bezuschusst Investitionen im Rettungsdienst im Regierungsbezirk Tübingen mit 2,3 Millionen Euro

    ​In diesem Jahr fließen rund 2,3 Millionen Euro zur Investitionsförderung des Rettungsdienstes in den Regierungsbezirk Tübingen. Das Regierungspräsidium Tübingen hat dieser Tage entsprechende Bewilligungsbescheide für vier Bauvorhaben an die Landesverbände der Hilfsorganisationen versandt. „Damit leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Verkürzung der Rettungszeiten und damit zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung bei medizinischen Notfällen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.

    Der DRK Landesverband Baden-Württemberg e.V. erhält ca. 2,1 Millionen Euro für drei Investitionsvorhaben im bodengebundenen Rettungsdienst. Am Oberen Eselsberg in Ulm und in der Birkenharder Straße in Biberach werden Neubauten großer Rettungswachen gefördert, in denen künftig Notarzteinsatzfahrzeuge, Rettungswagen, ein Schwerlastrettungswagen für adipöse Patienten und Krankentransportwagen untergebracht sein werden. Zudem wird der Bau eines Notarztstandorts am Klinikum Friedrichshafen bezuschusst.
     
    Der DLRG Landesverband Württemberg e.V. erhält einen Förderanteil von ca. 170.000 Euro für den Neubau einer Zentralen Station des Wasser-Rettungsdienstes in Wangen im Allgäu. Damit wird eine schnelle Hilfe für die Bevölkerung bei Unfällen auf Gewässern sichergestellt und eine zeitgemäße und sichere Unterbringung der engagierten ehrenamtlichen Retter ermöglicht. Diese sind insbesondere für die Spezialrettungsorganisationen unverzichtbar.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    24.08.2018
    L 291, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord und der Kleintobeler Straße bei Berg

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 700 Meter den schadhaften Fahrbahnbelag der L 291 auf dem Streckenabschnitt zwischen der B 30 Anschlussstelle Ravensburg-Nord (Knotenpunkt L 291/ B 30) und der Einmündung Kleintobeler Straße bei Berg erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 291 im Baustellenbereich ab Montag, 27. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 07. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Asphaltausbrüchen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 270.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Ab Montag, 27. August 2018, ist die L 291 voll gesperrt. Die Anschlussstelle Ravensburg-Nord ist während der gesamten Baumaßnahme befahrbar. Lediglich die Verbindung auf die L 291 in Richtung Berg ist für den Verkehr gesperrt. Die Zufahrt zur Firma Rafi ist während der gesamten Bauzeit aus Richtung Berg-Kasernen gewährleistet.
     
    Der von Ravensburg kommende Verkehr in Richtung Berg wird über Weingarten - Hähnlehofstraße - K 7950 - Kasernen - L 291 - Berg umgeleitet.
    Der Verkehr aus Berg in Fahrtrichtung Ravensburg wird in umgekehrter Richtung über die gleiche Strecke geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.08.2018
    L 385, Radweg zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen
    Loser Splitt in Teilbereichen – Möglichkeiten zur Verbesserung der Befahrbarkeit

    ​Seit Juli 2018 ist das rund 4,2 Kilometer lange Teilstück der neuen Radwegverbindung zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen für den Radverkehr freigegeben. Dabei wird hauptsächlich das bereits bestehende Forstwegenetz genutzt. Auf einer Länge von 2,8 Kilometern wurde auf der Strecke eine wassergebundene Deckschicht aufgetragen, wie man sie von Forstwegen kennt.

    Ein solcher Schotterbelag ist üblicherweise recht fest, da er durch den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt „verbacken“ wird. Die Schotterbelag-Oberfläche in bestimmten Bereichen der Radwegverbindung zwischen Rottenburg-Dettingen und Ofterdingen ist hingegen aufgrund der sommerlichen Witterungsbedingungen während der letzten Wochen so stark ausgetrocknet, dass sich vermehrt loser Splitt gebildet hat.
     
    Anfang August 2018 wurden deshalb Nachbesserungsarbeiten durchgeführt und das lose Splittmaterial abgeschoben. Diese Maßnahmen haben bedauerlicherweise noch nicht zu einem befriedigenden Zustand geführt.
     
    Als Konsequenz werden die auffälligen Stellen nun daher noch deutlicher mit entsprechenden Verkehrszeichen beschildert. In einem weiteren Schritt wird die Stadt Rottenburg, die die Planung und Baudurchführung durchgeführt hat, gemeinsam mit der Forstverwaltung dafür Sorge tragen, dass diese Stellen nochmals zeitnah nachgearbeitet werden. Sofern auch dies nicht zum gewünschten Erfolg führt, wird das Regierungspräsidium Tübingen gemeinsam mit allen Projektbeteiligten prüfen, welche weiteren Möglichkeiten bestehen, um eine bessere Befahrbarkeit der betreffenden Abschnitte des Radwegs zu erreichen.
     
    Eine vergleichbare Situation besteht auf einem Abschnitt auf dem Wirtschaftsweg von Dettingen her kommend. Die Stadt Rottenburg als Baulastträger dieses Weges wird auch dort entsprechende Maßnahmen zur besseren Nutzung des Weges für Radfahrer ergreifen.
     
    Hintergrundinformation:
    Der neu gebaute Abschnitt zwischen Dettingen und Ofterdingen beginnt auf Gemarkung Rottenburg-Dettingen rund 2,5 Kilometer südöstlich des Dettinger Ortszentrums im Gewann Seidenbrunnen, und zwar etwa 80 Meter südlich der L 385. Er endet mit der Anbindung an den Kreisverkehr nach der Ortseinfahrt von Ofterdingen. Gemäß dem zugrundeliegenden Planfeststellungsbeschluss wurden rund zwei Kilometer des Radwegs nach dem Prinzip des geringstmöglichen Eingriffs neu gebaut, und zwar entweder als straßenbegleitender Weg mit bituminöser Befestigung oder als ein von der L 385 abgerückter Weg mit wassergebundener Befestigung. Im Übrigen wird für den Radweg hauptsächlich das bestehende Forstwegenetz genutzt.
     
    Bei der gemeinsamen Nutzung der bestehenden Wege durch Radfahrer wie auch durch den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr handelt es sich ebenso wie bei der Bauweise – in bestimmten Bereichen mit einer wassergebundenen Deckschicht aus Splitt – um einen Kompromiss im Rahmen der Planfeststellung. Erst dieser Kompromiss hat eine durchgehende Radwegverbindung von Ofterdingen bis Dettingen innerhalb der Schutzgebiete ermöglicht.
     
    Die wassergebundene Deckschicht aus Splitt, die auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern aufgebracht wurde, bezweckt zum einen eine ausreichende Niederschlagsversickerung, und zum anderen vermittelt sie einen naturnäheren Eindruck (Landschaftsbild). Dadurch werden die Eingriffe in das FFH-Gebiet „Rammert“ und das Naturschutzgebiet „Katzenbach-Dünnbachtal“ minimiert.
     
    Mit dem Bau des Radwegs zwischen Dettingen und Ofterdingen wurde im November 2017 begonnen. Die Baumaßnahme wurde im Auftrag des Regierungspräsidiums Tübingen von der Stadt Rottenburg am Neckar betreut. Die Eröffnung des Radwegs fand am 24. Juli 2018 statt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.08.2018
    L 319, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Leutkirch- Zollhaus und Herlazhofen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,5 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag der L 319 zwischen Leutkirch- Zollhaus und Herlazhofen erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 319 im Baustellenbereich zwischen dem Knotenpunkt L 319 / K 8025 und der Einmündung L 319 / Urlauer Straße ab Mittwoch, 22. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 14. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur. Die Bauüberwachung der Maßnahme übernimmt das Straßenbauamt des Landkreises Ravensburg.
     
    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 470.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Um die verkehrlichen Beeinträchtigungen zu minimieren, werden die Arbeiten in folgenden zwei Abschnitten ausgeführt:
     
    Erster Bauabschnitt zwischen dem Knotenpunkt L 319 / K 8025 und der Kreuzung L 319 / K 7906
    Von Mittwoch, 22. August 2018, bis voraussichtlich Mittwoch, 05. September 2018, wird zunächst der Fahrbahnbelag zwischen dem Knotenpunkt L 319 / K 8025 der Kreuzung L 319 / K 7906 erneuert.
     
    Während dieser Maßnahme wird die L 319 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Die Zufahrten zum Kieswerk und der Asphalt-Mischanlage bei Leutkirch-Zollhaus bleiben während der gesamten Bauzeit gewährleistet und werden entsprechend ausgeschildert.
     
    Der von Leutkirch-Zollhaus kommende Verkehr wird über die K 8025 nach Leutkirch und weiter über die K 7906 nach Herlazhofen umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Isny kommend wird ab Leutkirch-Haselburg über die L 318 nach Leutkirch und weiter über die K 8025 nach Leutkirch-Zollhaus geführt.
     
    Zweiter Bauabschnitt bei Herlazhofen
    Anschließend wird ab Donnerstag, 06. September 2018, bis voraussichtlich 14. September 2018 die Fahrbahndecke bei Herlazhofen ab der Kreuzung L 319 / K 7906 bis zur Einmündung L 319 / Urlauer Straße erneuert.
     
    Während dieser Maßnahmen wird die L 319 im Baustellenbereich für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die K 8025 – Leutkirch und dann weiter über die Landesstraße L 318 nach Haselburg bzw. Herlazhofen. Der von Isny kommende Verkehr wird auch in dieser Zeit ab Leutkirch-Haselburg über die L 318 nach Leutkirch und weiter über die K 8025 nach Leutkirch-Zollhaus geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    16.08.2018
    B 313, Ortsumgehung Grafenberg
    Freigabe des Streckenabschnitts zwischen Grafenberg und der Abzweigung Tischardt; Bau des südlichen Kreisverkehrs sowie Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg

    ​Der seit Montag, 30. Juli 2018, gesperrte Streckenabschnitt der B 313 zwischen dem nördlichen Ortsrand von Grafenberg und der Abzweigung Tischardt wird am Dienstag, 21. August 2018, 18:00 Uhr, wieder für den Verkehr freigegeben.

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat in diesem Bereich den Fahrbahnbelag erneuert und parallel dazu den nördlichen Kreisverkehr der künftigen Ortsumgehung Grafenberg mit den jeweiligen Anschlussästen errichtet.

    Es folgen nun der Bau des südlichen Kreisverkehrs sowie der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit den Maßnahmen entstehenden Behinderungen.
     
    Bau des südlichen Kreisverkehrs:
    Ab Mittwoch, 22. August 2018, beginnt der Bau des südlichen Kreisverkehrs (Metzinger Straße). Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, wird mit der Fertigstellung am 24. September 2018 gerechnet.
     
    Während dieser Maßnahme ist die B 313 für vier Wochen im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Ampel befahrbar. Der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg ist in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg.
     
    Dem überörtlichen Verkehr zwischen Nürtingen und Metzingen wird empfohlen, während der Bauzeit auf die B 297 bis Neckartailfingen und die B 312 auszuweichen.
     
    Für den Einbau der Deckschicht ist von Freitag, 21. September 2018, bis Montag, 24. September 2018, eine Vollsperrung der B 313 erforderlich. Während dieser Vollsperrung wird der überörtliche Verkehr über die B 297 und B 312 umgeleitet. Die Gemeinde Grafenberg kann über die B 313 von Nürtingen kommend und über die K 6761 von Bempflingen angefahren werden.
     
    Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg:
    Nach Fertigstellung des südlichen Kreisverkehrs wird der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg ausgebaut. Die Arbeiten erfolgen von Ende September 2018 bis Ende November 2018. Während dieser Maßnahme wird der Radweg gesperrt und der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße teilweise eingeengt.
     
    Kosten:
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt und der Ausbau des Radwegs zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich zusammen auf rund 0,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Über etwaige Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig im Vorfeld informieren.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    15.08.2018
    L 280, Fahrbahndeckenerneuerung in Bad Buchau

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 1,6 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag der L 280 in der Ortsdurchfahrt Bad Buchau zwischen dem Kreisverkehr in der Schussenrieder Straße bis zur Umgehungsstraße L 275 erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 280 im Baustellenbereich ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 14. September 2018, voll gesperrt.

    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 270.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung
    Der von Bad Schussenried kommende Verkehr wird über die L 275 auf die L 270 nach Bad Buchau und von dort zurück auf die L 280 in Richtung Oggelshausen umgeleitet. Für den Verkehr von Oggelshausen in Richtung Bad Schussenried erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    15.08.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 21. August bis 14. September in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    ​Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 21. August bis 14. September 2018 in der Roter Bücherei St. Verena in Rot an der Rot zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.
     
    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

     

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 01
    15.08.2018
    Einladung der Presse zum Rundgang auf dem Gelände der LEA Sigmaringen mit Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    seit dem Beschluss des Ministerrats vom 20. Dezember 2016 zur „Neugestaltung der Erstaufnahme von Flüchtlingen in Baden-Württemberg (Standortkonzeption)“ wird die Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen als Erstaufnahmeeinrichtung im Regierungsbezirk Tübingen betrieben. Für den Betrieb der LEA, auf deren Gelände es zuvor eine bedarfsabhängige Erstaufnahmeeinrichtung (BEA) als Außenstelle der LEA Meßstetten gegeben hatte, ist das Regierungspräsidium Tübingen zuständig.
      
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser freut sich sehr, dass die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, die LEA Sigmaringen im Rahmen eines presseöffentlichen Rundgangs besuchen wird.

    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser, sehr herzlich ein zu diesem
     
    Rundgang auf dem Gelände der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen
    mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration,
    Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB,
    am Freitag, 24. August 2018, um 11:30 Uhr,
    Treffpunkt: Hauptpforte der LEA, Binger Str. 28, 72488 Sigmaringen.
     
     
    Es ist ein Zeitraum von eineinhalb Stunden (Ende: 13:00 Uhr) mit folgendem Ablauf vorgesehen:
     
    1. Begrüßung und Einführung Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
    2. Führung durch die Einrichtung; vorgestellt werden die Bereiche Sicherheitsdienst, Sozial- und Verfahrensberatung, Alltagsbetreuung, Ehrenamtliches Angebot.
    3. Schlusswort und Verabschiedung Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis Mittwoch, 22. August 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Bitte beachten Sie, dass nur vorab angemeldete Personen in die Landeserstaufnahmeeinrichtung Sigmaringen eingelassen werden können. Zudem benötigen Sie für den Einlass einen gültigen Ausweis.
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 2
    14.08.2018
    Pressegespräch zu „Tourismus und grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Regierungsbezirk Tübingen“ mit dem Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württemberg, Herrn Guido Wolf MdL, und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Einladung der Presse

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Tourismus ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor im Land Baden-Württemberg. Ziel der Landesregierung ist es, die Qualität der öffentlichen Tourismusinfrastruktur zu verbessern und deren Attraktivität zu steigern. Dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Tourismusgemeinden gesichert und ausgebaut werden. Das Regierungspräsidium Tübingen trägt dazu bei, indem es zum einen die Gemeinden bei der Tourismus-Förderung berät und zum anderen am Vollzug des Tourismusinfrastruktur-Förderprogramms beteiligt ist.
     
    In einem Pressegespräch mit dem auch für Tourismus zuständigen Minister des Landes Baden-Württemberg, Herrn Guido Wolf MdL, und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser wollen wir Ihnen hierzu gerne Näheres vorstellen. Zugleich liegt uns daran, über das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ zu informieren und deutlich zu machen, welche Rolle das Regierungspräsidium Tübingen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit spielt. In der Bodenseeregion treffen vier souveräne Nationalstaaten aufeinander. Das Miteinander über deren Grenzen hinweg fördert das Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“. Dieses Programm zielt insbesondere auf die Bereiche Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Beschäftigung und Bildung sowie Umwelt, Energie und Verkehr. Finanziert wird es von der Europäischen Union, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein. Die Umsetzung dieses Förderprogramms wie auch die Koordinierung zwischen den Programmpartnern erfolgt zentral durch das Regierungspräsidium Tübingen: Das Regierungspräsidium ist Sitz des Gemeinsamen Sekretariats und ebenso der Verwaltungsbehörde, die gegenüber der EU für die Umsetzung verantwortlich ist.
     

    Zusammengefasst haben wir damit folgende Themen vorgesehen:

    • Aktuelle Zahlen zur Tourismusbilanz im Regierungsbezirk Tübingen
    • Tourismusinfrastrukturförderung im Regierungsbezirk Tübingen
    • Vorstellung des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“.
     
    Zu diesem Pressegespräch, das im Anschluss an einen Arbeitsbesuch von Herrn Minister Wolf MdL beim Regierungspräsidium Tübingen stattfindet,
     
     
    am Dienstag, 21. August 2018,
    um 16:25 Uhr
    im Bootshaus am Neckar, Wöhrdstraße 25, 72072 Tübingen,
     
     
    laden wir Sie herzlich ein.
     
    Im Anschluss besteht um 17:00 Uhr die Möglichkeit für Bilder von Herrn Minister Wolf MdL und Herrn Regierungspräsident Tappeser beim Start einer Stocherkahnfahrt.
    Über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine Anmeldung bis Freitag, 17. August 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009 oder E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    08.08.2018
    L 1230, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Merklingen und Nellingen

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 2, 8 Kilometer den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 1230 zwischen Merklingen und Nelllingen erneuern. Während dieser Maßnahme wird die L 1230 zwischen dem Auf- /Abfahrtsast der A 8 in Fahrtrichtung Stuttgart und dem Ortseingang Nellingen ab Montag, 13. August 2018, 8:30 Uhr bis voraussichtlich Freitag, 24. August 2018, voll gesperrt.

    Durch die Belagsarbeiten werden die Spurrinnen, Verdrückungen und die massiven Rissbildungen in der Fahrbahn beseitigt. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.
     
    Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung Ende August 2018 abgeschlossen.
     
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 240.000 Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung:
    Der von Merklingen kommende Verkehr in Fahrtrichtung Nellingen wird an der Ampelkreuzung L 1230 mit dem Auf-/Abfahrtsast der A 8 Fahrtrichtung Ulm über die Nord-Ost-Umfahrung Merklingen in Richtung Scharenstetten auf die L 1234 umgeleitet. Über Scharenstetten wird der Verkehr über die L 1233 wieder nach Nellingen zurückgeführt.
     
    Der Verkehr aus Nellingen in Fahrtrichtung Merklingen wird in umgekehrter Richtung über die Umleitungsstrecke geführt.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    08.08.2018
    B 465, Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen und Bad Wurzach

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt den schadhaften Fahrbahnbelag der B 465 im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen und Bad Wurzach erneuern.
    Die Maßnahme ist aufgrund diverser Schäden, wie zum Beispiel Verdrückungen und Rissbildungen in der Fahrbahn, erforderlich. Sie dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Die Kosten der Fahrbahnerneuerung belaufen sich auf rund 1,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Zur Fahrbahnerneuerung im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen

    Ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich Freitag, 07. September 2018, wird der Belag der B 465 zwischen Leutkirch-Reichenhofen und Leutkirch-Diepoldshofen erneuert. Während der Maßnahme wird die B 465 voll gesperrt.
     
    Die Umleitung erfolgt großräumig für den Verkehr von Leutkirch in Richtung Biberach ab Reichenhofen – K 8030 – Unterzeil – L 309 – Seibranz – L 301 – Baierz – L 314 – Bad Wurzach. Für den Verkehr von Biberach nach Leutkirch erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Richtung, jedoch ab Unterzeil weiter über die L 309 und die L 260 nach Leutkirch.
     
    Der Verkehr zur A 96 in Fahrtrichtung Memmingen wird ab Bad Wurzach über L 314 – Baierz – L 314 – Aitrach geführt. Der Verkehr zur A 96 in Fahrtrichtung Lindau wird ab Brugg über L 265 – Arnach – L 265 – Kißlegg umgeleitet.

    Zur Fahrbahnerneuerung im Bereich Bad Wurzach

    Im Anschluss an die Fahrbahndeckenerneuerung im Bereich Reichenhofen – Diepoldshofen wird der Fahrbahnbelag der B 465 in Bad Wurzach saniert. Die Arbeiten werden dort in zwei Abschnitten ausgeführt:
     
    Erster Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Von Montag, 10. September 2018, bis voraussichtlich Anfang Oktober 2018 wird zunächst der Fahrbahnbelag der B 465 von der Einmündung Ravensburger Straße bis einschließlich Kreisverkehr Leutkircher Straße erneuert.
     
    Während dieser Maßnahme wird die B 465 im betroffenen Bereich ab Montag, 10. September 2018, bis voraussichtlich Anfang Oktober 2018 voll gesperrt. Die Zufahrt zum Industriegebiet Niedermühlenweg bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
     
    Der Verkehr in Richtung Biberach wird während dieser Zeit über L 314 – L 265 – Dietmanns – K 7928 – K 7929 – Unterschwarzach umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Ravensburg ab Brugg wird über L 265 – Arnach – L 317 – Eintürnen – L 317a bzw. K 7933 Molpertshaus geleitet. Der Verkehr in Richtung Leutkirch wird ab Unterschwarzach über K 7929 – K 7928 – Dietmanns – L 265 – L 314 geführt.
     
    Zweiter Bauabschnitt in Bad Wurzach
    Im Oktober 2018 wird die Fahrbahndecke der B 465 (Dr.-Harry-Wiegand-Straße) vom Bahnübergang bis zur Biberacher Straße erneuert. Die Maßnahme wird voraussichtlich am Mittwoch, 31. Oktober 2018, abgeschlossen sein. Während der Bauzeit wird die B 465 im betroffenen Bereich voll gesperrt.
     
    Im zweiten Bauabschnitt wird der Verkehr in Richtung Biberach ab Bad Wurzach über L 314 – Mennisweiler – K 7933 – Haisterkirch – K 7933 – Osterhofen - K 7931 umgeleitet. Die Umleitung für den Verkehr in Richtung Leutkirch wird ab Unterschwarzach über K 7929 – K 7928 – Dietmanns – L 265 – L 314 geführt.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 5
    07.08.2018
    Sommerprogramm im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb
    Spannende Erlebnisse für Familien und Kinder in den Sommerferien
     Sternenhimmel; Foto: Till Credner

    ​Abseits vom Alltagsstress können Eltern und Kinder in den Schulferien gemeinsam im Biosphärengebiet Schwäbische Alb auf Entdeckungstour gehen. Das Angebot ist abwechslungsreich und spannend: Sternenhimmel mit Sternschnuppen bestaunen, die Fährte eines Wolfes aufnehmen oder mit dem Mikroskop die kleinsten Waldbewohner betrachten. Bei einigen Veranstaltungen gibt es aktuell noch freie Plätze.

    Mitte August 2018 ist es wieder soweit: Es „schneit“ Sternenstaub! Jedenfalls sieht es so aus. Was da am Nachthimmel genau passiert, erfahren Familien beim Beobachtungsabend auf dem Schachen bei Münsingen-Buttenhausen mit den kundigen Sternenbeobachtern Till Credner und Matthias Engel vom „Sternenpark Schwäbische Alb“. Die Experten erzählen von den Perseiden und werden verschiedene Teleskope aufbauen, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen detaillierteren Blick zu ermöglichen. Die spannende Nacht unter freiem Himmel für Familien findet am 11. August 2018 ab 20.30 Uhr statt, eine Anmeldung dazu ist erforderlich. Liegeunterlagen und warme Kleidung sind zu empfehlen.
     
    Eine interessante Veranstaltung rund um Wolf und Hund erleben Familien ebenfalls am 11. August 2018 am Biosphärenzentrum in Münsingen-Auingen. Wie lebt ein Wolf? Wie ernährt er sich? Wie wurde aus dem Wolf der Hund? Was ist im Umgang mit Hunden zu beachten? NABU-Wolfsbotschafterin Andrea Klemer und ihr Hund nehmen alle Gäste mit auf den Entdeckungsspaziergang mit verschiedenen Stationen im Wald. Es fallen Kosten in Höhe von 5 Euro pro Teilnehmerin und Teilnehmer bzw. maximal 15 Euro pro Familie an. Eine Anmeldung ist bis 8. August 2018 über das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb erforderlich.
     
    Warum heißt eigentlich der Ohrenzwicker Ohrwurm? Und wer hat die Löcher in die Blätter gefressen? Das und mehr kann man im Forscherlaster „Ökomobil“ selber herausfinden. In Teams untersuchen Kinder die spannende Welt des Waldbodens. Mikroskope, Lupen und alles, was man sonst noch so braucht, sind vorhanden. Die Veranstaltung für 12-16 Jährige findet am 30. August 2018 von 13.00 bis 16.00 Uhr beim Biosphärenzentrum Schwäbische Alb statt. Bitte Getränke und angepasste Kleidung mitbringen. Eine Anmeldung ist bis 22. August 2018 über das Biosphärenzentrum Schwäbische Alb erforderlich.
     
    Kurz nach den Sommerferien heißt das Motto wieder „Lebensmittel retten, tauschen, haltbar machen“. Zum zweiten Mal findet der Aktionstag Speisekammer auf dem Neuen Rathausplatz in Münsingen statt. Ein besonderes Highlight wird dieses Mal die lange Tafel mitten zwischen den Kochinseln sein. Interessierte sind herzlich eingeladen zum Mitkochen und Mitessen. Einfach gut erhaltene Lebensmittel von Zuhause schnappen, zum Tauschen, Kochen oder Einmachen mitbringen und damit nachher die Speisekammer wieder neu befüllen. Der Aktionstag findet am 15. September 2018 von 10.00 bis 13.00 Uhr statt.
     
    Seit Kurzem gastiert eine neue Foto- und Textilausstellung rund um die Wunder der Natur im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb. Zu sehen sind Nahaufnahmen von Miniaturfiguren, die von Fotokünstler Michael Lange in der Natur platziert wurden und mit denen er Geschichten erzählt. Kleinste und große Teile der Natur zeigt auch Silke Bosbach in ihren textilen Kunstprojekten.
     Fotografien dieser außergewöhnlichen textilen Land Art sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos und zu den üblichen Öffnungszeiten des Biosphärenzentrums in Münsingen-Auingen möglich.
     
    Hintergrundinformation:
    Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und zur Anmeldung sowie das komplette Sommerferienprogramm 2018 sind unter www.biosphaerenzentrum-alb.de abrufbar oder telefonisch unter 07381/9329381-31 anzufordern.
     
    Alle drei Veranstaltungen in den Schulferien können von den Kindern auch im Rahmen des Junior-Ranger-Programms besucht werden. Sie erhalten vor Ort eine Unterschrift in ihren Pass.
     
    Bildunterschrift:
    Sternenhimmel; Foto: Till Credner
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Daniel Hahn, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    06.08.2018
    Biosphäre macht Schule
    Sieben Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb werden zu „Biosphären-Schulen“
     Lindenschule in Unterlenningen, eine der sieben Pilotschulen, Foto: Lindenschule Unterlenningen

    ​"Unsere Welt entdecken, verstehen, gestalten" lautet das Motto des nun gestarteten Projekts „Zertifizierung von Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb als Biosphären-Schulen“. Sieben Grundschulen in der Gebietskulisse machen sich auf den Weg hin zur "Biosphären-Schule". Sie wollen Bildung für nachhaltige Entwicklung stärker im schulischen Alltag sowie in der schulischen Bildung verankern.

    Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist eine der Leitperspektiven im baden-württembergischen Bildungsplan 2016, die auch im Biosphärengebiet Schwäbische Alb fest verankert ist. „Mit dem Projekt Biosphären-Schulen wollen wir die Kooperation mit Grundschulen verstärken und langfristig ein Netzwerk an Biosphären-Schulen aufbauen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Die Schulen behandeln Biosphärengebietsthemen regelmäßig im Unterricht und legen im Sinne der BNE wichtige Grundlagen für eigenverantwortliches Handeln bei den Kindern.
     
    Insgesamt rund 700 Schülerinnen und Schüler besuchen die sieben Pilotschulen aus den Landkreisen Alb-Donau, Esslingen und Reutlingen. Konkret sind dies die Lindenschule Unterlenningen, die Digelfeldschule Hayingen, die Sternbergschule Gomadingen, die Astrid-Lindgren-Schule Münsingen, die Grundschule Bad Urach-Wittlingen, die Grundschule Schelklingen-Schmiechen und die Grundschule Erbstetten-Frankenhofen.

    „Viele Schulen haben bereits erste gute BNE-Bausteine mit beispielsweise einer Schulgarten-AG, Aktionstage zum Biosphärengebiet oder Projekttage zum Thema Klima“, erklärt Projektleiterin Petra Dippold von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Diese Schulen werden nun im nächsten Schritt bei der Erweiterung der Angebote und der Verankerung im Schulcurriculum fachlich und organisatorisch durch die Geschäftsstelle begleitet.
     
    Dabei entwickelt jede Schule eigene Unterrichtsmodule – auch in Kooperation mit außerschulischen Bildungspartnern aus Land- und Forstwirtschaft, Handwerk oder Natur- und Landschaftsführung. Beim Projektauftakt fasste eine Schulleiterin die Ziele der Schulen zusammen: „Es wäre toll, wenn Schülerinnen und Schüler, die eine Biosphären-Schule durchlaufen, eine Lebenserfahrung mitnehmen, die sie bereichert. Kinder sollen erlebbare Erfahrungen machen, wie etwas schmeckt, riecht, sich anfühlt und wie es ist, wenn mal etwas nicht so funktioniert.“
     
    So werden die beteiligten Grundschülerinnen und Grundschüler mehr über die Zusammenhänge von Natur, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft ihrer heimatlichen Umgebung erfahren. Dabei steht bei allen Fragen das Biosphärengebiet Schwäbische Alb im Vordergrund. Wie kann sich die menschliche Gesellschaft in ökonomischer, sozialer und ökologischer Hinsicht nachhaltig entwickeln? Woher kommen unsere Nahrungsmittel? Wie viel verdienen die Landwirtin und der Landwirt am Supermarktprodukt? Wie haben unsere Vorfahren gewirtschaftet und was können wir heute daraus lernen?
     
    Indem die Kinder den „Schatz vor der Haustüre“ entdecken, so formuliert es eine der rund 50 beteiligten Lehrerinnen und Lehrer, wird auch der Wert einer kleinen Schule auf dem Land sichtbar gemacht. Denn im engen Austausch stehen die erarbeiteten Unterrichtsmodule auch den anderen teilnehmenden Schulen zur Verfügung. So entsteht im Projektverlauf nicht nur ein Netzwerk an schulischer Biosphärengebietskompetenz, sondern gleichzeitig ein Kriterienkatalog, der im Rahmen der Zertifizierung der Biosphären-Schulen herangezogen wird.

    Hintergrundinformation:
    Das Zertifizierungssystem für Biosphären-Schulen bietet ein modellhaftes Instrument für Schulen, sich intensiv mit Themen des Biosphärengebiets im Sinne der BNE auseinanderzusetzen und diese so in ihrer Institution zu verankern. Obwohl der neue Bildungsplan BNE als Querschnittsaufgabe vorsieht, zeigt sich, dass dies bislang eher in Form von Einzelprojekten und -aktivitäten einzelner Klassenstufen oder besonders engagierter Lehrerinnen und Lehrer umgesetzt wird. Das Zertifizierungssystem stellt einen Leitfaden bzw. eine Struktur zur Verfügung, um die Forderung aus dem Bildungsplan praktisch im Schulalltag umzusetzen. Dieser ganzheitliche Ansatz reicht soweit, dass auch die Bewirtschaftung des Schulgebäudes in ein nachhaltiges Handeln miteinbezogen werden muss, z.B. bei der Beschaffung von Arbeitsmaterialien oder dem Umgang mit Energie.
     
    Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb hat durch seine Aufgabenstellung und die vorhandenen Strukturen und Netzwerke insbesondere mit außerschulischen Bildungspartnern gute Möglichkeiten, in der Zusammenarbeit mit Schulen, kontinuierlich Angebote und Erfahrungen im Sinne der BNE zu vermitteln. Ziele, Wertvorstellungen und wichtige Handlungsfelder des Biosphärengebiets Schwäbische Alb werden so schon frühzeitig Teil der schulischen Bildung.
     
    Auf Initiative der Fraktionen Bündnis90/Grüne und CDU wurden für das Projekt „Zertifizierung von Grundschulen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb als Biosphären-Schulen“ Sondermittel zur Verfügung gestellt.
     
    Bildunterschrift:
    Lindenschule in Unterlenningen, eine der sieben Pilotschulen, Foto: Lindenschule Unterlenningen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.08.2018
    B 32, Instandsetzung der Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen
    Verkehrsfreigabe am Mittwoch, 08. August 2018

    ​Voraussichtlich am 08. August 2018 wird im Laufe des Vormittages der gesperrte Abschnitt der B 32 wieder für den Verkehr freigegeben. Der Abbau der provisorischen Ampel am Knotenpunkt B 27 Hechingen-Mitte erfolgt Mitte August 2018.

    Die Sanierung der Brücke über den B 32-Ast östlich von Hechingen ist damit abgeschlossen. Durch die Instandsetzung konnte die Substanz der Brücke erhalten und die Verkehrssicherheit verbessert werden. Die Sanierung war erforderlich, da die Brücke Schäden am Belag, an den Kappen und an den Betonflächen des Überbaus aufwies.
     
    Einige Schäden wurden erst nach der Freilegung des Brückenüberbaus entdeckt. Beispielsweise war ein Hohlkörper, der bei der ursprünglichen Herstellung der Brücke im Stahlbetonquerschnitt zur Gewichtseinsparung eingebaut worden war, beim Betonieren aufgeschwommen und an die Oberseite der Betonbrücke gelangt. Auch die Brückengeometrie verlief anders als in den Bestandsplänen dargestellt. Aufgrund dessen hat sich die Instandsetzung der Brücke um rund drei Wochen verzögert.
     
    Die Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei rund 645.000 Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für ihre Geduld und ihr Verständnis für die Behinderungen.
     
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 5
    06.08.2018
    Rund 3,5 Millionen Euro für die Kläranlage in Lonsee-Halzhausen
    Regierungspräsidium Tübingen gibt grünes Licht für Abwasser-Zuschuss

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für die Verbandskläranlage in Lonsee-Halzhausen (Alb-Donau-Kreis) einen Abwasser-Zuschuss in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro bewilligt. Mit den Fördergeldern unterstützt das Land den Abwasserzweckverband Oberes Lonetal dabei, das Abwasser in einer 4. Reinigungsstufe mit Aktivkohle zu behandeln.

    Die vierte Reinigungsstufe stellt einen zusätzlichen Verfahrensschritt in der Kläranlage dar, der zur weiteren Reinigung des behandelten Abwassers und Entfernung von Spurenstoffen dient.
    Spurenstoffe werden auch als „Mikroschadstoffe“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um künstlich hergestellte Stoffe, die im Abwasser und in Gewässern in geringsten Mengen vorkommen.
    „Die vierte Reinigungsstufe auf der Kläranlage Lonsee-Halzhausen wird den Eintrag von Spurenstoffen wie Arzneimittelreste und Haushaltschemikalien in die Lone entscheidend reduzieren. Dies wird die Gewässerqualität der Lone  spürbar verbessern“, sagte Umweltminister Franz Untersteller anlässlich der Förderzusage des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    „Besonders freut es mich, dass wir für die Entfernung von Spurenstoffen eine 20-prozentige Extraförderung für die fortschrittliche Kläranlage in Lonsee-Halzhausen gewähren können“, so Regierungspräsident  Klaus Tappeser. „In unserer heutigen Zeit verändern sich die Lebensbedingungen schnell und beständig. Dabei ist es wichtig, dass wir mit dem Veränderungsprozess Schritt halten und dem Schutz der Umwelt und unserem bedeutenden Gut Wasser eine hohe Priorität einräumen.“
     
    Die Kläranlage liegt im  Karstgebiet der Schwäbischen Alb. Der Kläranlagenablauf wird in die Lone eingeleitet. „Wichtig ist die Maßnahme gerade deshalb“, so Minister Untersteller, „weil die Lone in ihrem weiteren Verlauf im Wasserschutzgebiet der Landeswasserversorgung versickert. Die vom Land nun geförderte Spurenstoffelimination erhöht den Schutz des Grundwassers und damit auch der Landeswasserversorgung.“
     
    Insgesamt stelle die Landesregierung den Städten und Gemeinden dieses Jahr rund 62 Millionen Euro zur Verfügung, damit diese ihr Abwasser noch effizienter und umweltverträglicher beseitigen können, betonte der Umweltminister.
     
    Mit dem Bau einer Aktivkohlestufe zur Entfernung von Spurenstoffen wird die Verbandskläranlage gleichzeitig auf 24.000 „Einwohnerwerte“ erweitert. Die Baukosten betragen insgesamt 6,4 Millionen Euro. Hiervon stellen 6 Millionen Euro förderfähige Ausgaben dar. Diese fördert das Land mit rund 3,5 Millionen Euro. Hinsichtlich des verbleibenden Restbetrags tragen die Gemeinden des Abwasserzweckverbands folgende Kostenanteile: Lonsee 42,2 %, Amstetten 39,5 % und Nellingen 18,3 %.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 4
    02.08.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der L 435 bei Schömberg
    Verkehrsfreigabe bis Neukirch am Freitag, 03. August 2018

    ​Seit dem 25. Juni 2018 erneuern die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen in einer Gemeinschaftsmaßnahme den Fahrbahnbelag der B 27 in dem Streckenabschnitt zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der Einmündung der L 435 bei Schömberg. Die Arbeiten werden planmäßig fertig gestellt, so dass der Streckenabschnitt der B 27 zwischen Neukirch und Schömberg im Laufe des Freitag, 03. August 2018, für den Verkehr frei gegeben wird.

    Die überörtliche Umleitung zwischen Rottweil und Schömberg bleibt aufgrund der noch laufenden Baumaßnahme des Regierungspräsidiums Freiburg auf der B 27 zwischen Rottweil und Neukirch weiterhin bestehen.
     
    Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen bedanken sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld und Ihre Kooperation.
    Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 1,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hintergrundinformationen:
    Der Landkreis Rottweil saniert im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg den Abschnitt der B27 zwischen Rottweil und Neukirch. Die B 27 ist deshalb bereits seit dem 07. Mai 2018 ab Hardthaus bis Ortseingang Neukirch für den Verkehr gesperrt. Diese Sperrung dauert bis voraussichtlich 31. August 2018. Die Maßnahme beinhaltet im Wesentlichen die Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern, wovon etwa 1,7 Kilometer im Bereich der Neukircher Steige liegen. Zudem werden im Bereich der Neukircher Steige die bestehenden Schutzplanken gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem aus Betonfertigteilen ausgetauscht und die Entwässerungskanäle partiell instand gesetzt. Ferner sind an mehreren Stellen über die gesamte Fahrbahnbreite führende Entwässerungsleitungen einzubauen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro.
     
    Im Zuge der viermonatigen Bauarbeiten zwischen Rottweil und Neukirch erneuert der Zollernalbkreis im Auftrag der Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg auch die Fahrbahndecke der B 27 im Abschnitt zwischen Neukirch und dem westlich von Schömberg gelegenen Anschluss der L 435. Es findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht auf einer Länge von etwa 3,1 Kilometern, davon 1,9 Kilometer im Zollernalbkreis und 1,2 Kilometer im Landkreis Rottweil, statt.
     
    Durch die Koppelung der beiden Maßnahmen können die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer reduziert werden, da eine mehrmalige Sperrung der B 27 zwischen Rottweil und Schömberg vermieden wird und insgesamt Synergieeffekte erschlossen werden. Bereits seit 07. Mai ist eine großräumige Umleitung eingerichtet, die noch bis zum voraussichtlichen Ende der Gesamtbauzeit am 31. August 2018 bestehen bleibt.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    02.08.2018
    B 32, Neubau des Radwegs Oberau – Karbach und Straßenbauarbeiten zwischen Oberau und A 96, Anschlussstelle Wangen-West
    Neubau des Radweges Oberau-Karbach

    ​Seit Dienstag, 02. Juli 2018, lässt das Regierungspräsidium Tübingen vorlaufenden Arbeiten zur Errichtung des Radwegs Oberauch-Karbach ausführen. Der eigentliche Bau des Radwegs erfolgt im Jahr 2019.

    In diesem Jahr werden der Fahrbahnbelag, die Brückengeländer, die Schutzplanken, die Bauwerkskappen und die Abdichtung des Überbaus der Brücke über den Karbach erneuert. Die Sanierung der Brücke liegt im Zeitplan. Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse wird bereits Anfang August 2018 der nördliche Teil der Brücke für den Radweg auf 3,20 Meter verbreitert und in Fahrtrichtung Wangen im Anschluss an die Brücke eine 100 Meter lange Stützwand hergestellt. Diese wird aus circa 10 Metern langen und bis zu vier Meter hohen Fertigteilen erstellt. Das Gewicht eines Fertigteils beträgt in etwa 15 Tonne. Zum Versetzen der Stützwand muss ein Autokran eingesetzt werden. Dieser kann aufgrund von Größe und Gewicht nur auf der B 32 aufgebaut werden.
    Während der Errichtung der Stützwand wird die B 32 ab Mittwoch, 08.August 2018, 09:00 Uhr bis Donnerstag, 09. August 2018, circa 13:00 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. In der übrigen Bauphase bleibt die B 32 bis voraussichtlich Mitte September 2018 im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar.
     
    Straßenbauarbeiten zwischen Oberau und A 96, Anschlussstelle Wangen-West
    Ab Montag, 20. August 2018, bis voraussichtlich 07. September 2018 wird die B 32 in zwei Bereichen auf einer Länge von rund 100 Metern um zirka 2,50 Meter nach Süden verlegt. Diese Maßnahme ist erforderlich, um den Radweg mittig zwischen dem Karbach und der B 32 zu führen und genügend Sicherheitsraum für den Radweg zu schaffen. Im Schatten dieser Maßnahme lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern den Fahrbahnbelag der B 32 zwischen Oberau und der A 96, Anschlusstelle Wangen-West erneuern. Während der Maßnahmen wird die B 32 im Baustellenbereich ab Montag, 20. August 2018 bis voraussichtlich Freitag, 07. September 2018, voll gesperrt.
     
    Umleitungen während der beiden Vollsperrungen
    Der Verkehr der B 32 von Wangen in Richtung Ravensburg wird vom Anschluss Wangen-West über L 325 – Leupolz – L 325 – Karsee – L 325 – Vogt – L 324 – Hannober – L 324 – L 326 – Kofeld geführt.
     
    Der Verkehr der B 32 von Ravensburg in Fahrtrichtung Wangen wird über Amtzell-Geiselharz über K 8003 – Schomburg – K 8002 – Primisweiler – L 333 – Niederwangen – L 320 nach Wangen geleitet.
     
    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
     
    Informationen zu den Sperrungen und Umleitungen können jeweils aktuell im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    01.08.2018
    L 383, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Reutlingen und Gönningen
    Vollsperrung der L 383 ab 06. August 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert ab kommenden Montag, 06. August 2018, den schadhaften Fahrbahnbelag auf der L 383 zwischen Reutlingen und Gönningen. Die Baumaßnahme beginnt ab dem Anschluss Ohmenhäuser Weg (Gemeindeverbindungsstraße nach Ohmenhausen) und endet am Ortseingang von Gönningen. Diese Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur.

    Entsprechende Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, ist die Fahrbahndeckenerneuerung am Samstag, 08. September 2018, abgeschlossen.
     
    Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
    Um die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer und den ÖPNV zu minimieren wird die Baumaßnahme in den Sommerferien durchgeführt und in drei Bauphasen umgesetzt.
     
    Verkehrsführung während der Sanierung

    Bauphase 1 ab Montag, 06. August 2018 bis Mitte August

    Ab Montag, 06. August 2018, wird die L 383 zwischen dem Anschluss Ohmenhäuser Weg bis zur Zufahrt des Hofguts Alteburg voll gesperrt.
    Der Verkehr wird überregional umgeleitet. Die Verkehrsführung erfolgt ab Reutlingen über die B 28 zur Anschlussstelle Betzingen und weiter über die L 384 - Ohmenhausen - Gomaringen - L 230 -  Bronnweiler - Gönningen.
     
    In Gegenrichtung erfolgt die Umleitungsführung von Gönningen über die L 383 - K 6729 - Pfullingen - L 382 nach Reutlingen. An der L 230 in Genkingen und der L 382 aus Richtung Undingen wird der Verkehr in Richtung Reutlingen über die L 382 „Stuhlsteige“ - Pfullingen nach Reutlingen umgeleitet.
     
    In Reutlingen wird der Verkehr auf den innerstädtischen Hauptstrecken durch eine entsprechende Beschilderung auf die Umleitungsstrecke geführt.
     
    Der Verkehr zwischen der L 383 aus Richtung Reutlingen nach Ohmenhausen (Gemeindeverbindungsstraße) wird in beiden Richtungen mit einer Signalanlage geregelt.
    Die Buslinien 5 und 155 fahren in dieser Zeit mit einem Ersatzfahrplan von Reutlingen über Ohmenhausen und Gomaringen nach Bronnweiler bzw. Gönningen. Infos zum Ersatzfahrplan gibt es unter www.reutlinger-stadtverkehr.de oder in der ÖPNVlive App.
     
    Das Hofgut Alteburg ist in der ersten Bauphase über die L 383 aus Richtung Gönningen erreichbar. Die Zufahrt zur Deponie „Schinderteich“ wird auf Höhe  der Bushaltestelle Alteburg über eine Behelfszufahrt gewährleistet.
     
    Bauphase 2 ab Freitag, 17. August bis Ende August 2018

    Ab Freitag, 17. August bis Ende August 2018, wird die L 383 im Abschnitt von der Alteburg bis zum Anschluss K 6729 Pfullingen voll gesperrt.

    Der Abschnitt L 383 Gönningen - K 6729 Pfullingen ist in dieser Bauphase in beiden Richtungen befahrbar.  Der Anschluss zur K 6728 nach Bronnweiler ist gesperrt. Die überregionale Umleitung bleibt, wie bereits in der ersten Bauphase, bestehen. Die Buslinien 5 und 155 fahren in dieser Bauphase auf der gleichen Umleitungsstrecke und mit demselben Ersatzfahrplan wie in der ersten Bauphase.
     
    Das Hofgut Alteburg ist über die L 383 aus Richtung Reutlingen erreichbar, ebenso die Deponie „Schinderteich“, die wieder über ihre reguläre Zufahrt angefahren werden kann.
     
    Bauphase 3 ab Ende August bis zum 08. September 2018

    Ab Ende August bis zum 08. September 2018 wird die L 383 im Abschnitt von der K 6729 Pfullingen bis nach Gönningen auf Höhe Einmündung Gruobachstraße / Am Galgenbühl voll gesperrt. In dieser Bauphase ist die L 383 von Reutlingen aus bis zur K 6728 (Anschluss Bronnweiler) wieder frei. Der Abschnitt K 6729 Pfullingen - L 383 Gönningen ist in dieser Bauphase nicht befahrbar.
     
    In Gönningen ist die Zufahrt von der Mattheus-Wagner-Straße in die Grobachstraße beziehungsweise Am Galgenbühl möglich. Der Verkehr wird mit einer Signalanlage geregelt. Die Umleitung erfolgt von Gönningen über die L 230 - Bronnweiler - K 6728 - L 383 in Richtung Reutlingen und umgekehrt.

    In Richtung Pfullingen erfolgt die Umleitungsverkehrsführung von Gönningen über die L 230 - Genkingen L 382 (Stuhlsteige) - Pfullingen und umgekehrt. Der ÖPNV fährt in dieser Bauphase auf der planmäßigen Strecke. Lediglich die Direktfahrten Reutlingen - Gönningen müssen über die Umleitungsstrecke durch Bronnweiler fahren.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Bei Änderungen des zeitlichen Ablaufs wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.
     
    Hintergrundinformationen:
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    01.08.2018
    B 28 neu, Straßenbauarbeiten für den Teilabschnitt zwischen Tübingen-Bühl und dem Knoten Tübingen-Weilheim für 9,1 Millionen Euro sind vergeben

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat für den Teilabschnitt der B 28 neu vom Bühlertalbach in Tübingen-Bühl (Bonlanden) bis zum Knoten Tübingen-Weilheim die Straßenbauarbeiten vergeben. Mit den Arbeiten wird voraussichtlich Ende September 2018 begonnen. Die Verkehrsfreigabe für den Teilabschnitt ist für Ende 2019 vorgesehen.

    „Durch den Bau des rund 3,3 Kilometer langen Abschnittes wird ein weiteres Teilstück der neuen B 28 zwischen Rottenburg und Tübingen realisiert. Damit rücken wir dem Ziel, die Anwohnerinnen und Anwohner südlich und nördlich des Neckars vom Durchgangsverkehr erheblich zu entlasten, ein ganzes Stück näher“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
     
    Den Auftrag mit einem Volumen von rund 9,1 Millionen Euro erhielt die Bietergemeinschaft Otto Morof aus Althengstett/Gebrüder Stumpp aus Balingen. Zu den beauftragten Leistungen gehören insbesondere der Erd- und Straßenbau, der Bau eines Regenklärbeckens und die Auffüllung einer ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees der Firma Queck. Die Auffüllung ist erforderlich, da sich die bis zu acht Meter tiefe Kiesgrube unmittelbar im Baufeld unter der B 28 neu befindet. In diesem Jahr werden zunächst zwei Baustraßen vom Bühlertalbach bis zum Knoten Weilheim sowie von der Knollstraße in Bühl bis zur Kiesgrube beim Baggersee Queck hergestellt.
     
    Neben den Straßenbauarbeiten müssen noch zwei Wirtschaftswegunterführungen unter der B 28 neu und der Bahnlinie bei Kilchberg hergestellt werden. Diese Maßnahmen sind noch nicht vergeben. Eine Ausschreibung ist noch im Sommer 2018 vorgesehen.
     
    Verkehrsführung während der Baumaßnahme
    Die Bauarbeiten können größtenteils unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der L 370 / L 371 zwischen Tübingen (B28/Europastraße) und den Tübinger Ortsteilen Hirschau und Weilheim stattfinden. Im Bereich des neuen Anschlussknotens Weilheim verläuft die bestehende L 370 teilweise im unmittelbaren Baufeld der neuen B 28. Zur Herstellung der endgültigen Verkehrsführung in diesem Bereich ist es erforderlich, den Verkehr auf der L 370 zwischen dem Abzweig Hirschau (B28/L 371) und dem Weilheimer Bahnübergang zeitweise über eine provisorische Umleitungsfahrbahn am eigentlichen Baufeld vorbei zu führen. Weitere Details wird das Regierungspräsidium Tübingen rechtzeitig vor Einrichtung der Umleitung bekannt geben.
     
    Hintergrundinformationen:
    Nach dem der Bund im Juli 2015 die Freigabe für den Neubau der rund 7 Kilometer langen B 28 vom Knoten Rottenburg-Ost bis zum Knoten Tübingen-Weilheim erteilte, haben im Februar 2016 die ersten Arbeiten begonnen. Hierbei handelte es sich um Rodungsarbeiten im Vorfeld der Verlegung der Ferngasleitung zwischen Bühl und Weilheim.
     
    Im Vorfeld des eigentlichen Straßenbaus wurde die bestehende Ferngasleitung der Stadtwerke Tübingen auf einer Länge von rund 2,5 Kilometer aus dem Baufeld der B 28 verlegt. Ebenfalls wurde eine Kampfmitteluntersuchung des gesamten Baufelds bis zu einer Tiefe von drei Metern durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst durchgeführt. Bis heute wurden im Streckenabschnitt zwischen Bühl und Weilheim circa 300 Stabbrandbomben und circa 150 Kilogramm Munitionsteile sowie eine Handgranate gefunden.
     
    Im Jahr 2016 sind im Baufeld der zukünftigen B 28 auf Gemarkung Kilchberg archäologische Funde entdeckt worden. Um eine Zerstörung dieser archäologischer Zeugnisse und Kulturdenkmale zu vermeiden und den weiteren Bauablauf nicht zu gefährden, fanden von Mai 2017 bis Januar 2018 Rettungsgrabungen im Bereich von zwei Grabungsfeldern statt. Im Zuge dieser Rettungsgrabungen konnten zahlreiche Funde der mittelalterlichen Wüstung „Brechesdorf“ sowie einzelne frühgeschichtliche Objekte freigelegt und dokumentiert werden.
     
    Ebenfalls im Jahr 2016 fanden die Dammvorschüttungen für das Brückenbauwerk am Knoten Tübingen-Weilheim und der Baubeginn für das Kreuzungsbauwerkes am Anschlussknoten Rottenburg-Ost statt. Aufgrund der Insolvenz der bauausführenden Firma im Bereich Rottenburg im Januar 2017 sind die Arbeiten ins Stocken geraten. Die Ausführung der noch ausstehenden Restleistungen erfolgt nach den Sommerferien 2018.
     
    Mit dem Bau der Brücke beim Anschlussknoten Weilheim wurde im Mai 2017 begonnen. Im Oktober 2017 folgte der Baubeginn der Brücke beim Knoten Tübingen-Bühl (Bonlanden). Die Fertigstellung der beiden Bauwerke ist im September 2018 geplant.
     
    Im Februar 2018 fand die Rodung der Flächen im Bereich des Anschlussknotens Weilheim sowie im Bereich der ehemaligen Kiesgrube südlich des Baggersees „Queck“ auf den Gemarkungen Kiebingen und Bühl statt.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung. 
  • Abteilung 3
    31.07.2018
    Michael Bilger ist neuer Leiter des Referates „Pflanzliche und tierische Erzeugung“ des Regierungspräsidiums Tübingen
     Michael Bilger; © Regierungspräsidium Tübingen

    ​Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser hat Herrn Landwirtschaftsdirektor Michael Bilger zum neuen Leiter des Referats 33 – Pflanzliche und tierische Erzeugung – bestellt. Für diese Tätigkeit als Referatsleiter ist Herr Bilger besonders qualifiziert durch seinen breiten Erfahrungshorizont, den er auf verschiedenen Stationen in der landwirtschaftlichen Fachverwaltung erworben hat.

    Herr Bilger ist auf einem landwirtschaftlichen Betrieb bei Rottweil aufgewachsen. Nach dem Studium der Agrarwissenschaften an der Universität Hohenheim absolvierte er das Referendariat für den höheren landwirtschaftlichen Dienst. Es folgten Stationen am damaligen Landwirtschaftsamt in Horb mit Lehrtätigkeit an der landwirtschaftlichen Fachschule in Herrenberg sowie am heutigen Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg (LAZBW) in Aulendorf.
     
    Anschließend arbeitete Herr Bilger als Referent für Agrarumweltmaßnahmen am Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Dort war er betraut mit der Weiterentwicklung, Notifizierung und Umsetzung des baden-württembergischen Agrarumweltprogramms „Marktentlastungs- und Kulturlandschaftsausgleich (MEKA)“, dem Vorläufer des heutigen FAKT-Programms. Es folgte der Wechsel zum Landratsamt Tübingen, wo Herr Bilger von 2010 bis 2018 die Abteilung Landwirtschaft, Baurecht und Naturschutz leitete.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Referat 33 – Pflanzliche und tierische Erzeugung – des Regierungspräsidiums Tübingen deckt ein breites Aufgabenspektrum ab. Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen überwiegend Aufgaben der Koordinierung und Fachaufsicht wahr. Durch Beratung, Kontrollen, Versuchsdurchführung und den Vollzug gesetzlicher Bestimmungen fördern sie die Anwendung der guten fachlichen Praxis in den landwirtschaftlichen Betrieben und tragen zu deren Weiterentwicklung bei. Die Zielstellung lautet dabei, die Produktivität zu verbessern, die Umwelt zu schützen, die Kulturlandschaft zu erhalten und zugleich Lebensmittel von hoher Qualität zu erzeugen.
     
    Im Einzelnen reichen die Themen neben den klassischen Fragestellungen des Pflanzenbaus und der Tierhaltung über die Bienenfachberatung und das Fischereiwesen bis hin zur Pflanzenbeschau. Darüber hinaus ist das Referat im Bereich der Geflügelspezialberatung neben dem Regierungsbezirk Tübingen auch für den Regierungsbezirk Stuttgart zuständig und für Fragen der Tierzucht sogar für ganz Baden-Württemberg.
     
    Das Referat 33 – Pflanzliche und tierische Erzeugung – pflegt innerhalb des Regierungspräsidiums Tübingen enge Kontakte und arbeitet themenbezogen insbesondere mit den Bereichen Veterinärwesen, Natur- und Umweltschutz sowie Agrarförderung zusammen.
     
    Bild: Herr Michael Bilger; © Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    30.07.2018
    EU-Schulprogramm – Regierungspräsidium Tübingen bewilligt 4.500 Grundschulen und Kitas in ganz Baden-Württemberg die Teilnahme

    ​Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Das neue EU-Schulprogramm ist ein großer Erfolg. Noch nie profitierten in Baden-Württemberg so viele Kinder von der Extraportion Obst, Gemüse und Milch. Unser Online-Anmeldeverfahren hat sich bestens bewährt: Wir konnten die Rekordzahlen bewältigen, ohne Sonderschichten einzulegen.“

     
    Die Anmeldezahlen für das EU-Schulprogramm sind auf Rekordniveau erneut gestiegen. Mit diesem Programm werden im Schuljahr 2018/2019 rund 385.000 Kinder an 4.500 Grundschulen und Kitas in ganz Baden-Württemberg erreicht. Dadurch können diese Kinder kostenlos eine Extraportion frisches Obst und Gemüse sowie Schulmilch pro Woche erhalten. Im Schuljahr 2017/2018 nahmen 4.000 Grundschulen und Kitas mit rund 340.000 Kindern am EU-Schulprogramm teil.
     
    „Das neue EU-Schulprogramm ist ein großer Erfolg“, lobt Regierungspräsident Klaus Tappeser. „Noch nie profitierten in Baden-Württemberg so viele Kinder von der Extraportion Obst, Gemüse und Milch. Unser Online-Anmeldeverfahren hat sich bestens bewährt: Wir konnten die Rekordzahlen bewältigen, ohne Sonderschichten einzulegen“, so Tappeser weiter.
     
    Kernzielgruppe des EU-Schulprogramms sind Schulen im Primarbereich (Klassenstufen 1 - 4). Darüber hinaus richtet sich das Programm auch an Kindertageseinrichtungen einschließlich Kindergärten. Jede Portion Obst, Gemüse und Milch, die über das EU-Schulprogramm verteilt wird, ist mit EU-Mitteln gefördert.
     
    Frisches Obst und Gemüse sowie frische Milch schmecken lecker und machen als Teil einer ausgewogenen Ernährung fit für den Kita- und Schulalltag. Kinder kommen damit auf den Geschmack dieser Lebensmittel und lernen bereits in jungen Jahren ganz nebenbei, sie in ihren Essalltag zu integrieren. Die pädagogische Begleitung des EU-Schulprogramms vermittelt den Kindern zugleich mehr über die Herkunft von Lebensmitteln und eine ausgewogene Ernährungsweise. Nähere Informationen zur bewussten Kinderernährung (BeKi) finden sich unter: http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/Startseite/BeKi+Kinderernaehrung.

    Hintergrundinformation zur Zuständigkeit des Regierungspräsidiums Tübingen:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist landesweit für die Zulassung von Einrichtungen zum EU-Schulprogramm zuständig. Die Entscheidung erfolgt jeweils mit schriftlichem Bescheid.
    Alle Einrichtungen müssen sich zur Teilnahme jährlich neu online beim Regierungspräsidium Tübingen anmelden. Sie können sich wahlweise für einen oder für beide Programmteile entscheiden.
    Für das Schuljahr 2018/2019 ist keine Anmeldung mehr möglich. Wie in den Vorjahren konnte das Regierungspräsidium Tübingen erneut alle Einrichtungen zulassen, die eine Teilnahme am EU-Schulprogramm beantragt hatten. Das Land Baden-Württemberg erhält für das Schuljahr 2018/2019 allerdings rund 800.000 Euro weniger für dieses Programm von der EU als im Schuljahr 2017/2018. Aufgrund des reduzierten Budgets erhalten die Kinder daher im neuen Schuljahr jeweils lediglich maximal eine Extraportion Obst und Gemüse pro Woche (und nicht, wie im Vorjahr, maximal zwei Portionen; keine Veränderung gibt es dagegen bei der Schulmilch); im Gegenzug wurde die Förderung der Obst- und Gemüseportion jeweils um 2 Cent erhöht.

    Hintergrundinformation zum EU-Schulprogramm:
    Das neue EU-Schulprogramm startete in Baden-Württemberg im September 2017. Es bündelt die zuvor separaten EU-Programme „Schulmilch“ und „Schulobst und -gemüse (Schulfrucht)“.
    Jede Portion, die über das EU-Schulprogramm verteilt wird, ist mit einem festen Betrag aus EU-Mitteln gefördert. Dieser Betrag deckt etwa 75 % der Kosten für Produktion und Lieferung (abzüglich Mehrwertsteuer) ab.
     
    Für die restlichen 25 % der Kosten (zuzüglich Mehrwertsteuer) benötigen die Einrichtungen Sponsoren. Sponsor kann beispielsweise die Gemeinde, ein Förderverein oder ein Unternehmen aus der Umgebung sein. Die Belieferung der Einrichtungen erfolgt durch einen regionalen Schulfrucht- bzw. Schulmilch- Lieferanten. Erzeuger, Einzelhändler, Großmärkte und andere Vermarktungseinrichtungen sind eingeladen, sich als Lieferanten am Erfolg des Programms zu beteiligen.
     
    Die EU hat dem Land Baden-Württemberg für das Schuljahr 2018/2019 insgesamt rund 5,3 Mio. Euro für das EU-Schulprogramm zur Verfügung gestellt. Davon entfallen auf den Programmteil Schulobst und -gemüse rund 4,1 Mio. Euro sowie 1,2 Mio. Euro auf den Programmteil Schulmilch.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    27.07.2018
    Lösung für Edeka und Real in Balingen gefunden

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat in einem gemeinsamen Gespräch mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eine Lösung zur Realisierung des Neubaus von Edeka und der Umgestaltung des bisherigen Non-Food-Bereichs von Real zu einem neuen Real-Markt in Balingen gefunden.

    Real kann demnach am Standort Gehrn auf einer Verkaufsfläche von rund 1.400 m² Lebensmittel einschließlich Getränke verkaufen. Damit ist die von Real gewünschte Zusammenführung von Lebensmitteln und Non-Food-Artikeln in einem Markt gelungen.

    Edeka kann sein Vorhaben ebenfalls verwirklichen und einen neuen Markt mit 2.000 m² Verkaufsfläche für Lebensmittel und Getränke bauen.

    „Damit wird es am Standort Gehrn in Zukunft für die Balinger Bevölkerung ein breites und attraktives Lebensmittelangebot geben", erklärte Dirk Abel, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 9
    25.07.2018
    43 Auszubildende schließen erfolgreich ihre Ausbildung zum Straßenwärter ab
    Die Absolventen wurden bei der Lossprechungsfeier am 20. Juli 2018 im Ausbildungszentrum Nagold verabschiedet.
     Gruppenbild mit Herrn Regierungspräsident Tappeser (mittlere Reihe, Mitte) bei der Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 20. Juli 2018; Quelle: RPT

    ​Am 20. Juli 2018 haben 43 frisch gebackene Straßenwärter in der Nagolder Seminarturnhalle im feierlichen Rahmen ihre Abschlusszeugnisse erhalten.


    Bei der Abschlussprüfung im Nagolder Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung mussten die angehenden Straßenwärter zunächst kniffelige Prüfungsaufgaben meistern, bevor sie bei der Lossprechung vor zahlreichen Gästen ihre dreijährige Ausbildung beendeten.

    Mit den Worten, „wir brauchen Mitarbeiter, die sich auskennen im Straßenbau“, gratulierte der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser den erfolgreichen Prüflingen. Gleichzeitig bezeichnete er den Gesellenbrief als Wertpapier und wies darauf hin, dass lebenslanges Lernen mit Blick auf neue Herausforderungen unverzichtbar sei. Wie der Regierungspräsident hinzufügte, hätten die Straßenwärter einen absolut krisenfesten Arbeitsplatz gewählt. Bei dieser Gelegenheit dankte Tappeser allen, die an der Ausbildung des Straßenwärternachwuchses mitgewirkt haben.
     
    Abteilungsdirektor Martin Ciolek von der Landesstelle für Straßentechnik bezeichnete die Ausbildung der Straßenwärter gerade in Zeiten des Fachkräftemangels als besonders wichtig.
     
    Die Glückwünsche des Verkehrsministers zur bestandenen Prüfung überbrachte Ministerialrat Thomas Bucher. Die jungen Straßenwärter könnten stolz auf ihre Ausbildung sein, wobei Bucher betonte: „Sie gehören künftig zu unserem Team“. Die Verkehrssicherheit und die Mobilität seien von zentraler Bedeutung für unsere Gesellschaft. Gleichzeitig sei aber der Erhalt eines funktionierenden Straßennetzes eine große Herausforderung. Auch wies Bucher darauf hin, dass die „Straße ein gefährlicher Arbeitsplatz ist und bleibt“.
     
    Schulleiter Dr. Reinhard Maier von der Rolf-Benz-Schule in Nagold hob hervor, dass die Prüflinge mit der erfolgreichen Ausbildung eine gute Basis für ihre berufliche Weiterentwicklung geschaffen haben. Allerdings müssten die Straßenwärter auch künftig durch Weiterbildung am Ball bleiben.
     
    Von einer sehr umfangreichen Ausbildung mit breitem Spektrum  sprach anschließend der Erste Landesbeamte Zeno Danner vom Landratsamt Calw im Namen der 35 Landkreise, die das Gros der Auszubildenden stellen. Gleichzeitig bezeichnete er das Nagolder Ausbildungszentrum als idealen Standort, wo eine tolle Arbeit geleistet werde.

    Im Nagolder Jugenddorf wurden die angehenden Straßenwärter drei Jahre lang während der Berufsschulzeiten sowie der überbetrieblichen Ausbildung internatsmäßig untergebracht und sozialpädagogisch betreut. Jugenddorfleiter Kurt Reich betonte, dass er sich schon heute auf ein Wiedersehen mit den frisch gebackenen Straßenwärtern zum Beispiel bei einer Fortbildung oder einem Meisterkurs freut.
     
    Den Preis des Jahrgangsbesten erhielt in diesem Jahr Johannes Hertter von der Straßenmeisterei Nagold von Regierungspräsident Klaus Tappeser und dem Prüfungsausschussvorsitzenden Stefan Missalle überreicht.
     
    Hintergrundinformation:
    Der Straßenwärterberuf gehört zu einem der ältesten Berufe, wurde aber erst 1968 als Ausbildungsberuf anerkannt.
     
    Die überbetriebliche Ausbildung des Straßenwärternachwuchses erfolgt mehr als 40 Jahre am Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold. Dieses Ausbildungszentrum ist organisatorisch Teil der Landesstelle für Straßentechnik, die als Abteilung 9 dem Regierungspräsidium Tübingen zugeordnet ist.
     
    Foto: Gruppenbild mit Herrn Regierungspräsident Tappeser (mittlere Reihe, Mitte) bei der Lossprechungsfeier der Jungstraßenwärter im Ausbildungszentrum der Straßenbauverwaltung in Nagold am 20. Juli 2018; Quelle: Regierungspräsidium Tübingen
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    25.07.2018
    Eröffnung der Ausstellung "UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland"
    Einladung der Presse

    ​Sehr geehrte Damen und Herren Medien,

    ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich
     
    zur Eröffnung der Ausstellung
    "UNESCO-Welterbe-Stätten in Baden-Württemberg und Deutschland"
    Fotographien von Günther Bayerl
    am Mittwoch, 01. August 2018 um 14:30 Uhr,
    in das Foyer des Regierungspräsidiums Tübingen, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen

    ein.
     
    Günther Bayerl reiste seit 2015 kreuz und quer durch Deutschland, um die 42 Welterbestätten, darunter die Pfahlbauten in Uhldingen-Mühlhofen und die Eiszeithöhlen auf der Schwäbischen Alb, gebührend ins rechte Licht zu rücken. Die dabei entstandenen Fotografien fanden Eingang in den Bildband „Welterbe“, der 2018 mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet wurde.  Die 21 Aufnahmen, darunter 8 Fotografien der sechs Welterbestätten aus Baden-Württemberg bieten einen spannenden und intensiven Einblick in unser Welterbe und machen den Betrachter neugierig auf Deutschlands lebendige Vergangenheit. Ab dem 11. September 2018 geht die Ausstellung „auf Reise“ und wird in 10 Bibliotheken des Regierungsbezirks Tübingen zu sehen sein.
     
    Herr Bayerl ist bei der Eröffnung am 01. August 2018 anwesend und wird in die Ausstellung einführen.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Dienstag, 31. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
    Mit freundlichen Grüßen

    Gez. Dirk Abel
  • Abteilung 2
    25.07.2018
    Graphic Novel & Weltliteratur – eine Buchausstellung
    Die Ausstellung ist vom 31. Juli bis 15. September 2018 in der Stadtbibliothek in Reutlingen zu sehen.
     Plakat Graphic Novels; © RPT - Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen

    ​Graphic Novels erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit! Speziell in den Bearbeitungen von Klassikern der Weltliteratur zeigt sich - teils opulent, teils streng reduziert -, wie Bilderwelten und Literatur eine sich hervorragend ergänzende Symbiose eingehen können. In den Illustrationen von Flix, Isabell Kreitz, Christophe Regnault, Richard Corben und Co. spiegelt sich die ganze Vielfalt der künstlerischen Ausdruckformen und Möglichkeiten, die das Genre bietet.

    Die Ausstellung der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen zeigt als Teil der Literatur- und Leseförderung 41 Adaptionen bekannter Werke der Weltliteratur, von Bertolt Brecht über Goethe, Hemingway, Remarque bis Stefan Zweig. Mal schwarz-weiß, mal knallig bunt, mal zart, mal expressiv: Die Künstler verleihen ihren jeweiligen Werken eine ganz eigene Note und eröffnen so eine neue Sicht auf Anna Seghers „Das siebte Kreuz“, Melvilles „Moby Dick“ oder Camus „Der Fremde“.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 31. Juli bis 15. September 2018 in der Stadtbibliothek in Reutlingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen.
     
    Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Hintergrundinformationen
    Graphic Novel ist eine Anfang der 80er Jahre aufgekommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, die sich aufgrund ihrer erzählerischen Komplexität meist an eine erwachsene Zielgruppe richten. Der Begriff geht unter anderem zurück auf den bekannten amerikanischen Zeichner Will Eisner, der 1978 sein Buch „A Contract with God“ mit dem Zusatz „A Graphic Novel by Will Eisner“ versah, um herauszustellen, dass sein Werk als Literatur verstanden werden soll. Er grenzt sich damit von den damals herkömmlichen Comicheftchen ab. Seither hat sich das Genre „Graphic Novel“ in viele Richtungen entwickelt. Es gibt anspruchsvolle Werke mit literarischem Anspruch, autobiografische Geschichten, Reiseberichte, Biografien, spannende Krimis und immer wieder Adaptionen klassischer Werke der Weltliteratur.
     
    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    25.07.2018
    Planänderung zum Großprojekt Stuttgart 21 - Neubaustrecke Wendlingen – Ulm

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen hat auf Antrag der DB Netz AG mit Beschluss vom 19. Juli 2018 die Planänderung zum Bau von verschiedenen Schutzeinrichtungen an der neuen Bündelungslage zwischen ICE-Neubaustrecke und Bundesautobahn A 8 festgestellt.

    Im ursprünglichen Planfeststellungsbeschluss war vorgesehen, dass die A 8 und die ICE- Neubaustrecke bis zum Bereich der Ortslage Widderstall parallel nebeneinander verlaufen. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung der ICE-Neubaustrecke sollte die A 8 von Osten kommend in Richtung Norden abschwenken und an den neu zu errichtenden Albaufstieg anschließen. Aufgrund der bislang nicht erfolgten Fertigstellung des Albaufstiegs, wird die A 8 zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke westlich der Ortslage Widderstall in noch bestehender Lage, das heißt noch weiterhin parallel zur ICE-Neubaustrecke, in Betrieb sein. Das hat zur Folge, dass in diesem Bereich eine zusätzliche Bündelungslage zwischen Straße und Schiene entsteht. Um zu verhindern, dass Fahrzeugladungen von der Straße auf die Schiene abkommen, ist der Bau entsprechender Schutzvorkehrungen erforderlich geworden.
     
    In dem Planänderungsbeschluss ist über alle rechtzeitig vorgetragenen Einwendungen, Forderungen und Anregungen entschieden worden.
     
    Der Planänderungsbeschluss wird dem Träger des Vorhabens sowie den Einwendern zugestellt.
     
    Da es sich um ein sogenanntes vereinfachtes Planfeststellungsverfahren  handelte, wurde auf das Anhörungsverfahren und die öffentliche Bekanntgabe des Planfeststellungsbeschlusses verzichtet.
     
    Hinweis für die Redaktionen
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  • Abteilung 01
    24.07.2018
    Austausch zwischen Regierungspräsidium Tübingen und Polizei über Sicherheitslage innerhalb und außerhalb der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen
    Regierungspräsident Klaus Tappeser: „Unsere Maßnahmen greifen! Dies sind wir auch der großen Mehrzahl der Flüchtlinge schuldig, die sich an unsere Regeln halten.“
     Regierungspräsident Klaus Tappeser mit PVP Gerold Sigg und dem Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Konstanz, Herr Leitender Kriminaldirektor Oskar Schreiber sowie RVP Dr. Utz Remlinger und Mitarbeiterinnen des RP Tübingen; © RPT

    ​Zu einem Austausch über die aktuelle Sicherheitslage innerhalb und außerhalb der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) Sigmaringen traf Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser dieser Tage mit dem kommissarischen Leiter des Polizeipräsidiums Konstanz, Herrn Polizeivizepräsident Gerold Sigg, zusammen. Für die Polizei nahm an diesem Gespräch in den Räumlichkeiten der LEA Sigmaringen auch der Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Konstanz, Herr Leitender Kriminaldirektor Oskar Schreiber, teil.

    Im Fokus des Gesprächs stand das Sicherheitskonzept für die LEA Sigmaringen. „Wir sind uns einig, dass die verschiedenen Maßnahmen, die das Regierungspräsidium Tübingen als Betreiber der LEA Sigmaringen getroffen hat, Wirkung zeigen“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser. Zu diesem Maßnahmenbündel zählen neben engmaschigen Zutrittskontrollen insbesondere eine „Null-Toleranz-Strategie“, Videoüberwachung, der Einsatz eines Sicherheitsberaters, die Einrichtung eines Bewohnerrats und die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Justiz, Stadt Sigmaringen, Sicherheitsdienst, Sicherheitsberater, den Streetworkern sowie der LEA-Verwaltung.
     
    „Mit diesen vielfältigen Maßnahmen halten wir zum einen das Konfliktpotential gering, und zum anderen können wir bei etwaigen Problemfällen schnell und entschlossen handeln“, betonte der Regierungspräsident. „Wir reagieren damit auf wenige ‚schwarze Schafe‘. Dies sind wir auch der großen Mehrzahl der Flüchtlinge schuldig, die sich ja an unsere Regeln halten,“ so Tappeser.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Regierungspräsidiums sind angewiesen, auch vermeintliche „Kleinigkeiten“ wie eine Beleidigung zur Anzeige zu bringen. Aus Sicht von Regierungspräsident Tappeser hat sich dies bewährt, um deutlich zu machen, dass die hiesigen Umgangs- und Verhaltensregeln einzuhalten sind.

    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen in Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. Diese im Dezember 2016 beschlossene Konzeption des Landes sieht im Regierungsbezirk Tübingen zwei Erstaufnahmeeinrichtungen vor: Die Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in Sigmaringen in der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne sowie die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen.
     
    Der Auftrag einer Erstaufnahmeeinrichtung ist die vorläufige Unterbringung und Erstversorgung der Flüchtlinge. In diesen Einrichtungen geht es daher nicht primär um Integration, sondern darum, dass der Aufenthalt in der Einrichtung trotz des Zusammentreffens unterschiedlicher Kulturen möglichst konfliktfrei verläuft. Entsprechend sorgt das Regierungspräsidium Tübingen dafür, dass in seinen Einrichtungen die hiesigen Werte und Gebräuche vermittelt werden, soweit dies in einem freiheitlich verfassten Staat möglich ist.

    Bild:
    Regierungspräsident Klaus Tappeser (3. von rechts) mit Polizeivizepräsident Gerold Sigg (5. von rechts) und dem Leiter des Führungs- und Einsatzstabs des Polizeipräsidiums Konstanz, Herr Leitender Kriminaldirektor Oskar Schreiber (6. von rechts), sowie Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger (2. von rechts) und Mitarbeiterinnen des Regierungspräsidiums Tübingen; Fotografie: Regierungspräsidium Tübingen.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    20.07.2018
    Sperrung der Ortsdurchfahrt Kirchentellinsfurt und Anschluss an die B 27 aufgrund von Straßenbauarbeiten ab Donnerstag, 26. Juli 2018 - eine Pressemitteilung des Landratsamtes Tübingen

    ​Ab Donnerstag, den 26. Juli 2018 wird die L 379 in der Ortsdurchfahrt Kirchentellinsfurt (Wannweiler Straße) und deren Anschluss an die B 27 auf Höhe des Wasserwerkes auf Grund von Straßenbauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Die Bauarbeiten dauern voraus-sichtlich bis Ende August.

    Dadurch ergeben sich auch für den Busverkehr umfangreiche Änderungen: 

    • Die Buslinie 7605 (Kirchentellinsfurt – Kusterdingen – Reutlingen) kann während des Bauabschnitts 2 den Bahnhof in Kirchentellinsfurt nicht anbinden. Die Linie verkehrt daher in dieser Zeit nur zwischen Kusterdingen und Reutlingen. Anstatt der entfallenden Bahnhofsanbindung an die Züge von/nach Reutlingen kann zwischen Kusterdingen und Reutlingen alternativ die Buslinie 7611 genutzt werden.
    • Die Buslinie 7601 (Kirchentellinsfurt – Wannweil – Reutlingen) kann den Kirchentel-linsfurter Bahnhof während des Bauabschnitts 2 nur über den Südring und die süd-liche Wannweiler Straße anbinden, während allen anderen Bauabschnitten nur über die Einhornstraße und die nördliche Wannweiler Straße. Die Linienführung in den höher gelegenen Kirchentellinsfurter Wohngebieten muss aus diesem Grund geändert werden, weshalb sich die Abfahrtzeiten an den Haltestellen ändern. Details werden demnächst an den Haltestellen und im Internet veröffentlicht.
    • Da während der gesamten Baumaßnahme jeweils nur eine Zufahrt der Bahnhof-straße geöffnet ist, wird im Bereich der südlichen Bahnhofstraße eine provisorische Wendeplatte sowie eine Ersatzhaltestelle eingerichtet.


    Nähere Informationen zum Busverkehr in Kirchentellinsfurt gibt es in Kürze unter www.naldo.de.


    Bei den Baumaßnahmen handelt es sich hauptsächlich um Sanierungsarbeiten an Straßenflächen. Der schlechte Fahrbahnzustand macht eine Sanierung hinsichtlich der Ver-kehrssicherheit dringend erforderlich. Gerade der Kreuzungsbereich an der Shell-Tankstelle weißt tiefe Verdrückungen auf, welche insbesondere für Zweiradfahrer gefährlich werden können. Diese haben mittlerweile eine Tiefe erreicht, welche auch die unterhalb des Straßenkörpers liegenden Verkabelungen der Ampelanlage erreichen und damit die Funktionsfähigkeit des gesamten Knotenpunktes gefährden können. Zur Synchronisation der Ampel mit der Fußgängerampel auf Höhe des Penny-Marktes und zur Detektion von Rückstaus in Richtung B 27 werden Leerrohre verlegt.


    Zur Stärkung des Radverkehrs wird ein einseitiger Radschutzstreifen angebracht.
    Vor diesem Hintergrund bittet die Kreisverwaltung um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen und Erschwernissen. Um diese zu minimieren werden die Arbeiten abschnittsweise und ausschließlich in den Sommerferien durchgeführt. Für den Anliegerverkehr besteht immer eine Zufahrtsmöglichkeit zu den Betrieben, die Gesamt-durchfahrt durch Kirchentellinsfurt ist jedoch während der ganzen Bauzeit nicht mehr mög-lich.  Eine großräumige Umleitung ist ausgeschildert. 


    Während des ersten Bauabschnittes vom 26.07. bis 05.08. sind die Anschlussstelle Kirchentellinsfurt der B 27 sowie der Kreisverkehr im Gewerbegebiet am südlichen Ortsaus-gang gesperrt. Fahrzeuge auf der B 27, welche Kirchentellinsfurt nach Süden in Richtung Wannweil oder Reutlingen durchqueren wollen, nutzen die jeweils anschließenden Abfahrten. Fahrzeuge aus Kusterdingen in Richtung B 27 werden durch den Ort geleitet. Fahrzeuge aus Wannweil oder Reutlingen welche auf die B 27 gelangen wollen, werden über das Gewerbegebiet Kirchentellinsfurt in Richtung Sickenhausen geführt.


    In der zweiten Bauphase vom 06.08. bis 12.08. ist die gesamte Kreuzung Kusterdinger Straße / Wannweiler Straße / Einhornstraße bei der Shell-Tankstelle gesperrt. Zu Letzterer wird aber immer eine Zufahrt möglich sein. In dieser Zeit gelten dieselben Umleitungen wie im ersten Bauabschnitt. Es besteht aber aufgrund der Kreuzungssperrung für Fahrzeuge aus Kusterdingen nur noch eine Zufahrt bis zur Shell Tankstelle.


    Die Bauabschnitte 3 und 4 vom 13.08. bis 30.08. beschränken sich auf die innere Orts-durchfahrt von Kirchentellinsfurt. Es gelten also die gleichen Einschränkungen wie im ersten Bauabschnitt, allerdings ist nun die Zufahrt bis zum Baustellenbeginn in Kirchentellinsfurt  von der B 27 und aus Reutllingen bzw. Wannweil möglich. Eine direkte Verbindung zwischen B 27 und Reutlingen bzw. Wannweil ist jedoch auch hier nicht möglich. Es besteht aber die Möglichkeit der ausgeschilderten innerörtlichen Umfahrung.



    Bauabschnitte

    Die Bauabschnitte (BA) gliedern sich folgendermaßen:
    Bauabschnitt 1:
    Von der Auf-/Abfahrt auf die B 27 beim alten Wasserwerk bis vor die Shell-Kreuzung
    26.07. – 05.08.2018 (wie BA 5)
    Bauabschnitt 2:
    Die gesamte Shell-Kreuzung mitsamt ihrer Äste bis zur südlichen Einfahrt des Pennys.
    06.08. – 12.08.2018
    Bauabschnitt 3:
    Von einschließlich der südlichen Penny-Zufahrt bis einschließlich der Kreuzung Mühlwaldweg.
    13.08. – 21.08.2018
    Bauabschnitt 4:
    Nach der Kreuzung Mühlwaldweg bis vor die südliche Einfahrt zum Aldi.
    22.08. – 30.08.2018
    Bauabschnitt 5:
    Von einschließlich der südlichen Aldi-Zufahrt bis einschließlich des Kreisverkehrs am Ortsausgang nach Wannweil sowie dessen Äste.
    26.07. – 05.08.2018 (wie BA 1)
    Die Bauabschnitte 3 und 4 werden in einem Abschnitt an einem Sonntag (voraussichtlich 26.08.2018) asphaltiert. Zu diesem Zeitpunkt sind beide Abschnitte gleichzeitig gesperrt.
    Die Arbeiten sind so terminiert, dass die Pflüger WM Ende ungehindert stattfinden kann.

    Durchgeführt werden die Arbeiten als Gemeinschaftsmaßnahme unter der Federführung des Landkreises Tübingen zusammen mit dem Regierungspräsidium Tübingen, der Gemeinde Kirchentellinsfurt und der FairEnergie Reutlingen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf über 900.000 €, wobei das Land Baden-Württemberg mit ca. 700.000 € den Hauptteil der Kosten trägt.

    Informationen zu Sperrungen und Umleitungen können im Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Landratsamt Tübingen, Tel. 07071/207-5210
    E-Mail pressestelle@kreis-tuebingen.de . Internet www.kreis-tuebingen.de

    20180716_Pressemitteilung Sanierung L 379.pdf20180716_Pressemitteilung Sanierung L 379.pdf

  • Abteilung 4
    20.07.2018
    B 27, Balingen-Nord bis Anschluss B 463 bei Bisingen | Verkehrsfreigabe am Donnerstag, 26. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lässt auf einer Länge von rund 3,7 Kilometer die schadhafte Fahrbahndecke der B 27 zwischen Balingen-Nord und der B 463 bei Bisingen in beiden Fahrtrichtungen sowie die Auf- und Abfahrtsrampen an den Anschlussstellen Engstlatt und Balingen-Nord sanieren. Im Zuge dieser Maßnahme wurde auch die Fahrbahnübergangskonstruktion der Klingenbachbrücke zwischen Bisingen und Engstlatt instandgesetzt.

    Die B 27 wird voraussichtlich am Donnerstag, 26. Juli 2018, für den Verkehr freigegen. Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse und des großen Engagements der an der Ausführung beteiligten Firmen, werden die Arbeiten eine Woche früher als ursprünglich angekündigt abgeschlossen.

    Bereits ab Samstag, 21. Juli 2018, beginnt der Rückbau der transportablen Schutzwand und der vorübergehenden Mittelstreifenüberfahrten.
    Während dieser Arbeiten wird in beiden Fahrtrichtungen die linke Fahrspur gesperrt und der Verkehr pro Fahrtrichtung mit jeweils einer Fahrspur durch die Baustelle geführt. Parallel zum Rückbau findet eine Öffnung der derzeit noch gesperrten Anschlussstellen Engstlatt und Balingen-Nord statt. Nach derzeitigem Stand sind alle Anschlussstellen am Montag, den 23.07.2018, spätnachmittags wieder befahrbar.

    Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Das Regierungspräsidium Tübingen bedankt sich bei allen von der Baumaßnahme betroffenen Verkehrsteilnehmern für Ihre Geduld und Ihre Kooperation.

    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    20.07.2018
    B 27, Fahrbahndeckenerneuerung zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der L 435 bei Schömberg | Halbseitige Sperrung der Einmündung der L 435 ab dem 23. Juli 2018

    ​Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen lassen in einer Gemeinschaftsmaßnahme den Fahrbahnbelag der B 27 in dem Streckenabschnitt zwischen der K 5550 bei Rottweil-Neukirch und der Einmündung der L 435 bei Schömberg erneuern.

    Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt, wird ab Montag, 23. Juli 2018 die neue Asphaltdeckschicht eingebaut. Während dieser Arbeiten wird der Einmündungsbereich zur L 435 bis voraussichtlich Mittwoch, 25. Juli 2018 für den Verkehr halbseitig gesperrt.

    Der Verkehr in Richtung Balingen wird während diesem Zeitraum über die L 434 und K 7169 durch Schömberg zur B 27 geführt. Das dort bestehende Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen wird temporär aufgehoben.

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Rottweil wird über die bereits vorhandene Umleitung über die L 435 – L 434 – Wellendingen – K 5545 – B 14 geführt.

    Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 1,85 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Die Regierungspräsidien Freiburg und Tübingen bitten die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

    Informationen zu den Sperrungen und zur Umleitung können jeweils aktuell im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hintergrundinformationen:
    Der Landkreis Rottweil saniert im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg den Abschnitt der B27 zwischen Rottweil und Neukirch. Die B 27 ist deshalb bereits seit dem 07. Mai 2018 ab Hardthaus bis Ortseingang Neukirch für den Verkehr gesperrt. Diese Sperrung dauert bis voraussichtlich 31. August 2018. Die Maßnahme beinhaltet im Wesentlichen die Fahrbahndeckenerneuerung auf einer Länge von rund 3,5 Kilometern, wovon etwa 1,7 Kilometer im Bereich der Neukircher Steige liegen. Zudem werden im Bereich der Neukircher Steige die bestehenden Schutzplanken gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem aus Betonfertigteilen ausgetauscht und die Entwässerungskanäle partiell instand gesetzt. Ferner sind an mehreren Stellen über die gesamte Fahrbahnbreite führende Entwässerungsleitungen einzubauen. Die Gesamtkosten dieser Maßnahme betragen voraussichtlich rund 3,5 Millionen Euro.

    Im Zuge der viermonatigen Bauarbeiten zwischen Rottweil und Neukirch erneuert der Zollernalbkreis im Auftrag der Regierungspräsidien Tübingen und Freiburg auch die Fahrbahndecke der B 27 im Abschnitt zwischen Neukirch und dem westlich von Schömberg gelegenen Anschluss der L 435. Es findet ein Austausch der Asphaltdeck- und Binderschicht auf einer Länge von etwa 3,1 Kilometern, davon 1,9 Kilometer im Zollernalbkreis und 1,2 Kilometer im Landkreis Rottweil, statt.

    Durch die Koppelung der beiden Maßnahmen können die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer reduziert werden, da eine mehrmalige Sperrung der B 27 zwischen Rottweil und Schömberg vermieden wird und insgesamt Synergieeffekte erschlossen werden. Bereits seit 07. Mai ist eine großräumige Umleitung eingerichtet, die noch bis zum voraussichtlichen Ende der Gesamtbauzeit am 31. August 2018 bestehen bleibt.

    Hinweise für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.


  • Abteilung 2
    19.07.2018
    Alexander Steffensmeier – Originale und Bücher
    Die Ausstellung ist vom 24. Juli bis 17. August in der Stadtbücherei im Kapuzinerkloster in Riedlingen zu sehen.
     Alexander Steffensmeier; © Frischmuth / Packwitz

    Die Kuh Lieselotte ist Kult! Seit 2006 begeistern die Bilderbücher des Autors und Illustrators Alexander Steffensmeier rund um die eigenwillige und liebenswerte Kuh Lieselotte Kinder und ihre Eltern. Egal ob sie dem Postboten auflauert, in Urlaub fährt, einen Schatz sucht oder Geburtstag feiert, auf jeder Buchseite gibt es eine Vielzahl witziger Details von Lieselotte und ihren Freunden zu entdecken.

    Die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Tübingen hat eine Ausstellung mit Originalen und Büchern des Illustrators Alexander Steffensmeier realisiert, die einen humorvollen Einblick in die Welt der Kuh Lieselotte und einen Überblick über das Schaffen des Künstlers gibt. Die Ausstellung ist Teil der Lese- und Literaturförderung des Regierungspräsidiums Tübingen.
     
    Interessierte können die Ausstellung vom 24. Juli bis 17. August 2018 in der Stadtbücherei im Kapuzinerkloster in Riedlingen zu den üblichen Öffnungszeiten besuchen. Der genaue Terminplan mit den Stationen der Ausstellung ist bei „Aktuelles“ unter der Adresse www.rt.fachstelle.bib-bw.de zu finden.
     
    Alexander Steffensmeier wurde 1977 in Lippstadt geboren und wuchs in einem kleinen Dorf in Ostwestfalen auf. Sein Designstudium mit Schwerpunkt Illustration absolvierte er an der Fachhochschule Münster. 2004 machte er sein Diplom mit dem Bilderbuch „Lieselotte lauert“, das 2006 im Fischer-Verlag erstmals veröffentlicht wurde.

    Alexander Steffensmeier lebt und arbeitet als Autor und Illustrator in Münster. In seinem Blog www.alexandersteffensmeier.de zeigt er seiner großen Fangemeinde, was es Neues von der Lieblingskuh Lieselotte gibt.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    19.07.2018
    Presseeinladung: Mehr Natur und Naherholung am Neckar durch neuen Seitenarm - Ein Baustellenbesuch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser
    Baustellenbesuch mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser

    ​          
    Sehr geehrte Damen und Herren der Medien,
     
    ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, ganz herzlich zu einem
     
    Baustellenbesuch am Neckar
    am Montag, 30. Juli 2018, um 10:00 Uhr,
    Treffpunkt: Neckarbrücke in der Triebstraße,
    72138 Kirchentellinsfurt
    ein.

    Das Regierungspräsidium Tübingen wird über den aktuellen Stand und die Details der Maßnahme informieren. Außerdem wird an diesem Tag eine Drohnenbefliegung zur Maßnahmendokumentation durchgeführt.

    Hintergrund:
    A
    m 16. Juli haben die Bauarbeiten zur Neuanlage eines Seitenarms am Neckar gegenüber der Echazmündung bei Kirchentellinsfurt begonnen. Die Maßnahme ist Bestandteil des wasserwirtschaftlichen Entwicklungskonzeptes „Masterplan Neckar im Regierungsbezirk Tübingen“, das vom Regierungspräsidium Tübingen in Auftrag gegeben wurde. In diesem „Masterplan“ werden insgesamt 34 Maßnahmen aufgezeigt, um den Neckar ökologisch aufzuwerten und überregional zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie beizutragen. Außerdem dienen die Maßnahmen zur Verbesserung der Naherholungsfunktion des Gewässers und seiner Erlebbarkeit.
     
    Durch die Neuanlage des Seitenarms am Neckar werden neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen. Vor allem Fische und kleine Lebewesen am Gewässergrund werden von der Umgestaltung profitieren. Durch die Schaffung von vielfältigen, natürlichen Gewässerstrukturen entstehen im und am Gewässer außerdem neue Standorte für eine vielfältige Pflanzenwelt. Diese wiederum bietet wertvolle Lebensräume, unter anderem für Vögel.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 25. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Gauß (Telefon: 07071 757-3009, E-Mail: gudrun.gauss@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez. Dirk Abel
     

  • Abteilung 4
    18.07.2018
    B 31 neu, Stockach-Überlingen, Bauabschnitt II B
    Vollsperrung der B 31 zwischen Burgberg und dem Bauende im Bereich B 31/Obere-St.-Leonhard-Straße ab Donnerstag, 19.07.2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Donnerstag, 19. Juli 2018, die Erd- und Straßenbauarbeiten einschließlich der Herstellung der Stützbauwerke zwischen Burgberg (B 31 alt/L 195) und dem Bauende (B 31/Obere-St.-Leonhard-Straße) beginnen. Die vorbereitenden Arbeiten in diesem Bauabschnitt sowie der städtischen Verbindungsstraße „Zur Weierhalde“ haben bereits im Juni 2018 begonnen.

    Für die Dauer der Arbeiten ist eine Vollsperrung der B 31 notwendig.
    Der überörtliche Verkehr der B 31 von Stockach nach Friedrichshafen und umgekehrt, wird wie bisher, über die K 7786 bei Aufkirch sowie die B 31 alt geführt. Im Bereich des Ausbauteilabschnittes wird eine Baustellenumfahrung hergestellt. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Überlingen Oberried wird im Bereich des Burgbergs über ein Provisorium gewährleistet.

    Die bereits eingerichtete Verkehrsführung wird weiterhin beibehalten, da die Baustelle von der L 195 aus logistisch unterhalten wird. Damit wird die Sicherheit und der Abfluss des Verkehrs trotz des ein- und ausfahrenden Baustellenverkehrs von beziehungsweise auf die L 195 gewährleistet. Durch diese Verkehrsführung soll vermieden werden, dass es für den überörtlichen Verkehr im Bereich des Burgberges zu Staubildungen bis zum Abigknoten kommt.
     
    Das Bauablaufs- und Verkehrskonzept wurde mit Polizei, Verkehrsbehörden und der Stadt Überlingen eng abgestimmt, um die Eingriffe in den Verkehr auf ein Mindestmaß reduziert. Für die dennoch entstehenden Behinderungen bittet das Regierungspräsidium Tübingen um Verständnis.
    Die Gesamtkosten betragen rund 35 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    17.07.2018
    B 30, Friedrichshafen (B 31) - Ravensburg/Eschach
    Regierungspräsidium Tübingen informiert über den aktuellen Planungsstand

    ​Am 16. Juli 2018 informierte das Regierungspräsidium Tübingen den verwaltungsinternen Lenkungskreis bestehend aus Vertretern der betroffenen Gemeinden, dem Regionalverband und der Landkreise Ravensburg und Bodenseekreis sowie zusätzlich die Gemeinderäte von Meckenbeuren und Tettnang über den aktuellen Stand der Planung.

    Unter Beteiligung der Öffentlichkeit wurden seit der Wiederaufnahme der Planung 2011 die Variantenbündel „West“, „Mitte“ und „Ost“ geprüft. Seit der vergangenen Informationsveranstaltung im November 2016 wurden u. a. ergänzende faunistische Untersuchungen durchgeführt und artenschutzrelevante Konfliktsachverhalte aufbereitet. Darüber hinaus fanden Abstimmungsgespräche mit verschiedenen Fachreferaten statt. Seit Ende 2017 befindet sich das Regierungspräsidium Tübingen in Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr (VM) und dem Ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
     
    Aus rein verkehrlichen Aspekten wie beispielsweise Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Entlastung von Meckenbeuren im Zuge der B 30 alt gibt es keine entscheidungserheblichen Unterschiede zwischen den Varianten. Allerdings bestehen erhebliche artenschutzrechtliche Herausforderungen bei den Varianten „West“ und „Mitte“, die eine Prüfung einer zumutbaren Alternative erfordern. Diese Alternative ist mit der Variante Ost gegeben. Welche Variante im Planungsprozess weiterverfolgt wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht endgültig fest und muss im weiteren Abstimmungsprozess gemeinsam mit dem VM und dem BMVI noch entschieden werden.
    Parallel zu dieser Abstimmung werden die Unterlagen zur Voruntersuchung fertiggestellt und die Raumschaft weiter informiert.

    Das Regierungspräsidium Tübingen kündigt hierzu bereits an, dass am Dienstag, 23. Oktober 2018 ab 18:30 Uhr in der Humpishalle, Meckenbeuren eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden wird. In der moderierten Veranstaltung werden die aktuellen Erkenntnisse vorgestellt und die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen. Der Projektbegleitende Arbeitskreis kommt an diesem Tag ebenfalls zusammen. An ihm nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden, Kreisen, Fachbehörden und Verbände sowie darüber hinaus auch Vertreter der Bürgerinitiativen und -gruppen teil.
     
    Hintergrundinformationen:
    Die B 30 neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/Eschach ist ein wichtiger Baustein des Konzeptes „Planungsfall 7“. Das Konzept sieht im Raum zwischen Ravensburg, Friedrichshafen und Überlingen die Bündelung der Verkehre auf zwei leistungsfähigen Achsen vor: einer Ost-West-Achse, der B 31/B 31 neu, und einer Nord-Süd-Achse, der B 30 neu. Diese Maßnahmen dienen auch dazu, die B 33 zwischen Ravensburg und Meersburg zu entlasten.
    Die B 30 neu ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen der B 30, Ortsumgehung Ravensburg und der B 31, Ortsumgehung Friedrichshafen, in der landesweit bedeutenden Nord-Süd-Achse zwischen den Wirtschaftsräumen Friedrichshafen, Ravensburg/Weingarten und Ulm/Neu-Ulm. Gleichzeitig entlastet sie die Ortsdurchfahrten zwischen Ravensburg und der Messe-Stadt Friedrichshafen.
     
    Derzeit findet eine Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg sowie mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) statt. Dazu wurden dem BMVI umfangreiche Unterlagen vorgelegt. Nach dem Abstimmungsprozess werden die für die Voruntersuchung erforderlichen Unterlagen, Gutachten und Fachbeiträge wie beispielsweise Erläuterungsberichte, Raumanalyse, Lärmberechnungen und Risikoanalyse der Umweltverträglichkeitsstudie fertiggestellt. Die Vorplanung schließt mit einer Linienentscheidung und es erfolgt die Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Nach einem rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss kann, sofern die Finanzierung durch den Bund freigegeben und die Ausführungsplanung mit den bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen ist, der Bau realisiert werden. Eine belastbare Aussage zum Zeitpunkt des Baubeginns kann im jetzigen Verfahrensstadium noch nicht gegeben werden.
     
    Weitere Informationen zur Planung sind auf unserer Homepage zu finden: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt4/B30/Seiten/default.aspx.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    17.07.2018
    Einladung zur Zwischenbilanz „Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge“ mit Rundgang
    Veranstaltung mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, und Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Montag, 23. Juli 2018, 17:30 – 19:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Eröffnung der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Tübingen liegt nun bald ein Jahr zurück. Mit der vom Ministerrat im Dezember 2016 beschlossenen Standortkonzeption des Landes wurde die EA Tübingen als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen festgelegt. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit Vermögen und Bau Tübingen in Containerbauweise errichtet und im September 2017 eröffnet. Das für den Betrieb vor Ort zuständige Regierungspräsidium Tübingen zieht nun eine Zwischenbilanz.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, sehr herzlich ein zur
     
    Zwischenbilanz der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Tübingen mit Rundgang
    am Montag, 23. Juli 2018, 17:30 bis 19:30 Uhr,
    in der EA Tübingen,
    Wilhelm-Keil-Straße 46/1-5, 72072 Tübingen.
     
    Es ist folgender Ablauf vorgesehen:
     
    1. Begrüßung
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
     
    2. „Flüchtlingsarbeit vor Ort – Starker Einsatz für ein gutes Miteinander“
    Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
     
    3. „Erfahrungen aus der psychologischen Betreuung“
    Frau Dr. Cornelie Schweizer, Psychologin in der EA Tübingen
     
    4. Kurze Fragerunde
     
    5. Aufteilung in Gruppen und Führung durch die EA Tübingen
    Frau Sandra Brendler / Herr Fabian Heilmann
     
    6. Schlusswort und Verabschiedung
    Herr Regierungspräsident Klaus Tappeser
     
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Organisatorisches:
    Eine verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 19. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Roming-Fischer (Tel.: 07071 757-3011, E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).
     
    Bitte beachten Sie, dass nur vorab angemeldete Personen in die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen eingelassen werden können. Zudem benötigen Sie für den Einlass einen gültigen Ausweis.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 01
    16.07.2018
    Einladung zum Bürgeroffenen Rundgang in der EA Tübingen am 23. 07.18 mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, und Herrn RP Tappeser

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tübingen herzlich ein zur

     
     
     
    Zwischenbilanz der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) Tübingen
    f
    ür besonders schutzbedürftige Flüchtlinge
     
     - mit Rundgang -
     
    am Montag, 23. Juli 2018, 17:30 bis 19:30 Uhr,
     
    in der EA Tübingen,
     
    Wilhelm-Keil-Straße 46/1-5, 72072 Tübingen.
     
     
     
    Nach der Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser spricht die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Staatsministerin Annette Widmann-Mauz MdB, zum Thema „Flüchtlingsarbeit vor Ort – Starker Einsatz für ein gutes Miteinander“. Darauf folgt ein kurzer Vortrag der in der EA tätigen Psychologin Frau Dr. Schweizer einen Vortrag über ihren Arbeitsalltag in der Einrichtung. Im Anschluss können sich die Besucherinnen und Besucher bei einem geführten Rundgang selbst ein Bild von der Einrichtung machen.
     
    Zur Erleichterung der weiteren Organisation bittet das Regierungspräsidium um eine Anmeldung bis Freitag, 20. Juli 2018. Die Anmeldung ist unter Angabe des vollständigen Namens bitte zu richten an Frau Patrizia Hirt (Telefon: 07071 9655 104 oder E-Mail: ea.tuebingen@rpt.bwl.de).
     
    Die Besucherzahl ist begrenzt. Die Plätze werden nach dem Windhund-Prinzip vergeben, also in der Reihenfolge der Anmeldung.
     
    Hintergrundinformation:
    Das Regierungspräsidium Tübingen ist im Regierungsbezirk Tübingen für die Umsetzung der Standortkonzeption des Landes Baden-Württemberg für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. In dieser im Dezember 2016 beschlossenen Konzeption des Landes ist die Erstaufnahmeeinrichtung Tübingen (EA) als Unterbringungseinrichtung für besonders schutzbedürftige Personen festgelegt.
     
    Die EA Tübingen bietet in der Regelbelegung Platz für bis zu 250 allein reisende Frauen mit und ohne Kinder sowie für Flüchtlinge, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert werden. Mit der vom Ministerrat im Dezember 2016 beschlossenen Standortkonzeption des Landes wurde sie als Unterbringungseinrichtung für diesen Personenkreis festgelegt. Die Einrichtung ist in enger Zusammenarbeit mit Vermögen und Bau Tübingen in Containerbauweise errichtet und im September 2017 eröffnet worden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dr. Daniel Hahn, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 / 7 57-3078, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    12.07.2018
    L 288, Ausbau mit Verlegung bei Esenhausen
    Vollsperrung der L 288 zwischen Esenhausen und Riedhausen ab Montag, 16. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass am Montag, 16. Juli 2018, die Ausbauarbeiten zwischen Lengenweiler (Wilhelmsdorf) und Riedhausen beginnen. Für die Dauer der Arbeiten ist eine Sperrung der L 288 von Wilhelmsdorf in Richtung Riedhausen ab der Einmündung der L 289 aus Richtung Fleischwangen notwendig.

    Auch eine Zufahrt von der L 289 aus Richtung Wilhelmsdorf auf die L 288 wird ab dem Beginn der Arbeiten nicht mehr möglich sein. Für den Verkehr der L 288 wird ab Riedhausen eine Umleitung über die K 8028 – Guggenhausen - Fleischwangen – K 8038 – Horgenzell und umgekehrt eingerichtet. Der LKW-Verkehr wird dabei in beiden Richtungen ab Riedhausen über Ebenweiler nach Fleischwangen umgeleitet.
     
    Die Straßenbauarbeiten zum  Ausbau der L 288 zwischen Lengenweiler und Esenhausen hatten bereits am 25. April 2018 begonnen und liegen im Zeitplan. Zusätzlich beginnen nun die Arbeiten im nächsten Teilbauabschnitt zwischen Lengenweiler und Riedhausen. Die Sperrung wird voraussichtlich im November 2018 aufgehoben werden können.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.
    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    12.07.2018
    Geplantes Abbauvorhaben des Schotterwerks in Kirchen
    Regierungspräsidium bereitet Raumordnungsverfahren vor – „Scoping-Termin“ am 17. Juli 2018

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen bereitet ein Raumordnungsverfahren für die geplante Erschließung einer neuen Abbaustelle beim Schotterwerk in Ehingen-Kirchen vor. Hierzu führt das Regierungspräsidium einen „Scoping-Termin“ durch. Dieser wird am Dienstag, 17. Juli 2018, um 9.30 Uhr im Haus des Landkreises, Schillerstraße 30, Ulm, stattfinden.

    Die Firma SWK Schotterwerk Kirchen GmbH & Co. KG hatte in der Nähe des bestehenden Steinbruchs insgesamt elf potenzielle Abbaustandorte abgegrenzt. Nach dem aktuellen Untersuchungsstand zu diesen Standortalternativen hat sich die Fläche „Basamshart - Fischersberg“ als potenziell geeignet für den geplanten Kalksteinabbau erwiesen. Die Fläche liegt zwischen Ehingen-Kirchen und Untermarchtal im Waldgebiet „Fischersberg“ auf Gemarkung Untermarchtal und Ehingen. Es steht noch nicht abschließend fest, ob weitere der untersuchten Standortalternativen in das Raumordnungsverfahren eingebracht und geprüft werden.
     
    Zweck des Raumordnungsverfahrens ist es, die raumordnerische Zulässigkeit des Vorhabens zu prüfen und zu beurteilen. Im ersten Schritt ist festzulegen, welche Unterlagen zur Beurteilung des Vorhabens und seiner Varianten auf Ebene der Raumordnung notwendig sind. Hierzu hat der Vorhabenträger einen Vorschlag erarbeitet. Dieser Vorschlag wird beim Termin in Ulm mit den Behörden sowie den betroffenen Einrichtungen und Verbänden vor Ort erörtert. Aufbauend darauf legt das Regierungspräsidium Tübingen als Raumordnungsbehörde fest, welche Unterlagen der Vorhabenträger für das Raumordnungsverfahren vorzulegen hat.
     
    In erster Linie handelt es sich bei dem „Scoping-Termin“ um einen Termin zwischen den Behörden und den beteiligten Trägern öffentlicher Belange, in dem Reichweite und Umfang der zu fertigenden umweltbezogenen Untersuchungen besprochen werden. Inhaltliche Aspekte werden in diesem Verfahrensstadium noch nicht diskutiert. Die Öffentlichkeit hat das Recht, beim „Scoping-Termin“ als Zuhörer anwesend zu sein.
    Im Anschluss an den „Scoping-Termin“ wird die Firma SWK Schotterwerk Kirchen GmbH & Co. KG für Fragen der anwesenden Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 01
    11.07.2018
    PRESSEEINLADUNG: Einladung zum Mühlbachfest des Regierungspräsidiums Tübingen

    An die Damen und Herren der Medien

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das traditionelle Mühlbachfest des Regierungspräsidiums Tübingen steht wieder vor der Tür. Auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Tappeser lade ich Sie dazu sehr herzlich ein auf
     
     
    Mittwoch, 18. Juli 2018, ab 13:00 Uhr
    in die Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen.
     
     
    Das Fest findet wie üblich auf der Wiese hinter dem Nordflügel des Regierungspräsidiums statt.
     
    Das Mühlbachfest bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich außerhalb des alltäglichen Dienstgeschehens mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen und ein paar gesellige Stunden miteinander zu verbringen. Ebenso gerne nutzen wir das Mühlbachfest dazu, in lockerer Atmosphäre Kontakte über unsere Behörde hinaus zu pflegen.
     
    Bei einer Anreise mit dem Auto können Sie gerne das Parkhaus beim Regierungs-präsidium (vergünstigte Gebühr von 2,00 € nach Codierung an der Pforte) oder unseren Besucherparkplatz nutzen.
     
    Über Ihr Kommen würde ich mich sehr freuen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
     
  • Abteilung 5
    11.07.2018
    Biosphärengebiet auf der Stallwächterparty in Berlin
    Nachhaltiges von der Wacholderheide


    0711_PM Biosphärengebiet auf Stallwächterparty1.png0711_PM Biosphärengebiet auf Stallwächterparty_2.png
    Unter dem Motto „Arten Vielfalt Leben“ hat in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin die Stallwächterparty mit rund 1.500 Gästen aus Politik, Medien, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur stattgefunden. Unter ihnen waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ministerpräsident Winfried Kretschmann sowie weitere zahlreiche Politikerinnen und Politiker aus Bund und Land. Das Biosphärengebiet Schwäbische Alb stellte rund um das Thema Wacholderheide regionale und nachhaltig erzeugte Produkte vor.

    Die Stallwächterparty 2018 griff mit dem Motto eines der zentralen Themen unserer Zeit auf, deren Erhalt nach Einschätzung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL „eine Generationsaufgabe“ sein wird, wie er in seiner Eröffnungsrede betonte. Die Besucherinnen und Besucher wurden in den Räumen der Landesvertretung akustisch durch das Tierstimmenarchiv des Naturkundemuseums Berlin empfangen. In zahlreichen Ausstellungsräumen wurde die Biodiversität am Beispiel der Streuobstwiese, des Waldes, verschiedener Gewässer oder der Stadt dargestellt.
     
    Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb präsentierte den Lebensraum der Wacholderheide und hatte dazu vier Partner mit nach Berlin genommen. Veronika Kraiser, Flomax Naturmode aus St. Johann-Gächingen, stellte Kleidungsstücke vor, die regional, nachhaltig und ökologisch hergestellt werden. Mithilfe einer Kardiermaschine zeigte sie den interessierten Besuchern, wie aus Schafwolle zunächst Garn und schließlich hochwertige Kleidungsstücke gemacht werden. Eberhard und Ruth Laepple vom Lagerhaus an der Lauter in Gomadingen-Dapfen hatten besondere Produkte aus Wacholder dabei. Neben Seifen und Wacholderölen aus eigener Produktion konnten die Gäste handgemachte Pralinen und Schokoladenstücke mit Wacholdernote probieren. Johanna und Thomas von Mackensen, Schäferei Kräuterlamm in Gomadingen-Offenhausen, boten ein reichhaltiges Buffet an geräucherten Lammprodukten. Der Optikermeister Thomas Gut aus Münsingen stellte seine Kollektion an handgearbeiteten Wacholderbrillen vor. Der Herstellungsprozess der aus Wacholderholz gefertigten Brillenbügel und -gestelle wurde anhand einer über das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwäbische Alb“ finanzierten CNC-Fräse demonstriert.
     
    Der Lenkungskreisvorsitzende des Biosphärengebiets, Regierungspräsident Klaus Tappeser, zeigte sich begeistert von der Produktvielfalt. „Es ist phantastisch zu sehen, wie unterschiedlich das Thema Wacholderheide im Biosphärengebiet bearbeitet und weiterentwickelt wird. Wir können sehr stolz auf den Ideenreichtum und das handwerkliche Geschick unserer Unternehmen und Partner sein“. Auch der Leiter des Biosphärengebiets Schwäbische Alb, Achim Nagel, zog ein positives Resümee: „Wir sind sehr froh, einem breiten Kreis von Besucherinnen und Besuchern aufzeigen zu können, was hinter dem Begriff Biosphärengebiet alles steckt und dass es sich lohnt, auf das Thema Nachhaltigkeit zu setzen.“
     
    Hintergrundinformation:
    Seit 1964 veranstaltet die Landesvertretung Baden-Württemberg ihr traditionelles Sommerfest, die Stallwächterparty. Der Begriff „Stallwächterparty“ als Name für das politische Sommerfest der baden-württembergischen Landesvertretung wurde in den 1970er Jahren vom damaligen Bevollmächtigten des Landes beim Bund, Minister Eduard Adorno, geprägt. Die Stallwächterparty ist gewissermaßen ein Treffen derer, die während der politischen Sommerpause die „Stallwache halten“.
     
    Bildunterschrift:
    Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Regierungspräsident Klaus Tappeser informierten sich über regional und nachhaltig produzierte Produkte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Foto: Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung stehen Ihnen Herr Roland Heidelberg von der Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb, Telefon 07381/932938-14, oder Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Regierungspräsidium Tübingen, Telefon 07071/757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 3
    10.07.2018
    PRESSEEINLADUNG: Wellness für Kühe – Besichtigung eines besonders tiergerechten Stalles in Isny
    Vor-Ort-Termin mit Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser am Donnerstag, 19.07.2018, um 10:30 Uhr

    ​Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Milchviehhaltung ist ein bedeutendes Standbein der Landwirtschaft im Regie-rungsbezirk Tübingen, insbesondere im Allgäu und in Oberschwaben. Es gilt, die Wettbewerbsfähigkeit dieser Betriebe zu erhalten und weiter zu verbessern. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet das sogenannte Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP). Seine Zielstellung ist eine wettbewerbsfähige, besonders umweltschonende und besonders tiergerechte Landwirtschaft. Für eine Förderung durch das AFP müs-sen bauliche Anforderungen eingehalten werden, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen bzw. Empfehlungen hinsichtlich des Tierschutzes hinausgehen. Ein derartiger Stallbau trägt zu mehr Tierwohl und Tiergesundheit bei, da er den Tieren viel Platz, Licht und Luft bietet.
     
    Ich lade Sie, auch im Namen von Herrn Regierungspräsident Klaus Tappeser, sehr herzlich ein zur
    Besichtigung eines besonders tiergerechten Milchvieh-Stalles
    am Donnerstag, 19. Juli 2018, um 10:30 Uhr,
    Treffpunkt: Betrieb Karl und Georg Anwander GbR,
    Zell 4, 88316 Isny-Neutrauchburg.

    Für diesen Vor-Ort-Termin sind 1,5 Stunden vorgesehen. Nach der Begrüßung durch Herrn Regierungspräsident Tappeser werden Fachleute des Regierungspräsidiums Tübingen kurz über das Agrarinvestitionsförderprogramm und über tierschutzrechtliche Anforderungen bei der Milcherzeugung informieren. Im Anschluss wird Herr Karl Anwander im Rahmen eines Rundgangs seinen Betrieb und insbesondere den besonders tiergerechten Milchvieh-Stall vorstellen. Bildaufnahmen sind möglich.
    Über Ihre Teilnahme und Ihre Berichterstattung würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung bis spätestens Montag, 16. Juli 2018, erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Frau Roming-Fischer (Tel.: 07071 757-3011, E-Mail: Dagmar.Roming-Fischer@rpt.bwl.de).
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.
    Dr. Daniel Hahn
    Pressesprecher
  • Abteilung 4
    10.07.2018
    L 1244, Fahrbahndeckenerneuerung ab 12. Juli 2018
    Vollsperrung bei Ulm-Ermingen und Umleitung des Verkehrs

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen erneuert ab kommenden Donnerstag, 12. Juli 2018, den Asphaltbelag der Landesstraße L 1244 auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern. Die Arbeiten beginnen am Ortsausgang von Ulm-Ermingen (Bereich Allewind) und werden in Richtung Blaustein-Arnegg durchgeführt. Für die Dauer der Asphaltarbeiten wird die Landesstraße für den Verkehr voll gesperrt.

    Die bestehende Fahrbahn der L 1244 ist auf Grund von Ausbrüchen, Rissen und Unebenheiten dringend sanierungsbedürftig. Zudem wird in Teilbereichen die Asphalttragschicht verstärkt, um der gestiegenen Verkehrsbelastung gerecht zu werden.
     
    Umleitung
    Die Umleitung erfolgt über die K 7379 durch Dietingen zur K 7411 / K 9916 bei Pappelau und weiter durch Erstetten bis zur L 1244 bei Eggingen in Richtung Ermingen sowie umgekehrt. Die Verkehrsführung an der Einmündung K 9905 in die L 1244 erfolgt mittels einer Lichtsignalanlage.
     
    Fertigstellung und Kosten
    Die Arbeiten werden bei trockener Witterung voraussichtlich am 20. Juli 2018 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten für das Land Baden-Württemberg belaufen sich auf ca. 220.000 Euro.

    Informationen über die mit dieser Baumaßnahme verbundenen Verkehrsbeschränkungen können auch im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg im Internet unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 2
    09.07.2018
    Der Sommerleseclub HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Tübingen startet heute!

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    Seit heute, 09. Juli 2018, können sich Kinder und Jugendliche wieder an der erfolgreichen Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© im Regierungsbezirk Tübingen beteiligen. Besonderen Lesespaß versprechen eigens ausgewählte neue Bücher mit spannenden, lustigen oder auch coolen Geschichten, die für die Clubmitglieder bereitstehen.

    Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger hat heute in der Stadtbücherei Mössingen zusammen mit Oberbürgermeister Michael Bulander, die Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© im Rahmen eines bunten Programms eröffnet. „Im Mittelpunkt der Aktion steht das Lesen als Genuss und als Bereicherung für jeden“, sagte Remlinger und ließ die Anwesenden mit einer Leseprobe an einer seiner Lieblingslektüren teilhaben. „Vor dem Hintergrund der letzten IGLU-Studie, wonach jeder fünfte Viertklässler am Ende der Jahrgangsstufe unzureichend lesen kann, wollen wir mit der Aktion Kinder und Jugendliche für das Lesen außerhalb der Schule begeistern.“

    Die von den Fachstellen für das öffentliche Bibliothekswesen bei den Regierungspräsidien landesweit unterstütze Aktion hat zum Ziel, die Sommerferien als Zeit für den Lesegenuss mit dem gewissen Extra zu etablieren. Spielerisch wird „ganz nebenbei“ auch die Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder gefördert. Ob „Viel-Leser“ oder „Weniger-Leser“, alle sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Tolle Preise, die im Rahmen der Abschlusspartys in den teilnehmenden Bibliotheken verlost werden, schaffen einen zusätzlichen Anreiz zur Teilnahme an der Leseaktion.

    Im Regierungsbezirk Tübingen findet die Sommerleseaktion bereits zum neunten Mal statt und wird in 26 Bibliotheken angeboten.

    Mitmachen ist ganz einfach: Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden. Anmeldekarten gibt es schon vor den Ferien in den teilnehmenden Bibliotheken. Mit dem Clubausweis können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Bücher ausleihen, die mit dem HEISS AUF LESEN©-Logo gekennzeichnet sind.

    Bei der Rückgabe der Bücher kommt je gelesenem Buch ein Los in die Lostrommel für die Verlosung der Preise auf der Abschlussparty nach den Sommerferien.

    Die Leseclubaktion findet im Regierungsbezirk Tübingen in den Stadt- und Gemeindebibliotheken der folgenden Kommunen statt: Albstadt, Bad Urach, Balingen, Biberach an der Riß, Blaustein, Bodelshausen, Bodnegg, Ehingen, Eningen, Friedrichshafen, Gomaringen, Langenau, Lichtenstein, Mössingen, Ravensburg, Reutlingen, Riederich, Rottenburg am Neckar, Salem, Schelklingen, Tettnang, Uhldingen-Mühlhofen, Ulm, Uttenweiler, Wannweil, Westerheim.

    Bildunterzeile:
    „HEISS AUF LESEN© 2018“, Auftaktveranstaltung für den Regierungsbezirk Tübingen in der Stadtbücherei Mössingen

    Bild (v.l.n.r.): Herr Oberbürgermeister Michael Bulander, Frau Canan Kadi (Leiterin der Stadtbücherei Mössingen), Herr Regierungsvizepräsident Dr. Utz Remlinger, Herr Blim (Leiter der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen), Moderator Frank Sommer (Eventilator)
    Foto: Regierungspräsidium Tübingen

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Telefon: 0 70 71 757-3005, gerne zur Verfügung.

  • Abteilung 5
    06.07.2018
    Ausstellung des Regierungspräsidiums Tübingen zu den Tätigkeiten des Landesbetriebs Gewässer anlässlich des Internationalen Donautags

    ​Der Internationale Donautag (Danube Day) wird seit 2004 rund um das Datum 29.06. in allen Donauanliegerstaaten gemeinsam gefeiert. Auch das Regierungspräsidium Tübingen wird anlässlich des Internationalen Donautags in diesem Jahr wieder eine Aktion begehen und mit einer Ausstellung auf dem 11. Internationalen Donaufest in Ulm über die Tätigkeiten des Landesbetriebs Gewässer beim Regierungspräsidium Tübingen informieren. Die Donau wird dabei für die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung erlebbar gemacht.

    "Get active for a healthier Danube" - „Aktiv werden für eine gesündere Donau“-  lautet das Motto des Internationalen Donautags 2018. Diesem Motto wird auch in der Ausstellung des Regierungspräsidiums Tübingen Rechnung getragen. An Hand von mehreren Tafeln werden die Aufgaben des Landesbetriebs Gewässer anschaulich dargestellt und Informationen zum Hochwasserschutz und zu ökologischen Aspekten bei Fließgewässern gegeben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, verschiedene Sohlsubstrate, wie beispielsweise Kies oder Sand, in einem eigens hergestellten Wasser-Fuß-Pfad zu erfühlen. Nicht zuletzt können große und kleine Flussbaumeister und Flussmeisterinnen mit einem Flussmodell unterschiedliche Strömungsverhältnisse im großen Sandkasten mit Wasser selbst ausprobieren.
     
    Im Rahmen der Ausstellung werden auch Exkursionen zur frisch eingeweihten Hochwasserschutzmaßnahme in der Ulmer Friedrichsau angeboten. Die Exkursionen finden statt von Montag, 09. Juli bis Mittwoch 11. Juli 2018 jeweils um 17:00 Uhr. Der Startpunkt ist an der Ausstellung des Regierungspräsidiums Tübingen im Themenzelt Tourismus und Nachhaltigkeit. Von dort aus geht es zu Fuß zur Hochwasserschutzmaßnahme und zurück. Die gesamte Gehdauer beträgt ca. 1,5 bis 2 Stunden. Entsprechendes Schuhwerk wird empfohlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Hintergrundinformationen
    Die Internationale Kommission zum Schutz der Donau ruft seit 2004 jeweils am 29. Juni zum Internationalen Tag der Donau auf. Der Tag erinnert an die Unterzeichnung des internationalen Donauschutzübereinkommens am 29. Juni 1994. Mit dem Tag soll auf die Bedeutung des größten europäischen Flusssystems für die Menschen und die Natur aufmerksam gemacht werden. Außerdem fordert die Internationale Kommission zum Schutz der Donau mit dem Tag zu einer nachhaltigen Nutzung der Gewässer und der dazugehörigen Lebensräume auf. Das Regierungspräsidium Tübingen beteiligt sich seit 2013 jedes Jahr mit Aktionen rund um den Internationalen Donautag.

    Hinweis für die Redaktionen
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    06.07.2018
    B 313 Ortsumgehung Grafenberg
    Ab 30. Juli 2018 Fahrbahndeckenerneuerung und Bau von Kreisverkehren

    ​Das Regierungspräsidium Tübingen bereitet derzeit eine Fahrbahndeckenerneuerung der B 313 zwischen dem nördlichen Ortsrand von Grafenberg und der Abzweigung Tischardt sowie den Bau der zwei neuen Kreisverkehre im Zuge der Ortsumgehung von Grafenberg vor. Die anstehenden Straßenbauarbeiten werden gebündelt größtenteils in den Sommerferien abgewickelt, um die entstehenden Beeinträchtigungen zu minimieren. Über die einzelnen Bauphasen und Umleitungen wird das Regierungspräsidium Tübingen die Öffentlichkeit rechtzeitig im Vorfeld nochmals ausführlicher informieren.

    Fahrbahndeckenerneuerung und Herstellung des nördlichen Kreisverkehrs
    Ab Montag, 30. Juli 2018, bis voraussichtlich Freitag, 17.August 2018, wird  der Fahrbahnbelag auf der B 313 zwischen dem nördlichen Ortsrand von Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt erneuert. Parallel dazu erfolgt der Bau des nördlichen Kreisverkehrs der künftigen Ortsumgehung Grafenberg mit den jeweiligen Anschlussästen.
     
    Während dieser Maßnahmen wird die B 313 zwischen Grafenberg bis einschließlich der Abzweigung Tischardt voll gesperrt.

    Der überörtliche Verkehr aus Richtung Nürtingen wird über die B 297 bis Neckartailfingen und dann über die B 312 nach Metzingen umgeleitet. Beim ÖPNV gibt es in diesem Zeitraum keine Einschränkungen.
     
    Südlicher Kreisverkehr
    Ab 20. August wird der südliche Kreisverkehr (Metzinger Straße) errichtet. Während dieser Maßnahme ist die B 313 für vier Wochen im Bereich der Baustelle nur halbseitig mit Lichtsignalanlage befahrbar. Der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg ist in dieser Zeit voll gesperrt. Die Umleitung des Radverkehrs erfolgt von Neugreuth aus über den Kastanienweg und die Riedericher Straße in Grafenberg.
     
    Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth
    Nach Fertigstellung des südlichen Kreisverkehrs wird der Radweg zwischen Metzingen-Neugreuth und dem südlichen Ortsrand von Grafenberg ausgebaut. Während dieser Maßnahme wird der Radweg gesperrt und der Verkehr auf der parallel verlaufenden Bundesstraße teilweise eingeengt.
     
    Kosten
    Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Grafenberg bis zur Abzweigung Tischardt und der Ausbau des Radweges zwischen Metzingen-Neugreuth und Grafenberg belaufen sich zusammen auf rund 0,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Informationen zu Verkehrsbeschränkungen, Sperrungen und Umleitungen können im täglich aktualisierten Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de abgerufen werden.
     
    Hinweis für die Redaktionen:
    Für Fragen zu dieser Pressemitteilung steht Ihnen Herr Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071 757-3005, gerne zur Verfügung.
  • Abteilung 4
    05.07.2018
    PRESSEEINLADUNG B31neu Meersburg – Immenstaad
    Pressegespräch zu Planung & Dialog am 17. Juli 2018 in Friedrichshafen

    ​Sehr geehrte Damen und Herren der Presse,

    das Regierungspräsidium Tübingen plant den Neubau der B 31 zwischen Meersburg und Immenstaad. Während das Planungsteam beim Regierungspräsidium Tübingen sowie die beauftragten Planungsbüros die notwendigen Unterlagen und Gutachten für die Variantensuche im Zuge der Vorplanung erarbeiten, ist die Region im Rahmen eines Dialogs einbezogen. Bereits vor zwei Jahren hat neben weiteren Gremien das Dialogforum mit seiner Arbeit begonnen. Mitglieder sind neben Vertreterinnen und Vertretern von Initiativen, Verbänden und Vereinen aus der Raumschaft auch 16 zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger aus den sieben betroffenen Gemeinden. Die Aufgabe des Dialogforums ist es, die Planung zu begleiten, Interessen zu bündeln, unterschiedliche Sichtweisen zu klären und Kriterien für eine gute Trasse zu erarbeiten.
     
    Das Regierungspräsidium Tübingen lädt Sie ganz herzlich zu
     
    einem Pressegespräch zu Planung & Dialog
    zu der B31neu Meersburg-Immenstaad
    am Dienstag 17.Juli 2018, um 18:15 Uhr
    ins Landratsamt Bodenseekreis
    Gebäude Albrechtstraße 77 (Z)
    88045 Friedrichshafen
    7. Stock, Raum 705

    ein.

    Die „Zufalls“bürgerinnen und -bürger des Dialogforums werden über ihre Erfahrungen bei der Mitwirkung im Planungsprozess berichten. Im Nachgang zu dem Interview stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Tübingen und des Moderationsbüros team ewen für Ihre Fragen rund um die Planung zur Verfügung. Durch das Pressegespräch führt Herr Dr. Ewen vom Moderationsbüro, welches den Dialogprozess zur B31 organisiert.
     
    Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
     
    Eine verbindliche Anmeldung erleichtert uns die weitere Organisation. Ihre Anmeldung richten Sie bitte an Herrn Fridtjof Ilgner. Email: fi@team-ewen.de.
     
    Bei Rückfragen zur Planung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Regierungspräsidiums Tübingen, Herrn Dirk Abel, Pressesprecher, Tel.: 07071/757-3005, Dirk.Abel@rpt.bwl.de. Zu Fragen insbesondere des Dialogs wenden Sie sich an Herrn Dr. Christoph Ewen, team ewen, Tel. 06151/950485-13, ce@team-ewen.de
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    gez.

    Dirk Abel
  • Abteilung 2
    04.07.2018
    Das Regierungspräsidium Tübingen hat das Raumordnungsverfahren für den geplanten Ausbau der B 312 von Biberach - Ringschnait bis Erlenmoos - Edenbachen eingeleitet

    ​Regierungspräsidium Tübingen leitet Raumordnungsverfahren für geplanten Ausbau der B 312 von Ringschnait bis Edenbachen ein.

    Das Landratsamt Biberach plant für das Regierungspräsidium Tübingen den streckenweisen Ausbau der B 312. Der Ausbau umfasst die Umfahrungen von Biberach-Ringschnait, Ochsenhausen, Erlenmoos und Erlenmoos-Edenbachen im Zuge der B 312 neu. Die Strecke zwischen Biberach und Edenbachen ist Teil der Landesentwicklungsachse Reutlingen/Tübingen - Riedlingen - Biberach - Memmingen und übernimmt die verkehrliche Verbindungsfunktion zwischen den Oberzent